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Pressemitteilungen der Geburtsmedizin

 

 

Universitätsklinikum Leipzig ist geburtenstärkste Klinik in Sachsen<img alt="2671 Entbindungen, 2779 Babys - das UKL ist Sachsens geburtenstärkste Klinik 2019." src="/presse/PressImages/pic_20200103100035_055cbf43fa.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-02T23:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist auch im Jahr 2019 die geburtenstärkste Klinik in Sachsen gewesen. Wie im Jahr zuvor kamen hier die meisten Kinder im Freistaat zur Welt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und das Leipziger St. Elisabeth-Krankenhaus. <p>Die Geburtsmediziner am UKL betreuten 2019 insgesamt 2671 Entbindungen, darunter 100 Zwillings- und vier Drillingsgeburten. 2779 Babys kamen auf die Welt, das letzte am Silvesterabend, kurz vor 19 Uhr. Insgesamt stabilisiert sich damit die Geburtenzahl auf hohem Niveau, wenn auch etwas unter der Rekordmarke vom Vorjahr mit 2748 Geburten. Prof. Holger Stepan, Direktor der <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">Geburtsmedizin am UKL</a>, ist stolz auf die niedrige Zahl an Kaiserschnitten, trotz eines hohen Anteils an Risikoschwangerschaften&#58; &quot;Nur 25 Prozent aller Entbindungen führen wir per Kaiserschnitt durch, das ist deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt&quot;, erläutert Stepan.</p>
Über 2700 mal Elternglück<img alt="Martha Anouk Riedel kam als letztes Baby des Jahres 2019 am UKL am frühen Silvesterabend auf die Welt. Ihre Mutter Susanna Riedel hält sie glücklich im Arm." src="/presse/PressImages/pic_20200102101821_38a6457be8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-01T23:00:00ZLeipzig. Im vergangenen Jahr halfen die Geburtsmediziner am Universitätsklinikum Leipzig 2779 Kindern bei 2671 Entbindungen auf die Welt. Damit hat sich 2019 die Geburtenzahl auf hohem Niveau stabilisiert. <p>2020 wurde am UKL um 17.46 Uhr das erste Baby des neuen Jahres geboren und bringt 2850 Gramm auf die Waage. Es übernahm damit quasi den Staffelstab von Martha Anouk Riedel aus Leipzig, die als letztes Baby 2019 am 31. Dezember um 18.58 Uhr entbunden wurde.<br>Es war damit das 2779. Baby des Jahres 2019, in dem die Geburtsmediziner am UKL 2671 Entbindungen betreuten. Darunter waren 100 Zwillings- und vier Drillingsgeburten. Insgesamt stabilisiert sich damit die Geburtenzahl am Universitätsklinikum Leipzig auf hohem Niveau, wenn auch unter der Rekordmarke vom Vorjahr mit 2748 Geburten. &quot;Nach den stetigen Steigerungen der letzten Jahre war zu erwarten, dass sich das Wachstum auch wieder etwas verlangsamen wird&quot;, sagt Prof. Holger Stepan, Direktor der <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">Geburtsmedizin am UKL</a>. <br>Positiv sei dabei, dass am UKL auch weiterhin die Zahl der Kaiserschnitte sehr niedrig ist, trotz eines hohen Anteils an Risikoschwangerschaften, die hier am Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe betreut werden. &quot;Nur 25 Prozent aller Entbindungen führen wir per Kaiserschnitt durch&quot;, erläutert Stepan. Das ist deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von deutlich über 30 Prozent und weit unter dem Durchschnittswert an ähnlich spezialisierten Zentren, der bei 50 bis 60 Prozent liegt. &quot;Diese niedrige Kaiserschnittrate ist eine Besonderheit unserer Geburtsmedizin und zeugt davon, dass auch in besonderen oder schwierigen Situationen geburtshilfliches Handwerk und Expertise eine natürliche Geburt ermöglichen&quot;, so der Geburtsmediziner.</p>
