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Pressemitteilungen

 

 

Hände waschen ist das Nonplusultra<img alt="Hände waschen - einfach und effektiv&#58; Unter UV-Licht wird deutlich, wie gründlich Hände gereinigt und desinfiziert worden sind." src="/presse/PressImages/pic_20200505093405_8f15eda80c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-05-04T22:00:00ZLeipzig. "Hände waschen ist unverzichtbare Basishygiene – erst recht in Corona-Zeiten", sagt mit Blick auf den Welt-Händehygienetag am 5. Mai Prof. Dr. Iris Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. "Der 5.5. wurde für diesen Tag gewählt, weil das Datum für die zweimal fünf Finger der Hand steht. Aber natürlich gehört sich regelmäßige Handhygiene an jedem Tag." <p>Das Händewaschen stellt eine einfache und wirksame Maßnahme dar, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Es ist das hygienische Nonplusultra - leicht zu praktizieren, ohne große Kosten und mit gutem Ergebnis. Dabei sollten die Hände nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. &quot;Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen&quot;, so <a href="/einrichtungen/hygiene">Prof. Chaberny</a>. &quot;Deshalb bringt ein Blick auf den Zustand der Hände nicht viel. Man sollte besser bestimmte Regeln einhalten&#58; Nach dem Nach-Hause-Kommen, nach dem Toilettengang, nach Wechseln der Babywindeln und nach dem Naseputzen - immer die Hände mit Seife möglichst 30 Sekunden lang waschen.&quot; Vor und nach dem Zubereiten von Speisen und vor jeder Mahlzeit sollten ebenso die Hände gereinigt werden.</p> <p>Dass gerade am Anfang der Corona-Pandemie viele Menschen mit trockenen, rissigen Händen Probleme bekamen, wundert die Hygiene-Fachfrau nicht&#58; &quot;Umso öfter man sich die Hände wäscht, desto mehr laugt die Haut - besonders auf dem Handrücken - aus. Die Handinnenflächen sind da robuster. Ich empfehle, nach dem Händewaschen, wenn die Haut getrocknet ist, eine pflegende Creme einzumassieren.&quot;<br>Lange Fingernägel - ob nun natürlich gewachsen, gegelt oder geklebt - sind für die Handhygiene kontraproduktiv. &quot;Denn sie sind schwer zu reinigen&quot;, betont Prof. Chaberny. &quot;Im medizinischen Bereich gilt aus Arbeitsschutzgründen sogar ein direktes Verbot.&quot; Gleiches gilt für Nagellack. Denn es besteht die Gefahr, dass sich durch die Verschönerungen aus Lack, Gel oder Acryl leicht Keime ansiedeln.</p> <p>&#160;</p>
Alternative Fakten in der Medizin und der nützliche „Smiley-Trick“<img alt="Prof. Iris Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig" src="/presse/PressImages/pic_20190826110942_7811dc6c42.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-08-25T22:00:00ZZum nunmehr fünften Mal lädt am 4. und 5. September das Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig zu den Krankenhaushygienetagen ein. Erwartet werden 400 Ärzte, Hygiene- und Umweltmediziner, Gesundheits- und Krankenpfleger mit der Weiterbildung zur Hygienefachkraft, Hygienebeauftragte und Gesundheitsaufseher. <p>&quot;An den zwei Tagen bieten wir ein breites Spektrum von Informationen&quot;, kündigt Prof. Dr. Iris Chaberny, Direktorin des <a href="/einrichtungen/hygiene" rel="ext" target="_blank">UKL-Hygieneinstituts</a>, an. &quot;Wir werden uns aktuellen Herausforderungen der Krankenhaushygiene widmen, haben aber auch grundsätzliche Themen auf dem Programm. Beispielsweise setzt sich ein Vortrag mit sogenannten alternativen Fakten auseinander, die es leider auch im medizinischen Umfeld gibt.&quot;<br>Unter der Überschrift &quot;Darmkeim entwickelt Schutz vor Hände-Desinfektion&quot; wurde davor gewarnt, dass in Australien sich erste Keime entwickelt hätten, &quot;denen die gängigen Desinfektionsmittel kaum noch etwas anhaben können&quot;. Sie seien unempfindlich gegen alkoholische Mittel zur Desinfektion, wieEthanol oder Isopropanol. Allerdings wurden bei dem Test die Desinfektionsmittel nicht in der vorgeschriebenen Konzentration verwendet. Ähnlich irrige Informationen gebe es bei der Einwirkzeit bei der Händedesinfektion oder bei bestimmten Bakterienarten im Trinkwasser, klärt ein Fachvortrag auf.<br><br>Weitere interessante Vortragsthemen lauten, wie verhindert werden kann, dass es zu einer Häufung eines bestimmten multiresistenten Darmkeims in der Chirurgie kommt. Und wie mit einem psychologischen Trick die Desinfektionsspender häufiger benutzt werden&#58; Indem nach der Desinfektion ein Smiley erscheint und den Nutzer erfreut.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Leipziger Krankenhaushygienetage 2019<br>4. und 5. September<br>Großer Hörsaal im Haus E (Studienzentrum)<br>Liebigstraße 27<br>04103 Leipzig</p>
