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Pressemitteilungen

 

 

Online-Sprechstunde mit Neurochirurgen und Radioonkologen<img alt="Prof. Jürgen Meixensberger, Direktor der UKL-Klinik für Neuorchirurgie." src="/presse/PressImages/pic_20210616101123_401acfe633.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-06-15T22:00:00ZAnlässlich des diesjährigen Welthirntumortages im Juni bietet das Neuroonkologische Zentrum des Universitären Krebszentrums am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) am 24. Juni eine Extra-Sprechstunde an. <p>&quot;Leider können wir pandemiebedingt die Veranstaltung nur online durchführen&quot;, so Prof. Dr. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am UKL. &quot;Dennoch hoffen wir auf reges Interesse. Denn Betroffene und Angehörige haben hier die Möglichkeit, mit unseren Spezialisten aus der Neurochirurgie und der Radioonkologie zu sprechen und für Sie wichtige Fragen zu stellen.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>Diese Fragen werden von zwei Neurochirurgen und einem Radioonkologen während der Veranstaltung sozusagen &quot;nebenbei per Chat&quot; beantwortet. Ein Vortrag der Deutschen Hirntumorhilfe, die Patienten und deren Familien unterstützt, wird der Neuroonkologische Online - Sprechstunde am UKL vorangestellt.</p> <p>Wie Prof. Meixensberger betont, ist die Diagnose Hirntumor für die Patienten erschütternd. &quot;Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen umfassende Unterstützung erhalten - von der professionellen Versorgung durch Ärzte und Pfleger sowie durch Psychoonkologen, Therapeuten und Sozialarbeiter und bis zur Fürsorge für das soziale Umfeld der Patienten.&quot; Im Neuroonkologischen Zentrum werden seit vielen Jahren Patienten mit gut- und bösartigen Hirntumoren interdisziplinär auf hohem fachlichem Niveau betreut.</p> <p>&#160;</p> <p>Info&#58;&#160;</p> <p>Patientensprechstunde zum Welthirntumortag</p> <p>am 24. Juni von 12 bis 13 Uhr</p> <p>unter&#58; www.ukl-live.de/neurochirurgie</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
UKL-Kinderchirurg: Fahrradfahren ohne Helm ist lebensgefährlich<img alt="Prof. Martin Lacher wirbt eindringlich für Fahrradhelme bei Kindern&#58; “Wir sehen leider viele Kinder mit ernsten Kopfverletzungen. Es sollte aber gar nicht erst zu diesen schrecklichen Verletzungen kommen. Und dafür müssten die Kinder nur einen Fahrradhelm aufsetzen.“" src="/presse/PressImages/pic_20210607130651_e389847678.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-06-06T22:00:00ZAn mindestens 20 schwer verletzte Leipziger Kinder, die beim Fahrradfahren schwer verunglückten, kann sich Prof. Dr. Martin Lacher erinnern. "Und alle hatten keinen Helm auf", sagt Chef der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). "In den schlimmsten Fällen sind die Kinder gestorben. Andererseits haben wir kleine Patienten behandelt, auf die das gleiche Unfallmuster zutraf – die aber einen Helm aufhatten und mit einer Gehirnerschütterung davonkamen. Meine Mahnung ist deshalb an alle verantwortungsvollen Eltern: Lassen Sie Ihre Kinder nicht ohne Helm aufs Fahrrad." <p>Der UKL-<a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Kinderchirurg</a> verdeutlicht das mit einigen Beispielen&#58; Ein elfjähriges Mädchen kam mit ihrem Rad aus einer Seitenstraße und wurde von einem Auto erfasst. Dabei schlug ihr ungeschützter Kopf auf die Windschutzscheibe. &quot;Sie wurde sehr schwer verletzt&quot;, so Prof. Lacher. &quot;Schädel-Hirn-Trauma, Fraktur einer Augenhöhle mit Augapfel Prellung, Fraktur der Stirnhöhle, durch den Gegenstoß des Aufpralls eine Hirnblutung am Hinterhaupt, dazu eine Skalpierungsverletzung und ein Schienbeinbruch - es hat lange gedauert, bis wir das alles mit den Kollegen der <a href="/einrichtungen/neurochirurgie">Neurochirurgie</a> und <a href="/einrichtungen/mkg">Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie</a> versorgt hatten und die Verletzungen geheilt waren.