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Realistisches Notfalltraining mit virtuellen Patienten: LIFEMED 2021 online, vor Ort und mit neuen Angeboten<img alt="Er freut sich, neben den Online-Teilnehmern auch wieder eine ganze Reihe Kolleginnen und Kollegen direkt vor Ort am UKL zu „LIFEMED 2021“ begrüßen zu können&#58; Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme und Organisator des Fachsymposiums." src="/presse/PressImages/pic_20210906114512_a113ef6b61.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-09-05T22:00:00ZLeipzig. "VR-Brille auf" heißt es erstmalig bei LIFEMED 2021, dem Leipziger Interdisziplinären Forum für Notfallaufnahme und Notfallmedizin. In einem Virtual Reality-Workshop üben Teilnehmer ein "Notfallmedizinisches Training" an virtuellen, aber realitätsnahen Patienten - dank der Spezial-Brille losgelöst von räumlichen Gegebenheiten und sonstigen Einschränkungen ihres realen Aufenthaltsortes. Am 10. und 11. September findet die traditionelle Veranstaltung am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) im hybriden Format statt, also mit einem Online-Teil, aber auch wieder mit Angeboten in Präsenz. Bei den Vorträgen setzen die Veranstalter auf das spannende Pro- und Contra-Prinzip, das heißt, Referenten nehmen unterschiedliche Positionen ein, die Zuhörer erleben eine Art Streitgespräch. <p>&quot;Wir haben uns bewusst entschieden, den notfallmedizinisch interessierten Kolleginnen und Kollegen unter Einhaltung aller Hygieneregeln wieder die Möglichkeit zu bieten, sich auch direkt vor Ort im persönlichen Austausch fort- und weiterzubilden&quot;, erklärt Organisator Prof. André Gries, Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme und Beobachtungsstation</a> am UKL.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Der Freitag, 10. September, ist den wissenschaftlichen Vorträgen gewidmet. Für die einzelnen Sitzungen haben sich die Organisatoren ein neues Format überlegt&#58; Die Präsentationen erfolgen in Dialogform beziehungsweise als Pro- und Contra-Vorträge. Thematisch geht es beispielsweise dabei um &quot;COVID-19 und Zentrale Notfallaufnahme - was haben wir gelernt?&quot; oder &quot;Aktuelle&#160;</p> <p>Konzepte, Strukturen und politische Entwicklungen&quot;. Bei den Update-Veranstaltungen geht es unter anderem um Kindernotfälle, um die Versorgung geriatrischer Notfallpatienten, um psychiatrische Notfälle und um das Polytrauma-Management. Dabei orientieren sich die Update-Sitzungen jeweils an einem konkreten Fall, liefern&#160;zur Thematik aber auch den aktuellen wissenschaftlichen Hintergrund. In Zusammenarbeit mit dem DRK-Landesverband Sachsen findet nachmittags der diesjährige&#160;LIFEMED-Rettungsdienstworkshop statt.</p> <p>Der Sonnabend, 11. September, steht dann ganz im Zeichen weiterer Workshops.&#160;Erstmalig bei LIFEMED 2021 wird hier bei einem Virtual Reality-Workshop ein &quot;Notfallmedizinisches Training&quot; an realitätsnahen virtuellen Patienten - dank VR-Brille losgelöst von räumlichen Gegebenheiten und Limitierungen im Team - in Echtzeitkommunikation und -kooperation möglich sein.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>New York, 11.09.2001</strong></p> <p>Emotional wird es am Freitagnachmittag sicherlich, wenn Dr. Sigrid Hahn aus Garmisch-Partenkirchen über Geschehnisse berichten wird, die gerade 20 Jahre zurückliegen. LIFEMED 2021 findet nämlich genau zwei Jahrzehnte nach den Angriffen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 statt. Dr. Hahn war zu dieser Zeit im Emergency Department des Mount Sinai Hospital&#160;in Manhattan tätig. Den Organisatoren ist es gelungen, sie für einen Vortrag zu den Erfahrungen dieser Zeit und&#160;der anschließenden Bewältigung zu gewinnen.