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Leipziger Hämatolog:innen erforschen seltene Formen von Blutkrebs<img alt="Blutgerinnsel" src="/presse/PressImages/uni_pic_aa466a503c20220804115436.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-08-04T22:00:00ZAuch wenn es in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte in der Behandlung seltener Formen von Blutkrebs gab und in Deutschland neue Medikamente zugelassen wurden, bleibt die Prognose für viele Betroffene weiterhin ungünstig. Forschungsteams der Universitätsmedizin Leipzig arbeiten in mehreren vorklinischen und translationalen Projekten an einem besseren Verständnis dieser Erkrankungen. Die Wissenschaftler:innen untersuchen, wie Knochenmarkkrebs entsteht. Darüber hinaus finden sie einen neuen molekularen Funktionsmechanismus und belegen in einer weiteren Studie das hohe Rückfallrisiko von Patient:innen mit geringen Mengen an Leukämiezellen. Die Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen sind in vielbeachteten Fachjournalen veröffentlicht. <p>Warum entwickeln bis zu 80 Prozent der Patient&#58;innen mit Knochenmarkkrebs, dem Multiplen Myelom, Knochenschäden in manchen Regionen des Körpers, während andere von diesen Schäden, den sogenannten Osteolysen, verschont bleiben? Dieser Umstand wurde bislang nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht. Im Zuge eines Forschungsaufenthaltes in Buffalo, New York/USA, konnte der Leipziger Oberarzt PD Dr. Maximilian Merz zeigen, dass sich die bösartigen Plasmazellen, die eine Knochenschädigung auslösen, signifikant vom Rest des Körpers unterscheiden. Mittels Computertomografie-gestützter Punktionen wurden Myelomzellen gezielt aus Osteolysen gewonnen und unter anderem mittels Einzelzellsequenzierung untersucht. Die so gewonnenen Proben wurden dann mit den bösartigen Plasmazellen aus dem Beckenkamm verglichen. Hier wird in der Routinediagnostik normalerweise die Knochenmarkpunktion durchgeführt, um die bösartigen Zellen weiter zu untersuchen. Dr. Merz und sein Team konnten nachweisen, dass Plasmazellen aus Osteolysen Gene hervorrufen, die unter anderem die knochenabbauenden Osteoklasten stimulieren und eine Gefäßneubildung induzieren. „Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass das Myelom multiple Gesichter haben kann und mehrere verschiedene Klone an unterschiedlichen Orten bei Patient&#58;innen zeitgleich auftreten können. Dies wird in Zukunft diagnostische, prognostische und therapeutische Konsequenzen haben“, fasst Dr. Merz die Forschungserkenntnisse zusammen.</p> <p><strong>Neuer Funktionsmechanismus bei Leukämie der T-Lymphozyten erforscht&#160;</strong></p> <p>Die Arbeitsgruppe von PD Dr. Marco Herling entdeckte einen neuen, molekularen Funktionsmechanismus einer seltenen und bislang wenig erforschten Blutkrebsform der T-Lymphozyten. Diese Erkrankung spricht auf die üblichen Blutkrebstherapien kaum an und hat mit einem durchschnittlichen Patientenüberleben von circa zwei Jahren eine schlechte Prognose. Die Arbeitsgruppe um Herling fand bei ihren Untersuchungen heraus, dass das Molekül AGO2 bei der seltenen Blutkrebsform eine entscheidende Rolle spielt. AGO2 galt bisher als zentrales, krebsanregendes Molekül, welches wesentlich an der Feinregulation der normalen und tumoralen Genexpression beteiligt ist. „Wir konnten in unseren Forschungen einen neuen, unkonventionellen Funktionsmechanismus von AGO2 in den Leukämiezellen entschlüsseln“, resümiert Dr. Herling und führt weiter aus&#58; „AGO2 interagiert direkt mit wesentlichen Proteinen der Signalübertragung von einem ganz zentralen Wachstumsfaktor der T-Zelle, dem T-Zell Antigenrezeptor. Die Anwesenheit von AGO2 verstärkt die Antwort auf eingehende Zellsignale.“ Diese bisher unbekannte molekulare Interaktion wurde in verschiedenen Methoden der Proteinanalytik validiert und in ihrer hochmolekularen Struktur berechnet. Sie stellt einen neuen medizinischen Ansatz für therapeutische Interventionen dar.