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Pressemitteilungen der Angiologie

 

 

Universitätsklinikum Leipzig nimmt drei neue Hochpräzisions-Operationssäle in Betrieb<img alt="Am 6. September 2022 wurde der Erweiterungsbau des Zentral-OPs am UKL feierlich eröffnet." src="/presse/PressImages/pic_20220906122351_127a3f7142.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-09-05T22:00:00ZLeipzig. Mit einer feierlichen Eröffnung am 6. September 2022 ist der Erweiterungsbau des Zentralen OP-Bereichs am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) in Betrieb genommen worden. Damit stehen für die Patient:innenversorgung jetzt drei zusätzliche Operationssäle mit intraoperativer Bildgebung zur Verfügung, deren Ausstattung mit modernster Navigations- und Gerätetechnik wie integriertem CT, MRT und Angiographie-System eine neue Form der Hochpräzisionschirurgie ermöglicht. Das UKL verfügt dadurch nun über die modernsten Operationssäle in Mitteldeutschland.<p>​​​​​​​​​​​​Zweieinhalb Jahre An- und Umbau bei laufendem OP-Betrieb liegen hinter den Mediziner&#58;innen und Projektteams bei de​r Eröffnung des OP-Erweiterungsbaus am Universitätsklinikum Leipzig. In dieser Zeit wurde über dem 2017 fertiggestellten Gefäßmedizinischen Zentrum auf gut 1000 Quadratmetern ein neuer Trakt zur Ergänzung der vorhandenen 12 zentralen Operationssäle am UKL gebaut. Dessen Herzstück&#58; Drei moderne Säle mit innovativer hybrider Gerätetechnik für den Einsatz bildgebender Verfahren direkt während des Eingriffs in Verbindung mit Navigationstechniken als direkt angebundene Ergänzung des vorhandenen Zentral-OP. Zusammen bildet dies die Voraussetzung für eine computergestützte Hochpräzisionschirurgie der Extraklasse.</p> ​<div class="embed-responsive embed-responsive-16by9"> <iframe width="1920" height="1080" class="embed-responsive-item" src="https&#58;//www.youtube.com/embed/I9DqnE9RzQM" frameborder="0"></iframe><br>&#160;</div><p>&#160;</p>​ <p>Die Beso​​nderheiten&#58; In einem der neuen Säle sind ein 3-Tesla-MRT (Magnetresonanztomograph) und ein dazugehöriger radiologischer Arbeitsplatz integriert. Durch die direkte Verbindung des Operationsbereichs mit dem MRT können während einer Operation Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Auf diese Weise wird geprüft, ob ein Tumor vollständig oder maximal umfassend erkannt und erfasst wurde - für das Überleben der Betroffenen ein entscheidender Faktor. Auf diese Weise werden wichtige Strukturen besser geschützt und erkranktes Gewebe dennoch sicher entfernt - ein Verfahren, das vor allem in der Neurochirurgie bei Hirntumoren eine wichtige Rolle spielt.​</p><p>Im zweiten neuen Saal können mit Hilfe eines mobilen Computertomographen (CT) und eines sogenannten 3D C- Bogens vor allem komplizierte Eingriffe an der Wirbelsäule, am Becken oder allen Gelenken mit integrierter Bildkontrolle noch während der Operation erfolgen. Dabei fließen die Daten des CT direkt an das ebenfalls integrierte Navigationssystem zur computergestützten Planung für das korrekte Setzen der Implantate - ein entscheidender Faktor für deren langfristige Stabilität und den Schutz wichtiger anatomischer Strukturen.</p><p>Im dritten Hybrid-Operationssaal steht den UKL-Gefäßspezialisten der Angiologie und Gefäßchirurgie eine hochmoderne strahlenreduzierte Angiographie-Anlage mit allen notwendigen Zusatzgeräten wie zum Beispiel einem kabellosen Ultraschall-Gerät zur Verfügung. Dieses System kommt vor allem bei komplizierten Operationen an der Aorta und anderen großen Blutgefäßen zur Behandlung von Aneurysmen zum Einsatz und zeigt den genauen Verlauf und Zustand der zu operierenden Gefäße.