Untersuchungen / Diagnostik

Röntgenuntersuchung

Die konventionelle Röntgendiagniostik ist trotz zunehmendem Einsatzes anderer diagnostischer Techniken wie MRT und CT ein grundlegender Bestandteil der Diagnostik eines jeden Krankenhauses.

Röntgenuntersuchung von:

  • Lunge und Brustkorb (Thoraxröntgen)
  • Knochen (Skelettröntgen)

Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel:

  • des Magens (ggf. mit anschließender Magen-Darm-Passage)
  • des Dünndarms (Enteroklysma modifiziert nach Sellink)
  • des End- und Dickdarms (Kolon-Kontrast-Einlauf)
  • der Nieren und ableitenden Harnwege (Ausscheidungsurographie)

Computertomographie (CT)

​Die Computertomographie (CT) ist eine computergestützte Röntgenuntersuchung. Tomographie bedeutet Darstellung in Schichten oder Scheiben, in diesem Fall Schichten des Körpers oder eines Körperabschnittes. Die Computertomographie ist eine diagnostische Methode, mit der Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden können. Wie bei normalen Röntgenuntersuchungen macht man sich dabei die unterschiedliche Durchlässigkeit verschiedener Körpergewebe für Röntgenstrahlen zunutze.

Die Messzeit jedes Körperquerschnittes beträgt jeweils wenige Sekunden. Dabei sollten Sie ruhig und entspannt liegen, stärkere Bewegungen vermeiden und die Atemkommandos genau befolgen (keine extremen Atembewegungen; ruhiges und gleichmäßiges Ein- und Ausatmen).

Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei und dauert je nach Aufwand 10 bis 30 Minuten. Inklusive Vorbereitung sollten Sie dennoch 1 bis 2 Stunden einkalkulieren, für eine Sofortbefundung oder Mitnahme der Bilder (sofern erforderlich) eventuell noch länger.

Magnetresonanztomographie (MRT)

​Die Magnetresonanztomographie (MRT, auch Kernspintomographie genannt, KST) ermöglicht die beste Darstellung von Kontrasten zwischen den verschiedenen Geweben und Organen. Sie verwendet anstelle von Röntgenstrahlen Magnetfelder und Radiowellen. Bestimmte Erkrankungen lassen sich mit der MRT besser erfassen als mit Röntgen, Computertomographie (CT) oder Ultraschalluntersuchungen. Die gewonnenen Bilder sind einerseits wichtig für die Erstellung einer exakten Diagnose, andererseits werden sie zur Behandlungsplanung benötigt, zum Beispiel zur Vorbereitung einer Operation oder einer Bestrahlung.

Der Patient liegt während der Untersuchung in einer Röhre, die innen beleuchtet und belüftet ist. Er wird während der Untersuchung von einer Fernsehkamera überwacht. In dieser Röhre ist der Patient einem starken Magnetfeld ausgesetzt, von dem er jedoch nichts spürt. Ebensowenig spürt er die Radiowellenimpulse, die in ihn eingestrahlt werden, um die Wasserstoffatome der Gewebe anzuregen, ihrerseits wieder Radioimpulse abzugeben, also Resonanz zu erzeugen. Deshalb heißt das Verfahren Magnet-Resonanz-Tomographie. Die Impulse werden durch Antennen empfangen und ein Computer errechnet daraus die gewünschten Bilder.

Um die Qualität der Bilder bzw. deren Kontrast zu verbessern, kann es notwendig werden, eine zusätzliche Kontrastsubstanz einzunehmen oder in die Vene zu spritzen. 

Eine MRT dauert durchschnittlich 20 bis 40 Minuten, bei speziellen Untersuchungen bis zu einer Stunde. Der Patient muss während der Untersuchung möglichst ruhig liegen. Bei Kindern kann es daher notwendig sein, dass sie ein Beruhigungsmittel einnehmen. Bei sehr kleinen Kindern wird die Untersuchung in Narkose durchgeführt.

