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Pressemitteilungen

 

 

60 Jahre Klinik für Neurochirurgie am UKL – Patientenindividuelle funktionsorientierte Behandlungskonzepte<img alt="Direktor der Klinik für Neurochirurgie Prof. Jürgen Meixensberger" src="/presse/PressImages/pic_20140530125842_68c9b4f09c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2014-05-29T22:00:00ZLeipzig. Vor 60 Jahren entstand die heutige Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Die damalige Neurologisch-Psychiatrischen Klinik hatte bereits eine entsprechende Abteilung, die sich ursprünglich in der ersten Etage eines Wohnhauses in der Emilienstraße 30 befand – aus dieser wurde 1954 eine eigene Klinik. Sie ist seitdem nicht nur mehrfach umgezogen, sondern hat sich auch rasant weiterentwickelt. Seit 2003 befindet sich die Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie in der Liebigstraße, wo sich eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachbereichen zum Nutzen der Patienten bestens umsetzen lässt. <p>&quot;Bei der Behandlung der Patienten wurden in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte erreicht&quot;, sagt Klinikdirektor Prof. Jürgen Meixensberger. So stehen den Neurochirurgen heute zur Behandlung von Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark, Schädel und Wirbelsäule umfassende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung. Abläufe von Operationen können simuliert und trainiert werden, Erkenntnisse der speziellen Neuroanatomie und Neurophysiologie helfen, Hirnfunktionen besser zu verstehen. &quot;Der größte Fortschritt für den Patienten besteht sicher darin, dass Operationen heute viel sicherer sind&quot;, so Prof. Meixensberger. &quot;Heute ist unsere Hauptaufgabe, funktionserhaltend zu operieren, das heißt eine Verschlechterung neurologischer Funktionen unbedingt zu vermeiden.&quot;</p> <p>Die ersten Neurochirurgen konnten auf derart umfassende Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, wie sie heute Standard sind, nicht zurückgreifen. &quot;Mich beeindruckt vor allem die Courage, mit der Neurochirurgen - ob nun vor 6000 Jahren oder 60 Jahren - mit den jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln und Methoden versucht haben, dem Patienten zu helfen. Heute kann man sich gar nicht vorstellen, etwas im Kopf lokalisieren zu wollen ohne Computertomografie und Magnetresonanztomografie, also CT und MRT&quot;, sagt Prof. Meixensberger.</p> <p>So standen beispielsweise dem ersten Direktor der Neurochirurgischen Klinik in Leipzig, Prof. Merrem, in den 1950er Jahren dafür nur exakte neurologische Untersuchungen zur Verfügung, zudem das Elektroenzephalogramm (EEG), mit dem die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen und aufgezeichnet wird, sowie die Darstellung der Hirngefäße und Hirnkammern. &quot;Zu der Zeit waren auch die Anästhesie und die Blutstillung noch in Anfängen, deshalb brauchte es große Visionen und Hoffnungen. Die Sterblichkeit während der Operation lag damals immerhin bei 20 bis 30 Prozent&quot;, erzählt der Mediziner.</p> <p>Zur OP-Sicherheit tragen auch die Entwicklungen im Bereich der Hochleistungs-Operationsmikroskope und&#160; in der Bildgebung bei -&#160; sowohl diagnostisch, operationsvorbereitend und operationsbegleitend&#160; als auch im Rahmen der ambulanten Nachsorge und Kontrolle. Von besonderer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang auch die Fortschritte in der Neuroanästhesie und der Intensivmedizin, betont Prof. Meixensberger&#58; &quot;Ohne diese würde selbst der begabteste Hirnchirurg am Ende nicht viel erreichen.