| „Mit oder Ohne?“ – UKL will Verbrauch an Einmalhandschuhen um zehn Prozent reduzieren | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig will das UKL für eine bewusste und | <img alt="Mit der Teilnahme an der bundesweiten Kampagne "Mit oder ohne?" will das UKL für eine bewusste und gezielte Verwendung von Einmalhandschuhen sensibilisieren." src="/presse/PressImages/Teaser-6981be491c125.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2026-02-02T23:00:00Z | Leipzig. Wann müssen nicht-sterile Einmalhandschuhe zwingend getragen werden und wann sollte aus gutem Grund besser darauf verzichtet werden? Mit der Beteiligung an der bundesweiten Kampagne „Mit oder ohne? – Handschuhe bewusst einsetzen“ des Kompetenzzentrums für klimaresiliente Medizin (KliMeG) stellt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) in den kommenden Monaten und Jahren diese Frage in den Mittelpunkt. Ziel ist es, den Verbrauch von Einmalhandschuhen im Jahr 2026 um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zu reduzieren und damit sowohl die Händehygiene als auch die Umwelt- und Klimabilanz und den Arbeitsschutz nachhaltig zu verbessern. | <p>Bei Betreten eines Isolationszimmers, beim Umlagern von Patient:innen oder beim Patiententransport – häufig werden dabei nicht-sterile Einmalhandschuhe getragen und die trotzdem notwendige Händedesinfektion manchmal vernachlässigt. Dies geschieht oftmals aus Routine, Unsicherheit oder Zeitdruck: „Eine Studie zur Einmalhandschuh-Nutzung aus dem Jahr 2022* hat gezeigt, dass diese in rund einem Drittel der beobachteten Situationen nicht indiziert war. Außer bei erwartetem Kontakt zu Körperflüssigkeiten, Schleimhaut, nicht intakter Haut oder bei der Flächendesinfektion ist eine alleinige gründliche Händedesinfektion die sicherere und hautschonendere Maßnahme“, bestätigt Dr. Susanne Kolbe-Busch, Leiterin des I<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/hygiene">nstituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am UKL</a>. Eine bewusste und gezielte Verwendung von Einmalhandschuhen reduziert nicht nur Abfall und entlastet die Umwelt, sondern verhindert auch die Verbreitung von Erregern und schützt die Haut.** „Wir wollen sicherstellen, dass alle Mitarbeiter:innen genau wissen, wann das Tragen von Handschuhen wirklich notwendig ist – und wann nicht. An diesem Punkt setzt die Kampagne an“, ergänzt Dr. Kolbe-Busch. „Wir stärken Wissen, klären auf und fördern eine bewusste Entscheidung für oder gegen Einmalhandschuhe – je nach aktueller Situation**. So wird aus dem Kampagnenmotto ‚Mit oder ohne?‘ schnell eine sichere Entscheidung zur Stärkung des Infektionsschutzes im Interesse unserer Patient:innen und Mitarbeiter:innen.“<br><br>Die Initiative zur Beteiligung an der Kampagne „Mit oder ohne? – Handschuhe bewusst einsetzen“ des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://klimeg.de/">Kompetenzzentrums für klimaresiliente Medizin</a>, für die heute (2. Februar 2026) am UKL der Startschuss erfolgte, ging von der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/kai">Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie</a> gemeinsam mit dem Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin sowie dem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/Seiten/arbeitsmedizin-und-arbeitssicherheit.aspx">Zentrum für Arbeitsmedizin und Prävention</a> aus. Um das angestrebte Reduktionsziel zu erreichen, sollen alle Mitarbeitende am Klinikum zur aktiven Mitwirkung motiviert werden, denn nur gemeinsam können hier signifikante Verbesserungen erreicht werden.<br><br>Teams, die sich an der Kampagne beteiligen möchten, erhalten ein umfassendes Informationspaket für ihren Bereich. Zudem besteht die Möglichkeit, eine praxisnahe Schulung vor Ort mit einem fachlichen Tandem aus der Arbeitsmedizin und der Krankenhaushygiene zu buchen. Alle Teams erhalten bei der Umsetzung der Kampagne und fachlichen Fragen Unterstützung durch die drei Initiatoren.