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Pressemitteilungen

Qualitätssicherung für die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen - Klinik für Kinderchirurgie erhält Qualitätssiegel „Ausge­­­zeichnet. FÜR KINDER“ (Pressemeldung 16.03.2020)

 

 

Erstes Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie in Sachsen am UKL gegründet<img alt="Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der UKL-Klinik für Urologie und Mitinitiator des neuen Zentrums für roboternavigierte Chirurgie, an einem da Vinci-OP-Roboter." src="/presse/PressImages/pic_20210226085050_d8df73a3cf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-25T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig wurde jetzt das erste Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie in Sachsen gegründet. Das Zentrum bündelt die große am UKL vorhandene Expertise im Einsatz von roboter-, navigations- und IT-gestützten Systemen im Operationssaal und verbindet so Spezialisten aus zwölf Fachgebieten. Gemeinsames Ziel ist eine kontinuierliche und einheitliche Entwicklung dieser zukunftsorientierten Chirurgie, um vor allem die Patientensicherheit und Therapieerfolge stetig zu erhöhen und Synergieeffekte in der Behandlungseffektivität wirksam zu nutzen. <p>Das UKL setzt seit Jahren auf den Einsatz moderner Technik im Operationssaal, um die Eingriffe präziser und für Patienten schonender umsetzen zu können. Dafür stehen den Operateuren heute bereits zwei &quot;da Vinci&quot;-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe in der <a href="/einrichtungen/urologie">Urologie</a>, <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Gynäkologie</a> und Chirurgie zur Verfügung. In der Neurochirurgie, der <a href="/einrichtungen/oup/wirbelsäulenchirurgie">Wirbelsäulen- und Gelenkchirurgie</a> und der Traumatologie ist die navigierte Chirurgie seit langem fest etabliert. In den vergangenen Jahren konnten so mehrere tausend Eingriffe minimal-invasiv mit Hilfe dieser unterstützenden Technik durchgeführt werden. In Kürze wird am UKL ein drittes innovatives Roboter-System innerhalb eines OP-Neubaus eingerichtet. &quot;Mit dem Neubau von drei Operationssälen, die im Jahr 2022 für die Versorgung zu operierender Patienten zur Verfügung stehen, wird eine neue Dimension in der Versorgung unserer Patienten erreicht&quot;, beschreibt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. Innerhalb des Neubauprojektes entstehen drei Hybrid-Operationssäle, einer davon mit integrierter angiografischer Bildgebung, ein weiterer mit eingebautem Computertomographen und Navigationssoftware sowie ein Saal mit einem MRT-Gerät. &quot;Diese Erweiterung wurde angesichts steigender Patientenzahlen und des medizinischen Fortschritts notwendig und vervollständigt jetzt unsere Möglichkeiten in der modernen Chirurgie&quot;, so Josten.&#160;<br><br></p> <p>Auch für die Arbeit des neu gegründeten Zentrums stellt diese Erweiterung eine wichtige Ergänzung dar. Dank innovativer intraoperativer Bildgebung mit Echtzeitkontrolle und Möglichkeiten der navigierten 3D-Rekonstruktion bieten die roboterassistierten und navigierten neuen operative Verfahren den Patienten eine höhere Sicherheit und eine Verringerung der mit der Operation verbundenen Belastung. &#160;&#160;<br><br></p> <p>&quot;Wir arbeiten bereits seit 2011 mit dem OP-Roboter da Vinci&quot;, berichtet Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der UKL-Klinik für Urologie. &quot;Aufbauend auf diesen guten Erfahrungen setzen wir unseren Weg mit der Zentrumsgründung jetzt konsequent fort.&quot; Die Assistenz des Robotersystems führe die minimal-invasive Chirurgie zu höchster Präzision. &quot;Durch die geringe Größe der Eintrittsstellen sinkt die operationsbedingte Infektionsgefahr&quot;, so der Mitinitiator des neuen Zentrums. Dank der schonenden OP-Methode erhole sich der Patient zudem rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.