Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie

Pressemitteilungen

27.03.2020

 

Gemeinsam mit dem gesamten Team des Universitätsklinikums möchten auch wir Ihnen sagen: Wir sind da und bleiben da! Bleiben Sie für uns zu Hause!

_________________________________________________________________________

19.06.2019

Renommierter Spezialist für Fehlbildungen zu Besuch am UKL

Prof. Robert J. Mann, plastischer Chirurg und weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet der Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten und Kraniosynostosen besuchte im Anschluss an seine Vorträge auf dem diesjährigen ECPCA-Congress in Utrecht auf Einladung des Direktors der hiesigen Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Prof. Dr. Dr. Bernd Lethaus das Universitätsklinikum Leipzig.
.... weiterlesen _________________________________________________________________________

15.02.2019
Preis für den besten Vortrag geht nach Leipzig! 
Auf dem 38. Internationalen Symposium, welches von Prof. Dr. Dr. Peter Kessler (Maastricht) und Prof. Dr. Dr. Elmar Esser (Osnabrück) ausgerichtet wurde, stellte aus Leipzig Dr. Alexander Bartella ein Poster mit dem Titel „Kann der Ankio-Brachiale-Index Komplikationen mit mikrochirurgischen Anastomosen vorhersagen?" vor... weiterlesen

___________________________________________________________________________________

 

 

