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Pressemitteilungen

 

 

Jahrestagung der Spezialisten für Nebennieren in Leipzig<img alt="Prof. Nada Rayes leitet den Bereich Endokrine Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Sie organisiert und veranstaltet das Treffen der Spezialisten für Erkrankungen der Nebenniere." src="/presse/PressImages/pic_20200129103923_9eba34671b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-28T23:00:00ZLeipzig. Spezialisten für Erkrankungen der Nebenniere treffen sich am 1. und 2. Februar in Leipzig zur 14. Deutschen Nebennierenkonferenz. "Wir erwarten bis zu 100 Endokrinologen aus dem deutschsprachigen Raum", so Prof. Dr. Nada Rayes, Leiterin des Bereichs Endokrine Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und Tagungspräsidentin. Die Nebenniere ist an der Produktion verschiedenster Hormone beteiligt und steuert so viele Stoffwechselvorgänge. Deshalb haben Funktionsstörungen der Nebenniere einen erheblichen Einfluss auf unterschiedlichste Körperfunktionen. <p>&quot;Erkrankungen der Nebenniere treten sehr selten auf, da sie aber im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes oder gar Krebs stehen können, ist es wichtig, sie behandeln zu können. Unsere alle zwei Jahre stattfindenden Konferenzen bieten den entsprechenden Ärzten und Wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen und Zusammenarbeit zu organisieren, damit im Verbund eine Expertise entsteht, mit der spezielle Therapien erarbeitet werden können&quot;, so Prof. Rayes.Da eine Krebserkrankung der Nebenniere eine sehr schlechte Prognose für den Patienten hat, ist das Ziel der Endokrinologen vor allem, die Früherkennung zu verbessern. Zudem sollen für die Betroffenen individuelle Therapien entwickelt werden.</p> <p>Ausrichter der 14. Deutschen Nebennierenkonferenz ist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Sektion Nebenniere, Steroide und Hypertonie. Organisiert und veranstaltet wird die wissenschaftliche Tagung im Universitätsklinikum Leipzig vom <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/endokrine-chirurgie" rel="ext" target="_blank">Bereich Endokrine Chirurgie</a>&#160;zusammen mit der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie</a> des UKL.</p>
Lipodystrophie-Zentrum gegründet<img alt="Logo des neuen Lipodystrophie-Zentrums" src="/presse/PressImages/pic_20200127102546_e441eec345.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-26T23:00:00ZLeipzig. Mit einem besonderen Angebot ergänzt das Universitätsklinikum Leipzig jetzt sein Spektrum im Bereich Stoffwechselerkrankungen. Im neu etablierten Lipodystrophie-Zentrum werden die seit Jahren zur Behandlung der sehr seltenen Stoffwechselstörung Lipodystrophie geschaffenen Strukturen und Expertisen jetzt gebündelt und weiter ausgebaut. Das Zentrum ist das einzige bundesweit und versorgt Patienten aus ganz Deutschland und den Nachbarländern. <p>Lipodystrophie-Syndrome gehören zu den seltenen Erkrankungen. Schätzungen gehen von maximal 500 Betroffenen in ganz Deutschland aus, was eine große zu vermutende Dunkelziffer enthält. Bei dieser Stoffwechselstörung ist Unterhautfettgewebe an Teilen des Körpers oder am gesamten Körper krankhaft vermindert. Teilweise kommt es zu einer ungleichmäßigen Verteilung mit extremem Mangel von Unterhautfett an einigen und übermäßigem Aufbau von Fettpolstern an anderen Körperregionen. Die Betroffenen leiden stark an diesen Veränderungen ihres Äußeren. &quot;Über diese sichtbaren Symptome hinaus ist Lipodystrophie eine schwerwiegende Erkrankung, die mit hohen Blutfettwerten, verminderter Insulinwirkung und daraus resultierenden Gesundheitsschäden einhergeht&quot;, erklärt Dr. Konstanze Miehle, Leiterin des an der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-endokrinologie" rel="ext" target="_blank">UKL-Endokrinologie</a> beheimateten Zentrums und Expertin für das seltene Erkrankungsbild. <br>Betroffene entwickeln ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Fettleber, Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. &quot;Das beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Lebenserwartung&quot; so Miehle. Die Leipziger Spezialisten bieten ihren Patienten ein umfassendes Therapiekonzept mit einer individuellen Diagnostik und Behandlung, an der im Zentrum Vertreter vieler Fachgebiete beteiligt sind. Dazu gehören neben Endokrinologen und <a href="/einrichtungen/kinderklinik" rel="ext" target="_blank">Kinderärzten</a> auch die <a href="/einrichtungen/humangenetik" rel="ext" target="_blank">Humangenetiker</a>, denn Lipodystrophie kann sowohl angeboren als auch erworben sein. Im letzteren Fall ist es häufig die Folge einer Autoimmunerkrankung.