&#160;</p> <p>Stolzenburg sieht die Notwendigkeit eines interdisziplinären Zentrums, um dem steigenden Bedarf an roboter-assistierter und navigierter Chirurgie gerecht zu werden&#58; &quot;Die Zahl und das Spektrum der Patienten, die für eine solche innovative Behandlung in Frage kommen, erweitert sich stetig, auch, weil mit der Zahl der beteiligten Fachgebiete die Interdisziplinarität steigt&quot;, so der UKL-Urologe.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Es gilt zukünftig sowohl die roboterassistierte Chirurgie als auch die navigierte Chirurgie weiter zu entwickeln und beides zusammen zu führen. Das Universitätsklinikum Leipzig sieht es als eine originäre Aufgabe, die Einführung neuester medizinischer Technik klinisch und wissenschaftlich im Rahmen eines interdisziplinären Zentrums zu begleiten, um letztendlich unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen&quot;, so Prof. Meixensberger, Direktor der UKL-Klinik für <a href="/einrichtungen/neurochirurgie">Neurochirurgie</a> und einer der Mitinitiatoren der Neugründung. &#160;<br><br></p> <p>Neben der Urologie und der Neurochirurgie gehören dem Zentrum folgende Fachbereiche des UKL an&#58; Gelenkchirurgie, Gynäkologie, Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Kinderchirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neuroradiologie, Radiologie, Transplantationschirurgie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie sowie das an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig beheimatete <a href="https&#58;//www.iccas.de/">Innovationszentrum für Computer-assistierte Chirurgie (ICCAS)</a> an.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Vom Advents-Tee in die chirurgische Notaufnahme: Heiße Gefahren für Kinder mit lebenslangen Folgen<img alt="Prof. Martin Lacher ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie am UKL. Die Einrichtung gehört zu den wenigen zertifizierten Zentren für brandverletzte Kinder in Deutschland." src="/presse/PressImages/pic_20201207092722_e8ca836c96.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-06T23:00:00Z&#160; <p>&quot;Praktisch jede Woche muss bei uns ein Kind stationär mit Brandverletzungen behandelt werden. Es ist für die betroffenen Familien jedes Mal katastrophal&quot;, erzählt Privatdozentin Steffi Mayer. Die Oberärztin der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat sich auf diese oft sehr schmerzhaften und folgenschweren Fälle spezialisiert. Die <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</a> gehört zu den wenigen zertifizierten Zentren für brandverletzte Kinder in Deutschland. Am &quot;Tag des brandverletzen Kindes&quot;, der am 7. Dezember zum 10. Male begangen wird, appelliert sie wie die Initiative Paulinchen e.V. an Eltern, Großeltern und alle Erwachsenen&#58; &quot;Vorsicht heiß!&quot;. Denn die Unfälle finden fast immer im häuslichen Milieu im Beisein Erwachsener statt.<br><br>Rund 30 000 Kinder erleiden pro Jahr sogenannte thermische Verletzungen. &quot;Nach Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten sind Verbrennungen an heißen Gegenständen wie Bügeleisen, Öfen oder Herdplatten häufig&quot;, so Dr. Mayer. 7500 Kinder mit diesen Verletzungen müssen in Deutschland stationär behandelt werden - am UKL sind es etwa 50 im Jahr. &quot;Hauptsächlich treten Verbrühungen die Verletzungsursache auf, vor allem Kleinkinder sind betroffen. Eine Tasse mit 50 Grad heißer Flüssigkeit - also ein frischer Kaffee oder Advents-Tee - reicht aus, um 30 Prozent der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen und damit lebensgefährlich zu verletzen. Gerade die kleinen Kinder haben ja eine sehr zarte Haut, die durch die heiße Flüssigkeit stark geschädigt wird&quot;, so Klinikdirektor Prof. Martin Lacher.