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Pressemitteilungen

 

 

Corona-Testambulanz am UKL wieder geöffnet<img alt="Die Corona-Testambulanz des UKL im „Haus am Park“ ist ab sofort wieder geöffnet." src="/presse/PressImages/pic_20201110110108_2f5e54d8e4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-11-09T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig steht ab sofort wieder eine Corona-Ambulanz zur Testung auf eine SARS-CoV-2 Infektion zur Verfügung. Die bereits im März eingerichtete und im September zwischenzeitlich geschlossene Ambulanz wurde angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens in vertraglicher Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wieder reaktiviert, um die Kollegen in den niedergelassenen Praxen zu unterstützen. Die UKL-Testambulanz ist wochentags von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. <p>Die Ambulanz befindet sich in einem separaten Gebäude, dem &quot;Haus am Park&quot;, im Park hinter dem Klinikum und ist über den Zugang in der Johannisallee erreichbar. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht erforderlich. <br>Getestet werden Menschen mit COVID-19-Symptomen, aber auch asymptomatische Personen, die nachweisbaren Kontakt zu infizierten Personen hatten (Testung nach Anweisung des Gesundheitsamtes) oder die über die Corona-Warn-App über einen Kontakt zu einem positiven Fall informiert wurden sind. Wichtige Testkriterien sind dabei entsprechend den neuen Richtlinien des Robert-Koch-Instituts das Vorliegen schwerer oder sehr typischer Symptome (unter anderem Geruchs- oder Geschmacksstörungen) sowie die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. &#160; &#160; &#160;</p> <p>Zudem steht die Ambulanz bereit, um bei Bedarf Tests bei Mitarbeitern von Gesundheitseinrichtungen (Heime, Krankenhäuser, Praxen) durchzuführen sowie bei Patienten vor deren Aufnahme in Heime, Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser. Auch die regelmäßigen Tests für Lehrer können hier bei Vorlage einer vom Schulleiter ausgestellten Berechtigung erfolgen.&#160;</p> <p>&quot;Wir sind froh, dass wir nun zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung einen Weg gefunden haben, um unsere Corona-Ambulanz als gemeinsames Angebot für die Bevölkerung wieder nutzen zu können&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL. Damit könne nun die Arbeit der COVID-Schwerpunktpraxen sinnvoll ergänzt werden. &quot;Wir hoffen allerdings sehr, dass die Infektionszahlen bald wieder zurückgehen und wir diese Strukturen nicht allzu intensiv brauchen werden.&quot;&#160;</p> <p>Ebenfalls wieder geöffnet hat die zahnmedizinische Notfallambulanz für COVID-19-Patienten. Hier können Patienten mit einem positiven SARS-CoV-2-Nachweis bei Zahnschmerzen und akuten Zahnproblemen sicher behandelt werden. Die Organisation dieser Termine erfolgt über die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen (KZVS), die in Absprache mit der Notfallambulanz dann das weitere Vorgehen regelt.</p> <p><strong>Weitere Informationen finden Sie hier</strong>&#58; <a href="/Seiten/corona.aspx">Informationen zu Corona auf uniklinikum-leipzig.de</a>&#160; sowie unter Tel. 0341- 97 20692.&#160;</p>
