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Pressemitteilungen

 

 

Unter einer Decke: Eltern und Frühgeborene können am UKL nun noch viel entspannter „känguruhen“<img alt="Entspannt genießen Mutter und Kind die Kuschel-Momente – sicher und warm eingehüllt in die neu entwickelte Frühchen-Decke der UKL-Neonatologie." src="/presse/PressImages/pic_20210729114142_9d36f808f1.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-07-28T22:00:00ZLeipzig. Zu viel kuscheln gibt es bekanntlich nicht: Engen Hautkontakt zu Mutter und Vater braucht jedes neugeborene Kind – für Frühchen ist dies allerdings geradezu lebenswichtig. Bei der auch an der Neonatologie des Leipziger Universitätsklinikums (UKL) angewendeten "Känguru-Methode" wird das nur mit einer Windel bekleidete Neugeborene auf die nackte Brust von Mama oder Papa gelegt. Um diese Momente noch intensiver und sicherer zu gestalten, ist am Haptik-Forschungslabor der Uni Leipzig (HFL) eine neuartige Frühchen-Decke entwickelt worden – basierend auf einer Idee und Skizzen von Schwester Gabriele Koch, Bereichsleiterin Pflege der UKL-Neonatologie. Nun können Eltern und Baby noch entspannter "känguruhen". <p>Die Geburt eines Frühchens bedeutet für die Eltern in jeder Beziehung eine extreme Ausnahmesituation, das permanente Pendeln zwischen Krankenhaus und dem Zuhause oder die ständigen Wechselbäder an Gefühlen zwischen Hoffnung und Ängsten belasten. Manche Eltern scheuen sich, ihr Kind zu berühren, in der - falschen - Annahme, dem zerbrechlich wirkenden Früh- oder Neugeborenen weh zu tun. Dabei lässt häufiges &quot;Känguruhen&quot; die Kinder nachweislich erholsamer schlafen, stabiler atmen und ihren Stresspegel sinken.&#160;<br>Um diese intimen &quot;Kuschel-Zeiten&quot; für beide Seiten noch entspannter zu gestalten, entwickelte Schwester Gabriele (Foto) die Idee einer Decke, die um den Körper von Eltern und Kindern gewickelt wird und sicher und einfach fixiert werden kann.&#160;<br>&quot;Ich wollte etwas schaffen, was für Mutter und Vater gleich gut nutzbar und für alle Körpergrößen passt und leicht zu handhaben ist&quot;, berichtet sie. &quot;Die bisherige Lösung mit Handtüchern hat gerade Väter sehr oft verunsichert.&quot;&#160;<br><br></p> <p>Auf der Grundlage ihrer Skizzen entwickelte das Team des Haptik-Forschungszentrums Leipzig (HFZ) unter Leitung von Prof. Martin Grunwald innerhalb von nur vier Monaten einen Prototyp, der dann am UKL getestet wurde. In der Entwicklungsphase ermittelten die Leipziger Haptik-Experten zusammen mit Koch als erfahrener Krankenschwester die notwendige Deckengröße, analysierten Stoffproben nach mehreren 100-Grad-Waschvorgängen, testeten mehrere Nähbetriebe und legten schließlich endgültig das Material und die Größen fest. Die Anforderungen an den Stoff waren hoch&#58; keine Schadstoffe im Material und den Farben, waschbar bei hohen Temperaturen, dehnbare und weiche Oberfläche, elternfreundliche Farben und Muster. Am Ende dieses Prozesses entstand die Leipziger Frühchen-Decke aus Öko-Baumwoll-Jersey, zwei Meter lang und 37 Zentimeter breit.&#160;<br><br></p> <p>100 Decken stehen nun zur Verfügung, genäht in einer Leipziger Näherei. Auch gewaschen werden sie in einer lokalen Wäscherei. Der Stoff ist niederländischer Herkunft.&#160;280 Euro kostet eine Decke in der Herstellung.&#160;Finanzielle Unterstützung für das Projekt Frühchen-Decke erfolgte durch das Haptik-Forschungszentrum Leipzig und durch die Firma Beiersdorf über ihre Marke &quot;Nivea&quot;.<br><br></p> <p><strong>Auch Zwillinge passen darunter</strong><br>Eingehüllt in eine weiche Decke können nun Kinder und Eltern in der <a href="/einrichtungen/neonatologie">Neonatologie am UKL</a> warm und sicher die so wichtigen ersten Momente engen Beisammenseins genießen. &quot;Wir bieten allen Müttern und Vätern das Tuch an und wünschen uns, dass die Eltern es bevorzugt nutzen, um eine stärkere und sichere Bindung zum Kind aufzubauen&quot;, erklärt Schwester Gabriele. Eine Gebrauchsanleitung als kleine Broschüre ist ebenfalls vorhanden und zeigt auf, wie die Decke angelegt wird, erklärt aber auch, dass sie beispielsweise nicht als Tragetuch missverstanden werden darf.