Sie sind hier: Skip Navigation LinksZentrale Notfallaufnahme

Pressemitteilungen

 

 

UKL startet Corona-Impfungen<img alt="Diana Schweickert (li.) erhielt am 29. Dezember als erste Mitarbeiterin des UKL die Impfung von Dr. Melanie Weiss, Leiterin des Zentralen Bereichs Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20201229103040_0db9da4fc5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-28T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist mit den Impfungen des besonders gefährdeten medizinischen Personals gegen das Corona-Virus begonnen worden. Die dafür erforderlichen Strukturen wurden seit Wochen auf dem Campus an der Liebigstraße vorbereitet und nun in Betrieb genommen. Das interne Impfzentrum verfügt auch über eine Lagerlogistik und versorgt darüber die anderen Krankenhäuser in Leipzig und den benachbarten Landkreisen. <p>Am heutigen Dienstag, 29. Dezember, war es soweit - die ersten Mitarbeiter des UKL, die in einem besonders gefährdeten Bereich mit hoher Ansteckungsgefahr tätig sind, wurden mit dem Impfstoff des deutschen Entwicklers BioNTech gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft. Weitere Impfungen werden in den nächsten Tagen folgen, durchgeführt im eigens dafür geschaffenen internen Impfzentrum an der Liebigstraße.&#160;</p> <p>Dafür wurden Räume, in denen sonst Studenten Unterricht haben, in den vergangenen Wochen unter Hochdruck zu einer Impfambulanz für medizinisches Personal umfunktioniert. Das Impfzentrum umfasst Anmeldebereiche, vier Impfplätze sowie Bereiche für die Nachbeobachtung. Wenn nötig, kann hier in mehreren Räumen gleichzeitig geimpft werden. Auch Kühlmöglichkeiten für den Impfstoff wurden am UKL geschaffen sowie Personal für mehrere Impfteams gewonnen - diese bestehen nicht nur aus Ärzten von UKL und &#160;Medizinischer Fakultät, sondern auch aus Medizin- und Pharmaziestudenten sowie pensionierten Ärzten.</p> <p>Mit dem Start der Impfungen sollen nun zunächst die Mitarbeiter jener Bereiche immunisiert werden, die einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind - in der Zentralen Notfallaufnahme und auf den COVID-Stationen. &quot;Aber letzlich müssen wir jeden unserer Mitarbeiter, der mit Patienten arbeitet, schützen&quot; , sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL. &quot;Denn ein Risiko besteht an sehr vielen Stellen.&quot;&#160;</p> <p>Das Impfzentrum am UKL dient ausschließlich der Impfung des am Klinikum tätigen Personals sowie der Beschäftigten weiterer Kliniken aus dem Leipziger Cluster. Die Kapazitäten wurden so geplant, dass innerhalb von wenigen Monaten das gesamte Personal des UKL sowie der Medizinischen Fakultät geimpft werden könnte - sofern ausreichend Impftstoff vorhanden ist. &quot;Wir versorgen zudem auch die Kliniken im Leipziger Cluster mit den Impfstoffen und sind darauf vorbereitet, dort auch bei der Impfung der Mitarbeiter Unterstützung zu leisten. Hierfür werden mobile Impfteams gebildet&quot;, erklärt Prof. Michael Schaefer. Der Pharmakologe koordiniert als Leiter des Sachgebiets Impfungen der UKL-internen Task Force die Etablierung des Impfzentrums. &quot;Wenn noch ein zweiter Impfstoff zugelassen wird, können wir sicher noch schneller vorankommen&quot;, zeigt sich Schaefer optimistisch. &#160; &#160; &#160; &#160;</p> <p><br><strong>Dr. Thomas Hartwig&#58; &quot;Impfung wird meiner Verantwortung Patienten gegenüber gerecht.&quot;</strong><br>Mit Impfstart am 29. Dezember standen 7800 Impfdosen für das Cluster Nordsachsen zur Verfügung - davon für das UKL 1200 Dosen für zunächst 600 Mitarbeiter, da jeder im Abstand von drei Wochen zwei Mal geimpft werden muss.<br>Am morgigen Mittwoch wird eine neue Lieferung erwartet. Dann dürfte genügend Impfstoff für eine Impfung aller unter der höchsten Priorisierungsstufe erfassten Mitarbeiter (zirka 1000) in den Risikobereichen zur Verfügung stehen. Pro Tag sollen rund 200 bis 250 Mitarbeiter geimpft werden.