<br><br>Besonders gefährlich sind Tassen, die vom Tisch, oder Kochtöpfe, die vom Herd heruntergezogen werden und dann das Kind großflächig übergießen. Bei den Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie Bügeleisen und ähnlichen Geräten wirken besonders hohe Temperaturen meist auf die Hände ein und können das Kind dauerhaft beeinträchtigen.<br><br>&quot;Die Behandlung der sehr schmerzhaften Verletzungen bedeuten häufig einen langen Krankenhausaufenthalt und mehrere Narkosen. Die entstandenen Narben brauchen zudem eine monate-, oft jahrelange Betreuung und viel Engagement von Eltern und Ärzten. All das ist eine große Belastung für die gesamte Familie. Und es gibt keine Garantie, dass alles wieder gut wird&#58; Nicht selten bleiben aus einem Moment der Unachtsamkeit schlimme Narben fürs ganze Leben zurück&quot;, so die Leipziger Kinderchirurgen. &quot;Dabei lassen sich 60 Prozent dieser Unfälle durch Vorbeugung vermeiden&#58; Heißes immer außer Reichweite des Kindes stellen und es von heißen Flächen wie Herdplatten, Kaminöfen und Backöfen fernhalten. Vorsicht vor erreichbaren Kabeln, Tischdecken und Topfgriffen.&quot; <br><br>Sollte es doch zu einer Brandverletzung kommen, empfehlen die Experten die betroffene Stelle höchstens 10 Minuten mit handwarmem Wasser kühlen, den Notruf zu wählen oder einen Kinderchirurgen oder Kinderarzt aufzusuchen. <br>&#160;<br>Hintergrund Paulinchen-Tag&#58;</p> <p>Der Paulinchen e.V. wurde von Müttern verletzter Kinder gegründet, um Erwachsene zu sensibilisieren, Kinder und Jugendliche vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen zu schützen und Betroffenen zu helfen. Der Name des Vereins geht auf einer Struwwelpeter-Geschichte zurück, in der ein Kind (Paulinchen) verhängnisvoll mit einem Feuerzeug spielt. Seit zehn Jahren richtet der Verein den Paulinchen-Tag aus.</p> <p>Beratungshotline des Paulinchen e.V.&#58; täglich von 8 bis 20 Uhr 0800 0 112 123</p>
Nachhaltig und genauso gut: UKL-Kinderchirurgen favorisieren Gips aus Holz<img alt="Auch äußerlich ist der Holzgips als solcher zu erkennen, den sich hier Prof. Martin Lacher (li.), Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, probehalber über den Unterarm legt. Genauso stabil und aus natürlichen Ressourcen geformt, wird er nun standardmäßig am UKL genutzt. Auf der Wärmeplatte können die Holzstreifen erwärmt und angepasst werden. Studienleiter Dr. Ilya Martynow (re.), zeigt den herkömmlichen Gips aus Plastikfasern. Dieser besitzt eine schlechtere Umweltbilanz." src="/presse/PressImages/pic_20201028120604_3c95acb3f4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-27T23:00:00ZLeipzig. Dieser Gips kann nach Gebrauch in der Biotonne entsorgt werden, denn er ist aus Holz. Die Kinderchirurgen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) haben in einer Studie den klassischen Gips aus Plastikfasern mit einem aus Holzchips bestehenden Gips verglichen. Fazit: Der Holzgips ist genau so stabil und enthält keine potenziell gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe. Die Ergebnisse der Studie sind nun im renommierten Fachmagazin "Bone & Joint Journal" veröffentlicht worden. In der UKL-Kinderchirurgie ist der hölzerne Gips auch dank seiner besseren Umweltbilanz nun zum Standard geworden. <p>Von Juni 2017 bis September 2019 verglichen Prof. Martin Lacher, Direktor der <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</a> des UKL, und seine Kollegen um Studienleiter Dr. Illya Martynov und den Oberärzten Dr. Roland Böhm und Dr. Peter Zimmermann in einer randomisierten Studie den herkömmlichen Plastikgips (&quot;Dynacast&quot;) mit einem Holzgips (&quot;Woodcast&quot;). Sie kooperierten dabei mit Werkstoffkundlern und Chemikern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK).&#160;</p> <p>170 Kinder mit Unterarmfrakturen, die im Durchschnitt acht Jahre alt waren, wurden in die Studie eingeschlossen. Sie erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder den Plastik- oder den Holzgips und erhielten eine standardisierte Nachsorge nach einem, fünf, zehn, 14 und 21 beziehungsweise 28 Tagen. Beide Gipsarten wurden von den HTWK-Experten zudem chemisch und biomechanisch untersucht. &quot;Dabei fanden sie heraus, dass der Plastikgips Isozyanate enthält&quot;, berichtet Klinikdirektor Prof. Lacher, &quot;Studien haben gezeigt, dass diese Stoffe Hautirritationen und Atemprobleme beim Träger auslösen können.