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Pressemitteilungen

 

 

„Massenanfall von Verletzten“: Medizinisches Personal am Universitätsklinikum Leipzig übt Versorgung vieler Verletzter<img alt="Zum Glück nur eine Übung&#58; Nach einem angeblichen Unfall mit zwei Bussen werden professionell geschminkte Darsteller&#58;innen als „Verletzte“ in die Zentrale Notfallaufnahme des UKL gebracht. Auf dem Foto schaut sich der Triage-Arzt (2.v.l.) eine „Patientin“ an und entscheidet je nach Schwere und Art der Verletzung über die entsprechende Weiterbehandlung. Pflegende versorgen die „verletzte“ Person, und im Hintergrund beobachten zwei Experten der ASB-Gruppe aus Berlin den Vorgang, um ihn später in ihre Auswertung einfließen zu lassen." src="/presse/PressImages/pic_20240122120204_8d67c3e2dc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2024-01-21T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat es am Sonnabend, 20. Januar, eine Übung zur Versorgung verletzter Patient:innen gegeben. Geübt wurde ein sogenannter "Massenanfall von Verletzten" (MANV). Als Szenario diente ein vorgeblicher Verkehrsunfall mit zwei Linienbussen im Leipziger Stadtgebiet. Die "Verletzten" wurden dabei von professionell geschminkten Auszubildenden der Medizinischen Berufsfachschule (MBFS) des UKL gespielt. Der Echtbetrieb in der Zentralen Notfallaufnahme lief unterdessen ungehindert weiter.<p>​​​​​​​​​​Kurz nach 14 Uhr am Sonnabend, 20. Januar, erreichte das UKL die dramatische Nachricht, dass sich ganz in der Nähe ein schwerer Busunfall ereignet hat. Erste Schätzungen gingen von 50 Verletzten aus. Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Übung des UKL, bei der 20 Patient&#58;innen in rascher Reihenfolge per Rettungswagen in die Notaufnahme gebracht wurden. Bei den Patient&#58;innen handelte es sich um professionell geschminkte Darsteller&#58;innen mit ganz unterschiedlichen Verletzungen, von Schürfwunden bis hin zu schweren inneren Blutungen.</p><p> <br>Bei Eintreffen sind die Patient&#58;innen von einem Team aus Ärzt&#58;innen und Pflegekräften zunächst gesichtet worden, das heißt, je nach Art und Schwere der Verletzung zur entsprechenden Weiterbehandlung eingeteilt worden. Schwerverletzte kamen in den Schockraum, die Wunden nur Leichtverletzter wurden an anderer Stelle versorgt. Einige Patient&#58;innen konnten das Krankenhaus unmittelbar wieder verlassen, andere wurden stationär aufgenommen, die schwersten Fälle kamen gleich den OP. Diese Patient&#58;innen schnell voneinander zu unterscheiden, gilt als die besondere Herausforderung bei einem solchen Ereignis.&#160;<br>Insgesamt 40 Mitarbeiter&#58;innen waren aktiv an der Übung beteiligt. Die Notfall-Alarmierung per Telefon ist - als Übungsbestandteil - sogar bei insgesamt 650 Mitarbeiter&#58;innen verschiedener UKL-Kliniken ausgelöst worden.&#160;<br><br></p><p>Beobachtet und anschließend ausgewertet wurden die Abläufe von auf diese Art Übungen spezialisierten Expert&#58;innen des Berliner Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). In der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme</a> wollte es das Szenario, dass das vermeintliche Unglück zum Zeitpunkt der echten Dienstübergabe von der Früh- &#160;auf die Spätschicht geschah. So war genügend Personal vorhanden, die Frühschicht konnte die Kolleg&#58;innen der Spätschicht auf diese Weise noch weiter unterstützen.&#160;</p><div class="ms-rtestate-read ms-rte-wpbox"><div class="ms-rtestate-notify ms-rtestate-read 80f3aaf6-573f-4c26-b029-5f070f85a29d" id="div_80f3aaf6-573f-4c26-b029-5f070f85a29d" unselectable="on"></div><div id="vid_80f3aaf6-573f-4c26-b029-5f070f85a29d" unselectable="on" style="display&#58;none;"></div></div><p>Bei einer kurzen Auswertung nach Übungsende sprach Prof. Sebastian Stehr, Direktor der <a href="/einrichtungen/kai">Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie</a> des UKL und Leiter der Krankenhauseinsatzleitung, allen Beteiligten seinen Dank für eine gelungene Übung aus&#58; &quot;Wir haben heute eine besondere Situation trainiert, und alle können stolz sein auf die gezeigte Leistung&quot;, sagte er bei einer Ersteinschätzung.