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Pressemitteilungen

 

 

Postoperative Wundinfektionen reduzieren und vermeiden<img alt="A. 12. und 13. September finden am UKL die Leipziger Krankenhaushygienetage statt." src="/presse/PressImages/pic_20180831100649_53ac11ca60.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-08-30T22:00:00ZLeipzig. Im Mittelpunkt der Leipziger Krankenhaushygienetage am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stehen in diesem Jahr postoperative Wundinfektionen Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Iris Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am UKL, treffen sich am 12. und 13. September mehrere hundert Teilnehmer aus ganz Deutschland zum fachlichen Austausch. <p>Seit vielen Jahren gelten postoperative Wundinfektionen als eine der häufigsten nosokomialen Infektionsarten und als Herausforderung für alle chirurgischen Fachrichtungen. Nosokomial werden Infektionen genannt, die während eines Aufenthalts oder einer Behandlung in einem Krankenhaus auftreten. &quot;Wundinfektionen haben natürlich oft Auswirkungen für die betroffenen Patienten. Dies führt wiederum zur Unzufriedenheit bei den Operateuren&quot;, erläutert Prof. Chaberny. Anfang des Jahres hatte die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut eine aktualisierte Empfehlung veröffentlicht, wie postoperative Wundinfektionen vermieden werden können.<br>Von Experten des UKL und anderer Einrichtungen erfahren die Teilnehmer der zweitägigen Veranstaltung unter anderem, wie man solchen Infektionen auf die Spur kommt, wie sie reduziert oder sogar verhindert werden können. Vorgestellt werden ebenfalls Barrieren und mögliche Motivationsimpulse für Hygienemitarbeiter. Darüber hinaus geht es beispielsweise um die Diagnostik bei Schimmelpilzexpositionen, und auch die Frage der Handschuhdesinfektion wird erörtert. Neben wissenschaftlichen Vorträgen werden auch in diesem Jahr wieder praxisorientierte Workshops angeboten. &quot;Da die Nachfrage bisher immer so groß war, bieten wir die Workshops nun erstmals an beiden Tagen an&quot;, freut sich Prof. Chaberny auf die anstehende Tagung. Sie rechnet mit bis zu 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland.</p>
Händedesinfektion nicht vergessen!<img alt="UV-Licht macht deutlich, wie gründlich die Händedesinfektion erfolgte." src="/presse/PressImages/pic_20180504095350_b4130c9e89.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-05-03T22:00:00ZLeipzig. Alljährlich am 5. Mai soll sich die Aufmerksamkeit des medizinischen Personals gezielt auf eine ganz banale Tätigkeit richten: das Händewaschen. Den Welttag der Händehygiene nutzen Experten, um an die zentrale Rolle der Händereinigung beim Schutz vor Infektionskrankheiten zu erinnern – mit Aktionen wie am Universitätsklinikum Leipzig. <p>Zwei mal Fünf für die zehn Finger beider Hände - das symbolisiert das Datum &quot;5. 5.&quot;, an dem seit 2009 weltweit die Händehygiene in den Fokus genommen wird. Ziel des von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufenen Tages ist es, vor allem medizinisches Personal&#160; für die enorme Bedeutung der richtigen Händedesinfektion zu sensibilisieren. &quot;Wir wissen es alle, und doch kommt es im Alltag manchmal zu kurz - das Desinfizieren der Hände ist die sicherste Maßnahme, um Viren und Bakterien in Schach zu halten&quot;, sagt Prof. Iris Chaberny,&#160; Direktorin des <a href="/einrichtungen/hygiene" rel="ext" target="_blank">Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin</a> am Universitätsklinikum Leipzig. Besonders in Kliniken ist die richtig ausgeführte Händedesinfektion eine wichtige Schutzmaßnahme - für Patienten ebenso wie für die Mitarbeiter selbst.