Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Veranstaltungen

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Radiologie aktuell 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zur Radiologie Aktuell 2026 am 14. März 2026 in den Salles de Pologne in Leipzig ein. Im Mittelpunkt des Programms stehen aktuelle Entwicklungen in der radiologischen Bildgebung des Zentralnervensystems mit einem besonderen Fokus auf Neurodegeneration, Entzündung und Tumoren. Darüber hinaus widmen wir uns der differenzierten multimodalen Diagnostik muskuloskelettaler Tumoren.

Mit den Themen Herz-CT und Lungenkrebs-Screening greifen wir zwei Hot Topics auf, die für die klinische Praxis von besonderer Relevanz sind. Parallel findet ein Fokusseminar für medizinisch-technische Radiologieassistent:innen statt, das praxisnah die Bildgebung von ZNS, Bewegungsapparat sowie Herz-CT und Lungenkrebs-Screening aufgreift.

Wir freuen uns auf einen intensiven und spannenden Austausch mit Ihnen in Leipzig!

Prof. Dr. med. Timm Denecke


Programm_Radiologie Aktuell 2026.pdf




Fortbildungen am Mittwoch

Wir möchten Sie zur Teilnahme an unserer wöchentlichen radiologischen Fortbildungsveranstaltung unter dem Motto - "Bildgebende Diagnostik - Standards, Neuigkeiten und klinische Nutzung" - herzlich einladen.

Gern begrüßen wir Sie als Zuhörer unserer Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden weiterhin von der SLÄK mit je 1 Weiterbildungspunkt zertifiziert und finden immer mittwochs 16 - 17 Uhr im Demoraum 1 der Klinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Um Ihnen jedoch kurzfristige Programmänderungen mitteilen zu können, bitten wir Sie bei Interesse an einer konkreten Veranstaltung um eine kurze E-Mail mitsamt ihren Kontaktdaten an radiologie@medizin.uni-leipzig.de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Prof. Dr. med. Timm Denecke

 

Wöchentliche Veranstaltungen in der Radiologie

Journalclub

Der Journalclub findet jeden Freitag 7.30 Uhr im Demoraum 1 der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie statt. Es werden dabei aktuelle Forschungsbeiträge aus den letzten 12 Monaten vorgestellt.

Vortragsreihe „Medizin für Jedermann“ mit Prof. Denecke

​​ALGORITHMEN UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ ALS HELFER IN DER RADIOLOGIE

"Gerade die Radiologie bietet beste Voraussetzungen für die Arbeit mit Hochtechnologie", sagt Prof. Dr. Timm Denecke, Direktor der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Leipzig​. Damit meint er nicht nur die Bildgebung mit CT und MRT, sondern vor allem auch die Auswertung dieser Aufnahmen. In seinem Vortrag "Der Rechner als Kollege in der Radiologie – künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch" vom 16. September 2020​ legt er dar, was Algorithmen und Künstliche Intelligenz für die Radiologen leisten können.

Beispielsweise zeigt Prof. Denecke, dass mit geeigneter Software CT- und MRT-Bilder nachberechnet werden können. So kann die Untersuchungszeit für den Patienten reduziert oder die Strahlenexposition gesenkt werden. Zudem erleichtern immer bessere KI-Algorithmen die aufwändige Auswertung der Bilder, indem sie dem Radiologen zum Beispiel zeigen, welcher Bildbereich noch genauer betrachtet werden soll. "Am Ende könnte der Befund sogar von der Software allein erhoben werden, der Radiologe kontrolliert nur noch nach", so Prof. Denecke. "Das ist aber ein sehr kritischer Punkt, es entstehen bedeutsame ethische und rechtliche Fragen."

Was nicht in Frage steht: Software oder gar Künstliche Intelligenz (KI) haben einen nüchternen mathematischen Ansatz, ganz anders als die bildliche Interpretation durch das Auge des Radiologen. "Unsere Aufnahmen verfügen über so viele unterschiedliche Grautöne, dass Vieles an Daten, die in den Bildern stecken, vom menschlichen Auge gar nicht erfassbar, geschweige denn objektiv auswertbar ist. Die KI erschließt also Datenschätze, die uns sonst gar nicht zugänglich sind. Und sie wäre hilfreich, beispielsweise durch eine hocheffektive Auswertung archivierter Aufnahmen, uns den Blick nach vorn zu schärfen", erklärt Klinikdirektor Denecke. "Immerhin haben wir unser komplettes Bildmaterial der vergangenen 20 Jahre primär digital archiviert. Aus diesem riesigen Datenpool könnten wir großen Nutzen für die Patienten von heute ziehen, beispielsweise durch die Identifikation von Risikoprofilen oder Vorhersage eines therapeutischen Nutzens."

Thema: "Der Rechner als Kollege in der Radiologie – künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

 

 

Eine Übersicht der Vortragsreihe "Medizin für Jedermann" finden Sie hier.

Süd- und Mitteldeutscher Röntgenkongress

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bayerische Röntgentagung findet im Jahr 2026 erstmals gemeinsam mit den Bundesländern Thüringen und Sachsen statt und wird damit zum Süd- und Mitteldeutschen Röntgenkongress.

Der Kongress wird vom 29. bis 31. Oktober 2026 in der Freiheitshalle der Hochschulstadt Hof ausgerichtet. Freuen Sie sich auf drei Tage mit anregenden Diskussionen, hochkarätigen Vorträgen und radiologischer Fortbildung auf höchstem Niveau. Aktuelle Themen aus allen Bereichen der Radiologie stehen im Mittelpunkt und bieten wertvolle Impulse für Ihre tägliche klinische Praxis.

Die Tagungsleitung übernehmen
Prof. Dr. med. Martin Freesmeyer (Universitätsklinikum Jena),
Dr. med. Holger Gößmann (Universitätsklinikum Leipzig) und
Prof. Dr. med. Boris Radeleff (Sana Klinikum Hof),
die sich sehr auf Ihre Teilnahme freuen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Kongresshomepage:
www.roentgenkongress-sued-mitte.de


Liebigstraße 20, Haus 4
04103 Leipzig
Anmeldung:
0341 - 97 17473
Fax:
0341 - 97 17409
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