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Pressemitteilungen

 

 

Online-Patientenseminar zur Nierentransplantation<img alt="Am 28.11.2020 findet ein Online-Patientenseminar zur Nierentransplantation statt." src="/presse/PressImages/pic_20201125104225_421e013565.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-11-24T23:00:00ZLeipzig. Welche Risiken könnte die Corona-Pandemie für Patienten bedeuten, die vor einer Nierentransplantation stehen oder schon transplantiert wurden? Auf diese Hauptfrage will das Patientenseminar unter Leitung der beiden Nierenexperten des Universitätsklinikums Leipzig Prof. Dr. Daniel Seehofer und Prof. Dr. Tom Lindner Antwort geben. <p>&quot;Viele Fragen bestimmte Medikamente betreffend sind aufgetaucht, und ich werde selbstverständlich darauf eingehen&quot;, so Prof. Lindner. &quot;Zudem werde ich die Besonderheiten, die durch Covid-19 für Dialysepatienten und für Transplantierte entstanden sind, erläutern.&quot; So wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie eine Empfehlung zur Anpassung der Immunsuppression nach Nierentransplantation gegeben, wenn eine Corona-Infektion eingetreten ist. Allerdings werden keine generellen Umstellungen der immunsuppressiven Behandlung empfohlen. Vielmehr zähle die individuelle ärztliche Entscheidung in den betreuenden Transplantationszentren.</p> <p>Bei der Veranstaltung gibt es auch Hinweise, welche Impfungen mit Blick auf die Gefahr durch Covid-19 zu empfehlen sind. Zudem werden Patienten schildern, wie es ihnen nach der Nierentransplantation geht.</p> <p>Da das Patientenseminar wegen der gegenwärtigen Pandemie nicht im vertrauten Nebeneinander stattfinden kann, wird es erstmals online stattfinden. &quot;Es ist für uns ein Test&quot;, so Prof. Lindner. &quot;Wir haben alte und gebrechliche Patienten, bei denen wir nicht in der Lage sind einzuschätzen, inwieweit sie sich auf unser Internet-Angebot einlassen wollen und können. Deshalb würde es alle Mitwirkenden freuen, wenn möglichst viele Interessenten unsere Veranstaltung anklicken.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Info&#58;</strong></p> <p>Patientenseminar &quot;Nierentransplantation&quot;<br>Samstag, 28.11.2020, von 10 bis 12 Uhr<br>www.ukl-live.de/nierentransplantation</p>
Welt-Diabetes-Tag am 14. November: „Chronische Krankheiten wie Diabetes dürfen trotz Corona nicht vernachlässigt werden“<img alt="Diabetes-Patienten und ihre Erkrankungen dürfen trotz Corona nicht vernachlässigt werden, fordern Prof. Matthias Blüher (li.) und Prof. Wieland Kiess (re.) als UKL-Experten für Stoffwechselerkrankungen bei Erwachsenen und Kindern anlässlich des Welt-Diabetes-Tages am 14. November." src="/presse/PressImages/pic_20201112125903_ec0cfdc840.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-11-11T23:00:00ZLeipzig. Die Corona-Pandemie sorgte im Frühjahr für leere Wartezimmer in Arztpraxen. Aus Angst vor Ansteckung blieben Patienten lieber zu Hause – zu lange, befürchten Diabetologen. Durch versäumte Arztbesuche können chronische Krankheiten wie Diabetes vernachlässigt und zu einem großen Risiko werden. Die aktuellen Infektionszahlen lassen eine Wiederholung des Effekts befürchten – wovor die UKL-Experten warnen. <p>&quot;Die Menschen haben ihre Arztbesuche verschoben, auch in den Kinderarztpraxen haben wir diese Entwicklung mit Sorge beobachtet&quot;, berichtet Prof. Wieland Kiess, Direktor der<a href="/einrichtungen/kinderklinik"> Kinderklinik</a> am Universitätsklinikum Leipzig. Der Pädiater ist Experte für Stoffwechselerkrankungen und besonders beunruhigt über die Situation kleiner Patienten mit chronischen Erkrankungen wie der Zuckerkrankheit. Denn in der Lockdown-Zeit haben vor allem Kinder mit Neigung zu Übergewicht aufgrund des Bewegungsmangels zudem noch zugenommen.&#160;</p> <p>&quot;Diabetes lässt sich gut erkennen und behandeln, aber ein unbehandelter Diabetes ist eine echte Gefahr für das Kind&quot;, betont Kiess. &quot;Wir dürfen diese Patienten und Erkrankungen trotz Corona nicht vernachlässigen&quot;, mahnt Kiess. Er appelliert an Eltern, rechtzeitig einen Kinderarzt aufzusuchen. &quot;Diabetes ist nur dann eine Bedrohung, wenn er nicht richtig eingestellt ist.