&#160;</p><p>Auch die Beobachter vom ASB Berlin bestätigten, dass sie ein sehr engagiertes Team erlebt hätten, welches das ausgedachte Ereignis gut bewältigt habe. Prof. Christoph Josten, der als UKL-Vorstand ebenfalls der Übung beiwohnte, hob hervor, dass es ein gutes Gefühl sei, zu wissen, &quot;dass wir als Universitätsklinikum Leipzig so gut vorbereitet sind.&quot;&#160;</p><p> <br> <strong>Übung auch mit Blick auf anstehende Großereignisse wie Fußball-EM</strong><br>Jedes Krankenhaus sei verpflichtet, einen &quot;Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplan&quot; zu führen, sagte Prof. Stehr. Darin sind unter anderem &quot;externe Schadensereignisse&quot; aufgeführt, wie eben das gleichzeitige Auflaufen von Schwerverletzten. &quot;Das Üben eines solchen Ereignisses fördert, dass Abläufe funktionieren und gut strukturiert sind. Nicht zuletzt mit Blick auf anstehende Großereignisse in Leipzig, wie die Spiele der Fußball-Europameisterschaften in diesem Sommer, sind sie eine gute Vorbereitung auf das nächste reale Ereignis&quot;, erklärt Prof. Sebastian Stehr.&#160;</p><p></p><div class="embed-responsive embed-responsive-16by9"> <iframe width="1920" height="1080" class="embed-responsive-item" src="https&#58;//www.youtube-nocookie.com/embed/4KyEWuY681g?si=iGhzE4MAYBTPi02_" frameborder="0"></iframe>&#160;</div>​ <br> <p></p>
Fachliche und wissenschaftliche Expertise gefragt: Ärzte des Universitätsklinikums Leipzig maßgeblich an Neufassung des Notarztindikationskatalogs beteiligt<img alt="Auch per Rettungshubschrauber sind Notärzt&#58;innen im Einsatz. Ob und in welchen Fällen sie angefordert werden müssen, können Disponenten in Leitstellen anhand des NAIK entscheiden. An der Neufassung mitgewirkt haben unter anderem zwei UKL-Experten." src="/presse/PressImages/pic_20231228110750_9b72b29352.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-12-27T23:00:00ZLeipzig. Die Bundesärztekammer hat den sogenannten Notarztindikationskatalog, kurz NAIK, überarbeiten und neu veröffentlichen lassen. Der NAIK bildet in Rettungsleitstellen und Notdienstzentralen die Grundlage für die Entscheidung, ob ein Notarzt zum Einsatz entsandt werden muss oder nicht. Wichtige Impulse bei der Neufassung kamen dabei aus dem Universitätsklinikum Leipzig (UKL): Mit Prof. André Gries und Prof. Christian Kleber waren zwei UKL-Experten im nationalen Arbeitskreis "Aktualisierung NAIK" der Bundesärztekammer (BÄK) vertreten. <p>Der Notarztindikationskatalog wurde erstmals 2001 veröffentlicht und 2013 angepasst. &quot;Seitdem wurden neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Leitlinien veröffentlicht, das nicht-ärztliche Rettungsdienstpersonal verfügt mit einer nun dreijährigen Ausbildung von Notfallsanitäter&#58;innen heute über eine deutlich höhere Qualifikation und auch die Möglichkeiten der telemedizinischen Unterstützung von Einsätzen sind weiterentwickelt worden. Dies, aber auch die immer weiter steigende Zahl von häufig medizinisch nicht notwendigen Notarzteinsätzen, machte aus Sicht der Bundesärztekammer die Neufassung des Katalogs notwendig&quot;, erläutert Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> des UKL.</p> <p><br>Die BÄK bildete dann 2019 aus ausgewählten Expert&#58;innen den Arbeitskreis, dem neben Gries unter anderem auch Prof. Christian Kleber, Bereichsleiter Unfallchirurgie und Leiter des überregionalen Traumazentrums der <a href="/einrichtungen/oup/unfallchirurgie">Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</a> des UKL, angehörte. Drei Jahre dauerte der gesamte Prozess. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie erzeugte jedoch Schwierigkeiten, waren doch etliche der Arbeitskreis-Mitglieder aktiv in die Bekämpfung der Pandemie eingebunden.&#160;</p> <p><br><strong>Sächsische Kooperationen bei Analyse von Unfalldaten</strong><br>&quot;Zur Beantwortung der Frage, wann braucht es einen Notarzt und wann nicht, lagen bisher für das deutsche Rettungsdienstsystem nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse vor&quot;, sagt Prof. Gries.