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In Corona-Zeiten: UKL-Notfallmediziner beobachten Rückgang von Patientenzahlen<img alt="Bei akuten gesundheitlichen Problemen auch in Corona-Zeiten nicht unnötig lange warten&#58; Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20200417103331_198dfd0aef.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-04-16T22:00:00ZLeipzig. Das Coronavirus SARS-CoV-2 und die Lungenkrankheit Covid-19 dominieren momentan die Nachrichtenlage in Leipzig und ganz Deutschland. Fast wird darüber vergessen, dass viele Menschen auch weiterhin an anderen Erkrankungen leiden oder sich Verletzungen zuziehen. In der Zentralen Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) registriert man zur Zeit einen Rückgang der Patientenzahlen. Dies deckt sich mit Beobachtungen anderer großer Notaufnahmen im gesamten Bundesgebiet. Bei akuten schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden oder bei einem medizinischen Notfall sollte jeder die notwendige medizinische Versorgung auch aktuell in Anspruch nehmen, appellieren daher die UKL-Ärzte. <p>&quot;Im Moment wissen wir es noch nicht genau, woran der Rückgang wirklich liegt&quot;, sagt Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> und Sprecher des Cardiac Arrest Centers (CAC) am UKL. &quot;Möglicherweise ist er eine Folge des so genannten Shutdowns, viele Menschen sind weniger aktiv und bleiben über einen längeren Zeitraum zu Hause.&quot; Doch es gebe Hinweise darauf, dass manche in der aktuellen Corona-Situation länger warteten und Bedenken hätten, sich selbst bei akuten gesundheitlichen Problemen vorzustellen beziehungsweise den Rettungsdienst zu rufen, so Prof. Gries.&#160;<br>Diese Bedenken sind aus Sicht des UKL-Notfallmediziners völlig unnötig&#58; &quot;Auch weiterhin sollte jeder bei relevanten gesundheitlichen Problemen wie Schlaganfällen, Herzinfarkten oder akuten Traumata den Rettungsdienst rufen oder die Zentrale Notfallaufnahme aufsuchen&quot;, erklärt er.&#160;<br>Obwohl viele geplante Eingriffe und OPs abgesagt worden seien und die Corona-Lage zu Einschränkungen im klinischen Alltag geführt hätten, stünden am UKL sämtliche Ressourcen für die Notfallversorgung uneingeschränkt zur Verfügung, betont Prof. Gries. Auch alle etablierten Behandlungspfade zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Rahmen des CAC oder bei anderen Erkrankungen genau wie bei Verletzungen würden zu jeder Zeit funktionieren.</p> <p><strong>Daten werden wissenschaftlich ausgewertet</strong><br>&quot;Das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus im Klinikum ist äußerst gering&quot;, kann Gries beruhigen. &quot;Wesentlich ungünstiger ist es, wenn akute medizinische Probleme nun aus Angst vor Corona verschleppt würden und &#160;durch Nichtbehandlung verschlimmert werden.&quot; Beim Eintreffen eines Patienten in der Zentralen Notfallaufnahme, aber auch bereits durch den Rettungsdienst, werde sofort überprüft, ob ein Covid-19-Risiko vorliege, erklärt der UKL-Experte. In einem positiven Fall würde dieser Patient umgehend separiert werden, so dass er nicht mit anderen Patienten in Kontakt kommen könne. &quot;Wir haben umfassende Schutzmaßnahmen getroffen, und sie funktionieren&quot;, hebt Prof. André Gries noch einmal hervor. Denn&#58; &quot;Niemand sollte aus Angst auf einem Arztbesuch verzichten.&quot;</p> <p>Die aktuelle Entwicklung der Patientenzahlen in der Notfallaufnahme während der Corona-Krise wird nun auch im Rahmen einer Studie untersucht. Die erhobenen Daten wertet Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer, Oberärztin an der ZNA, aus. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, frühzeitig gegenzusteuern und &#160;Verzögerungen bei der notwendigen notfallmedizinischen Behandlung zu vermeiden.</p><h2>Sichere Erste-Hilfe-Maßnahmen in Zeiten von Corona </h2><div class="ms-rtestate-read ms-rte-embedcode ms-rte-embedil ms-rtestate-notify"><iframe width="560" height="315" src="https&#58;//www.youtube.com/embed/Hj9bTCH0U2U" frameborder="0"></iframe>&#160;</div> <p>&#160;</p>