Vor dem Betreten des Untersuchungsraumes müssen Sie alle Gegenstände ablegen, die von dem starken Magneten angezogen werden oder durch das starke Magnetfeld Schaden nehmen könnten (z.B. Schmuck, Brillen, Zahnspangen, Hörgeräte, Metallteile an der Kleidung, Schlüssel, Münzen, Haarspangen, Schreibgeräte, Magnetkarten, Uhren). Sollten Sie einen Herzschrittmacher oder ein Medikamenteninjektionssystem tragen, bzw. sollten Sie Metallprothesen oder anderes metallisches Material im Körper haben, müssen Sie dies vor der Untersuchung dem Personal unbedingt mitteilen.

PET / CT

​Was ist eine PET / CT?

Die PET / CT ist eine Kombination aus zwei unterschiedlichen bildgebenden Untersuchungsverfahren, nämlich der Positronenemissionstomographie (PET) und der Computertomographie (CT). Diese beiden Geräte funktionieren ganz unterschiedlich und liefern dementsprechend sehr verschiedene Bilder und Informationen.

Für eine PET-Untersuchung werden dem Patienten winzige Mengen radioaktiv markierter Stoffe, so genannte Tracer, verabreicht. Deren unterschiedliche Verteilung in den Körperzellen wird mit Hilfe der PET-Kamera sichtbar gemacht. Die CT wird in der Röntgendiagnostik angewendet. Sie arbeitet mit Röntgenstrahlen, die von außen durch den Körper des Patienten geschickt werden. So entstehen Aufnahmen, die die inneren Körperstrukturen des Patienten in kontrastreichen Bildern zeigen. Bei der PET / CT entstehen Aufnahmen, die die Funktion des Tumors und seine Struktur gleichzeitig darstellen.

Bei vielen Fragestellungen in Zusammenhang mit Krebserkrankungen ergänzen sich die Informationen von PET und CT hervorragend. Um die beiden ganz unterschiedlichen Funktionsweisen optimal miteinander zu verknüpfen, wurde die PET zur kombinierten PET / CT weiterentwickelt.

Die Untersuchung wird in Zusammenarbeit mit der Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Leipzig durchgefühert. Alle wichtigen Informationen hierzu erhalten Sie auf der Website der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin.

Anmeldung

Bitte beachten Sie weitere Informationen zur Anmeldung und Patientenvorbereitung.

Anmeldung unter: PET-Anmeldung@medizin.uni-leipzig.de

PET / MRT

​Was ist eine PET / MRT?

Die PET-MRT als bildgebendes Verfahren ist eine Kombination aus Magnetresonanztomographie (MRT) und Positronenemissionstomographie (PET). Beide Untersuchungen werden mit Hilfe neuer Messtechnik simultan durchgeführt, so dass sie sich in ihrer diagnostischen Wertigkeit ergänzen und die Zahl der Untersuchungen sowie die Untersuchungsdauer für den Patienten sinken. Im Vergleich zur PET / CT, welche seit Jahren z. B. bei der Diagnostik onkologischer, entzündlicher und neurodegenerativer Erkrankungen etabliert ist, bietet die PET / MRT einen wesentlich besseren Weichteilkontrast für innere Organe, Muskulatur, Gehirn etc. bei gleichzeitig deutlich reduzierter Strahlenbelastung durch Verzicht auf die CT.

Unser Team aus Nuklearmedizinern und Radiologen, Neuroradiologen und Kinderradiologen stellt für jede Untersuchungsameldung individuell die Indikation zur PET / MRT. Die gleichzeitige Durchführung eines diagnostischen MRTs ist insbesondere dann sinnvoll, wenn zusätzlich zur PET eine MRT-Diagnostik ohnehin erforderlich und vorgesehen ist.
Die Durchführung einer ambulanten PET-MRT ist nur bei Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich (bei Fragen auch hierzu stehen wir gern bereit).

Die Untersuchung wird in Zusammenarbeit mit der Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Leipzig durchgefühert. Alle wichtigen Informationen hierzu erhalten Sie auf der Website der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin.

Anmeldung

Bitte beachten Sie weitere Informationen zur Anmeldung und Patientenvorbereitung.