&quot;&#160;</p> <p>Dies bestätigt auch sein Kollege Prof. Matthias Blüher, der als Leiter der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-endokrinologie">AdipositasAmbulanz</a> am UKL Erwachsene mit Stoffwechselerkrankungen betreut. Auch er konstatiert, dass seine Patienten in Zeiten von Homeoffice und Kontaktbeschränkungen Gewicht aufbauen. Und viele seiner Patienten haben Angst, aufgrund ihrer Erkrankungen wie Diabetes oder Adipositas anfälliger für schwere COVID-19-Verläufe zu sein. &quot;Diabetes ist vor allem dann ein Risikofaktor für schwere COVID-19-Infektionen, wenn er nicht richtig behandelt ist&quot;, sagt dazu Prof. Blüher. &quot;Daher ist es wichtig, Arzttermine wahrzunehmen oder rechtzeitig den behandelnden Arzt aufzusuchen, wenn sich Werte verschlechtern.&quot; Hier seien die Möglichkeiten der modernen Telemedizin wie Telefon- oder Videosprechstunden eine gute Alternative. &quot;Wir nutzen diese Optionen seit dem Frühjahr sehr intensiv, um unsere Patienten weiter betreuen zu können, ohne sie einem zusätzlichen Risiko aussetzen zu müssen&quot;, sagt Prof. Blüher. &quot;Ich rate zu diesem Weg, bevor der Arztbesuch ganz unterbleibt und ein Diabetes aus dem Gleichgewicht gerät.&quot; &#160; &#160; &#160; &#160;</p>
Platz 6 in Deutschland: Erneute Spitzenposition für das Universitätsklinikum Leipzig in der TOP-100-Klinikliste von „FOCUS Gesundheit“<img alt="Nur fünf Kliniken in Deutschland werden besser bewertet&#58; Das Universitätsklinikum Leipzig belegt wie im vergangenen Jahr Platz 6 in der TOP 100-Klinikliste des Magazins „FOCUS Gesundheit“." src="/presse/PressImages/pic_20201023100107_977b532403.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-22T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) gehört auch in diesem Jahr zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. In der neuen "Klinikliste 2021" des Nachrichtenmagazins "Focus", die am 20. Oktober erschienen ist, belegt das UKL unter 100 Kliniken erneut einen hervorragenden sechsten Platz und konnte somit seine Position halten. Vor dem UKL rangieren nur die Berliner Charité als Gesamtsieger sowie die Universitätsklinika Heidelberg, Schleswig-Holstein, Dresden und München (LMU). <p>Ermittelt werden die Platzierungen durch umfangreiche Untersuchungen eines unabhängigen Recherche-Instituts, das von der Zeitschrift beauftragt wurde. In die Bewertung fließen Fallzahlen, Behandlungserfolge bei OPs und Komplikationsquoten ein. Geprüft wurden zudem die technische Ausstattung, die Anzahl der Ärzte oder Qualifikation der Pflegenden. Sehr wichtig sind auch die Beteiligung an Qualitätsinitiativen, die Patientenzufriedenheit und der Hygienestandard. Wie externe Mediziner das UKL bewerten und wie oft sie es weiterempfehlen, spielt ebenfalls eine große Rolle.</p> <p>31 Fachbereiche des UKL sind in den Empfehlungslisten von FOCUS Gesundheit aufgeführt - 15 von ihnen sogar in der Spitzengruppe des jeweiligen Krankheitsbildes&#58;&#160;</p> <p>Risikogeburt, Hautkrankheiten, Diabetes (Erwachsene und Kinder), Kinderchirurgie, Darmkrebs, Leukämie, Nuklearmedizin, Prostatakrebs, Strahlentherapie, Adipositaschirurgie, Schlaganfall, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Depression.<br><br></p> <p>17 Kliniken und Einrichtungen des UKL werden als TOP-Kliniken - zum Teil mehrfach - genannt&#58;</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Abteilung für Geburtsmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Urologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Es ist uns gelungen, diesen hervorragenden Platz sechs unter den nationalen TOP 100 zu bestätigen - dieses tolle Ergebnis freut uns sehr&quot;, sagte Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;In diesem wegen der Corona-Pandemie sehr außergewöhnlichen Jahr ist das eine wohltuende Bestätigung für die mit viel Engagement geleistete Arbeit unserer Ärztinnen und Ärzte sowie aller Mitarbeiter aus anderen Bereichen, die zu dieser sehr guten Platzierung beigetragen haben.&quot;</p>