</p><p>Das eröffnet zudem in der Versorgung von Unfallverletzten und Notfällen neue Möglichkeiten, auch dank der direkten Anbindung aller zentralen Operationssäle am UKL an die Notaufnahme und die Intensivstationen.</p><p>&quot;Diese drei hybriden Operationssäle läuten für uns eine neue Ära der High-End-Chirurgie ein&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL, zur Eröffnung. &quot;Mit Hilfe der neuen Geräte und der Software können wir komplexeste Eingriffe hochpräzise und für unsere Patient&#58;innen maximal sicher und schonend durchführen, Komplikationen weitestgehend vermeiden und am Ende Leben retten&quot;, so Josten. &quot;Dass wir dies können, verdanken wir dem Freistaat Sachsen, der dies mit einer Förderung von über 30 Millionen Euro für den Bau sowie die Ausstattung und Geräte ermöglicht hat&quot;, ergänzt Dr. Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL.</p><p>Dass diese Gelder gut investiert wurden, davon überzeugte sich bei der Eröffnung Staatsminister Sebastian Gemkow direkt vor Ort. &quot;Das Universitätsklinikum Leipzig verfügt seit vielen Jahren über eine kontinuierlich ausgebaute große Kompetenz bei der operativen Versorgung komplexer Fälle, insbesondere auch in der Notfallmedizin&quot;, so der sächsische Wissenschaftsminister. &quot;Die hochmodernen Säle tragen dazu bei, diese Kompetenz weiter auszubauen und damit die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der gesamten Region weiter zu verbessern. Ich freue mich sehr, diesen Ort der Hochleistungs-Chirurgie heute mit in Betrieb nehmen zu können.&quot;</p><p> <strong>Herausforderung&#58; Anbau im laufenden Betrieb&#160;</strong></p><p>Um die neuen Säle an den bestehenden OP-Trakt des UKL mit 12 Sälen anzubinden, wurden drei Verbindungsbrücken gebaut, die direkt an vorhandene OP-Sterilflure anschließen. Zudem entstanden durch die Erweiterung der Holding Area (Einschlaf- und Aufwachraum) und OP-Nebenraumzonen auch großzügigere Sterilgut-Lagerräume, erweiterte Personalschleusen, ein schöner Aufenthaltsraum und neue Büroräume für das OP-Personal am UKL. Das hatte als besondere Aufgabe neben der Pandemie in den vergangenen Jahren auch den Umbau zu stemmen. Denn der Betrieb lief in den vorhandenen Sälen jeweils weiter, getrennt vom Baustellenbereich durch Schutzmaßnahmen wie Staubschutzwänden - eine große Herausforderung in einem sterilen Bereich, dessen Arbeit nur für eine kurze Zeit durch Verlagerungen der Operationen innerhalb des Klinikums unterbrochen wurde. Viele einzelne Bereiche des OP zogen dafür sogar mehrfach um.&#160;</p><p>Um den Neubau mit dem bestehenden Gebäudeteil zu verbinden, waren zudem anspruchsvolle Arbeiten mit vielzähligen Bohrungen und Stemmarbeiten in die vorhandene Baukonstruktion notwendig.&#160; &quot;Alle diese Maßnahmen haben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität und Einsatzbereitschaft abverlangt&quot;, sagt Dr. Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL. &quot;Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz ausdrücklich bei allen Mitarbeiter&#58;innen, aber auch unseren Patient&#58;innen sowie unseren Partner&#58;innen für das Verständnis für die mit dem Bau verbundenen Belastungen der letzten Jahre&quot;, so Jacob.&#160;</p><p> <strong>Erste Operationen am 5. September<br></strong>Die ersten Operationen in den neuen Sälen führten am 5. September die Gefäßchirurgen zusammen mit den Angiologen am neuen Angiographie-System durch. Dabei wurden bei einem 66 Jahre alten Patienten sowie einem 82-Jährigen Aneurysmen (Aussackungen) der Hauptschlagader &#160;mit &#160;sogenannten Stentgrafts behandelt. Diese aufwändigen und lebensrettenden Eingriffe, bei denen individuell angepasste Gefäß-Endoprothesen eingesetzt wurden, erfolgten minimal-invasiv und damit für die Patienten sehr schonend. &#160;<br><br></p><p> <a href="https&#58;//bit.ly/3Bhj5GL"><strong>Einblick hinter OP-Türen</strong>&#160;</a>- schauen Sie hinter die Kulissen und in die neuen Räume in unserem <a href="https&#58;//youtu.be/ZdlSlHUTg4M">Video.