&quot;</p> <p>In Leipzig hat die Forschung einen großen Anteil an den Fortschritten in der Neurochirurgie. Durch die Entwicklung patientenindividueller Modelle konnte die Tiefenhirnstimulation, bei der ein Hirnstimulator im Gehirn winzige elektrische Impulse abgibt, die beispielsweise Parkinson-Patienten helfen können, qualitativ verbessert werden. &quot;Zudem widmen wir uns dem Verständnis von Hirntumoren und deren Behandlung, sowie dem Neuro-Monitoring im OP-Saal und auf der Intensivstation, mit dem Veränderungen der Hirnfunktion&#160; eher erkennbar sind und damit eine mögliche Schädigung durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden kann&quot;, sagt der Neurochirurg.</p> <p>Doch auch wenn sich die Neurochirurgie in den vergangenen 60 Jahren bedeutend weiterentwickelt hat&#58; Das Ende ist noch lange nicht erreicht. &quot;Wenn wir unser Verständnis für neurologische, möglicherweise auch psychiatrische Erkrankungen weiter vergrößern, werden sich neue Behandlungsfelder für den Patienten eröffnen, wie beispielsweise die Applikation neuartiger Medikamente oder Wachstumsfaktoren bzw. die Stimulation bisher für den Neurochirurgen eher wenig beachteter Hirnareale. Um es einfach zu sagen&#58; In 60 Jahren muss der Neurochirurg vielleicht gar nicht mehr so oft schneiden, weil das Einbringen eines Medikaments vor Ort einen Tumor verödet,&#160; das Platzieren von bestimmten Zellen Heilung bringt oder die gezielte Stimulation von Zellgruppen therapeutische Effekte bewirkt&quot;, sagt Prof. Meixensberger.&#160; Er ist überzeugt, dass die Weiterentwicklung der Medizintechnik und das biologische Verständnis von Erkrankungen neue Therapieansätze schaffen werden.</p>
Stationsapotheker sorgen für mehr Sicherheit<img alt="Die Stationsapotheker Katrin Heinitz, Fanny Göhler und Axel Dürrbeck (v.r.n.l.) im Einsatz vor Ort - hier bei einer Besprechung auf der Station A 4.1 des UKL." src="/presse/PressImages/pic_20180124110025_f014b914ea.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-01-23T23:00:00ZLeipzig. In einem Pilotprojekt werden am Universitätsklinikum Leipzig Apotheker direkt auf den Stationen eingesetzt. Die Bilanz des neuen Angebots ist nach den ersten sechs Monaten äußerst positiv. Die Unterstützung vor Ort durch die klinischen Pharmazeuten trägt zur Qualitätssicherung ebenso bei wie zur Erhöhung der Therapiesicherheit bei Medikamentengaben. Künftig soll das bisher auf ein Department beschränkte Projekt daher auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden. <p>Medikamente spielen bei einer Krankenhausbehandlung naturgemäß eine sehr große Rolle. Dabei müssen die Klinikärzte zum einen die akute Erkrankungssituation und den Einsatz oft mehrerer Arzneimittel gleichzeitig berücksichtigen, zum anderen aber auch, welche Medikamente Patienten bereits &quot;mitbringen&quot;&#160; und weiter einnehmen müssen. Gerade unter dem Aspekt unerwünschter Nebenwirkungen und möglicher Kontraindikationen kommt der genauen und ständigen Kontrolle aller verordneten Arzneimittel eine große Rolle zu. Um die Ärzte dabei zu unterstützen und zu entlasten, haben am Universitätsklinikum Leipzig in einem Pilotprojekt Stationsapotheker diese Aufgabe übernommen. Im Department für operative Medizin betreute ein Team aus drei klinischen Pharmazeuten seit dem Frühsommer alle Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung. Sie erfassten bei der Aufnahme die mitgebrachten Medikamente, begleiteten die täglichen Visiten ebenso wie die wöchentlichen Antibiotika-Visiten und prüften jeweils die Verordnungen. &quot;Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Kontrolle, ob die Arzneimittel effektiv und sicher angewendet werden können oder mit Problemen im Zusammenspiel zu rechnen ist&quot;, erklärt Dr. Roberto Frontini, der bis zum Jahresende die <a href="http&#58;//apotheke.