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Pressemitteilungen

 

 

Ärzte und operierte Patienten informieren über Nierentransplantation<img alt="Ein aufgeschnittenes Modell einer Niere gewährt einen Blick ins Innere des Organs. Das Patientenseminar am 30. November richtet sich vor allem an diejenigen, die sich mit Fragen einer Transplantation befassen müssen." src="/presse/PressImages/pic_20191125104553_e1422ea797.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-24T23:00:00ZLeipzig. Informationen rund um die Nierentransplantation geben am Sonnabend, 30. November, Ärzte des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und bereits operierte Patienten. <p>&quot;Unser Patientenseminar richtet sich besonders an diejenigen, die noch Unsicherheiten mit Blick auf eine Transplantation haben&quot;, so Prof. Dr. Tom Lindner, Leiter des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-nephrologie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Nephrologie</a> am UKL. &quot;Das könnte der Patient mit Nierenproblemen sein, der noch vor der Dialyse mehr über die Möglichkeiten einer Nierentransplantation wissen will. Oder der Dialysepatient, der sich nicht sicher ist, ob er sich transplantieren lassen soll. Generell widmen wir uns Fragen widmen wie&#58; Was ist für eine Lebendspende zu tun? Wie läuft eine Organspende ab? Welche Nebenwirkungen können nach einer Transplantation eintreten? Was ist für die Rente zu beachten? Bei unseren Antworten werden keine Probleme verschwiegen. Schließlich hat jeder Patient das Recht zu wissen, welche Folgen eine Transplantation haben kann. Denn die Operation ist nicht nur ein Austausch eines defekten Organs; für die Betroffenen steckt viel mehr dahinter.&quot; <br>Dieses Jahr wird der Fokus neben allgemeinen Fragen rund um die Transplantation vorwiegend auf dem Wartelistenmanagement und den Diabetes mellitus nach Transplantation liegen. Und zur maximalen Transparenz sollen die Berichte von Transplantierten beitragen, die über ihren konkreten Fall erzählen.</p> <p><strong>Patientenseminar &quot;Nierentransplantation&quot;</strong><br>Sonnabend,&#160;30. November<br>10 bis 14 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Großer Hörsaal im Haus 4<br>Liebigstraße 20 <br>04103 Leipzig</p>
Schmerz, Moor und Ernährung bei Rheuma<img alt="Prof. Dr. Christoph Baerwald, Leiter der Rheumatologie am UKL, leitet das Gesprächsforum am 9. Oktober." src="/presse/PressImages/pic_20191008103649_f4d94fa779.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-10-07T22:00:00ZNichtmedikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei rheumatischen Erkrankungen stehen im Mittelpunkt eines Gesprächsforums anlässlich des Weltrheumatages. "Rheuma – von Kopf bis Fuß" heißt es am 9. Oktober, wenn das Rheumazentrum am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) Vorträge für Patienten, Angehörige und Interessierte anbietet. <p>&quot;Entspannungsübungen gegen Schmerzen, das Potenzial der Moortherapie und Ernährungsoptionen für Rheumatiker - das sind die Themen des Abends&quot;, sagt Prof. Dr. Christoph Baerwald, Leiter der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-rheumatologie" rel="ext" target="_blank">Rheumatologie</a> an der Klinik für <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3" rel="ext" target="_blank">Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie</a> des Universitätsklinikums Leipzig. Gemeinsam mit Dr. Wolfgang Seidel vom Klinikum St. Georg hat er die wissenschaftliche Leitung des Gesprächsforums inne.<br>&quot;Bei chronischen Schmerzen ist es extrem wichtig zu lernen, den Schmerz zu verarbeiten&quot;, erklärt Prof. Baerwald. &quot;Entspannungsübungen - ob nun Yoga, Tai-Chi oder Qi-Gong - sind bestens geeignet, den eigen Weg zu finden, die Schmerzen zu besiegen.&quot; Ein weiterer Vortrag widmet sich der Moortherapie, die nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch die Funktion der Gelenke verbessern kann. Ebenfalls zur Verringerung von Beschwerden geeignet ist die mediterrane Diät. Vor allem mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 beeinflussen die Gesundheit, indem sie unter anderem positiv auf das Immunsystem wirken.</p> <p><strong>Information&#58;</strong><br>Rheuma - von Kopf bis Fuß<br>Mittwoch, 09.10.2019<br>17 bis 18.45 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Hörsaal im Operativen Zentrum, Haus 4<br>Liebigstr. 20<br>04103 Leipzig</p>