&#160;</a>Weitere Informationen zu den neuen OP-Sälen&#160;und ein Interview mit OP-Manager Dr. Gerald Huschak finden Sie <a href="/Seiten/high-end-op.aspx">hier</a>.</p>
Den Ursachen auf den Grund gehen: Universitätsklinikum Leipzig gründet Venenzentrum<img alt="Der Einsatz modernster Verfahren gestaltet die Eingriffe komfortabler für die Patienten&#58; Oberärztin Dr. Manuela Konert (re.) während einer Katheterintervention." src="/presse/PressImages/pic_20210415112337_fe0093bb30.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-04-14T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist ein Venenzentrum etabliert worden. Gefäßerkrankungen aller Art können ab sofort noch umfassender diagnostiziert und behandelt werden. Mit Hilfe modernster Verfahren gehen die UKL-Experten den Ursachen zum Teil langwieriger Erkrankungen auf den Grund und behandeln diese nach den neuesten Standards. Ein weiterer Fokus liegt zudem auf einer optimalen Nachsorge für die Betroffenen. <p><em>Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt</em> - ob dieser Ausspruch nun Prof. Franz Volhard (1872-1950), einem deutschen Internisten, oder doch bereits Hippokrates im antiken Griechenland zugeschrieben werden muss, ist nicht ganz zu klären. Unstrittig ist, dass sich die Oberärztinnen Dr. Katja Mühlberg (unteres Foto, re.) und Dr. Manuela Konert (unteres Foto, li.) von der <a href="/einrichtungen/angiologie">Klinik für Angiologie des UKL</a> diesen Spruch als Maxime für das von ihnen betreute Venenzentrum ausgesucht haben - schließlich haben 80 Prozent aller Wunden an den Beinen eine gefäßbedingte Ursache. &quot;Wir erleben oft, dass Patienten mit langwierigen Wunden zu uns kommen, bei denen niemand richtig nach der Ursache gesucht hat und die daher auch nicht behandelt wurden, wie es eigentlich nötig gewesen wäre&quot;, berichtet Dr. Katja Mühlberg. Auch solchen Patienten wollen die UKL-Gefäßspezialisten nun noch besser helfen. Die Entwicklungen in der Venendiagnostik und -therapie erlauben, neue Wege in der standardisierten Untersuchungsstrategie zu gehen. &quot;In unserem Zentrum bieten wir unseren Patienten modernste Diagnostikverfahren und Therapien an, die das große Spektrum der Venenerkrankungen umfassen&quot;, sagt Dr. Mühlberg. Doch anders als der Name &quot;Venenzentrum&quot; vorgeben mag, haben die Ärztinnen und Ärzte des Leipziger Universitätsklinikums den gesamten Gefäßbereich im Blick, also auch die arteriellen und lymphatischen Gefäße - mit hoher Expertise in allen drei Gefäßregionen, wie Oberärztin Mühlberg hervorhebt.</p> <p>&quot;Dafür nutzen wir, was über Jahre am UKL etabliert worden ist, wie beispielsweise Ultraschall- und Katheterverfahren sowie diverse Gefäßfunktionsdiagnostiken&quot;, erläutert sie. Neu hinzugekommen sind für die venösen Gefäße nun katheterbasierte Verfahren unter Einsatz intravaskulären Ultraschalls, einer sehr modernen und innovativen Methode. &quot;Diese erlaubt uns in vielen Fällen den Verzicht auf eine Untersuchung mittels Magnetresonanztomographie oder Computertomographie&quot;, so Oberärztin Manuela Konert, &quot;wir können nun - sozusagen in einem Ritt - direkt im Gefäß einen Ultraschall machen und bei Bedarf gleich therapieren. Das ist wesentlich komfortabler für den Patienten.