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Aktuelles aus der Klinischen Immunologie

 

 

Bilanz nach den ersten acht Monaten: Angekommen im neuen Zeitalter der Zelltherapie<img alt="Der erste „Kymriah“-Patient am UKL erhält im Juni 2019 sein in einem Speziallabor behandeltes Zellmaterial per Infusion zurück. Ein bedeutender Moment auch für Prof. Uwe Platzbecker (im Hintergrund, Mitte)." src="/presse/PressImages/pic_20200130111208_80965ae22e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-29T23:00:00ZLeipzig. Für Prof. Uwe Platzbecker, Direktor der Medizinischen Klinik I und Leiter des Bereichs Hämatologie und Zelltherapie, war es "ein wichtiger Meilenstein" – die erste Anwendung der Gentherapie "Kymriah" bei einem Patienten am UKL im Juni 2019. Zum Weltkrebstag 2020 am 4. Februar zieht der UKL-Mediziner eine erste Bilanz: "Die neue Zelltherapie ist am UKL angekommen." <p>Nach mehr als einem halben Jahr sei das Verfahren im besten Sinn zur Routine geworden, erklärt <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1/Seiten/haematologie.aspx" rel="ext" target="_blank">Prof. Platzbecker</a>. Die Abläufe seien eingespielt, sein Team habe die nötigen Erfahrungen gesammelt&#58; &quot;Wir erhalten Zuweisungen aus regionalen und überregionalen Kliniken&quot;, so der UKL-Experte. Aktuell sei sogar eine Patientin aus Indien in Behandlung.<br>Bald werden es zehn Patienten sein, derzeit pro Monat mindestens einer. Mittlerweile können sie nicht nur mit der Gentherapie &quot;Kymriah&quot; behandelt werden, sondern auch mit &quot;Yescarta&quot;, einer weiteren zugelassenen CAR-T-Zelltherapie für fast deckungsgleiche Indikationen. CAR-T steht für &quot;Chimeric Antigen Receptor T-Zell-Therapie&quot;, da kein Antikörper die Krebszelle bindet und zerstört, sondern die Immunzelle, also die T-Zelle selbst.<br>&quot;Als eine der ersten Kliniken in Deutschland haben wir die Voraussetzungen geschaffen, beide 'lebenden Medikamente', wie sie auch genannt werden, anzuwenden&quot;, erklärt Prof. Platzbecker. &quot;Das ist mir sehr wichtig, zeigt und würdigt es doch die hohe Qualität meiner Mitarbeiter und die der klinischen Versorgung im Ganzen und macht stolz&quot;, so der Leipziger Mediziner.<br>Wie so oft in der hämatologischen Onkologie sind die Erfahrungen nach den ersten Behandlungen grundsätzlich positiv, doch dies nicht uneingeschränkt&#58; &quot;Insgesamt konstatieren wir eine gute Verträglichkeit der Medikamente. Doch leider hat nicht jeder Patient von der Behandlung profitieren können&quot;, sagt Prof. Platzbecker. Man dürfe nicht vergessen, dass die Therapien erst zum Einsatz kommen, wenn die Erkrankung sehr weit fortgeschritten ist und sich bei Lymphdrüsenkrebs auch während einer solchen Behandlung Mechanismen entwickeln, um sich dem Immunsystem zu entziehen, erläutert er. &quot;Der Krebs ist schlau&quot;, so Uwe Platzbecker.</p> <p>Eine der Konsequenzen aus dem ersten halben Jahr ist, dass nun im Rahmen von Studien der Einsatz der Therapie bereits in früheren Stadien der Erkrankung getestet wird. &quot;Weiterhin planen wir gemeinsame Forschungsprojekte mit dem Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie&quot;, führt Platzbecker aus. So wollen die Ärzte und Wissenschaftler unter anderem die Lebensdauer der CAR-T-Zellen im Blut verfolgen. Neben einem Speziallabor in den USA ist es im Übrigen auch das &quot;Fraunhofer-IZI&quot;, an dem die &quot;lebenden Medikamente&quot; für die UKL-Patienten hergestellt werden. Geleitet wird die Einrichtung von Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl, die in Personalunion auch das<a href="/einrichtungen/immunologie" rel="ext" target="_blank"> Institut für Klinische Immunologie</a> am UKL führt.</p>