&#160;</p> <p><strong>Patient&#58;innen mit sehr geringen Mengen von Leukämiezellen haben hohes Rückfallrisiko</strong></p> <p>Für Patient&#58;innen mit akuter myeloischer Leukämie stellt eine Knochenmarktransplantation in bestimmten Situationen eine wirksame Therapieoption dar. Die Erkrankten mit einem hohen Rückfallrisiko nach einer Transplantation möglichst schon während der Behandlung zu erkennen, ist den Mediziner&#58;innen wichtig. Denn mit dem Wissen können sie die Therapieoptionen frühzeitig anpassen. Die Forschungsgruppe um PD Dr. Madlen Jentzsch und PD Dr. Sebastian Schwind beschäftigt sich mit Möglichkeiten, während und nach der Behandlung einer Leukämie auch kleinste Mengen überlebender Tumorzellen in Blut und Knochenmark nachzuweisen. In ihrer Studie konnten die Forscher&#58;innen zeigen, dass der Nachweis der messbaren Resterkrankung in scheinbar Leukämie-freien Patienten, die kurz vor der Durchführung einer Knochenmarktransplantation stehen, ein wichtiger Prognosefaktor ist. Die Relevanz der Resterkrankung zeigt sich auch unabhängig davon, ob die Transplantation als erste Therapie oder erst nachdem der Patient einen Rückfall erlitten hat, durchgeführt wurde. „Unsere Ergebnisse tragen zum besseren Verständnis akuter Leukämien bei und können so die Behandlungsplanung optimieren“, erläutert PD Dr. Jentzsch und fügt hinzu&#58; „Sie stellen eine wichtige Grundlage für die Entwicklung geeigneter Therapien dar, welche in der Lage sind, auch kleinste Mengen überlebender Tumorzellen vollständig zu beseitigen.“</p> <p>Alle drei Arbeitsgruppen forschen in der Medizinischen Klinik I für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Platzbecker am Universitätsklinikum Leipzig. Die Universitätsmedizin Leipzig profiliert sich zum Standort eines onkologischen Spitzenzentrums. Erst kürzlich zeichnete die Deutsche Krebshilfe das Mitteldeutsche Krebszentrum Leipzig/Jena mit einer <a href="https&#58;//www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/versorgung-von-krebspatienten-in-mitteldeutschland-auf-hoechstem-niveau-2022-07-26">Exzellenzförderung</a> aus.&#160;</p> <p><strong>Die Original-Publikationen sind erschienen in&#58;</strong></p> <p>Nature Communications <br><a href="https&#58;//www.nature.com/articles/s41467-022-28266-z" target="_blank" rel="noopener">„Deciphering spatial genomic heterogeneity at a single cell resolution in multiple myeloma”</a> <br>DOI&#58; 10.1038/s41467-022-28266-z</p> <p>Cancer Research <br><a href="https&#58;//pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35259248/" target="_blank" rel="noopener">“Noncanonical Function of AGO2 Augments T-cell Receptor Signaling in T-cell Prolymphocytic Leukemia”</a> <br>DOI&#58; 10.1158/0008-5472.CAN-21-1908</p> <p>Blood Advances <br><a href="https&#58;//pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35605254/" target="_blank" rel="noopener">“Impact of the MRD status in AML patients undergoing allogeneic stem cell transplantation in first vs second remission”</a> <br>DOI&#58; 10.1182/bloodadvances.2022007168&#160;</p> <p>&#160;</p>
Blutkrebsexperten des UKL jetzt Teil des Europäischen Referenznetzwerkes EuroBloodNet<img alt="Brachten einen umfangreichen Bewerbungs- und Prüfungsprozess erfolgreich zu Ende&#58; Prof. Uwe Platzbecker, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie, und Dr. Anne Sophie Kubasch." src="/presse/PressImages/pic_20220120101946_d4bb35c75b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-01-19T23:00:00ZLeipzig. Seit 1. Januar 2022 gehört die Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Platzbecker zum Europäischen Referenznetzwerk EuroBloodNet. Das Netzwerk ist eine einzigartige und innovative grenzübergreifende Kooperationsplattform für Spezialisten im Bereich der Diagnose und Behandlung komplexer und seltener hämatologischer Erkrankungen. <p>&quot;Wir können damit unsere Patienten mit seltenen Blutkrebserkrankungen künftig besser versorgen, weil wir von den Forschungsergebnissen und Erfahrungen dieses europäischen Verbundes profitieren. Zugleich kommen unsere Erkenntnisse den Patienten mit seltenen Erkrankungen der anderen beteiligten hochqualifizierten multidisziplinären Gesundheitsteams in 14 anderen Ländern Europas zugute&quot;, so Dr. Anne Sophie Kubasch vom Team um Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Direktor der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1">Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie</a>.