Prof. Baerwald warnt: Weglassen der Rheuma-Medikamente aus Corona-Angst wäre absolut kontraproduktiv<img alt="Prof. Dr. Christoph Baerwald, Leiter der Rheumatologie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20201008084456_cbe9ce23f4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-07T22:00:00ZLeipzig. Die rund 1500 Rheuma-Patienten, die am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) behandelt werden, sind bisher gut durch die Corona-Pandemie gekommen. "Wir hatten nur wenige Fälle, bei denen Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sich mit Covid-19 infizierten", sagt Prof. Dr. Christoph Baerwald, Leiter des Bereichs Rheumatologie am UKL. "Dabei gab es zum Glück nur milde Verläufe." <p>Wie der UKL- Rheumatologe mit Blick auf den Welt-Rheumatag am 12. Oktober erläutert, gab es am Anfang der Pandemie die Befürchtung, dass Rheuma-Patienten besonders gefährdet sind. Denn Patienten mit Autoimmunerkrankungen, wie es entzündliche rheumatische Krankheiten eben sind, haben oftmals ein geschwächtes Immunsystem, weil durch Einnahme von Rheuma-Medikamenten die Immunabwehr geschwächt werden kann. Das wiederum könnte zu einem hohen Risiko für schwere Verläufe führen. &quot;Erste Untersuchungen aus hochbelasteten Covid-19-Gebieten in Italien und den USA ergaben dann jedoch, dass keine besondere Gefährdung für Rheumatiker festzustellen war. Deshalb wurden und werden alle betroffenen Patienten eindringlich gemahnt, weiterhin ihre Medikamente einzunehmen. Denn das Absetzen der Präparate aus Angst vor Covid-19 wäre absolut kontraproduktiv&#58; Die Betreffenden könnten durch das Weglassen der Tabletten einen Schub ihrer Rheumaerkrankung verursachen, was wiederum einen Risikofaktor für eine Covid-19 Infektion darstellt&quot;, warnt Prof. Baerwald. So wurde auch bei den wenigen Rheuma-Patienten, bei denen eine Corona-Infektion festgestellt wurde, die medikamentöse Therapie nur kurz pausiert und nach wenigen Tagen wieder fortgeführt.&#160;</p> <p>Natürlich kommen unter den Rheuma-Patienten immer wieder Fragen auf. Deshalb bedauert es Prof. Baerwald, dass er in diesem Jahr keine Präsenzveranstaltung zum Welt-Rheumatag durchführen kann. &quot;Um so erfreulicher ist es, dass am 12. Oktober von der Rheuma-Liga organisierte Fachvorträge im Internet und auf YouTube geben wird, um die rund 1,5 Millionen Menschen mit rheumatischen Erkrankungen in Deutschland über neueste Medikamente und Therapien zu informieren.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>Mehr dazu&#58; <a href="https&#58;//www.welt-rheuma-tag.de/">https&#58;//www.welt-rheuma-tag.de/</a></p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Erstes Krankenkassen-finanziertes Therapie-Programm für Patienten mit Adipositas am UKL<img alt="Koordinatorin Sarah Victoria Frenzel (re.) bei der Erfassung des Verlaufsgewichtes einer Patientin des Programms nach dem ersten Therapiejahr" src="/presse/PressImages/pic_20200709102036_f3c5d0c366.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-07-08T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und die AOK PLUS haben einen Vertrag zur integrierten Versorgung (IV-Vertrag) über ein konservatives Adipositas-Therapieprogramm für Patienten mit starkem Übergewicht geschlossen, zu dem jetzt die Ergebnisse des ersten Behandlungsjahres vorliegen. Fazit: Das Programm wirkt. <p>Die AOK PLUS, die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, hat als erste Krankenkasse mit dem Universitätsklinikum Leipzig einen Vertrag zur integrierten Versorgung (IV-Vertrag) über ein insgesamt vierjähriges &quot;konservatives&quot; Behandlungsprogramm für AOK PLUS-versicherte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem Body-Maß-Index (BMI) von mehr als 35 kg/m² abgeschlossen. Der BMI ist die Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts eines Menschen im Verhältnis zur Körpergröße. Normalgewichtige Personen haben einen BMI zwischen 19 und 25 kg/m².