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Förderung

Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und klinisch Tätigen stehen verschieden Fördermöglichkeiten zur Verfügung, auf die wir hier aufmerksam machen wollen.​

Dr.in Margarete Blank-Publikationspreis

​Frauen und Männer werden unterschiedlich krank - eine Erkenntnis, die für Diagnose und Therapie in der Medizin eine immer wichtigere Bedeutung erlangt.
Um einen Impuls zur Förderung der sogenannten Gender-Medizin als Gegenstand der Forschung zu setzen, lobt die Medizinische Fakultät auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten zu Ehren von Dr.in Margarete Blank seit dem Jahr 2012 den gleichnamigen Publikationspreis aus. Der Dr.in Margarete Blank-Publikationspreis wird jährlich für eine zukunftsweisende Publikation im Bereich Gender-Medizin an Nachwuchswissenschaftler:innen der Fakultät vergeben, die einen Beitrag zu geschlechtsspezifischen Erkenntnissen in der medizinischen klinischen Forschung leistet.

Die Ausschreibung für den vorerst letzmalig zu vergebenen Preis 2022 finden Sie hier.

21.09.2021 - Verleihung Publikumspreis 2021
Für die Ausschreibung 2021 lagen insgesamt sechs Bewerbungen vor. Das Votum der Gutachter:innen aus der Forschungskommission fiel auf die Kandidatin Frau Rachel Zsido für Ihre Publikation:
Zsido RG, Heinrich M, Slavich GM, et al. Association of Estradiol and Visceral Fat With Structural Brain Networks and Memory Performance in Adults. JAMA Netw Open. 2019;2(6):e196126. doi:10.1001/jamanetworkopen.2019.6126

Preisträger.jpg 

In der Fakultätsratssitzung am 21.09.2021 wurde der Preis feierlich verliehen (Frau R. Zsido 2.v.r.).

Der Preis wird Ende Oktober für 2022 wieder ausgeschrieben und im kommenden Jahr letztmalig vergeben.

Über Dr.in Margarete Blank (1901 - 1945)

Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig Als Tochter einer Zahnärztin und eines Ingenieurs wurde Margarete Blank am 21.02.1901 in Kiew geboren. Nach der Flucht aus dem Revolutions- und kriegsgebeutelten Gebiet begann sie 1921 ihr Medizinstudium in Leipzig, wo sie 1927 die ärztliche Approbation erhielt. Trotz der Eröffnung einer Praxis in Panitzsch (heute Borsdorf, Leipzig), in der sie sich aufopfernd und fürsorglich um ihre Patienten kümmerte, blieb sie dem Hochschulbetrieb treu und promovierte 1932 in Medizingeschichte.

Unbeugsam gegenüber dem NS-Regime verweigerte Margarete Blank neben dem Eintritt in den NS-Ärztebund auch offenkundig den Hitlergruss und wurde schließlich von einem Berufskollegen auf Grund der von ihr geäußerten Zweifel am Endsieg denunziert. Nach der Verhaftung durch die Gestapo im Juli 1944 wurde die zielstrebige, warmherzige und mutige Dr. Margarete Blank am 8. Februar 1945 - nur wenige Tage bevor der Komplex bei einem Bombenangriff zerstört wurde - im Hof des Landgerichts in Dresden durch das Fallbeil hingerichtet.

Hausinterne Förderung

​Hier finden Sie Informationen zu internen Förderprogrammen der Medizinischen Fakultät.

