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Pressemitteilungen

 

 

Prof. Seehofer: „Wir konnten fast normal weiter transplantieren“<img alt="Prof. Daniel Seehofer, Leiter des Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Leipzig, erinnert zum Tag der Organspende an die vielen Patienten auf den Wartelisten in den Kliniken." src="/presse/PressImages/pic_20200605095428_c36f18a9a0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-06-04T22:00:00ZLeipzig. Auch während der Corona-Pandemie warteten und warten schwerkranke Menschen auf ein neues Organ. Nicht vergeblich, denn Transplantationen fanden weiterhin fast unverändert statt: In den letzten drei Monaten wurden am Universitätsklinikum Leipzig neun Lebern, zehn Nieren und eine Bauchspeicheldrüse transplantiert. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum am UKL 19 Organe, also faktisch genauso viele. <p>&quot;Wir haben trotz Corona fast normal weiter transplantiert&quot;, beschreibt Prof. Daniel Seehofer die Entwicklung der vergangenen Monate. &quot;Transplantationen sind ja fast immer Notfälle und wurden daher unverändert vorgenommen&quot;, so der Leiter des <a href="/presse/Seiten/Pressemitteilung_6520.aspx">Transplantationszentrums</a> am Universitätsklinikum Leipzig. Nur die Transplantationen mittels einer Lebendspende wurden vorübergehend unterbrochen, um bei diesen planbaren Eingriffen Spender und Empfänger keinem unnötigen Risiko auszusetzen.&#160;</p> <p>Erfreulicherweise standen auch trotz Corona-Krise weiterhin Spenderorgane zur Verfügung. Zumindest in Deutschland gab es keinen &quot;Pandemieeffekt&quot;, wie Zahlen der <a href="https&#58;//dso.de/">Deutschen Stiftung Organtransplantation</a> belegen. Demnach gab es allein in der Region Ost bis Ende April 49 gemeldete Spender, das waren 10 mehr als im Vorjahr. &#160;</p> <p>&quot;Für unsere Patienten ist diese Bereitschaft zu einer Organspende ein großes Glück, denn meistens können sie nicht mehrere Monate warten&quot;, betont Seehofer mit Blick auf den morgigen Tag der Organspende. Dass es hier offenbar keinen Rückgang, sondern eher eine positive Entwicklung gab, könnte auch auf die zuletzt initiierten neuen gesetzlichen Regelungen zurückzuführen sein. &quot;Mit der kürzlich erfolgten breiten Diskussion über eine Änderung der Zustimmung zu Organspenden wurde das Thema vielen Menschen ins Bewusstsein geholt&quot;, ist Prof. Seehofer überzeugt. &quot;Im besten Fall führt die intensive Auseinandersetzung zu einer Entscheidung für eine Organspende.&quot; Einer Entscheidung ganz im Sinne der 273 Patienten, die aktuell am UKL auf ein Spenderorgan warten. Umso wichtiger ist es, dass das Thema Organspende auch in Pandemiezeiten nicht in den Hintergrund gerät. Seehofer&#58; &quot;Wir hoffen sehr, dass sich dank der neuen Regelungen künftig mehr Menschen für eine Organspende und damit eine Chance für unsere Patienten entscheiden.&quot; &#160;&#160;</p> <p><a href="https&#58;//www.sms.sachsen.de/staatsministerin.html">Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping</a> erklärt&#58; &quot;Ich danke dem Uniklinikum Leipzig, dass es diese Leben rettenden Transplantationen trotz der starken Beanspruchung des Klinikums durch Covid19-Patienten möglich gemacht hat.&quot; Sie fährt fort&#58; &quot;Ich appelliere an jeden, sich in der Familie mit der Frage der Organspende zu beschäftigen oder Beratung zu suchen. Die hohe Spendebereitschaft rettet Leben oder ermöglicht in vielen Fällen eine neue Normalität.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
