Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Neurochirurgie

Pressemitteilungen

 

 

UKL-geleitete Studie untersucht Qualität von Langzeitprognosen nach Hirnblutungen<img alt="Dr. Katja Wartenberg, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Prof. Dr. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik für Neurochirurgie des UKL, untersuchen, wie es Patienten, die eine Hirnblutung erlitten haben, auf lange Sicht geht und wie die genaueren Langzeitprognosen erstellt werden können – mittels Prognose-Skalen oder doch besser durch Einschätzungen der behandelnden Ärzte und Pflegenden." src="/presse/PressImages/pic_20200114085833_f5f6ad95cc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-13T23:00:00ZLeipzig. Hirnblutungen treten im Bereich des Gehirns oder der Hirnhäute auf. Sie können lebensbedrohlich sein. Viele Betroffene müssen neurointensivmedizinisch behandelt werden. So genannte Langzeitprognosen geben dabei Auskunft, ob diese Patienten in der Zukunft wieder arbeiten werden, laufen oder ihren Alltag bewältigen können. In einem wissenschaftlichen Projekt untersuchen Dr. Katja Wartenberg, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Prof. Dr. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL), wie nun eigentlich die genaueren Einschätzungen erstellt werden können, ob mittels mathematisch-nüchterner Prognose-Skalen, so genannter Scores, oder doch eher durch die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte, die den Patienten Tag für Tag beobachten, behandeln und betreuen. Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) fördert die Arbeit mit 30.000 Euro. <p>Im Mittelpunkt der Studie mit dem Titel &quot;Prognostische Indikatoren bei Subarachnoidal- und intrazerebralen Blutungen&#58; Vergleich von Prognosescores und der Einschätzung des behandelnden Teams&quot; steht demnach die Langzeitprognose von Patienten, die eine Hirnblutung erlitten haben. &quot;Wie geht es diesen Patienten auf lange Sicht? Können sie nach Hause entlassen werden? Wie sind die Einschränkungen in der Alltagsbewältigung? Leiden sie an kognitiven Störungen&quot;, umreißt Dr. Wartenberg die Fragen, die sich dann stellen.</p> <p>Prognoseskalen - Scores - umfassen etliche Faktoren, wie zum Beispiel das Alter des Patienten, die Größe der Blutung oder den klinischen Schweregrad. Diese Angaben werden bei der stationären Aufnahme des Patienten erfasst. &quot;Die Prognoseskalen wurden dafür entwickelt, den sogenannten funktionellen Status des Betroffenen vorherzusagen, ob er bettlägerig oder gehfähig ist, ob er den Alltag bewältigen kann oder nicht&quot;, erläutert die <a href="/einrichtungen/neurologie" rel="ext" target="_blank">UKL-Neurologin</a>.<br>Was diese Scores jedoch nicht berücksichtigen, ist der Verlauf des stationären Aufenthaltes und ob Komplikationen wie beispielsweise Lungenentzündungen oder weitere Blutungen auftreten. Sie betrachten ebenfalls oft nicht, ob der Patient vor der Hirnblutung bereits beeinträchtigt war, also beispielsweise bereits Demenz oder einen Schlaganfall erlitten hatte. Zudem erfassen sie alle Parameter nur zu einem Zeitpunkt, nämlich dem der Aufnahme ins Krankenhaus.</p> <p>Hier setzt Dr. Wartenbergs Projekt an&#58; &quot;In unserer Studie werden wir verschiedene Prognoseskalen zu drei verschiedenen Zeitpunkten erfassen&quot;, erklärt sie, &quot;eben zur Aufnahme und zusätzlich nach sieben und nach 14 Tagen.&quot; Diese sollen ergänzt werden um die Einschätzung des medizinischen und pflegerischen Personals zu eben jenen Zeitpunkten.<br>Die Studie ist auf eine Dauer von fünf Jahren angelegt. Acht medizinische Zentren in Deutschland beteiligen sich, die Leitung liegt beim Leipziger Universitätsklinikum. Am Ende sollen über 1000 Patienten in die Studie eingeschlossen sein. Mit den 30.000 Euro Forschungsförderung durch die DGNI ist eine internet-basierte Datenbank erstellt worden, mit der die demographischen, klinischen und prognostischen Daten der Patienten aller beteiligten Zentren dokumentiert und statistisch ausgewertet werden.</p>
