Sie sind hier: Skip Navigation LinksZentrale Notfallaufnahme

Pressemitteilungen

 

 

Notfallmedizin: Viel mehr als nur Patientenversorgung<img alt="Die Zentrale Notfallaufnahme des UKL richtet vom 9. bis 11. November die 6. LIFEMED-Tagung aus, zu der Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet werden." src="/presse/PressImages/pic_20181105111827_f885d0fbe2.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-11-04T23:00:00ZLeipzig. Beim Amoklauf in München vom 22. Juli 2016 tötete ein 18-jähriger Schüler neun Menschen. Fünf weitere verletzte er durch Schüsse und richtete sich anschließend selbst. Was Notfallmediziner sowohl im Rettungs- und Notarztdienst als auch in den Kliniken aus solchen Situationen lernen können, ist einer der Themenschwerpunkte des 6. Interdisziplinären Forums für Notfallaufnahme und Notfallmedizin (LIFEMED) am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Vom 9. bis 11. November werden wieder rund 350 Teilnehmer aus dem Bundesgebiet und dem deutschsprachigen Ausland erwartet. <p><span style="color&#58;#000000;">Die Tagung richtet sich in gleichem Maß an den Rettungs- und Notarztdienst, das nichtärztliche Personal der Notaufnahmen, aber auch an Mitarbeiter aus den weiterbehandelnden akutmedizinischen Bereichen.<br><span style="color&#58;#000000;">In bewährter Form von Prof. André Gries und seinem Team der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> des UKL sowie in Zusammenarbeit mit Privatdozent Dr. Michael Bernhard - &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">seit seinem Wechsel aus der ZNA Leiter der Notaufnahme des Universitätsklinikums Düsseldorf - organisiert, widmet sich LIFEMED 2018 aktuellen Themen der Notfallmedizin und blickt dabei auch über das eigene Fachgebiet hinaus. <span style="color&#58;#000000;">&quot;Ich freue mich sehr, dass wir zur Eröffnung am Freitag die ehemalige Präsidentin der Europäischen Gesellschaft für Notfallmedizin (EuSEM), Dr. Roberta Petrino, für einen Vortrag gewinnen konnten&quot;, sagt Prof. Gries. </span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Ebenfalls am Freitag steht dann der Themenschwerpunkt &quot;Amok-Lage München 2016&quot; auf dem Programm. &quot;Dabei geht es uns um Aspekte, die weit über die unmittelbare medizinische Versorgung hinausgehen&quot;, erläutert Gries. Wie ist man in München mit der Bedrohungslage umgegangen? Wie lief die Kommunikation zwischen Einsatzkräften und Kliniken? Welche Konsequenzen wurden gezogen? Experten der Münchener Polizei und der Notfallmedizin erläutern dazu ihre Sicht auf die damalige Lage. Ein Unfallchirurg klärt zudem über Besonderheiten bei Schussverletzungen auf. &quot;Man kann aus solchen Ereignissen viel lernen. Das wird sicher spannend&quot;, hebt Prof. Gries hervor. </span></span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Dass Notfallversorgung in jedem Fall Teamarbeit ist, zeigen in einem Themenblock am Sonnabend Pflegekräfte aus der Notfallaufnahme des UKL. &quot;Hier berichten unsere Mitarbeiter aus der Pflege hautnah von ihrer Arbeit, sprechen Probleme an und zeigen Lösungswege auf. Ich finde es großartig, dass sie sich dazu bereiterklärt haben&quot;, so der Leiter der ZNA. <br><span style="color&#58;#000000;">Ein weiteres Thema des Sonnabends, welches Gries selbst sehr am Herzen liegt, ist das der in diesem Jahr nach langen Jahren der Diskussion beschlossenen Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin sowie der Weiterbildung Notfallpflege. &quot;Woran wir lange mitgearbeitet haben, trägt nun endliche Früchte&quot;, freut er sich. </span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Immer sehr gefragt und daher auch wieder im Programm sind neben zahlreichen interessanten und spannenden Fallpräsentationen die Workshops, welche zusammen mit dem <a href="http&#58;//anatomie.medizin.uni-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Uni-Institut für Anatomie</a> angeboten werden. &quot;Gerade die Workshops zu invasiven&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">Notfalltechniken sind etwas Besonderes. Hier können die Teilnehmer am Leichenpräparat lebensrettende Techniken unter Anleitung trainieren&quot;, erläutert Prof. Gries. </span></span></p>