</p> <p>Aktuell sind 120 Patientinnen und Patienten am Leipziger Zentrum in Behandlung, viele werden von dem interdisziplinären Team schon jahrelang begleitet. Die Ärzte sind kontinuierlich auf der Suche nach neuen Ansätzen für die Therapie und arbeiten dazu auch eng in europäischen Netzwerken mit anderen Experten für Lipodystrophie zusammen. Im Ergebnis profitieren die Patienten von einem schnellen Zugang zu neuesten Erkenntnissen und Verfahren. &quot;Wir konnten beispielsweise unseren Patienten schon sehr frühzeitig eine Behandlung mit dem Proteohormon Leptin anbieten, das regulierend in den Stoffwechsel eingreift und so vor allem das bei der Erkrankung krankhaft gesteigerte Hungergefühl hemmt, die Empfindlichkeit des Körpers auf Insulin verbessert und die Einlagerung von Fett in innere Organe verhindern soll&quot;, beschreibt Dr. Miehle. Das Ziel ist, die Therapie zu verbessern und den gestörten Fettstoffwechsel zu normalisieren. <br>Trotz erster Erfolge bleibt diese extrem seltene Störung eine stetige Herausforderung. &quot;Wir wissen noch immer sehr vieles nicht über diese Erkrankung und wollen daher besser verstehen, was genau die Störungen auslöst, um künftig eher und besser helfend eingreifen zu können&quot;. Das zu ermöglichen wird eine der Aufgaben des neu geschaffenen Zentrums sein.</p>
Ärzte und operierte Patienten informieren über Nierentransplantation<img alt="Ein aufgeschnittenes Modell einer Niere gewährt einen Blick ins Innere des Organs. Das Patientenseminar am 30. November richtet sich vor allem an diejenigen, die sich mit Fragen einer Transplantation befassen müssen." src="/presse/PressImages/pic_20191125104553_e1422ea797.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-24T23:00:00ZLeipzig. Informationen rund um die Nierentransplantation geben am Sonnabend, 30. November, Ärzte des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und bereits operierte Patienten. <p>&quot;Unser Patientenseminar richtet sich besonders an diejenigen, die noch Unsicherheiten mit Blick auf eine Transplantation haben&quot;, so Prof. Dr. Tom Lindner, Leiter des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-nephrologie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Nephrologie</a> am UKL. &quot;Das könnte der Patient mit Nierenproblemen sein, der noch vor der Dialyse mehr über die Möglichkeiten einer Nierentransplantation wissen will. Oder der Dialysepatient, der sich nicht sicher ist, ob er sich transplantieren lassen soll. Generell widmen wir uns Fragen widmen wie&#58; Was ist für eine Lebendspende zu tun? Wie läuft eine Organspende ab? Welche Nebenwirkungen können nach einer Transplantation eintreten? Was ist für die Rente zu beachten? Bei unseren Antworten werden keine Probleme verschwiegen. Schließlich hat jeder Patient das Recht zu wissen, welche Folgen eine Transplantation haben kann. Denn die Operation ist nicht nur ein Austausch eines defekten Organs; für die Betroffenen steckt viel mehr dahinter.&quot; <br>Dieses Jahr wird der Fokus neben allgemeinen Fragen rund um die Transplantation vorwiegend auf dem Wartelistenmanagement und den Diabetes mellitus nach Transplantation liegen. Und zur maximalen Transparenz sollen die Berichte von Transplantierten beitragen, die über ihren konkreten Fall erzählen.</p> <p><strong>Patientenseminar &quot;Nierentransplantation&quot;</strong><br>Sonnabend,&#160;30. November<br>10 bis 14 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Großer Hörsaal im Haus 4<br>Liebigstraße 20 <br>04103 Leipzig</p>