Notfallaufnahme des UKL mit deutlich höheren Patientenzahlen nach Evakuierungen im Leipziger Norden2019-12-03T23:00:00ZLeipzig. Die erfolgreiche Bombenentschärfung im Leipziger Norden am gestrigen Dienstag führte am Abend in der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) innerhalb kurzer Zeit zu deutlich höheren Patientenzahlen. Grund war die durch die Behörden angeordnete erforderliche Evakuierung um den Bombenfundort, in dem auch Teile des St. Georg-Krankenhauses, darunter die Notaufnahme, lagen. <p>Durch kurzfristige Aufstockung des Personals und guter Zusammenarbeit aller beteiligten Bereiche des UKL konnte nach Auskunft des Ärztlichen Leiters der ZNA, Prof. André Gries, diese außergewöhnliche Situation zum Wohl aller Patienten bestens gemeistert werden. &quot;Es ist uns gelungen, mehr pflegerisches und ärztliches Personal zu organisieren und mehr Intensivkapazitäten zu schaffen&quot;, sagt Prof. Gries, &quot;alle beteiligten Bereiche und Abteilungen des UKL haben hervorragend kooperiert. So konnten wir die Patientenversorgung auf gewohnt hohem Niveau auch in dieser Situation sicherstellen.&quot; Insgesamt wurden in kurzer Zeit 115 Patienten registriert. Am Mittwochmorgen hatte sich nach Angaben von Gries die Situation wieder normalisiert. Der Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">ZNA</a> dankte allen Mitarbeitern für ihr Engagement.</p>
Cardiac Arrest Center (CAC) am Universitätsklinikum Leipzig erfolgreich zertifiziert<img alt="Für die optimale Versorgung der Patienten arbeiten sie im nun zertifizierten Cardiac Arrest Center eng zusammen (v. r. n. l.)&#58; Prof. Ulrich Laufs (Kardiologie), Prof. Sebastian Stehr (Anästhesiologie und Intensivtherapie), Prof. André Gries (Zentrale Notfallaufnahme), Prof. Sirak Petros (Internistische Intensivmedizin) und Prof. Joseph Claßen (Neurologie)." src="/presse/PressImages/pic_20191203105546_37a7924b8c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-12-02T23:00:00ZLeipzig. Das Cardiac Arrest Center (CAC) am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist erfolgreich zertifiziert worden. Der Deutsche Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bestätigen damit, dass am UKL die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllt werden. An einem CAC können Patienten, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzkreislaufstillstand ("Cardiac Arrest") erleiden, und wiederbelebt werden müssen, sehr schnell und umfassend weiterbehandelt werden. <p>Das Cardiac Arrest Center ist eine interdisziplinäre Einrichtung. Für die optimale Versorgung der Patienten arbeiten am UKL neben der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> die Kliniken für <a href="/einrichtungen/kardiologie" rel="ext" target="_blank">Kardiologie</a>, <a href="http&#58;//www.kai-uniklinik-leipzig.de/index.php/de/" rel="ext" target="_blank">Anästhesiologie und Intensivtherapie</a>, <a href="/einrichtungen/neurologie" rel="ext" target="_blank">Neurologie</a> sowie die <a href="/einrichtungen/internistische-intensivmedizin" rel="ext" target="_blank">Internistische Intensivmedizin</a> zusammen.