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Pressemitteilungen

 

 

Cardiac Arrest Center am Universitätsklinikum Leipzig etabliert<img alt="Rettungswagen vor der Zentralen Notfallaufnahme&#58; Am UKL ist ein Cardiac Arrest Center etabliert worden." src="/presse/PressImages/pic_20180404111212_772c1b987f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-04-03T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig ist ein Cardiac Arrest Center (CAC) etabliert worden. Es wurde eingerichtet, um die Behandlung von Patienten weiter zu verbessern, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzkreislaufstillstand ("Cardiac Arrest") erlitten und wiederbelebt werden mussten. An einem CAC können diese schwer kranken Patienten sehr schnell und umfassend weiterbehandelt werden. <p>ARENA Leipzig, November vergangenen Jahres, eine der bekanntesten deutschen Rockbands spielt vor ausverkauftem Haus. Die Halle bebt. Ein junger Mann bricht bewusstlos zusammen, wird vom Rettungsdienst reanimiert, ins UKL eingeliefert und sofort weiterbehandelt. Er überlebt und ist heute bei guter Gesundheit.<br>&quot;Ich erinnere mich gut an diesen Patienten. Das UKL ist bei Massenveranstaltungen zum Beispiel in der ARENA oder dem benachbarten Fußballstadion von RB Leipzig das nächstgelegene Krankenhaus für solche Fälle. Uns stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung, Reanimierte oder Patienten unter noch laufender Reanimation, die vom Rettungsdienst gebracht werden, leitliniengerecht und mit allen modernsten Verfahren zu behandeln&quot;, sagt Prof. André Gries, Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a>. &quot;Das Thema Herzkreislaufstillstand unter Reanimation geriet in der jüngsten Zeit stärker in den Fokus. Das haben wir zum Anlass genommen, unsere Strukturen noch einmal zu überprüfen. Und deshalb haben wir nun am UKL ein Cardiac Arrest Center eingerichtet, um die Prognose bei Patienten mit präklinischem Herzkreislaufstillstand noch weiter zu verbessern&quot;, erläutert Prof. Gries.</p> <p><strong>Optimal&#58; Alle erforderlichen Partner dabei</strong><br>Vom Deutschen Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) sind eine Reihe von Anforderungen und Kriterien für ein CAC erstellt worden. Diese Basiskriterien ermöglichen, eine einheitliche Definition und vergleichbare Grundstrukturen aufzustellen. &quot;Wir erfüllen alle Kriterien des GRC wie technische Ausstattung oder die Präsenz von erfahrenen Fachärzten rund um die Uhr&quot;, betont Gries. Vor allem die ebenfalls geforderte Interdisziplinarität kann hier am Leipziger Universitätsklinikum in ganzer Breite nachgewiesen werden. <br> Für die optimale Versorgung der Patienten arbeiten neben der ZNA die Fachrichtungen <a href="/einrichtungen/kardiologie" rel="ext" target="_blank">Kardiologie</a>, <a href="http&#58;//www.kai-uniklinik-leipzig.de/index.php/de/" rel="ext" target="_blank">Anästhesiologie und Intensivtherapie</a>, <a href="http&#58;//intensivmedizin.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Internistische Intensivmedizin</a> und die <a href="http&#58;//neurologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Neurologie </a>zusammen. &quot;Für den optimalen Prozess braucht es alle fünf Partner&quot;, betont Prof. Gries.