&#160; &quot;Aber auch längst gelernte Selbstverständlichkeiten müssen aufgefrischt werden&quot;, ist&#160; Chaberny überzeugt. Deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hygiene am Aktionstag am 7. Mai an verschiedenen Stellen im Uniklinikum unterwegs und laden Kollegen, Patienten und Besucher ein, die Sauberkeit der eigenen Hände zu überprüfen. Das erfolgt mit Hilfe einer Lampe mit ultraviolettem Licht, das sichtbar macht, wenn die Desinfektion mal nicht ganz perfekt gegriffen hat.</p> <p>&quot;Für viele Besucher oder Patienten ist das mit einem Aha-Effekt verbunden, denn so sehen sie, dass scheinbar gut desinfiziert nicht auch gleich erregerfrei ist&quot;, erzählt Prof. Chaberny. Für das Personal hat das Angebot vor allem den Effekt, die eigene Routine einfach mal zu überprüfen. &quot;Sitzen meine Handgriffe bei der Händehygiene, nutze ich die richtige Menge an Desinfektionsmitteln, habe ich vielleicht eine nicht so optimale Bewegung eingeübt? - das sind Fragen, die sich jeder im Krankenhaus Tätige mindestens einmal im Jahr stellen sollte - und dazu nutzen wir gemeinsam den Welthändehygienetag&quot;, so die Hygieneexpertin.</p> <p>Besucher des Uniklinikums, die an einem Selbsttest interessierte sind, finden die Stände der Krankenhaushygiene am <strong>Montag, 7. Mai 2018</strong>, &#160;von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr am Haupteingang sowie am Eingang der Kinderklinik. &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;</p>
Krankenhaushygiene jenseits alter Gewohnheiten<img alt="Ein Thema der Leipziger Krankenhaushygienetage - Desinfektion,.hier am Beispiel einer Prüfung der Hände mittels UV-Licht." src="/presse/PressImages/pic_20170908111641_1c5390a013.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-09-07T22:00:00ZLeipzig. 360 Teilnehmer kommen am 13. und 14. September am Universitätsklinikum Leipzig zu den diesjährigen Krankenhaushygienetagen zusammen. Die Themen reichen vom Umgang mit multiresistenten Erregern über den Einsatz von Desinfektionsmitteln bis zu aktuellen Infektionswellen wie dem Masernausbruch dieses Jahres in Leipzig. <p>&quot;Unsere Fragestellungen haben leider nichts an Aktualität verloren&quot;, erklärt Prof. Iris Chaberny, Direktorin des I<a title="Hygieneinsititut" href="http&#58;//hygiene.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">nstituts für Hygiene/Krankenhaushygiene</a> am UKL und Leiterin der Tagung. Die Herausforderungen in der Krankenhaushygiene bleiben die Alten, auch wenn die Lösungen für den Umgang damit stetig weiterentwickelt werden. &quot;Da ist es wichtig, unser Tun und unsere Gewohnheiten ständig zu hinterfragen und nichts als gesetzt und in Stein gehauen zu betrachten, vor allem, wenn es nicht zur Verbesserung beiträgt&quot;, erläutert die Hygieneexpertin. &quot; 'Das haben wir schon immer so gemacht' ist in der Hygiene einfach ein schlechtes Argument, dass wir nicht gelten lassen dürfen.&quot;<br>Wie es anders gemacht werden könnte, dazu liefert die zweitägige Tagung eine Vielzahl praktischer Beispiele und Anregungen. &quot;Der Praxisbezug steht bei uns dabei im Vordergrund&quot;, so Chaberny. &quot;Auch wir wollen von unseren Gästen gern Anregungen aufnehmen und aus deren guten oder auch schwierigen Erfahrungen lernen&quot;.<br><br>Dass in der Infektionsprävention die Anstrengungen nie nachlassen dürfen, erlebte gerade Leipzig in den letzten drei Jahren sehr direkt. Zum Jahresanfang verzeichnete die Messestadt einen Masernausbruch, der ausgehend von einem Indexfall zu letztlich 54 Masern-Erkrankungen in Leipzig führte. &quot;Dieser Verlauf zeigte einmal mehr, wie wichtig ein ausreichender und rechtzeitiger Impfschutz bei vermeintlichen Kinderkrankheiten wie Masern ist und bleibt&quot;, sagt Dr. Ingrid Möller, Leiterin der Abteilung Hygiene im Gesundheitsamt Leipzig. 