Innovative 3D-Druckmodelle helfen Patienten mit Aortenaneurysmen<img alt="Dr. Daniela Branzan, Gefäßchirurgin am Universitätsklinikum Leipzig, mit einer Prothese aus dem 3D-Drucker, die bei einem Aortenaneurysma – ganz individuell angepasst – eingesetzt werden kann." src="/presse/PressImages/pic_20190822145938_d4a6d0563e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-08-21T22:00:00ZLeipzig. Bereits sieben Menschen konnten die Gefäßmediziner am Universitätsklinikum Leipzig dank eines Gefäßmodells aus dem 3D-Drucker helfen und damit deren Leben retten. Denn ein individuell erstelltes Kunststoffmodell hilft den Ärzten, bei einer lebensgefährlichen Aussackung der Aorta, der Hauptschlagader, eine genau passende Prothese zu erstellen und zu implantieren. Das dabei genutzte einzigartige Verfahren wurde von einer Forschergruppe am Leipziger Universitätsklinikum entwickelt und nun erfolgreich in der Praxis angewendet. Dafür wurde das Projekt jetzt mit dem lokalen IQ Innovationspreis der Stadt Leipzig ausgezeichnet. <p>Bildet sich bei einem Patienten ein Aortenaneurysma, also eine Aussackung der Hauptschlagader, hilft nur eine rechtzeitige Operation. Denn es droht ein Riss der durch die Aufweitung zu dünnen Gefäßwände - eine Situation, die extrem lebensgefährlich ist. Je größer das Aneurysma ist, umso schneller muss operiert werden. &quot;Wir setzen dann an der aufgedehnten Stelle eine Prothese ein, die das Gefäß stabilisiert&quot;, erklärt Dr. Daniela Branzan, <a href="/einrichtungen/vttg/gefäßchirurgie" rel="ext" target="_blank">Gefäßchirurgin</a> am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Damit diese Prothese bestmöglich passt, müssen wir diese bei komplizierten Fällen im Vorfeld ganz individuell anpassen&quot;, so Branzan weiter. Bisher erfolgte diese Anpassung entweder aufwändig und mit eingeschränkter Genauigkeit von Hand anhand der 2D-Bilder oder längerfristig und präziser durch eine externe Firma, die individuelle Prothesen fertigte. Für die Patienten bedeutete das Unsicherheit oder zwei bis drei Monate Wartezeit. &quot;Bei Notfällen haben wir diese Zeit aber nicht&quot;, so Branzan. Deshalb war die Gefäßmedizinerin begeistert, als sie auf ein Projekt im eigenen Haus stieß&#58; Eine Forschergruppe arbeitete an Anwendungen von 3D-Druckmodellen in der <a href="/einrichtungen/neurochirurgie" rel="ext" target="_blank">Neurochirurgie</a>.</p> <p>Grundlage dafür war die von UKL-Ärzten und Wissenschaftlern gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU entwickelte Technologieplattform &quot;next3D&quot;. Diese Plattform beinhaltet eine softwaregestützte Prozesskette, die medizinisches Bildmaterial auswertet und in dreidimensionale Druckvorlagen überträgt. Das erste hier am UKL entwickelte Produkt war ein individuell passendes System für neurochirurgische Eingriffe, ein sogenannter Steroetaxie-Rahmen. Mit Hilfe dieses Geräts werden Elektroden hochpräzise im Gehirn platziert. Für die Forscher lagen die weiteren Anwendungsmöglichkeiten der Methode auf der Hand&#58; &quot;Wir waren uns sicher, dass wir mit unserem Verfahren auch schnell und hochpräzise Gefäßmodelle der Aorta auf der Grundlage von Computertomografiedaten herstellen können&quot;, beschreibt Dr. Ronny Grunert, Leiter der Forschungsgruppe. Das Ergebnis gibt ihm recht&#58; Mit dem neuen Verfahren können die <a href="/einrichtungen/gefaesszentrum" rel="ext" target="_blank">Leipziger Gefäßmediziner</a> jetzt innerhalb von 24 Stunden ein individuelles Gefäßmodell aus Kunststoff mit dem 3D-Drucker herstellen. Die Prothese kann auf dieses Modell wie auf eine Schablone aufgezogen und an Gefäßabzweigungen genau angepasst werden. Damit erhöhen sich die Chancen für eine erfolgreiche Operation des lebensgefährlichen Aneurysmas, denn die Behandlungszeit wird deutlich verkürzt. Die Prothesen sitzen sofort perfekt und stabilisieren die gefährdete Stelle, ohne andere Gefäße zu behindern. Bereits sieben Mal kam die neue Methode in den letzten zehn Monaten bei Hochrisikopatienten, für die keine andere Behandlungsoption mehr bestand, zum Einsatz. Allen Patienten geht es heute gut. &quot;Mit größter Wahrscheinlichkeit verdanken diese Patienten dem neuen Verfahren ihr Leben&quot;, sagt Dr. Branzan.