&#160;<br>Und so kam es zur besonderen Rolle der Vertreter Sachsens in diesem Gremium&#58; Um an neue Daten zu gelangen, analysierte Prof. Kleber im Auftrag der Bundesärztekammer gemeinsam mit Dr. Michael Hetz und Prof. Klaus-Dieter Schaser vom UniversitätsCentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie des &#160;Universitätsklinikums &quot;Carl Gustav Carus&quot; Dresden und der Verkehrsunfallforschung Dresden (VUFO) aktuelle Daten von Verkehrsunfällen und Unfallszenarien mit schweren Verletzungen anhand der GIDAS-Datenbank, um Szenarien, welche einen Notarzt benötigen, sicher vorhersagen zu können. GIDAS ist die Deutsche Studie zur vertieften Verkehrsunfalldatenerhebung und steht für &quot;German In-Depth Accident Study&quot;.<br>Die daraus abgeleiteten Konstellationen wurden im Fach-Journal &quot;Unfallchirurgie&quot; publiziert, sind dann in den neuen Katalog eingeflossen und können nun von Leitstellendisponenten abgefragt werden.&#160;<br><br></p> <p>Die Arbeitsgruppe von Prof. Gries wiederum beschäftigte sich zusammen mit Yacin Keller von der Branddirektion der Dresdner Feuerwehr und Anne Schrimpf vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Leipzig mit der statistischen Auswertung von über 75.000 Rettungsdiensteinsätzen in der sächsischen Landeshauptstadt. Ihre Bewertungsgrundlage bildete dabei das internationale &quot;Notfall-ABCDE&quot;-Schema und die zur Abwicklung der Einsätze erforderliche fachliche Kompetenz. Hieraus konnten sogenannte Patienten-Zustände herauskristallisiert werden, bei denen ein notärztlicher Einsatz erforderlich ist. ABCDE steht dabei für lebensbedrohliche Situationen der Atemwege beziehungsweise der Atmung selbst (A, B), des Kreislaufs (C), der neurologischen Funktionen (D) und für besondere Bedingungen bzw. Einsatzlagen (E).&#160;<br>&quot;Durch die Auswertung tausender Einsätze haben wir Kriterien für die Entsendung von Notärzt&#58;innen finden können, die in den neuen Katalog eingeflossen sind&quot;, berichtet Prof. Gries.&#160;</p> <p><br><strong>Neue Sicht&#58; Beispielsweise bei Verdacht auf Schlaganfall nun nicht immer Notarzt-Einsatz notwendig</strong><br>Der Leiter der Zentralen Notfallaufnahme am UKL nennt zwei Beispiele, die den praktischen Nutzen deutlich machen&#58; Im neuen NAIK entfallen sei beispielsweise der sehr unspezifische Zustand &quot;keine normale Atmung&quot;. Dieser Parameter wurde in der nun verabschiedeten und veröffentlichten Fassung des NAIK entfernt, sei der Begriff doch schwierig zu definieren und nur eingeschränkt durch Laien zu beurteilen.&#160;<br>&quot;Oder nehmen wir als Beispiel den Verdacht auf Schlaganfall&quot;, erläutert Prof. Gries, &quot;durch die typischen Symptome wie halbseitige Lähmung oder Sprachstörungen ist laut altem Katalog ein Notarzteinsatz erforderlich gewesen&quot;, erklärt er.&#160;<br>Die Neufassung mit ihrem Blick auf die ABCDE-Level gebe nun an, dass bei Schlaganfall-Symptomen (ausschließlich D-/neurologischer-Status, keine ABC-Problematik und somit ohne vitale Gefährdung), kein Notarzt benötigt werde. &quot;Viel wichtiger ist es in diesen Fällen, die Betroffenen durch den Rettungsdienst - nach der notwenigen Versorgung vor Ort - möglichst schnell ins Krankenhaus einzuliefern&quot;, hebt Gries hervor.<br><br></p> <p>Am Ende des Prozesses gehörten beide UKL-Experten gleichfalls der nur noch fünfköpfigen Redaktionsgruppe an, die sämtliche Rechercheergebnisse zusammenführte, sichtete und die nun auch veröffentlichte Fassung erarbeitete. Die beiden sächsischen Studien stellten dabei eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für den neuen NAIK dar.</p>