„Wir müssen alles daran setzen, dass diese Entscheidung kein Rückschlag für unsere Patienten wird“<img alt="In solchen Behältern werden Organe für Transplantationen befördert." src="/presse/PressImages/pic_20200116151945_f1d43620bc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-15T23:00:00ZLeipzig. Der Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung über eine Neuregelung der Zustimmung zu Organspenden entschieden. Eine Widerspruchslösung wie in anderen europäischen Ländern wurde dabei abgelehnt. <p>Die bisherige Zustimmungslösung, wonach eine Organspende einer ausdrücklichen Zustimmung bedarf, bleibt bestehen. Neu ist, dass künftig in Bürgerämtern und durch Hausärzte regelmäßig auf das Thema hingewiesen werden soll. &quot;Die heutige Entscheidung ist zunächst ein Rückschlag für unsere Patienten, die für ihr Überleben auf ein Spenderorgan angewiesen sind&quot;, sagt dazu Prof. Daniel Seehofer, Direktor des <a title="Transplantatationszentrum" href="/einrichtungen/transplantationszentrum" rel="ext" target="_blank">Transplantationszentrums</a> am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Derzeit warten 249 Patienten auf der Warteliste am UKL auf eine neue Leber, eine neue Niere oder eine neue Bauchspeicheldrüse. &quot;Wir erleben ständig, was die aktuelle Lösung bedeutet - da nur die wenigsten eine klare Aussage zu diesem Thema treffen, sind oft die Angehörigen in sehr belastenden Situationen damit konfrontiert, hier eine stellvertretende Entscheidung zu treffen&quot;, so Seehofer. Obwohl die grundsätzliche Bereitschaft zur Organspende in der Bevölkerung bei Umfragen regelmäßig hoch ist, geht die Zahl der tatsächlich gespendeten Organe seit Jahren zurück. &quot;Damit sterben mehr Menschen auf der Warteliste&quot;, sagt Seehofer. Zudem seien durch die langen Wartezeiten viele zum Zeitpunkt der Transplantation dann bereits in so schlechtem Zustand, dass sich die Erfolgsaussicht verringert.</p> <p>Durch das Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende (GZSO) wurden die Strukturen in den Krankenhäusern seit letztem Jahr deutlich gestärkt. &quot;Es bleibt die Hoffnung, dass durch die besseren Rahmenbedingungen, die Diskussion über das Thema und die kommende regelmäßige Erinnerung sich mehr Menschen als bisher für eine Organspende entscheiden und unseren Patienten eine Chance geben.&quot;<br><br>Das Leipziger Transplantationszentrum ist hier auch selbst aktiv geworden und sensibilisiert mit einer eigenen Kampagne unter dem Motto &quot;Deine Entscheidung!&quot; für das Thema Organspende. &quot;Wir möchten die Menschen auffordern, sich aktiv zu entscheiden und so den Angehörigen diese Last abzunehmen&quot;, so Seehofer. &quot;Und natürlich hoffen wir im Interesse unserer Patienten, dass sich viele für eine Organspende entscheiden.&quot;</p> <p>&#160;</p>
„Besonders sorgfältige Handhabung“<img alt="Prof. Daniel Seehofer, Leiter des Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Leipzig" src="/presse/PressImages/pic_20191220103127_1dc9bdb52d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-12-19T23:00:00ZLeipzig. Sehr gute Ergebnisse für das UKL-Transplantationszentrum: Der aktuelle Bericht der Prüfungs- und Überwachungskommission bescheinigt den Transplanteuren am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ein sehr sorgfältiges und fundiertes Vorgehen bei den Programmen für Leber, Nieren und Pankreas. <p>Geprüft wurden Transplantionen der Jahre 2016 bis 2018. Im Prüfzeitraum wurden am UKL 137 Leber-, 60 Nieren- und drei Bauchspeicheldrüsentransplantationen durchgeführt. Die in diesem Jahr erfolgte Prüfung von Stichproben ergab keinerlei Beanstandungen. Vielmehr zeigte sich laut Bericht vor allem bei den Lebertransplantationen eine &quot;besonders sorgfältige Handhabung bei den jeweiligen Entscheidungen zur Listung der Patienten&quot;. Alle Auswahlentscheidungen im sogenannten beschleunigten Vermittlungsverfahren seien &quot;sorgfältig und zutreffend&quot; erfolgt. Zudem seien die überprüften Vorgänge hervorragend dokumentiert gewesen, befand der Kommissionsbericht. Auch dem Nierentransplantationsprogramm wurde absolut korrekte Arbeit bescheinigt.</p> <p>&quot;Wir freuen uns sehr über diese Würdigung unserer Arbeit&quot;, sagt Prof. Dr. Daniel Seehofer, Leiter des <a title="Transplantationszentrum" href="/einrichtungen/transplantationszentrum" rel="ext" target="_blank">Transplantationszentrums</a> am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Unser Anliegen ist es, die Transplantationsmedizin so fundiert wie möglich zum Wohle unserer Patienten einsetzen zu können. Dafür ist ein großes interdisziplinäres Team von hochengagierten Mitarbeitern erforderlich, denen unser ausdrücklicher Dank gilt.