Leistungsspektrum

Tumorerkrankungen

​Das Behandlungsspektrum unserer Klinik umfasst die Therapie sämtlicher gutartiger und bösartiger Tumore des Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereiches. 

  • Tumorerkrankungen der Mundhöhle und des Rachenraumes
  • Tumorerkrankungen der Haut im gesamten Kopf-Hals-Bereich
  • Tumorerkrankungen der Speicheldrüsen
  • Tumore der Kiefer und Gesichtsknochen
  • Seltene Tumore anderer Gewebe im Kopf-Halsbereich (ausgehend z.B. von Nerven, Muskel)

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Kraniofaziale Anomalien

​Unter kraniofazialen Anomalien / Syndromen versteht man komplexe Fehlbildungen des Hirn- und Gesichtsschädels, die durch genetische Veränderungen verursacht werden. Es sind verschiedene Formen bekannt, die jeweils in unterschiedlicher Ausprägung vorliegen können. Zusätzliche Fehlbildungen von Extremitäten und inneren Organen sind möglich.

Wichtig ist uns in jedem Fall die intensive Aufklärung der Eltern und die Erarbeitung eines individuellen Behandlungskonzeptes in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik und u.U. mit der Klinik für Neurochirurgie.

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Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

​Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten zählen zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen. Da bei Patienten mit Spalterkrankungen häufig neben dem äußeren Erscheinungsbild verschiedene wichtige Funktionen wie Atmung, Ernährung, Sprache und Gehör gestört sind, ist eine Betreuung durch mehrere Spezialisten, die in einem Behandlungsteam eng zusammenarbeiten, essenziell.

Am Uniklinikum Leipzig arbeitet ein Team aus erfahrenen und spezialisierten Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Kieferorthopäden, HNO-Ärzten, Logopäden und Kinderärzten daran, den betroffenen Kindern vom Tag der Geburt an die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

  • Primäre Lippenspaltplastik
  • Primäre Gaumenspaltplastik
  • NAM (Naso-Alveolar-Molding)
  • Logopädie
  • Kieferorthopädische Therapie
  • Objektivierung und Therapie von Sprach- und Sprechstörungen
  • Korrektur von spaltbedingten Dysgnathien
  • Korrektur spaltbedingter Nasendeformitäten
  • Velopharyngoplastik

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Dysgnathien (Kieferfehlstellungen)

​Kieferfehlstellungen können sich als Vor- oder Rücklage mit oder ohne Seitwärtsabweichungen im Ober- und / oder Unterkiefer darstellen. Neben ästhetischen Beeinträchtigungen können vor allem Funktionsstörungen beispielsweise der Kaufunktion, der Atmung oder der Aussprache zu einer signifikanten Minderung der Lebensqualität führen.

In unserer Klinik werden folgende Eingriffe zur bestmöglichen Therapie der Fehlstellungen durchgeführt:

  • Behandlung von Kieferfehllagen im Oberkiefer
  • Behandlung von Kieferfehllagen im Oberkiefer
  • Kombinierte Therapie im Ober- und Unterkiefer (bimaxilläre Eingriffe)
  • Distraktionsosteogenese
  • Kinnplastik

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Plastisch-rekonstruktive und ästhetische Gesichtschirurgie

​Plastische Chirurgie im Gesichtsbereich kann aus den unterschiedlichsten Gründen sinnvoll sein. Im Rahmen rekonstruktiver Eingriffe wird neben der Wiederherstellung der ursprünglichen Form vor allem eine möglichst vollständige Rehabilitation sämtlicher beteiligter Gewebe und eine Wiederherstellung der Funktion angestrebt.