Nur noch 26 Grad Celsius Körpertemperatur: An einem Tag gleich drei Patienten bei Herz-Kreislauf-Stillstand mit ECMO behandelt<img alt="Rettungsdienste (Archivfoto) brachten kürzlich an einem Tag drei Patienten ans UKL, die mit einer ECMO behandelt werden mussten, einem maschinellen Ersatzsystem für das menschliche Herz-Kreislauf-System, wenn dieses nach Infarkt oder starker Unterkühlung nicht mehr arbeitet." src="/presse/PressImages/pic_20231208110903_35ddec196a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-12-07T23:00:00ZLeipzig. ECMO heißt ein Verfahren, bei dem eine Maschine außerhalb des Körpers teilweise oder vollständig die Pumpfunktion des Herzens und die Atemfunktion der Lunge von kritisch kranken Patient:innen übernimmt. Die Abkürzung steht für Extrakorporale Membranoxygenierung. Nicht jeder Klinik steht dies zur Verfügung. Vor einigen Tagen hatte das Cardiac Arrest Center des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) gleich drei Fälle zu verzeichnen, in denen dieses Verfahren zum Einsatz kommen musste - eine ungewöhnliche Häufung. Eingeliefert wurden – unabhängig voneinander, drei Männer (51, 42 und 36 Jahre) mit Herz-Kreislaufstillstand: Zweimal durch Herzinfarkt und in einem Fall durch ein beträchtliches Absinken der Körpertemperatur auf 26,2 Grad Celsius. <p>&quot;Dieser Mann war leblos am Hauptbahnhof aufgefunden worden. Vor Ort hatten schon Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen, ein ganz wichtiger Aspekt&quot;, berichtet Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notaufnahme/Beobachtungsstation</a> und Sprecher des Cardiac Arrest Centers (&quot;Cardiac Arrest&quot;&#58; Herzkreislaufstillstand). &quot;Bei einem Kreislaufstillstand spielt der Faktor Zeit die entscheidende Rolle&#58; Je schneller das Blut wieder zum Fließen gebracht wird, desto besser ist die Prognose für Betroffene. Deshalb ist in solchen Fällen das sofortige Einleiten von Wiederbelebungsmaßnahmen entscheidend&quot;, so Gries.</p> <p>Bei den anderen beiden Männern waren Herzinfarkte die Ursache für den Kollaps des Herz-Kreislauf-Systems. Auch bei ihnen sei sofort mit einer Reanimation begonnen worden - einmal sogar direkt durch die Nachbarn - hebt Prof. Gries positiv hervor.&#160;<br><br></p> <p>Die drei Fälle eint, dass sie nach Eintreffen in der Notfallaufnahme des UKL sofort an eine ECMO angeschlossen wurden - allerdings aus unterschiedlichen Gründen&#58; &quot;Zum einen entlastet die ECMO ein geschädigtes Herz&quot;, erläutert Prof. André Gries, &quot;denn manchmal ist es nicht optimal beziehungsweise möglich, ein geschädigtes Herz gleich wieder 'anzuwerfen' und voll zu belasten. Besser ist es dann, für eine gewisse Zeit den Umgehungskreislauf mittels der externen Pumpe zu nutzen.&quot; So geschehen bei den beiden Herzinfarkt-Patienten.&#160;</p> <p>Bei der stark unterkühlten Person half noch eine andere Eigenschaft des ECMO-Verfahrens&#58; &quot;Schwer unterkühlte Patient&#58;innen mit Herzkreislaufstillstand müssen erst wieder erwärmt werden, bis die Herzkreislauffunktion erneut stabil ist. Mit der ECMO kann also die Pumpfunktion des Herzens in dieser Phase ersetzt werden, aber zusätzlich eine kontrollierte Wiedererwärmung bis zur Stabilisierung erfolgen&quot;, erklärt der ZNA-Leiter Gries.</p> <p>Durch die extreme Auskühlung auf nur noch etwas mehr als 26 Grad Celsius versagte bei dem Mann das Herz-Kreislauf-System, und zur Stabilisierung war eben eine solche Wiedererwärmung notwendig. &quot;So konnten die Kolleg&#58;innen auf der Intensivstation mit der ECMO die Körpertemperatur wieder erhöhen, bis das Herz des Mannes wieder von allein anfing zu schlagen&quot;, sagt der UKL-Experte.</p> <p>Der vormals unterkühlte Mann stabilisiert sich laut Prof. Sebastian Stehr, Direktor der <a href="/einrichtungen/kai">Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin</a>, aktuell weiter auf der Intensivstation.</p> <p>Bei den beiden Patienten mit Infarkten war jedoch das Herz zuvor schon geschädigt. Einer der beiden Männer ist leider verstorben. Beim zweiten sei wegen der Vorerkrankung die Prognose noch unsicher, teilt Prof. Ulrich Laufs, Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik für Kardiologie</a>, mit.