&quot; Limitierender Faktor ist nach wie vor der Mangel an geeigneten Spenderorganen. In diesem Jahr wurde die fehlende Spendebereitschaft vor allem bei der Lebertransplantation am UKL spürbar - 2019 wurden 32 Lebern transplantiert, im Vorjahr waren es 60. Die Zahl der Nierenstransplantationen blieb dagegen mit 43 fast gleich.<br>&quot;Im Interesse unserer Patienten hoffen wir, dass sich mehr Menschen dafür entscheiden, ihre grundsätzliche Zustimmung zur Organspende auch zu belegen - zum Beispiel durch einen Organspendeausweis&quot;, so Seehofer.</p>
„Ich bin optimistisch, dass ich es bis zu dem Tag schaffen werde, an dem ein neues Organ für mich da sein wird“<img alt="Stefan Breidung wartet seit drei Jahren auf eine neue Niere. In Behandlung ist er bei Dr. Anette Bachmann vom UKL- Transplantationszentrum." src="/presse/PressImages/pic_20190531144926_5f1e8fb36c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-05-30T22:00:00ZLeipzig. Zum bundesweiten Tag der Organspende am 1. Juni stehen der Dank an Organspender und die Schicksale der Menschen im Mittelpunkt, denen ein neues Leben geschenkt wurde oder die noch darauf hoffen. Im letzten Jahr standen in Deutschland 955 Organspendern 9400 Menschen gegenüber, die auf ein Organ warteten. 189 von ihnen stehen auf der Warteliste für eine Nierentransplantation am Transplantationszentrum des Universitätsklinikums Leipzig. Einer davon ist Stefan Breidung. Der 49-Jährige, der als technischer Leiter bei DHL HUB Leipzig arbeitet, wartet seit drei Jahren auf eine neue Niere. <p><strong>Frage&#58; Herr Breidung, wie geht es Ihnen?</strong></p> <p>Heute ganz gut, ich habe die Dialyse gut vertragen. Es gibt da sehr unterschiedliche Tage, und nicht immer steckt man diese fünf Stunden so einfach weg. Aber insgesamt fühle ich mich auch jetzt, nach der Umstellung von der Heimdialyse auf eine Blutreinigung hier im Zentrum am UKL, gut. Ich kann weiterhin arbeiten, auch dank der Unterstützung meines Arbeitgebers, und ich kann weiterhin Sport treiben. Das ist wichtig für mich, damit ich den Durchhaltewillen nicht verliere - ich weiss ja, dass vermutlich noch fünf Jahre Wartezeit vor mir liegen.</p> <p><strong>Das ist noch eine sehr lange Zeit.</strong></p> <p>Ja, aber ich konnte mich darauf einstellen. Ich bin schon sehr lange am Universitätsklinikum Leipzig bei <a href="/einrichtungen/transplantationszentrum" rel="ext" target="_blank">Dr. Anette Bachmann</a> in Behandlung, da konnte ein sehr gutes Vertrauensverhältnis wachsen. Und als deutlich wurde, dass meine erkrankten Nieren ihre Funktion verlieren, wurde ich von ihr gut beraten, was jetzt auf mich zukommt. Ich bin sehr optimistisch, dass ich es mit der Dialyse schaffen werde bis zu dem Tag, an dem ein neues Organ für mich da sein wird. Bis dahin gilt meine Devise &quot;Bleibe Meister deines Lebens&quot;. Ich musste eben lernen, mit meinem Handicap zu leben.</p> <p><strong>Was heißt das denn genau?</strong></p> <p>Ich habe meinen Alltag so organisiert, dass ich trotz der dreimal fünf Stunden Dialyse pro Woche voll arbeiten kann. Dass geht natürlich deshalb gut, weil mein Arbeitgeber und mein Arbeitsbereich mir die Flexibilität geben, meinen eigenen Arbeitsrhythmus zu finden. Außerdem nutze ich auch einen Großteil der Stunden im Dialysezentrum, um zu arbeiten. Als Mitglied im Verein TransDia e.V. für Transplantierte und Dialysepatienten habe ich auch einen neuen Ort gefunden, an dem ich meine Sportbegeisterung weiter ausleben kann. Bei der aktuellen deutschen Meisterschaft am 31. Mai in Murr starte ich in Golf, Weitsprung und Ballweitwurf.<br>Für mich ist es wichtig, dass ich fit bleibe, auch, damit ich die kommenden Jahre gut überbrücken und in einer guten körperlichen Verfassung in meine Transplantation gehen kann.</p> <p><strong>Was denken Sie über die aktuellen Diskussionen zum Thema Organspende?