</p> <p>Eine Projektgruppe mit den Direktoren und Leitern der genannten Fachgebiete beschäftigte sich in den vergangenen Monaten mit den Vorgaben. Daraus entstand dann eine so genannte SOP, eine Standardisierte Vorgehensweise. &quot;Das heißt, schon bei der Anmeldung des Patienten durch den Rettungsdienst fragen wir als ZNA eine kleine Checkliste ab, um uns optimal auf das Eintreffen des Patienten vorzubereiten und keine Zeit zu verlieren&quot;, erläutert der UKL-Experte. &quot;Bei Patienten mit Herzinfarkt als Ursache des Kreislaufstillstandes wird ohne Zeitverzögerung die Durchblutung des Herzens im Herzkatheterlabor wiederhergestellt&quot;, ergänzt Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie. &quot;Bei anhaltendem Herzversagen stehen spezielle Geräte wie Pumpen zur Unterstützung von Kreislauf und Lunge zur Verfügung&quot;, so Laufs.</p> <p>Ebenfalls neu ist die Teilnahme am Deutschen Reanimationsregister. &quot;Das gibt uns die Möglichkeit, alle relevanten Daten systematisch zu erfassen, die Qualität der Behandlung zu prüfen und uns auch mit anderen Standorten bundesweit zu vergleichen&quot;, erklärt ZNA-Leiter Gries.&#160;</p> <p>&#160;</p>
„Medizin für Jedermann“: Blutgerinnung und Blutverdünnung - Was muss ich als Patient berücksichtigen?<img alt="Am Mittwoch, 15. März, lädt das Universitätsklinikum Leipzig wieder alle Interessierten zur öffentlichen Vortragsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot; ein." src="/presse/PressImages/pic_20170307104841_aa7b77461b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-03-06T23:00:00ZLeipzig. Am Mittwoch, 15. März, lädt das Universitätsklinikum Leipzig wieder alle Interessierten zur öffentlichen Vortragsreihe "Medizin für Jedermann" ein. Prof. Sirak Petros, Leiter der Interdisziplinären Internistischen Intensivstation und des Zentrums für Hämostaseologie am UKL, spricht über das Thema "Blutgerinnung und Blutverdünnung - Was muss ich als Patient berücksichtigen?". Dabei geht es im Wesentlichen darum, was man unter Blutgerinnung und Blutverdünnung verstehen sollte und um den Vergleich alter und neuer Blutverdünnungsmittel und deren Wirkung. <p>In den vergangenen fünf Jahren seien erfreulicherweise neue Blutverdünnungsmittel in Tablettenform auf den Markt gekommen, deren Wirkweise sich von denjenigen älterer Medikamente unterscheidet. In seinem Vortrag wolle er mit einfachen Bildern erläutern, wie diese Mittel wirken und was Patienten bei der Einnahme und im Alltag beachten müssten.<br>Auch Missverständnisse möchte <a href="/r-gerinnungszentrum-a-8662.html" rel="ext" target="_blank">Prof. Petros</a> aufklären&#58; &quot;Es heißt jetzt oft, während man bei den alten Mitteln alle vier Wochen seine Gerinnungswerte kontrollieren musste, sei das bei den neuen Mitteln überhaupt nicht mehr nötig.&quot; Doch diese Annahme, so der Experte vom UKL, stimme nur zum Teil.</p> <p>Petros wird erläutern, in welchen Fällen die neuen Mittel die alten ersetzen können und wann auch die alten Mittel noch verwendet werden müssen. &quot;Es soll keine unberechtigte Euphorie bei Patienten entstehen. Wichtig ist, zusammen mit dem behandelnden Arzt das für den einzelnen Patienten optimale Mittel anzuwenden&quot;, erklärt der Leipziger Mediziner.</p> <p><strong>Medizin für Jedermann</strong></p> <p>Die öffentliche Vorlesungsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot; erklärt anschaulich und verständlich aktuelle Entwicklungen im Bereich der Medizin. Sie ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der Versorgung am Uniklinikum Leipzig und gibt Tipps zur Gestaltung eines gesundheitsbewussten Alltags für Patienten und alle Interessierten.</p> <p>Als nächste Vorlesung folgt am 17. Mai das Thema &quot;Bewegung, Sport und Belastung der Wirbelsäule - Was kann ich tun?&quot; von Prof. Christoph-Eckard Heyde, Bereichsleiter <a href="http&#58;//oup.uniklinikum-leipzig.de/oup.site%2cpostext%2cwirbelsaeulenchirurgie.html" rel="ext" target="_blank">Wirbelsäulenchirurgie </a>an der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie.</p> <p><strong><br></strong></p> <p><strong>Kurz-Info&#58;</strong></p> <ul> <li>Medizin für Jedermann</li> <li>Thema&#58; &quot;Blutgerinnung und Blutverdünnung - Was muss ich als Patient berücksichtigen?&quot;</li> <li>Mittwoch, 15. März 2017</li> <li>18.15 bis 19.30 Uhr</li> <li>Universitätsklinikum Leipzig</li> <li>Hörsaal im Haus 4</li> <li>Liebigstraße 20</li> </ul>