Labor des Hygieneinstituts erreicht höchste Kompetenz<img alt="Die Prüfung der Qualität des Trinkwassers am UKL kann nun von Mitarbeitern des Hygieneinstituts selbst vorgenommen werden. Das Labor erhielt dazu kürzlich die nötige Akkreditierung." src="/presse/PressImages/pic_20190603105732_e9fb672ee4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-06-02T22:00:00ZDas Labor des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig ist jetzt berechtigt, Trinkwasseruntersuchungen im Klinikum selbst vorzunehmen. <p>&quot;Die Deutsche Akkreditierungsstelle hat uns jetzt nach umfassenden Begutachtungen bestätigt, dass unser Labor nach der neuesten DIN-Norm die Kompetenz eines Prüflabors hat, also selbst Proben entnehmen und eigenverantwortlich mikrobiologische Untersuchungen vornehmen kann&quot;, so Prof. Dr. Iris Chaberny, Direktorin des <a href="/einrichtungen/hygiene" rel="ext" target="_blank">Hygieneinstituts</a>. &quot;Die DIN EN ISO/IEC-Norm 17025 von 2018 ist die Grundlage der Arbeit in allen Prüflaboren weltweit und bescheinigt Kompetenz, Unparteilichkeit und konsistente Arbeitsweise.&quot; Die Akkreditierungsstelle ist eine Einrichtung des Bundes, sie begutachtet, bestätigt und überwacht als unabhängige Einrichtung die fachliche Kompetenz von Laboratorien sowie von Inspektions- und Zertifizierungsstellen.</p> <p>Am Universitätsklinikum werden regelmäßig Proben aus dem Wasserleitungssystem aller Häuser genommen und untersucht. Bisher haben dies externe Labore übernommen. Nun kann diese Aufgabe von Mitarbeitern des Hygieneinstituts übernommen werden. &quot;Dazu wurden und werden die Mitarbeiter regelmäßig extern geschult&quot;, erklärt Frau Prof. Chaberny. &quot;Auch die Akkreditierung, die eine Stufe über einer Zertifizierung steht, muss alle fünf Jahre wiederholt werden.&quot;<br>Zur Untersuchung des Trinkwassers werden Proben an den verschiedensten Stellen des Wasserleitungssystems - in jedem Haus vom Keller bis zum Dach - genommen und dann mikrobiologisch auf die Gesamtkeimzahl bei verschiedenen Temperaturen sowie auf coliforme Bakterien, auf Escherichia coli, auf Enterokokken und Legionellen geprüft.</p> <p>&quot;Dank der sehr guten Unterstützung unseres Qualitätsmanagement-Teams und der Kollegen vom Bereich Informationsmanagement, die für uns eine Softwareanpassung entwickelt haben, haben wir die Erst-Akkreditierung souverän erreicht&quot;, freut sich Prof. Chaberny. &quot;Es zeigt sich einmal mehr, dass unser Klinikum gut aufgestellt ist und die einzelnen Bereiche und Fachdisziplinen wunderbar zusammenarbeiten, so dass auch die höchsten Herausforderungen gemeistert werden.&quot;</p>
Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ für das UKL<img alt="Zum ersten Mal ist das UKL mit dem Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet worden. Prof. Iris Chaberny (Mi.), Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin, Dr. Bettina Schock (li.), Wissenschaftliche Leitung am Institut, und die Leitende Hygienefachkraft Anja Behne freuen sich, die hohen Anforderungen an das Zertifikat erfüllt zu haben." src="/presse/PressImages/pic_20190502145213_09696910bd.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-05-01T22:00:00ZLeipzig. Händehygiene ist Gold wert: In diesem Jahr ist das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erstmals mit dem Gold-Zertifikat der bundesweiten "Aktion Saubere Hände" ausgezeichnet worden. Zum Welthändehygienetag 2019 bedanken sich die Mitarbeiter des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am UKL mit kleinen Überraschungen bei allen Stationen, die zu ihrer Händehygiene beobachtet worden waren, für die Anstrengungen und das entgegengebrachte Vertrauen. Auch für die Patienten ist es ein sichtbares Zeichen für den hohen Stellenwert, den die Händehygiene am UKL einnimmt. <p><span style="color&#58;#000000;">Die &quot;Aktion Saubere Hände&quot; ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Beachtung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit ins Leben gerufen und basiert auf der 2005 gestarteten Kampagne der Weltgesundheitsorganisation WHO &quot;Clean Care is Safer Care&quot;. <br><span style="color&#58;#000000;">Weil der internationale Welthändehygienetag am 5. Mai auf einen Sonntag fällt, verlegen die Hygieneverantwortlichen des UKL ihre Dankesrunde zu den erfolgreich Geprüften auf den Montag danach. 