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Larventherapie und Kompressionsverfahren<br></strong>Zum Angebot gehört auch weiterhin die Behandlung chronischer venöser Wunden. &quot;Gesundheitsökonomisch sind diese nicht zu vernachlässigen, leiden doch mehr als eine Million Betroffene in Deutschland an diesen oft schlecht heilenden sogenannten 'offenen Beinen', manche sogar jahrelang &quot;, sagt Dr. Katja Mühlberg. Dabei nütze die beste Wundauflage nichts, wenn die Ursachen nicht erkannt und ausgeräumt würden, was eben hier am neuen UKL-Zentrum angeboten werde, erklärt die Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie.</p> <p>Die Wundbehandlungen erfolgen schonend und nach modernsten Standards. Eingesetzt wird unter anderem auch die Larventherapie. Dr. Mühlberg&#58; &quot;Wir nennen sie die kleinsten Chirurgen der Welt, denn die steril gezüchteten Larven der Goldfliege sind in der Lage, Wunden ohne Skalpell hervorragend zu säubern und von abgestorbenem und infiziertem Material zu befreien.&quot; &#160;In der Venentherapie ebenfalls unentbehrlich sind Kompressionsverfahren. &quot;Doch das geht weit über den klassischen Kompressionsstrumpf hinaus&quot;, erklärt Oberärztin Mühlberg, wir sprechen hier von verschiedenen apparativen Kompressionsverfahren mit maschineller Hilfe, die auch für die häusliche Versorgung getestet werden.&quot;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Auch Nachsorge im Blick<br></strong>&quot;Bei Interventionen liegt unser Fokus derzeit in der Behandlung sogenannter Beckenvenenverschlüsse mit modernster Stent-Therapie, das heißt, unter Einsatz speziell für die Venentherapie entwickelter Gefäßstützen&quot;, erläutert Oberärztin Dr. Manuela Konert. Diese Beckenvenenverschlüsse, so erklärt sie, könnten Folgen früherer Thrombosen sein, in anderen Fällen aber auch anatomisch bedingt auftreten. Dr. Konert verweist hier beispielhaft auf das May-Thurner-Syndrom, einer Verengung der &quot;Vena iliaca&quot;, einer Vene im unteren Rückenbereich. Die Erkrankung selbst führt meist nur zu milden Symptomen wie einer leichten Schwellung des Beins und Spannungsgefühlen. Sie erhöht jedoch das Risiko für Thrombosen und lebensgefährliche Lungenembolien. Perspektivisch sei am Zentrum auch die Behandlung von Krampfadern geplant.&#160;</p> <p>&quot;Diagnose und Therapie sind mit einem Eingriff allerdings nicht abgeschlossen&quot;, meint Dr. Konert. Die Patienten erführen auch eine individuelle Nachsorge, zum Beispiel durch Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und ambulanten Wunddiensten. &quot;Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen unseren Partnern ist daher ein ganz wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Zentrums&quot;, betonen die UKL-Gefäßmedizinerinnen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><em><strong>Venenzentrum am UKL</strong></em></p> <p>Terminvergabe&#58;</p> <p>Telefon&#58; 0341/9712356&#160;</p> <p>E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;angiologie@uniklinik-leipzig.de">angiologie@uniklinik-leipzig.de</a></p>
Klinik-Alltag selbst organisieren: Azubis übernehmen die Verantwortung<img alt="Diese angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger erfahren eine Prüfungsvorbereitung der besonderen Art&#58; Sie übernehmen in den kommenden zwei Wochen die Leitung einer Station am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20200109124703_ea711391df.