Leipziger an sieben Forschungsprojekten zu COVID-19 im Netzwerk Universitätsmedizin beteiligt<img alt="Das UKL und die Medizinische Fakultät sind an sieben Forschungsvorhaben zu COVID-19 beteiligt." src="/presse/PressImages/pic_20201015135330_94ca7adb32.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-14T22:00:00ZLeipzig. Das Netzwerk zur Koordination der Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bekämpfung von COVID-19 nimmt seine Arbeit auf. Es erforscht, wie Patienten mit dieser Krankheit in Deutschland bestmöglich versorgt werden können. Insgesamt werden 13 klinikübergreifende Projekte mit 150 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das UKL und die Medizinische Fakultät sind an sieben Forschungsvorhaben beteiligt. <p>Mit dem nationalen Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin (NUM) reagiert Deutschland auf die Herausforderungen durch die Corona-Krise. Ziel ist, die wissenschaftliche Arbeit zur Verbesserung der Behandlung von COVID-19 bundesweit zu bündeln und in Kooperationen zusammenzuführen. Insbesondere den Universitätskliniken kam in den zurückliegenden Monaten eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie zu. Entsprechend konzentriert sich das einmalige Netzwerk auf die universitäre Medizin, um die Forschungsergebnisse schnell zu den Patienten bringen zu können. Koordiniert werden diese Aktivitäten, für die jetzt 150 Millionen Euro bereitgestellt wurden, durch die Berliner Charité. Für die Förderung wurden in den vergangenen Monaten gezielt Projekte ausgewählt, die einen größtmöglichen Mehrwert mit Blick auf den Umgang mit Pandemien insgesamt &#160;gewährleisten.&#160;</p> <p><br><strong>Leipzig an sieben Vorhaben beteiligt&#160;</strong></p> <p>Die Leipziger Unimediziner sind an insgesamt sieben der vom BMBF geförderten Vorhaben beteiligt. Die Themen der Projekte reichen von der Zusammenführung radiologischer Befunde (<a href="/Seiten/num.aspx#Radiological%20Cooperative%20Network%20zur%20COVID-19%20Pandemie%20%28RACOON%29">RACCON</a>) über die Erfassung und Auswertung von Daten aus den Notfallaufnahmen (<a href="/Seiten/num.aspx#Echtzeit-Versorgungsforschung%20mit%20dem%20AKTIN-Notaufnahmeregister%20%28AKTIN-EZV%29">AKTIN</a>), die Untersuchung von Test- und Überwachungsstrategien (<a href="/Seiten/num.aspx#Bundesweites%20Forschungsnetz%20Angewandte%20Surveillance%20und%20Testung%20%28B-FAST%29">B-FAST</a>) sowie den Aufbau eines nationalen Evidenznetzwerkes zu COVID-19 (<a href="/Seiten/num.aspx#Aufbau%20eines%20Covid-19%20Evidenz-%c3%96kosystems%20zur%20Verbesserung%20von%20Wissensmanagement%20und%20Translation">CEO-sys)</a>. Die Projekte widmen sich auch den Bereichen eines nationalen Pandemiemanagements (<a href="/Seiten/num.aspx#Entwicklung%2c%20Testung%20und%20Implementierung%20von%20regional%20adaptiven%20Versorgungsstrukturen%20und%20Prozessen">EVIPan</a>), der &#160;Etablierung einer nationalen Forschungsdatenplattform (<a href="/Seiten/num.aspx#Nationale%20Forschungsdatenplattform%20%28FoDaPl%29">FoDAPla</a>) und eines nationalen Pandemie-Kohorten-Netzes, das eine wissenschaftliche Begleitung von Patienten auch nach dem Klinikaufenthalt ermöglicht (<a href="/Seiten/num.aspx#Nationales%20Pandemie%20Kohorten%20Netz%20%28NAPKON%29">NAPKON</a>).&#160;</p> <p>Entsprechend arbeiten Experten aus vielen Disziplinen wie Intensivmedizin, der Notfallmedizin, der Hygiene, der Radiologie, der Pulmonologie aber auch der Medizininformatik und der Epidemiologie in den NUM-Projekten mit. In den nächsten Wochen sollen nun die Vernetzungsaktivitäten intensiviert und ausgebaut werden, wobei die Erfahrungen der letzten Monate hier einfließen werden. &#160; &#160;</p> <p>Mehr Informationen zu den Aktivitäten des UKL in der Corona-Pandemie finden Sie auf den <a href="/Seiten/corona-aktuelle-nachrichten.aspx">Corona-Seiten des UKL</a> sowie der <a href="https&#58;//www.uni-leipzig.de/universitaet/service/themen-rund-um-die-coronavirus-pandemie/">Universität