&#160;</p> <p>Doch wer die Spezial-Decke sachgemäß anlegt, kann sich nun noch besser auf die Kuschel-Zeit zwischen Eltern und ihrem Frühgeborenen einlassen. &quot;Das Kind kann individuell mit den Händen unter oder über der Decke gehalten werden. Mama oder Papa dürfen zudem bedenkenlos einschlafen, die Decke bietet ausreichend Sicherheit, obwohl bei uns natürlich Eltern und Kind auch bisher nie unbeobachtet waren und sind&quot;, betont die Bereichsleiterin Pflege an der Neonatologie des UKL, &quot;eine zentrale Überwachung zeigt uns ständig die Vitalparameter an.&quot; Selbst Zwillinge könnten gleichzeitig &quot;unter die Decke&quot;. Und auf noch einen Vorteil für die Mütter weist Schwester Gabriele gern hin&#58; &quot;Müttern ist es nun möglich, am Inkubator oder am Bett des Kindes ihre Muttermilch abzupumpen und gleichzeitig durch Kontakt mit dem Kind Sicherheit und Geborgenheit herzustellen. Die Beschaffenheit der Decke ermöglicht dies.&quot;<br><br></p> <p>Prof. Martin Grunwald ist mit dem Ergebnis des Projekts Frühchen-Decke sehr zufrieden&#58; &quot;Auf der Neonatologie des UKL wird alles getan, um den Kontakt zwischen Eltern und Kind so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir freuen uns, dass wir dazu einen Beitrag leisten konnten&quot;, sagt er. Sofern weitere Finanzmittel zur Verfügung stünden, könnte sich der Leipziger Haptik-Experte vorstellen, den Einsatz der Frühchen-Decke auch evaluativ-wissenschaftlich zu begleiten.&#160;</p>
Beste Bedingungen für die allerkleinsten Patienten<img alt="„Die Neonatologie ist ein Aushängeschild für das Universitätsklinikum Leipzig.“ UKL-Vorstand Prof. Christoph Josten (Mi.) und Neonatologie-Leiter Prof. Ulrich Thome führen Staatssekretärin Andrea Franke bei einem Rundgang durch die modernisierten Räume." src="/presse/PressImages/pic_20201022113826_3d96fbd5b1.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-20T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wurde am Mittwoch, 21. Oktober, nach zweijährigem Umbau die modernisierte und erweiterte Neonatologie eröffnet. In den neuen Räumen stehen jetzt 51 Betten für die Versorgung von Frühchen und kranken Neugeborenen bereit. Damit verfügt das UKL jetzt über eine der größten neonatologischen Einrichtungen in Deutschland. <p>Im vergangenen Jahr betreute die <a href="/einrichtungen/neonatologie">Neonatologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig 709 Kinder stationär, darunter &#160;44 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm. Oft verbringen Kinder und Eltern im Laufe der Behandlung mehrere Wochen und Monate auf den Stationen.&#160;</p> <p><br>Dafür finden sie nach dem Umbau optimale Bedingungen vor&#58; Die Patientenzimmer wurden zu Ein- und Zwei-Bettzimmern umgebaut, neu entstanden sind zudem Eltern-Kind-Räume, mit einem eigenen Bad für die begleitenden Eltern, die so bequemer rund um die Uhr bei ihren Kindern sein können. Insgesamt hat sich die Neonatologie, deren Patientenzahlen in den letzten Jahren stetig gestiegen sind, um zehn Betten auf nunmehr 51 vergrößert. Erweitert wurden auch die Ärzte- und Pflegeteams. Neu eingestellt wurden neun Ärzte und 19 Pflegekräfte. Rund um die Uhr sind mindestens ein Facharzt mit Schwerpunktbezeichnung Neonatologie (Neugeborenenmedizin) und zwei Assistenzärzte vor Ort verfügbar. Zudem wurde die Station um neue Behandlungs- und Funktionsräume ergänzt. So gibt es jetzt ein spezielles Patientenzimmer, in dem Kinder völlig von den Keimen der Außenwelt abgeschirmt versorgt werden können. Dieses ist durch eine Doppelschleuse von der restlichen Station abgetrennt und kann auch für Neugeborene genutzt werden, die eine Knochenmarktransplantation benötigen.