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Pressemitteilungen der Angiologie

 

 

Den Ursachen auf den Grund gehen: Universitätsklinikum Leipzig gründet Venenzentrum<img alt="Der Einsatz modernster Verfahren gestaltet die Eingriffe komfortabler für die Patienten&#58; Oberärztin Dr. Manuela Konert (re.) während einer Katheterintervention." src="/presse/PressImages/pic_20210415112337_fe0093bb30.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-04-14T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist ein Venenzentrum etabliert worden. Gefäßerkrankungen aller Art können ab sofort noch umfassender diagnostiziert und behandelt werden. Mit Hilfe modernster Verfahren gehen die UKL-Experten den Ursachen zum Teil langwieriger Erkrankungen auf den Grund und behandeln diese nach den neuesten Standards. Ein weiterer Fokus liegt zudem auf einer optimalen Nachsorge für die Betroffenen. <p><em>Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt</em> - ob dieser Ausspruch nun Prof. Franz Volhard (1872-1950), einem deutschen Internisten, oder doch bereits Hippokrates im antiken Griechenland zugeschrieben werden muss, ist nicht ganz zu klären. Unstrittig ist, dass sich die Oberärztinnen Dr. Katja Mühlberg (unteres Foto, re.) und Dr. Manuela Konert (unteres Foto, li.) von der <a href="/einrichtungen/angiologie">Klinik für Angiologie des UKL</a> diesen Spruch als Maxime für das von ihnen betreute Venenzentrum ausgesucht haben - schließlich haben 80 Prozent aller Wunden an den Beinen eine gefäßbedingte Ursache. &quot;Wir erleben oft, dass Patienten mit langwierigen Wunden zu uns kommen, bei denen niemand richtig nach der Ursache gesucht hat und die daher auch nicht behandelt wurden, wie es eigentlich nötig gewesen wäre&quot;, berichtet Dr. Katja Mühlberg. Auch solchen Patienten wollen die UKL-Gefäßspezialisten nun noch besser helfen. Die Entwicklungen in der Venendiagnostik und -therapie erlauben, neue Wege in der standardisierten Untersuchungsstrategie zu gehen. &quot;In unserem Zentrum bieten wir unseren Patienten modernste Diagnostikverfahren und Therapien an, die das große Spektrum der Venenerkrankungen umfassen&quot;, sagt Dr. Mühlberg. Doch anders als der Name &quot;Venenzentrum&quot; vorgeben mag, haben die Ärztinnen und Ärzte des Leipziger Universitätsklinikums den gesamten Gefäßbereich im Blick, also auch die arteriellen und lymphatischen Gefäße - mit hoher Expertise in allen drei Gefäßregionen, wie Oberärztin Mühlberg hervorhebt.</p> <p>&quot;Dafür nutzen wir, was über Jahre am UKL etabliert worden ist, wie beispielsweise Ultraschall- und Katheterverfahren sowie diverse Gefäßfunktionsdiagnostiken&quot;, erläutert sie. Neu hinzugekommen sind für die venösen Gefäße nun katheterbasierte Verfahren unter Einsatz intravaskulären Ultraschalls, einer sehr modernen und innovativen Methode. &quot;Diese erlaubt uns in vielen Fällen den Verzicht auf eine Untersuchung mittels Magnetresonanztomographie oder Computertomographie&quot;, so Oberärztin Manuela Konert, &quot;wir können nun - sozusagen in einem Ritt - direkt im Gefäß einen Ultraschall machen und bei Bedarf gleich therapieren. Das ist wesentlich komfortabler für den Patienten.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Larventherapie und Kompressionsverfahren<br></strong>Zum Angebot gehört auch weiterhin die Behandlung chronischer venöser Wunden. &quot;Gesundheitsökonomisch sind diese nicht zu vernachlässigen, leiden doch mehr als eine Million Betroffene in Deutschland an diesen oft schlecht heilenden sogenannten 'offenen Beinen', manche sogar jahrelang &quot;, sagt Dr. Katja Mühlberg. Dabei nütze die beste Wundauflage nichts, wenn die Ursachen nicht erkannt und ausgeräumt würden, was eben hier am neuen UKL-Zentrum angeboten werde, erklärt die Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie.</p> <p>Die Wundbehandlungen erfolgen schonend und nach modernsten Standards. Eingesetzt wird unter anderem auch die Larventherapie. Dr. Mühlberg&#58; &quot;Wir nennen sie die kleinsten Chirurgen der Welt, denn die steril gezüchteten Larven der Goldfliege sind in der Lage, Wunden ohne Skalpell hervorragend zu säubern und von abgestorbenem und infiziertem Material zu befreien.