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinikumsapotheke </a>am Universitätsklinikum Leipzig geleitet hat. Zweiter wichtiger Punkt - der Check der Nieren- und der Leberwerte, um bei Verschlechterungen schnellste&#160; Anpassungen vornehmen zu können. &quot;Wenn eine intensive Medikation erfolgt, ist es für die Therapie sehr wichtig, die Nierenfunktion eng zu kontrollieren und aufrechtzuerhalten&quot;, so Frontini. Erkennen die Apotheker Handlungsbedarf, werden gemeinsam mit den Ärzten die Verordnungen geprüft und Alternativen gesucht.</p> <p>Dieses Vorgehen hat sich gut bewährt. &quot;Die Rückmeldungen sind sehr positiv&quot;, erklärt Frontini. Mediziner und Pflegekräfte fühlten sich entlastet, Patienten profitieren von der zusätzlichen pharmazeutischen Betreuung, die bei Bedarf auch eine persönliche Beratung beinhaltet.<br>Auch die Qualitätseffekte sind deutlich sichtbar. &quot;Das Team der Stationsapotheker konnte bei fast der Hälfte aller betreuten Patienten zu einer Optimierung der medikamentösen Therapie beitragen&quot;, so Frontini. Das Ziel, Arzneimittelfehler zu vermeiden und die Betreuung zu verbessern, sei damit erreicht worden. Entsprechend soll das Projekt weitergeführt und ausgeweitet werden. Geplant sind weitere Stationsapotheker in der <a href="http&#58;//hno.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">HNO </a>und der <a href="http&#58;//hautklinik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Hautklinik</a>. Das UKL gehört mit dieser Größenordnung klinisch tätiger Pharmazeuten zu den Vorreitern beim Einsatz von Stationsapothekern in Deutschland. Im internationalen Vergleich gäbe es aber viel Aufholbedarf&#58;&#160; &quot;In den USA erfolgen inzwischen in den Krankenhäusern 97 Prozent aller Visiten zusammen mit einem Apotheker&quot;,&#160; beschreibt Frontini. &quot;So eine breite Akzeptanz wäre ein Ziel, dass wir gern erreichen würden - und dazu sind wir auf einem guten Weg.&quot;</p>
Hohe Präzision beim Kampf gegen Krebs nötig – und möglich2015-09-07T22:00:00Z"Krebserkrankungen sind eine besondere Herausforderung für die Medizin. Für den Erfolg ist eine hohe Präzision bei allen beteiligten Fachdisziplinen nötig – und durch die modernsten Diagnose- und Behandlungsverfahren bei vielen Krebsarten auch möglich", sagt Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL). Beim Informationstag Krebs am 12. September, zu dem Prof. Lordick nicht nur Betroffene, sondern auch deren Angehörige und Freunde sowie Pflegende und Helfer einlädt, werden von ausgewiesenen Experten des Universitätsklinikums Leipzig neueste Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Das breite Spektrum der Krebsarten wird dabei nahezu vollständig abgedeckt. <p>Präzision - das bedeutet beispielsweise, dass bei Brustkrebs nicht immer und sofort radikal operiert werden muss. Präzision bedeutet zugleich, nur die Strukturen mit Krebsbefall - aber dann mit Konsequenz - zu behandeln. Ein spezieller Mamma-Patiententag wird sich dem Thema mit allen seinen Facetten widmen; auch&#160;&#160; die seelischen Belastungen werden nicht ausgeklammert. Präzisionsmedizin - dazu wird informiert über die neuesten Medikamente, über die Computer-assistierte OP-Planung, über minimal-invasive Operationsverfahren und nicht zuletzt über genaueste Tumorgewebe-Diagnostik.</p> <p>Vom Krebs im Kindesalter über Prostata- und Lebertumoren bis zu Lungen- und Darmkrebs reicht das Themenspektrum der Vorträge des Informationstages. Dazu kommen Angebote, die Möglichkeiten des Universitätsklinikums persönlich in Augenschein zu nehmen. Klinikdirektoren zeigen bei Führungen, welche High-Tech-Diagnostik&#160; hinter der Buchstabenkombination PET/MRT steckt, wie die Strahlentherapie funktioniert, was der Roboter &quot;Da Vinci&quot; leistet und dass man keine Angst vor einer Chemotherapie haben muss.</p> <p>&#160;</p> <p>Info&#58;</p> <p><strong>Informationstag Krebs - Krebs präzise bekämpfen</strong></p> <p>Samstag, 12.09.2015, von 10 bis 14.30 Uhr<br>Eröffnung 10 Uhr im Hörsaal, Haus 4 (Liebigstraße 20)<br>danach Vortragsreihen in verschiedenen Räumlichkeiten<br>Führungen ab 10.30 Uhr</p> <p><strong>Weitere Informationen unter&#58;</strong> <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de">www.krebszentrum-leipzig.de</a></p>
