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Pressemitteilungen

 

 

Prof. Dr. Ulf Wagner leitet Bereich Rheumatologie<img alt="Prof. Dr. Ulf Wagner leitet den Bereich Rheumatologie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20221124094705_dbc86dc4b2.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-11-23T23:00:00ZLeipzig. Prof. Dr. Ulf Wagner, bereits seit 1994 am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), hat nun in Nachfolge von Prof. Dr. Christoph Baerwald die Leitung des Bereichs Rheumatologie an der Klinik für Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie angetreten. Der als Professor für experimentelle Rheumatologie bereits 2014 berufene Ulf Wagner übernimmt damit nun die Gesamtverantwortung für Klinik und Forschung und sichert auf diese Weise die Kontinuität in diesem mit hohen Patient:innenzahlen wichtigen Fachbereich. <p>Rheumatologische Patient&#58;innen am UKL sind mit Prof. Ulf Wagner bereits seit langem vertraut&#58; Als Leiter der Studienambulanz betreut er eine Vielzahl klinischer Prüfungen von neuen Medikamenten für die große Gruppe der Menschen mit einer Rheuma-Erkrankung. &quot;Das Spektrum der Erkrankungen ist ja sehr breit und reicht von rheumatoider Arthritis und Gicht über Lupus bis zu Vaskulitis&quot;, erläutert Prof. Wagner. Seine Aufgabe als experimenteller und klinischer Rheumatologe war und ist, die klinische Betreuung der Patient&#58;innen mit der Grundlagenforschung zu verknüpfen und so an weiteren Verbesserungen der Therapieoptionen mitzuwirken. Dieser Aufgabe geht der 56-Jährige mit großem Enthusiasmus nach. &quot;Daher freuen wir uns sehr, dass wir Prof. Wagner für die Leitung des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-rheumatologie">Bereichs Rheumatologie </a>gewinnen konnten und so im Interesse sowohl unserer Patient&#58;innen als auch der wissenschaftlichen Arbeit Kontinuität auf hohem Niveau sicherstellen können&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL.<br><br></p> <p>Die Abteilung am UKL ist mit 19 Betten eine der größten universitären rheumatologischen Einrichtungen in Deutschland und nimmt für die Versorgung der Erkrankten in der Region eine zentrale Stellung ein. In den vergangenen vier Jahren wurde hier auch eine Struktur für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung aufgebaut. Darin ist das UKL mit ca. 70 beteiligten Fachärzten der verschiedensten Disziplinen das Überweisungszentrum für ein Netzwerk, an welchem auch fast alle niedergelassenen Fachärzte für Rheumatologie teilnehmen. &quot;Wir betreuen Patient&#58;innen auf Station in aktuellen Schubsituationen und bei schweren Verläufen oder nehmen umfassende Diagnostiken vor, bei denen wir mit sehr vielen Fachdisziplinen am Klinikum zusammenarbeiten&quot;, beschreibt Prof. Wagner. Das Netzwerk hat deutlich zur Verbesserung der Versorgung von an Rheuma Erkrankten beigetragen und soll weiter ausgebaut werden. Bereits jetzt ist die Ambulanz mit jährlich 10.000 Patient&#58;innen die größte am UKL. &#160;<br><br></p> <p>&quot;Viele Betroffene begleiten wir sehr viele Jahre, oft lebenslang&quot;, beschreibt Prof. Wagner eine Besonderheit seines Faches. Wie bei allen chronischen Erkrankungen stellt dies andere Herausforderungen an das Arzt-Patienten-Verhältnis als in der Akutversorgung. &quot;Für uns spielen Gespräche und sehr langfristige Planungen daher eine große Rolle&quot;, so Wagner. In den letzten 20 Jahren sieht der Spezialist für rheumatoide Arthritis enorme Fortschritte in seinem Fachgebiet. &quot;In dieser Zeit wurden viele Biologika zugelassen, die uns immense neue Möglichkeiten der Therapie eröffnet haben. War Rheuma vorher Schicksal, haben wir nun