Arbeiten an Zufahrt der Zentralen Notfallaufnahme führen zu Einschränkungen<img alt="Im Bereich der Interimszufahrt für Rettungsdienste an der Paul-List-Straße sind in den kommenden Tagen Baumaßnahmen notwendig." src="/presse/PressImages/pic_20181022110621_866c91c59f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-10-21T22:00:00ZLeipzig. Die Aufstockung der Liegendeinfahrt der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) des Universitätsklinikums Leipzig ist in vollem Gang. Seit Ende Mai laufen die Bauarbeiten. Für Patienten, Gäste und Mitarbeiter gelten seitdem neue Anfahrts- und Wegeregelungen. Im Bereich der Interimszufahrt für Rettungsdienste an der Paul-List-Straße sind in den kommenden Tagen Baumaßnahmen am Dach notwendig. Aus Sicherheitsgründen muss dieser Bereich für den gesamten öffentlichen Verkehr und Fußgänger gesperrt werden. Für Rettungs- und Notarztfahrzeuge werden die Arbeiten jeweils unterbrochen, so dass Notfallpatienten weiterhin auf gewohntem Weg in die Notaufnahme gebracht werden können. Die Patientenversorgung bleibt rund um die Uhr gewährleistet. <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Das Universitätsklinikum Leipzig weist noch einmal darauf hin, dass fußläufige Akut- und Notfallpatienten die Notfallaufnahme ausschließlich über den Haupteingang in Haus 4, Liebigstraße 20, erreichen. Dort führen gut sichtbare Markierungen auf dem Boden durch das Haus in Richtung <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">ZNA</a>. Auch die Mitarbeiter der Rezeption können den Weg weisen. </span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Grund für den Umbau ist die Aufstockung der Liegendeinfahrt zur Schaffung weiterer Bettenkapazitäten am UKL. Zusätzlich werden Flächen für die Erweiterung der Notfallaufnahme geschaffen. Der gesamte Umbau und die damit verbundenen Einschränkungen werden voraussichtlich Ende 2019 beendet sein. </span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;"><br></span></span></p>
Universitäres Cardiac Arrest Center stellt Arbeit der Einrichtung vor<img alt="Logo Herzmedizin" src="/presse/PressImages/pic_20181019102443_112277ea65.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-10-18T22:00:00ZLeipzig. Im April dieses Jahres ist am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) das Universitäre Cardiac Arrest Center (UCAC) etabliert worden. Hier können schwer kranke Patienten, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzkreislaufstillstand ("Cardiac Arrest") erlitten und wiederbelebt werden mussten, sehr schnell und umfassend weiterbehandelt werden. Mit einem Minisymposium am 24. Oktober stellt sich die Einrichtung ihren klinischen Partnern und den Mitarbeitern des Rettungs- und Notarztdienstes noch einmal vor. <p><span style="color&#58;#000000;">Unter der wissenschaftlichen Führung von Prof. André Gries, Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">Zentralen Notfallaufnahme</a> am UKL, und Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für&#160;<a href="/einrichtungen/kardiologie" rel="ext" target="_blank">Kardiologie</a> am UKL, &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">werden die wesentlichen Schritte der medizinischen Versorgung durch die Rettungs- und Notarztdienste und die an der Versorgung reanimierter, das heißt wiederbelebter Patienten am UCAC beteiligten klinischen Fachdisziplinen vorgestellt. Dabei stehen Referate im Vordergrund, wie durch die Etablierung eines CAC die Prognose verbessert wird. Die UKL-Experten referieren außerdem über kardiologische Interventionen nach Reanimationen und über die Betreuung der Patienten auf der Intensivstation. Nach Vorträgen und Diskussion besteht Gelegenheit zu Gespräch und Erfahrungsaustausch. <br>Die zweistündige Fachveranstaltung im Haus 4, Liebigstraße 20, beginnt um 17 Uhr. </span></p>