</p> <p>Im Unterschied zur chirurgischen Behandlung findet bei der rein konservativen Behandlung keine &quot;Magen-Operation&quot; statt, der Fokus liegt stattdessen auf Bewegungsprogrammen, gesunder Ernährung und psychologischer Betreuung mit Verhaltenstraining und Beratung bei Problemen wie beispielsweise &quot;Frustessen&quot;. Das Programm wird durch das <a href="https&#58;//www.ifb-adipositas.de/">Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen</a> der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3">Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie</a> des UKL wissenschaftlich begleitet und evaluiert.&#160;</p> <p>Patienten mit ausgeprägter Adipositas - starkem Übergewicht - sind besonders gefährdet, schwere gesundheitliche Probleme durch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzinfarkt und andere Gefäßerkrankungen zu erleiden. Ganz aktuell zeigt sich dies durch das höhere Risiko für einen schwereren Verlauf bei SARS-CoV-2-Infektionen&#58; Patienten mit Adipositas haben zum Beispiel ein bis zu siebenfach erhöhtes Risiko im Vergleich zu normalgewichtigen Patienten, bei einer COVID-19-Erkrankung beatmet werden zu müssen, wie aktuelle Studien zeigen.&#160;<br>&quot;Eine Gewichtsabnahme ist generell die beste Methode, das Risiko für Begleiterkrankungen des Übergewichtes zu reduzieren. Allerdings ist eine langfristige Gewichtsabnahme ohne professionelle Unterstützung schwierig&quot;, sagt Dr. Haiko Schlögl (Foto), Facharzt für Innere Medizin an der Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie.</p> <p><strong>Lebensqualität der Teilnehmer erhöht sich</strong><br>Jetzt liegen die Studien-Ergebnisse mit den ersten 243 erwachsenen Patienten vor, die ihr erstes Behandlungsjahr abgeschlossen haben&#58; Die Teilnehmer erreichten eine durchschnittliche Gewichtsreduktion von fünf Kilogramm beziehungsweise vier Prozent ihres Ausgangsgewichts. Diabetes- und Cholesterinwerte verbesserten sich ebenso.<br>&quot;Die Teilnahme am Programm führte außerdem zu einer Erhöhung der Lebensqualität&quot;, betont Dr. Schlögl. Denn einhergehend mit der Gewichtsabnahme und der Verbesserung der körperlichen Fitness seien auch die Zufriedenheit der Teilnehmer und das Energielevel für ihr tägliches Leben gestiegen.</p> <p>Für Rainer Striebel, Vorstand der AOK PLUS, zeigt die Evaluation, dass das Engagement der Gesundheitskasse gemeinsam mit dem UKL ein Schritt in die richtige Richtung ist. &quot;Seit 2014 haben wir mit dem UKL diesen integrierten Versorgungsvertrag geschlossen und ein so langfristiges konservatives Behandlungsvorhaben voll finanziert. Unsere Versicherten können durch das Programm ihre gesundheitlichen Probleme nachhaltig verringern und so auch ihre Lebensqualität erhöhen. Nun hoffen wir, dass sich auch andere Krankenkassen dieser Partnerschaft anschließen. Denn nur so können wir erreichen, dass dieses Programm möglichst bald als Kassenleistung und somit mehr Betroffenen zur Verfügung steht.&quot;&#160;</p> <p>Auch Prof. Michael Stumvoll, Direktor der Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie des UKL, betont die Aktualität der gewonnenen Erkenntnisse&#58; &quot;Gerade im Hinblick der gegenwärtig in Deutschland und in Europa geführten Debatte, ob Adipositas als Erkrankung anerkannt und die Therapie kassenfinanziert werden soll, halten wir diese Daten für sehr wichtig. Die in der aktuellen Publikation berichteten sehr positiven Ergebnisse des Behandlungsprogramms sollten ein wichtiger Anschub auch für andere Krankenkassen sein, in die konservative Behandlung ihrer Patienten mit Adipositas zu investieren.&quot;</p> <p><strong>Original-Publikation&#58;<br></strong>Frenzel et al. (2020) Deutsche Medizinische Wochenschrift, efirst (<a href="https&#58;//eref.thieme.de/print/section/1439-4413_efirst/10.1055-a-1134-1896.pdf">https&#58;//eref.thieme.de/print/section/1439-4413_efirst/10.1055-a-1134-1896.pdf</a>)</p> <p><strong>Adipositas-Programm&#58;<br></strong><a href="https&#58;//www.ifb-adipositas.de/Behandlung">www.IFB-Adipositas.de/Behandlung</a> &#160;&#160;&#160;</p> <p><strong>AOK PLUS&#58;&#160;</strong><br><a href="https&#58;//www.aok.de/pk/plus/inhalt/adipositastherapie/">www.aok.de/pk/plus/inhalt/adipositastherapie &#160;</a></p> <p>&#160;</p>

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