<br><br></p> <p>Dass dies so funktionieren konnte, wie es funktioniert hat - dafür müssten laut Prof. André Gries viele Rädchen reibungslos ineinandergreifen&#58; &quot;Die Zusammenarbeit der neben der Zentralen Notfallaufnahme beteiligten Fachrichtungen wie Kardiologie, <a href="/einrichtungen/internistische-intensivmedizin">Intensivmedizin</a> oder <a href="/einrichtungen/neurologie">Neurologie</a>, die bei uns am Klinikum im Cardiac Arrest Center strukturell organisiert sind, klappte hervorragend.&quot; Die Zertifizierung als CAC gilt als Nachweis, dass am UKL Patient&#58;innen, die wiederbelebt werden müssen oder unter laufender Reanimation ans UKL gebracht werden, hier gut therapiert werden können.</p> <p>Auch den beteiligten Rettungsdiensten dankte der UKL-Mediziner. Diese könnten auf Checklisten in ihren Wagen zurückgreifen, aus denen hervorginge, bei welchen Indikationen eine ECMO in Frage käme. &quot;Dies haben alle beachtet und die Patienten möglichst schnell zu uns ans Klinikum gebracht.&quot;</p>
Woche der Wiederbelebung 2023: Man muss frühzeitig an der Überzeugung arbeiten<img alt="Prof. Sirak Petros (Mi.) verfolgt, ebenso wie die Medizinstudentin im Praktischen Jahr Luise Kösser (li.), die Behandlung eines Intensivpatienten durch Dr. Sven Fikenzer (re.). Im Interview spricht Prof. Petros unter anderem über die Folgen einer Wiederbelebung auf den Organismus." src="/presse/PressImages/pic_20230915083321_63e26c670d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-09-14T22:00:00ZLeipzig. Er zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Der plötzliche Herzstillstand trifft Schätzungen zufolge 80.000 bis 100.000 Menschen pro Jahr – die meisten davon außerhalb eines Krankenhauses. Damit sind sie auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen. Mit "Prüfen. Rufen. Drücken.", der Formel für die sogenannte Laien-Reanimation, können sie zum Lebensretter werden. "Prüfen. Rufen. Drücken." ist denn auch die Botschaft der Kampagne "Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation", mit der der Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. (BDA) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) seit 2012 für die Wiederbelebung durch Laien werben – mit Erfolg, denn mittlerweile ist die Quote der sogenannten Laien-Reanimation in Deutschland von damals unter 20 Prozent auf über 40 Prozent gestiegen. Das Ergebnis macht vielen Anästhesist:innen und Intensivmediziner:innen Mut, ihr Ziel, eine Laien-Reanimationsquote von mindesten 65 Prozent im Jahr 2025, doch noch zu erreichen, und damit die Zahl der Todesfälle durch einen plötzlichen Herzstillstand in Deutschland entscheidend zu senken. Warum es Kampagnen wie "Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" braucht, darüber spricht Prof. Dr. med. habil. Sirak Petros, Facharzt für Innere Medizin, Internistische Intensivmedizin, Hämostaseologie und leitet die Interdisziplinäre Internistische Intensivmedizin am Leipziger Universitätsklinikum. <p><strong>Wenn ein Mensch zusammenbricht, nicht mehr atmet und auch sonst keine Lebenszeichen zeigt, ist dringend Hilfe geboten. Wie sieht diese im Idealfall aus?</strong></p> <p>&#160;</p> <p><strong>Prof. Dr. med. Sirak Petros&#58;</strong> Im Idealfall wäre ein erfahrener Notarzt in der Nähe, der dann sofort damit anfängt, die Wiederbelebung in Gang zu bringen. Dieser ideale Fall kommt aber praktisch nur im Krankenhaus vor oder wenn zufällig ein Notarztwagen danebensteht. In aller Regel ist der sogenannte Idealfall der&#58; Jemand beobachtet diesen Zusammenbruch. Dieser Jemand - das kann ein Fremder, ein Freund oder auch ein Familienmitglied sein - ist meist ein Laie und sollte eigentlich nur wenige Dinge tun. Das eine ist, denjenigen, der kollabiert ist, laut zu rufen, wenn er keine Reaktion zeigt, einen Notruf abzusetzen und sofort mit der Herzdruckmassage zu starten. Das ist der Idealfall. Viel ist das nicht.</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>So viel zur Theorie. In der Praxis scheuen sich viele Menschen davor, eine leblose Person wiederzubeleben. Die sogenannte Laien-Reanimationsquote lag 2021 hierzulande bei 42,6 Prozent. Welche Konsequenzen hat das für die betroffenen Patient&#58;innen?