Muttermilch ist die optimale Ernährung für Neugeborene. Insbesondere für Frühgeborene bietet Muttermilch einen natürlichen Schutz gegen Infektionen, unterstützt die Reifung des Immunsystems und senkt das Risiko für schwerwiegende Darmprobleme wie das der nekrotisierenden Enterokolitis (NEC).
Da Mütter von Frühgeborenen teilweise erst verzögert Milch ausreichend bilden, überbrückt gespendete Frauenmilch aus einer etablierten, nach fundierten Standards arbeitenden Frauenmilchbank die Zeit, bis die Milch der eigenen Mutter für die Ernährung der Kinder ausreichend ist. Dieses Vorgehen entspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Von den mehr als 200 neonatologischen Abteilungen bundesweit, haben nur ca. 60 Kliniken eine Frauenmilchbank.
Die Frauenmilchbank Leipzig ist eine der ältesten Milchbanken in Deutschland. In der Einrichtung wird seit 1951 gespendete Muttermilch gesammelt, untersucht, bei Bedarf wärmebehandelt und tiefgefroren gelagert, bevor sie zur Ernährung bei Frühgeborenen und kranken Neugeborene verwendet wird. Für besonders kleine Frühgeborene bietet unsere Frauenmilchbank auch rohe, nicht hitzebehandelte Frauenmilch an, in der die biologisch aktiven Inhaltsstoffe noch größtenteils vorhanden sind.
Neben der Verwendung der gespendeten Frauenmilch auf den verschiedenen Stationen der eigenen Klinik versorgen wir – falls genug Frauenmilch vorhanden ist – auch andere Kliniken mit Frauenmilch, die Frühgeborene oder kranke Neugeborene betreuen.
Jedes Jahr werden in der Frauenmilchbank des Universitätsklinikums Leipzig zwischen 900 und 1000 Liter Milch von ca. 60 Spenderinnen verarbeitet.
Wer empängt gespendete Frauenmilch?
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