&quot; &#160;In der Venentherapie ebenfalls unentbehrlich sind Kompressionsverfahren. &quot;Doch das geht weit über den klassischen Kompressionsstrumpf hinaus&quot;, erklärt Oberärztin Mühlberg, wir sprechen hier von verschiedenen apparativen Kompressionsverfahren mit maschineller Hilfe, die auch für die häusliche Versorgung getestet werden.&quot;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Auch Nachsorge im Blick<br></strong>&quot;Bei Interventionen liegt unser Fokus derzeit in der Behandlung sogenannter Beckenvenenverschlüsse mit modernster Stent-Therapie, das heißt, unter Einsatz speziell für die Venentherapie entwickelter Gefäßstützen&quot;, erläutert Oberärztin Dr. Manuela Konert. Diese Beckenvenenverschlüsse, so erklärt sie, könnten Folgen früherer Thrombosen sein, in anderen Fällen aber auch anatomisch bedingt auftreten. Dr. Konert verweist hier beispielhaft auf das May-Thurner-Syndrom, einer Verengung der &quot;Vena iliaca&quot;, einer Vene im unteren Rückenbereich. Die Erkrankung selbst führt meist nur zu milden Symptomen wie einer leichten Schwellung des Beins und Spannungsgefühlen. Sie erhöht jedoch das Risiko für Thrombosen und lebensgefährliche Lungenembolien. Perspektivisch sei am Zentrum auch die Behandlung von Krampfadern geplant.&#160;</p> <p>&quot;Diagnose und Therapie sind mit einem Eingriff allerdings nicht abgeschlossen&quot;, meint Dr. Konert. Die Patienten erführen auch eine individuelle Nachsorge, zum Beispiel durch Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und ambulanten Wunddiensten. &quot;Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen unseren Partnern ist daher ein ganz wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Zentrums&quot;, betonen die UKL-Gefäßmedizinerinnen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><em><strong>Venenzentrum am UKL</strong></em></p> <p>Terminvergabe&#58;</p> <p>Telefon&#58; 0341/9712356&#160;</p> <p>E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;angiologie@uniklinik-leipzig.de">angiologie@uniklinik-leipzig.de</a></p>
Klinik-Alltag selbst organisieren: Azubis übernehmen die Verantwortung<img alt="Diese angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger erfahren eine Prüfungsvorbereitung der besonderen Art&#58; Sie übernehmen in den kommenden zwei Wochen die Leitung einer Station am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20200109124703_ea711391df.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-08T23:00:00ZLeipzig. Vom 11. bis 24. Januar übernehmen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wieder angehende Pflegekräfte die Leitung einer Station. Für zwei Wochen sind dann die Azubis verantwortlich – für den reibungslosen Ablauf und das Wohlergehen der Patienten. Das Projekt "Schüler leiten eine Station" ist Teil der Ausbildung am UKL und findet bereits zum vierten Mal statt. <p>26 engagierte Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege aus den Klassen K17c und K17d der <a href="/einrichtungen/mbfs" rel="ext" target="_blank">Medizinischen Berufsfachschule des UKL</a> wurden ausgewählt, um ab dem kommenden Wochenende ihr Wissen und Können auf besondere Weise zu erproben. Dazu übernehmen sie die Verantwortung auf der Station F 3.2, auf der Patienten der <a href="/einrichtungen/neurologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Neurologie</a> sowie der <a href="/einrichtungen/angiologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Angiologie</a> betreut werden.</p> <p>Zwei Wochen lang erfahren sie dann aus erster Hand, wie ihr künftiger Arbeitsalltag aussehen wird. Das bedeutet, dass die Auszubildenden den gesamten Stationsalltag von der Früh- bis zur Nachtschicht selbstständig organisieren - von der Aufnahme über die OP-Vorbereitung und Nachbereitung bis zur Entlassung im angiologischen Bereich sowie der Nachbetreuung von Schlaganfall-Patienten im neurologischen Bereich. Auch die Gestaltung des Stationsalltags mit Visiten, Untersuchungen und Angehörigenbesuchen liegt in der Hand der Schülerinnen und Schüler. Die Auszubildenden im dritten Lehrjahr werden dabei natürlich von erfahrenen Kollegen und Praxisanleitern begleitet und bei Bedarf unterstützt. Sie stehen als Experten im Hintergrund immer bereit, um bei Fragen oder Unsicherheiten sofort reagieren zu können.<br>Die Teilnahme an dem Projekt sehen die 26 Azubis als Möglichkeit, sich in besonderer Weise auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten und Arbeitsstrukturen des Stationsalltags zu festigen</p> <p>&quot;Das Projekt 'Schüler leiten eine Station' ist mit der vierten Auflage endgültig etabliert und eine feste Größe in der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger am UKL geworden&quot;, sagt Schwester Antje Köhler-Radziewsky, die als zentrale Praxisanleiterin das Vorhaben betreut. &quot;Das bereichert unser Angebot für die Azubis sehr und motiviert hoffentlich viele Schulabgänger, sich für eine Ausbildung als künftige Pflegefachkräfte am UKL zu entscheiden.&quot;</p>