Aufgrund der komplexen Anatomie der Region und dem Ineinandergreifen verschiedener Funktionen im Kopf-Hals-Bereich setzt die Planung und Durchführung dieser Operationen hohe fachliche Kompetenz und große Erfahrung voraus. Abhängig von Erkrankung, Patientenprofil und Patientenwunsch wollen wir gemeinsam mit dem Patienten eine individuelle, ästhetisch und funktionell befriedigende Lösung entwickeln. Hierzu stehen uns modernste Rekonstruktionsverfahren, insbesondere der mikrochirurgische Gewebetransfer, zur Verfügung.

Unser Behandlungsspektrum:

  • Plastische Wiederherstellungschirurgie im gesamten Mund-, Kiefer-, Gesichtsbereich
  • Narbenkorrektur
  • Funktionelle und ästhetische Botulinum-Therapie
  • Gesichtsstraffung
  • Ästhetische Laserbehandlung
  • Lidplastik
  • Nasenchirurgie
  • Ohrmuschelchirurgie

Dermatochirurgie

​operative Eingriffe an Haut und Hautanhangsgebilden

Ein häufiger Eingriff ist die plastisch-ästhetische Entfernung von Veränderungen im Bereich der Gesichtshaut. Hierbei legen wir besonderen Wert auf die Verwendung von Methoden, die neben der funktionellen auch die ästhetische Rekonstruktion der entsprechenden Region gewährleisten können.

Eine Entfernung kann sowohl bei gutartigen (z.B. Muttermale, Zysten, Blut-schwämmchen) als auch bei bösartigen (z.B. Basalzellkarzinome, Plattenepithel-karzinome, Melanome) Hautveränderungen angezeigt sein. Zunächst erfolgt in unserer Sprechstunde eine genaue Untersuchung der Veränderung, wobei mit dem Patienten die wahrscheinlichste Diagnose und mögliche Alternativdiagnosen ausführlich besprochen werden. Auch ein Behandlungskonzept wird hier gemeinsam festgelegt, wobei Ausmaß und Ablauf des Eingriffs vor allem von der Diagnose und der Wahl des Anästhesieverfahrens (örtliche Betäubung oder Vollnarkose) abhängig sind. Die Nachsorge kann im Anschluss auf unserer Station oder in der Poliklinik erfolgen.

Traumatologie

​Das Spektrum der Verletzungen im Mund-, Kiefer- Gesichtsbereich reicht von isolierten Zahnfrakturen über Brüche des Unterkiefers, des Mittelgesichts und der Stirn bis hin zu komplizierten Trümmerfrakturen des Gesichtsschädels. Ursachen können beispielsweise Verkehrsunfälle, Stürze, Tritte oder Schläge, Tierbisse oder Verbrennungen sein.

Auch bei Vorliegen von Verletzungen verschiedener Organe kann durch den hohen Standard der Versorgung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen am Universitätsklinikum eine optimale Therapie gewährt werden.

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Mundschleimhautveränderungen

​Veränderungen der Oberflächenbeschaffenheit, der Farbgebung oder der Konsistenz der Mundschleimhaut können sich durch eine Vielzahl verschiedener Einflüsse entwickeln. Nikotin- und Alkoholkonsum sowie eine schlechte Mundhygiene stellen Risikofaktoren dar, aber auch mechanische Faktoren und chronische Entzündungen können ursächlich sein.

Viele Veränderungen sind harmlos, andere sollten engmaschig beobachtet werden und hinter einem Teil verbergen sich bösartige Tumorerkrankungen. Die Abklärung beim Spezialisten dient zur Differenzierung dieser Gruppen und sollte, da die frühzeitige Erkennung bösartiger Prozesse die Heilungschancen deutlich erhöht, möglichst zeitnah erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Sektion für Klinische und Experimentelle Orale Medizin.

Septische Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich

​Über Eintrittspforten wie einen kariösen Zahn, den Zahnhalteapparat oder Verletzungen der Haut und Schleimhäute können Krankheitserreger in den Körper eindringen, sich dort vermehren und zu Entzündungen führen.