<br><br>Um den Erfolg der Kampagne konkret messbar zu machen, wird der Verbrauch von Einmalhandschuhen am UKL bereichsweise erfasst und ausgewertet. In rund einem Jahr soll überprüft werden, in welchem Umfang der Verbrauch reduziert werden konnte. Zusätzlich wird das Institut für Hygiene die Umsetzung der Händehygiene sowie die korrekte Nutzung von Einmalhandschuhen auf den Stationen beobachten und begleiten.<br><br>* https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35147391/<br>** Brunke M, Chaberny IF, Gastmeier P, Kolbe-Busch S, Wendt C, Arvand M: Der indikationsgerechte Einsatz von medizinischen Einmalhandschuhen in der Krankenversorgung: Gibt es hier Handlungsbedarf? Epid Bull 2023;18:3-6 | DOI 10.25646/11389</p> |
| UKL erhält erneut Goldzertifikat der Aktion „Saubere Hände“ | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Aktuell zählt das Klinikum damit zu | <img alt="Dr. Susanne Kolbe-Busch und Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL, (beide Bildmitte) freuen sich mit Mitarbeiter:innen des Universitären Krebszentrums (UCCL) über die erneute Verleihung des Goldzertifikats der Aktion Saubere Hände." src="/presse/PressImages/Goldzertifikat-klein-68777996c8d88.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-07-15T22:00:00Z | Leipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wird Händehygiene und ihre korrekte Anwendung sehr ernst genommen – mit vorzeigbarem Erfolg: Als Ergebnis eines aufwändigen und umfassenden Zertifizierungsverfahrens erhielt das UKL unlängst bereits das vierte Mal nacheinander das Goldzertifikat der „Aktion Saubere Hände“, das einen hohen Qualitätsstandard in der medizinischen Versorgung signalisiert. Das Klinikum demonstriert damit sein kontinuierliches und nachhaltiges Engagement für die Patientensicherheit im Allgemeinen und für den Schutz besonders gefährdeter Patientengruppen im Besonderen. | <p>Aktuell zählt das Klinikum damit zu den 14 Universitätsklinika von deutschlandweit insgesamt 37, denen ein solch hoher Standard der Händehygiene attestiert wurden. In Sachsen tragen aktuell nur vier weitere Gesundheitseinrichtungen dieses höchste Gütesiegel der Aktion „Saubere Hände“, das neben Gold auch in Silber und Bronze verliehen wird.<br><br>Der im Prozess der Antragstellung für das Goldzertifikat zu erfüllende Kriterienkatalog umfasst insgesamt 23 einzelne Maßnahmen. Dies beginnt beim Nachweis einer hohen Verfügbarkeit und der korrekten Anwendung der Händedesinfektionsmittel und reicht über ein beständiges Monitoring der Verbrauchsmengen bis zu internen Audits und Feedbacks. Die so auf Stationsebene erhobenen Daten werden dem Stationspersonal, den Pflegedirektionen und den ärztlichen Klinikleitungen bis zum medizinischen Vorstand regelmäßig präsentiert. Hinzu kommen regelmäßige dokumentierte Fortbildungen für sämtliche Berufsgruppen.<br><br>„Eine konsequente Händehygiene leistet einen wirksamen und effizienten Beitrag, um die Übertragung von Erregern und Infektionen bei der medizinischen Versorgung zu vermeiden“, sagt Dr. Susanne Kolbe-Busch, Leiterin des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/hygiene">Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin</a> am <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">Leipziger Universitätsklinikum</a>. „Deshalb legen wir nicht nur bei sämtlichen Abläufen im Klinikalltag großen Wert auf Händehygiene, sondern verankern das Thema bereits frühzeitig in Ausbildung und Studium und sorgen dafür, dass sich alle Berufsgruppen gemeinsam dafür engagieren.“ Dieses gemeinsame Hygienebewusstsein wird durch Pflichtschulungen und Compliance-Übungen mit anschließender Ergebnisauswertung immer weiter ausgeprägt. Hinzu kommt eine langfristige Umsetzung von Maßnahmen der Händehygiene und deren kontinuierliche Evaluation. Sehr wichtig sei darüber hinaus, dass das Thema Händehygiene am UKL als „Chefsache“ betrachtet werde: „Wir sind dankbar, dass uns der Vorstand sehr bei unserem Engagement unterstützt“, so Dr. Kolbe-Busch.