&quot;</p> <p>Auch ein Vierzehnjähriger, der mit BMX-Rad, aber ohne Helm auf einer Cross-Strecke verunglückte, trug schwere Verletzungen davon. Schädel-Hirn-Trauma mit massiver Hirnblutung, AugenhöhlenfrakturStirnhöhlenfraktur und völlig zerschrammte linke Gesichtshälfte - mit Helm wären die Folgen des Sturzes nicht so drastisch gewesen. Denn Prof. Lacher erinnert sich einen 15-Jährigen, der gleichfalls mit dem BMX-Rad auf einer Halfpipe einen Salto riskierte, dabei auf dem Kopf landete und bewusstlos liegenblieb. &quot;Der Junge hatte aber einen Helm auf, war beim Eintreffen des Notarztes schon wieder wach und vierfach orientiert. Damit ist gemeint, dass er sagen konnte, wer er ist, wo er ist, welcher Tag gerade ist und wie er in diese Situation geriet.&quot; Ein weiteres Beispiel, wie gut ein Helm den Kopf schützen kann, ist das eines weiteren 15-Jährigen, der als Radfahrer von einem Auto angefahren wurde und gegen dessen Frontscheibe prallte. Der Junge trug einen Helm, der zwar beim Unfall kaputtging (wie auch die Scheibe), aber den Schädel schützte. Keine nennenswerten äußeren Verletzungen, keine Bewusstlosigkeit, kein Erbrechen, keine Wesensveränderung, allerdings keine Erinnerung an den Unfall - also &quot;nur&quot; eine Gehirnerschütterung.&#160;</p> <p>&quot;Solche Unfälle führen oft zu schweren Verletzungen und schweren Verläufen mit lebenslangen Folgen&quot;, betont Prof. Lacher. &quot;Natürlich haben wir am Uniklinikum für solche Fälle Top-Mediziner und eine Top-Ausrüstung, um den betroffenen Kindern zu helfen. Nicht nur wir Kinderchirurgen, sondern auch Kinderintensivmediziner, <a href="/einrichtungen/kinderradiologie">Kinderradiologen</a>, Kinderneurochirurgen und Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen können rund um die Uhr als interdisziplinäres Team gleich im Schockraum auch sehr komplexe Traumata versorgen. Dafür sind wir auch als einziges Referenzentrum für Kindertraumatologie in Westsachsen da. Aber es sollte gar nicht erst zu diesen schrecklichen Verletzungen kommen. Und dafür müssten die Kinder nur einen Fahrradhelm aufsetzen.&quot;</p> <p>An die Eltern richtet sich eine weitere Bitte des Kinderchirurgen&#58; Oftmals fahren die Kinder in Innenhöfen, wo sie keiner großen Gefahr ausgesetzt sind. Deshalb wird vielleicht nicht darauf bestanden, dass ein Helm aufgesetzt wird. &quot;Dennoch fahren die Kinder irgendwann doch aus dem Innenhof heraus. Weil es die Freunde machen, weil es sie ihre Fertigkeiten auf dem Rad überschätzen oder - das gilt besonders für Jungen - das Risiko suchen und ihren Freunden zeigen wollen, wie toll sie sind. Das sehen die Eltern oft nicht. Und meist geht das auch gut aus. Aber wir behandeln viele Kinder, bei denen es schlecht ausgeht. Und wir sehen dann auch die Eltern, die völlig aufgeregt sind und sich Vorwürfe machen. Also&#58; Lieber immer einen Helm aufsetzen, wenn es aufs Fahrrad geht.&quot;</p>
Tag der Hand am 1. März: Nervenkompressionssyndrome im Fokus<img alt="Das Team um Prof. Langer (2.v.l.) informiert zum Tag der Hand über das Thema Nervenkompressionssyndrome." src="/presse/PressImages/pic_20210301111045_738a8f6fab.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-28T23:00:00ZLeipzig. Zum diesjährigen Tag der Hand am Montag, 1. März, richten die Fachleute der Hand- und Neurochirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) um Prof. Stefan Langer, Leiter der Sektion Plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie und Prof. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, ihren Blick interdisziplinär auf Nervenkompressionssyndrome. <p>Traditionell findet am 01. März der Tag der Hand statt, im vergangenen Jahr widmete sich dieser dem &#160;Thema &quot;Arthrose&quot;. Kurz vor dem Corona-Lockdown 2020 kamen etwa 50 interessierte Patientinnen und Patienten an den Infostand im UKL und wurden auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik OUP beraten und untersucht.&#160;<br>Dieses Jahr ist alles anders&#58; Das Thema 2021 sind die Nervenkompressionen, auch ein klinisch wichtiges Thema im Alltag der Patientinnen und Patienten. Am UKL wird das Thema &quot;Periphere Nervenkompression&quot; interdisziplinär behandelt, gemeisam durch die Klinik für Neurochirurgie und den Bereich spezielle Handchirurgie.