</p> <p>Um kurz vor 8 Uhr am Morgen war es Diana Schweickert, die als Pflegende im Covid-Bereich arbeitet, die die erste Spritze mit dem Impfstoff empfing. Auch Dr. Thomas Hartwig, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> gehörte zu den ersten. Er meinte&#58; &quot;Wir haben eine Verantwortung unseren Patienten gegenüber. Wenn die Impfung dafür sorgt, dass ich nicht erkranken kann, dann werde ich mit dieser Impfung meiner Verantwortung stärker gerecht.&quot; Auch für Pfleger Christoph Brettner von der ZNA war es klar, sich impfen zu lassen&#58; &quot;Da auch meine Partnerin im Covid-Bereich arbeitet, brauchte ich nicht zu überlegen.&quot;</p> <p>Sebastian Schulz von der <a href="/einrichtungen/kai">Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie</a> ist Arzt auf der Intensivstation und seit vielen Wochen an der Behandlung von zum Teil schwer erkrankten Covid-Patienten beteiligt. &quot;Für mich ist es völlig klar gewesen, mich impfen zu lassen&quot;, erklärt er, &quot;alles, was das Risiko minimiert, ist sinnvoll.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Ob Trauma, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Notfallversorgung am Universitätsklinikum Leipzig jederzeit gesichert<img alt="Auch zu den Weihnachtsfeiertagen und darüber hinaus ist die Notfallversorgung von Patienten im Universitätsklinikum Leipzig gesichert." src="/presse/PressImages/pic_20201222131955_41e1aaaba5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-21T23:00:00ZLeipzig. Das Corona-Virus und die Behandlung von Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, stehen auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stark im Fokus. Doch selbst in Zeiten der Pandemie erleiden Menschen Herzinfarkte, brechen sich ein Bein oder kämpfen mit den Folgen eines Schlaganfalls. Auch unter erschwerten Bedingungen stellen Pflegende und Ärzte der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) gerade nun zu den Feiertagen um Weihnachten und Silvester sicher, dass rund um die Uhr die Aufnahme und Versorgung von Patienten gewährleistet ist. Gleichwohl erinnern zum Beispiel Kardiologen und Neurologen am UKL, dass eine Verschleppung von Krankheiten gravierende Folgen für den Betroffenen haben könnte. "Niemand braucht Furcht vor dem Gang ins Klinikum zu haben", mahnen sie. <p>&quot;Wir erfüllen unseren Versorgungsauftrag für Patienten nach einem Trauma oder sonstigen schweren Erkrankungen weiterhin&quot;, erklärt Prof. André Gries, <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Ärztlicher Leiter der ZNA</a>. Wie im Frühjahr stellt der Mediziner beim zweiten Lockdown erneut fest, dass weniger fußläufige Trauma-Patienten die Notfallaufnahme ansteuern. Hingegen sei die Zahl schwerkranker nicht-traumatologischer Fälle sehr hoch. Einige von ihnen, so Gries, seien zusätzlich mit dem Corona-Virus infiziert. Hinzu kämen bereits schwer an Covid-19-Erkrankte. &quot;Das alles stellt eine hohe Belastung für die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter meines Teams dar, doch wir stellen uns dieser Aufgabe tagein, tagaus&quot;, bekräftigt Prof. Gries.&#160;</p> <p>Täglich würde bei etwa zehn Notfall-Patienten auch eine Corona-Infektion festgestellt, erklärt er. Bei einem überwiegenden Teil sei diese vorher nicht bekannt gewesen und müsste erst diagnostiziert werden. Dann folgt die Entscheidung, ob eine ambulante Behandlung reicht oder ob der Patient stationär aufgenommen werden müsse. &quot;In der Corona-Versorgungskette am UKL mit den Intensivstationen und den Normal-Isolierstationen nimmt auch die ZNA einen wichtigen Platz ein&quot;, so Prof. André Gries. Er und sein Team halten auf jeden Fall zwischen Weihnachten und Neujahr die Stellung, da mit weiteren Steigerungen bei den Infektionszahlen nach derzeitigem Stand gerechnet werden muss.