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Pressemitteilungen

 

 

Leipziger an sieben Forschungsprojekten zu COVID-19 im Netzwerk Universitätsmedizin beteiligt<img alt="Das UKL und die Medizinische Fakultät sind an sieben Forschungsvorhaben zu COVID-19 beteiligt." src="/presse/PressImages/pic_20201015135330_94ca7adb32.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-14T22:00:00ZLeipzig. Das Netzwerk zur Koordination der Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bekämpfung von COVID-19 nimmt seine Arbeit auf. Es erforscht, wie Patienten mit dieser Krankheit in Deutschland bestmöglich versorgt werden können. Insgesamt werden 13 klinikübergreifende Projekte mit 150 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das UKL und die Medizinische Fakultät sind an sieben Forschungsvorhaben beteiligt. <p>Mit dem nationalen Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin (NUM) reagiert Deutschland auf die Herausforderungen durch die Corona-Krise. Ziel ist, die wissenschaftliche Arbeit zur Verbesserung der Behandlung von COVID-19 bundesweit zu bündeln und in Kooperationen zusammenzuführen. Insbesondere den Universitätskliniken kam in den zurückliegenden Monaten eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie zu. Entsprechend konzentriert sich das einmalige Netzwerk auf die universitäre Medizin, um die Forschungsergebnisse schnell zu den Patienten bringen zu können. Koordiniert werden diese Aktivitäten, für die jetzt 150 Millionen Euro bereitgestellt wurden, durch die Berliner Charité. Für die Förderung wurden in den vergangenen Monaten gezielt Projekte ausgewählt, die einen größtmöglichen Mehrwert mit Blick auf den Umgang mit Pandemien insgesamt &#160;gewährleisten.&#160;</p> <p><br><strong>Leipzig an sieben Vorhaben beteiligt&#160;</strong></p> <p>Die Leipziger Unimediziner sind an insgesamt sieben der vom BMBF geförderten Vorhaben beteiligt. Die Themen der Projekte reichen von der Zusammenführung radiologischer Befunde (<a href="/Seiten/num.aspx#Radiological%20Cooperative%20Network%20zur%20COVID-19%20Pandemie%20%28RACOON%29">RACCON</a>) über die Erfassung und Auswertung von Daten aus den Notfallaufnahmen (<a href="/Seiten/num.aspx#Echtzeit-Versorgungsforschung%20mit%20dem%20AKTIN-Notaufnahmeregister%20%28AKTIN-EZV%29">AKTIN</a>), die Untersuchung von Test- und Überwachungsstrategien (<a href="/Seiten/num.aspx#Bundesweites%20Forschungsnetz%20Angewandte%20Surveillance%20und%20Testung%20%28B-FAST%29">B-FAST</a>) sowie den Aufbau eines nationalen Evidenznetzwerkes zu COVID-19 (<a href="/Seiten/num.aspx#Aufbau%20eines%20Covid-19%20Evidenz-%c3%96kosystems%20zur%20Verbesserung%20von%20Wissensmanagement%20und%20Translation">CEO-sys)</a>. Die Projekte widmen sich auch den Bereichen eines nationalen Pandemiemanagements (<a href="/Seiten/num.aspx#Entwicklung%2c%20Testung%20und%20Implementierung%20von%20regional%20adaptiven%20Versorgungsstrukturen%20und%20Prozessen">EVIPan</a>), der &#160;Etablierung einer nationalen Forschungsdatenplattform (<a href="/Seiten/num.aspx#Nationale%20Forschungsdatenplattform%20%28FoDaPl%29">FoDAPla</a>) und eines nationalen Pandemie-Kohorten-Netzes, das eine wissenschaftliche Begleitung von Patienten auch nach dem Klinikaufenthalt ermöglicht (<a href="/Seiten/num.aspx#Nationales%20Pandemie%20Kohorten%20Netz%20%28NAPKON%29">NAPKON</a>).