<br><br>Die <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.aktion-sauberehaende.de/">Aktion Saubere Hände</a> ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde am 1. Januar 2008 mit Unterstützung des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de">Bundesministeriums für Gesundheit,</a> des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.nrz-hygiene.de/das-nrz">Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ),</a> des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.aps-ev.de">Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. (APS)</a> sowie der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.gqmg.de">Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e. V.</a> ins Leben gerufen und basiert auf der globalen Kampagne der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.who.int/news-room/events/detail/2005/10/13/default-calendar/clean-care-is-safer-care">WHO „Clean Care is Safer Care“</a></p> |
| Aktionstag am UKL gibt Krebspatient:innen Tipps für die richtige Händehygiene | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Damit sollen in diesem Jahr als | <img alt="Unter ultraviolettem Licht wird mithilfe eines fluoreszierenden Kontrastmittels deutlich, welche Stellen bei der Händehygiene häufig vergessen werden." src="/presse/PressImages/WHHT-klein-681866522750a.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-05-04T22:00:00Z | Leipzig. Krebspatient:innen haben aufgrund ihrer Erkrankung und der damit verbundenen Therapie ein erhöhtes Risiko für schwere oder sogar lebensbedrohliche Infektionskrankheiten. Eine gründliche und richtig durchgeführte Händehygiene trägt dazu bei, dieses Risiko zu verringern. Um Infektionen durch einfache, aber wirksame Maßnahmen der Händehygiene zu vermeiden, veranstaltet das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) am Donnerstag, dem 15. Mai, im Universitären Krebszentrum (UCCL) einen Aktionstag im Rahmen der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“. | <p>Damit sollen in diesem Jahr als Schwerpunkt onkologische Patient:innen – vor allem in der ambulanten Versorgung – sowie deren Angehörige und UKL-Mitarbeitende für die Bedeutung der Händehygiene sensibilisiert werden. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit Gefäßkathetern und PEG (Ernährungs)-Sonden. Anlass ist der Welthändehygietag, der auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO alljährlich am 5. Mai begangen wird.</p><p> </p><p>Warum eine konsequente Händehygiene für Krebspatient:innen besonders wichtig ist, erläutert Dr. Volha Rusinovich, Ärztin am <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/hygiene">Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin des UKL</a>: „Bei dieser Patientengruppe ist das Immunsystem durch die Grunderkrankung Krebs, Chemotherapie oder Bestrahlung oftmals geschwächt oder wird im Rahmen der Therapie gezielt heruntergefahren, eine sogenannte Immunsuppression." Bei diesen Patient:innen kommen darüber hinaus häufig zentrale Venenkatheter, Portsysteme oder PEG-Sonden zur künstlichen Ernährung zum Einsatz. Diese können direkte Eintrittspforten für die Keime in den Körper bilden. Bereits kleinste Hygienemängel führen hier möglicherweise zu schwerwiegenden Infektionen wie zum Beispiel einer Sepsis. Daher ist neben der Beachtung einer sauberen Umgebung die konsequente und korrekte Händehygiene vor und nach jedem Kontakt mit einem Port, einer Sonde oder einem Katheter unerlässlich – erst recht, weil viele Patient:innen diese medizinischen Geräte auch zu Hause nutzen. „Händehygiene ist der einfachste und wirksamste Schutz für diese besonders vulnerable Patientengruppe“, bringt es Dr. Volha Rusinovich auf den Punkt.</p><p> </p><p>Mit dem Aktionstag sowie einem eigens dafür entwickelten Flyer will das <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/hygiene">UKL </a>praxisnahe Hilfestellung geben. „Unsere Angebote richten sich in diesem Jahr besonders an Patient:innen und deren Angehörige und nicht nur an das medizinische Personal“, sagt Dr. Rusinovich. „Damit wollen wir alle Beteiligten in die Verantwortung für die Infektionsprävention einbinden und in der Umsetzung unterstützen.