„Medizin für Jedermann“: Die Hand – willfähriger Gehilfe unseres Gehirns und unser zweites Gesicht<img alt="Unsere Hände - praktisch immerzu in Benutzung, Verletzungen und Abnutzungen ausgesetzt." src="/presse/PressImages/pic_20170106145211_f3c6a4cd8a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-01-05T23:00:00ZLeipzig. Am Mittwoch, 11. Januar, lädt das Universitätsklinikum Leipzig wieder alle Interessierten zur öffentlichen Vortragsreihe "Medizin für Jedermann" ein. Im Mittelpunkt steht dieses Mal "Die Hand – willfähriger Gehilfe unseres Gehirns und unser zweites Gesicht". Dr. Matthias Gresens, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie spricht in seinem Referat über dieses so wichtige menschliche Greiforgan. <p>Die Hände - kaum ein Körperteil beim Menschen ist so vielfältig einsetzbar, faktisch immerwährend in Benutzung und somit auch stark verletzungsanfällig und Abnutzung ausgesetzt.<br>In seinem Vortrag beschäftigt sich Dr. Matthias Gresens, Oberarzt an der <a href="http&#58;//oup.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</a>, daher auch mit der Anatomie und Funktion der Hand. Ein Blick in die Evolutionsgeschichte zeigt, mit zunehmender Komplexität des menschlichen Gehirns stieg auch die der Hände. Dr. Gresens erläutert, wie sich Hände im embryonalen Zustand entwickeln und was eine Menschen- von einer Affenhand unterscheidet.</p> <p>Den zweiten großen Komplex seines Vortrags widmet der UKL-Experte den Verletzungen. Die Silvesternacht ist noch nicht lang zurück, da liegt es nahe, die Sprache auf schlimme Verletzungen durch Feuerwerkskörper zu bringen. Auch in dieser Neujahrsnacht mussten Personen mit abgerissenen Fingern notoperiert werden. &quot;Die Schwere der Verletzungen nimmt hier seit Jahren leider zu&quot;, betont Dr. Gresens.<br>Zu den häufigsten Frakturen wiederum zählt die Radiusfraktur, oder körperferner Speichenbruch. Tritt oft im Alter nach Stürzen auf, nach Operation und Gipsverband ist die Hand danach auch meist wieder einsetzbar. &quot;Doch wir Mediziner versuchen herauszufinden, ob die Ursache vielleicht Osteoporose gewesen sein könnte und warum der Zustand der Knochen des Betroffenen so schlecht war, dass es zur Fraktur kam&quot;, erläutert Gresens.</p> <p>Im abschließenden dritten Komplex geht es um einige der häufigsten Abnutzungserkrankungen der Hände. Beispiele hierfür sind der so genannte Schnappfinger oder &quot;schnellender Finger&quot;, weiterhin die Rhizarthrose, die Arthrose des Daumen-Sattelgelenks, oder das Karpaltunnelsyndrom, ein Kompressionssyndrom des Mittelhandnervs. Bei letzterem verhärtet und verkürzt sich im Alter das Bindegewebe und erzeugt schmerzhaften Druck. &quot;Patienten wachen nachts auf und bemerken kribbelnde Fingerspitzen. Im fortgeschrittenen Stadium geht die Feinmotorik verloren&quot;, erläutert Oberarzt Gresens.</p> <p><strong>Medizin für Jedermann</strong></p> <p>Die öffentliche Vorlesungsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot; erklärt anschaulich und verständlich aktuelle Entwicklungen im Bereich der Medizin. Sie ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der Versorgung am Uniklinikum Leipzig und gibt Tipps zur Gestaltung eines gesundheitsbewussten Alltags für Patienten und alle Interessierten.</p> <p>Die nächste Vorlesung folgt dann am 15. März. Prof. Sirak Petros, Direktor der <a href="http&#58;//intensivmedizin.