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Wenn Immunzellen zu Krebsjägern werdenUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Neue Hoffnung für Patient:innen mit <img alt="PD Dr. Vladan Vučinić, Krankenschwester Birgit Walther, Prof. Klaus Metzeler und Dr. Marie Jung (v. l.) bei der 300. CAR-T-Zell-Therapie am Bett der Patientin Ines Kortmann." src="/presse/PressImages/20251202-L-UKL-CAR-T-Zelltherapie-17970-6936a59e60d14.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-12-07T23:00:00ZLeipzig. In der vergangenen Woche wurde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) zum 300. Mal eine Krebserkrankung mithilfe von CAR-T-Zellen therapiert. Damit können derzeit einige schwere Formen von Blut- und Lymphdrüsenkrebs wie die Akute Lymphatische Leukämie, B-Zell Non-Hodgkin Lymphome und das Multiple Myelom behandelt werden – und dies mit deutlich besseren Erfolgsaussichten. Seit Beginn der Anwendung dieser innovativen Therapieform am UKL im Jahr 2019 ist die Zahl der auf diese Weise durchgeführten Behandlungen Jahr für Jahr gestiegen. Allein in diesem Jahr erhielten bereits 81 Patient:innen eine CAR-T-Zelltherapie. Weitere neun Behandlungen sind bis Jahresende noch geplant. Zum Vergleich: 2024 kam diese innovative Methode der Krebsbehandlung in 70 Fällen zum Einsatz. Das UKL zählt damit zu den führenden CAR-T-Zell-Zentren in Deutschland.<p>„Es ist jetzt 13&#58;03 Uhr. Auf die Plätze, fertig, los …!“ Mit diesen Worten öffnete Dr. Marie Jung, Ärztin in Weiterbildung an der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1">Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie, Hämostaseologie und Infektiologie</a> am <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">Universitätsklinikum Leipzig (UKL)</a>, den Infusionsschlauch. Aufmerksam beobachtet die Patientin Ines Kortmann, wie die lebensrettende Flüssigkeit aus dem Infusionsbehälter tropft. Die 37-Jährige leidet an einem Non-Hodgkin-Lymphom, einer Krebserkrankung, die das gesamte lymphatische System betrifft. Sie wurde aus dem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.sanktgeorg.de/klinikum-st-georg-krankenhaus-medizin-in-leipzig.html">Städtischen Klinikum St. Georg</a> zugewiesen, mit dem das UKL erst vor einigen Wochen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hatte und mit dem bereits seit Jahren eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Zelltherapie etabliert ist. Ein vorangegangener konventioneller Therapieansatz hatte nicht das gewünschte Ergebnis gebracht.&#160;<br><br><strong>Heilungschancen besser als bei jeder anderen Therapie</strong><br><br>&#160;„Wenn es bei einer Erkrankung wie dem Non-Hodgkin-Lymphom zu einem Rückfall kommt, standen die Heilungschancen noch vor wenigen Jahren nicht gut, weil die Patient&#58;innen oft nicht ausreichend und vor allem nicht dauerhaft auf die damals zur Verfügung stehenden Mittel angesprochen haben“, blickt PD Dr. Vladan Vučinić, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie, Hämostaseologie und Infektiologie, zurück. Bei einer CAR-T-Zelltherapie liegen die Ansprechraten signifikant höher als bei anderen konventionellen Therapieformen.