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Fortbildungsveranstaltung "Prävention am Arbeitsplatz"

Freitag, 24. Januar 2020, 13:00 - 16:30 Uhr
Studienzentrum der Universität Leipzig, Kleiner Hörsaal, Liebigstraße 27
Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung des ISAP mit dem Mitteldeutschen Institut für Arbeitsmedizin (MIA) zum Thema "Prävention am Arbeitsplatz“. Flyer

Den Hauptvortrag unter dem Titel
„Neues zu Prävention und Frühintervention psychischer und psychosomatischer Erkrankungen am Arbeitsplatz“  wird Prof. Dr. med. Harald Gündel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Ulm halten: 
 „Die Arbeitswelt befindet sich in einem rasanten Wandel. Globalisierungsfolgen und Technologiesprünge verändern viele Branchen. Der Druck im Hinblick auf ständige Optimierung und Rationalisierung von Produktions- und Arbeitsprozessen wächst. Kreativität und Innovationskraft sind für die Bewahrung gesellschaftlichen Wohlstands zentral. Gleichzeitig fehlen qualifizierte Arbeitskräfte. Alle Entwicklungen führen letztlich dazu, dass gewohnte Lebensweisen und soziale Errungenschaften in Frage gestellt werden. Damit wachsen die Anforderungen an den Einzelnen, psychosoziale Belastungen, vielfältige Ängste und Prozesse der Entsolidarisierung nehmen zu. Dies führt zu nicht selten lange schwelenden psychischen Belastungen „unter der Oberfläche“ und/oder allmählichen psycho-somatischen, stressassoziierten Beschwerden. Arbeits- bzw. Betriebsmediziner, aber auch Haus- und Fachärzte sind so mehr mit Problemen und Krankheitsbildern beschäftigt, die nicht zur klassischen Ausbildung gehören. Im Vortrag wird es daher darum gehen, Möglichkeiten der wirksamen interdisziplinären Prävention und verschiedener früher bzw. spezifischer Interventionen bei psychischen und psychosomatischen Beschwerden am Arbeitsplatz bzw. an der Nahtstelle Arbeitsplatz – Gesundheitssystem vorzustellen. Dies wann immer möglich evidenzbasiert. Dazu gehören auch qualitativ erhobene Erfahrungen von Arbeitsmedizinern im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung. Letztlich ist das Ziel des Vortrages, das Interesse für und Kenntnisse über das Thema psychische und psychosomatische Belastungen am Arbeitsplatz zu vertiefen. Und darauf aufbauend, eine Perspektive zu bieten, wie unter ärztlichen Kollegen das Gefühl der spezifischen Kompetenz, der entsprechenden Selbstwirksamkeit, und der Lust auf interdisziplinäre und -kollegiale Zusammenarbeit, sowie ggfs. auf „Einfluss-Nehmen“ in den betreuten Betrieben, geweckt bzw. ausgebaut werden kann.“ (Prof. Harald Gündel) 

 

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