</p> <p>Das bekannteste und häufigste Nervenkompressionssyndrom ist das Karpaltunnelsyndrom, das durch nächtliche Taubheitsgefühle und Missempfindungen an Daumen, Zeigefinger und teilweise am Mittelfinger in Erscheinung tritt. Ursache ist eine Nerveneinengung im Handgelenkbereich. Unbehandelt kann es im Spätstadium zu Lähmungserscheinungen führen. Damit es nicht soweit kommt, kümmern sich die UKL-Experten um diese Erkrankung und versuchen, mit konservativen Maßnahmen oder einer Operation die Ursache zu beseitigen.</p> <p>In der jeden Montag stattfindenden handchirurgischen Sprechstunde, bieten Prof. Dr. Stefan Langer und sein ärztliches Team Beratung und Therapiemöglichkeiten bei dieser speziellen, aber auch allen weiteren Erkrankungen der Hand an.</p> <p>&quot;Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer&quot;, erzählt Prof. Langer. &quot;Meist sind es Patientinnen im mittleren und höheren Lebensalter, bei denen sich die Beschwerden mit unangenehmen Missempfindungen und Gefühlsverlust an den Fingern bemerkbar machen.&quot; Nicht selten treffe es aber auch Schwangere, die aufgrund der besonderen hormonellen Situation zu Schwellungszuständen mit Einengung des Medianusnervs im Handgelenkbereich neigen. Für diese Patientinnen sei es ein vorübergehender Zustand und eine konservative Therapie häufig ausreichend, so der Handchirurg. &quot;In anderen Fällen, wenn die dauerhafte Schädigung des Nervs droht, kann allerdings eine chirurgische Karpaltunnelspaltung mit Freilegung des eingeengten Nervs erforderlich werden. Die Patienten können danach ihre Hand wieder besser im Alltag einsetzen, die Griffsicherheit und Muskelkraft nimmt zu.&quot;</p> <p>Dr. Khaled Gaber, Facharzt für Neurochirurgie und spezialisiert in peripherer Nerven- und Plexuschirurgie hebt hervor, dass eine sorgfältige Befunderhebung für die Diagnosestellung ausschlaggebend sei. Nicht selten liege die Ursache für neurologische Symptome an der Hand im Bereich der Halswirbelsäule, etwa aufgrund einer Bandscheibenvorwölbung, oder im Bereich des Nervengeflechts oder der Nerven entlang des Armes. Auch Raumforderungen oder seltene Engpass-Syndrome müssten ausgeschlossen werden. &quot;Deshalb&quot;, so erklärt der Dr. Gaber, &quot;führen wir immer neurologische, sonographische und, wenn notwendig, weitere bildgebende Untersuchungen des betroffenen Nervs durch beziehungsweise ermuntern unsere Patienten, diese im Vorfeld durch die niedergelassenen Kollegen durchführen zu lassen. Schließlich&#160; müssen wir sicherstellen, dass wir an der richtigen Stelle therapieren und nicht parallel ein anderes Problem vorliegt&quot;. Wenn eine Operation dann erforderlich wird, kann diese von dem Spezialistenteam am UKL durchgeführt werden.</p> <p>&#160;</p> <p>Weiterführende Informationen&#58;&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/oup/Seiten/sprechstunden.aspx#Handsprechstunde"><strong> Handchirurgische Sprechstunde&#160;</strong></a><br>montags von 8 bis 14 Uhr&#160;<br>Haus 4, Liebigstraße 20,&#160;<br>Terminvergabe unter 0341 - 97 17004</p> <p>-&gt; <a href="/einrichtungen/oup/Seiten/sprechstunden.aspx#Handsprechstunde">zur Sprechstunde</a><br><br></p> <p>&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/neurochirurgie/sprechstunden)">Neurochirurgische Sprechstunde für periphere Nerven- und Plexuschirurgie&#160;</a><br>donnerstags ab 12 Uhr<br>Haus 4, Liebigstraße 20,&#160;<br>Terminvergabe unter 0341 - 97 17510</p> <p><a href="/einrichtungen/neurochirurgie/sprechstunden">-&gt; Zur Sprechstunde</a></p>