&#160;</p> <p><br><strong>Bei Symptomen für Herzinfarkt oder Schlaganfall unbedingt Krankenhaus aufsuchen</strong><br>Dass am UKL weiterhin alle medizinischen Notfälle in vollem Umfang versorgt werden können, betont auch Prof. Ulrich Laufs, Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a>&#58; &quot;Es gibt keine Einschränkung für Notfälle. Vielfältige und sorgfältige Vorsichtsmaßnahmen sind aufgebaut worden und im Einsatz. Niemand muss Angst haben&quot;, betont er. Von einem beispielsweise zu spät behandelten Herzinfarkt gehe große Gefahr aus&#58; &quot;Bitte zögern Sie nicht, Hilfe im UKL zu suchen&quot;, appelliert Prof. Laufs.&#160;<br><br></p> <p>Die Zahlen der mit einem Schlaganfall in eine Klinik aufgenommenen Patienten sind während der Corona-Pandemie an vielen Orten und zuletzt auch hier in Leipzig zurückgegangen. Eine Tatsache, die Prof. Joseph Claßen, Direktor der <a href="/einrichtungen/neurologie">Klinik und Poliklinik für Neurologie</a>, mit Sorge erfüllt&#58; &quot;Das bedeutet nämlich, dass Menschen mit Schlaganfallsymptomen, zum Beispiel plötzlich aufgetretene Halbseitenlähmung, halbseitige Gefühlsstörung, halbseitige oder ein Auge betreffende Sehstörung, Doppelbildsehen, undeutliches Sprechen oder Sprachstörung, entweder ihre Symptome weniger beachten oder aus Angst vor Ansteckung nicht ins Krankenhaus kommen wollen.&quot;&#160;<br>Doch das sei sehr gefährlich, meint der UKL-Experte, auch dann, wenn die Symptome nur flüchtig aufträten. Die Symptome könnten Zeichen oder Vorboten eines Schlaganfalls sein, der bleibende Behinderungen hinterlassen und an dem man sogar versterben könne. Deshalb&#58; &quot;Wenn solche Symptome auftreten, dann bitte umgehend ins Krankenhaus gehen, damit eine rasche gezielte Therapie durchgeführt werden kann, wenn es notwendig und möglich ist&quot;, rät Prof. Claßen.</p>
LIFEMED 2020 geht als „Internet-Fernsehen“ über die Bühne<img alt="LIFEMED 2020 - Das Leipziger Interdisziplinäre Forum für Notfallaufnahmen und Notfallmedizin findet in diesem Jahr nur via Internet statt." src="/presse/PressImages/pic_20201104102230_ee3dfcd8a0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-11-03T23:00:00ZLeipzig. Die traditionelle Zusammenkunft der an der Notfallversorgung Beteiligten in Leipzig findet auch in diesem Jahr statt – allerdings unter anderen Rahmenbedingungen. "Das wissenschaftliche Programm mit Referenten aus ganz Deutschland bleibt, auch wenn wir es nur webbasiert anbieten können", so Prof. Dr. Andre Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme im Universitätsklinikum Leipzig (UKL). "Die Workshops, bei denen neben theoretischem Hintergrund, gerade auch praktisches Können vermittelt wird, und das lockere Beisammensein zum Erfahrungsaustausch zwischen den Kollegen – das mussten wir leider absagen." <p>Das Leipziger Interdisziplinäre Forum für Notfallaufnahmen und Notfallmedizin LIFEMED 2020 wird am 7. November via Internet stattfinden. Dafür wurde ein Raum im UKL wie ein Fernsehstudio eingerichtet. Dort gibt es - alles unter hygienischen Topbedingungen - Moderatoren und renommierte Referenten, die - ähnlich wie in einer Nachrichtensendung - Themen vorstellen. Sollte ein Referent nicht nach Leipzig kommen können, wird er aus seinem Heimatort zugeschaltet. Neben einigen wichtigen politischen Themen zur weiteren Entwicklung der Akut- und Notfallmedizin in Sachsen und Deutschland stehen unmittelbar praxisrelevante Neuigkeiten zur Versorgung der Akut- und Notfallpatienten im Vordergrund&#58;</p> <p>&quot;Bei den hochkarätigen Themen geht es beispielsweise um einen Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung, der durch die Corona-Pandemie etwas untergegangen ist, für alle Kollegen aber essenziell wird&quot;, erläutert<a href="/einrichtungen/notaufnahme"> Prof. Gries</a>. &quot;Andere Themen sind die Zukunft der klinischen Notfallmedizin in Sachsen, wo es um die erforderliche