<br><br>„Zum Einsatz kommen hier körpereigene, aber im Labor gentechnisch veränderte Immunzellen, die Krebszellen aufspüren und beseitigen“, fasst der auf zelluläre Therapien und Lymphome spezialisierte Oberarzt das Prinzip der Behandlung zusammen. Die Therapie beginnt mit dem Herausfiltern von bestimmten Abwehrzellen, den T-Zellen, aus dem Blut des Patienten in der Hämatologischen Ambulanz des UKL. Danach werden diese in einem darauf spezialisierten Labor gentechnisch verändert, um sie mit einem sogenannten Chimären Antigen-Rezeptoren (CAR) auszustatten. Dieses CAR-Molekül an der Zelloberfläche hilft den Immunzellen, die Krebszellen gezielt zu erkennen und anzugreifen. Die so entstandenden CAR-T-Zellen werden anschließend im Labor in einem mehrwöchigen Prozess vermehrt. Vor der Infusion unterzieht sich der Patient einer vorbereitenden milden Chemotherapie, bei der die meisten körpereigenen T-Zellen reduziert werden. Dadurch wird Platz geschaffen, damit die neu gebildeten CAR-T-Zellen effektiv wirken können. Zwei Tage nach Ende der Chemotherapie werden die gentechnisch veränderten CAR-T-Zellen schließlich dem Patienten als einmalige Infusion verabreicht.<br><br><strong>Eines der größten CAR-T-Zell-Center in Deutschland</strong><br><br>Im Frühjahr 2019 als sechstes Zentrum in Deutschland für die Behandlung mit CAR-T-Zellen zertifiziert, wird diese Therapie seit Juni 2019 am Universitätsklinikum Leipzig eingesetzt. Bereits Ende 2022 war das UKL deutschland- und europaweit das erste Zentrum, das für sämtliche verfügbaren CAR-T-Produkte zugelassen war. „Nach wie vor zählen wir zu den führenden Standorten auf dem Gebiet der Zelltherapie in der Bundesrepublik“, sagt Prof. Dr. Klaus Metzeler, kommissarischer Direktor der Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie, Hämostaseologie und Infektiologie am UKL. „Mit anderen Worten&#58; Wir sind einer der größten Zentren für die CAR-T-Zelltherapie und eines der wenigen in Deutschland, die den Patient&#58;innen das gesamte Spektrum der verfügbaren CAR-T-Zelltherapien anbieten können. Grundlage dafür ist nicht zuletzt die hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit und hohe Motivation der Mitarbeitenden in unserem Haus. Dadurch fließen unterschiedliche Kompetenzen zusammen – eine wichtige Voraussetzung, um Krebserkrankungen in ihrer Vielfalt und Komplexität erfolgreich bekämpfen zu können. Durch unsere große Erfahrung auf diesem Gebiet können wir unseren Patient&#58;innen immer wieder auch innovative, ganz neue Behandlungen im Rahmen von klinischen Studien anbieten.“&#160;<br><br><strong>UKL baut eigene Car-T-Zell-Produktion auf&#160;</strong><br><br>Am Universitätsklinikum Leipzig werden außerdem gerade die Voraussetzungen für eine eigene CAR-T-Zell-Produktion geschaffen, deren Start für das kommende Jahr geplant ist. Damit sollen zukünftig vor allem individuell zugeschnittene CAR-T-Zelltherapien möglich werden. „Gegenwärtig wird immer stärker sichtbar, dass die CAR-T-Zelltherapie auch für andere Krebsarten und auch für Autoimmunerkrankungen immer bedeutender wird“, erläutert Prof. Dr. Klaus Metzeler. „Wir hoffen sehr, dass in Zukunft noch mehr Patient&#58;innen von solchen innovativen Therapieformen profitieren können. Außerdem könnten dadurch andere teure Therapieformen ersetzt werden .“&#160;<br>„Mit der CAR-T-Zelltherapie können wir heutzutage bei vielen Betroffenen die Erkrankung über lange Zeit unter Kontrolle bringen und in manchen Fällen sogar dauerhaft heilen“, sagt PD Dr. Vladan Vučinić. Ein Immundefekt bleibt nach der CAR-T-Therapie für eine längere Zeit bestehen. Diesem lässt sich aber durch gezielte prohylaktische Maßnahmen begegnen.