</p> <p>&quot;Die Qualitätskriterien sind von Fachgesellschaften aufgestellt worden und basieren auf Leitlinien. Wiederbelebte Patienten, die dann in einer entsprechend spezialisierten Klinik behandelt werden, die diese Kriterien und Qualitätsmerkmale umsetzt, haben nachweislich eine höhere Überlebensrate&quot;, betont Prof. André Gries, Sprecher des CAC und Ärztlicher Leiter der ZNA. &quot;Nun haben wir auch die formelle Bestätigung, dass am UKL alle Kriterien erfüllt werden&quot;, freuen sich auch Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik für Kardiologie, und Prof. Sirak Petros, Leiter der Internistischen Intensivmedizin.</p> <p>Ein wesentlicher Punkt ist dabei die gute und reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgebiete und Abteilungen. &quot;Es gibt ganz klare Behandlungswege, alles ist abgestimmt und besprochen. Das Personal ist entsprechend eingewiesen und geschult&quot;, erläutert Prof. Gries. Dass dies alles funktioniere, so der Notfallmediziner, sei nun bestätigt worden. Am CAC des UKL werden etwa 100 Patienten pro Jahr nach einer oder während einer noch laufenden Wiederbelebung behandelt.<br>In einem nächsten Schritt soll die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten, den Notärzten und anderen Kliniken noch weiter verbessert werden, so dass möglichst alle betroffenen Patienten aus dem Leipziger Bereich einem CAC zugeführt werden können.</p> <p>Ein CAC allein reiche allerdings nicht, sagt Gries&#58; Jeder Einzelne sei gefragt. Die Behandlung könne nur dann optimal verlaufen, wenn alle Glieder der so genannten Rettungskette gut miteinander funktionieren&#58; &quot;Muss jemand wiederbelebt werden, dann bitte unverzüglich den Rettungsdienst unter 112 rufen, eine Herzdruckmassage beginnen und so die Rettungskette in Gang setzen. Man kann dabei nichts falsch machen&quot;, betont er. &quot;Kommt der Betroffene dann noch in ein CAC, ist eine optimale Weiterversorgung gewährleistet.&quot;</p>
Wiederbelebung als Kompetenz jedes Einzelnen: UKL kooperiert mit Herzretter-Initiative „Ich kann Leben retten!“<img alt="Die UKL-Mitarbeiter Dr. Paul Baum (kniend) und Joshua Kandels stellen auf der Veranstaltung zum plötzlichen Herztod Anfang November im Paulinum der Universität Leipzig die Herzretter-Initiative vor und erläutern den Besuchern Wiederbelebungs-Maßnahmen." src="/presse/PressImages/pic_20191122103318_b2de541293.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-21T23:00:00ZLeipzig. Ab Anfang Dezember trainieren speziell ausgebildete Schauspieler sowie Mitarbeiter des Cardiac Arrest Centers (CAC) am Universitätsklinikum Leipzig Patienten und deren Angehörige in Laienreanimation. Wiederbelebung, nicht ausschließlich vermittelt von Medizinern – das ist Teil des Konzepts der "Herzretter-Initiative", eines vom Hamburger Arzt Dr. Martin Buchholz entwickelten Kursmodells, durch das in der Hansestadt schon sehr erfolgreich mehr als 15.000 Schüler ausgebildet worden sind. Das Prinzip wird nun auch auf Leipzig übertragen. Einer der Kooperationspartner des Projekts ist das Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Anfang November ist der Vertrag besiegelt worden. <p>Hinter dieser Kooperation steht das Ziel, ein Bewusstsein für dieses Thema in der Bevölkerung zu schaffen und die Laienreanimations-Quote im Großraum Leipzig zu erhöhen, zum Beispiel durch den gegenseitigen Austausch fachlicher Expertise. Für Dr. Buchholz, den Hamburger Gründer der Herzretter-Initiative, steht als oberster Impuls, ein Grundwissen über die Herzrettung zur Lebenskompetenz eines jeden einzelnen Bürgers zu machen. Dazu sollen Schulen, Unternehmen, Behörden, Verbände und auch Privatpersonen angesprochen werden, um langfristig gute Erfolge in der Laienreanimation zu entwickeln.