Erstes Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie in Sachsen am UKL gegründet<img alt="Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der UKL-Klinik für Urologie und Mitinitiator des neuen Zentrums für roboternavigierte Chirurgie, an einem da Vinci-OP-Roboter." src="/presse/PressImages/pic_20210226085050_d8df73a3cf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-25T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig wurde jetzt das erste Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie in Sachsen gegründet. Das Zentrum bündelt die große am UKL vorhandene Expertise im Einsatz von roboter-, navigations- und IT-gestützten Systemen im Operationssaal und verbindet so Spezialisten aus zwölf Fachgebieten. Gemeinsames Ziel ist eine kontinuierliche und einheitliche Entwicklung dieser zukunftsorientierten Chirurgie, um vor allem die Patientensicherheit und Therapieerfolge stetig zu erhöhen und Synergieeffekte in der Behandlungseffektivität wirksam zu nutzen. <p>Das UKL setzt seit Jahren auf den Einsatz moderner Technik im Operationssaal, um die Eingriffe präziser und für Patienten schonender umsetzen zu können. Dafür stehen den Operateuren heute bereits zwei &quot;da Vinci&quot;-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe in der <a href="/einrichtungen/urologie">Urologie</a>, <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Gynäkologie</a> und Chirurgie zur Verfügung. In der Neurochirurgie, der <a href="/einrichtungen/oup/wirbelsäulenchirurgie">Wirbelsäulen- und Gelenkchirurgie</a> und der Traumatologie ist die navigierte Chirurgie seit langem fest etabliert. In den vergangenen Jahren konnten so mehrere tausend Eingriffe minimal-invasiv mit Hilfe dieser unterstützenden Technik durchgeführt werden. In Kürze wird am UKL ein drittes innovatives Roboter-System innerhalb eines OP-Neubaus eingerichtet. &quot;Mit dem Neubau von drei Operationssälen, die im Jahr 2022 für die Versorgung zu operierender Patienten zur Verfügung stehen, wird eine neue Dimension in der Versorgung unserer Patienten erreicht&quot;, beschreibt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. Innerhalb des Neubauprojektes entstehen drei Hybrid-Operationssäle, einer davon mit integrierter angiografischer Bildgebung, ein weiterer mit eingebautem Computertomographen und Navigationssoftware sowie ein Saal mit einem MRT-Gerät. &quot;Diese Erweiterung wurde angesichts steigender Patientenzahlen und des medizinischen Fortschritts notwendig und vervollständigt jetzt unsere Möglichkeiten in der modernen Chirurgie&quot;, so Josten.&#160;<br><br></p> <p>Auch für die Arbeit des neu gegründeten Zentrums stellt diese Erweiterung eine wichtige Ergänzung dar. Dank innovativer intraoperativer Bildgebung mit Echtzeitkontrolle und Möglichkeiten der navigierten 3D-Rekonstruktion bieten die roboterassistierten und navigierten neuen operative Verfahren den Patienten eine höhere Sicherheit und eine Verringerung der mit der Operation verbundenen Belastung. &#160;&#160;<br><br></p> <p>&quot;Wir arbeiten bereits seit 2011 mit dem OP-Roboter da Vinci&quot;, berichtet Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der UKL-Klinik für Urologie. &quot;Aufbauend auf diesen guten Erfahrungen setzen wir unseren Weg mit der Zentrumsgründung jetzt konsequent fort.&quot; Die Assistenz des Robotersystems führe die minimal-invasive Chirurgie zu höchster Präzision. &quot;Durch die geringe Größe der Eintrittsstellen sinkt die operationsbedingte Infektionsgefahr&quot;, so der Mitinitiator des neuen Zentrums. Dank der schonenden OP-Methode erhole sich der Patient zudem rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.&#160;</p> <p>Stolzenburg sieht die Notwendigkeit eines interdisziplinären Zentrums, um dem steigenden Bedarf an roboter-assistierter und navigierter Chirurgie gerecht zu werden&#58; &quot;Die Zahl und das Spektrum der Patienten, die für eine solche innovative Behandlung in Frage kommen, erweitert sich stetig, auch, weil mit der Zahl der beteiligten Fachgebiete die Interdisziplinarität steigt&quot;, so der UKL-Urologe.