<br><br><strong>Engmaschige Betreuung nach der Therapie</strong><br><br>Ines Kortmann bliebt zunächst noch etwa zwei Wochen stationär am UKL, damit eventuelle Nebenwirkungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Frühestens in vier Wochen sollte erkennbar sein, ob sich bei bei ihr ein Rückgang der Krebszellen feststellen lässt. In engem Austausch mit den behandelnden niedergelassenen Ärzt&#58;innen werden dazu eine Reihe klinischer und diagnostischer Untersuchungen durchgeführt. Fürs Erste ist sie froh, dass sie die möglicherweise lebensrettende Infusion erhalten hat. „Jetzt muss ich noch eine Stunde warten. Danach freue ich mich erstmal auf mein Mittagessen – und heute Abend rufe ich meine Familie an und berichte ihr von diesem aufregenden Tag.“</p>
Hämophilie-Zentrum des UKL für Gentherapie zugelassen – als erstes Zentrum in SachsenUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Das Team um PD Dr. Pfrepper und Prof <img alt="Das Team um PD Dr. Pfrepper und Prof. Dr. Petros (r.) des Hämophilie-Zentrums am UKL hat als erstes Zentrum in Sachsen die Zulassung für die Anwendung von Gentherapien bei Patient&#58;innen mit Blutgerinnungsstörung erhalten." src="/presse/PressImages/I-20250306077572-67cfeb746d786.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-03-10T23:00:00ZLeipzig. Das Hämophilie-Zentrum des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) ist als erstes Zentrum in Sachsen für die Anwendung von Gentherapien bei Patient:innen mit Blutgerinnungsstörung zugelassen worden. Damit erweitert die erst im vergangenen Jahr als Hemophilia Comprehensive Care Center (HCCC) zertifizierte Abteilung ihr Leistungsspektrum. Bislang wurden Betroffene hier vor allem medikamentös behandelt. Mit der Zulassung zur Gentherapie haben Prof. Dr. Sirak Petros, Facharzt für Innere Medizin, Internistische Intensivmedizin und Hämostaseologie am UKL, der das Zentrum leitet, und sein Team nun eine weitere Behandlungsoption. Sie ermöglicht Patient:innen mit Blutgerinnungsstörung auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten zu verzichten und ein annähernd normales Leben zu führen.<p style="text-align&#58;justify;">Langanhaltendes Nasenbluten, ausgeprägte blaue Flecke, spontane Gelenkeinblutungen, eine besonders starke Menstruation – die Symptome einer Hämophilie können sehr vielfältig sein. Anders sieht es mit der Behandlung der erblich bedingten Krankheit aus. „Menschen mit Hämophilie fehlen bestimmte Gerinnungsfaktoren, wodurch ihr Blut nur sehr langsam gerinnt“, erklärt Oberarzt PD Dr. Christian Pfrepper, vom <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/gerinnungszentrum">Hämophilie-Zentrum</a> des UKL. „Die Standardtherapie dagegen ist der Ersatz der fehlenden Gerinnungsfaktoren. Alternativ können wir die Patient&#58;innen auch mit Antikörpern behandeln, die so programmiert sind, dass sie die Funktion des fehlenden Gerinnungsfaktors übernehmen.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Für die Betroffenen heißt das, dass sie sich aller zwei bis 14 Tage selbst spritzen müssen. Wie oft genau, hängt auch von der Form der Erkrankung aus&#58; Patient&#58;innen mit Hämophilie A fehlt Gerinnungsfaktor VIII, Patient&#58;innen mit Hämophilie B hingegen Gerinnungsfaktor IX, wobei die Hämophilie A häufiger auftritt.</p><p style="text-align&#58;justify;">Für eine Gentherapie kommen beide Gruppen von Patient&#58;innen in Frage. Hier wird den Betroffenen das Gen für die Hämophilie über eine einmalige Infusion implantiert – und zwar mit Hilfe einfacher Erkältungsviren. „Ihre Hüllen werden genutzt, um das Gen in die Leberzellen der Betroffenen einzuschleusen“, erklärt Dr. Pfrepper das Prozedere, „was dazu führt, dass die Patient&#58;innen den fehlenden Gerinnungsfaktor selbst produzieren.