</p> <p>&quot;Immer wieder müssen wir feststellen&#58; Deutschland steht beim Thema Laienreanimation im internationalen Vergleich nicht gut da&quot;, sagt Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer, Oberärztin in der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) </a>am UKL. &quot;Dabei sind die ersten Minuten nach einem Herzstillstand entscheidend.&quot; Sie und ihre Kollegen des CAC engagieren sich bereits seit etlichen Jahren beim Thema Reanimation, schulen Kollegen im Uniklinikum und Rettungssanitäter. An einem CAC können Patienten, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzkreislaufstillstand (&quot;Cardiac Arrest&quot;) erlitten hatten und wiederbelebt werden mussten, sehr schnell und umfassend weiterbehandelt werden.</p> <p><strong>Barrieren in Köpfen abbauen</strong><br>Immer auch auf der Suche nach neuen Ansätzen, knüpft Dr. Ramshorn-Zimmer im Februar dieses Jahres während der &quot;Bad Boller Reanimationsgespräche&quot; Kontakte zu Dr. Buchholz und dessen Verein &quot;Ich kann Leben retten!&quot;. Überzeugt vom Konzept, holt die Leipziger Ärztin die Idee in ihre Stadt.<br>Hinter dem Gedanken, auch Schauspieler dafür zu engagieren, steckt die Erkenntnis, das nötige Grundwissen an Reanimation möglichst einfach an Laien heranzutragen, auch um Barrieren in den Köpfen abzubauen. Die Schauspieler aus Leipzig und Hamburg sind fach- und leitliniengerecht ausgebildet worden und somit in der Lage, eine Laienreanimation zu vermitteln. Doch auch der akademische Nachwuchs soll früh herangezogen werden&#58; &quot;Ab kommendem Jahr soll es für die Leipziger Medizinstudenten eine Wahlpflichtveranstaltung geben, in der ihnen die fachlichen und didaktischen Kompetenzen vermittelt werden, selbst Laienretter gemäß des 'Herzretter-Konzeptes' zu schulen und auszubilden&quot;, erläutert Dr. Ramshorn-Zimmer.<br>Zudem können regionale Unternehmen das Projekt fördern. Damit würden sie nicht nur die Ausbildung von Kindern und Schülern sichern, so Ramshorn-Zimmer, sondern könnten auch ihre eigenen Mitarbeiter schulen lassen oder sich selbst als &quot;Heartsafe Company&quot; zertifizieren lassen.</p> <p><strong>Erster Kurs im Dezember</strong><br>Der erste Lebensretter-Kurs für Patienten und Angehörige am UKL beginnt am Montag, 2. Dezember, vorerst im Zwei-Monats-Rhythmus. Ein Kurs dauert ein bis zwei Stunden. &quot;Über unser Kursangebot möchten wir eine große Anzahl Menschen erreichen&quot;, erläutert Privatdozent Dr. Karsten Lenk aus der <a href="/einrichtungen/kardiologie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Kardiologie</a>, der an der Durchführung beteiligt ist. Für den Anfang würden unter anderem bestehende Kontakte zu Schulen genutzt. Langfristig soll ein nachhaltiges Projekt mit festen Strukturen entstehen.<br>&quot;Indem wir das allererste Glied in der so genannten Überlebenskette stärken und festigen, leisten wir einen wichtigen Beitrag, die gegenwärtige Situation bei der Wiederbelebung durch Laien zu verbessern&quot;, sind sich die Notfallmedizinerin und der Kardiologe sicher. &quot;Wir wollen viele Menschen in die Lage versetzen zu sagen 'Ich kann selbst etwas tun, selbst helfen'&quot;, umreißt Alexandra Ramshorn-Zimmer auch ihre persönliche Motivation&#58; &quot;Denn am Ende ist Reanimation nur dann erfolgreich, wenn alle Akteure gemeinsam die 'Überlebenskette' schließen.&quot;</p> <p><strong>1. Herzretter-Kurs zur Laienreanimation für Patienten und Angehörige</strong><br>Montag, 2. Dezember, 16 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Seminarraum der Klinik und Poliklinik für Kardiologie<br>Haus 4, Raum F 1001<br>Liebigstraße 20<br>04103 Leipzig</p> <p>Informationen und Anmeldung über <a href="http&#58;//www.iklr.de">www.iklr.de</a></p> <p>&#160;</p>