 

Weitere Fördermöglichkeiten

​Hier finden Sie eine Auswahl von weiteren Fördermöglichkeiten:

  • Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes (DÄB)
    Zielgruppe: Ärztin oder Zahnärztin aus Klinik, Praxis oder Forschung
    Unterstützung: 4.000 Euro

Der Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist nicht an eine Mitgliedschaft beim DÄB gebunden. Weitere Informationen

  • Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung
    Zielgruppe: Doktorandinnen und Postdocs
    Unterstützung: für Kinderbetreuung, Haushaltshilfe

    Durch die Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung werden jährlich Stipendien in Höhe von 20.000 Euro zur Förderung exzellenter Frauen in der Wissenschaft und in der Medizin vergeben. Weitere Informationen zur Bewerbung hier.
  • Hildegardis Verein
    Zielgruppe:    christliche Frauen aller Fachrichtungen und Berufsziele, keine
                         Altereinschränkung
    Unterstützung: für Darlehen, Zweit- und Aufbaustudien, Familienförderung,
                         Coaching, Mentoring
    Weitere Informationen
  • Schering-Stiftung
    Zielgruppe: Unterstützung: für Promotionen im Bereich Biologie, Chemie, Medizin
    Weitere Informationen
  • Deutscher Akademikerinnenbund e. V. (DAB)
    Zielgruppe:    Studentinnen, Doktorandinnen
    Unterstützung: Zuschuss für Überbrückung bis zum Abschluss
    Weitere Informationen
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Zielgruppe:     Nachwuchswissenschaftler:innen
    Unterstützung: für Sachbeihilfen, Klinische Studien, etc.
    Weitere Informationen
  • Robert Bosch Stiftung - Fast Track
    Zielgruppe:     Frauen in der Promotionsphase
    Unterstützung: zweijähriges Intensivprogramm, Stipendium
    Weitere Informationen
  • Louise-Otto-Peters-Preis
    Die Stadt Leipzig verlieh im vorvorigen Jahr erstmalig den Louise-Otto-Peters-Preis zur Würdigung herausragender Leistungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Namensgeberin dieses Preises ist die Mitbegründerin des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins Louise Otto-Peters (1860-1895), die sich unermüdlich für Frauenrechte in Politik, Literatur und Bildung einsetzte. Am 15. Oktober 2015 wurde eine Gedenktafel in der Ritterstraße 12 enthüllt, die diese Persönlichkeit und das historische Ereignis - die Begründung einer organisierten Frauenbewegung - würdigt.

    Die feierliche Verleihung des Louise-Otto-Peters-Preises 2015 der Stadt Leipzig fand am 23. Oktober 2015 statt. Mit dem Preis wurde das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Leipzig geehrt.

    Auch im Jahr 2016 hatte die Stadt Leipzig den Louise-Otto-Peters-Preis ausgeschrieben. Am 21. Oktober 2016 wurde der Preis in einem festlichen Rahmen an Frau Dr. Heide Steer verliehen. Herzliche Glückwünsche an die Preisträgerin des Jahres 2016!

    Die Ausschreibung des Louise-Otto-Peters-Preises der Stadt Leipzig für das Jahr 2021 finden Sie mit allen Informationen hier. Ob es für das Jahr 2022 eine Ausschreibung geben wird, erfragen wir gerade.

    Das in Leipzig ansässige Louise-Otto-Peters-Archiv beging soeben sein 20-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass werden wertvolle Originalexponate in einer Präsentation im Stadtarchiv in der Torgauer Straße 74 gezeigt, die am 31. Januar 2017 eröffnet wurde. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
  • Marianne-Menzzer-Preis
    Der Marianne-Menzzer-Preis wird vom Landesverband Sachsen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Kooperation mit der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Dieser Förderpreis soll Studierende aus sozial- und geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen anregen und ermutigen, sich in ihrer Ausbildung intensiv mit Diversity- und Geschlechterthemen auseinander zu setzen und die Bedeutung der Chancengerechtigkeit im eigenen Fachgebiet zu erschließen.
    Weitere Informationen
  • Karriereförderung durch die KCS
    Die Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen sächsischen (Karriereförder-)Institutionen und Nachwuchswissenschaftler:innen, Promovend:innen und Wissenschaftler:innen.
    Weitere Informationen
Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W, Raum 3142
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 15555
Fax:
0341 - 97 15549
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