Zusatzweiterbildung klinischer Notfallmediziner geht, und die Rolle eines Clinical Pharmacists in der Notaufnahme, der bei Notfall-Patienten mit unklaren Symptomen prüft, ob die Ursache der Zustandsverschlechterung bzw. der Symptome womöglich mit den Medikamenten zusammenhängt, die eingenommen werden. &quot;</p> <p>Täglich relevant sind Notfall-Beispiele aus der Praxis, die aus der Sicht der Neurologen, der Chirurgen, der Internisten und des Notfallmediziners vorgestellt werden. &quot;Obwohl wir unsere immer sehr gefragten Workshops absagen mussten, kann dennoch viel Praktisches vermittelt werden&#58; Beispielsweise kanndas Vorgehen bei den invasiven Notfalltechniken über abrufbare Filme durch die LIFEMED-Teilnehmer verfolgt werden&quot;, so der Leipziger Notfallmediziner. &quot;Für Berufseinsteiger und als Auffrischung werden Themen angeboten wie die Differentialdiagnosen Bauchschmerz und Brustkorbschmerz, die Primärversorgung des Schlaganfalls, die Grundlagen der EKG-Diagnostik oder Essentials von Fraktur- und Wundversorgung.&quot;<br><br></p> <p>Interessierte - vom Arzt, der Pflegefachkraft in der Notfallmedizin bis zum Feuerwehrmann - können sich noch für den Webcast anmelden unter&#58; <a href="http&#58;//www.lifemed-zna.de/">http&#58;//www.lifemed-zna.de/</a></p> <p>&#160;</p>
Leipziger an sieben Forschungsprojekten zu COVID-19 im Netzwerk Universitätsmedizin beteiligt<img alt="Das UKL und die Medizinische Fakultät sind an sieben Forschungsvorhaben zu COVID-19 beteiligt." src="/presse/PressImages/pic_20201015135330_94ca7adb32.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-14T22:00:00ZLeipzig. Das Netzwerk zur Koordination der Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bekämpfung von COVID-19 nimmt seine Arbeit auf. Es erforscht, wie Patienten mit dieser Krankheit in Deutschland bestmöglich versorgt werden können. Insgesamt werden 13 klinikübergreifende Projekte mit 150 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das UKL und die Medizinische Fakultät sind an sieben Forschungsvorhaben beteiligt. <p>Mit dem nationalen Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin (NUM) reagiert Deutschland auf die Herausforderungen durch die Corona-Krise. Ziel ist, die wissenschaftliche Arbeit zur Verbesserung der Behandlung von COVID-19 bundesweit zu bündeln und in Kooperationen zusammenzuführen. Insbesondere den Universitätskliniken kam in den zurückliegenden Monaten eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie zu. Entsprechend konzentriert sich das einmalige Netzwerk auf die universitäre Medizin, um die Forschungsergebnisse schnell zu den Patienten bringen zu können. Koordiniert werden diese Aktivitäten, für die jetzt 150 Millionen Euro bereitgestellt wurden, durch die Berliner Charité. Für die Förderung wurden in den vergangenen Monaten gezielt Projekte ausgewählt, die einen größtmöglichen Mehrwert mit Blick auf den Umgang mit Pandemien insgesamt &#160;gewährleisten.&#160;</p> <p><br><strong>Leipzig an sieben Vorhaben beteiligt&#160;</strong></p> <p>Die Leipziger Unimediziner sind an insgesamt sieben der vom BMBF geförderten Vorhaben beteiligt. Die Themen der Projekte reichen von der Zusammenführung radiologischer Befunde (<a href="/Seiten/num.aspx#Radiological%20Cooperative%20Network%20zur%20COVID-19%20Pandemie%20%28RACOON%29">RACCON</a>) über die Erfassung und Auswertung von Daten aus den Notfallaufnahmen (<a href="/Seiten/num.aspx#Echtzeit-Versorgungsforschung%20mit%20dem%20AKTIN-Notaufnahmeregister%20%28AKTIN-EZV%29">AKTIN</a>), die Untersuchung von Test- und Überwachungsstrategien (<a href="/Seiten/num.aspx#Bundesweites%20Forschungsnetz%20Angewandte%20Surveillance%20und%20Testung%20%28B-FAST%29">B-FAST</a>) sowie den Aufbau eines nationalen Evidenznetzwerkes zu COVID-19 (<a href="/Seiten/num.aspx#Aufbau%20eines%20Covid-19%20Evidenz-%c3%96kosystems%20zur%20Verbesserung%20von%20Wissensmanagement%20und%20Translation">CEO-sys)</a>. Die