&#160;</p> <p>Entsprechend arbeiten Experten aus vielen Disziplinen wie Intensivmedizin, der Notfallmedizin, der Hygiene, der Radiologie, der Pulmonologie aber auch der Medizininformatik und der Epidemiologie in den NUM-Projekten mit. In den nächsten Wochen sollen nun die Vernetzungsaktivitäten intensiviert und ausgebaut werden, wobei die Erfahrungen der letzten Monate hier einfließen werden. &#160; &#160;</p> <p>Mehr Informationen zu den Aktivitäten des UKL in der Corona-Pandemie finden Sie auf den <a href="/Seiten/corona-aktuelle-nachrichten.aspx">Corona-Seiten des UKL</a> sowie der <a href="https&#58;//www.uni-leipzig.de/universitaet/service/themen-rund-um-die-coronavirus-pandemie/">Universität Leipzig</a>, &#160;wo Expertinnen und Experten Antworten auf Fragen geben, wie sich das Virus auf unser Leben und unsere Gesellschaft auswirkt. &#160; &#160; &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Auftakt für Video-Wettbewerb „Schüler retten Leben“<img alt="Es kommt auf jede Minute an&#58; Sophie Kung (li.) und Doreen Kupfer (re.) vom „Jugendrotkreuz“ des DRK führen vor der Kulisse des Leipziger Neuen Rathauses Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Übungspuppe, einem so genannten Dummy, durch." src="/presse/PressImages/pic_20200914144410_731592aca5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-13T22:00:00ZLeipzig. Startschuss für die Video-Challenge "Schüler retten Leben": Am heutigen Montag, 14. September, hat die gemeinsame Aktion des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und seiner Partner im Aktionsbündnis "Leipzig drückt" begonnen. Alle Leipziger Schüler ab Klassenstufe 5 sind aufgerufen, in einem kurzen Video andere für das Thema Wiederbelebung zu begeistern. Bis zum 16. Oktober können nun die Filme erstellt und auf einer Aktionsseite hochgeladen werden. Die besten Beiträge werden von einer Jury ausgewählt und prämiert. Schirmherr ist Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. <p>Was tun, wenn plötzlich jemand neben einem bewusstlos wird? Den Notruf 112 wählen, ganz klar. Und dann? Bis der Rettungsdienst eintrifft, vergehen im Schnitt sieben Minuten. Doch wenn das Herz nicht mehr schlägt, ist das zu lang, und es gibt nur einen Menschen, der das Leben der betroffenen Person retten kann&#58; man selbst. Laienreanimation braucht Menschen, die sich trauen. Jeder kann helfen. Aber viele sind im Ernstfall unsicher, ausgelöst durch das Gefühl, nicht richtig zu wissen, was zu tun ist.&#160;</p> <p>Der mit dem heutigen Tag gestartete Wettbewerb stellt eine Corona-bedingte Alternative zum zentralen Aktionstag anlässlich der &quot;Woche der Wiederbelebung&quot; dar.&#160;Wie bereits in den vergangenen Jahren ist auch 2020 das Motto der bundesweiten Aktionswoche&#58; &quot;Ein Leben retten. 100 pro Reanimation&quot; - eine bundesweite Initiative verschiedener Fachgesellschaften, die auch durch Gesundheitsminister Jens Spahn unterstützt wird.</p> <p>Ab sofort haben alle Leipziger Schüler ab Klassenstufe 5 die Möglichkeit, sich anzumelden, Videos von maximal drei Minuten Länge zu erstellen und über die gemeinsame Aktionsseite <a href="http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/">www.schuelerrettenleben-leipzig.de</a> hochzuladen. Einsendeschluss ist der 16. Oktober.&#160;<br>Eine fachkundige Jury ermittelt die besten Beiträge in den Kategorien &quot;Gruppenarbeit&quot;, &quot;Einzel- oder Tandemarbeit&quot; sowie &quot;Jugendgruppen der Hilfsorganisationen&quot;. Sie werden bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung am 7. November am UKL prämiert. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben. Auf die Gewinner warten attraktive Geld- und Sachpreise.&#160;<br>Unabhängig von einem Gewinn erhalten alle Schüler, die ein Video eingeschickt haben, als Dankeschön und Anerkennung ein kleines Überraschungspaket.