&#160;</p> <p>Beim abendlichen &quot;Get-together&quot; auf der Galopprennbahn Scheibenholz nach gemeinsamer Bootstour auf den Leipziger Kanälen haben die Teilnehmer, die physisch am Symposium teilnehmen, die entspannte Gelegenheit zum direkten Dialog mit Referenten, Teilnehmern und Kollegen. &quot;Mit 150 in Präsenz schöpfen wir die derzeit maximal zulässige Zahl an Teilnehmern aus. Doch wissen wir, dass noch viel mehr Kolleginnen und Kollegen auch auf diese Weise hätten teilnehmen wollen&quot;, betont Prof. Gries.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Internationaler Tag der Ersten Hilfe</strong></p> <p>Der 11. September ist in diesem Jahr auch gleichzeitig der Internationale Tag der Ersten Hilfe. Er hat zum Ziel, Bedeutung fachgerechter Nothilfe bei Unfällen und Katastrophen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Wie wichtig &quot;Erste Hilfe&quot; für das Überleben eines Menschen sein kann, weiß Notfallmediziner Prof. André Gries aus eigener beruflicher Erfahrung&#58; &quot;So haben Patienten mit Herzkreislaufstillstand nachweißlich eine viel bessere Prognose bei sofort durch Laien eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
UKL-Notfallaufnahme verfügt jetzt über Experten mit Zusatzqualifikation2021-07-13T22:00:00ZLeipzig. Im Juni haben in Sachsen die ersten in der Notfallmedizin tätigen Ärzte die neue Zusatzbezeichnung für "Klinische Akut- und Notfallmedizin" erworben. Unter den ersten Absolventen der Zusatzqualifikation ist auch Prof. André Gries, der Leiter der Zentralen Notfallaufnahme am UKL. Das Uniklinikum erfüllt damit die Voraussetzungen als eine der ersten Kliniken in Sachsen, auch weitere Ärzte in "Klinischer Akut- und Notfallmedizin" fortzubilden. <p>Seit Jahren kommt den Zentralen Notfallaufnahmen eine immer weiter wachsende Bedeutung zu&#58; Steigende Patientenzahlen und komplexe Erkrankungen und Verletzungen haben die Anforderungen an die Notfallversorgung und damit an die Qualifikation der in den Notaufnahmen tätigen Ärzte und Pflegenden verändert. Neben den vorzuhaltenden Fachabteilungen wird eine möglichst breite Fachkompetenz für die klinische Notfallmedizin gefordert, um alle Arten von Notfällen schnell zu erkennen, einzuordnen und die Initialversorgung einzuleiten. Um dies überall in gleicher Qualität sicherstellen zu können, wurde 2018 die Zusatzweiterbildung &quot;Klinische Akut- und Notfallmedizin&quot; eingeführt. Der <a href="https&#58;//www.g-ba.de/">Gemeinsame Bundesausschuss</a> hat im gleichen Jahr festgelegt, dass jede Klinik mit einer Notfallaufnahme über Ärzte mit dieser Zusatzqualifikation verfügen muss, um sich zukünftig an der Notfallversorgung beteiligen zu können. Ende Juni haben nun die ersten sächsischen Mediziner diese Zusatzbezeichnung erworben, unter ihnen auch Prof. André Gries, der Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme am UKL</a>. &#160; &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Ziel der Einführung der Zusatzfortbildung ist es, die Patientenversorgung in den Notfallaufnahmen weiter zu verbessern und eine hohe Qualität sicherzustellen&quot;, so Gries, der an der Einführung dieser Regelung mitgewirkt hat. &quot;Es war ein zäher Weg bis hierher, und nach 10 Jahren Einsatz für die Zusatzbezeichnung freuen wir uns sehr, dass diese nun mit den ersten Absolventen auch in Sachsen in der Praxis angekommen ist&quot;. Das UKL will diese Weiterbildung zukünftig auch weiteren ärztlichen Kollegen anbieten.