Die klassischen Entzündungszeichen – Rötung, Überwärmung, Schwellung, Schmerz und Funktionseinschränkung – weisen darauf hin. Entwickelt sich im Rahmen dieses Prozesses durch die Zersetzung von Gewebe eine eitergefüllte Höhle, spricht man von einem Abszess. Hingegen wird die Ausbreitung der Entzündung ohne Beachtung von Gewebegrenzen als Phlegmone bezeichnet.

Die Aufgabe der septischen Chirurgie ist die Behandlung dieser Krankheitsbilder. Abhängig von Krankheitsbild und Abwehrlage des Patienten werden Therapiemaßnahmen eingeleitet.

Dentoalveoläre Chirurgie

Hierunter werden operative Eingriffe im Bereich der Zähne und des Zahnhalteapparates zusammengefasst.

Unser Behandlungsspektrum:

  • Extraktion und operative Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne
  • Wurzelspitzenresektionen
  • Zystektomien (Entfernung von Zysten)
  • Entfernung von Zahnanteilen
  • Glättung des Kieferkamms
  • Abtragung von Knochenüberschüssen (Exostosen)
  • Entfernung eines Schlotterkammes
  • Entfernung von Fibromen (Bindegewebsneubildungen)
  • Verlagerung von Muskeln und Schleimhautbändchen
  • Absenkung des Mundbodens/der Wangenumschlagfalte (Mundboden-/ Vestibulumplastik)
  • Knochentransplantation
  • Sinus-Lift
  • Verlagerung des Unterkiefernervs (Nervlateralisierung)

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Dentale Implantologie / Implantatprothetik

​Die zahnärztliche Implantologie hat am Universitätsklinikum Leipzig eine lange Tradition. Moderne Operationstechniken und Techniken der Anfertigung von Kronen, Brücken und Prothesen ermöglichen es heute, fast alle Patienten mit Implantaten zu versorgen. Sinnvoll ist dies besonders, wenn eine prothetische Versorgung ohne Implantate nicht oder nur sehr schlecht möglich wäre; der Indikationsbereich hat sich jedoch in den letzten Jahren extrem ausgeweitet und reicht vom Ersatz eines Einzelzahnes bis zur Versorgung eines ganzen Kiefers. Ein großer Vorteil gegenüber der konventionellen Versorgung ist, dass gesundes umliegendes Gewebe geschont werden kann und dem Knochenabbau entgegengewirkt wird.

Das zahnärztliche Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Sie wird in einer Operation entweder unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose in den Knochen eingepflanzt. Bewährte Implantate bestehen aus Reintitan und werden in der Einheilungsphase in den Knochen integriert, woraus eine hohe Belastbarkeit resultiert. Nach erfolgreicher Einheilphase beginnt die prothetische Phase der Behandlung.

Bei komplizierteren Fällen ist es aufgrund der vielfältigen operativen Möglichkeiten sinnvoll, die Implantation von Spezialisten, wie Sie sie in unserer Abteilung finden können, durchführen zu lassen.

Zur persönlichen Besprechung ihres Falls können Sie gerne einen Termin in unserer Implantatsprechstunde vereinbaren.

Zahnärztliche Notfälle

​Entsprechend unserer Möglichkeiten stehen wir Ihnen täglich zu den üblichen Öffnungszeiten in der Zahnärztlichen interdisziplinären Aufnahme zur Verfügung.

Außerhalb dieser Zeiten wird der zahnärztliche Notdienst durch die KZV Sachsen sichergestellt. Die Liste der für Ihren Wohnort zuständigen niedergelassenen Kollegen (Nachtdienst, Wochenende, Feiertage) finden Sie hier bzw. in der Tageszeitung.

Bitte beachten Sie, dass wir nicht am zahnärztlichen Notdienst teilnehmen (auch nicht an Wochenenden oder Feiertagen).

Bei lebensbedrohlichen Notfällen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Liebigstraße 12, Haus 1
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 21903 (Leitstelle)
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