Informationen aus erster Hand über Neues gegen den Krebs<img alt="Beim Informationstag Krebs am 7.9. können Patienten, Angehörige und alle Interessierten mit den Experten des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL) am UKL (im Foto&#58; Prof. Florian Lordick, Direktor des UCCL) ins Gespräch kommen." src="/presse/PressImages/pic_20190828103443_2039d16dce.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-08-27T22:00:00ZZum nun schon traditionellen Patiententag Krebs lädt am 7. September das Universitäre Krebszentrum Leipzig UCCL ein. "Bei dieser Veranstaltung, die wir seit mehreren Jahren anbieten, gehen wir auf alle Themenbereiche dieser bösartigen Erkrankung ein", kündigt Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des UCCL, an. "Das reicht von der Vorsorge über die Diagnostik und Behandlung bis hin zum Leben mit und nach dem Krebs." <p>Neue Ansätze, neue Therapien, neue Medikamente - die Krebsforschung entwickelt sich sehr dynamisch. Deshalb können Patienten, Angehörige und Interessierte beim Patiententag im Universitätsklinikum Leipzig vor allem Antworten auf die Grundfrage erwarten&#58; Was gibt es Neues? &quot;Da steht einerseits die zielgenaue Diagnostik im Mittelpunkt. Und andererseits erläutern wir das breite Spektrum von Behandlungsmöglichkeiten - von der Chemo- und Strahlentherapie über die Operation bis zu unseren höchst innovativen Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Immun- und Zelltherapie, mit denen wir deutschlandweit zur Spitze gehören&quot;, so Prof. Lordick.</p> <p>Über 40 Krebs-Experten des <a href="/einrichtungen/uccl" rel="ext" target="_blank">UCCL</a> erläutern beim Patiententag in Vorträgen, Seminaren und Workshops neue Therapieansätze bei verschiedenen Krebsarten. Zudem werden Gesprächsrunden angeboten, bei denen Spezialisten verschiedener Fachbereiche im Anschluss an Kurzvorträge für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit, bei Rundgängen mit Fachexperten sich einen Einblick in Strahlen- oder Chemotherapie oder in den Umgang mit einem OP-Roboter zu verschaffen.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Informationstag Krebs<br>Sonnabend, 7. September<br>10 bis 15 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Haus 4<br>Liebigstr. 20 <br>04103 Leipzig</p>
Universitäres Krebszentrum UCCL erhält drei Millionen für Weiterentwicklung<img alt="Im September 2018 bezog das UCCL großzügige neue Räume im Klinikneubau Haus 7 des UKL am Campus Liebigstraße. Die Deutsche Krebshilfe fördert nun mit drei Millionen Euro die Weiterentwicklung der aufgebauten Strukturen." src="/presse/PressImages/pic_20181106104755_606bdb6f1f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-11-05T23:00:00ZLeipzig. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Universitäre Krebszentrum UCCL am Universitätsklinikum Leipzig mit drei Millionen Euro. Die Mittel werden dem Krebszentrum am UKL in den kommenden vier Jahren für die Weiterentwicklung der bereits aufgebauten hervorragenden Strukturen in der Onkologie gewährt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Intensivierung der Forschungsaktivitäten zu Tumordiagnostik und -behandlung. <p><span style="color&#58;#000000;">Mit der Förderung werden die in den vergangenen Jahren erfolgte Etablierung eines onkologischen Zentrums sowie die Weiterentwicklungen in der Krebsmedizin am Standort Leipzig gewürdigt. Dazu gehören wesentlich die Schaffung des <a href="/einrichtungen/uccl" target="_blank" rel="ext noopener">Universitären Krebszentrums UCCL</a> vor sechs Jahren sowie der im September bezogene Neubau eines zentralen Gebäudes für die Krebsmedizin. Auch seien mittlerweile sehr gute Voraussetzungen für innovative Forschung entstanden, wie beispielweise durch eine eigene Herstellungs-Einheit für biologische und zelluläre Wirkstoffe für die Anwendung bei Krebspatienten oder die Einrichtung einer Biobank. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&quot;Wir freuen uns sehr, dass unsere Erfolge bei der Etablierung eines leistungsfähigen Krebszentrums für Leipzig und die Region mit dieser hohen Förderung anerkannt und weiter unterstützt werden&quot;, betont Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. <br><span style="color&#58;#000000;">Die Grundlage dafür bildete vor sechs Jahren die Etablierung der Stiftungsprofessur für Onkologie durch das Universitätsklinikums Leipzig. &quot;Dank dieser Entscheidung konnten wir dann Prof. Florian Lordick für Leipzig gewinnen, der mit seiner Berufung auch den Aufbau des Universitären Krebszentrums übernahm und diesen sehr erfolgreich umgesetzt hat&quot;, so Fleig weiter. Die jetzige Mittelzusage durch die Deutsche Krebshilfe sei dafür der beste Beleg.&#160;&#160; </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&quot;Mit Hilfe dieser umfangreichen Förderung können wir nun die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung unseres Zentrums im Interesse einer bestmöglichen Versorgung unserer Patienten vorantreiben&quot;, ergänzt Prof. Florian Lordick (Foto), Direktor des Universitären Krebszentrums UCCL und einer der beiden Direktoren der neuen <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" target="_blank" rel="ext noopener">Medizinischen Klinik I für Hämatologie, Zelltherapie, Internistische Onkologie und Hämostaseologie</a> am UKL. Dazu gehöre unter anderem der weitere Ausbau der Grundlagen-Forschungsaktivitäten und der klinischen Studien, in deren Rahmen Patientinnen und Patienten frühzeitig Zugang zu vielversprechenden und innovativen Verfahren und Medikamenten zur Krebsdiagnostik und Tumorbehandlung erhalten. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><strong><span style="color&#58;#000000;">Das Universitäre Krebszentrum UCCL <br></span></strong><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Das Universitäre Krebszentrum UCCL am Universitätsklinikum Leipzig wurde 2012 mit der Einrichtung der UKL-Stiftungsprofessur für Onkologie unter der Leitung von Prof. Florian Lordick als zentrale Anlaufstelle für Patienten mit Krebserkrankungen gegründet. Inzwischen verzeichnet das UCCL-Team bis zu 20.000 Patientenkontakte im Jahr, das sind fast viermal so viele wie zu Beginn. Im UCCL finden Patienten alle für die Diagnostik und Behandlung einer Krebserkrankung benötigten Fachexperten, die hier zusammenkommen und gemeinsam &#160;&#160;</span><span style="color&#58;#000000;">das jeweils individuell beste Vorgehen entwickeln. </span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Im September 2018 bezog das UCCL großzügige neue Räume im Klinikneubau Haus 7, in dem die Krebsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig in zukunftsweisenden Strukturen konzentriert und zusammengeführt wird. Das Krebszentrum verfügt damit über eine hochmoderne, ansprechende und funktionale Infrastruktur und beste Bedingungen für die Patientenversorgung ebenso wie für die Forschung zu Krebserkrankungen.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160;&#160;</span></p>
Prof. Uwe Platzbecker übernimmt Leitung der Hämatologie und Zelltherapie<img alt="Aus Dresden nach Leipzig gewechselt&#58; Seit dem 1. Oktober leitet Prof. Dr. Uwe Platzbecker den Bereich Hämatologie und Zelltherapie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20181012104133_0fd26a243f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-10-11T22:00:00ZLeipzig. Seit dem 1. Oktober leitet Prof. Dr. Uwe Platzbecker den Bereich Hämatologie und Zelltherapie am Universitätsklinikum Leipzig. Platzbecker wechselt von Dresden nach Leipzig. Er übernimmt mit seiner Berufung auf die Professur für Hämatologie in der Nachfolge von Prof. Dietger Niederwieser auch gemeinsam mit Prof. Florian Lordick, UCCL, die Direktion der neugeschaffenen Medizinischen Klinik und Poliklinik I am UKL. In Dresden hat er zuletzt den Bereich Hämatologie/Hämostaseologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus geleitet. <p><span style="color&#58;#000000;">Mit Prof. Uwe Platzbecker kommt ein renommierter