„Gefäße verbinden“ – 1000 Mediziner treffen sich in Leipzig2019-09-08T22:00:00ZLeipzig. Welche Rolle Blaubeeren für die Gefäße spielen, wie Jymmin Schmerzpatienten helfen kann, was Rinderfüße auf einer wissenschaftlichen Tagung zu tun haben – das alles gehört am kommenden Wochenende zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und Gefäßmedizin in Leipzig. <p>&quot;Da wir die Jahrestagung unserer Fachgesellschaft mit einem Interventionskongress verbinden, erwarten wir rund 1000 Mediziner&quot;, so Dr. Katja Mühlberg, Oberärztin an der <a title="Angiologie" href="/einrichtungen/angiologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Angiologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Denn nicht nur Angiologen und Gefäßchirurgen werden kommen, sondern auch Nephrologen, Urologen, Gynäkologen, Ernährungswissenschaftler und Psychologen - weil, wie unser Motto schon sagt&#58; Gefäße verbinden.&quot;<br><br>Neben wissenschaftlichen Vorträgen werden den Teilnehmern aus ganz Deutschland auch Workshops angeboten, beispielsweise zur Behandlung von Krampfadern. Dazu wurde eine Schlachthof-Lieferung von Rinderfüßen geordert, so dass interessierte Mediziner die verschiedensten OP-Methoden ausprobieren können. Demonstriert wird die Lymphdrainage bei Patienten mit Wunden, trainiert werden können hochmoderne Kathetertechniken und auszuprobieren ist Jymmin. &quot;Ein Kollege vom Max-Planck-Institut Leipzig hat dieses Verfahren entwickelt, das vor allem chronischen Schmerzpatienten helfen soll&quot;, erklärt Dr. Mühlberg. &quot;Jede Bewegung an speziellen Fitnessgeräten produziert nebenher Klänge, aus denen dann - durch das Zusammenspiel von mehreren Patienten an verschiedenen Geräten - Musikstücke entstehen. Das macht nicht nur Spaß und trainiert, sondern entspannt noch dazu. Wir hoffen in unserem <a title="Gefäßzentrum" href="/einrichtungen/gefaesszentrum" rel="ext" target="_blank">Gefäßzentrum am Uniklinikum </a>das Jymmin künftig auch unseren Patienten anbieten zu können&quot;, kündigt die Leipziger Angiologin an.<br><br>Auf der Tagung wird es zudem reichlich Pro-und-Contra-Debatten geben, beispielsweise zu Sicherheitsaspekten beschichteter Stents oder zum Thema Lipödem und Lymphödem. Seltenes wird in der &quot;Dr.-House-Sitzung&quot; diskutiert, Hypnose gegen das Rauchen, Wundtherapie mit Fischhaut und Larven und nicht zuletzt die Blaubeeren, die mit ihren Polyphenolen die Gefäße schützen, sind nur einige von vielen Themen der dreitägigen Fachtagung.</p> <p><strong>&quot;Gefäße verbinden&quot; - Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Gefäßmedizin</strong></p> <p>3. DGA-Interventionskongress und<br>48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie -<br>Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.<br>12. - 14. September 2019 in Leipzig</p> <p>Kongresshalle Leipzig, Pfaffendorfer Straße&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
15. „Leipzig Interventional Course“ (LINC): Weltkongress der Gefäßmedizin in Leipzig<img alt="UKL-Angiologe und Klinikdirektor Prof. Dierk Scheinert ist Mitbegründer und Mitorganisator der weltweit größten Fachveranstaltung der Gefäßmediziner." src="/presse/PressImages/pic_20190117120031_d9095b0d6b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-16T23:00:00ZLeipzig. 5000 Gefäßmediziner aus aller Welt kommen vom 22. bis 25. Januar nach Leipzig. Die Spezialisten – Angiologen, Gefäßchirurgen, interventionelle Radiologen – treffen sich zur 15. Ausgabe des Kongresses "Leipzig Interventional Course" (LINC) auf der Neuen Messe. Es ist die weltweit größte interdisziplinäre Veranstaltung dieser Fachrichtung. Mitbegründer und Mitorganisator des LINC ist Prof. Dierk Scheinert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Angiologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Auf die Kongressteilnehmer warten mehr als 80 Live-Übertragungen von Operationen aus Katheter-Laboren und OP-Sälen renommierter europäischer und US-amerikanischer Zentren, darunter auch aus dem <a href="/einrichtungen/angiologie" rel="ext" target="_blank">UKL</a>. Neben der Demonstration und Diskussion neuer Techniken und Entwicklungen bei der Behandlung von Gefäßpatienten liegt der Fokus in diesem Jahr vor allem auf Langzeitergebnissen zur Sicherheit und Effektivität medikamentenbeschichteter Ballons und Stents.