</p> <p>&quot;Wir freuen uns sehr über diese Erweiterungen und Modernisierungen, dank derer wir unsere kleinen und teilweilse sehr schwer kranken Patienten jetzt optimal versorgen können&quot;, freut sich Prof. Ulrich Thome, ärztlicher Leiter der Neonatologie, über die Neuerungen. Benötigt wird das besondere Behandlungszimmer beispielsweise für Kinder mit schweren Immunerkrankungen, die früh eine Stammzellübertagung erhalten, um ohne spätere Schäden zu überleben und sich normal entwickeln zu können. Hier hat das UKL in den letzten Jahren eine besondere Expertise mit einem erfahrenen Expertenteam in der Kinderklinik aufgebaut. &quot;Dank der neuen Räume können die Kinder jetzt durch unsere dafür ausgebildeten Schwestern, Pfleger und Ärzte auf der Neonatologie versorgt werden, statt wie bisher in anderen, teilweise für Erwachsene vorgesehenen Bereichen&quot;, erklärt Prof. Thome die Verbesserungen.&#160;</p> <div class="ms-rtestate-read ms-rte-embedcode ms-rte-embedil ms-rtestate-notify"><iframe width="560" height="315" src="https&#58;//www.youtube.com/embed/TWeNt4-7-50" frameborder="0"></iframe>&#160;</div><p>&#160;<br>Ebenfalls neu sind ein eigener Eingriffsraum für eilige Operationen direkt auf der Station und ein Raum für die Medikamentenherstellung, was von Mitarbeitern der Klinikumsapotheke vorgenommen wird. Auf diese Weise können alle für die Versorgung wichtigen Maßnahmen auf kürzestem Wege und direkt vor Ort erfolgen.&#160;</p> <p>&quot;Für die Kleinen etwas ganz Großes&#58; Der Umbau trägt dem Wachstum unserer Neonatologie Rechnung und verbessert die Situation sowohl für Patienten, Angehörige als auch unsere Beschäftigten&quot;, konstatiert Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL. &quot;Alle profitieren von den geräumigen Zimmern und Stationen sowie den neuen und weiteren Funktionsräumen bis hin zu Aufenthaltsbereichen für das Team. Dafür haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den zurückliegenden zwei Jahren auch viele zusätzliche Belastungen durch den Umbau bei laufendem Betrieb auf sich genommen, wofür wir uns herzlich bedanken.&quot;&#160;</p> <p>&quot;Jede Geburt ist ein Wunder. Oft denken wir, dass eine Geburt eine Selbstverständlichkeit sei&quot;, sagte Staatssekretärin Andrea Franke vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und Ehrengast der Eröffnung, &quot;Das ist nicht der Fall. 20 von 100 Kindern werden zu früh geboren. Es ist nicht immer einfach, oft gibt es Risiken.&quot;&#160;</p> <p>Der Umbau der Neonatologie, die dafür in ein Interim innerhalb der Klinikgebäude in der Liebigstraße umzog, begann nach der Fertigstellung des Neubaus Haus 7 im Herbst 2018. Seitdem wurden die Flächen im Haus 6 komplett umgebaut. Finanziert wurde das aufwändige und komplexe Bauvorhaben durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes sowie Eigenmitteln des UKL. Der bauliche Investitionsanteil für die Intensivbetten betrug zirka zwei Millionen Euro.&#160;</p>
Neues Dienstfahrzeug für Kindernachsorgeteam „AlleDabei-Leipzig“ des Universitätsklinikums Leipzig<img alt="Mobil zu sein ist für ihre Arbeit enorm wichtig&#58; Katrin Mühler (3.v.l.), Leiterin des Nachsorgeteams, Koordinatorin Christin Henri-Dreßler (2.v.l.) und Julia Rothmann (li., im Auto) vom Nachsorgeteam freuen sich über das neue Fahrzeug aus den Händen von Sven Graser (3.v.r.), Vorsitzender des Vereins „Paulis Momente hilft“, seinem Stellvertreter Ingo Schulz (2.v.r.) sowie Robert Wagner (re.), Verkaufsleiter Honda Center Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20200909114341_81f9c1be2e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-08T22:00:00ZLeipzig. Der gemeinnützige Verein "Paulis Momente hilft" unterstützt das Kindernachsorgeteam "AlleDabei-Leipzig" des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) mit einem Dienstfahrzeug. Am Dienstag, 8. September, ist das Fahrzeug, ein