Experte für die Behandlung von Bluterkrankungen wie Leukämien und Myelodysplastischer Syndrome sowie der Stammzelltransplantation ans Universitätsklinikum Leipzig. Der gebürtige Sachse hat sich für seine neue Aufgabe viel vorgenommen&#58; &quot;Wir haben hier am UKL jetzt die besondere Chance, ein innovatives Klinikmodell für die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen zu etablieren&quot;, so der 48-Jährige. Einmalig in Deutschland ist die paritätische Leitung einer Klinik durch einen Hämatologen beziehungsweise Onkologen. &quot;Dies wird hoffentlich unheimliche Synergien freisetzen&quot;, meint Platzbecker. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Ein erster Schritt ist die aktuell mit der Zusammenführung der Krebsmedizin im neuen Klinikgebäude Haus 7 umgesetzte neue Struktur in der Tumorbehandlung. Anders als bisher, und anders als an anderen Kliniken, rücken hier die wichtigsten an der Krebstherapie beteiligten Fachgebiete unter einem Dach zusammen. &quot;Unser Ziel ist es, die in Deutschland 'historische' Spaltung der Bereiche zu überwinden und hier in Leipzig zu einer echten internistischen Hämatologie und Onkologie zusammenzuführen, die den an Krebs erkrankten Patienten als Ganzes wahrnimmt und alle möglichen Behandlungsoptionen in den Blick nimmt&quot;, so Platzbecker. </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Dazu gehört für ihn an hervorgehobener Stelle die Zelltherapie als Methode der Zukunft. &quot;Aus diesem Grund &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">führen wir auch als bisher einzige Klinik in Deutschland die 'zelluläre Therapie' bereits im Namen&quot;, so der Krebsspezialist. Die Grundlagen dieses Verfahrens stammen aus der Leukämie-Behandlung im Rahmen der Stammzelltransplantation, wo auch Leipzig bisher eine herausragende Stellung eingenommen hat. &quot;Wir wollen auf dieser Basis ein Zelltherapie-Programm entwickeln und auch auf andere Erkrankungen neben dem Blutkrebs ausweiten&quot;, erklärt Prof. Platzbecker. &quot;Die Zelltherapie wird auch in der Onkologie bald eine wichtige Rolle spielen, und wir wollen Vorreiter in der Region für die Anwendung dieser neuen Behandlungsmöglichkeiten sein.&quot; </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Am Universitätsklinikum Leipzig sieht Platzbecker dafür beste Bedingungen, vor allem durch die engen Verbindungen mit den Krebsspezialisten Prof. Florian Lordick vom <a href="/einrichtungen/uccl" rel="ext" target="_blank">Universitären Krebszentrum (UCCL)</a> und der renommierten Immunonkologin Prof. Ulrike Köhl vom <a href="/einrichtungen/immunologie" rel="ext" target="_blank">UKL-Institut für Klinischen Immunologie</a> beziehungsweise Fraunhofer-Institut. Dort werden schon jetzt sogenannte CAR-T-Zellen für die Immuntherapie hergestellt, was ganz unmittelbar den Leipziger Krebspatienten nutzen wird. Diese Trias in Kombination mit der von Platzbeckers Team geplanten &quot;Phase 1-Einheit&quot; am UKL sind eine hervorragende Basis für die Zukunft der Hämatologie und Onkologie am Standort.</span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Nahtlos fortführen will Prof. Uwe Platzbecker die bisherige hervorragende Arbeit der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" rel="ext" target="_blank">UKL-Klinik für Hämatologie</a>, die in den letzten 20 Jahren unter seinem Vorgänger Prof. Dietger Niederwieser mit mehr als 4000 Stammzelltransplantationen zu einem der größten Zentren in Europa geworden ist. Platzbecker&#58; &quot;Die Klinik hat national und international einen sehr guten Ruf, den aufrechtzuerhalten und auszubauen meine vordringliche Aufgabe sein wird&quot;. Das sei eine Herausforderung, der er sich aber guten Mutes stellt, so der Dresdner. &quot;Wir werden als Team sehr zielstrebig, aber auch mit der nötigen Freude an dieser Aufgabe arbeiten.&quot; Insgesamt freut sich der Familienvater auf das Leben in der Stadt an der Pleiße, &quot;vor allem auch auf die spannende Kunststadt Leipzig.&quot; </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;&#160;&#160;&#160; </span></p>