</strong></p> <p>&#160;</p> <p>Ich kann das vielleicht an zwei Beispielen aufzeigen&#58; Wir hatten eine etwa Mitte 50-jährige Frau, die ist auf der Straße kollabierte. Zwei junge Leute, zwei Laien, waren dabei und haben sofort einen Notruf abgesetzt und mit der Herzdruckmassage angefangen. Und sofort heißt wirklich sofort, nachdem sie kollabiert ist. Die Frau ist dann mit dem Notarztwagen zu uns gebracht worden - künstlich beatmet und mit allem versorgt, was notwendig war - und hat in nicht einmal 36 Stunden die Intensivstation wach laufend verlassen. Ein genau gegenteiliges, tragisches Beispiel ist das einer 35-jährigen Frau. Sie fiel in der Nähe mehrerer Leute um, die aber nur den Notruf absetzten. In den fünf bis sechs Minuten, die das Notteam ja leider braucht, in Leipzig sind es im Durchschnitt sieben bis zehn Minuten, eher geht es leider nicht, wurde nichts gemacht. Die Frau lag da, wie sie lag, bewusstlos, wurde nicht wach, und das ist für die Betroffenen eine Tragödie.&#160;</p> <p>Das Problem ist, dass unser Körper vom laufenden Kreislauf abhängig ist, dass der Sauerstoff, den wir über unsere Lunge aufnehmen, dort ankommt, wo er gebraucht wird. Wenn wir kollabieren und aufhören, zu atmen, haben wir zwar immer noch Sauerstoff im Blut, aber es bewegt sich nicht, wenn der Kreislauf nicht funktioniert. Das heißt, die Organe bekommen den Sauerstoff, der noch im Blut ist, nicht, worauf unsere Organe sehr unterschiedlich reagieren. Die meisten erholen sich von einem Sauerstoffmangel, nur ein Organ schafft es kaum&#58; Das ist das Gehirn. Deshalb sind diese ersten Minuten für die Patient&#58;innen so wichtig. Verzögert sich die Wiederbelebung, wird ihr Gehirn unwiederbringlich geschädigt.&#160;</p> <p>Und das ist die eigentliche Tragödie für die betroffenen Menschen&#58; Werden sie nicht sofort wiederbelebt, kommt irgendwann das Notteam und belebt sie wieder. Sie haben wieder Kreislauf, viele Körperorgane erholen sich langsam. Nur das Gehirn erholt sich leider nicht, sodass wir diese Patient&#58;innen dann trotz einer erfolgreichen Wiederbelebung ihres Kreislaufs einige Tage später aufgrund des schweren Hirnschadens aufgeben müssen. Daran verlieren wir leider sehr viele Patient&#58;innen, die wiederbelebt wurden&#58; Aufgrund ihres schweren Hirnschadens müssen wir sie aufgegeben, weil z. B. die Angehörigen sagen, so ein Leben im Koma hätte er oder sie nicht gewollt, oder wir auch sagen müssen, dass ein Leben mit diesem schweren Schaden im Gehirn nicht möglich ist. Und genau das war der Fall bei der jungen Frau.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Zeit ist also ein entscheidender Faktor bei der Reanimation. Welche Erfahrungen machen Sie als Leiter der Internistischen Intensivmedizin am UKL hierzu auf Ihrer Station&#58; Wie geht es den Menschen, die schnell wiederbelebt wurden, verglichen mit denen, die mit Verzögerung reanimiert wurden?</strong></p> <p>&#160;</p> <p>Wenn Menschen, die wiederbelebt wurden, ins Krankenhaus kommen, sind sie in den ersten 72 Stunden in einer Art Schwebezeit. Das ist die Zeit, in der wir den Kreislauf stabilisieren, und schauen, ob sich die Körperfunktionen erholen. Diejenigen, die vor Ankunft im Klinikum gut versorgt worden sind, zeigen in diesen ersten 72 Stunden eine Besserung&#58; Der Kreislauf wird besser, ihre Hirnfunktion auch, so dass wir manche schon drei, vier Tage nach dem Kollaps in einem guten Zustand verlegen können. Es gibt aber auch Patient&#58;innen, die leider kaum Lebensqualität zurückgewinnen. Bei diesen müssen wir nach 72 Stunden dann nach international akzeptierten Kriterien entscheiden&#58; Sind die Schäden im Gehirn so groß, dass man erwarten muss, dass bei diesen Patient&#58;innen ein Überleben gar nicht möglich ist, besprechen wir das mit den Angehörigen. Wir erfragen die Wert- und Wunschvorstellungen der Patientin oder des Patienten, und in vielen Fällen sagen dann aber die Angehörigen, so ein Leben wäre nicht in ihren bzw. seinem Sinn. Dann wird die Therapie abgebrochen.