</p> <p>Über diese erfreulichen Ergebnisse eines Einsatzes des 3D-Drucks in der Gefäßmedizin hat die Forschungsgruppe bereits in der renommierten Fachzeitschrift &quot;JACC&quot; sowie auf mehreren Kongressen berichtet. &quot;Wir wissen daher, dass es außer uns derzeit nur ein weiteres Team in Seattle gibt, das ein teilweise ähnliches Verfahren einsetzt&quot;, resümiert Gefäßchirurgin Branzan. Die Leipziger Methode ist damit einmalig, ein Patent ist bereits angemeldet. Im Juni wurde das Projekt zudem beim 15. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland mit dem Preis der Stadt Leipzig ausgezeichnet.</p> <p><strong>Weitere Einsatzfelder geplant</strong><br>Derzeit kommt die Methode nur bei Notfällen zum Einsatz, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Bevor das Verfahren regelhaft eingesetzt werden kann, sind noch einige Stufen für die Zulassung und Genehmigung zu nehmen. Die Leipziger um das Forscherteam mit Dr. Ronny Grunert als technischen Leiter und Prof. Dirk Winkler als medizinischen Leiter sind optimistisch, dass sie bald 3D-Druckmodelle auch in anderen Bereichen der Chirurgie nutzen können. So planen die Neurochirurgen, die das Projekt vor zwei Jahren initiierten und die gemeinsam zahlreiche logistische und technische Hürden nehmen mussten, die baldige Anwendung &quot;ihres&quot; Fertigungsprinzips in der Patientenenversorgung anderer Fachrichtungen.</p> <p>Hochinteressant und innovativ sind hierbei die mittels 3D-Druck gefertigten individualisierten Stereotaxie-Systeme für zehntelmillimeter genaue Eingriffe am Gehirn. &quot;Diese Geräte kommen besonders bei Hirnstimulationen, zum Beispiel bei Bewegungsstörungen wie Parkinson, aber auch Sucht und Zwangserkrankungen zum Einsatz und ermöglichen es uns, sehr präzise an bestimmten Stellen im Hirn erkrankte Strukturen mittels wohl dosierten Strömen zu behandeln und den Patienten die Kontrolle über ihre Bewegungen wiederzugeben&quot;, erklärt Prof. Dirk Winkler, Spezialist für <a href="/einrichtungen/neurochirurgie/krankheitsbilder" rel="ext" target="_blank">funktionelle Neurochirurgie am Universitätsklinikum Leipzig</a>. Die herkömmlichen standardisierten Geräte für diese Eingriffe, die am Kopf der Patienten befestigt werden, sind hochkomplex, erfordern eine lange Operationszeit und bieten aufgrund ihres Eigengewichtes von bis zu drei Kilogramm wenig Komfort. &quot;Mit unserem Verfahren stellen wir mit 3D-Druck innerhalb von 24 Stunden ein System her, dass nur noch 193 Gramm wiegt und alle relevanten Kenngrößen und OP-Koordinaten bereits integriert. Die Dauer der Operation, bei der die Patienten wach bleiben müssen, wird enorm verkürzt&quot;, beschreibt Prof. Winkler. &quot;Die Verschmelzung zusätzlicher hochpräziser Operationsinstrumente zu einer solchen '3D-Druck Einheit' ist weltweit absolut einmalig und für jeden Patienten ein Unikat.&quot;</p> <p>Derzeit wird dieses System noch nicht am Patienten eingesetzt, die ersten Anwendungen in der Praxis sind in den kommenden Monaten geplant. Bereits jetzt konnte das Modell bei einer ersten Demonstration anläßlich des Kongresses für funktionelle Neurochirurgien in New York im Juli überzeugen und sorgte für große Anerkennung. Ebenfalls angedacht sind Anwendungen in der Orthopädie und Unfallchirurgie - hier könnten 3D-Modelle von Ellbogen oder Wirbelkörpern den Operateuren die Planung der Eingriffe erleichtern. &quot;Unsere <a href="/einrichtungen/oup" rel="ext" target="_blank">Orthopäden und Unfallchirurgen</a> sind sehr interessiert und mit ersten Versuchen bereits am Projekt beteiligt&quot;, so Dr. Grunert. Grundsätzlich kann er sich sehr viele Anwendungen in der Medizin vorstellen. &quot;Mit 3D-Druck sind wir hochflexibel und können verschiedenste Materialien nutzen, die auch die hohen Anforderung an sterile medizinische Produkte erfüllen&quot;, erklärt der 3D-Druck Spezialist. Auf dieses Weise können Forschungsergebnisse schnell in die Praxis übertragen werden. Zudem findet die bisher im pharmakologischen und vor allem onkologischen Bereich schon Routine gewordene individualisierte Therapie damit dank des 3D-Drucks erstmals auch im chirurgischen Bereich Anwendung.</p>