Rheuma – von der Diagnostik bis zu neuen Therapien<img alt="Prof. Christoph Baerwald, Leiter des Bereichs Rheumatologie am UKL, referiert bei der nächsten Veranstaltung der Reihe &quot;Medizin für Jedermann&quot;." src="/presse/PressImages/pic_20190814105204_2a3c7fb3f4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-08-13T22:00:00ZRheumatische Erkrankungen stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Dr. Christoph Baerwald am 21. August im Universitätsklinikum Leipzig. Innerhalb der Vortragsreihe "Medizin für Jedermann" erläutert der UKL-Experte die vielfältige Symptomatik und die vielfältige Differenzialdiagnostik dieser Erkrankungen erläutern. <p>&quot;Wie gelangt man zur Diagnose Rheuma? Auch auf diese Frage werde ich eingehen&quot;, so der Leiter der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-rheumatologie" rel="ext" target="_blank">Rheumatologie</a> an der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3" rel="ext" target="_blank">Klinik für Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie</a>. &quot;Schließlich geht es uns Medizinern um die frühe Erkennung und Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, um deren zerstörerische Folgen möglichst auszuschließen oder gering zu halten.&quot;</p> <p>Prof. Baerwald wird zudem über neue Therapieentwicklungen sprechen. &quot;Das wären einerseits neue Antikörper-Therapien, mit denen die Entzündungszellen blockiert werden können. Damit bricht die Entzündungskaskade zusammen und lindert bei Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen die Beschwerden. Andererseits stehen heute sogenannte kleine Moleküle zur Verfügung, mit denen der Entzündungsprozess moduliert werden kann.&quot;</p> <p>Der Vorteil der kleinen Moleküle, die die Aktivität der Immunzellen beeinflussen, sei, dass sie als Tabletten verabreicht und über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden könnten, so der Leipziger Rheuma-Spezialist. Demgegenüber bestünden die Antikörper aus großen Eiweißmolekülen, die per Injektion verabreicht werden müssten.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Medizin für Jedermann<br>&quot;Alles Rheuma? - Gelenkschmerzen - Ursachen und moderne Therapien&quot;<br>Mittwoch, den 21.08.2019, 18.15 Uhr<br>Hörsaal im Haus 4<br>Liebigstr. 20<br>04103 Leipzig</p>
UKL-Nephrologie als „Zentrum für Hypertonie“ zertifiziert<img alt="Das Team der UKL-Nephrologie um Prof. Tom Lindner (Mitte) mit dem Zertifikat für das Hypertonie-Zentrum." src="/presse/PressImages/pic_20190520110733_f100b7b360.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-05-19T22:00:00ZLeipzig. Der Fachbereich Nephrologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) ist von der Deutschen Hochdruckliga (DHL) erfolgreich als "Zentrum für Hypertonie" zertifiziert worden. Das Zertifikat garantiert, dass der hohe Qualitätsstandard, den die DHL definiert hat, eingehalten wird. Für Bluthochdruck-Patienten ist dies auch eine Hilfe zur Orientierung. Sie können sicher sein, dass am UKL wirksame und wissenschaftlich nachgewiesene Methoden zum Einsatz kommen. <p>Nierengesundheit und Bluthochdruck bedingen sich oftmals gegenseitig. Neben etlichen anderen Funktionen regelt die Niere unter anderem auch die Höhe des langfristigen Blutdrucks. Fünf bis zehn Prozent aller Hypertoniker leiden an einer Erkrankung dieses Organs.</p> <p>Für Prof. Tom Lindner, Leiter des Bereichs <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-nephrologie" rel="ext" target="_blank">Nephrologie</a> an der Medizinischen Klinik und Poliklinik III - Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie des UKL, bedeutet eine solche Zertifizierung in erster Linie, sich von außen den Spiegel vorhalten zu lassen, über den Aufbau neuer und verbesserter Strukturen nachzudenken und Standardanleitungen (SOP) zu erarbeiten. &quot;Diese SOP enthalten dann jenes Spezialwissen, welches nicht in Büchern enthalten ist&quot;, sagt Prof. Lindner. Dieses wiederum komme so dem medizinischen Nachwuchs zugute, der darauf zurückgreifen und es anwenden könne.<br>Nun gelte es, so der UKL-Nierenexperte, den Begriff des Zentrums mit Leben zu füllen. Das heißt für ihn vor allem, Kooperationspartner und Zuweiser zu benennen und weitere Fachrichtungen zu integrieren. Am UKL seien dies die Kardiologie, die Endokrinologie und auch die Geburtshilfe, Stichwort&#58; Schwangerschaftshypertonie.