&#160;</p> <p>Und dann gibt es dazwischen Menschen, bei denen man sich nicht ganz sicher ist, wie sich das Gehirn entwickelt. Das sind dann die, die wir nach Abschluss der intensivmedizinischen Behandlung in ein neurologisches Rehabilitationszentrum verlegen, um diese Unsicherheit auszuräumen. Nach Abschluss der Rehabilitationsmaßnahme wird mit den Angehörigen dann besprochen, was ist der aktuelle Stand? Hat er sich gebessert, so dass die Patientin oder der Patient wieder ihr bzw. sein Leben führen kann? Oder wird sie bzw. er ein Pflegefall? Auch diese Tatsache, ein Pflegefall werden zu müssen, wird mit den Angehörigen besprochen, ob das auch im Sinne der Patient&#58;innen ist.</p> <p>Die Tragödie für die Betroffenen ist, dass sie entweder innerhalb der ersten Tage nach ihrem Kollaps aufgrund eines schweren Hirnschadens sterben oder, wenn sie es doch geschafft haben sollten, mit Pflegebedürftigkeit enden, weil sie viele Dinge gar nicht mehr können. Deshalb ist unsere Vorstellung, die Gesellschaft wachzurütteln und zu sagen, dass man bei der Wiederbelebung nichts falsch machen kann. Wenn ich auf den Brustkorb drücke, kann ich natürlich die Rippen brechen, das passiert auch häufig. Aber das ist nicht schlimm, das kann man wieder korrigieren. Schlimmer ist, dass man gar nichts macht.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Wenn man sich die Statistik anschaut, sieht man, dass die Überlebenschance von Menschen mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand in den skandinavischen Ländern wesentlich höher ist als in Deutschland. Was machen Länder wie zum Beispiel Dänemark anders?</strong></p> <p>&#160;</p> <p>Sie fangen schon in den Grundschulen an mit Wiederbelebungstraining. Das ist bei denen Standard, weil es einfacher ist, einem Kind etwas beizubringen. Das ist wie im normalen Leben. Kinder sind ja für viele Dinge leicht zu begeistern. Sie machen Dinge, die ich mich als Erwachsener nicht traue, zum Beispiel beim Schwimmen irgendwo herunterzuspringen&#58; Wenn ich als Erwachsener anfangen würde, Schwimmen zu lernen und vom Drei-Meter-Brett herunterzuspringen, würde ich vorher eine Stunde lang überlegen, ob das eine gute Idee ist oder nicht. Kinder denken darüber nicht nach, weshalb es leichter ist, ihnen etwas beizubringen. Und wenn man Wiederbelebung vernünftig erklärt und immer wieder trainiert, behalten sie die Dinge und wenden sie auch an, so dass sie irgendwann zum Automatismus werden. Das Problem bei Erwachsenen ist, dass sie anfangen, nachzudenken&#58; ob sie alles richtig machen oder ob sie vielleicht verklagt werden können, und am Ende finden sie irgendwelche Begründungen, lieber nichts zu tun. Bei einem Kind passiert das nicht. Und das ist der große Unterschied bei den Dänen&#58; Sie trainieren ihre Kinder im Grundschulalter in Wiederbelebung. Bei uns ist das leider nicht der Fall. Bei uns sagt man, Wiederbelebungstraining haben doch alle beim Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein gehabt. Ja, aber das haben sie ja nicht gemacht, weil sie daran geglaubt haben oder überzeugt davon waren, dass es gut ist, Wiederbelebung zu lernen. Sie haben es gemacht, weil sie den Nachweis brauchten, um ihren Führerschein zu bekommen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Was kann man daraus für die Laienreanimation in Deutschland lernen?</strong></p> <p>&#160;</p> <p>Wiederbelebung muss Teil des Unterrichts werden. Es muss wie anderer Schulstoff auch bereits in der Schule gelehrt und trainiert werden, damit alle Schüler&#58;innen damit schon erwachsen werden. Man kann Kindern viele Dinge beibringen, die sind lernfähig und können die Dinge automatisieren. Und man muss an der Überzeugung arbeiten. Da sind wir wieder bei der Fahrschule&#58; Es kann nicht sein, dass man sagt, ich mache ein Wiederbelebungstraining im Erste-Hilfe-Kurs, damit ich meinen Führerschein bekomme, sondern es muss im Training die Überzeugung entstehen, ich muss wiederbeleben können, damit ich Menschen retten kann. Dann denke ich, können wir etwas erreichen.