Prof. Dr. Reinhard Henschler leitet das Institut für Transfusionsmedizin<img alt="Die einzigartige Kombination am UKL aus klinischer Transfusionsmedizin und großem Blutspendedienst weiterentwickeln&#58; Prof. Reinhard Henschler ist der neue Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin." src="/presse/PressImages/pic_20181011113355_6943e764b4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-10-10T22:00:00ZLeipzig. Das Institut für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig steht seit Anfang Oktober unter neuer Leitung: Prof. Dr. med. Reinhard Henschler übernimmt mit seiner Berufung auf die Stiftungsprofessur für Transfusionsmedizin die Institutsleitung und damit die Verantwortung für die zweitgrößte universitäre Blutspendeeinrichtung Deutschlands. Henschler war nach Stationen an Uniklinika in München und Frankfurt zuletzt Leiter eines Blutspendedienstes in Zürich. <p><span style="color&#58;#000000;">Der gebürtige Würzburger mit familiären Wurzeln in Sachsen und Thüringen freut sich auf den Wechsel aus der Schweiz nach Leipzig. &quot;Ich habe hier im Institut und im Klinikum ein sympathisches kollegiales Umfeld und gute Bedingungen für unsere klinische und wissenschaftliche Arbeit vorgefunden&quot;, begründet der Facharzt für Transfusionsmedizin seine Entscheidung für das Universitätsklinikum Leipzig. Besonders gereizt hat den 59-Jährigen die einzigartige Kombination aus klinischer Transfusionsmedizin und großem Blutspendedienst in Leipzig. &quot;Beides weiterzuentwickeln wird meine Aufgabe der kommenden Jahre sein&quot;, so Prof. Henschler. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Sein Augenmerk liegt zudem auf dem Ausbau der Forschungsaktivitäten am Institut und einer intensivierten Zusammenarbeit mit der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" rel="ext" target="_blank">Hämatologie und Onkologie</a>, der <a href="/einrichtungen/immunologie" rel="ext" target="_blank">Immunologie</a> und dem Fraunhofer-Institut für Immunologie und Zelltherapie (IZI). Das <a href="http&#58;//blutbank.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Institut für Transfusionsmedizin</a> werde sich hier auf dem Gebiet der Herstellung von Zelltherapeutika für bewährte und neuartige Therapien im Bereich der Zelltransplantationen einbringen, so Henschler, der seine berufliche Laufbahn in der Hämatologie begann, bevor die Transfusionsmedizin zu seinem Fachgebiet wurde. Dabei war er unter anderem nach dem Studium in Würzburg und Mainz und einem dreijährigen Fellowship am Christie Hospital in Manchester (Großbritannien) langjährig am Universitätsklinikum in Frankfurt/Main tätig, wo Henschler zu experimentellen Verfahren in der Blutstammzelltransplantation habilitierte. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Prof. Henschler arbeitete in leitender Funktion am Klinikum der Universität München und zuletzt beim Blutspendedienst des Schweizerischen Roten Kreuzes in Zürich und Chur. Sein berufliches Interesse gilt dem fachgerechten klinischen Einsatz von Blutprodukten und Zelltherapeutika wie auch deren wissenschaftlicher Weiterentwicklung gleichermaßen. &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">&quot;Auch in der Blutversorgung haben wir eine große und lohnende Aufgabe - das Institut deckt über die eigene Blutspende den gesamten Bedarf des Universitätsklinikums Leipzig und eines Teils unserer Region ab&quot;, beschreibt Prof. Reinhard Henschler. &quot;Mein Ziel ist es, diesen wichtigen Service für die Kliniken weiter zu optimieren und auszubauen.&quot;</span><span style="color&#58;#000000;">&#160;&#160;&#160; </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></p>

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