Anmeldung unter: PET-Anmeldung@medizin.uni-leipzig.de

Anmeldebogen PET / MRT

Mammographie

Durch die Mammographie - die Röntgenuntersuchung der Brust - ist es möglich, auffällige Veränderungen in der Brust zu erkennen: dazu gehören kleinste Kalkablagerungen (Mikrokalk ist häufig der erste Hinweis auf Krebsvorstufen), Knoten, Verdickungen, Asymmetrien oder Störungen der Gewebearchitektur der Brust.

Bei Brustkrebsverdacht oder unklaren Veränderungen ist sie das derzeit wichtigste diagnostische Abklärungsverfahren. Aber nicht jeder Knoten in der Brust ist bösartig - oft handelt es sich dabei um gutartige Befunde wie z.B. Zysten. Je nach individuellem Befund wird der untersuchende Radiologe gegebenenfalls noch weitere Zusatzuntersuchungen wie Röntgen-Spezialaufnahmen oder ggf. eine Ultraschalluntersuchung der Brust ergänzen. Leider ist nicht jeder Tumor mammographisch nachweisbar. Besonders bei dichtem Brustgewebe kann es sein, dass Tumore nicht zu erkennen sind. Darum kann es ratsam sein, weitere Untersuchungsmethoden hinzuzuziehen, insbesondere den Ultraschall.

Hinweise

Sie sollten vor der Untersuchung keinerlei Körperlotion, Puder oder Deodorant benutzen, da diese kleinste Partikel enthalten, welche durch die hochempfindliche Mammographie mit abgebildet werden und dadurch die Bildbeurteilung erschweren bzw. Befunde vortäuschen können.

Ultraschalluntersuchung

Bei der Ultraschalluntersuchung „rufen" wir mit verschiedenen Frequenzen in den Körper hinein und stellen das „Echo" als Bild dar. Je höher die Frequenzen, desto besser werden die Bilder auf der einen Seite, auf der anderen Seite können wir aber mit höheren Frequenzen weniger tief in den Körper hineinschauen als mit tieferen Frequenzen.

Was muss ich vor und während der Untersuchung beachten?

Vor Untersuchungen im Bereich der Oberbauchorgane dürfen die Patienten nicht essen und trinken und müssen nüchtern zur Untersuchung kommen.
Für die Untersuchung der Harnblase muss diese gefüllt sein. Daher bitte erst nach der Untersuchung zur Toilette gehen. Bei Untersuchungen der Schilddrüse, großer Gelenke oder der Brust ist dies nicht so wichtig.

Der Ultraschallraum ist abgedunkelt, damit das Bild auf dem Monitor besser gesehen werden kann. Damit der Schall in den Körper hineinkommt, muss zwischen dem Schallkopf und der Haut eine Gelschicht sein. Das Gel ist unschädlich, farblos und hinterlässt keine Flecken auf der Kleidung. Gelegentlich werden Sie gebeten, die Luft anzuhalten oder tief einzuatmen / auszuatmen. Die inneren Organe bewegen sich mit der Atmung und können beim Anhalten der Atmung unter Umständen besser beurteilt werden und die Untersuchung wird beschleunigt.

Angiographie / Interventionelle Radiolgie

​Der Begriff Angiographie meint den eher traditionellen Teil des Arbeitsbereiches "Interventionellen Radiologie". Weitere Informationen finden Sie hier.

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Die Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die durch eine Verminderung der Knochenmasse und Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes gekennzeichnet ist. Dadurch besteht eine erhöhte Neigung zu Knochenbrüchen.

Es gibt verschiedene Techniken zur Bestimmung der Knochendichte. Am weitesten verbreitet ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) mit der Röntgenabsorptiometrie. Die notwendige Strahlendosis ist dabei minimal und beträgt etwa die Hälfte einer Lungen-Röntgenaufnahme.

Die Messung kann an der Wirbelsäule, der Hüfte, dem Unterarm und sogar als Ganzkörper-Messung erfolgen.

Die Bestimmung der Knochendichte unterstützt Ihren behandelnden Arzt bei der Einschätzung des Schweregrades der Osteoporose und damit eines Knochenbruch-Risikos und dient der Verlaufskontrolle bei der Therapie.

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