Honda Jazz Hybrid, im Honda Center Leipzig übergeben worden. Das Auto sichert die Mobilität des Teams für die nächsten Jahre. <p>&quot;Paulis Momente hilft&quot; unterstützt bereits seit vielen Jahren die Arbeit der psychosozialen Teams des UKL bei der Betreuung von Familien mit chronisch kranken und palliativen Kindern. Nun auch die Flexibilität der Mitarbeiterinnen zu unterstützen, sei ein ganz großer Schritt, sagt Katrin Mühler, <a href="/einrichtungen/neonatologie/beratung-unterstützung/sozialmedizinische-nachsorge">Psychosoziale Elternberatung und Kindernachsorgezentrum</a> am Universitätsklinikum Leipzig. <br>Mobil zu sein, ist für alle Schwestern, Ärzte und psychosozialen Kolleginnen des Teams eine wichtige Arbeitsgrundlage. Genutzt werden wird das Fahrzeug, um betreute Familien aufzusuchen oder um zu Arztterminen oder zu Therapieeinrichtungen zu fahren.&#160;</p> <p>&quot;Paulis Momente hilft&quot; übernimmt sämtliche Kosten für das Dienstfahrzeug, die dem Team entstehen, um die häuslichen Besuche sicherzustellen. Das Honda Center Leipzig wird die Servicekosten für das Fahrzeug übernehmen. Somit können auch Kinder aus ländlichen und entfernteren Gebieten diese Betreuung nutze. <br>&quot;Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Familien sagen wir danke für dieses unermüdliche Engagement an unserer Arbeit. Wir werden somit, wie auch in der Vergangenheit, viel Leid mindern und kompetente Hilfen an die Familien vermitteln zu können&quot;, betont Katrin Mühler.</p> <p>Das Nachsorgeteam am UKL besteht aus drei Teams&#58; Neonatologie, Kinder-ITS und dem Team Allgemeinpädiatrie. Letztere betreuen beispielsweise Kinder mit Diabetes, Mukoviszidose, Kinder mit Krampfanfällen oder schweren Stoffwechselerkrankungen. Mobil zu sein, erleichtert die Arbeit der Mitarbeiterinnen enorm.&#160;<br>In den vergangenen sechs Jahren nutzten sie bereits ein Fahrzeug, welches von der &quot;Elternhilfe krebskranker Kinder&quot; zur Verfügung gestellt worden war. Nun gibt es einen neuen, dank Hybrid-Technik auch umweltschonenden Wagen.<br><br></p> <p>Seit 2012 ist das Kindernachsorgeteam &quot;AlleDabei-Leipzig&quot; des UKL anerkannter Leistungserbringer. Seitdem wurden bereits 606 Familien betreut. Allein in diesem Jahr sind es - trotz Corona und den bekannten Einschränkungen - bereits 71. Auch nur wenige universitätsmedizinische Zentren besitzen ein solches Nachsorgeteam. Daher erreichen die UKL-Mitarbeiterinnen bereits Anfragen aus Berlin oder München.&#160;<br>Der gemeinnützige Verein &quot;Paulis Momente hilft&quot; unterstützt das UKL bereits seit Jahren, so zum Beispiel 2019 mit der Gestaltung und Finanzierung eines Elternzimmers auf der Kinder-Intensivstation oder der kindgerechten Decken- und Wandmalerei in Patientenzimmern. Hauptziel des Vereins ist der Aufbau einer spezialisierten ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV) in Leipzig.<br><br></p> <p><a href="http&#58;//www.paulis-momente-hilft.de/%20">http&#58;//www.paulis-momente-hilft.de/ </a></p>
„Plötzlich Großfamilie – Mehrlingsfamilien im Fokus“<img alt="An der von Prof. Ulrich Thome geleiteten Abteilung für Neonatologie am UKL sind Mehrlingsfrühgeborene gar nicht mal so selten. Ihre Familien werden von ihm und seinen Mitarbeitern am Beginn dieses neuen Lebensabschnitts umfassend betreut." src="/presse/PressImages/pic_20191112105520_56b503e276.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-11T23:00:00ZLeipzig. Manchmal kommt das so genannte kleine Glück nicht allein. Gar nicht mal so selten sind es zwei, drei oder sogar noch mehr Kinder, die sich gleichzeitig auf den Weg in die Welt machen. Zum diesjährigen "Internationalen Tag des Frühgeborenen" am Freitag, 15. November, widmet sich die Abteilung für Neonatologie am UKL in ihrer Veranstaltung vor allem den Familien, die mehrere frühgeborene Kinder gleichzeitig bekommen. <p>&quot;Wir betreuen häufig Familien mit Zwillingsfrühgeborenen, seltener auch Drillinge oder mehr. Diese Familien dürfen gleichzeitig zwei oder mehr winzige Babys in ihrer Familie willkommen heißen. Anspannung und Glück liegen dann sehr eng beieinander&quot;, sagt Prof. Ulrich Thome, Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/neonatologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung für Neonatologie</a>. &quot;Doch auch die Zeit nach der Entlassung ist in Mehrlingsfamilien oft um einiges turbulenter und anstrengender&quot;, erklärt er.