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-08T23:00:00ZLeipzig. Vom 11. bis 24. Januar übernehmen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wieder angehende Pflegekräfte die Leitung einer Station. Für zwei Wochen sind dann die Azubis verantwortlich – für den reibungslosen Ablauf und das Wohlergehen der Patienten. Das Projekt "Schüler leiten eine Station" ist Teil der Ausbildung am UKL und findet bereits zum vierten Mal statt. <p>26 engagierte Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege aus den Klassen K17c und K17d der <a href="/einrichtungen/mbfs" target="_blank" rel="ext noopener">Medizinischen Berufsfachschule des UKL</a> wurden ausgewählt, um ab dem kommenden Wochenende ihr Wissen und Können auf besondere Weise zu erproben. Dazu übernehmen sie die Verantwortung auf der Station F 3.2, auf der Patienten der <a href="/einrichtungen/neurologie" target="_blank" rel="ext noopener">Klinik und Poliklinik für Neurologie</a> sowie der <a href="/einrichtungen/angiologie" target="_blank" rel="ext noopener">Klinik und Poliklinik für Angiologie</a> betreut werden.</p> <p>Zwei Wochen lang erfahren sie dann aus erster Hand, wie ihr künftiger Arbeitsalltag aussehen wird. Das bedeutet, dass die Auszubildenden den gesamten Stationsalltag von der Früh- bis zur Nachtschicht selbstständig organisieren - von der Aufnahme über die OP-Vorbereitung und Nachbereitung bis zur Entlassung im angiologischen Bereich sowie der Nachbetreuung von Schlaganfall-Patienten im neurologischen Bereich. Auch die Gestaltung des Stationsalltags mit Visiten, Untersuchungen und Angehörigenbesuchen liegt in der Hand der Schülerinnen und Schüler. Die Auszubildenden im dritten Lehrjahr werden dabei natürlich von erfahrenen Kollegen und Praxisanleitern begleitet und bei Bedarf unterstützt. Sie stehen als Experten im Hintergrund immer bereit, um bei Fragen oder Unsicherheiten sofort reagieren zu können.<br>Die Teilnahme an dem Projekt sehen die 26 Azubis als Möglichkeit, sich in besonderer Weise auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten und Arbeitsstrukturen des Stationsalltags zu festigen</p> <p>&quot;Das Projekt 'Schüler leiten eine Station' ist mit der vierten Auflage endgültig etabliert und eine feste Größe in der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger am UKL geworden&quot;, sagt Schwester Antje Köhler-Radziewsky, die als zentrale Praxisanleiterin das Vorhaben betreut. &quot;Das bereichert unser Angebot für die Azubis sehr und motiviert hoffentlich viele Schulabgänger, sich für eine Ausbildung als künftige Pflegefachkräfte am UKL zu entscheiden.&quot;</p>
„Gefäße verbinden“ – 1000 Mediziner treffen sich in Leipzig2019-09-08T22:00:00ZLeipzig. Welche Rolle Blaubeeren für die Gefäße spielen, wie Jymmin Schmerzpatienten helfen kann, was Rinderfüße auf einer wissenschaftlichen Tagung zu tun haben – das alles gehört am kommenden Wochenende zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und Gefäßmedizin in Leipzig. <p>&quot;Da wir die Jahrestagung unserer Fachgesellschaft mit einem Interventionskongress verbinden, erwarten wir rund 1000 Mediziner&quot;, so Dr. Katja Mühlberg, Oberärztin an der <a title="Angiologie" href="/einrichtungen/angiologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Angiologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Denn nicht nur Angiologen und Gefäßchirurgen werden kommen, sondern auch Nephrologen, Urologen, Gynäkologen, Ernährungswissenschaftler und Psychologen - weil, wie unser Motto schon sagt&#58; Gefäße verbinden.