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Es gilt zukünftig sowohl die roboterassistierte Chirurgie als auch die navigierte Chirurgie weiter zu entwickeln und beides zusammen zu führen. Das Universitätsklinikum Leipzig sieht es als eine originäre Aufgabe, die Einführung neuester medizinischer Technik klinisch und wissenschaftlich im Rahmen eines interdisziplinären Zentrums zu begleiten, um letztendlich unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen&quot;, so Prof. Meixensberger, Direktor der UKL-Klinik für <a href="/einrichtungen/neurochirurgie">Neurochirurgie</a> und einer der Mitinitiatoren der Neugründung. &#160;<br><br></p> <p>Neben der Urologie und der Neurochirurgie gehören dem Zentrum folgende Fachbereiche des UKL an&#58; Gelenkchirurgie, Gynäkologie, Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Kinderchirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neuroradiologie, Radiologie, Transplantationschirurgie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie sowie das an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig beheimatete <a href="https&#58;//www.iccas.de/">Innovationszentrum für Computer-assistierte Chirurgie (ICCAS)</a> an.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Spenden statt entsorgen: Luftpost nach Toamasina<img alt="Dr. Franziska Frank, Dr. Ronny Grunert und Constanze Drephal (v.l.n.r.) sammeln OP-Material für ein Krankenhaus in Madagaskar." src="/presse/PressImages/pic_20210223111836_8ce199ec2c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-22T23:00:00ZLeipzig. Partnerschaftliche Hilfe für ihre ärztlichen Kollegen eines Krankenhauses in Madagaskar leisten Neurochirurgen des Leipziger Universitätsklinikums (UKL): Per Post geben sie einwandfreies OP-Material, welches entsorgt werden müsste, an das "Centre Hopitalier Universitaire" in der Stadt Toamasina weiter. Dort wird die Spende dankbar erwartet. <p>Auf einer Urlaubsreise vor etwa drei Jahren knüpfte Prof. Dirk Winkler, Oberarzt und stellvertretender Direktor der <a href="/einrichtungen/neurochirurgie">Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</a> am UKL, Kontakte zum Uniklinikum in Toamasina. In der Hafenstadt direkt an der Ostküste Madagaskars leben etwa 280.000 Einwohner.</p> <p>Per E-Mail oder WhatsApp blieb man im Gespräch und die Idee, qualitativ hochwertiges OP-Material zu spenden statt es zu entsorgen, wuchs und wurde konkreter. &quot;Eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt reicht nicht, sondern es bedarf der dringenden Unterstützung mit dem Nötigsten, um die Menschen in Madagaskar in das 21. Jahrhundert zu begleiten&quot;, sagt Prof. Winkler zu seiner Motivation, eine solche Aktion auf die Beine zu stellen.</p> <p>Mittlerweile kennen die Mitarbeiter im Zentral-OP des UKL die gelbe Kiste mit der Aufschrift &quot;Prof. Winkler&quot;, und füllen sie regelmäßig. Denn darin landen die Materialien, die für das nächste Paket auf die Insel im Indischen Ozean in Frage kommen. Constanze Drephal und Mike Löffelmann von der Leitung des Zentral-OP haben immer ein Auge darauf, dass sich die Kiste füllt, aber auch nur das darin landet, was verschickt werden kann, bevor sich Dr. Ronny Grunert von der neurochirurgischen Klinik um die Logistik rund um den Versand kümmert.&#160;<br><br></p> <p>Hauptsächlich Naht- und Verbandsmaterial gehen auf die Reise auf die Insel am südlichen Ende von Afrika - Materialien, deren Ablaufdatum überschritten ist und die nach den strengen deutschen Richtlinien nicht mehr verwendet werden dürfen. &quot;Doch trotz dieses Überschreitens des aufgedruckten Datums behalten die Produkte - ähnlich wie bei Lebensmitteln - noch längere Zeit ihre einwandfreie Qualität und können unbesorgt verwendet werden&quot;, betont Dr. Grunert.&#160;</p> <p>Die Sendung jetzt ist die mittlerweile dritte Lieferung. Jeweils drei Pakete gingen auch schon im August und im Dezember 2020 an das Krankenhaus in Toamasina. Klar als &quot;medical aid&quot; - medizinische Hilfsleistung - gekennzeichnet, erreichten die Lieferungen auch im Corona-Jahr problemlos ihre Empfänger. Und dort zeigt man sich sehr erfreut, fehlen die Dinge, die die Pakete enthalten, denn auch wirklich. Die Spendenaktion soll auf jeden Fall weitergehen. Bleibt also zu hoffen, dass die gelbe Kiste im Zentral-OP immer gut gefüllt wird.&#160;</p>

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