„Plötzlich Großfamilie – Mehrlingsfamilien im Fokus“<img alt="An der von Prof. Ulrich Thome geleiteten Abteilung für Neonatologie am UKL sind Mehrlingsfrühgeborene gar nicht mal so selten. Ihre Familien werden von ihm und seinen Mitarbeitern am Beginn dieses neuen Lebensabschnitts umfassend betreut." src="/presse/PressImages/pic_20191112105520_56b503e276.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-11T23:00:00ZLeipzig. Manchmal kommt das so genannte kleine Glück nicht allein. Gar nicht mal so selten sind es zwei, drei oder sogar noch mehr Kinder, die sich gleichzeitig auf den Weg in die Welt machen. Zum diesjährigen "Internationalen Tag des Frühgeborenen" am Freitag, 15. November, widmet sich die Abteilung für Neonatologie am UKL in ihrer Veranstaltung vor allem den Familien, die mehrere frühgeborene Kinder gleichzeitig bekommen. <p>&quot;Wir betreuen häufig Familien mit Zwillingsfrühgeborenen, seltener auch Drillinge oder mehr. Diese Familien dürfen gleichzeitig zwei oder mehr winzige Babys in ihrer Familie willkommen heißen. Anspannung und Glück liegen dann sehr eng beieinander&quot;, sagt Prof. Ulrich Thome, Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/neonatologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung für Neonatologie</a>. &quot;Doch auch die Zeit nach der Entlassung ist in Mehrlingsfamilien oft um einiges turbulenter und anstrengender&quot;, erklärt er.<br>Schon während der Schwangerschaft warten auf werdende Mehrlingsmütter einige Besonderheiten. Hierüber wird Prof. Holger Stepan, Leiter der <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">UKL-Geburtsmedizin</a>, berichten. Wie entwickeln sich Mehrlinge dann weiter, wie sind die Erfahrungen zur Langzeitentwicklung? Dazu spricht Dr. Sebastian Rützel, Abteilung für Neonatologie.<br>Kinderkrankenschwester Daniela Herrmann erklärt, wie Muttermilchernährung und Stillen auch bei Mehrlingen gelingen können. Und Familie Kersten gewährt einen Einblick in die turbulente, bunte Welt einer Drillingsfamilie&#58; &quot;Ihr Bericht kann denjenigen Mut machen, die ganz am Anfang eines Lebens als Großfamilie stehen&quot;, sagt Prof. Thome.</p> <p><strong>Internationaler Tag des Frühgeborenen</strong><br>&quot;Plötzlich Großfamilie - Mehrlingsfamilien im Fokus&quot;<br>Freitag, 15. November <br>14 bis 17 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Haus 6, Frauen- und Kindermedizin<br>Atrium, Raum Cerutti/Trier<br>Liebigstraße 20a<br>04103 Leipzig</p> <p>Anmeldung per E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;daniela.dietze@uniklinik-leipzig.de">daniela.dietze@uniklinik-leipzig.de</a></p> <p>&#160;</p>
UKL-Vorstand und Geburtsmediziner: Ausbildungsstandort Leipzig erhalten!<img alt="Prof. Holger Stepan, Direktor der Abteilung Geburtsmedizin am UKL, sorgt sich um den Erhalt der Hebammenausbildung in Leipzig. Ein Wegfall hätte &quot;dramatische Folgen&quot;." src="/presse/PressImages/pic_20190513113003_21b3ac5c24.