</p> <p>Hauptziel von EuroBloodNet ist es, durch die europaweite Bündelung von Expertenwissen und Ressourcen die beste Gesundheitsversorgung für Patienten mit seltenen Blutkrebserkrankungen zu schaffen. Dafür werden modernste Diagnoseverfahren und Therapien gefördert und zugleich alle Hindernisse für deren Bereitstellung auf europäischer Ebene beseitigt. Das Netzwerk soll gewährleisten, dass alle europäische Bürger, die von einer seltenen hämatologischen Krankheit betroffen sind, den gleichen Zugang zu hochspezialisierter Versorgung bekommen. EuroBloodNet umfasst onkologische (erwachsene Patienten) und nicht-onkologische (Kinder und Erwachsene) seltene hämatologische Erkrankungen inklusive myeloischen und lymphatischen Malignomen, seltenen Anämien, Formen des Knochenmarkversagens, seltenen Blutgerinnungsstörungen und seltenen erblichen Formen der Hämochromatose.</p> <p>Prof. Platzbecker erläuterte, dass jede Institution, die Mitglied eines Europäischen Referenznetzwerkes werden will, vorab ein ausgeprägtes Maß an Expertise vorweisen muss. &quot;Wir freuen uns sehr, dass wir am Universitätsklinikum Leipzig nach einem umfangreichen Bewerbungs- und Prüfungsprozess jetzt zu den 66 hochqualifizierten Zentren in Europa gehören, die sich den seltenen hämatologischen Krankheiten besonders widmen.&quot;</p>
Vielversprechende neue Therapieoptionen zur Behandlung von Blutkrebserkrankungen<img alt="Wissenschaftlicher Leiter des digitalen „2. Leipziger hämatologischen Patiententages“ ist Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie am UKL&#58; „Die Teilnahme ist unkompliziert ohne vorherige Registrierung online möglich.“" src="/presse/PressImages/pic_20220114110538_647c1dba23.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-01-13T23:00:00ZLeipzig. MDS, AML, MPN, Multiples Myelom – die Abkürzungen und Begriffe stehen für eine Reihe von Blutkrebserkrankungen wie zum Beispiel das Myelodysplastische Syndrom (MDS), die Akuten myeloischen Leukämien (AML), Myeloproliferativen Neoplasien (MPN) oder Multiplen Myelome und Lymphome. Neuartige Immuntherapien zur Behandlung dieser Erkrankungen weisen vielversprechende und meist nebenwirkungsärmere Therapiemöglichkeiten auf und werden aktuell innerhalb klinischer Studien am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) untersucht. Dies und mehr wird Thema auf dem "2. Leipziger hämatologischen Patiententag" sein, welcher als gemeinsame Veranstaltung des "Mitteldeutschen Krebszentrums", einer Kooperation zwischen den Uniklinika Leipzig und Jena, am Mittwoch, 19. Januar, ab 16 Uhr stattfindet. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wird die Veranstaltung rein digital angeboten. <p>Betroffene und Angehörige erwartet an diesem Tag ein umfassendes Informationsprogramm über Bluterkrankungen wie MDS, AML, MPN, Multiples Myelom sowie Lymphome.</p> <p>Im ersten Veranstaltungsteil <strong>ab 16 Uhr</strong> mit Vorträgen von Experten der UKL-Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie, des Jenaer Uniklinikums sowie kooperierender Praxen geht es beispielsweise um aktuelle Neuigkeiten aus dem &quot;Mitteldeutschen Krebszentrum&quot;, um Komplementärmedizin in der Hämatologie, um neue Erkenntnisse zu Klinischen Studien und um Besonderheiten bei Patienten mit Blutkrebserkrankungen, die sich mit dem Coronavirus infizieren.</p> <p>Im zweiten Teil <strong>ab 17.45 Uhr</strong> haben die Teilnehmer dann die Möglichkeit, sich in drei virtuellen Räumen mit Experten aus dem UKL sowie hämatologischen Praxen über einzelne Erkrankungen und deren Therapieoptionen im Rahmen klinischer Studien auszutauschen und zu diskutieren. Zum Abschluss stellen sich auch Selbsthilfegruppen vor, die ein umfangreiches Unterstützungsangebot für betroffene Patienten anbieten.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Aufgrund der aktuell anhaltenden Corona-Situation haben wir uns auch zum Schutz der Teilnehmer dafür entschieden, die Veranstaltung als digitalen Webcast durchzuführen&quot;, sagt Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Direktor der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1">Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie am UKL</a>, und wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung. &quot;Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf eine rege digitale Teilnahme - diese ist unkompliziert ohne vorherige Registrierung online möglich.