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Aktuelle Studien belegen den Erfolg der Gentherapie. Das gilt insbesondere für die Hämophilie B. Hier beobachten Fachleute auch nach vielen Jahren noch gute Ergebnisse bei der Eigenproduktion von Gerinnungsfaktor IX. Da es sich dabei um ein neuartiges Verfahren handelt, müssen die Patient&#58;innen vor und nach der Behandlung engmaschig nach strengen Richtlinien überwacht werden.&#160;<br>Mit der jetzt vorliegenden Zulassung, die durch die enge Zusammenarbeit aller Fachbereiche und die unermüdliche organisatorische Unterstützung durch die Abteilung Qualitätsmanagement am UKL unter der Leitung von Isabell Weber möglich wurde,<strong> </strong>sind aber nicht nur Auflagen verbunden. So ist es dem Hämophiliezentrum explizit erlaubt, auch Patient&#58;innen anderer Einrichtungen als dem UKL mit der Gentherapie zu behandeln. Diese Aussicht macht vielen Betroffenen Hoffnung auf ein annähernd normales Leben.&#160;</p><p style="text-align&#58;justify;">&#160;</p><p><strong>Zentrum für Hämostaseologie / Hämophilie-Zentrum</strong></p><p>Liebigstraße 20, Haus 4</p><p>04103 Leipzig</p><p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">www.uniklinikum-leipzig.de</a></p><p>&#160;</p>
Prof. Dr. Christoph Lübbert übernimmt neu geschaffene Professur für Klinische Infektions- und TropenmedizinUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Der 53-jährige ist seit 2012 an der <img alt="Prof. Dr. Christoph Lübbert auf Stiftungsprofessur für Infektiologie berufen." src="/presse/PressImages/pic_20241119091732_fd5a10c877.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2024-11-21T23:00:00ZLeipzig. Prof. Dr. Christoph Lübbert wurde jetzt auf die neu geschaffene Professur für Klinische Infektions- und Tropenmedizin an der Universität Leipzig berufen. Der 53-jährige ist seit 2012 an der Universitätsmedizin tätig, seit 2020 leitet er zudem parallel die Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin am Klinikum St. Georg in Leipzig.<p>​Die neue Professur wird als Stiftungsprofessur vom <a href="/">Universitätsklinikum Leipzig</a> und dem <a href="https&#58;//www.sanktgeorg.de/klinikum-st-georg-krankenhaus-medizin-in-leipzig.html">Klinikum St. Georg</a> gefördert. Dieses gemeinsame Projekt ist das erste dieser Art und setzt die bisherige innovative Kooperation zwischen den beiden größten Krankenhäusern in Leipzig auf dem Gebiet der Infektionsmedizin fort.&#160;<br><br>&quot;Wir freuen uns sehr, mit dieser Professur und der Berufung von Christoph Lübbert die klinische Infektions- und Tropenmedizin am Medizinstandort Leipzig weiter stärken zu können&quot;, erklärt Prof. Dr. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;Die gemeinsame Stiftungsprofessur ist zudem ein weiterer Baustein der Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Kliniken.&quot;<br><br>Das Klinikum St. Georg, dass auf eine mehr als 80-jährige Tradition in der spezialisierten stationären Versorgung von Infektionspatienten zurückblicken kann, ist Mitstifter dieser Professur mit großer Bedeutung für die Region Leipzig und darüber hinaus.