&quot; Der Holzgips, so die Ergebnisse der gemeinsamen Untersuchung von UKL und HTWK, weise die gleiche Stabilität wie der Plastikgips auf und enthalte keine potenziell gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe. Erhitzt auf 65 Grad auf einer speziellen Wärmeplatte lässt sich der hölzerne Gips formen und an die individuelle Form des Arms anpassen.&#160;</p> <p>&quot;Dieses Medizinprodukt ist vollkommen biologisch abbaubar. Wenn die Fraktur verheilt ist, können Sie es in die Biotonne oder auf den Komposthaufen werfen oder auch im heimischen Kamin verbrennen&quot;, zeigt sich Klinikdirektor Lacher begeistert. &quot;Zudem passt es hervorragend zum Ziel des Universitätsklinikums, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den klinischen Alltag zu integrieren.&#160;<br><br></p> <p><a href="https&#58;//online.boneandjoint.org.uk/doi/abs/10.1302/0301-620X.102B10.BJJ-2020-0236.R3">https&#58;//online.boneandjoint.org.uk/doi/abs/10.1302/0301-620X.102B10.BJJ-2020-0236.R3</a></p>
Platz 6 in Deutschland: Erneute Spitzenposition für das Universitätsklinikum Leipzig in der TOP-100-Klinikliste von „FOCUS Gesundheit“<img alt="Nur fünf Kliniken in Deutschland werden besser bewertet&#58; Das Universitätsklinikum Leipzig belegt wie im vergangenen Jahr Platz 6 in der TOP 100-Klinikliste des Magazins „FOCUS Gesundheit“." src="/presse/PressImages/pic_20201023100107_977b532403.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-22T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) gehört auch in diesem Jahr zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. In der neuen "Klinikliste 2021" des Nachrichtenmagazins "Focus", die am 20. Oktober erschienen ist, belegt das UKL unter 100 Kliniken erneut einen hervorragenden sechsten Platz und konnte somit seine Position halten. Vor dem UKL rangieren nur die Berliner Charité als Gesamtsieger sowie die Universitätsklinika Heidelberg, Schleswig-Holstein, Dresden und München (LMU). <p>Ermittelt werden die Platzierungen durch umfangreiche Untersuchungen eines unabhängigen Recherche-Instituts, das von der Zeitschrift beauftragt wurde. In die Bewertung fließen Fallzahlen, Behandlungserfolge bei OPs und Komplikationsquoten ein. Geprüft wurden zudem die technische Ausstattung, die Anzahl der Ärzte oder Qualifikation der Pflegenden. Sehr wichtig sind auch die Beteiligung an Qualitätsinitiativen, die Patientenzufriedenheit und der Hygienestandard. Wie externe Mediziner das UKL bewerten und wie oft sie es weiterempfehlen, spielt ebenfalls eine große Rolle.</p> <p>31 Fachbereiche des UKL sind in den Empfehlungslisten von FOCUS Gesundheit aufgeführt - 15 von ihnen sogar in der Spitzengruppe des jeweiligen Krankheitsbildes&#58;&#160;</p> <p>Risikogeburt, Hautkrankheiten, Diabetes (Erwachsene und Kinder), Kinderchirurgie, Darmkrebs, Leukämie, Nuklearmedizin, Prostatakrebs, Strahlentherapie, Adipositaschirurgie, Schlaganfall, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Depression.<br><br></p> <p>17 Kliniken und Einrichtungen des UKL werden als TOP-Kliniken - zum Teil mehrfach - genannt&#58;</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Abteilung für Geburtsmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Urologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Es ist uns gelungen, diesen hervorragenden Platz sechs unter den nationalen TOP 100 zu bestätigen - dieses tolle Ergebnis freut uns sehr&quot;, sagte Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;In diesem wegen der Corona-Pandemie sehr außergewöhnlichen Jahr ist das eine wohltuende Bestätigung für die mit viel Engagement geleistete Arbeit unserer Ärztinnen und Ärzte sowie aller Mitarbeiter aus anderen Bereichen, die zu dieser sehr guten Platzierung beigetragen haben.&quot;</p>