</p> <p><strong>Todesursache Bluthochdruck</strong><br>&quot;Für eine professionelle Abklärung von Hypertonie braucht es die interdisziplinäre Zusammenarbeit&quot;, betont Prof. Lindner. Schließlich sei der Bluthochdruck oftmals ein Begleitphänomen anderer Krankheiten, reiche allerdings auch allein als Todesursache.<br>&quot;Zum Beispiel Rauchen und Bluthochdruck oder Diabetes plus Bluthochdruck - das kann in gravierenden Fällen selbst junge Menschen das Leben kosten&quot;, umreißt er beispielhaft mögliche Auswirkungen. &quot;Oder leidet eine Schwangere an wirklicher Hypertonie, ist diese nicht nach der Geburt verschwunden. Hier braucht es eine kontinuierliche Weiterbetreuung, die oft nicht existiert&quot;, beschreibt Lindner an einem weiteren Beispiel die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit.<br>Diese Zertifizierung sei auch ein positives Aushängeschild nach außen, an dem sich Patienten, aber auch ärztliche Partner außerhalb des UKL orientieren würden, freut sich Prof. Lindner.</p>
Else Kröner-Exzellenzstipendien: Förderung für klinisch und wissenschaftlich tätige UKL-Mediziner<img alt="PD Dr. Wiebke Kristin Fenske und PD Dr. Jan Halbritter von der Medizinischen Klinik und Poliklinik III – Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie am UKL erhalten zwei der bundesweit sechs vergebenen Else Kröner-Exzellenzstipendien in Höhe von je 300.000 Euro." src="/presse/PressImages/pic_20190410120459_76d0262235.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-09T22:00:00ZLeipzig. Mit Privatdozentin Dr. Wiebke Kristin Fenske und Privatdozent Dr. Jan Halbritter von der Medizinischen Klinik und Poliklinik III – Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie haben Mediziner des Universitätsklinikums Leipzig gleich zwei der sechs bundesweit zu vergebenden Else Kröner-Exzellenzstipendien in Höhe von je 300.000 Euro ans UKL geholt. Die "Else Kröner-Fresenius-Stiftung" hat im Jahr 2018 Exzellenzstipendien in Höhe von insgesamt 1,8 Millionen Euro für herausragende, in Forschung und Klinik tätige Ärzte vergeben. Die Preisträger erhalten mit Hilfe der Stipendien für zwei Jahre finanzielle Unterstützung, um ein besonders vielversprechendes und für ihre Karriere richtungsweisendes medizinisches Forschungsvorhaben umzusetzen. <p>In ihrem Stipendienprojekt beschäftigt sich Oberärztin Dr. Fenske mit den Folgen krankhaften Übergewichts auf die Hirnfunktion als Schaltzentrale des peripheren Stoffwechsels. Ihr Ziel ist es, neue Therapieansätze gegen Adipositas und Typ-2 Diabetes zu finden und klinisch zu testen.<br>Die Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie kam 2013 an das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum für Adipositas-Erkrankungen (IFB) in Leipzig. Dort baute sie die Forschungsgruppe &quot;Neuroendokrine Energieregulation&quot; auf und ist Oberärztin des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-endokrinologie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Endokrinologie</a> am UKL.</p> <p>Oberarzt Dr. Halbritter erforscht die genetischen Hintergründe des chronischen Nierenversagens Erwachsener und verfolgt mit seinem Stipendiumsprojekt die genetische Analyse bei Patienten auf der zunehmend größer werdenden Warteliste zur Nierentransplantation. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich erblicher Nierensteinleiden, wofür er ein deutschlandweites Patientenregister geschaffen hat. Die Aufdeckung genetischer Ursachen soll helfen, renale Krankheitsmechanismen besser zu entschlüsseln, neue Zielstrukturen zu identifizieren und den Boden für eine individualisierte Therapie zu bereiten.<br>Dr. Halbritter ist Oberarzt des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-nephrologie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Nephrologie</a> am UKL und leitet hier eine eigene Forschungsgruppe im Bereich &quot;Nephrogenetik&quot;.</p> <p><strong>Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS)</strong><br>Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte. Die Stiftung wurde im Jahr 1983 von der Unternehmerin Else Kröner gegründet und zu ihrer Alleinerbin eingesetzt. Die EKFS bezieht nahezu alle ihre Einkünfte aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist. Bis heute hat sie rund 1660 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Gesamtfördervolumen von aktuell über 50 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands.</p>

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