Schmerz, Moor und Ernährung bei Rheuma<img alt="Prof. Dr. Christoph Baerwald, Leiter der Rheumatologie am UKL, leitet das Gesprächsforum am 9. Oktober." src="/presse/PressImages/pic_20191008103649_f4d94fa779.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-10-07T22:00:00ZNichtmedikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei rheumatischen Erkrankungen stehen im Mittelpunkt eines Gesprächsforums anlässlich des Weltrheumatages. "Rheuma – von Kopf bis Fuß" heißt es am 9. Oktober, wenn das Rheumazentrum am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) Vorträge für Patienten, Angehörige und Interessierte anbietet. <p>&quot;Entspannungsübungen gegen Schmerzen, das Potenzial der Moortherapie und Ernährungsoptionen für Rheumatiker - das sind die Themen des Abends&quot;, sagt Prof. Dr. Christoph Baerwald, Leiter der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-rheumatologie" rel="ext" target="_blank">Rheumatologie</a> an der Klinik für <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3" rel="ext" target="_blank">Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie</a> des Universitätsklinikums Leipzig. Gemeinsam mit Dr. Wolfgang Seidel vom Klinikum St. Georg hat er die wissenschaftliche Leitung des Gesprächsforums inne.<br>&quot;Bei chronischen Schmerzen ist es extrem wichtig zu lernen, den Schmerz zu verarbeiten&quot;, erklärt Prof. Baerwald. &quot;Entspannungsübungen - ob nun Yoga, Tai-Chi oder Qi-Gong - sind bestens geeignet, den eigen Weg zu finden, die Schmerzen zu besiegen.&quot; Ein weiterer Vortrag widmet sich der Moortherapie, die nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch die Funktion der Gelenke verbessern kann. Ebenfalls zur Verringerung von Beschwerden geeignet ist die mediterrane Diät. Vor allem mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 beeinflussen die Gesundheit, indem sie unter anderem positiv auf das Immunsystem wirken.</p> <p><strong>Information&#58;</strong><br>Rheuma - von Kopf bis Fuß<br>Mittwoch, 09.10.2019<br>17 bis 18.45 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Hörsaal im Operativen Zentrum, Haus 4<br>Liebigstr. 20<br>04103 Leipzig</p>
Rheuma – von der Diagnostik bis zu neuen Therapien<img alt="Prof. Christoph Baerwald, Leiter des Bereichs Rheumatologie am UKL, referiert bei der nächsten Veranstaltung der Reihe &quot;Medizin für Jedermann&quot;." src="/presse/PressImages/pic_20190814105204_2a3c7fb3f4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-08-13T22:00:00ZRheumatische Erkrankungen stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Dr. Christoph Baerwald am 21. August im Universitätsklinikum Leipzig. Innerhalb der Vortragsreihe "Medizin für Jedermann" erläutert der UKL-Experte die vielfältige Symptomatik und die vielfältige Differenzialdiagnostik dieser Erkrankungen erläutern. <p>&quot;Wie gelangt man zur Diagnose Rheuma? Auch auf diese Frage werde ich eingehen&quot;, so der Leiter der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-rheumatologie" rel="ext" target="_blank">Rheumatologie</a> an der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3" rel="ext" target="_blank">Klinik für Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie</a>. &quot;Schließlich geht es uns Medizinern um die frühe Erkennung und Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, um deren zerstörerische Folgen möglichst auszuschließen oder gering zu halten.&quot;</p> <p>Prof. Baerwald wird zudem über neue Therapieentwicklungen sprechen. &quot;Das wären einerseits neue Antikörper-Therapien, mit denen die Entzündungszellen blockiert werden können. Damit bricht die Entzündungskaskade zusammen und lindert bei Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen die Beschwerden. Andererseits stehen heute sogenannte kleine Moleküle zur Verfügung, mit denen der Entzündungsprozess moduliert werden kann.&quot;</p> <p>Der Vorteil der kleinen Moleküle, die die Aktivität der Immunzellen beeinflussen, sei, dass sie als Tabletten verabreicht und über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden könnten, so der Leipziger Rheuma-Spezialist. Demgegenüber bestünden die Antikörper aus großen Eiweißmolekülen, die per Injektion verabreicht werden müssten.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Medizin für Jedermann<br>&quot;Alles Rheuma? - Gelenkschmerzen - Ursachen und moderne Therapien&quot;<br>Mittwoch, den 21.08.2019, 18.15 Uhr<br>Hörsaal im Haus 4<br>Liebigstr. 20<br>04103 Leipzig</p>

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