</strong></p> <p>Ich bin sehr begeistert über die aktuellen Initiativen, weil sich damit jetzt etwas tut. Ich hoffe, dass sich die Entwicklung in Richtung einer Widerspruchslösung bewegt, damit wir es schaffen, die großen Hürden abzubauen, die derzeit die Organspende schwierig machen. Ich denke, mit der Widerspruchslösung erreichen wir mehr Menschen, die zwar dem Thema grundsätzlich positiv gegenüber stehen, aber es nicht schaffen, sich aktiv um einen Organspendeausweis zu kümmern.<br>Ich kann gut nachvollziehen, dass die Entscheidung für eine Organspende keine leichte ist. Als Betroffener hofft man aber natürlich, dass es viele Menschen gibt, die sich für die Spende eines Organs nach ihrem Tod entscheiden.</p>
UKL-Chirurgen transplantieren 1000. Niere<img alt="Brigitte Stock wurde am Universitätsklinikum Leipzig eine Niere transplantiert - als 1000. Patientin seit Beginn des Transplantationsprogramms vor 26 Jahren." src="/presse/PressImages/pic_20190515082932_81f29a9985.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-05-14T22:00:00ZLeipzig. An ihrem 2. Geburtstag war Brigitte Stock 70 Jahre alt: Am 21. Februar erhielt die Rentnerin am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine neue Niere – als 1000. Patientin seit Beginn des sächsischen Transplantationsprogramms am Leipziger Transplantationszentrum. In diesem Jahr war sie eine von bisher 15 Patienten. Damit wurden in den vergangenen etwas mehr als 25 Jahren 1007 Nieren und 1043 Lebern am UKL transplantiert. <p>Im September 2018 wurde Brigitte Stock für eine Transplantation gelistet, schon wenige Monate später folgten das Organangebot und eine erfolgreiche Transplantation. Da lagen bereits sechs Jahre Dialyse hinter der Leipzigerin, die seit vielen Jahren an einer fortschreitenden Nierenfunktionsstörung litt. Durch die Erkrankung hatte sie bereits eine Niere verloren, 2013 musste auch die verbliebene Niere mit einer Dialyse unterstützt werden. &quot;Deshalb ging dann Anfang dieses Jahres auch alles so schnell&quot;, erklärte Prof. Daniel Seehofer, Leiter des <a href="/einrichtungen/transplantationszentrum" rel="ext" target="_blank">Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Leipzig</a>. &quot;Die lange Zeit der Dialyse - in diesem Falle sechs Jahre - wird bei der Meldung als Wartezeit anerkannt&quot;, so Seehofer. Zudem nahm Brigitte Stock am Senioren-Programm von Eurotransplant teil, was bedeutet, dass die Empfänger aufgrund ihres hohen Alters bevorzugt Organe älterer Spender ab 65 Jahren erhalten. &quot;Das erhöht die Chancen auf ein Spenderorgan für die älteren Patienten&quot;, erläutert Transplantationschirurg Seehofer.</p> <p>Für Brigitte Stock war das ein glücklicher Umstand - nachdem sie schon die Dialyse zuhause durchführen konnte und so nur wenig Einschränkungen hatte, kam dann auch sehr schnell eine Transplantation zustande. &quot;Mir ging es vorher eigentlich nicht wirklich schlecht&quot;, sagt die Leipzigerin. So konnte sie bei gutem Gesundheitszustand transplantiert werden - ein enormer Vorteil, so Seehofer. &quot;Sind die Patienten weitgehend fit, verbessert das natürlich die Erfolgschancen des aufwendigen Eingriffs&quot;, führt er aus. &quot;Deshalb würden wir uns auch wünschen, mehr Patienten bei guter gesundheitlicher Verfassung transplantieren zu können.&quot; Dem steht aber nach wie vor das Fehlen von Spendenorganen entgegen. Obwohl viele Menschen dem Thema gegenüber aufgeschlossen sind, entscheiden sich doch nur sehr wenige bewusst dafür, nach dem Tod Organe an Erkrankte zu spenden. <br>Auch Brigitte Stock hatte sich vorher mit dem Thema wenig befasst. &quot;Ich schiebe Schwieriges gern von mir weg&quot;, erklärt sie. Dennoch ist sie nun froh, dass ein Mensch sich entschieden hat, ihr mit seiner Nierenspende weitere Jahre zu schenken. Jetzt hat sie bereits die anschließende Reha-Behandlung abgeschlossen und muss nur noch alle paar Wochen in die Transplantationsambulanz am UKL zur Kontrolluntersuchung. &quot;Eine sehr gute Entwicklung, über die ich mich sehr freue&quot;, zeigt sich Prof. Seehofer zufrieden.</p>

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