“</p><p> </p><p><strong>Informationen, Austausch und praktische Unterstützung</strong></p><p> </p><p>Der Aktionstag findet im Wartebereich der onkologischen Ambulanz des<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl"> Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL)</a> statt. Patient:innen können hier an einem Infostand ihr Wissen zur richtigen Händehygiene anhand von Schulungsmaterialien und einem Flyer auffrischen und erweitern. Außerdem wird vor Ort praktisch demonstriert, wie eine korrekte Desinfektion und Reinigung der Hände erfolgen sollte. Wer an dieser praktischen Unterweisung teilnimmt, kann das Ergebnis anschließend mithilfe eines fluoreszierenden Kontrastmittels unter ultraviolettem Licht kontrollieren und Bereiche erkennen, die bei der Händehygiene häufig vergessen werden. Daneben werden UKL-Mitarbeitende an diesem Tag im Rahmen eines Vortrags sowie über eine spezielle Infomail erneut für die Bedeutung der Händehygiene sensibilisiert.</p><p> </p><p>„Besonders wichtig ist uns, an dem Aktionstag mit den Patient:innen ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen direkt vor Ort beantworten zu können“, sagt Johanne Katrin Luz, Psychologin am Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin des UKL. „Um den Informationsbedarf möglichst genau einschätzen zu können, haben wir im Vorfeld eine Befragung unter den Patient:innen durchgeführt, in der wir ihre Einstellung zur Händehygiene und ihren Informationsbedarf erfahren wollten. Anhand der Ergebnisse dieser Umfrage haben wir das Informationsangebot des Aktionstages ausgerichtet.“</p><p> </p><p><strong>Video zeigt Tipps und Tricks für die Alltagsroutine</strong></p><p> </p><p>Für die Patient:innen und deren Angehörige liege eine besondere Herausforderung darin, bei alltäglichen Tätigkeiten an eine ausreichende Händehygiene zu denken und das theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden, sagt Johanne Katrin Luz. Um sie dabei zu unterstützen und ihnen leicht anwendbare Tipps und Tricks im Wortsinne an die Hand zu geben, wurde im Institut ein <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://youtu.be/ySm-kdgn7dk">kurzes Video</a> produziert, das unkompliziert per QR-Code auf dem Flyer abgerufen werden kann. Das Video vermittelt leicht umsetzbare und verständliche Strategien zur Verhaltensänderung.</p><p> </p><p><strong>UKL mit Goldzertifikat der „Aktion Saubere Hände“</strong></p><p> </p><p>Als eines von nur sechs Krankenhäusern und Rehakliniken in Sachsen trägt das Universitätsklinikum Leipzig bereits seit mehreren Jahren das Goldzertifikat der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.aktion-sauberehaende.de/">„Aktion Saubere Hände“.</a> Mit dieser höchsten Anerkennung würdigt das Aktionsbündnis des deutschen Gesundheitswesens die zahlreichen Maßnahmen, die das UKL für eine wirksame und nachhaltige Händehygiene ergreift.</p><p> </p><p><strong>UKL-Aktionstag zur Händehygiene</strong></p><p>Donnerstag, 15. Mai 2025, von 08 bis 12 Uhr</p><p>Wartebereich der Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL)</p><p>Haus 7</p><p>Liebigstraße 22, 04103 Leipzig</p> |
| Krankenhaushygiene, Infektionsprävention und Infektionsmedizin | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Um dem Jubiläum Rechnung zu tragen | <img alt="" src="/presse/PressImages/pic_20240905131413_2186aa7c08.