Leipzig</a>, &#160;wo Expertinnen und Experten Antworten auf Fragen geben, wie sich das Virus auf unser Leben und unsere Gesellschaft auswirkt. &#160; &#160; &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Vor Ort und digital: Leipziger Krankenhaushygienetage am UKL als hybrides Format<img alt="Wissenschaftliche Leiterin der Leipziger Krankenhaushygienetage 2020 ist Prof. Iris Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin des UKL." src="/presse/PressImages/pic_20200901111211_bf75f7173e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-08-31T22:00:00ZLeipzig. Die 6. Leipziger Krankenhaushygienetage am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) finden 2020 erstmals als hybrides Format mit einer Kombination aus Präsenz- und digitaler Veranstaltung statt. Die begleitenden Workshops werden wieder an beiden Veranstaltungstagen, 2. und 3. September, durchgeführt. <p>Die wissenschaftliche Leitung trägt Prof. Iris Chaberny, Direktorin des <a href="/einrichtungen/hygiene">Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin</a> des UKL. &quot;Nichts hat uns alle im ersten Halbjahr 2020 mehr gefordert als die Entwicklung der COVID-19- Pandemie, deren Auswirkungen und Gegensteuerungsmaßnahmen&quot;, erklärt sie in ihrer Einladung an die Fachkollegen. &quot;Viele Kongresse und Events mussten abgesagt oder verschoben werden, die Nachfrage nach digitaler Kommunikation und einer Aufrechterhaltung geplanter Veranstaltungen ist gestiegen. Umso wichtiger ist es uns, auch in diesem Jahr die Leipziger Krankenhaushygienetage durchzuführen, ja durchführen zu dürfen - mit einer Mischung aus Präsenz- und Onlineveranstaltung.&quot;<br>Auf dem Programm stehen Fachvorträge über aktuelle Entwicklungen und Geschehnisse. Dazu berichten Referenten über Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung bei laufenden Studien. Die Teilnehmer erwarten zudem klinikübergreifende, praxisorientierte Erfahrungsberichte.&#160;<br>An beiden Veranstaltungstagen werden außerdem drei praxisnahe Workshops angeboten. Hier beschäftigen sich die Teilnehmer mit den Themen &quot;Hygiene &amp; Emotion&quot;, &quot;Wundmanagement - Prävention und Umgang mit postoperativen Wundinfektionen&quot; sowie &quot;Corona!? - Was können wir voneinander lernen?&quot;.<br><br></p> <p><strong>Leipziger Krankenhaushygienetage<br></strong>2. und 3. September 2020&#160;<br>10 bis 16 Uhr&#160;<br>Medizinische Fakultät<br>Haus E, Großer Hörsaal&#160;<br>Liebigstraße 27<br>04103 Leipzig</p>
Hände waschen ist das Nonplusultra<img alt="Hände waschen - einfach und effektiv&#58; Unter UV-Licht wird deutlich, wie gründlich Hände gereinigt und desinfiziert worden sind." src="/presse/PressImages/pic_20200505093405_8f15eda80c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-05-04T22:00:00ZLeipzig. "Hände waschen ist unverzichtbare Basishygiene – erst recht in Corona-Zeiten", sagt mit Blick auf den Welt-Händehygienetag am 5. Mai Prof. Dr. Iris Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. "Der 5.5. wurde für diesen Tag gewählt, weil das Datum für die zweimal fünf Finger der Hand steht. Aber natürlich gehört sich regelmäßige Handhygiene an jedem Tag." <p>Das Händewaschen stellt eine einfache und wirksame Maßnahme dar, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Es ist das hygienische Nonplusultra - leicht zu praktizieren, ohne große Kosten und mit gutem Ergebnis. Dabei sollten die Hände nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. &quot;Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen&quot;, so <a href="/einrichtungen/hygiene">Prof. Chaberny</a>. &quot;Deshalb bringt ein Blick auf den Zustand der Hände nicht viel. Man sollte besser bestimmte Regeln einhalten&#58; Nach dem Nach-Hause-Kommen, nach dem Toilettengang, nach Wechseln der Babywindeln und nach dem Naseputzen - immer die Hände mit Seife möglichst 30 Sekunden lang waschen.