Projekte widmen sich auch den Bereichen eines nationalen Pandemiemanagements (<a href="/Seiten/num.aspx#Entwicklung%2c%20Testung%20und%20Implementierung%20von%20regional%20adaptiven%20Versorgungsstrukturen%20und%20Prozessen">EVIPan</a>), der &#160;Etablierung einer nationalen Forschungsdatenplattform (<a href="/Seiten/num.aspx#Nationale%20Forschungsdatenplattform%20%28FoDaPl%29">FoDAPla</a>) und eines nationalen Pandemie-Kohorten-Netzes, das eine wissenschaftliche Begleitung von Patienten auch nach dem Klinikaufenthalt ermöglicht (<a href="/Seiten/num.aspx#Nationales%20Pandemie%20Kohorten%20Netz%20%28NAPKON%29">NAPKON</a>).&#160;</p> <p>Entsprechend arbeiten Experten aus vielen Disziplinen wie Intensivmedizin, der Notfallmedizin, der Hygiene, der Radiologie, der Pulmonologie aber auch der Medizininformatik und der Epidemiologie in den NUM-Projekten mit. In den nächsten Wochen sollen nun die Vernetzungsaktivitäten intensiviert und ausgebaut werden, wobei die Erfahrungen der letzten Monate hier einfließen werden. &#160; &#160;</p> <p>Mehr Informationen zu den Aktivitäten des UKL in der Corona-Pandemie finden Sie auf den <a href="/Seiten/corona-aktuelle-nachrichten.aspx">Corona-Seiten des UKL</a> sowie der <a href="https&#58;//www.uni-leipzig.de/universitaet/service/themen-rund-um-die-coronavirus-pandemie/">Universität Leipzig</a>, &#160;wo Expertinnen und Experten Antworten auf Fragen geben, wie sich das Virus auf unser Leben und unsere Gesellschaft auswirkt. &#160; &#160; &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Auftakt für Video-Wettbewerb „Schüler retten Leben“<img alt="Es kommt auf jede Minute an&#58; Sophie Kung (li.) und Doreen Kupfer (re.) vom „Jugendrotkreuz“ des DRK führen vor der Kulisse des Leipziger Neuen Rathauses Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Übungspuppe, einem so genannten Dummy, durch." src="/presse/PressImages/pic_20200914144410_731592aca5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-13T22:00:00ZLeipzig. Startschuss für die Video-Challenge "Schüler retten Leben": Am heutigen Montag, 14. September, hat die gemeinsame Aktion des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und seiner Partner im Aktionsbündnis "Leipzig drückt" begonnen. Alle Leipziger Schüler ab Klassenstufe 5 sind aufgerufen, in einem kurzen Video andere für das Thema Wiederbelebung zu begeistern. Bis zum 16. Oktober können nun die Filme erstellt und auf einer Aktionsseite hochgeladen werden. Die besten Beiträge werden von einer Jury ausgewählt und prämiert. Schirmherr ist Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. <p>Was tun, wenn plötzlich jemand neben einem bewusstlos wird? Den Notruf 112 wählen, ganz klar. Und dann? Bis der Rettungsdienst eintrifft, vergehen im Schnitt sieben Minuten. Doch wenn das Herz nicht mehr schlägt, ist das zu lang, und es gibt nur einen Menschen, der das Leben der betroffenen Person retten kann&#58; man selbst. Laienreanimation braucht Menschen, die sich trauen. Jeder kann helfen. Aber viele sind im Ernstfall unsicher, ausgelöst durch das Gefühl, nicht richtig zu wissen, was zu tun ist.&#160;</p> <p>Der mit dem heutigen Tag gestartete Wettbewerb stellt eine Corona-bedingte Alternative zum zentralen Aktionstag anlässlich der &quot;Woche der Wiederbelebung&quot; dar.&#160;Wie bereits in den vergangenen Jahren ist auch 2020 das Motto der bundesweiten Aktionswoche&#58; &quot;Ein Leben retten. 100 pro Reanimation&quot; - eine bundesweite Initiative verschiedener Fachgesellschaften, die auch durch Gesundheitsminister Jens Spahn unterstützt wird.</p> <p>Ab sofort haben alle Leipziger Schüler ab Klassenstufe 5 die Möglichkeit, sich anzumelden, Videos von maximal drei Minuten Länge zu erstellen und über die gemeinsame Aktionsseite <a href="http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/">www.schuelerrettenleben-leipzig.de</a> hochzuladen. Einsendeschluss ist der 16. Oktober.