Nach Einleitung der Narkose: Bis die Kleinen schlafen, sind Mama oder Papa dabei<img alt="Auch der kleine Lenny ist viel entspannter vor seiner Operation, weil sein Papa (re.) dabei bleiben kann, bis er nach Narkoseeinleitung eingeschlafen sein wird. Das erleichtert dann die Arbeit der Anästhesisten Dr. Tobias Piegeler (hinten, li.), Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, und Julia Becker (hinten, re.), Fachärztin für Anästhesiologie." src="/presse/PressImages/pic_20200219111359_26f990b332.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-02-18T23:00:00ZLeipzig. Diese Nachricht wird sicher alle Betroffenen freuen: Seit kurzem können am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) Eltern von Kindern, die in der Klinik für Kinderchirurgie operiert werden, bei der Narkose-Einleitung im OP so lang dabei sein, bis diese schlafen. Das neue Konzept kommt bereits gut an. Die Erfahrungen der ersten Wochen bestätigen das. <p>Kinderchirurgen und Anästhesisten haben das neue Konzept etabliert&#58; &quot;Es wird von Eltern und Kindern sehr gut angenommen und baut auf beiden Seiten Stress ab&quot;, sagt Prof. Martin Lacher, Direktor der <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</a> des UKL. &quot;Weinende Eltern vor dem OP, die gerade ihr Kind abgeben mussten, sehen wir fast gar nicht mehr.&quot;</p> <p>Bisher war die Situation oft eine andere&#58; Müssen Eltern ihr Kind vor einer Operation für die Einleitung der Narkose abgeben, erleben sie es als &quot;schlimme Situation, als totalen Kontrollverlust&quot;, wie Prof. Lacher beschreibt. Denn obwohl die Kinder rund eine halbe Stunde vorher noch auf Station den so genannten &quot;Beruhigungssaft&quot; bekommen haben, beginnen viele in der Übergabesituation zu weinen. Dies überträgt sich oft auf die Eltern, die völlig aufgelöst vor dem OP-Bereich zurückbleiben.&#160;<br>&quot;Um dies in Zukunft zu vermeiden, wollten wir gemeinsam ein neues Konzept, welches an einigen großen europäischen Kliniken schon angewendet wird, auch in Leipzig etablieren&quot;, berichtet Privatdozent Dr. Tobias Piegeler, Geschäftsführender Oberarzt der <a href="/einrichtungen/kai">Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie</a>. &quot;Die Eltern sind bei der Einleitung der Narkose direkt im OP-Bereich mit dabei, die Kinder sind weniger gestresst und damit auch Mutter oder Vater&quot;, erklärt er.&#160;</p> <p>Um zu prüfen, ob dies auch am UKL möglich wäre, setzten sich dann Kinderchirurgen, Anästhesisten und Vertreter der Krankenhaushygiene mit der OP-Pflege, der Anästhesie-Pflege und der Stations-Pflege zusammen. &quot;Zu Beginn gab es größere Bedenken, weil es räumlich schwierig erschien&quot;, berichtet Prof. Lacher, &quot;die Eltern müssen schließlich in OP-Schutzkleidung eingeschleust werden.&quot; Auch sei anfangs nicht klar gewesen, wer vom Team die Mutter oder den Vater des Kindes hinein und hinaus begleitet. &quot;Doch die Hindernisse haben sich schnell als geringere Hürde herausgestellt als angenommen, und Probleme wurden dank guter Kommunikation unter allen Beteiligten und täglicher Feinjustierung gelöst&quot;, kann Dr. Piegeler berichten. Auch die Sorge, dass manche Eltern selbst Hilfe benötigen würden, weil sie mit der &quot;OP-Situation&quot; nicht zurechtkämen, habe sich bislang als unbegründet erwiesen, so die Ärzte.&#160;<br>Generell liege das Mindestalter für Kinder, die begleitet werden dürften, bei etwa sechs Monaten, sagt Prof. Lacher&#58; &quot;Vorher 'fremdeln' die ganz Kleinen einfach noch nicht.&quot;&#160;Das Vorgehen entspricht auch der aktuellen UN-Kinderrechtskonvention, nach der ein Kind nicht gegen den Willen seiner Eltern von diesen getrennt werden darf.</p> <p>&#160;</p>

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