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2024-09-05T22:00:00Z | Leipzig. Das Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) bringt in diesem Jahr zum zehnten Mal in Folge Hygieniker:innen aus ganz Deutschland zusammen. Im Rahmen der 10. Leipziger Krankenhaushygienetage in der Zeit vom 10. bis 11. September 2024 haben sie die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen und zu vernetzen. Um dem Jubiläum Rechnung zu tragen, setzt Dr. med. Susanne Kolbe-Busch, die das Institut seit Januar leitet, auf Neues und Altbewährtes. So beinhaltet das Programm erstmals in diesem Jahr Beiträge zum gesamten Spektrum der Infektionsmedizin – von Infektionsprävention und Umwelthygiene bis hin zu Infektionsdiagnostik und -therapie. Damit sollen alle Akteur:innen angesprochen werden. Das Hybrid-Event kann in Präsenz, aber auch online besucht werden. Einzelheiten dazu sind unter https://ukl-live.de/krankenhaushygienetage/ zu finden. | <p>Fachlich aktuelle Vorträge und hochwertige Diskussionen, praxisnahe Workshops, Get-together, eine Industrieausstellung - das ist das Angebot der Leipziger Krankenhaushygienetage. 2014 auf Initiative von Prof. Iris F. Chaberny, der Vorgängerin von Dr. Susanne Kolbe-Busch, ins Leben gerufen, bringen sie seitdem jährlich Fachleute des UKL und Expert:innen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. "Hier trifft man sich wieder, kann sich informieren, sich vernetzen", sagt Dr. Kolbe-Busch, die dieses Jahr erstmals für die Leipziger Krankenhaushygienetage verantwortlich zeichnet. Letzteres ist ihr dabei besonders wichtig, denn "Hygiene funktioniert nur, wenn man vernetzt arbeitet - mit dem gemeinsamen Ziel der Patientensicherheit." </p>
<p>Dieses interprofessionelle und interdisziplinäre Arbeiten aufzuzeigen ist eines der Anliegen der 10. Leipziger Krankenhaushygienetage. Entsprechend breit gefächert ist das von Dr. Susanne Kolbe-Busch und ihrem Team zusammengestellte Programm - mit Referent:innen aus verschiedensten Fachrichtungen und Berufsgruppen, darunter Krankenhaushygieniker:innen und Hygienefachkräfte, klinische Pharmazeut:innen, klinische Mikrobiolog:innen sowie Infektiolog:innen und Psycholog:innen.  </p>
<p>Ein weiteres Anliegen ist es, die Veranstaltung für Ärzt:innen attraktiver zu machen. Sie sind bei den Leipziger Krankenhaushygienetagen bislang unterrepräsentiert. Um diese Zielgruppe zu erreichen, hat Dr. Kolbe-Busch das Spektrum der Themen um die Infektionsmedizin erweitert. "Mit dem Programmblock "<a href="/veranstaltungen/EventDocuments/Flyer_Krankenhaushygienetage_2024_WEB.pdf">Infektionsmedizin und Infektionsprävention</a>" und dem Workshop zum Antibiotic Stewardship, dem rationalen Einsatz von Antibiotika, wollen wir auch hygienebeauftragte Ärzt:innen, Krankenhaushygieniker:innen und Ärzt:innen im öffentlichen Gesundheitsdienst gezielter ansprechen", erläutert die Leiterin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin des UKL ihr Angebot.</p>
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<p><strong>10. Leipziger Krankenhaushygienetage</strong></p>
<p>Dienstag, 10. September 2024, 9 - 20 Uhr<br>Mittwoch, 11. September 2024, 8 - 15.30 Uhr<br>Großer Hörsaal im Haus E<br>Universitätsklinikum Leipzig </p>
<p><a href="/veranstaltungen/Seiten/Veranstaltung_6039.aspx">Zum Programm</a></p>
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| Welthändehygienetag am 5.5.: Verbrauch von Handschuhen am UKL soll wieder gesenkt werden | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Verbrauch pro Tag im Jahr 2021: mehr | <img alt="Am 5.5. ist Tag der Händehygiene. Der Verbrauch von medizinischen Handschuhen am UKL und wie man ihn senken kann, steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Aktion am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20240503104639_31af583573.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2024-05-02T22:00:00Z | Leipzig. Händehygiene ist und bleibt wichtig, und der Wissensaustausch darüber ebenso. Denn so kann Händehygiene weiterhin effizient dazu beitragen, Übertragungen von Erregern und Infektionen bei der medizinischen Versorgung zu stoppen. Daher ruft die Weltgesundheitsorganisation WHO auch in diesem Jahr wieder zum alljährlichen Welthändehygienetag auf – wie immer am 5.5., das Datum steht für die Zahl der Finger an den menschlichen Händen.