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Macht euch schlau in Sachen Wiederbelebung. Dreht einen kleinen Film zum Thema Wiederbelebung und lasst eurer Kreativität freien Lauf&quot;, sagt Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer, Oberärztin der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> des UKL, &quot;zeigt, wie ihr in einer solchen Situation reagiert. Zeigt, wie ihr andere Menschen dazu bringt, nicht nur zu gaffen oder Fotos zu machen.&quot; Als Notärztin weiß sie, wie Wiederbelebung funktioniert. Dieses Wissen möchte sie gern an viele junge Menschen weitergeben und hofft auf rege Beteiligung&#58; &quot;Es ist egal, ob ihr in der Klasse, mit euren Freunden oder allein dreht - schickt uns einfach bis zum 16. Oktober euer Video.&quot;&#160;<br>Minderjährige Teilnehmer benötigen für ihre Anmeldung die Genehmigung der Eltern oder der Erziehungsberechtigten.</p> <p>Zur Auftaktveranstaltung im Neuen Rathaus sagte Prof. Thomas Fabian, Bürgermeister für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule&#58; &quot;Leipzig steht an sich gut da, alle Akteure arbeiten eng zusammen. Und doch ist diese Aktion des UKL und seiner Partner sehr wertvoll.&quot; Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL, ergänzte&#58; &quot;Das Lernverhalten der Menschen verändert sich. Junge Menschen von heute können am meisten über bewegte Bildern von einer Sache überzeugt werden, und die Jungen sind es auch, die am ehesten bereit sind zu helfen.&quot;<br>Trotz aller bereits etablierten Maßnahmen sei die Wiederbelebungsquote nicht gut genug, erklärte Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme am UKL, aus fachlicher Sicht. &quot;Die Zeit zwischen Herz-Kreislauf-Stillstand und Erste-Hilfe-Maßnahmen muss deutlich verkürzt werden&quot;, so Prof. Gries.<br><br></p> <p>Partner im Aktionsbündnis &quot;Leipzig drückt&quot; sind neben dem UKL der Arbeiter Samariter Bund, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter Hilfsgemeinschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Branddirektion Leipzig, das HELIOS Herzzentrum, das Landesamt für Schule und Bildung und die Stadt Leipzig.</p> <p>Unterstützt wird die Aktion von einer ganzen Reihe wichtiger gesellschaftlicher und fachlicher Akteure. Darunter sind der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie &amp; Intensivmedizin (DGAI), das Deutsche Reanimationsregister (German Resuscitation Council, GRC), der Deutsche Rat für Wiederbelebung und die Initiative &quot;Ich kann Leben retten&quot; (IKLR). Weiterhin unterstützen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Leipziger Gruppe, Porsche Leipzig, der SC DHfK Leipzig, die Firma &quot;commlab&quot; sowie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), Redaktion Wissen und Bildung, und Radio Leipzig.&#160;<br><br></p> <p><strong>Aktionsseite mit allen wichtigen Informationen und Teilnahmebedingungen&#58;</strong><br><a href="http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/">http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/</a></p>
Corona-Ambulanz am Universitätsklinikum Leipzig ab 1. September geschlossen<img alt="Die am UKL im „Haus am Park“, Liebigstraße 22a, eingerichtete Corona-Ambulanz hat ab 1. September vorerst geschlossen." src="/presse/PressImages/pic_20200826122353_403675579f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-08-25T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) schließt vorerst zum 31. August seine Corona-Ambulanz. Die Zahlen der Anrufer über die Hotline sowie der Besucher vor Ort, die sich testen lassen wollten, bewegten sich in den vergangenen Wochen auf konstant niedrigem Niveau. Menschen, die sich aufgrund von Symptomen oder aus anderen Gründen auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 untersuchen lassen möchten, stehen die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums (MedVZ) am UKL, andere Hausarztpraxen sowie das Testcenter am Flughafen Leipzig/Halle zur Verfügung. Die Corona-Ambulanz am UKL wurde bereits Anfang März eröffnet und hatte zeitweise sieben Tage in der Woche geöffnet. <p>Zwischen 20 und 50 Anrufe wurden in den vergangenen Tagen registriert, in der Spitze kamen 44 Menschen für einen Abstrich in die Ambulanz. Positiv getestet wurden seit dem 18. August gerade einmal drei Personen.