<br>Schon während der Schwangerschaft warten auf werdende Mehrlingsmütter einige Besonderheiten. Hierüber wird Prof. Holger Stepan, Leiter der <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">UKL-Geburtsmedizin</a>, berichten. Wie entwickeln sich Mehrlinge dann weiter, wie sind die Erfahrungen zur Langzeitentwicklung? Dazu spricht Dr. Sebastian Rützel, Abteilung für Neonatologie.<br>Kinderkrankenschwester Daniela Herrmann erklärt, wie Muttermilchernährung und Stillen auch bei Mehrlingen gelingen können. Und Familie Kersten gewährt einen Einblick in die turbulente, bunte Welt einer Drillingsfamilie&#58; &quot;Ihr Bericht kann denjenigen Mut machen, die ganz am Anfang eines Lebens als Großfamilie stehen&quot;, sagt Prof. Thome.</p> <p><strong>Internationaler Tag des Frühgeborenen</strong><br>&quot;Plötzlich Großfamilie - Mehrlingsfamilien im Fokus&quot;<br>Freitag, 15. November <br>14 bis 17 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Haus 6, Frauen- und Kindermedizin<br>Atrium, Raum Cerutti/Trier<br>Liebigstraße 20a<br>04103 Leipzig</p> <p>Anmeldung per E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;daniela.dietze@uniklinik-leipzig.de">daniela.dietze@uniklinik-leipzig.de</a></p> <p>&#160;</p>
Frühchenpicknick im Klinik-Park<img alt="Eine schöne Tradition geworden ist das jährliche Frühchenpicknick am UKL, zu dem wie hier im Vorjahr immer etwa 100 Frühchen mit ihren Eltern aus ganz Sachsen kommen." src="/presse/PressImages/pic_20190620103227_d458505749.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-06-19T22:00:00ZLeipzig. Die Schwestern der Neonatologie am UKL werden Kuchen backen, Getränke heranschleppen, Teller, Tassen und Gläser aufstellen im Klinik-Park. Der Klinikclown ist schon ganz aufgeregt und freut sich auf die Kinder. "Die Eltern der Frühchen brauchen nur eine Decke mitbringen, alles andere wird bereitstehen zu unserem traditionellen Frühchenpicknick", so Schwester Claudia. "Seit 17 Jahren treffen wir uns mit den Eltern der Frühchen, die wir betreut haben. Und es ist für alle Schwestern und Ärzte der Neonatologie jedes Jahr eine große Freude zu sehen, was aus den Neugeborenen und ehemaligen Frühgeborenen geworden ist." <p>Am Freitag, den 21. Juni, beginnt um 15.30 Uhr das Picknick auf dem Gelände des Universitätsklinikums Leipzig. Eingeladen sind alle <a href="/einrichtungen/neonatologie" rel="ext" target="_blank">Frühchen</a> der letzten drei Jahre, die unter 1500 Gramm gewogen haben. &quot;Das Picknick ist für uns Kinderkrankenschwestern immer wieder eine Motivation&quot;, erzählt Schwester Claudia. &quot;Wenn die Kinder angelaufen kommen, dann sehen wir&#58; Unser Einsatz hat sich gelohnt, aus dem hilflosen Winzling ist ein selbstständiger Mensch geworden. Auch wenn uns die Kleinen natürlich nicht erkennen, so kennen uns doch die Mütter und Väter. Immerhin haben wir wochen- oder gar monatelang gemeinsam gebangt und uns über jeden Fortschritt gefreut.&quot;<br>Zusammen mit Schwester Claudia organisieren die Kinderkrankenschwestern Kerstin und Heike seit 17 Jahren das Frühchenpicknick am UKL. Jedes Mal kommen rund 100 Frühchen mit ihren Eltern, die in ganz Sachsen beheimatet sind.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Frühchenpicknick am UKL<br>21.06.2019, ab 15.30 Uhr<br>Klinik-Park hinter dem Frauen- und Kinderzentrum in der Liebigstraße</p>

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