Experten stellen neueste Methoden im Kampf gegen Krebs vor2016-09-08T22:00:00Z <p>Über die unterschiedlichen Arten von Krebs informieren die Experten des Universitären Krebszentrums (UCCL) am Universitätsklinikum Leipzig bei einem Informationstag am 17. September. &quot;Betroffene, Angehörige und Interessierte werden bei insgesamt zwölf Expertengesprächen zu den verschiedenen Krankheitsgebieten, vom Krebs im Kindesalter über Lungen-, Haut-, Prostata- oder Darmkrebs bis zu Hirntumoren, erwartet&quot;, so Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums. &quot;Dabei werden führende Ärzte und Wissenschaftler des Klinikums die neuesten Erkenntnisse über die Krebserkrankungen und die neuesten Methoden zu ihrer Bekämpfung vorstellen.&quot;&#160;</p> <p>Als Schwerpunkte für den diesjährigen Informationstag setzt der Direktor des UCCL drei neue und herausragende Therapieformen am Leipziger Universitätsklinikum&#58;&#160; &quot;Das sind erstens unsere operativen Möglichkeiten bei Lebertumoren. Das ist zweitens unsere Expertise mit neuen Technologien, wenn das Bauchfell von Krebs betroffen ist. Und drittens wollen wir die Chancen der Immuntherapie aufzeigen, bei der mithilfe von Medikamenten die Kräfte des körpereigenen Immunsystems gegen den Krebs mobilisiert werden können.&quot;</p> <p>Ein Veranstaltungskomplex widmet sich ausschließlich dem Brustkrebs. Rundgänge durch medizinische Einrichtungen vervollständigen das Programm. Zu besichtigen ist beispielweise, wo und wie Strahlentherapien und Chemotherapien vorgenommen werden, wie ein Operations-Roboter im Zusammenspiel mit dem Chirurgen arbeitet oder welche Erkenntnisse die neuesten Bildgebungssysteme am Universitätsklinikum beim &quot;Blick durch den menschlichen Körper&quot; bringen können.</p> <p>Die Besucher sind auch eingeladen, unter dem Motto &quot;Krebs erkennen und entschlüsseln&quot; die renovierte Pathologie zu besichtigen. Dabei bietet sich auch die Gelegenheit, Körperzellen unter dem Mikroskop zu betrachten - und dabei Krebszellen zu entdecken. Für die geführten Rundgänge bitten die Veranstalter um eine Reservierung, die vor Ort vorgenommen werden kann. Alle anderen Veranstaltungen, über die die Website des&#160; Krebszentrums informiert, sind ohne Anmeldung frei zugänglich.</p> <p>Beim Informationstag stellen sich zudem verschiedene regionale Selbsthilfegruppen vor und erklären gern im Gespräch, welche Unterstützung sie Betroffenen und Angehörigen geben können. Außerdem kann direkt Kontakt zur psychosozialen Beratungsstelle am Universitätsklinikum aufgenommen werden. &#160;Mitarbeiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie stehen Patienten und deren Familie bei sozialrechtlichen Fragen zu Seite, bieten psychologische Beratung, Psychotherapie und psychoonkologische Gruppenangebote.</p> <p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;</p> <p><strong style="font-size&#58;1em;line-height&#58;inherit;background-color&#58;transparent;">Informationstag Krebs - Neue Therapien 2016 am Universitätsklinikum</strong></p> <p><strong>Samstag, 17. September 2016</strong></p> <p>10.00 bis 14.30 Uhr</p> <p>Universitäres Krebszentrum Leipzig (UCCL)</p> <p>Universitätsklinikum Leipzig</p> <p>Liebigstraße 20</p> <p>www.krebszentrum-leipzig.de</p>