Mediziner aus Mitteldeutschland kommen zu Symposium nach Leipzig<img alt="Im Rahmen des Symposiums wird auch das Anfang des Jahres neu gegründete interdisziplinäre UKL-Kinderwirbelsäulenzentrum vorgestellt, das von Prof. Christoph-Eckhard Heyde (li.) und Prof. Jürgen Meixensberger (re.) geleitet wird." src="/presse/PressImages/pic_20180905102417_dfbe1afcf9.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-09-04T22:00:00ZAm kommenden Sonnabend kommen rund 120 niedergelassene, klinische und Mediziner des Reha-Bereichs aus ganz Mitteldeutschland in Leipzig zusammen, um sich dem Thema "Die Wirbelsäule im Kindes- und Erwachsenenalter" zu widmen. Auch dieses 19. Knorpel-Knochen-Symposium wird traditionell von der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig zusammen mit dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie ausgerichtet. <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&quot;Wir wenden uns dieses Jahr der wachsenden Wirbelsäule zu&quot;, sagt Prof. Dr. Christoph-Eckhard Heyde, Bereichsleiter Wirbelsäulenchirurgie der <a href="http&#58;//oup.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</a>. Dabei werden Erkrankungen der Wirbelsäule im Kindes- und Erwachsenenalter erläutert und diskutiert. </span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="font-family&#58;Calibri;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;">In diesem Rahmen wird auch das Anfang des Jahres neu gegründete interdisziplinäre Kinderwirbelsäulenzentrum des Universitätsklinikums Leipzig vorgestellt, das von Prof. Heyde und dem Direktor der <a href="/einrichtungen/neurochirurgie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</a> Prof. Dr. Jürgen Meixensberger geleitet wird und sich mit sehr komplizierten und komplexen Erkrankungen - von Deformationen über Entzündungen bis zu Tumoren und schweren Verletzungen - beschäftigt.</span></span><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;">&quot;Bei den kleinen Patienten besteht die große Herausforderung ja darin, dass wir es mit einer Wirbelsäule im Wachstum zu tun haben&quot;, erklärt Prof. Heyde. &quot;Deshalb begleitet ein Team aus Orthopäden/Unfallchirurgen, Neurochirurgen, Kinderorthopäden, Kinderärzten, Kinderradiologen, Kinderneurologen, Anästhesisten, Kinderchirurgen und Pädiatrische Onkologen unsere Patienten über viele Jahre. Solange, bis wir sicher sein können, dass das Wachstum nicht mehr negativ beeinflusst werden kann.&quot;</span></span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Im zweiten Teil der Veranstaltung stehen Standards bei der Behandlung von degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen im Erwachsenenalter im Mittelpunkt. &quot;Dabei plädieren wir für einen ganzheitlichen Blick&quot;, so Prof. Heyde. &quot;Das heißt&#58; Es sollte nicht immer gleich operiert werden, sondern es gilt, alle Möglichkeiten der Behandlung auszuschöpfen. Und die reichen von der Stufendiagnostik bis zur multimodalen Schmerztherapie, bei der beispielsweise auch die traditionelle chinesische Medizin eine Rolle spielen kann.&quot;</span></span></p>