&#160;</p> <p>Für die Pflege gibt es ebenfalls einen fachlichen Schwerpunkt in der Notfallmedizin&#58; Die <a href="/einrichtungen/notaufnahme/Freigegebene%20Dokumente/Flyer_Notfallpflege_2019.pdf">Fachweiterbildung Notfallpflege</a> wird schon seit 2019 am UKL angeboten und rege nachgefragt. &quot;Notfallversorgung ist Teamarbeit, bei der die Qualität entscheidend ist&quot;, so Prof. Gries. Mit den beiden Zusatzqualifikationen ist nun der Grundstein dafür gelegt, dass Patienten künftig überall sowohl ärztlich als auch pflegerisch nach dem bestmöglichen Standard behandelt werden können.&#160;</p> <p>&quot;Als Universitätsklinikum haben wir eine besondere Verantwortung, vor allem für die Versorgung schwerer Notfälle&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL. Jährlich werden am UKL 60.000 Fälle im Rahmen einer Notfallversorgung behandelt, mehr als die Hälfte davon in der Zentralen Notfallaufnahme. Viele kommen mit unklaren Beschwerden, oft ist die Zeit knapp, um wirksam helfen zu können. Schnelles kompetentes Handeln entscheidet dann über Leben und Tod, Folgeschäden oder Genesung. &quot;Eine 'normale' Grundausbildung reicht in vielen Bereichen der Medizin aber nicht mehr aus&quot;, so Josten. &quot;Daher müssen wir Mitarbeiter sowohl mit einer generellen Grundausbildung als auch zusätzlichem Spezialwissen in Form von Zusatzweiterbildungen für den umfassenden Blick auf den Patienten schulen. Wir gehen dabei natürlich mit gutem Beispiel voran und unterstützen künftig auch alle Kolleginnen und Kollegen, um perspektivisch flächendeckend eine Qualifikation auf hohem Niveau in der Notfallversorgung umsetzen zu können&quot;.</p>
Was hat eine Zentrale Notaufnahme mit einem Großflughafen und der Formel 1 gemeinsam?<img alt="Spannende Einblicke, wie eine große Notaufnahme funktioniert, gibt Prof. Gries in der nächsten Ausgabe von &quot;Medizin für Jedermann&quot;." src="/presse/PressImages/pic_20210421103106_46bc064f8e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-04-20T22:00:00ZLeipzig. "Viele Passagiere, viele Flugbewegungen, eine hohe Sicherheit – ohne Organisation, Fachkompetenz und Verlässlichkeit läuft auf einem Großflughafen nichts. Genau diese Charakteristika braucht auch eine Notaufnahme. Deshalb ist ein Vergleich der Abläufe in unserer Notfallaufnahme mit der eines Airports durchaus angebracht", sagt Prof. Dr. Andre Gries, Leiter der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). <p>&quot;Bei meinem Vortrag am 28. April in der Reihe 'Medizin für Jedermann' werde ich auch den Vergleich zur Formel 1 ziehen&#58; Denn hier wie dort muss das ganze Team spitze sein, um Rennen zu entscheiden. Und für die Gesundheit jedes Patienten wollen wir gewinnen.&quot;</p> <p>Der erfahrene Notfallmediziner wird die Aufgaben und das Patientenspektrum einer <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Notaufnahme</a> erläutern, &#160;wobei er den einen oder anderen spannenden Fall erzählen wird. Er beschreibt den Weg der Patienten, erläutert, was bei Ersteinschätzung und Priorisierung wichtig ist, und die Kooperation mit den Fachbereichen des Klinikums. Dies spielt gerade auch aktuell vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie eine entscheidende Rolle.