Sicherheit geht vor: Striktes Regime von der Pforte bis zum Behandlungsraum<img alt="In den Kliniken der Kopf- und Zahnmedizin des UKL herrschen strenge Sicherheitsmaßnahmen, da hier nah am Gesicht des Patienten gearbeitet werden muss." src="/presse/PressImages/pic_20200429104614_32b81fa223.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-04-28T22:00:00ZLeipzig. "Wir behandeln auch in Coronazeiten unsere Patienten, wollen zugleich aber mit aller Kraft verhindern, dass das Virus in unsere Kliniken eindringt", sagt Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und zugleich Leiter des Departments Kopf- und Zahnmedizin des Universitätsklinikums, zu denen neben der HNO auch die Augen-, die Mund-Kiefer-Gesichts- und die Zahnkliniken gehören. "Alle Mitarbeiter dieser Kliniken müssen sehr nah am Kopf des Patienten arbeiten, das Abstandsgebot ist bei uns nicht zu realisieren. Deshalb herrscht ein striktes Sicherheits- und Hygieneregime, und zwar schon an der Pforte." <p>Am Eingang zu den sogenannten Kopfkliniken im Haus 1 wurde eine Schleuse aufgebaut, in der bei jedem Ankömmling erst einmal mit einem Detektionsgerät an der Schläfe Fieber gemessen wird, danach folgen Fragen nach erkrankten Familienangehörigen, Reisen und anderen Gefährdungsmöglichkeiten. Wenn erfolgreich gecheckt wurde, dass der Patient einen Termin hat, darf er nach einer Händedesinfektion zur Anmeldung gehen. Doch ganz gleich, ob ein ambulanter oder stationärer Eingriff &#160;geplant ist&#58; Alle Patienten werden einem Aufnahmescreening unterzogen.</p> <p>&quot;Kommt der Patient zu einem stationären Aufenthalt, wird bei ihm noch an der Anmeldung ein Abstrich gemacht, er erhält einen Mundschutz, geht auf Station und muss dort verbleiben&quot;, erklärt <a href="/einrichtungen/hno">Prof. Dietz</a> (Foto) weiter. &quot;Liegt das Corona-Testergebnis vor, entscheidet sich, wie es weitergeht&#58; Ist der Patient infiziert, wird medizinisch entschieden, ob die OP verschiebbar ist oder nicht. Kann man sie verschieben, dann wird die OP abgesagt und der Patient kommt zwei Wochen später nochmals zu uns. Ist der Patient nicht infiziert, gibt es ja keine Probleme.&quot;</p> <p>Verschiebbare Eingriffe im HNO-Fachbereich wären beispielsweise Nasennebenhöhlen-OP, geplante Mandel-OP, Nasenscheidewand-OP oder auch eine Cochlea-Implantat-OP. &quot;Nicht aufschiebbar dagegen wären akute Blutungen, ein Mandelabszess oder akute Tumorerkrankungen&quot;, so der Leipziger Klinikchef. &quot;Dann würde der infizierte Patient in den Covid-Isolationsbereich überführt und dort unter extremsten Sicherheitsbedingungen operiert. So etwas war für HNO-Patienten bisher aber nicht nötig.&quot;</p> <p>Alle Ärzte und Schwestern, die Kontakt zu Patienten haben, tragen bei der Untersuchung von Patienten Schutzvisiere, Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe. Bei speziellen Untersuchungen, beispielsweise per Endoskop, werden FFP2-Masken getragen. &quot;Ich denke, dass wir mit unseren Schutzmaßnahmen für die Patienten eine große Sicherheit gewährleisten&quot;, sagt Prof. Dietz. &quot;Wir bitten deshalb unsere Patienten, Verständnis dafür aufzubringen, dass auch sie mitmachen müssen - und beispielsweise während des Aufenthalts bei uns das Haus nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen dürfen.&quot;</p> <p>An der <a href="/einrichtungen/augenheilkunde">Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde</a> wurden vorübergehend die Sprechstunde ausgedünnt und nicht unbedingt nötige Eingriffe abgesagt. &quot;Aber natürlich haben wir bei Notfällen wie Netzhautablösungen oder schweren Unfällen die Patienten versorgt&quot;, so Prof. Dr. Peter Wiedemann (Foto), Direktor der Augenklinik. &quot;Dabei sind Augenärzte sehr gefährdet. Denn wir arbeiten oft nur 20 Zentimeter vom Gesicht des Patienten entfernt. Da reicht schon ein Wort, um das Virus weiterzugeben. Übrigens&#58; Die Lungenentzündung durch das neue Coronavirus, das inzwischen weltweit verbreitet ist, fiel in Wuhan zuerst dem jungen Augenarzt Li Wenliang auf, der dann an der Krankheit Covid-19 gestorben ist.&quot;</p> <p>Als Vorsichtsmaßnahme vor einer möglichen Ansteckung tragen alle Mitarbeiter der Augenklinik einen Mund-Nasen-Schutz. An der Spaltlampe - einer Art Mikroskop, mit das Auge auf krankhafte Veränderungen untersucht werden kann, und das Hauptuntersuchungsgerät eines Augenarztes - wurde ein Schutzschild angebracht, um Tröpfcheninfektionen zu verhindern. &quot;Gegenwärtig versuchen wir wieder zum normalen Behandlungsrhythmus zurückzukehren und den entstandenen Stau abzuarbeiten&quot;, sagt Prof. Wiedemann.</p> <p>&#160;</p>
Prof. Bernd Lethaus übernimmt Leitung der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie<img alt="Neu am UKL&#58; Prof. Dr. Dr. Bernd Lethaus leitet die Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie." src="/presse/PressImages/pic_20190114093533_b96d81f049.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-13T23:00:00ZLeipzig. Der Generationenwechsel am Universitätsklinikum Leipzig setzt sich fort: Mit seiner Berufung übernimmt Prof. Dr. Dr. Bernd Lethaus die Leitung der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am UKL. Der 46-Jährige wechselt vom Universitätsklinikum Aachen nach Leipzig. <p>In Aachen war Lethaus, der neben zwei Promotionen auch einen Master of Health Business Administration (MHBA) abgelegt hat, seit 2012 leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Zuvor war er in gleicher Funktion fünf Jahre am Universitätsklinikum Maastricht in den Niederlanden tätig. &quot;Dieser Wechsel zu einem unserer europäischen Nachbarn bot nicht zuletzt einen spannenden Einblick in ein anderes Gesundheitssystem&quot;, resümiert der Experte für rekonstruktive Chirurgie. Der Startpunkt seines beruflichen Werdegangs lag nach dem Studium in Erlangen am Universitätsklinikum Erlangen, danach am Klinikum Stuttgart, wo seinerzeit die größte kieferchirurgische Abteilung der Bundesrepublik beheimatet war. <br>Entsprechend breit sind die klinischen Schwerpunkte der Tätigkeit von Bernd Lethaus aufgestellt - von der Operation angeborener Fehlbildungen über die Behebung von Bissfehlstellungen bis zu chirurgischen Eingriffen nach Unfällen oder bei Krebserkrankungen der Mundhöhle und der Zunge. &quot;Mit den heutigen Operationsverfahren können wir immens viel für unsere Patienten tun&quot;, so Lethaus. &quot;Weil es dabei aber um den sehr diffizilen Kopf- und Gesichtsbereich geht, haben wir eine besondere Verantwortung.