&quot; Vor und nach dem Zubereiten von Speisen und vor jeder Mahlzeit sollten ebenso die Hände gereinigt werden.</p> <p>Dass gerade am Anfang der Corona-Pandemie viele Menschen mit trockenen, rissigen Händen Probleme bekamen, wundert die Hygiene-Fachfrau nicht&#58; &quot;Umso öfter man sich die Hände wäscht, desto mehr laugt die Haut - besonders auf dem Handrücken - aus. Die Handinnenflächen sind da robuster. Ich empfehle, nach dem Händewaschen, wenn die Haut getrocknet ist, eine pflegende Creme einzumassieren.&quot;<br>Lange Fingernägel - ob nun natürlich gewachsen, gegelt oder geklebt - sind für die Handhygiene kontraproduktiv. &quot;Denn sie sind schwer zu reinigen&quot;, betont Prof. Chaberny. &quot;Im medizinischen Bereich gilt aus Arbeitsschutzgründen sogar ein direktes Verbot.&quot; Gleiches gilt für Nagellack. Denn es besteht die Gefahr, dass sich durch die Verschönerungen aus Lack, Gel oder Acryl leicht Keime ansiedeln.</p> <p>&#160;</p>
Alternative Fakten in der Medizin und der nützliche „Smiley-Trick“<img alt="Prof. Iris Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig" src="/presse/PressImages/pic_20190826110942_7811dc6c42.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-08-25T22:00:00ZZum nunmehr fünften Mal lädt am 4. und 5. September das Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig zu den Krankenhaushygienetagen ein. Erwartet werden 400 Ärzte, Hygiene- und Umweltmediziner, Gesundheits- und Krankenpfleger mit der Weiterbildung zur Hygienefachkraft, Hygienebeauftragte und Gesundheitsaufseher. <p>&quot;An den zwei Tagen bieten wir ein breites Spektrum von Informationen&quot;, kündigt Prof. Dr. Iris Chaberny, Direktorin des <a href="/einrichtungen/hygiene" rel="ext" target="_blank">UKL-Hygieneinstituts</a>, an. &quot;Wir werden uns aktuellen Herausforderungen der Krankenhaushygiene widmen, haben aber auch grundsätzliche Themen auf dem Programm. Beispielsweise setzt sich ein Vortrag mit sogenannten alternativen Fakten auseinander, die es leider auch im medizinischen Umfeld gibt.&quot;<br>Unter der Überschrift &quot;Darmkeim entwickelt Schutz vor Hände-Desinfektion&quot; wurde davor gewarnt, dass in Australien sich erste Keime entwickelt hätten, &quot;denen die gängigen Desinfektionsmittel kaum noch etwas anhaben können&quot;. Sie seien unempfindlich gegen alkoholische Mittel zur Desinfektion, wieEthanol oder Isopropanol. Allerdings wurden bei dem Test die Desinfektionsmittel nicht in der vorgeschriebenen Konzentration verwendet. Ähnlich irrige Informationen gebe es bei der Einwirkzeit bei der Händedesinfektion oder bei bestimmten Bakterienarten im Trinkwasser, klärt ein Fachvortrag auf.<br><br>Weitere interessante Vortragsthemen lauten, wie verhindert werden kann, dass es zu einer Häufung eines bestimmten multiresistenten Darmkeims in der Chirurgie kommt. Und wie mit einem psychologischen Trick die Desinfektionsspender häufiger benutzt werden&#58; Indem nach der Desinfektion ein Smiley erscheint und den Nutzer erfreut.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Leipziger Krankenhaushygienetage 2019<br>4. und 5. September<br>Großer Hörsaal im Haus E (Studienzentrum)<br>Liebigstraße 27<br>04103 Leipzig</p>

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