Interprofessionelle Lehre
Die interprofessionelle Lehre fördert das gemeinsame Lernen von Studierenden verschiedener Gesundheitsberufe, um die Zusammenarbeit im späteren Berufsalltag zu verbessern. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis für Rollen, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten zu entwickeln. Dadurch kann die Qualität der Patientenversorgung durch effektivere Teamarbeit gesteigert werden.
Simulation und Simulationstechnologien in der Medizin
Simulation und Simulationstechnologien ermöglichen realitätsnahe Trainingssituationen, in denen medizinische Fertigkeiten und Entscheidungsprozesse sicher geübt werden können. Dazu gehören beispielsweise High-Fidelity-Simulatoren, Virtual-Reality-Anwendungen oder computergestützte Trainingsprogramme. Sie bieten die Möglichkeit, komplexe oder kritische Situationen ohne Risiko für Patientinnen und Patienten zu trainieren.
Einsatz von Simulationspersonen in der medizinischen Lehre
Simulationspersonen sind geschulte Schauspielerinnen und Schauspieler, die Patientinnen und Patienten realistisch darstellen. Sie werden eingesetzt, um kommunikative Fähigkeiten, Anamneseerhebung und ärztliche Gesprächsführung zu trainieren. Durch ihr Feedback können Studierende ihre Interaktion mit Patientinnen und Patienten gezielt reflektieren und verbessern.
Peer-Assisted-Learning (PAL), Peer-Teaching, Students-as-Teachers (SAT)
Bei Peer-Assisted-Learning und verwandten Konzepten übernehmen Studierende selbst Lehrrollen und vermitteln Wissen oder praktische Fertigkeiten an ihre Mitstudierenden. Diese Form des Lernens stärkt sowohl fachliche Kompetenzen als auch didaktische und kommunikative Fähigkeiten der Lehrenden. Gleichzeitig profitieren Lernende häufig von der verständlichen Vermittlung auf Augenhöhe.