2015 verzeichnete Leipzig 74 Masernfälle über neun Wochen. Über den gemeinsamen Umgang mit diesem seit 23 Jahren größten Masernausbruch berichtet bei den Hygienetagen Nils Lahl, Sachgebietsleiter Infektionsschutz/Umwelthygiene im Gesundheitsamt.</p> <p>Das Programm umfasst eine große Spannbreite der hygienerelevanten Themen wie der Verhinderung postoperativer Wundinfektionen oder Bakterien in Lebensmitteln. Ein Punkt ist den Organisatoren dabei wichtig&#58; Hygiene sollte ein Stück weit auch als Gesunderhaltung begriffen werden, die die Eigenfürsorge derjenigen, die für Hygiene sorgen müssen, einschließt. &quot;Dazu wird es einen Beitrag zum Thema 'Präventivmedizin in vollem Umfang' geben, mit praktischen Beispielen zur Sofortanwendung&quot;, verspricht Chaberny.</p> <p><strong><a title="Leipziger Krankenhaushygienetage" href="/veranstaltungen/Seiten/Veranstaltung_1108.aspx" rel="ext" target="_blank">Leipziger Krankenhaushygienetage 2017</a></strong><br>13. und 14. September 2017<br>Studienzentrum, Liebigstraße 27</p> <p>&#160;</p>
UKL-Endoprothetiker entwickeln neue Checkliste für Behandlung von Infektionen<img alt="Prof. Andreas Roth, Leiter des Bereichs Endoprothetik/Orthopädie am UKL" src="/presse/PressImages/pic_20170906105907_ef059938ba.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-09-05T22:00:00ZLeipzig. Eine neue Checkliste zur Behandlung von Infektionen bei Endoprothesen wollen die Ärzte des Bereichs Endoprothetik der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am UKL entwickeln. Dazu treffen sie sich am 8. und 9. September zu ihrer Klausurtagung "Implantat und Infekt". Hintergrund: Die Zahl schwerer Infektionen, auch mit multiresistenten Keimen, nimmt zu. <p>&quot;Wir erarbeiten uns unseren eigenen Standard&quot;, sagt Bereichsleiter Prof. Andreas Roth, &quot;und nutzen dafür die hohe Kompetenz und die interdisziplinären Möglichkeiten, die das UKL bietet.&quot; Ein infektiöser Patient bedeute jedes Mal Leid für den Patienten und hohen Aufwand für das Personal. Prof. Roth&#58; &quot;Wir müssen uns immer fragen&#58; Haben wir die Diagnose komplett gestellt oder fehlt etwas?&quot; <br>Im komplexen Räderwerk des menschlichen Körpers könne alles mit allem zusammenhängen&#58; &quot;Eine nicht bemerkte Entzündung an einem Zahn oder am Blinddarm kann zum Beispiel die Wundheilung einer Hüftprothese stören&quot;, erläutert Roth. Um so etwas noch schneller finden und behandeln zu können, sollen die Behandlungsabläufe nun optimiert werden.</p> <p>Zu ihrer Klausurtagung haben sich daher die UKL-<a href="http&#58;//oup.uniklinikum-leipzig.de/oup.site%2cpostext%2cendoprothetik-gelenkersatz-orthopaedie.html" rel="ext" target="_blank">Endoprothetiker </a>Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen des Klinikums eingeladen, um gemeinsam mit ihnen zusammen eine erneuerte Checkliste zu erarbeiten und ein Netzwerk zu etablieren.</p> <p>So spricht etwa der Leiter der <a href="http&#58;//mikrobiologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Mikrobiologie </a>am UKL, Prof. Arne Rodloff, über Erreger und ihre Bekämpfung durch Antibiotika. <br>Dr. Roberto Frontini, Direktor der <a href="http&#58;//apotheke.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinikumsapotheke</a>, und Apotheker Dr. Donald Ranft erläutern medikamentöse Strategien bei einem Infekt und gehen vor allem auf erregerspezifische Medikamente ein, ihre Dosierungen und mögliche Nebenwirkungen. <br>Die Experten der <a href="http&#58;//nuklmed.