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Was würden Sie sich mit Blick auf das Thema Reanimation wünschen?</strong></p> <p>&#160;</p> <p>Wir sehen jedes Jahr Hunderte von Menschen, die nach einer Wiederbelebung auf diese Station kommen. Diese Schicksale jedes Mal zu sehen, macht mich einfach traurig. Wenn ich da Menschen sehe, die hätten gerettet werden können, die einfach nur gestorben sind, weil man in den ersten vier, fünf, sechs Minuten nichts gemacht hat, finde ich das erschreckend. Und ich hoffe, dass wir diesen Zustand eines Tages nicht mehr erleben müssen, weil die Bereitschaft, Wiederbelebung ab der ersten Minute durchzuführen, da ist.&#160;</p> <p>Natürlich wird es Betroffene geben, die am Ende vielleicht trotzdem sterben, weil die Grunderkrankung, die zu ihrem Kollaps geführt hat, vielleicht nicht mehr zu ändern ist. Das ist leider so. Das ist Schicksal. Was aber nicht passieren darf, ist, was nicht Schicksal ist&#58; Es darf kein Schicksal sein, wo ich umfalle, sondern es muss jeder in der Gesellschaft bereit sein, einem Menschen in Not zu helfen. In der Not Geld zu spenden oder Ähnliches ist leicht gemacht, tatsächlich aber müssen wir daran arbeiten, Menschen zu retten, die innerhalb weniger Minuten ihr Leben verlieren, weil niemand etwas tut. Das erhoffe ich mir, dass diese Bereitschaft zur Laien-Reanimation eines Tages nicht mehr nur bei 40 Prozent liegt, sondern sie sich in der Nähe von 100 Prozent bewegt.&#160;</p>
Einfach mitmachen und Leben retten<img alt="So wie im vergangenen Jahr (Foto) wird das UKL beim Aktionstag „Leipzig drückt“ am 18. September auf dem Augustusplatz mit Angeboten zum Üben vor Ort sein." src="/presse/PressImages/pic_20230908112049_ac7fead96d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-09-07T22:00:00ZLeipzig. Zur bundesweiten "Woche der Wiederbelebung" (18. bis 24. September) möchte das Aktionsbündnis "Leipzig drückt" auf die zentrale Rolle der Laienreanimation aufmerksam machen. "Leben retten" ist kinderleicht und sollte genauso zur Lebenskompetenz jedes Menschen gehören wie Schwimmen, Radfahren oder das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Mediziner:innen des Universitätsklinikums Leipzig zeigen bei einem Aktionstag Maßnahmen vor Ort und bieten praktische Übungen an. <p>Um die Laienreanimationsquote in Leipzig zu steigern, möchten die beteiligten Akteure gemeinsam hautnah die wichtigsten Fakten zum Thema Wiederbelebung vermitteln. Das Aktionsbündnis LEIPZIG DRÜCKT - mit den beteiligten Hilfsorganisationen, der Branddirektion der Stadt Leipzig, dem Herzzentrum Leipzig sowie dem Universitätsklinikum Leipzig (UKL) - bereitet daher den &quot;Aktionstag LEIPZIG DRÜCKT&quot; auf dem Leipziger Augustusplatz vor. Hier kann dann jeder die wichtigsten Maßnahmen rund um das Thema Wiederbelebung live erleben sowie mit kompetenter Unterstützung trainieren.</p> <p>Warum dies so wichtig ist, erläutert Dr. Georg Stachel, Oberarzt in der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> des UKL&#58; &quot;Beim Herzstillstand ist ein schneller Beginn der Wiederbelebung absolut überlebenswichtig. Bereits nach wenigen Minuten drohen schwere Schäden des Gehirns. Deshalb sollten alle Menschen wissen, wie Herzdruckmassage beziehungsweise Herz-Lungen-Wiederbelebung funktioniert. So können die entscheidenden Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt werden.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>Der Aktionstag findet am Montag, 18. September, zwischen 10 und 16 Uhr auf dem Augustusplatz im Zentrum Leipzigs statt. &quot;Hier können alle dann Wiederbelebung unter fachkundiger Anleitung üben. Zwischen 10 und 16 Uhr werden wir gemeinsam mit den Hilfsorganisationen an mehreren Ständen zur Verfügung stehen&quot;, sagt der Facharzt für Innere Medizin/ Kardiologie. &quot;Einfach mitmachen und zum Lebensretter werden!&quot;, so Dr. Stachel.</p>

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