</p> <p>&quot;Das Team ist ganz wichtig für eine ZNA. Deshalb will ich berichten, was das für Menschen sind, die hier arbeiten und trotz zum Teil sehr hoher Belastung rund um die Uhr auf Notfälle eingestellt sind&quot;, so Prof. Gries weiter. Er wird deshalb auch auf die Konzepte für das Personal und auf Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten eingehen. Auch ein Ausblick auf die Umbaumaßnahmen in der Notaufnahme, die bis ins Jahr 2023 reichen, ist vorgesehen.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Vortragsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot;</strong></p> <p>ZNA - Großflughafen und Formel 1?</p> <p>Mittwoch, 28. April 2021</p> <p>18.15 bis 19.30 Uhr&#160;</p> <p>Im Internet unter&#58; <a href="/">www.uniklinikum-leipzig.de</a></p>
UKL startet Corona-Impfungen<img alt="Diana Schweickert (li.) erhielt am 29. Dezember als erste Mitarbeiterin des UKL die Impfung von Dr. Melanie Weiss, Leiterin des Zentralen Bereichs Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20201229103040_0db9da4fc5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-28T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist mit den Impfungen des besonders gefährdeten medizinischen Personals gegen das Corona-Virus begonnen worden. Die dafür erforderlichen Strukturen wurden seit Wochen auf dem Campus an der Liebigstraße vorbereitet und nun in Betrieb genommen. Das interne Impfzentrum verfügt auch über eine Lagerlogistik und versorgt darüber die anderen Krankenhäuser in Leipzig und den benachbarten Landkreisen. <p>Am heutigen Dienstag, 29. Dezember, war es soweit - die ersten Mitarbeiter des UKL, die in einem besonders gefährdeten Bereich mit hoher Ansteckungsgefahr tätig sind, wurden mit dem Impfstoff des deutschen Entwicklers BioNTech gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft. Weitere Impfungen werden in den nächsten Tagen folgen, durchgeführt im eigens dafür geschaffenen internen Impfzentrum an der Liebigstraße.&#160;</p> <p>Dafür wurden Räume, in denen sonst Studenten Unterricht haben, in den vergangenen Wochen unter Hochdruck zu einer Impfambulanz für medizinisches Personal umfunktioniert. Das Impfzentrum umfasst Anmeldebereiche, vier Impfplätze sowie Bereiche für die Nachbeobachtung. Wenn nötig, kann hier in mehreren Räumen gleichzeitig geimpft werden. Auch Kühlmöglichkeiten für den Impfstoff wurden am UKL geschaffen sowie Personal für mehrere Impfteams gewonnen - diese bestehen nicht nur aus Ärzten von UKL und &#160;Medizinischer Fakultät, sondern auch aus Medizin- und Pharmaziestudenten sowie pensionierten Ärzten.</p> <p>Mit dem Start der Impfungen sollen nun zunächst die Mitarbeiter jener Bereiche immunisiert werden, die einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind - in der Zentralen Notfallaufnahme und auf den COVID-Stationen. &quot;Aber letzlich müssen wir jeden unserer Mitarbeiter, der mit Patienten arbeitet, schützen&quot; , sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL. &quot;Denn ein Risiko besteht an sehr vielen Stellen.