&#160;<br>Die Kassenärztliche Vereinigung sieht mittlerweile die niedergelassenen Ärzte in den Hausarztpraxen und - außerhalb der normalen Sprechzeiten - die KV-Bereitschaftspraxen auch für eine höhere Zahl an Tests auf das Corona-Virus ausreichend eingerichtet und ausgerüstet. In der Anfangszeit der Corona-Pandemie im Frühjahr war das noch nicht der Fall gewesen, so dass der Bedarf für zusätzliche Test-Anlaufstellen bestanden hatte.&#160;<br>Auch laufen die Tests der Reiserückkehrer zum Beispiel ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung. Daher hat sich das UKL entschlossen, mit dem Monatswechsel zum September die im &quot;Haus am Park&quot; eingerichtete Ambulanz vorerst zu schließen. Das umfasst auch die Corona-Zahnambulanz.&#160;</p> <p>Wichtig&#58; Am UKL werden damit keine ambulanten Tests mehr vorgenommen - auch nicht in der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme</a> sowie im <a href="/einrichtungen/virologie">Institut für Virologie</a>! Dafür stehen jedoch unverändert die Standorte des <a href="http&#58;//www.medvz-leipzig.de/startseite.html">MedVZ</a> sowie die KV-Bereitschaftspraxen am Standort Liebigstraße zur Verfügung.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationen&#58;</strong><br><a href="http&#58;//www.medvz-leipzig.de/startseite.html">http&#58;//www.medvz-leipzig.de/startseite.html</a><br><a href="/Seiten/kv-praxen.aspx">https&#58;//www.uniklinikum-leipzig.de/Seiten/kv-praxen.aspx&#160;</a></p> <p>&#160;</p>
In Corona-Zeiten: UKL-Notfallmediziner beobachten Rückgang von Patientenzahlen<img alt="Bei akuten gesundheitlichen Problemen auch in Corona-Zeiten nicht unnötig lange warten&#58; Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20200417103331_198dfd0aef.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-04-16T22:00:00ZLeipzig. Das Coronavirus SARS-CoV-2 und die Lungenkrankheit Covid-19 dominieren momentan die Nachrichtenlage in Leipzig und ganz Deutschland. Fast wird darüber vergessen, dass viele Menschen auch weiterhin an anderen Erkrankungen leiden oder sich Verletzungen zuziehen. In der Zentralen Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) registriert man zur Zeit einen Rückgang der Patientenzahlen. Dies deckt sich mit Beobachtungen anderer großer Notaufnahmen im gesamten Bundesgebiet. Bei akuten schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden oder bei einem medizinischen Notfall sollte jeder die notwendige medizinische Versorgung auch aktuell in Anspruch nehmen, appellieren daher die UKL-Ärzte. <p>&quot;Im Moment wissen wir es noch nicht genau, woran der Rückgang wirklich liegt&quot;, sagt Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> und Sprecher des Cardiac Arrest Centers (CAC) am UKL. &quot;Möglicherweise ist er eine Folge des so genannten Shutdowns, viele Menschen sind weniger aktiv und bleiben über einen längeren Zeitraum zu Hause.&quot; Doch es gebe Hinweise darauf, dass manche in der aktuellen Corona-Situation länger warteten und Bedenken hätten, sich selbst bei akuten gesundheitlichen Problemen vorzustellen beziehungsweise den Rettungsdienst zu rufen, so Prof. Gries.