Notfallmediziner tagen in der Messestadt<img alt="Prof. Dr. Andre Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme im Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20191104100115_c79d4bed81.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-03T23:00:00ZNotfallmedizin – das ist das Thema der Interdisziplinären Veranstaltung "LIFEMED", die zum siebten Male nach Leipzig einlädt. "Ich erwarte am kommenden Wochenende rund 400 Teilnehmer", sagt Prof. Dr. Andre Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme im Universitätsklinikum Leipzig. Vertreten sein werden wieder alle an der Notfallmedizin beteiligten Bereiche vom Rettungsdienst bis zu den behandelnden Ärzten im Krankenhaus. <p>&quot;Das Programm ist breit gefächert&quot;, verspricht Prof. Gries. &quot;Neben TOP-aktuellen auch politisch diskutierten Themen wie der Auswirkungen der Etablierung von Notfallstrukturen durch den GBA, den Vorschlägen zur sektorenübergreifenden Notfallversorgung des Sachverständigenrates und die Einführung der Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin geht es um die unmittelbare Patientenversorgung. Themen sind hier beispielsweise neue Ansätze in der Notfallmedizin, das rationale Entscheiden im Notfall und Updates notfallmedizinisch relevanter Krankheitsbilder. Wir halten an Bewährtem wie den wissenschaftlichen Vorträgen und unseren Workshops mit praktischen Übungen fest und bieten die Begehung unserer Notfallaufnahme und der speziellen Druckkammer für Patienten mit Rauchgasvergiftungen oder nach Tauchunfällen an. Neu wird sein, dass alle Teilnehmer eigene Fälle einreichen konnten und per Poster vorstellen können; am Ende wird das beste Poster gewählt und ausgezeichnet. Das Come-together mit Werksbesichtigung findet dieses Jahr bei Porsche statt&#58; Hier können wir uns beispielsweise über die Notwendigkeit standardisierter Abläufe austauschen. Damit keine Kongressmüdigkeit aufkommt, starten wir in den zweiten Veranstaltungstag am Samstag um 7 Uhr mit einer kleinen Fitness-Session. Ich bin gespannt, wie unser Angebot &quot;Fit in den Morgen&quot; ankommt.&quot;</p> <p><br>Vorträge über die Rettung eines Höhlenforschers vor fünf Jahren in der Schweiz, über die logistische Herausforderung bei schweren Schneefällen in Bayern sowie die Arbeit der Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger nach einer Schiffskollision vor Rügen - beides im vergangenen Winter - sollen den Horizont erweitern. Weitere Themen sind IT und Multimedia in der Notfallmedizin, Gewalt in der Notfallaufnahme oder der Alltag der Notfallmedizin in Kapstadt. Die Weiterbildung der Mitarbeiter der Notfallmedizin und aktuelle Studien zu notfallmedizinisch relevanten Erkrankungen vervollständigen das Veranstaltungsprogramm. &quot;Für kurzentschlossene Interessierten aus dem ärztlichen und nicht-ärztlichem Bereich der Notfallmedizin besteht noch die Möglichkeit sich direkt am Tagungsschalter für LIFEMED 2019 anzumelden&quot;, so Prof. Gries.</p> <p><strong>Info</strong>&#58;<br>7. Leipziger Interdisziplinäres Forum für Notaufnahmen und Notfallmedizin (LIFEMED)<br>am 8. und 9. November 2019<br>Universitätsklinikum Leipzig, Haus E<br>Liebigstraße 27, 04103</p> <p>&#160;</p>

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