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Interdisziplinären Internistischen Intensivmedizin</a>, informiert über &quot;Blutgerinnung und Blutverdünnung - Was muss ich als Patient berücksichtigen?&quot;.</p> <p>&#160;</p> <p><strong><span style="text-decoration&#58;underline;">Kurz-Info&#58;</span></strong></p> <p>Medizin für Jedermann,</p> <p>Thema&#58; &quot;Die Hand - willfähriger Gehilfe unseres Gehirns und unser zweites Gesicht&quot;,</p> <p>Mittwoch, 11. Januar 2017,</p> <p>18.15 bis 19.30 Uhr,</p> <p>Universitätsklinikum Leipzig,</p> <p>Hörsaal im Haus 4,</p> <p>Liebigstraße 20.</p>
UKL-Gerinnungsambulanz umgezogen2015-04-14T22:00:00ZLeipzig. Die Gerinnungsambulanz am Universitätsklinikum Leipzig ist seit kurzem in der Zentralambulanz der Inneren Medizin zu finden. Am neuen Ort ist die Anlaufstelle für Menschen mit Gerinnungsstörungen jetzt auch räumlich enger mit anderen Bereichen des Klinikums verknüpft. Unverändert ist die bekannte Notfall-Rufnummer 0151- 12234113, unter der Spezialisten rund um die Uhr für Patienten und Ärzte bei Bedarf erreichbar sind. <p>Wer an Gerinnungsstörungen leidet, benötigt eine fachlich fundierte Beratung und maßgeschneiderte Behandlung. Die enge Zusammenarbeit mit Gerinnungsexperten &#160;ermöglicht die sichere medizinische Versorgung solcher Patienten. &#160;In solchen Fällen stehen, ebenso wie zur regelmäßigen Betreuung, die Experten der Gerinnungsambulanz am Universitätsklinikum Leipzig zur Verfügung. In Sachsens größter Klinik-Ambulanz für Menschen mit angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsstörungen werden Patienten mit seltenen Erkrankungen oft lebenslang begleitet. Denn wer beispielweise an Hämophilie oder dem von-Willebrand-Syndrom erkrankt ist, benötigt eine individuell zugeschnittene Gerinnungstherapie. &quot;Oft beginnt die Betreuung im Kleinkindalter, so dass eine enge Zusammenarbeit mit der UKL-Kinderklinik auf diesem Gebiet besteht&quot;, erklärt Privatdozent Dr. Sirak Petros, Leiter der Spezialambulanz und Direktor der Interdisziplinären Internistischen Intensivmedizin am UKL Aber auch Menschen mit im Lebensverlauf entstehenden Neigungen zu Thrombosen oder Lungenembolien oder Schwangere, die häufige Fehlgeburten aufgrund von Blutgerinnungsstörungen hatten, kommen in seine Sprechstunde. Der Hämostaseologe betreut nicht nur die Patienten während der Ambulanzsprechzeiten, sondern steht mit seinem Team rund um die Uhr an einer speziellen Hotline für Fragen der Patienten und behandelnden Ärzte zu diesen seltenen Erkrankungen zur Verfügung. &quot;Gerade bei Krankenhausaufenthalten unserer Patienten benötigen die Kollegen oft unseren Rat, aber auch in allen anderen Situationen stehen wir mit unserem Fachwissen natürlich zur Verfügung&quot;, so Petros.</p> <p>Dank der Einbindung der Ambulanz in das Zentrum für Hämostaseologie und dem Umzug aus dem Carreras-Haus in die Zentralenambulanz der Inneren Medizin ist die Spezialsprechstunde jetzt noch enger mit den anderen Fachbereichen des Klinikums verbunden. &quot;So können wir über sehr kurze Wege schnell alle notwendigen Experten hinzuziehen&quot;, sagt Petros.&#160;</p> <p>Die Gerinnungsambulanz am Universitätsklinikum Leipzig ist jetzt zu finden in der Liebigstraße 20, Anmeldung in der Zentralambulanz der Inneren Medizin, Sprechzeiten jeweils Dienstags von 8 bis 16 Uhr und Donnerstags von 13 bis 18 Uhr., erreichbar unter Tel. 0341- 97 12835.</p> <p>Rund um die Uhr erreichbar sind die Experten unter der Hotline-Nummer&#58; 0151- 12234113.</p>

Liebigstraße 20, Haus 4
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 12700
Fax:
0341 - 97 12719
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