&quot;&#160;</p> <p>Das Impfzentrum am UKL dient ausschließlich der Impfung des am Klinikum tätigen Personals sowie der Beschäftigten weiterer Kliniken aus dem Leipziger Cluster. Die Kapazitäten wurden so geplant, dass innerhalb von wenigen Monaten das gesamte Personal des UKL sowie der Medizinischen Fakultät geimpft werden könnte - sofern ausreichend Impftstoff vorhanden ist. &quot;Wir versorgen zudem auch die Kliniken im Leipziger Cluster mit den Impfstoffen und sind darauf vorbereitet, dort auch bei der Impfung der Mitarbeiter Unterstützung zu leisten. Hierfür werden mobile Impfteams gebildet&quot;, erklärt Prof. Michael Schaefer. Der Pharmakologe koordiniert als Leiter des Sachgebiets Impfungen der UKL-internen Task Force die Etablierung des Impfzentrums. &quot;Wenn noch ein zweiter Impfstoff zugelassen wird, können wir sicher noch schneller vorankommen&quot;, zeigt sich Schaefer optimistisch. &#160; &#160; &#160; &#160;</p> <p><br><strong>Dr. Thomas Hartwig&#58; &quot;Impfung wird meiner Verantwortung Patienten gegenüber gerecht.&quot;</strong><br>Mit Impfstart am 29. Dezember standen 7800 Impfdosen für das Cluster Nordsachsen zur Verfügung - davon für das UKL 1200 Dosen für zunächst 600 Mitarbeiter, da jeder im Abstand von drei Wochen zwei Mal geimpft werden muss.<br>Am morgigen Mittwoch wird eine neue Lieferung erwartet. Dann dürfte genügend Impfstoff für eine Impfung aller unter der höchsten Priorisierungsstufe erfassten Mitarbeiter (zirka 1000) in den Risikobereichen zur Verfügung stehen. Pro Tag sollen rund 200 bis 250 Mitarbeiter geimpft werden.</p> <p>Um kurz vor 8 Uhr am Morgen war es Diana Schweickert, die als Pflegende im Covid-Bereich arbeitet, die die erste Spritze mit dem Impfstoff empfing. Auch Dr. Thomas Hartwig, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> gehörte zu den ersten. Er meinte&#58; &quot;Wir haben eine Verantwortung unseren Patienten gegenüber. Wenn die Impfung dafür sorgt, dass ich nicht erkranken kann, dann werde ich mit dieser Impfung meiner Verantwortung stärker gerecht.&quot; Auch für Pfleger Christoph Brettner von der ZNA war es klar, sich impfen zu lassen&#58; &quot;Da auch meine Partnerin im Covid-Bereich arbeitet, brauchte ich nicht zu überlegen.&quot;</p> <p>Sebastian Schulz von der <a href="/einrichtungen/kai">Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie</a> ist Arzt auf der Intensivstation und seit vielen Wochen an der Behandlung von zum Teil schwer erkrankten Covid-Patienten beteiligt. &quot;Für mich ist es völlig klar gewesen, mich impfen zu lassen&quot;, erklärt er, &quot;alles, was das Risiko minimiert, ist sinnvoll.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Ob Trauma, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Notfallversorgung am Universitätsklinikum Leipzig jederzeit gesichert<img alt="Auch zu den Weihnachtsfeiertagen und darüber hinaus ist die Notfallversorgung von Patienten im Universitätsklinikum Leipzig gesichert." src="/presse/PressImages/pic_20201222131955_41e1aaaba5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-21T23:00:00ZLeipzig. Das Corona-Virus und die Behandlung von Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, stehen auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stark im Fokus. Doch selbst in Zeiten der Pandemie erleiden Menschen Herzinfarkte, brechen sich ein Bein oder kämpfen mit den Folgen eines Schlaganfalls. Auch unter erschwerten Bedingungen stellen Pflegende und Ärzte der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) gerade nun zu den Feiertagen um Weihnachten und Silvester sicher, dass rund um die Uhr die Aufnahme und Versorgung von Patienten gewährleistet ist. Gleichwohl erinnern zum Beispiel Kardiologen und Neurologen am UKL, dass eine Verschleppung von Krankheiten gravierende Folgen für den Betroffenen haben könnte. "Niemand