14 der 37 UKL-Stationen sind geprüft worden, alle Intensiv- sowie sechs Normalstationen. &quot;Uns ist es wichtig, nun auch danke zu sagen&quot;, betont Prof. Iris Chaberny, Direktorin des &#160;</span><span style="color&#58;#000000;"><a href="/einrichtungen/hygiene" rel="ext" target="_blank">Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin</a>, &quot;die Beobachtungen zur Händehygiene-Compliance waren anstrengend für beide Seiten, für Ärzte, Pflegekräfte, aber auch für unsere Hygienefachkräfte.&quot; </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Die Anforderungen an das höchste Zertifikat der Aktion sind hoch, der personelle und zeitliche Aufwand ebenso&#58; Jede Station wurde drei bis vier Wochen lang mehrere Stunden täglich beobachtet, ob im Alltag alle Regeln der Händehygiene eingehalten werden. &quot;Das muss man sich tatsächlich so vorstellen, dass eine Hygienefachkraft einem Arzt oder einem Pflegenden wie ein Schatten gefolgt ist&quot;, erläutert Prof. Chaberny. Auch für diese Bereitschaft, sich so intensiv bei der Arbeit beobachten zu lassen, wolle man nun danke sagen. Doch habe sich dabei ein gutes Vertrauensverhältnis entwickelt, meint Prof. Chaberny, dies zeigten die positiven Rückmeldungen&#58; &quot;Alle wissen, dass wir in die gleiche Richtung rudern.&quot; </span><span style="color&#58;#000000;">Durch diese Präsenz vor Ort auf den Stationen sei denn auch die Wahrnehmung für die Krankenhaushygiene und ihre Anliegen gestiegen, schätzt Dr. Bettina Schock, Wissenschaftliche Leitung am Institut. </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Bis zu 250 so genannte &quot;Gelegenheiten&quot; mussten pro Station dokumentiert werden. &quot;Desinfiziert sich der Arzt vor der Begrüßung eines Patienten die Hände, ist das eine positiv bewertete Händehygiene-Gelegenheit&quot;, beschreibt Dr. Schock ein aussagekräftiges Beispiel.<br><span style="color&#58;#000000;">42 Wochen dauerte die Prüfung aller beteiligten Bereiche zusammengerechnet. &quot;Wäre eine Mitarbeiterin allein damit beschäftigt gewesen, hätte sie also fast ein Jahr dafür gebraucht&quot;, rechnet Anja Behne, Leitende Hygienefachkraft, vor. &quot;Doch das leisten wir uns&quot;, sagt sie, &quot;Silber hatten wir bereits, nun haben wir Gold geschafft, doch das Zertifikat ist nur ein Jahr gültig, also bleiben wir dran, aufhören wäre die falsche Botschaft.&quot; <br><span style="color&#58;#000000;">Das Ziel für die kommenden Jahre ist klar gesteckt&#58; Gold behalten sowie Beobachtungen und direkte Rückmeldungen zum infektionspräventiven Verhalten auf alle 37 Stationen ausweiten.</span></span></span></span></span></span></p>
Postoperative Wundinfektionen reduzieren und vermeiden<img alt="A. 12. und 13. September finden am UKL die Leipziger Krankenhaushygienetage statt." src="/presse/PressImages/pic_20180831100649_53ac11ca60.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-08-30T22:00:00ZLeipzig. Im Mittelpunkt der Leipziger Krankenhaushygienetage am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stehen in diesem Jahr postoperative Wundinfektionen Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Iris Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am UKL, treffen sich am 12. und 13. September mehrere hundert Teilnehmer aus ganz Deutschland zum fachlichen Austausch. <p>Seit vielen Jahren gelten postoperative Wundinfektionen als eine der häufigsten nosokomialen Infektionsarten und als Herausforderung für alle chirurgischen Fachrichtungen. Nosokomial werden Infektionen genannt, die während eines Aufenthalts oder einer Behandlung in einem Krankenhaus auftreten. &quot;Wundinfektionen haben natürlich oft Auswirkungen für die betroffenen Patienten. Dies führt wiederum zur Unzufriedenheit bei den Operateuren&quot;, erläutert Prof. Chaberny. Anfang des Jahres hatte die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut eine aktualisierte Empfehlung veröffentlicht, wie postoperative Wundinfektionen vermieden werden können.<br>Von Experten des UKL und anderer Einrichtungen erfahren die Teilnehmer der zweitägigen Veranstaltung unter anderem, wie man solchen Infektionen auf die Spur kommt, wie sie reduziert oder sogar verhindert werden können. Vorgestellt werden ebenfalls Barrieren und mögliche Motivationsimpulse für Hygienemitarbeiter. Darüber hinaus geht es beispielsweise um die Diagnostik bei Schimmelpilzexpositionen, und auch die Frage der Handschuhdesinfektion wird erörtert. Neben wissenschaftlichen Vorträgen werden auch in diesem Jahr wieder praxisorientierte Workshops angeboten. &quot;Da die Nachfrage bisher immer so groß war, bieten wir die Workshops nun erstmals an beiden Tagen an&quot;, freut sich Prof. Chaberny auf die anstehende Tagung. Sie rechnet mit bis zu 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland.</p>

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