&#160;<br><br>Prof. Dr. Lübbert bringt umfassende internationale Erfahrung in der Behandlung und Erforschung von Infektionskrankheiten mit. Seine bisherige Arbeit, die seit nunmehr über 12 Jahren am UKL und seit fünf Jahren am Klinikum St. Georg erfolgt, hat ihn als einen der führenden Experten auf diesem Gebiet etabliert. &quot;Ich freue mich sehr, dass mit der Einrichtung der Professur die Infektiologie in Leipzig insgesamt aufgewertet und nun auch in Forschung und Lehre besser verankert wird&quot;, so Prof. Dr. Lübbert, der bisher eine außerplanmäßige (apl.) Professur inne hatte.&#160;</p><p></p><div class="embed-responsive embed-responsive-16by9"> <iframe width="1920" height="1080" class="embed-responsive-item" src="https&#58;//www.youtube-nocookie.com/embed/meD1RGgaqVc?si=my9a4FMjRJCOQA3g" frameborder="0"></iframe>&#160;</div>​ <br>Der Internist, Gastroenterologe, Infektiologe und Tropenmediziner mit einem weiteren Abschluss in Public Health (DTM&amp;H) des <a href="https&#58;//www.lstmed.ac.uk/">Tropeninstituts Liverpool</a> in Großbritannien hat am UKL zusammen mit den Kollegen aus der Mikrobiologie, Virologie, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin sowie klinischen Pharmazie das interdisziplinäre <a href="/einrichtungen/zinf">Zentrum für Infektionsmedizin (ZINF)</a> sowie erfolgreiche Maßnahmen zum gezielten Einsatz von Antibiotika etabliert.<br><br>2016 wurde er für seine wissenschaftliche Arbeit mit dem Präventionspreis der <a href="https&#58;//www.dgim.de/ueber-uns/deutsche-stiftung-innere-medizin/">Deutschen Stiftung für Innere Medizin</a> ausgezeichnet und im Dezember desselben Jahres erhielt er den <a href="https&#58;//gesellschaft.uni-leipzig.de/akti/auszeichnungen/litt/#&#58;~&#58;text=Theodor%20Litt%20%7c%20Universit%C3%A4tsgesellschaft%20Leipzig&amp;text=Seit%202001%20verleihen%20die%20Freunde%2cBetreuung%20von%20Studierenden%20und%20Doktoranden.">Theodor-Litt-Preis</a> der <a href="https&#58;//www.uni-leipzig.de/">Universität Leipzig</a> für besonderes Engagement in der studentischen Lehre. 2019 wurde der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1/infektiologie-und-tropenmedizin">Bereich Infektiologie und Tropenmedizin am UKL</a> erfolgreich als eines von derzeit 34 Zentren in Deutschland als &quot;Zentrum für Infektiologie (DGI)&quot; zertifiziert und erhielt damit das begehrte Qualitätssiegel der <a href="https&#58;//www.dgi-net.de/">Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI)</a>. Die <a href="https&#58;//www.sanktgeorg.de/medizinische-bereiche/kliniken-abteilungen/infektiologie-tropenmedizin.html">Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin am Klinikum St. Georg</a> wurde bereits im Jahr 2004 als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland zertifiziert. Dort steht für die Behandlung hochansteckender Erkrankungen (z.B. Lungenpest, Lassa-Fieber, Ebola-Fieber) eine von insgesamt sieben Sonderisolierstationen in Deutschland zur Verfügung, die auf ein spezialisiertes Quarantäne-Team im organisatorischen Verbund der <a href="https&#58;//www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/Stakob/Stakob_node.html">Kompetenz- und Behandlungszentren für hochkontagiöse Erkrankungen (STAKOB)</a> zurückgreifen kann, welcher am <a href="https&#58;//www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html">Robert Koch-Institut (RKI)</a> koordiniert wird. Im Oktober wurde Lübbert vom <a href="https&#58;//www.bundesgesundheitsministerium.de/">Bundesministerium für Gesundheit (BMG)</a> in die neu konstituierte <a href="https&#58;//www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/KRINKO/krinko_node.html">Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO)</a> berufen.<p></p>