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Nuklearmedizin </a>um Prof. Osama Sabri erörtern, wie mit Hilfe des PET-CT die Frage geklärt werden kann, ob es im Körper noch andere Orte gibt, wo Entzündungen &quot;schlummern&quot;. <br>Prof. Christoph Lübbert, Leiter des Bereichs <a href="http&#58;//gastroenterologie.uniklinikum-leipzig.de/mk2gastro.site%2cpostext%2cinfektions--und-tropenmedizin.html?PHPSESSID=r556475q555qn60p7dcnl15eh5" rel="ext" target="_blank">Infektions- und Tropenmedizin</a>, beschreibt, welchen Einfluss Ernährung, Rauchen, Diabetes oder Alkohol auf die Wundheilung haben können. <br>Eine Strategie zur Infektionsprophylaxe bei einem Gelenkersatz stellt Prof. Iris Chaberny, Direktorin des <a href="http&#58;//hygiene.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Instituts für Hygiene / Krankenhaushygiene</a>, vor und erörtert Hygienestandards.</p> <p>Von den Vorteilen solch einer vernetzten Suche nach Infektionen und ihrer Behandlung profitieren natürlich in erster Linie die betroffenen Patienten. Diagnosen werden genauer und schneller gestellt, Therapien beginnen früher und können spezieller eingestellt werden. Prof. Roth fasst es zusammen&#58; &quot;Unsere Patienten sollen nicht länger liegen müssen als wirklich nötig.&quot;</p>
Kampf gegen Multiresistenzen beginnt auch mit sauberen „Werkzeugen“<img alt="Ein Paar Hände unter UV-Licht&#58; Beim Aktionstag am 5. Mai können Patienten und UKL-Mitarbeiter ihre &quot;Werkzeuge&quot; unter diesem speziellen Licht prüfen lassen." src="/presse/PressImages/pic_20170502100948_3d2b7361a2.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-05-01T22:00:00ZLeipzig. Zum Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai macht das Universitätsklinikum Leipzig mit einem Aktionstag auf das wichtige Thema aufmerksam. Mitarbeiter des Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene werden an diesem Tag an ausgewählten Stellen im Klinikum unterwegs sein, um Patienten und Mitarbeiter für die Handhygiene stärker zu sensibilisieren. <p>Der Internationale Tag der Händehygiene wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO eingeführt und steht in diesem Jahr unter dem Motto &quot;Kampf gegen Antibiotika-Resistenz - es liegt in Deinen Händen&quot;.</p> <p>&quot;Mit der richtigen Händehygiene bekommen wir multiresistente Erreger in Griff&quot;, ist sich denn auch Prof. Iris Chaberny, Direktorin des <a href="http&#58;//hygiene.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene am UKL</a>, sicher und bestätigt das WHO-Motto. &quot;So viel wie möglich, so wenig wie nötig&quot;, lautet ihre Empfehlung, wenn es um die notwendige Intensität bei der Händehygiene geht. &quot;Gerade für medizinisches Personal gilt&#58; Die Hand ist das Werkzeug, und das muss sauber und keimarm sein&quot;, betont Chaberny. &#160;</p> <p>Zum Aktionstag am 5. Mai sind ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken der Kopf- und Zahnmedizin und in der Zentralen Notfallaufnahme präsent. Mit dabei haben sie eine Lampe mit ultraviolettem Licht sowie das Angebot an alle Mitarbeiter und Patienten, die eigenen Hände unter diesem Speziallicht zu prüfen. &quot;Daraus ergeben sich dann sicherlich viele Fragen, die gleich vor Ort beantwortet werden können&quot;, ist sich Prof. Chaberny sicher und lädt alle ein, die Hygiene-Fachleute gern mit allen möglichen Fragen &quot;zu löchern&quot;, wenn sie diese auf Station oder in der Notfallaufnahme treffen.<br>Durch diese Möglichkeit der direkten Ansprache, so Chaberny, werde zusätzliches Vertrauen aufgebaut&#58; &quot;Die Mitarbeiter und auch die Patienten sehen, am UKL wird sich aktiv und transparent um Hygiene gekümmert.&quot;</p> <p>Dass Patienten seit geraumer Zeit beim Thema Händehygiene stärker eingebunden werden, dass sie aufgeklärt und interessiert sind, unterstützt Prof. Chaberny. Gleichwohl plädiert sie für ein gemeinschaftliches Miteinander von Patienten und Personal&#58; &quot;Es braucht auch weiterhin ein gewisses Grundvertrauen in den Experten und dessen verantwortungsvolles professionelles Verhalten.&quot;</p>

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