etwas in der Hand, um die schädigenden Prozesse wirksam stoppen zu können&quot;, so Wagner. Heute gibt es kaum noch schwere Beeinträchtigungen bei Menschen mit rheumatoider Arthritis, für faktisch jeden kann die passende Medikation gefunden werden. Und es gibt weitere Fortschritte&#58; &quot;Vor etwa vier Jahren kam eine neue Klasse von Wirkstoffen in Tablettenform hinzu, die vorher injiziert werden mussten&quot;, beschreibt Wagner, der vor seiner Zeit am UKL in Erlangen und Rochester, Minnesota tätig war, die aktuellen Entwicklungen. Zudem seien sehr viele neue Medikamente &quot;noch in der Pipeline&quot;. &quot;Wir sind ein sehr studienintensives Fach, so dass hier noch sehr viel zu erwarten ist&quot;, ist Wagner überzeugt. In seiner neuen Funktion wird er daran weiterhin intensiv mitwirken. &quot;Ich freue mich sehr darauf, den Standort Leipzig weiter entwickeln zu können&quot;, so der gebürtige Erzgebirger, der in diesem Jahr zum Vizepräsident der <a href="https&#58;//dgrh.de/">Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie</a> gewählt wurde. Und gleich im kommenden Jahr wird er in dieser Funktion nun zusammen mit seinem Vorgänger Prof. Baerwald den Jahreskongress seiner Fachgesellschaft in Leipzig ausrichten.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;&#160;</p> <p>&#160;</p>
Informationen aus erster Hand über den Themenkomplex Nierentransplantation<img alt="Modell einer Niere" src="/presse/PressImages/pic_20221123102849_af02b2358d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-11-22T23:00:00ZLeipzig. Bei einem Online-Patientenseminar informieren Expert:innen des Universitätsklinikums Leipzig am 26. November über den Themenkomplex Nierentransplantation. "Leider können wir erneut unsere Patientenveranstaltung nicht im direkten Kontakt durchführen", so Prof. Dr. Daniel Seehofer, Geschäftsführender Direktor der Klinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie. "Wir hoffen aber, dass einerseits unsere Vorträge auf Interesse stoßen und andererseits der Austausch mit den Zuschauern gut klappt. Denn während der gesamten Veranstaltungsdauer können Fragen an die Referenten per Chat übermittelt werden." <p>Wo stehe ich auf der Warteliste - und warum? Diese Frage wird die Leiterin der <a href="/einrichtungen/transplantationszentrum">UKL-Transplantationsambulanz</a> Dr. Antje Weimann beantworten. Sie wird erläutern, nach welchen Richtlinien Patient&#58;innen auf die Warteliste aufgenommen werden und welche Rolle die Stiftung Eurotransplant spielt, die den internationalen Austausch aller Spenderorgane im Verbund der Länder Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Slowenien und Ungarn vermittelt und koordiniert.</p> <p>Immunsuppression - warum, welche wie viel? Das wird der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-endokrinologie">Endokrinologe </a>Dr. Jan Kowald erläutern. Denn ohne eine medikamentöse Behandlung, mit der das körpereigene Abwehrsystem heruntergefahren wird, wären Organtransplantationen nicht möglich. Das Immunsystem würde das Transplantat als &quot;fremd&quot; erkennen und versuchen, es abzustoßen.</p> <p>Über Formen von Abstoßungen und Möglichkeiten der Behandlung spricht dann Prof. Dr. Tom Lindner, Leiter des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-nephrologie">Bereichs Nephrologie</a>. Der Nierenexperte wird über Komplikationen informieren, die nach der Nierentransplantation auftreten können sowie auf akute und chronische Abstoßung eingehen.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Patientenseminar Nierentransplantation</strong></p> <p>Sonnabend, 26. November,</p> <p>10 bis 12 Uhr</p> <p><a href="http&#58;//www.ukl-live.de/nierentransplantation">www.ukl-live.de/nierentransplantation&#160;</a></p>