Umbau der Zentralen Notfallaufnahme beginnt am 24. Mai<img alt="Am 24. Mai, 7 Uhr, beginnt der Umbau der Zentralen Notfallaufnahme. Patienten werden weiterhin rund um die Uhr versorgt. Während der Bauzeit ändern sich die Wege für Patienten, Gäste und Mitarbeiter." src="/presse/PressImages/pic_20180514103955_31cc28f874.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-05-13T22:00:00ZLeipzig. Am Donnerstag, 24. Mai, beginnt mit dem Abriss der Liegendkrankenanfahrt, der Halle für die Rettungswagen, an der Paul-List-Straße der Umbau der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) des Universitätsklinikums Leipzig. Die bisherige Liegendkrankenanfahrt steht dann nicht mehr zur Verfügung und wird zunächst durch eine Interimslösung ebenfalls mit Zugang von der Paul-List-Straße ersetzt. Für viele Patienten, Gäste und Mitarbeiter ändern sich dadurch die Wege. Etwa 14 Monate Bauzeit sind geplant. Die Patientenversorgung in der ZNA erfolgt während der Baumaßnahmen weiterhin rund um die Uhr. <p>Grund für den Umbau ist die Aufstockung der Liegendkrankenanfahrt zur Schaffung weiterer Bettenkapazitäten am UKL. Zusätzlich werden Flächen für die Erweiterung der Notfallaufnahme geschaffen.<br>Die Patientenversorgung in der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">ZNA</a> erfolgt während der Bauarbeiten weiterhin rund um die Uhr. Für Rettungsfahrzeuge und Krankentransporte, die Patienten bringen, wird es eine Interimslösung einige Meter neben der bisherigen Zufahrt geben. Über die Veränderungen wurden vorab über die Branddirektion die Rettungs- und Notarztdienste der Stadt und der Region informiert.<br>Die Paul-List-Straße sowie die Zufahrt über die Philipp-Rosenthal-Straße sind von den Arbeiten nicht betroffen.</p> <p>Weil mit der Liegendkrankenanfahrt auch der bisherige Eingang für Fußgänger gesperrt und abgerissen wird, erreichen fußläufige Akut- und Notfallpatienten die Notfallaufnahme ab 24. Mai, 7 Uhr, &#160;ausschließlich über den Haupteingang in Haus 4, Liebigstraße 20. In Haus 4 führen gut sichtbare Markierungen auf dem Boden durch das Haus in Richtung ZNA. Auch die Mitarbeiter der Rezeption können den Weg weisen.<br>Nicht betroffen von Bauarbeiten und Schließungen ist die Kindernotfallaufnahme in der Liebigstraße 20a, Haus 6. Diese wird wie gewohnt ständig erreichbar sein. Zum Parken sollten Patienten und Gäste auch das Parkhaus in der Brüderstraße nutzen. Es hat rund um die Uhr geöffnet.<br>Durch die Abrissarbeiten kann es zu Belästigungen durch Lärm und Staub kommen. Das UKL bittet alle Betroffenen um Verständnis.</p> <p>&#160;</p>
Cardiac Arrest Center am Universitätsklinikum Leipzig etabliert<img alt="Rettungswagen vor der Zentralen Notfallaufnahme&#58; Am UKL ist ein Cardiac Arrest Center etabliert worden." src="/presse/PressImages/pic_20180404111212_772c1b987f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-04-03T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig ist ein Cardiac Arrest Center (CAC) etabliert worden. Es wurde eingerichtet, um die Behandlung von Patienten weiter zu verbessern, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzkreislaufstillstand ("Cardiac Arrest") erlitten und wiederbelebt werden mussten. An einem CAC können diese schwer kranken Patienten sehr schnell und umfassend weiterbehandelt werden. <p>ARENA Leipzig, November vergangenen Jahres, eine der bekanntesten deutschen Rockbands spielt vor ausverkauftem Haus. Die Halle bebt. Ein junger Mann bricht bewusstlos zusammen, wird vom Rettungsdienst reanimiert, ins UKL eingeliefert und sofort weiterbehandelt. Er überlebt und ist heute bei guter Gesundheit.