&quot; Es sei extrem wichtig, den Patienten in seiner Gesamtheit zu sehen und auch die psychischen Aspekte in den Blick zu nehmen. &quot;Gerade Tumorerkrankungen im Gesichtsbereich sind für die Patienten oft sehr schwierig&quot;, beschreibt Bernd Lethaus. &quot;Hier ist es unsere Aufgabe, nicht nur zu operieren, sondern den Prozess der Behandlung auch psychoonkologisch zu begleiten und zu unterstützen.&quot;<br>Diesem Thema hat sich der gebürtige Düsseldorfer auch wissenschaftlich gewidmet. In einem anderen Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich Lethaus mit Fragen der Knochenneubildung sowie dem Einsatz neuer Ersatzmaterialien und Stammzellen in der rekonstruktiven Chirurgie.<br>Für deren Besonderheiten die Studenten zu begeistern und für sein Fach zu gewinnen, darin sieht er auch eine seiner Aufgaben in der Lehre. &quot;Wer Mund-Kiefer-Gesichtschirurg werden möchte, muss zwei Fächer studieren - Humanmedizin und Zahnmedizin&quot;, erklärt Prof. Lethaus. &quot;Deshalb führen MKG-Chirurgen in der Regel auch zwei Doktortitel.&quot; An diese doppelte Studienzeit schließt sich die Facharztausbildung an - insgesamt kommt so eine anspruchsvolle Ausbildungszeit von 15 Jahren zustande. &quot;Da muss man schon sehr motiviert sein, um durchzuhalten&quot;, ist Lethaus überzeugt. Diese Motivation will er durch ein gutes Angebot an die Studenten in der Lehre unterstützen.<br>In Leipzig sieht er dafür beste Voraussetzungen. &quot;Eine faszinierende Stadt mit einem dynamischen Universitätsklinikum&quot;, zeigt sich Bernd Lethaus begeistert. &quot;Hier bewegt sich viel, und hier kann man viel bewegen.&quot; In seiner neuen Aufgabe will der Familienvater sowohl bewegen als auch erhalten. Der große Schwerpunkt in der<a title="MKG" href="http&#58;//mkg.uniklinikum-leipzig.de/mkgcms.site%2cpostext%2clippen--kiefer--gaumen-spalten.html" rel="ext" target="_blank"> Spaltchirurgie </a>an der Klinik soll bestehen bleiben und künftig noch um parallel auszubauende Schwerpunkte ergänzt werden. &quot;Ich freue mich daher sehr, dass jetzt in der Anfangsphase gleich die Chance besteht, die Klinik baulich und in der Ausstattung zu modernisieren.&quot; Die aktuell dazu laufenden Umbauarbeiten auf der Station und im OP in der 1997 gebauten Kopfklinik sollen Ende Mai abgeschlossen sein. &quot;Dann können wir unseren Patienten nicht nur eine komplett erneuerte Station bieten, sondern auch hochmoderne Geräte der neuesten Generation&quot;.</p> <p>&#160;</p>
Eine Reise durch den Mund: Tag der offenen Tür in der Universitätszahnmedizin<img alt="Das markante Gebäude der Universitätszahnmedizin Leipzig an der Ecke Liebigstraße / Nürnberger Straße." src="/presse/PressImages/pic_20161027102619_75f9820626.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2016-10-26T22:00:00ZLeipzig. Einen Blick in ein Forschungslabor werfen, etwas über moderne 3D-Röntgendiagnostik lernen oder herausfinden, ob Mundgeruch wirklich messbar ist: Das alles ist möglich beim Tag der offenen Tür in der Universitätszahnmedizin am Sonnabend, 5. November. Vorträge, Führungen, Info-Stationen – für alle Altersgruppen ist etwas Interessantes dabei. Gerade bei den Stationen gilt: Anfassen und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. <p>Von 14 bis 18 Uhr öffnen sich die Türen der <a href="http&#58;//zia.uniklinikum-leipzig.de/zia.site%2cpostext%2cuniversitaetszahnmedizin.html?PHPSESSID=o6f13vgii76ujnhsknqa5bfes3" rel="ext" target="_blank">Zahnklinik </a>in der Liebigstraße 12. Angesprochen sind interessierte Leipziger und Gäste aus dem Umland genauso wie Studierende der Leipziger Hochschulen und natürlich die Mitarbeiter der Universitätsmedizin. Im ersten Obergeschoss, da wo sonst die Studierenden ihre praktischen Übungen durchführen, warten 14 Informationsstationen auf neugierige Besucher. Zusätzlich werden Vorträge und geführte Besichtigungen angeboten.</p> <p><strong>Blick ins Zahninnere</strong></p> <p>So geht es im Stundenrhythmus ins Forschungslabor oder ins zahntechnische Labor. Kinder können unterdessen spielerisch den Zahnarztstuhl kennenlernen oder gemeinsam mit Mama und Papa Zähne putzen üben. In kurzen Vorträgen erfahren Interessierte beispielsweise, ob Implantate die besseren Zähne sind, was wirklich zu tun ist, wenn der Zahn ein Loch aufweist und welche Bedeutung Zähne und Kiefer eigentlich für das Schlucken und die Stimme haben.<br> Beim Rundgang durch die Info-Stationen im Behandlungsbereich der Studierenden kann mittels Dentalmikroskop ins Zahninnere geblickt werden, eine Intra-Oralkamera ermöglicht eine Reise durch den Mund und es gibt eine Antwort auf die Frage, ob Mundgeruch messbar ist. Eine Station informiert über Behandlungsmöglichkeiten bei Kiefer-Gesichts-Defekten, eine weitere über metallfreien Zahnersatz. Und wer möchte, schaut bei der virtuellen Konstruktion von Zahnersatz zu.</p> <p><strong>Anmeldung zur Untersuchung</strong></p> <p>Neben so viel Wissenswertem können alle Gäste ihren Besuch in der Liebigstraße auch mit etwas ganz Praktischem verbinden und sich für eine Zahnuntersuchung anmelden. Am Info-Stand im ersten Obergeschoss haben sie die Möglichkeit, direkt einen Termin für eine Erstuntersuchung mit Abschätzung des Behandlungsbedarfs zu vereinbaren.&#160;</p> <p>In dem 2012 eröffneten markanten Gebäude am Bayrischen Platz bietet das UKL seinen Patienten wissenschaftlich fundiert das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie im Bereich der Zähne, des Mundes und des Gesichtes an.</p>

Liebigstraße 12, Haus 1
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 21105
Map