&#160;<br>Diese Bedenken sind aus Sicht des UKL-Notfallmediziners völlig unnötig&#58; &quot;Auch weiterhin sollte jeder bei relevanten gesundheitlichen Problemen wie Schlaganfällen, Herzinfarkten oder akuten Traumata den Rettungsdienst rufen oder die Zentrale Notfallaufnahme aufsuchen&quot;, erklärt er.&#160;<br>Obwohl viele geplante Eingriffe und OPs abgesagt worden seien und die Corona-Lage zu Einschränkungen im klinischen Alltag geführt hätten, stünden am UKL sämtliche Ressourcen für die Notfallversorgung uneingeschränkt zur Verfügung, betont Prof. Gries. Auch alle etablierten Behandlungspfade zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Rahmen des CAC oder bei anderen Erkrankungen genau wie bei Verletzungen würden zu jeder Zeit funktionieren.</p> <p><strong>Daten werden wissenschaftlich ausgewertet</strong><br>&quot;Das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus im Klinikum ist äußerst gering&quot;, kann Gries beruhigen. &quot;Wesentlich ungünstiger ist es, wenn akute medizinische Probleme nun aus Angst vor Corona verschleppt würden und &#160;durch Nichtbehandlung verschlimmert werden.&quot; Beim Eintreffen eines Patienten in der Zentralen Notfallaufnahme, aber auch bereits durch den Rettungsdienst, werde sofort überprüft, ob ein Covid-19-Risiko vorliege, erklärt der UKL-Experte. In einem positiven Fall würde dieser Patient umgehend separiert werden, so dass er nicht mit anderen Patienten in Kontakt kommen könne. &quot;Wir haben umfassende Schutzmaßnahmen getroffen, und sie funktionieren&quot;, hebt Prof. André Gries noch einmal hervor. Denn&#58; &quot;Niemand sollte aus Angst auf einem Arztbesuch verzichten.&quot;</p> <p>Die aktuelle Entwicklung der Patientenzahlen in der Notfallaufnahme während der Corona-Krise wird nun auch im Rahmen einer Studie untersucht. Die erhobenen Daten wertet Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer, Oberärztin an der ZNA, aus. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, frühzeitig gegenzusteuern und &#160;Verzögerungen bei der notwendigen notfallmedizinischen Behandlung zu vermeiden.</p><h2>Sichere Erste-Hilfe-Maßnahmen in Zeiten von Corona </h2><div class="ms-rtestate-read ms-rte-embedcode ms-rte-embedil ms-rtestate-notify"><iframe width="560" height="315" src="https&#58;//www.youtube.com/embed/Hj9bTCH0U2U" frameborder="0"></iframe>&#160;</div> <p>&#160;</p>
Notfallaufnahme des UKL mit deutlich höheren Patientenzahlen nach Evakuierungen im Leipziger Norden2019-12-03T23:00:00ZLeipzig. Die erfolgreiche Bombenentschärfung im Leipziger Norden am gestrigen Dienstag führte am Abend in der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) innerhalb kurzer Zeit zu deutlich höheren Patientenzahlen. Grund war die durch die Behörden angeordnete erforderliche Evakuierung um den Bombenfundort, in dem auch Teile des St. Georg-Krankenhauses, darunter die Notaufnahme, lagen. <p>Durch kurzfristige Aufstockung des Personals und guter Zusammenarbeit aller beteiligten Bereiche des UKL konnte nach Auskunft des Ärztlichen Leiters der ZNA, Prof. André Gries, diese außergewöhnliche Situation zum Wohl aller Patienten bestens gemeistert werden. &quot;Es ist uns gelungen, mehr pflegerisches und ärztliches Personal zu organisieren und mehr Intensivkapazitäten zu schaffen&quot;, sagt Prof. Gries, &quot;alle beteiligten Bereiche und Abteilungen des UKL haben hervorragend kooperiert. So konnten wir die Patientenversorgung auf gewohnt hohem Niveau auch in dieser Situation sicherstellen.&quot; Insgesamt wurden in kurzer Zeit 115 Patienten registriert. Am Mittwochmorgen hatte sich nach Angaben von Gries die Situation wieder normalisiert. Der Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme" rel="ext" target="_blank">ZNA</a> dankte allen Mitarbeitern für ihr Engagement.</p>

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