Sie sind hier: Skip Navigation LinksMedizinische Klinik und Poliklinik III – Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie

Schwerpunkte

An unserer Klinik wird der medizinischen Forschung ein sehr hoher Stellenwert beigemessen. Die aktuellen vorwiegend grundlagenorientierten Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet

  • des Diabetes
  • der Adipositas und
  • der Fettgewebsdysfunktion.

Darüber hinaus wird das Forschungsspektrum durch zahlreiche klinische Studien ergänzt.

Ziel unserer Forschung ist, für die Behandlung von Patienten wichtige, noch nicht geklärte Fragen wissenschaftlich zu erforschen und die Ergebnisse schnell in eine sichere Diagnostik und Therapie zu überführen (Translational medicine).

Schwerpunkt - Diabetes und Niere

​Wir befassen uns mit Forschungsthemen, die besonders den Typ-2-Diabetes und vererbbare nephrologische Krankheitsbilder beinhalten.

Hinsichtlich des Typ-2-Diabetes ist schon seit mehr als 100 Jahren eine familiäre Häufung bekannt. Zwillingsstudien haben eindeutig bewiesen, dass für die Entwicklung des Typ-2-Diabetes genetische Faktoren von Bedeutung sind. Genetische Faktoren allein reichen nicht aus, entsprechende Umweltbedingungen wie wenig Sport, Überernährung sind ebenfalls erforderlich, um die Genetik überhaupt erst einmal zum Tragen zu bringen.

40 Prozent aller Typ-2-Diabetiker entwickeln nach vielen Jahren schwere Nierenprobleme, die nicht selten an die Dialyse führt. Dies ist ein weiteres Thema, mit dem wir uns beschäftigen.

Desweiteren ist der Typ-2-Diabetes, der sich nach einer Nierentransplantation entwickelt, für eine schlechte Prognose für Patient- und Transplantat-Überleben verantwortlich und bildet für uns ein weiteres Schwerpunktthema.

Derzeitige Förderung

DFG-Einzelantragsverfahren LiDFG 768/6-1: „Molekulargenetik des Typ-2-Diabetes und der arteriellen Hypertonie in Deutschland"

Schwerpunkt - Vererbbare Nierenerkrankungen

​Schließlich arbeiten wir an der Aufklärung einer noch nicht beschriebenen zystischen Nierenerkrankung, woraus wir uns neue Erkenntnisse zur Genese der chronischen Niereninsuffizienz bzw. der arteriellen Hypertonie erwarten.

  • easyLINKAGE Dies ist eine Softwareentwicklung zur einfachen Durchführung von genetischen Kopplungsanalysen.
  • STR-Syndrom Eine bisher nicht beschriebene, autosomal-dominant vererbte Form einer glomerulozystischen Nierenerkrankung.

Schwerpunkt - Klinische Studien

  • SHARP: Study of Heart and Renal Protection. Untersuchung der Wirkung von Cholesterinsenkung auf Gefässerkrankungen von Patienten mit Niereninsuffizienz.
  • Everolimus-Studie: Untersucht den Effekt von Everolimus auf das Zystenwachstum in ADPKD. Das Nierengesamtvolumen wird während der Studie dreimal mittels Kernspintomographie überprüft.
  • DOPPS: Dialysis Outcomes and Practice Patterns Study.
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