</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Mittlerweile gibt es in anderen Regionen der Erde Ableger des erfolgreichen LINC-Konzepts. So findet im März zum bereits zehnten Mal &quot;LINC-Asia Pacific&quot; in Hong Kong statt. </span></span></span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><a href="https&#58;//www.leipzig-interventional-course.com/"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#0000ff;">https&#58;//www.leipzig-interventional-course.com/</span></span></a></p>
Weltkongress der Gefäßmedizin in Leipzig<img alt="Prof. Dierk Scheinert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Angiologie am UKL, Mitbegründer und Mitorganisator des LINC." src="/presse/PressImages/pic_20180125112736_38163901f4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-01-24T23:00:00ZZum 14. Mal ruft der Kongress "Leipzig Interventional Course" (LINC) Mediziner aus aller Welt in die sächsische Messestadt – und rund 5000 werden vom 30. Januar bis 2. Februar kommen. Denn LINC ist die weltweit größte interdisziplinäre Fachveranstaltung der Gefäßmediziner. Besonderes Merkmal und Anziehungspunkt: Angesprochen werden Vertreter aller beteiligten medizinischen Fachdisziplinen, hochmodern werden direkte Anschaulichkeit und unmittelbarer Patientenbezug geboten. <p>&quot;Zu unserem Konzept gehört, dass allen Kongressteilnehmern live übertragene Operationen angeboten werden&quot;, so Prof. Dierk Scheinert, Mitbegründer und Mitorganisator des LINC. &quot;Dabei stehen die Kameras in 13 Kliniken aus aller Welt. Es beteiligen sich also nicht nur Operateure des Universitätsklinikums Leipzig, sondern auch aus Kliniken Italiens, Frankreichs und der USA. Der Vorteil der Live-Übertragungen ist ganz klar, dass das Verfolgen der Operationen bei Gefäßverengungen oder Aneurysmen ganz praktische Erkenntnisse vermitteln. Denn die Teilnehmer können erkennen, in welchen Fällen welche Techniken zum Erfolg für den Patienten führen.&quot;</p> <p>Zuvor wird bei LINC der ganz konkrete Fall des Patienten besprochen. Jeder Kongressteilnehmer erhält dafür ein Heft mit den medizinischen Angaben und der geplanten Behandlungsstrategie für jeden der insgesamt rund 90 Patienten, die während des Kongresses operiert werden. &quot;Diese umfangreiche Einführung in den Fall macht es möglich, dass jeder Arzt die Behandlung, die er am Bildschirm sieht, nachvollziehen kann und daraus lernt&quot;, so Prof. Scheinert, der am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die <a href="http&#58;//angiologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Angiologie</a> leitet.</p> <p>Da die Übertragungen parallel in vier Kongress-Räumen stattfinden, muss sich jeder Teilnehmer entscheiden, welcher Behandlungsspezifik er sich widmen will. Operiert werden vor allem Patienten, die unter Gefäßveränderungen - ob an der Halsschlagader oder dem Fuß - leiden. Eines der zentralen Arbeitsfelder der interventionellen Angiologen und damit auch des &quot;Leipzig Interventional Course&quot; ist die Behandlung von Gefäßverschlüssen mit medikamentenbeschichten Ballons oder Stents.</p> <p>Die Kongress-Macher um Prof. Scheinert kommen inzwischen mit ihren LINC-Veranstaltungen den Ärzten auf der ganzen Welt wortwörtlich entgegen&#58; Sie haben mit LINC Asia-Pacific und LINC Australia in Hongkong und Sydney, sowie seit 2017 auch in New York Veranstaltungen ins Leben gerufen, bei denen genauso modern und patientennah wie in Leipzig praktisches Wissen und Können an junge Gefäßmediziner vermittelt wird. Doch die Veranstaltung in Leipzig ist und bleibt die mit Abstand größte.</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Information&#58;</strong></p> <p>Leipzig Interventional Course (LINC)</p> <p>30. Januar bis 2. Februar</p> <p>Leipziger Messe, Halle 2</p>

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