Forschungsschwerpunkte

​In unserem Institut sind zahlreiche drittmittelgeförderte Projekte angesiedelt, die sich mehreren großen Forschungsschwerpunkten zuordnen lassen. Diese behandeln eine Vielfalt von Themen im Bereich der Epidemiologie und Versorgungsforschung, Lebensqualität und Gesundheitsförderung über die gesamte Lebensspanne. Auch neue und innovative Versorgungsansätze z.B. im Bereich von E-Mental-Health und deren praxisnahe Implementierung stellen ein zentrales Forschungsinteresse des Instituts dar.     

Informationen zu den Arbeitsgruppen, den Arbeitsgruppenleitern sowie laufenden und abgeschlossenen Projekten, deren Finanzierung, Laufzeit und AnsprechpartnerInnen finden Sie unter der folgenden Auflistung.   

Psychische Gesundheit und Arbeit/E-Mental Health

​Unsere Arbeitswelt ist ein zentrales Feld für die Förderung der psychischen Gesundheit. Die Arbeitsgruppe Psychische Gesundheit und Arbeit/E-Mental Health beschäftigt sich daher mit relevanten Aspekten der Versorgungsforschung im Bereich der psychischen Gesundheit und Risikokonstellationen in der Arbeitswelt. Ein besonderer Fokus der Arbeitsgruppe liegt dabei auf wissenschaftlichen Forschungsprojekten rund um das Thema E-Mental-Health und die Implementierung von internet- und mobilbasierten Interventionen (IMI) bei psychischen Erkrankungen. Es werden neue und innovative Wege in der Versorgung erforscht, z.B. auch bei Depressionen und Adipositas. Sowohl qualitative als auch quantitative Forschungsmethoden (z.B. RCT-Studien, bevölkerungsrepräsentative Befragungen, Kohortenstudien) kommen dabei zum Einsatz.​

Arbeitsgruppenleitung:
PD. Dr. rer. med. Margrit Löbner, Dipl.-Psych.

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Epidemiology & Population Brain Health

​Die Arbeitsgruppe Epidemiology & Population Brain Health beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Analyse komplexer Datensätze aus großen bevölkerungsrepräsentativen und allgemeinarztbasierten Kohortenstudien zur Bestimmung epidemiologischer Kenngrößen und Determinanten von psychischen und neuropsychiatrischen Zivilisationserkrankungen. Ein besonderer Forschungsfokus liegt im Bereich Epidemiologie und Public-Health-Versorgungsansätzen von demenziellen Erkrankungen und relevanten Vorstufen (Subjective cognitive decline/SCD, Mild Cognitive Impairment/MCI) im Alter. Übergeordnetes Ziel ist dabei, durch die Identifikation und Intervention von modifizierbaren Risikofaktoren sowie durch die Entwicklung und Adaption von Instrumenten zur Erfassung solcher Faktoren einen Beitrag zur Prävention von kognitivem Abbau und Demenzen zu leisten.

Arbeitsgruppenleitung:
PD Dr. rer. med. Melanie Luppa

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Lebensqualität und Gesundheitsförderung

Die Arbeitsgruppe Lebensqualität und Gesundheitsförderung beschäftigt sich mit der Konzeption und Evaluation schulbasierter Präventionsprojekte, mit Gesundheit im Arbeitskontext und mit der Methodenentwicklung im Bereich der Lebensqualitätsforschung.

Arbeitsgruppenleitung:
Dr. phil. Ines Conrad

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Instrumentenentwicklung und Versorgungsforschung

Die Arbeitsgruppe Instrumentenentwicklung und Versorgungsforschung beschäftigt sich mit der psychometrisch-methodischen Evaluation und Entwicklung von Untersuchungsinstrumenten, welche insbesondere bei der Bevölkerung mit häufigen psychischen Erkrankungen oder zur Erfassung von besonderen Bedarfslagen zum Einsatz kommen. Die Grundlagen bilden hier vor allem große bevölkerungsrepräsentative und allgemeinarztbasierte Kohortenstudien im höheren Lebensalter. Im Rahmen von verschiedenen drittmittelgeförderten Forschungsprojekten werden zudem relevante Themen und Aspekte der Versorgungsforschung über die Lebensspanne hinweg untersucht.

Arbeitsgruppenleitung:
PD Dr. rer. med. Janine Stein, Dipl.-Psych.

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Leitlinien & Psychosoziale Versorgungsforschung


Die Arbeitsgruppe Leitlinien & Psychosoziale Versorgungsforschung beschäftigt sich zum einen mit der Entwicklung von Leitlinien selbst, deren Implementierung in die Versorgung sowie mit Ansätzen zur Weiterentwicklung der Methoden innerhalb der Leitlinienentwicklung und zum anderen mit Aspekten der psychosozialen Versorgung von Menschen mit psychischer Erkrankung und deren Angehörigen sowie deren Lebens- und Versorgungslagen mit dem besonderen Fokus auf sozialen und beruflichen Teilhabechancen der Betroffenen.

Arbeitsgruppenleitung:
Dr. rer. med. Uta Gühne, Dipl.-Psych.

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W2 Stiftungsprofessur für Öffentliche Gesundheit (ab 9/2024)

Die W2 Stiftungsprofessur für Öffentliche Gesundheit verbindet als Brückenprofessur die Bereiche Wissenschaft und Öffentlichen Gesundheitsdienst.
Ziele der Professur sind:

  • ​Strukturen zur nachhaltigen Zusammenarbeit und Vernetzung von Wissenschaft und Öffentlichem Gesundheitsdienst aufzubauen;
  • praxisrelevante Fragestellungen in den akademischen Public Health Bereich einzubringen sowie wissenschaftliche Expertise im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu fördern;
  • die Bevölkerungsmedizin mit ihrem Schwerpunkt auf Prävention im Humanmedizinstudium präsenter zu machen, um Studierende für diesen Fachbereich zu begeistern."

Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 15 406 (Chefsekretariat)
Fax:
0341 - 97 15 409
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