&quot;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Im Vorfeld der Veranstaltung wird es am <strong>Montag, 17. Januar</strong>, zusätzlich ab 18.30 Uhr eine Live-Frage-Antwort-Runde mit Klinikdirektor Prof. Platzbecker und Dr. Anne Sophie Kubasch auf dem I<strong>nstagram-Kanal</strong> des UKL (<a href="https&#58;//www.instagram.com/uniklinikum_leipzig/?hl=de">@uniklinikum_leipzig</a>) geben. Hier können Patienten ihre Fragen zum Thema Blutkrebs direkt im Chat stellen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>2. Leipziger hämatologischer Patiententag</strong></p> <p>als digitaler Webcast</p> <p>Mittwoch, 19. Januar 2022,</p> <p>16 Uhr bis 20 Uhr</p> <p>Teilnahme unter&#58; <a href="http&#58;//www.ukl-live.de/">www.ukl-live.de</a></p>
Mit neuen Zell- und Gentherapien gegen den Krebs<img alt="" src="/presse/PressImages/pic_20210616165203_a677d660ee.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-06-16T22:00:00ZMit personalisierten Therapien, die die Selbstheilungskräfte des Körpers anstacheln, wollen Wissenschaftler aus Sachsen neue Technologien gegen bislang unheilbare Krebserkrankungen einsetzen.<p>&quot;Zell- und Gentherapien werden heute schon bei Fällen von Leukämie und Lymphknotenkrebs angewandt&quot;, so Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Direktor der K<a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1">linik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig und einer der beteiligten Wissenschaftler des <a href="https&#58;//saxocell.de/">Innovationsprojekts SaxoCell</a>. In Leipzig werden Zelltherapeutika hergestellt und für die Behandlung von Blutkrebs am UKL erfolgreich angewandt. Mittelfristig sollen diese Verfahren aber auch Patienten mit anderen Krebserkrankungen helfen.</p><p>Am 23. Juni werden P​D Dr. Marco Herling, Geschäftsführender Oberarzt Hämatologie und Zelltherapie, und Dr. Vladan Vucinic, Oberarzt Hämatologie und Zelltherapie, im Rahmen der Vortragsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot; über diese neuartigen Therapien informieren. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen und Standards der Zell- und Gentherapie, der historische Weg zu diesen Verfahren und ein Ausblick auf Chancen und Risiken solcher Behandlungen.</p><p>Hinter SaxoCell stehen Wissenschaftler der Universitätsmedizin Leipzig, des<a href="https&#58;//www.izi.fraunhofer.de/"> Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI)</a>, der TU Dresden sowie des Klinikums Chemnitz. Ziel ist die breite Anwendung neuartiger Gen- und Zelltherapeutika, so genannter &quot;lebender Arzneimittel&quot;.</p><div class="embed-responsive embed-responsive-16by9"> <iframe width="1920" height="1080" class="embed-responsive-item" src="https&#58;//www.youtube.com/embed/DXzRsw-csvM" frameborder="0"></iframe>&#160;</div><p>&#160;</p><p>Info&#58;</p><p><a href="/Seiten/medizin-fuer-jedermann.aspx">Vortragsreihe am UKL &quot;Medizin für Jedermann&quot;</a></p><p>Thema&#58; Zell- und Gentherapien zur Behandlung von Krebserkrankungen</p><p>Referenten&#58; P​D Dr. Marco Herling und Dr. Vladan Vucinic</p><p>23. Juni 2021, 18.15 bis 19.30 Uhr</p><p>unter&#58;<a href="/"> www.uniklinikum-leipzig.de</a></p>
UKL würdigt „Systemerhalterinnen“ im Gesundheitswesen<img alt="Frauen sind am UKL überall im Einsatz&#58; Als Ärztinnen, Pflegerinnen, Physiotherapeutinnen direkt am Patientenbett. In der Administration, in technischen Bereichen, in der beruflichen Ausbildung. Neun von 3.883 geben ihnen stellvertretend zum diesjährigen Frauentag ein Gesicht." src="/presse/PressImages/pic_20210305113947_c415bdd4dd.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-03-04T23:00:00ZLeipzig. Seit mehr als einem Jahr leben wir mit dem Coronavirus. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich bleibt davon unberührt. Es sind viele Frauen, die seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 unser System am Laufen halten. Sie gelten als "Systemerhalterinnen" in der Krise, denn in den sogenannten systemrelevanten Bereichen, von Krankenhäusern über Kindergärten bis hin zu Schulen und dem Lebensmitteleinzelhandel, bilden sie die überwältigende Mehrheit der Beschäftigten. Auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stellen sie einen Anteil von über 70 Prozent aller Beschäftigten. <p>Die COVID-19-Pandemie hat das Leben jedes Einzelnen beeinflusst. Übliche Unterstützungssysteme wie Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen sind nicht mehr umfassend verfügbar. Die daraus erwachsenden Belastungen tragen Frauen in hohem Maße, denn nach wie vor ist ihr Alltag besonders stark geprägt von den Mehrfachaufgaben in Job, Haushalt sowie Sorgearbeit für junge und alte Familienangehörige. Weil Frauen überproportional oft in systemrelevanten Berufen tätig sind, erhöht sich für sie - wie für ihre männlichen Kollegen - das Infektionsrisiko. Manche müssen sich neben ihrer kräftezehrenden Arbeit in der Klinik noch um das Home-Schooling ihrer Kinder oder um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Zudem können sie als Angestellte im Gesundheitswesen, bis auf wenige Ausnahmen in administrativen Bereichen, nicht von Zuhause aus arbeiten.</p> <p>Das UKL möchte aus Anlass des Internationalen Frauentags sichtbar machen, welchen großen Beitrag die Mitarbeiterinnen am <a href="/">UKL</a> geleistet haben und leisten&#58; Zum Stichtag 31. Dezember 2020 waren im gesamten Klinikum 73 Prozent der Beschäftigten Frauen, das sind insgesamt 3.883 Mitarbeiterinnen. Im pflegerischen und medizinisch-technischen Dienst beträgt der Anteil von Frauen sogar 84 Prozent, unter Ärztinnen und Ärzten 48 Prozent.&#160;</p> <p>Mit dieser Verteilung liegt das UKL im bundesweiten Durchschnitt. Der Frauenanteil in Gesundheitsberufen lag laut einer Statistik der Universität Leipzig in Deutschland im Juni 2020 bei 81,8 Prozent. Internationale Daten zeigen, dass Deutschland mit dieser Verteilung nicht allein dasteht&#58; Weltweit sind es rund 70 Prozent Frauen, die im Gesundheits- und Sozialsektor arbeiten.&#160;</p> <p>&quot;Selbstverständlich geben alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag ihr Bestes&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand am <a href="/">UKL</a>. &quot;Doch heute zum Weltfrauentag wollen wir uns an die Frauen in unserem Haus wenden, die mehr als zwei Drittel unserer Belegschaft ausmachen. Sie sind eine tragende Säule unserer Arbeit hier am <a href="/">Universitätsklinikum Leipzig</a>, und das in einer ganz besonders anstrengenden Zeit. Dafür sind wir Ihnen zu großem Dank verpflichtet.&quot;</p> <p>Mitarbeiterinnen sind am UKL überall im Einsatz&#58; Als Ärztinnen, Pflegerinnen, Physiotherapeutinnen direkt am Patientenbett. In der Administration, in technischen Bereichen, in der beruflichen Ausbildung. Neun von 3.883 geben ihnen stellvertretend zum diesjährigen Frauentag ein Gesicht&#58; Die Ärztinnen Dr. Daniela Branzan, Bereichsleiterin der Gefäßchirurgie und Dr. Susanne Briest, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde. Die Kinderkrankenschwester und Zentrale Praxisanleiterin Tina Kilian und Marisa Noblet, Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Hämatologie und Internistischen Onkologie. Cindy Müller, Sozialarbeiterin / -pädagogin, Kristin Poser, stellvertretende Leiterin des Ernährungsteams / der Ernährungsambulanz, Birgit Schur, Teamleiterin der Rezeptionen, Nadine Stegner, Physiotherapeutin, und Bärbel Zimmermann, Leiterin des Sachgebiets Grünanlagen.&#160;</p> <p>Sie sind täglich im Einsatz, um die Versorgung der Patienten am Universitätsklinikum an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz sicherzustellen und zu unterstützen - so wie 3.874 andere Kolleginnen.&#160;</p> <p>Erfahren Sie mehr über unsere neun Protagonistinnen auf der UKL-Webseite&#58; https&#58;//www.uniklinikum-leipzig.de/weltfrauentag&#160;</p>


Janssen entwickelt in Kooperation KI-basiertes Tool für die Hämatoonkologie

Die Plattform soll in Zukunft die Therapieentscheidung bei komplexen Bluterkrankungen unterstützen.

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21.10.2020

Klinische Studie SHAPE stärkt den Standort der Universitäts-Biobank

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