Volkskrankheit Rheuma: Neue Immuntherapien und Blick in die GeschichteUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Zu den neuen Entwicklungen in der <img alt="Prof. Ulf Wagner, Leiter der Rheumatologie am UKL, beschäftigt sich mit dem Einsatz maßgeschneiderter gentechnologisch hergestellter Medikamente bei der Rheumatherapie. Dies wird auch Thema beim Gesprächsforum anlässlich des Weltrheumatages am 23. Oktober sein." src="/presse/PressImages/pic_20241017141028_3634c1dcbe.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2024-10-16T22:00:00ZLeipzig. Anlässlich des Weltrheumatages 2024 lädt das Rheumazentrum zu einem besonderen Gesprächsforum ein, das am 23. Oktober 2024 im Hörsaal des Operativen Zentrums, Universitätsklinikum Leipzig, Haus 4, Liebigstraße 20, 04103 Leipzig, stattfinden wird. Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr und steht im Zeichen der neuen Entwicklungen in der Rheumatologie. Zudem wird der 100. Todestag von Prof. Adolf von Strümpell, einem bedeutenden Pionier der Rheumatologie, gewürdigt. Prof. Strümpell prägte das Verständnis von rheumatischen Erkrankungen entscheidend, insbesondere durch seine Beschreibung von Morbus Bechterew. <p>Zu den neuen Entwicklungen in der Therapie der Volkserkrankung Rheuma gehören unter anderem die sogenannten Car-T-Zellen. Diese auf den einzelnen Patienten genau zugeschnittenen gentechnologisch hergestellten Medikamente kommen aktuell vor allem bei bestimmten Krebserkrankungen zum Einsatz, bieten aber Potenzial für verschiedenste Therapieansätze, auch bei rheumatischen Erkrankungen. &quot;In diesem Jahr wurde am <a href="/">Universitätsklinikum Leipzig (UKL)</a> in enger Kooperation mit der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1">Klinik für Hämatologie, Zelltherapie, Hämostaseologie und Infektiologie</a> erstmals ein an Rheuma erkrankter Patient mit dieser innovativen zelltherapeutischen Methode behandelt,&quot; berichtet Prof. Ulf Wagner, Leiter der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-rheumatologie">Rheumatologie am UKL</a>. Noch bliebe abzuwarten, ob sich Rückfälle zeigen würden, doch bisher, so Wagner, sei die Behandlung erfolgreich verlaufen. Das gebe Hoffnung, wenn auch verhalten, denn dieses Verfahren sei nicht für alle geeignet. Ein zweiter ermutigender neuer Ansatz sind die sogenannten bispezifischen Antikörper. &quot;Auch diese Immuntherapie wird vorrangig in der Hämatologie eingesetzt und erforscht, könnte sich aber auch bei rheumatischen Autoimmunerkrankungen als effektiv erweisen&quot;, sagt Prof. Wagner. In den kommenden Monaten wollen die Leipziger Rheumatologen ebenfalls in Kooperation mit den Hämatologen eine Studie dazu initiieren.<br><br>Neben diesen spannenden Neuerungen bietet die Veranstaltung am 23. Oktober viele weitere Themen, so haben Besucher ab 17&#58;30 Uhr die Möglichkeit, sich auch an Informationsständen im Foyer umfassend über aktuelle Entwicklungen der Rheumatologie zu informieren. Das Programm beginnt um 18&#58;15 Uhr mit einer Begrüßung und Einführung durch Dr. Wolfram Seidel, der in einem geschichtlichen Rückblick auf Prof. Strümpell und die Entwicklung von Morbus Bechterew eingeht.<br><br>Im Anschluss daran, ab 18&#58;35 Uhr, wird Prof. Dr. med. Christoph Baerwald über die neuesten Entwicklungen in der Rheumatologie sprechen.&#160;<br>Ein weiterer Vortrag um 19&#58;00 Uhr, gehalten von Dr. Weidisch, wird sich mit der Erkennung und operativen Versorgung von Frakturen bei <a href="https&#58;//de.wikipedia.org/wiki/Spondylitis_ankylosans">Morbus Bechterew</a> beschäftigen. Ab 19&#58;25 Uhr wird das Thema &quot;Therapie Deeskalation&#58; Wie gehe ich mit der Remission um?&quot; im Mittelpunkt stehen. Den Abschluss des Abends bildet eine offene Diskussion ab 19&#58;45 Uhr, bei der Fragen zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen erörtert werden können.</p>
