Kennen Sie das? Vielen um Sie herum kommt das Labor steril, aufgeräumt und fast schon langweilig vor? Dabei, wenn man genau hinschaut – war da nicht ein Blinzeln am Röhrchen, zwei Augen, die kurz aufblitzten – ist das Labor voller Leben und nicht nur die Bioproben selbst, nein auch die Behälter könnten Ihnen so einiges von ihrem spannenden Leben erzählen. Also lassen wir sie doch, das hat sich Dr. Juliane Weikert, Qualitätsmanagerin der Leipzig Medical Biobank, gedacht und ihre Erfahrungen zeichnerisch festgehalten. So lassen sich doch Probleme des Laboralltags besonders gut beschreiben, aber schauen Sie doch selbst.
Alle Bioproben haben ein eindeutiges Etikett mit einem Barcode, ähnlich wie Nudeln, Reis oder Müsli. Wird der Barcode falsch aufgeklebt, kann er aber nicht mehr gescannt werden, der Scanner scannt nämlich nicht um die Kurve. |
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Warum ist es wichtig, dass die Blutröhrchen richtig gefüllt sind?
Blutröhrchen müssen möglichst genau gefüllt werden, weil sonst das Verhältnis von Blut zu Zusätzen (z.B. Antikoagulanzien) nicht mehr stimmt und Laborwerte verfälscht werden können. |
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Alle unsere Bioproben möchten gern für die Wissenschaft verwendet werden. Wenn ein Nutzer Bioproben aus der Biobank anfragt, müssen diese entsprechend ausgelagert werden. Da können nicht beliebige genommen werden. Leider.
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Alle Proben haben einen eindeutigen Barcode. Wie beim Einkaufen auch, kann dieser mit einem einfachen Scanner abgescannt werden. |
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Die Qualität der Proben ist von entscheidender Bedeutung. Dafür werden zum Beispiel Datum und Uhrzeit für die Entnahme, Bearbeitung und Einlagerung erfasst. |
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Mit einem einzigen Blutröhrchen kann ganz schön viel passieren.
Es können Zellen und Nukleinsäuren (DNA, RNA) isoliert und verschiedene Laboranalysen durchgeführt werden. |
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Ordnung muss sein! Jedes Röhrchen und jeder Begleitschein sind eindeutig mit einer Nummer beschriftet. Diese können nicht beliebig untereinander getauscht werden. |
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Die richtige Blutentnahmereihenfolge ist sehr wichtig, da ansonsten die Antikoagulanzieneines Röhrchen in das nächste verschleppt werden könnten, was zur Verfälschung von Laboranalysen führt. Merke: SCHEF! (Serum, Citrat, Heparin, EDTA, Fluorid) |
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Zeichnungen © Juliane Weikert
Alle unsere Bioproben möchten gern für die Wissenschaft verwendet werden.
Wenn ein Nutzer Bioproben aus der Biobank anfragt, müssen diese entsprechend ausgelagert werden.
Da können nicht beliebige genommen werden. Leider.