„nutritionDay“ 2022: Universitätsklinikum Leipzig nimmt wieder an weltweiter Daten-Erfassung zur Mangelernährung bei Patient:innen teil<img alt="Michael Rigl (li.) vom Ernährungsteam des UKL bei der Befragung einer Patientin zum diesjährigen „nutritionDay“." src="/presse/PressImages/pic_20221109115316_559da2ba96.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-11-08T23:00:00ZLeipzig. "nutritionDay" nennt sich eine weltweite Daten-Erhebung zur Bekämpfung von Mangelernährung in Gesundheitseinrichtungen. An einem zuvor festgelegten Tag in jedem Jahr, dem so genannten "nDay", haben Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf der ganzen Welt die Möglichkeit, an einer eintägigen Querschnittserhebung teilzunehmen. Durch die Sammlung und Auswertung anonymisierter Patient:innendaten kann so die Ernährungsversorgung in einzelnen Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene überwacht und gemessen werden. In diesem Jahr ist es der 10. November. Seit 2006 hat das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) in jedem Jahr daran teilgenommen – 2020 und 2021 machte die Corona-Pandemie hier leider einen Strich durch die Rechnung. Für Lars Selig, Leiter des Ernährungsteams am UKL, ein Grund, 2022 verstärkt auf das überaus wichtige Problem der patientenbezogenen Mangelernährung hinzuweisen. <p>&quot;Auch, wenn wir in den vergangenen zwei Jahr nicht teilnehmen konnten, braucht das Thema Mangelernährung in Krankenhäusern jede nur mögliche Aufmerksamkeit&quot;, sagt Selig. Weltweit sei die Zahl unterversorgter Patient&#58;innen weiterhin sehr hoch, dies zeige der &quot;nutritionDay&quot; Jahr für Jahr.&#160;<br>Mehr als 64 Länder nehmen an dieser weltweiten Erhebung teil. Die Daten von mehr als 240000 Personen sind seit 2006 erfasst worden, darunter etliche auch aus Leipzig. In 36 Sprachen sind die Fragebögen vorhanden.&#160;<br>Ziel des weltweiten &quot;nutritionDay&quot; ist es, das Wissen und das Bewusstsein für Mangelernährung in Gesundheitseinrichtungen zu stärken.</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Für dieses Jahr sind sieben UKL-Stationen zur Teilnahme am 'nutritionDay' angemeldet - onkologische, chirurgische und internistische Stationen&quot;, berichtet <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/Seiten/ernaehrungsteam.aspx">Ernährungsexperte Selig</a>. Neben allgemeinen Fragen zum Krankenhausaufenthalt wird auch speziell zu Gewichtsverlauf, Medikamenteneinnahme und Essverhalten mit den Patient&#58;innen abgefragt&#58; Ist der Appetit eingeschränkt? Wenn ja, warum? Schmeckt das Essen? Wenn nein, warum?&#160;<br>Zudem wird die Situation vor Ort auf Station erfasst&#58; Wieviele Pflegekräfte, Ärzt&#58;innen und andere Berufsgruppen arbeiten im untersuchten Bereich? Gibt es eine strukturierte Ernährungstherapie, und wie ist diese gestaltet? Diese und viele weitere Fragen gestalten den &quot;nutritionDay&quot;.<br>Nach 30 Tagen folgt eine Evaluation. Dann wird geschaut, ob die vor einem Monat erfassten Patient&#58;innen das Klinikum verlassen haben oder ob sie eventuell wieder zurück auf Station sind.&#160;<br><br></p> <p><strong>Screening bei stationärer Aufnahme zeigt Auffälligkeiten unmittelbar an</strong><br>&quot;Bei dieser aufwändigen und umfangreichen Datenerfassung und Dateneingabe helfen uns in diesem Jahr zehn Auszubildende des Fachbereichs Diätassistenz der MBFS, unserer Medizinischen Berufsfachschule des UKL&quot;, erklärt Selig.&#160;<br>Die Ergebnisse dieser Erhebung fließen in unzählige internationale und nationale Publikationen ein, so zum Beispiel in den Jahresbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).