&quot;<br><br>Neben wissenschaftlichen Vorträgen werden den Teilnehmern aus ganz Deutschland auch Workshops angeboten, beispielsweise zur Behandlung von Krampfadern. Dazu wurde eine Schlachthof-Lieferung von Rinderfüßen geordert, so dass interessierte Mediziner die verschiedensten OP-Methoden ausprobieren können. Demonstriert wird die Lymphdrainage bei Patienten mit Wunden, trainiert werden können hochmoderne Kathetertechniken und auszuprobieren ist Jymmin. &quot;Ein Kollege vom Max-Planck-Institut Leipzig hat dieses Verfahren entwickelt, das vor allem chronischen Schmerzpatienten helfen soll&quot;, erklärt Dr. Mühlberg. &quot;Jede Bewegung an speziellen Fitnessgeräten produziert nebenher Klänge, aus denen dann - durch das Zusammenspiel von mehreren Patienten an verschiedenen Geräten - Musikstücke entstehen. Das macht nicht nur Spaß und trainiert, sondern entspannt noch dazu. Wir hoffen in unserem <a title="Gefäßzentrum" href="/einrichtungen/gefaesszentrum" rel="ext" target="_blank">Gefäßzentrum am Uniklinikum </a>das Jymmin künftig auch unseren Patienten anbieten zu können&quot;, kündigt die Leipziger Angiologin an.<br><br>Auf der Tagung wird es zudem reichlich Pro-und-Contra-Debatten geben, beispielsweise zu Sicherheitsaspekten beschichteter Stents oder zum Thema Lipödem und Lymphödem. Seltenes wird in der &quot;Dr.-House-Sitzung&quot; diskutiert, Hypnose gegen das Rauchen, Wundtherapie mit Fischhaut und Larven und nicht zuletzt die Blaubeeren, die mit ihren Polyphenolen die Gefäße schützen, sind nur einige von vielen Themen der dreitägigen Fachtagung.</p> <p><strong>&quot;Gefäße verbinden&quot; - Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Gefäßmedizin</strong></p> <p>3. DGA-Interventionskongress und<br>48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie -<br>Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.<br>12. - 14. September 2019 in Leipzig</p> <p>Kongresshalle Leipzig, Pfaffendorfer Straße&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
15. „Leipzig Interventional Course“ (LINC): Weltkongress der Gefäßmedizin in Leipzig<img alt="UKL-Angiologe und Klinikdirektor Prof. Dierk Scheinert ist Mitbegründer und Mitorganisator der weltweit größten Fachveranstaltung der Gefäßmediziner." src="/presse/PressImages/pic_20190117120031_d9095b0d6b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-16T23:00:00ZLeipzig. 5000 Gefäßmediziner aus aller Welt kommen vom 22. bis 25. Januar nach Leipzig. Die Spezialisten – Angiologen, Gefäßchirurgen, interventionelle Radiologen – treffen sich zur 15. Ausgabe des Kongresses "Leipzig Interventional Course" (LINC) auf der Neuen Messe. Es ist die weltweit größte interdisziplinäre Veranstaltung dieser Fachrichtung. Mitbegründer und Mitorganisator des LINC ist Prof. Dierk Scheinert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Angiologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Auf die Kongressteilnehmer warten mehr als 80 Live-Übertragungen von Operationen aus Katheter-Laboren und OP-Sälen renommierter europäischer und US-amerikanischer Zentren, darunter auch aus dem <a href="/einrichtungen/angiologie" rel="ext" target="_blank">UKL</a>. Neben der Demonstration und Diskussion neuer Techniken und Entwicklungen bei der Behandlung von Gefäßpatienten liegt der Fokus in diesem Jahr vor allem auf Langzeitergebnissen zur Sicherheit und Effektivität medikamentenbeschichteter Ballons und Stents.</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Mittlerweile gibt es in anderen Regionen der Erde Ableger des erfolgreichen LINC-Konzepts. So findet im März zum bereits zehnten Mal &quot;LINC-Asia Pacific&quot; in Hong Kong statt. </span></span></span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><a href="https&#58;//www.leipzig-interventional-course.com/"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#0000ff;">https&#58;//www.leipzig-interventional-course.com/</span></span></a></p>

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