Wissen schafft Vertrauen2014-09-03T22:00:00ZLeipzig. Am 13. September findet am Uniklinikum Leipzig der Informationstag Krebs des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL) statt. UKL-Experten informieren von 10 bis 14.30 Uhr über Vorsorgemöglichkeiten, moderne Diagnose- und Behandlungsverfahren und ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen verschiedener Einrichtungen des Uniklinikums. Zudem können Besucher den Operationsroboter "da Vinci" kennenlernen und an diesem Tag auch selbst ausprobieren. <p>&quot;In der Krebsmedizin erleben wir heute enorme Fortschritte. Über Entwicklungen in der Vorsorge, bei der Diagnose und den Behandlungsmöglichkeiten wollen wir am 13. September informieren&quot;, sagt Professor Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL). Krebserkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Betroffene haben heute bessere Chancen, die Erkrankung zu überwinden oder lange und möglichst gut damit zu leben. &quot;Durch informiertes Verhalten lässt sich Krebs in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Gleichzeitig schafft Wissen Vertrauen - und verringert so das Gefühl der Ohnmacht gegenüber dieser bedrohlichen Krankheit&quot;, so Professor Lordick.</p> <p>Für persönliche Fragen der Besucher stehen die Experten des Uniklinikums Leipzig in Gesprächsrunden von 10 bis 14.30 Uhr zur Verfügung und vermitteln dabei auch aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Krebsmedizin. Themenbereiche der &quot;Meet the Expert&quot;-Gespräche sind unter anderem Brust- und Eierstockkrebs, Gehirntumoren, die Behandlung bei Darm- oder Prostatakrebs sowie Haut- oder Lebertumoren. Zudem gibt es in einem öffentlichen Tumorboard eine multidisziplinäre Fallbesprechung - die Mediziner zeigen, wie heute Entscheidungen in der Onkologie getroffen werden und wie die beteiligten Disziplinen dazu beitragen. Dabei sind Ärzte verschiedenster Fachbereiche von der Chirurgie über die Strahlentherapie bin hin zu Innerer Medizin und der Radiologie vertreten.</p> <p>&quot;Wir wollen beim Informationstag Krebs unter anderem erklären, wie große Krebsoperationen schonend durchgeführt werden können, welche Erkrankungen mit Strahlen behandelt werden sollten und welche mit Medikamenten&quot;, sagt Professor Lordick. Die Mediziner beraten an diesem Tag gleichzeitig auch Betroffene und ihre Angehörigen, wie sie selbst zur Genesung beitragen und Körper und Seele stabilisieren können.</p> <p>Mehrere UKL-Einrichtungen ermöglichen an diesem Tag einen Blick hinter die Kulissen. In der Endoskopie findet ein Tag der offenen Tür statt, Führungen gibt es in der Nuklearmedizin, wo die Einsatzmöglichkeiten der Untersuchungsmethoden PET/CT und PET/MRT vorgestellt werden, sowie in der Strahlentherapie und in den Räumen des Krebszentrums. Interessierte können sich auch die Palliativstation, die in einem Gebäude in der Semmelweisstraße untergebracht ist, anschauen. Ein Shuttle-Bus, der die Besucher zu den Führungen bringt, startet vor dem UKL-Haupteingang (Liebigstraße 20). In der Ambulanz der Urologie können sich Besucher über den OP-Roboter &quot;da Vinci&quot; informieren und das Hightech-Gerät auch selbst ausprobieren.</p> <p>Auf dem Info-Markt gibt es die Möglichkeit, mit Mitarbeitern von verschiedenen Kliniken des UKL sowie Vertretern von Selbsthilfegruppen und aus der Forschung ins Gespräch kommen.</p> <p>Das vollständige Programm und Informationen zur Veranstaltung können abgerufen werden unter&#58; <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de">www.krebszentrum-leipzig.de</a>.</p> <p><strong><br>Kurz-Info&#58;</strong></p> <p>UKL-Informationstag Krebs<br>13. September<br>10 bis 14.30 Uhr<br>Liebigstraße 20, Haus 4<br><a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de">www.krebszentrum-leipzig.de</a></p> <p>&#160;</p>

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