Informationstag Krebs am UKL zu innovativen und individualisierten TherapiemöglichkeitenUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Von 13 bis 18 Uhr stehen dazu allen <img alt="" src="/presse/PressImages/pic_20241001121256_aa89215e67.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2024-08-20T22:00:00ZLeipzig. Neue Ansätze in der personalisierten Krebsmedizin, die Chancen individuell angepasster Krebstherapien und unterstützende Maßnahmen bei Krebserkrankungen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Informationstages Krebs am 31. August – einer Veranstaltung des Mitteldeutschen Krebszentrums (CCCG) der Universitätsklinika Leipzig und Jena. Von 13 bis 18 Uhr stehen dazu allen Interessierten die Türen des Hörsaals im Haus 4 des UKL, Liebigstraße 20, offen. Der Eintritt ist frei. <p>Um neueste Entwicklungen der modernen Krebsbehandlung mit Fokus auf die Präzisionsonkologie geht es in einem Vortrag mit anschließendem Plenum, an dem neben Fachärzt&#58;innen auch Vertreter&#58;innen von Selbsthilfegruppen sowie Kooperationspartner des <a href="https&#58;//www.mitteldeutsches-krebszentrum.de/">Mitteldeutschen Krebszentrums</a> teilnehmen. Workshop-Angebote zu den Themen Ernährung und Entspannungstechniken vermitteln praktische Tipps, die den Alltag für Krebspatient&#58;innen und deren Umfeld erleichtern sollen. Besucher&#58;innen im Alter von 6 bis 12 Jahren können am Erste-Hilfe-Kurs für Kinder teilnehmen. Darüber hinaus stehen Expert&#58;innen, die auf unterschiedliche Krebsarten spezialisiert sind, im persönlichen Gespräch Rede und Antwort.</p> <p>&#160;</p> <p>Ein spezieller Programmteil beschäftigt sich in diesem Jahr mit den Herausforderungen, vor denen an Krebs erkrankte Heranwachsende und junge Erwachsene sowie Angehörige stehen. Dabei wird besonders auf deren psychosoziale Situation und mögliche Langzeitfolgen eingegangen und ein Überblick über die aktuelle psychoonkologische Versorgungssituation gegeben. Anschließend tauschen sich Betroffene mit Mitgliedern des Vereins &quot;Jung erkrankt&quot; e. V. zu diesen und weiteren Themen aus. Unter <a href="http&#58;//www.ukl-live.de/infotag-krebs">www.ukl-live.de/infotag-krebs</a> kann dieser Programmteil auch live im Internet verfolgt werden.</p> <p>&#160;</p> <p>Interessierte Besucher&#58;innen haben außerdem die Möglichkeit, krebstherapie-relevante Fachbereiche des <a href="/">Universitätsklinikums Leipzig</a>, darunter das <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1/hämatologie-und-zelltherapie/forschung">Forschungslabor im José-Carreras-Haus</a>, die <a href="/einrichtungen/life/leipzig-medical-biobank">Biobank</a> und die onkologische Tagesklinik des <a href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums,</a> im Rahmen persönlicher Führungen in kleinen Gruppen kennenzulernen.</p>


Janssen entwickelt in Kooperation KI-basiertes Tool für die Hämatoonkologie

Die Plattform soll in Zukunft die Therapieentscheidung bei komplexen Bluterkrankungen unterstützen.

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21.10.2020

Klinische Studie SHAPE stärkt den Standort der Universitäts-Biobank

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