&#160;<br><br></p> <p>Seit 2020 werden am UKL alle stationär aufgenommenen Personen mit Blick auf ihren Ernährungsstatus gescreent, um eine drohende oder bestehende Mangelernährung zu erkennen. Mit diesem Screening bei Aufnahme bekommt das von Lars Selig und Oberarzt Dr. Haiko Schlögl geleitete UKL-Ernährungsteam, das Teil der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3">Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie</a> ist, automatisierte Informationen, um sich auffälligen Patient&#58;innen ernährungstherapeutisch zu widmen.&#160;</p> <p>Doch selbst für eines der größten Teams dieser Art an deutschen Kliniken stellt dies eine alltägliche Herausforderung dar. Schließlich könnten, so Selig, die in Studien dargelegten Prävalenzen zum Thema Mangelernährung, nämlich zirka ein Viertel aller Patient&#58;innen, in der Praxis auch tatsächlich jeden Tag aufs Neue bestätigt werden.&#160;</p>
Förderpreis für Rheumaspezialisten des UKL<img alt="UKL-Rheumatologe Dr. Marco Krasselt (re.) ist Preisträger 2022 des Wolfgang-Schulze-Förderpreises. Überreicht wurde er von Dr. Helmut Sörensen, Rheumatologe und Landespräsident der Deutschen Rheuma-Liga in Berlin." src="/presse/PressImages/pic_20220912103234_ba0a4ee5cc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-09-11T22:00:00ZLeipzig. Dem Internisten und Rheumatologen Dr. Marco Krasselt vom Bereich Rheumatologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) ist auf dem 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Berlin feierlich der mit 10000 Euro dotierte Wolfgang-Schulze-Förderpreis verliehen worden. Mit diesem Preis wurden seine Arbeiten gewürdigt, die die Reaktion von Rheumapatienten, die mit Immunsuppressiva behandelt werden, auf COVID-19-Impfungen untersuchten. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift "Rheumatology" veröffentlicht worden. <p>&quot;Die in Deutschland verwendeten Vakzine wurden vor ihrer Zulassung getestet&quot;, erklärt <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-rheumatologie">Dr. Krasselt</a>. &quot;Aber natürlich nicht an kranken, sondern gesunden Menschen. Deshalb war völlig unklar, wie Patient&#58;innen mit rheumatischen Erkrankungen auf die Impfungen reagieren, vor allem dann, wenn sie Medikamente nehmen, die das Immunsystem herunterfahren. Das Ergebnis der Untersuchung mit 303 Betroffenen zeigt&#58; Die verfügbaren COVID-19-Impfungen funktionieren, bei der überwiegenden Mehrheit stellt sich ein nachweisbarer Impfschutz ein.&quot;</p> <p>Wie der Rheumatologe weiter erläutert, schränken einzelne Immunsuppressiva die Immunantwort zwar ein. Doch wurde bei der Hälfte der hiervon betroffenen Patient&#58;innen eine sogenannte zelluläre Immunantwort nachgewiesen, auch wenn Antikörper nicht gefunden wurden. Auch diese Bildung spezifischer Immunzellen kann vor einer COVID-19-Erkrankung und einem gefährlichen Verlauf schützen, auch wenn der beste Schutz bei gleichzeitiger Antikörperbildung bestehe. &quot;Für Patient&#58;innen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bedeutet das, dass der Impferfolg maßgeblich von der Art der immunsuppressiven Therapie abhängt&quot;, so Dr. Krasselt, der seit 2012 an der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3">Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie des UKL</a> arbeitet. &quot;Insbesondere bei der Behandlung mit dem B-Zell-Antikörper Rituximab ist die Wahrscheinlichkeit einer Impfantwort deutlich reduziert, weshalb hier ein möglichst großer Abstand zwischen letzter Medikamentengabe und Impfung gewählt werden sollte. Gegebenenfalls kann - je nach Erkrankungsaktivität - auch eine vorübergehende Therapiepause sinnvoll sein.&quot;</p>