braucht Furcht vor dem Gang ins Klinikum zu haben", mahnen sie. <p>&quot;Wir erfüllen unseren Versorgungsauftrag für Patienten nach einem Trauma oder sonstigen schweren Erkrankungen weiterhin&quot;, erklärt Prof. André Gries, <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Ärztlicher Leiter der ZNA</a>. Wie im Frühjahr stellt der Mediziner beim zweiten Lockdown erneut fest, dass weniger fußläufige Trauma-Patienten die Notfallaufnahme ansteuern. Hingegen sei die Zahl schwerkranker nicht-traumatologischer Fälle sehr hoch. Einige von ihnen, so Gries, seien zusätzlich mit dem Corona-Virus infiziert. Hinzu kämen bereits schwer an Covid-19-Erkrankte. &quot;Das alles stellt eine hohe Belastung für die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter meines Teams dar, doch wir stellen uns dieser Aufgabe tagein, tagaus&quot;, bekräftigt Prof. Gries.&#160;</p> <p>Täglich würde bei etwa zehn Notfall-Patienten auch eine Corona-Infektion festgestellt, erklärt er. Bei einem überwiegenden Teil sei diese vorher nicht bekannt gewesen und müsste erst diagnostiziert werden. Dann folgt die Entscheidung, ob eine ambulante Behandlung reicht oder ob der Patient stationär aufgenommen werden müsse. &quot;In der Corona-Versorgungskette am UKL mit den Intensivstationen und den Normal-Isolierstationen nimmt auch die ZNA einen wichtigen Platz ein&quot;, so Prof. André Gries. Er und sein Team halten auf jeden Fall zwischen Weihnachten und Neujahr die Stellung, da mit weiteren Steigerungen bei den Infektionszahlen nach derzeitigem Stand gerechnet werden muss.&#160;</p> <p><br><strong>Bei Symptomen für Herzinfarkt oder Schlaganfall unbedingt Krankenhaus aufsuchen</strong><br>Dass am UKL weiterhin alle medizinischen Notfälle in vollem Umfang versorgt werden können, betont auch Prof. Ulrich Laufs, Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a>&#58; &quot;Es gibt keine Einschränkung für Notfälle. Vielfältige und sorgfältige Vorsichtsmaßnahmen sind aufgebaut worden und im Einsatz. Niemand muss Angst haben&quot;, betont er. Von einem beispielsweise zu spät behandelten Herzinfarkt gehe große Gefahr aus&#58; &quot;Bitte zögern Sie nicht, Hilfe im UKL zu suchen&quot;, appelliert Prof. Laufs.&#160;<br><br></p> <p>Die Zahlen der mit einem Schlaganfall in eine Klinik aufgenommenen Patienten sind während der Corona-Pandemie an vielen Orten und zuletzt auch hier in Leipzig zurückgegangen. Eine Tatsache, die Prof. Joseph Claßen, Direktor der <a href="/einrichtungen/neurologie">Klinik und Poliklinik für Neurologie</a>, mit Sorge erfüllt&#58; &quot;Das bedeutet nämlich, dass Menschen mit Schlaganfallsymptomen, zum Beispiel plötzlich aufgetretene Halbseitenlähmung, halbseitige Gefühlsstörung, halbseitige oder ein Auge betreffende Sehstörung, Doppelbildsehen, undeutliches Sprechen oder Sprachstörung, entweder ihre Symptome weniger beachten oder aus Angst vor Ansteckung nicht ins Krankenhaus kommen wollen.&quot;&#160;<br>Doch das sei sehr gefährlich, meint der UKL-Experte, auch dann, wenn die Symptome nur flüchtig aufträten. Die Symptome könnten Zeichen oder Vorboten eines Schlaganfalls sein, der bleibende Behinderungen hinterlassen und an dem man sogar versterben könne. Deshalb&#58; &quot;Wenn solche Symptome auftreten, dann bitte umgehend ins Krankenhaus gehen, damit eine rasche gezielte Therapie durchgeführt werden kann, wenn es notwendig und möglich ist&quot;, rät Prof. Claßen.</p>

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