30 UKL-Experten gehören zu den TOP-Medizinern2018-06-21T22:00:00ZLeipzig. 30 Ärzte des Uniklinikums Leipzig zählen zu Deutschlands Top-Medizinern und werden von Kollegen und Patienten besonders empfohlen – so nachzulesen in der aktuellen Ärzteliste des FOCUS. Besonders stark ist das UKL demnach in der Krebsmedizin, in der Inneren Medizin, in der Chirurgie sowie in der Geburtsmedizin, Neonatologie und Kindermedizin. <p>Wiederholt erhalten die Fachleute für Krebsmedizin hervorragende Bewertungen und viele Empfehlungen - Prof. Florian Lordick für Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, Prof. Andreas Dietz bei Kopf-Hals-Tumoren, Prof. Jürgen Meixensberger bei Hirntumoren, für urologische Tumoren Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, zu Leukämie Prof. Dietger Niederwieser und in der Strahlentherapie Prof. Rolf-Dieter Kortmann.</p> <p>Ebenfalls wieder vollständig vertreten ist das leitende Team der Geburtsmedizin, Kindermedizin und Neonatologie mit Prof. Holger Stepan, Prof. Wieland Kiess und Prof. Ulrich Thome.</p> <p>Zu den empfohlenen Ärzten gehören in der Chirurgie Prof. Christoph Josten für die Unfallchirurgie, Prof. Christoph Heyde in der Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Andreas Roth bei Knieoperationen, Prof. Pierre Hepp für Schulterchirurgie, Prof. Nada Rayes bei Schilddrüsen-Operationen und Prof. Arne Dietrich in der Adipositas-Chirurgie.</p> <p>Im Bereich der Inneren Medizin finden sich ebenfalls viele Leipziger in der Top-Riege wieder&#58; Prof. Michael Stumvoll in der Endokrinologie, Prof. Hubert Wirtz in der Pneumologie, Prof. Albrecht Hoffmeister für die Gastroskopie, Prof. Christoph Baerwald in der Rheumatologie und Schmerzbehandlung, Prof. Florian Then Bergh für Multiple Sklerose, die Dermatologen Prof. Jan-Christoph Simon und Prof. Regina Treudler für die Themen Allergie und Neurodermitis sowie Prof. Matthias Blüher und Prof. Anja Hilbert in der Ernährungsmedizin.</p> <p>Außerdem genannt sind&#58; Prof. Peter Wiedemann für Netzhauterkrankungen, die Psychosomatikerin Prof. Anette Kersting, für Alzheimer Prof. Hermann-Josef Gertz, Prof. Uwe Paasch für Männergesundheit und die Zahnmediziner Prof. Hans-Ludwig Graf und Prof. Holger Jentsch für Implantologie und Parodontologie.</p>
Netzwerk will personalisierte Neurochirurgie voranbringen2018-05-01T22:00:00ZLeipzig. Experten aus der Medizin und Medizintechnik treffen sich am 4. Mai in Leipzig, um ein Netzwerk für eine personalisierte Neurochirurgie ins Leben zu rufen. Initiiert wurde das Projekt ZEREPRO von den Neurochirurgen am Universitätsklinikum Leipzig und den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Die ungewöhnliche Konstellation hat einen Hintergrund: Moderne Behandlungskonzepte in der Neurochirurgie wie die Tiefe Hirnstimulation arbeiten mit hochentwickelten technischen Geräten. <p>Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, eine individuell auf den Patienten zugeschnittene Therapie in der operativen Neurochirurgie zu fördern und weiter voranzubringen. &quot;Mit dem im März gegründeten ZEREPRO-Netzwerk Personalisierte Neurochirurgie wollen wir dazu beitragen, operative Behandlungsstrategien zukünftig noch sicherer, erfolgreicher und effizienter zu gestalten&quot;, erläutert Prof. Dirk Winkler, UKL-Neurochirurg und Medizinischer Leiter des ZEREPRO. <br><br>Winkler präsentiert auf der Auftaktveranstaltung den Stand und die technische Entwicklung auf dem Gebiet der Neuromodulation, also der stimulativen Behandlung chronischer Zustände wie Schmerzen, Bewegungs- und Durchblutungsstörungen durch gezielte Beeinflussung von Nervenbahnen und Kerngebieten im Rückenmark bzw. dem Gehirn. Das kann zum Beispiel durch den Einsatz kleinster implantierter Elektroden erfolgen, wie bei der tiefen Hirnstimulation. Mit diesem Verfahren arbeiten die Neurochirurgen am Universitätsklinikum Leipzig bereits erfolgreich bei Patienten mit Bewegungsstörungen wie einer Parkinsonerkrankung. Weitere Anwendungen dieses auch Hirnschrittmacher genannten Verfahrens sind denkbar.</p> <p>&quot;Wie genau wir mit Hilfe moderner Medizintechnik wie einem Hirnschrittmacher unseren Patienten künftig noch besser helfen können, wollen wir gemeinsam in dem neuen Netzwerk diskutieren&quot;, erklärt Prof. Winkler. Für den Auftakt haben sich die Experten ein auf ganz besondere Weise anregendes Umfeld ausgesucht - das Treffen findet im Museum der bildenden Künste in Leipzig statt.</p>

Liebigstraße 20, Haus 4
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 17500 (Sekretariat)
Ambulanz:
0341 - 97 17510
Fax:
0341 - 97 17509
Map