&#160;<br>Eine fachkundige Jury ermittelt die besten Beiträge in den Kategorien &quot;Gruppenarbeit&quot;, &quot;Einzel- oder Tandemarbeit&quot; sowie &quot;Jugendgruppen der Hilfsorganisationen&quot;. Sie werden bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung am 7. November am UKL prämiert. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben. Auf die Gewinner warten attraktive Geld- und Sachpreise.&#160;<br>Unabhängig von einem Gewinn erhalten alle Schüler, die ein Video eingeschickt haben, als Dankeschön und Anerkennung ein kleines Überraschungspaket.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Macht euch schlau in Sachen Wiederbelebung. Dreht einen kleinen Film zum Thema Wiederbelebung und lasst eurer Kreativität freien Lauf&quot;, sagt Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer, Oberärztin der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> des UKL, &quot;zeigt, wie ihr in einer solchen Situation reagiert. Zeigt, wie ihr andere Menschen dazu bringt, nicht nur zu gaffen oder Fotos zu machen.&quot; Als Notärztin weiß sie, wie Wiederbelebung funktioniert. Dieses Wissen möchte sie gern an viele junge Menschen weitergeben und hofft auf rege Beteiligung&#58; &quot;Es ist egal, ob ihr in der Klasse, mit euren Freunden oder allein dreht - schickt uns einfach bis zum 16. Oktober euer Video.&quot;&#160;<br>Minderjährige Teilnehmer benötigen für ihre Anmeldung die Genehmigung der Eltern oder der Erziehungsberechtigten.</p> <p>Zur Auftaktveranstaltung im Neuen Rathaus sagte Prof. Thomas Fabian, Bürgermeister für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule&#58; &quot;Leipzig steht an sich gut da, alle Akteure arbeiten eng zusammen. Und doch ist diese Aktion des UKL und seiner Partner sehr wertvoll.&quot; Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL, ergänzte&#58; &quot;Das Lernverhalten der Menschen verändert sich. Junge Menschen von heute können am meisten über bewegte Bildern von einer Sache überzeugt werden, und die Jungen sind es auch, die am ehesten bereit sind zu helfen.&quot;<br>Trotz aller bereits etablierten Maßnahmen sei die Wiederbelebungsquote nicht gut genug, erklärte Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme am UKL, aus fachlicher Sicht. &quot;Die Zeit zwischen Herz-Kreislauf-Stillstand und Erste-Hilfe-Maßnahmen muss deutlich verkürzt werden&quot;, so Prof. Gries.<br><br></p> <p>Partner im Aktionsbündnis &quot;Leipzig drückt&quot; sind neben dem UKL der Arbeiter Samariter Bund, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter Hilfsgemeinschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Branddirektion Leipzig, das HELIOS Herzzentrum, das Landesamt für Schule und Bildung und die Stadt Leipzig.</p> <p>Unterstützt wird die Aktion von einer ganzen Reihe wichtiger gesellschaftlicher und fachlicher Akteure. Darunter sind der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie &amp; Intensivmedizin (DGAI), das Deutsche Reanimationsregister (German Resuscitation Council, GRC), der Deutsche Rat für Wiederbelebung und die Initiative &quot;Ich kann Leben retten&quot; (IKLR). Weiterhin unterstützen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Leipziger Gruppe, Porsche Leipzig, der SC DHfK Leipzig, die Firma &quot;commlab&quot; sowie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), Redaktion Wissen und Bildung, und Radio Leipzig.&#160;<br><br></p> <p><strong>Aktionsseite mit allen wichtigen Informationen und Teilnahmebedingungen&#58;</strong><br><a href="http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/">http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/</a></p>

Paul-List-Str. 27, Haus 4.1
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 17800 (Schichtleitung)
Sekretariat:
0341 - 97 17968
Fax:
0341 - 97 17969
Map