7. März - Tag der gesunden Ernährung: UKL bietet auf Station auch herzgesunde Speisen<img alt="Lars Selig, Leiter des Ernährungsteams, setzt sich für eine ausgewogene und herzgesunde Speisenversorgung für die Patient&#58;innen am UKL ein." src="/presse/PressImages/pic_20220304152455_cc980b0f89.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-03-03T23:00:00ZLeipzig. Krankenhäuser dienen der Wiederherstellung der Gesundheit - dazu gehört auch eine Unterstützung der Therapien durch gesunde Ernährung. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) geht hier seit langem mit gutem Beispiel voran und bietet den Patient:innen während des Klinikaufenthalts Speisen an, die den 10 Regeln einer vollwertigen Ernährung entsprechen. Damit ist das Essensangebot auch herzgesund – ganz im Sinne des diesjährigen Schwerpunktes des "Tages der gesunden Ernährung". <p>Das Essen und Trinken im Krankenhaus kann und sollte einen Beitrag zur Gesundung leisten. Aus diesem Grund bietet das Universitätsklinikum Leipzig bereits seit 10 Jahren den stationären Patient&#58;innen ein Speisenangebot an, das die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung einer vollwertigen Ernährung erfüllt und so den Körper unterstützt. &quot;Wer möchte, kann sich also während der Zeit im Klinikum gesund ernähren - ausgewogen und auf der Grundlage der Erkenntnisse zur Vorbeugung ernährungsmittelbedingter Krankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen&quot;, erklärt Lars Selig, Leiter des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/Seiten/ernaehrungsteam.aspx">Ernährungsteams am UKL</a>. Er zeichnet für dieses Projekt verantwortlich, mit dem das UKL als Maximalversorger zu den Pionieren auf diesem Gebiet gehört. &quot;Die Umsetzung der Anforderungen für die hohen Qualitätsstandards ist gerade in der Gemeinschaftsverpflegung, zu der ja die Speisenversorgung in einem Krankenhaus gehört, eine echte Herausforderung&quot;, so der Ernährungsexperte. &quot;Umso mehr macht es uns stolz, dass wir diese erfüllen und unsere Patient&#58;innen auch auf diesem Gebiet unterstützen können.&quot;&#160;</p> <p>Grundlage einer herzgesunden Kost sind Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, hochwertige Öle und Fette und ein geringer Anteil tierischer Lebensmittel. Zentral für eine Ernährung mit Vorbeuge-Effekt von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Fette - gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren sollten durch ungesättigte ersetzt werden. Das kann zum Beispiel durch den Einsatz hochwertiger pflanzlicher Fette und Öle wie Rapsöl oder den Verzehr fettreicher Fischarten erfolgen.</p> <p>Für die Speisenversorgung am UKL bedeutet das, diese Kriterien bei allen Mahlzeiten des Tages umzusetzen - &#160;vom Frühstück über das Mittagessen bis zum Abendbrot. Auf den Speisekarten des UKL sind die Speisen, die den Qualitätsstandards entsprechen, gesondert gekennzeichnet. Die Patient&#58;innen können sich also, so sie nicht erkrankungsbedingt einer Spezialdiät folgen müssen, frei entscheiden - für oder gegen eine gesundheitsfördernde Ernährung. &quot;Wer auch sonst auf seine Ernährung achtet, kann das damit auch während der Klinikbehandlung aufrechterhalten,&quot; so Lars Selig. &quot;Und wer damit bisher gezögert hat, kann hier beginnen - und erleben, dass eine Umstellung nicht Verzicht auf positive Geschmackserlebnisse bedeuten muss.&quot; Wenn die herzgesunde Ernährung dann auch nach dem Klinikaufenthalt beibehalten oder häufiger berücksichtigt wird, ist viel für die Vorsorge gewonnen - ganz im Sinne der Kernaufgaben eines Krankenhauses. &#160; &#160; &#160; &#160;&#160;</p>

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