<br>&quot;Ich erinnere mich gut an diesen Patienten. Das UKL ist bei Massenveranstaltungen zum Beispiel in der ARENA oder dem benachbarten Fußballstadion von RB Leipzig das nächstgelegene Krankenhaus für solche Fälle. Uns stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung, Reanimierte oder Patienten unter noch laufender Reanimation, die vom Rettungsdienst gebracht werden, leitliniengerecht und mit allen modernsten Verfahren zu behandeln&quot;, sagt Prof. André Gries, Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a>. &quot;Das Thema Herzkreislaufstillstand unter Reanimation geriet in der jüngsten Zeit stärker in den Fokus. Das haben wir zum Anlass genommen, unsere Strukturen noch einmal zu überprüfen. Und deshalb haben wir nun am UKL ein Cardiac Arrest Center eingerichtet, um die Prognose bei Patienten mit präklinischem Herzkreislaufstillstand noch weiter zu verbessern&quot;, erläutert Prof. Gries.</p> <p><strong>Optimal&#58; Alle erforderlichen Partner dabei</strong><br>Vom Deutschen Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) sind eine Reihe von Anforderungen und Kriterien für ein CAC erstellt worden. Diese Basiskriterien ermöglichen, eine einheitliche Definition und vergleichbare Grundstrukturen aufzustellen. &quot;Wir erfüllen alle Kriterien des GRC wie technische Ausstattung oder die Präsenz von erfahrenen Fachärzten rund um die Uhr&quot;, betont Gries. Vor allem die ebenfalls geforderte Interdisziplinarität kann hier am Leipziger Universitätsklinikum in ganzer Breite nachgewiesen werden. <br> Für die optimale Versorgung der Patienten arbeiten neben der ZNA die Fachrichtungen <a href="/einrichtungen/kardiologie" rel="ext" target="_blank">Kardiologie</a>, <a href="http&#58;//www.kai-uniklinik-leipzig.de/index.php/de/" rel="ext" target="_blank">Anästhesiologie und Intensivtherapie</a>, <a href="http&#58;//intensivmedizin.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Internistische Intensivmedizin</a> und die <a href="http&#58;//neurologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Neurologie </a>zusammen. &quot;Für den optimalen Prozess braucht es alle fünf Partner&quot;, betont Prof. Gries.</p> <p>Eine Projektgruppe mit den Direktoren und Leitern der genannten Fachgebiete beschäftigte sich in den vergangenen Monaten mit den Vorgaben. Daraus entstand dann eine so genannte SOP, eine Standardisierte Vorgehensweise. &quot;Das heißt, schon bei der Anmeldung des Patienten durch den Rettungsdienst fragen wir als ZNA eine kleine Checkliste ab, um uns optimal auf das Eintreffen des Patienten vorzubereiten und keine Zeit zu verlieren&quot;, erläutert der UKL-Experte. &quot;Bei Patienten mit Herzinfarkt als Ursache des Kreislaufstillstandes wird ohne Zeitverzögerung die Durchblutung des Herzens im Herzkatheterlabor wiederhergestellt&quot;, ergänzt Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie. &quot;Bei anhaltendem Herzversagen stehen spezielle Geräte wie Pumpen zur Unterstützung von Kreislauf und Lunge zur Verfügung&quot;, so Laufs.</p> <p>Ebenfalls neu ist die Teilnahme am Deutschen Reanimationsregister. &quot;Das gibt uns die Möglichkeit, alle relevanten Daten systematisch zu erfassen, die Qualität der Behandlung zu prüfen und uns auch mit anderen Standorten bundesweit zu vergleichen&quot;, erklärt ZNA-Leiter Gries.&#160;</p> <p>&#160;</p>

Liebigstr. 20, Haus 4
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 17800 (Schichtleitung)
Sekretariat:
0341 - 97 17968
Fax:
0341 - 97 17969
Map