Auch das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist wieder mit einer aktuellen Aktion für ihre Mitarbeitenden dabei, um Kenntnisse und Fähigkeiten weiter auszubauen. Der indikationsgerechte Einsatz von Einmalhandschuhen steht im Mittelpunkt. | <p>In diesem Jahr lautet das WHO-Motto des internationalen Tages etwas sperrig und doch enorm wichtig "Warum ist die Wissensvermittlung über Händehygiene immer noch so wichtig? - Weil sie dazu beiträgt, die Weiterverbreitung von Krankheitserregern bei der Patientenversorgung zu stoppen." </p>
<p>Im Mittelpunkt der Aktion am UKL stehen neben Tipps zur korrekten Händedesinfektion dieses Mal die Themen Handschuhgebrauch und Handschuhdesinfektion. "Im Jahr 2021, auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie, sind hier am UKL circa 21500 Paar Handschuhe pro Tag verbraucht worden, im Jahr 2023 waren es noch täglich 18500", berichtet Dr. Susanne Kolbe-Busch, Leiterin des I<a href="/einrichtungen/hygiene">nstituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin</a> am Leipziger Universitätsklinikum. "Dieser Verbrauch soll weiter gesenkt werden!" Hier gehe es einerseits um das relevante und aktuelle Thema des bewussten Umgangs mit Ressourcen, der hohe Verbrauch gehe aber gleichzeitig mit einer vernachlässigten Händehygiene einher, so die Institutsleiterin. <br>"Im Fokus unserer Aktion soll daher stehen, den Mitarbeitenden noch einmal näher zu bringen, wann ist ein Handschuh notwendig und wann kann er vermieden werden. Wir möchten den sinnvollen Gebrauch schulen." Dr. Kolbe-Busch: "Händehygiene in die Abläufe zu integrieren ist im Krankenhausbereich die effektivste Maßnahme, um Infektionen zu verhindern."</p>
<p>Ihre Mitarbeitenden der UKL-Krankenhaushygiene werden in diesem Jahr die Kolleg:innen auf den Stationen der <a href="/einrichtungen/mkg">Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG)</a>, der <a href="/einrichtungen/hno">HNO</a> und der <a href="/einrichtungen/augenheilkunde">Augenklinik</a> besuchen und dazu schulen. "Weil der 5.5. in diesem Jahr ein Sonntag ist, haben wir uns dazu entschlossen, die Aktion auf den 15.5. zu verlegen, das Datum klingt ja sehr ähnlich", sagt Dr. Susanne Kolbe-Busch.<br>Am UKL wird Händehygiene und ihre korrekte Anwendung sehr ernst genommen. Die Ergebnisse sind vorzeigbar: An der "Aktion Saubere Hände" nimmt das Klinikum schon seit zehn Jahren teil, das Goldzertifikat als höchste Stufe konnte nun bereits an fünf aufeinanderfolgenden Jahren entgegengenommen werden. </p> |