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-05-12T22:00:00ZLeipzig. Der Hebammenmangel in den Kliniken stellt eine reale Bedrohung für die geburtshilfliche Versorgung in den Krankenhäusern dar. Die Akademisierung des Hebammenberufs ab 2020 wird das Berufsbild verändern und bringt neue Chancen, aber auch neue Herausforderungen. Darauf verweisen Vorstand und Geburtsmediziner des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und plädieren für den zwingenden Erhalt der Hebammenausbildung in Leipzig. Klinikum und Medizinische Fakultät entwickeln derzeit ein Konzept zur Einrichtung eines Studiengangs "Hebammenwissenschaft". Seitens des Landes Sachsen wird hierfür die notwendige finanzielle Unterstützung erwartet. <p>&quot;Weil sich die Landesregierung noch nicht festgelegt habe, muss unsererseits das Projekt einer akademischen Hebammenausbildung in Leipzig mit Nachdruck vorangetrieben werden&quot;, sagt Prof. Holger Stepan, Direktor der <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">Abteilung Geburtsmedizin</a>. Ein Scheitern dieses Projektes würde bedeuten, dass es in Leipzig ab dem kommenden Jahr keine Hebammenschülerinnen mehr geben würde. &quot;Doch ein Land wie Sachsen braucht Standorte, an denen Hebammen ausgebildet werden&quot;, betont Prof. Stepan.</p> <p>&quot;Der Mangel an Geburtshelferinnen ist ein Thema, das wir sehr ernst nehmen. Für die Zukunft ist es daher unerlässlich, dass wir die akademische Ausbildung ab 2020 anbieten, gerade in einer wachsenden Stadt wie Leipzig mit steigenden Geburtenzahlen&quot;, erklärt Prof. Michael Stumvoll, kommissarischer Medizinischer Vorstand des UKL, &quot;Klinikum und Medizinische Fakultät sind gern dazu bereit und entschlossen, dies zu tun&quot;. Doch die Einrichtung eines neuen Studiengangs koste erst einmal auch Geld&#58; &quot;Wir können viel, aber nicht alles selbst übernehmen und sehen hier das Land Sachsen in der Pflicht&quot;, so Prof. Stumvoll.<br>Bei aller Sorge überwiegt bei den Verantwortlichen am UKL dennoch der Optimismus&#58; &quot;Letztendlich gehen wir davon aus, dass wir die nötige finanzielle Unterstützung erhalten werden und dass es zwei Standorte für den Studiengang geben wird&#58; Leipzig und Dresden&quot;, betont der kommissarische Medizinischer Vorstand des UKL.</p> <p><strong>Wegfall der Ausbildung hätte &quot;dramatische Folgen&quot;</strong><br>&quot;Im Moment haben wir die Situation relativ gut im Griff&quot;, beschreibt Prof. Stepan die aktuelle Lage am UKL. 27 Hebammen arbeiten derzeit in den Kreißsälen. Bei durchschnittlich acht Entbindungen pro Tag kann in der Regel eine 1&#58;1-Betreuung im Kreißsaal sichergestellt werden, nur in Ausnahmefällen betreut eine Hebamme zwei Entbindungen am Tag. &quot;Doch das ist keine Selbstverständlichkeit, darauf ruhen wir uns nicht aus, zumal gerade auch ein gewisser Generationswechsel ansteht&quot;, erläutert er.</p> <p>Falle die Hebammenschule weg, hätte das &quot;dramatische Folgen&quot; für das UKL, schildert der Geburtsmediziner&#58; &quot;Die Schülerinnen unserer Medizinischen Berufsfachschule helfen im Kreißsaal, und wir übernehmen so viele Absolventinnen wie möglich. Einen eventuellen Wegfall würden wir sehr spüren.&quot;<br>Ab 2020 müsse es, so der UKL-Experte, einen exzellenten Studiengang Hebammenwissenschaft geben. &quot;Denn dort bilden wir auch unseren eigenen Nachwuchs aus, denn etliche der Absolventinnen fühlen sich dem UKL verbunden und wollen dann hier arbeiten&quot;, betont Stepan.</p>
2874 Kindern auf die Welt geholfen<img alt="Geburtenrekord am Universitätsklinikum Leipzig&#58; 2018 kamen hier 2874 Kinder bei 2748 Geburten zur Welt." src="/presse/PressImages/pic_20190102095742_7e2b2b75b0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-01T23:00:00ZLeipzig. Geburtenrekord am Universitätsklinikum Leipzig: Im zurückliegenden Jahr wurden am UKL 2874 Kinder bei 2748 Geburten entbunden. Damit stieg die Zahl der Entbindungen um 123 gegenüber dem Vorjahr. <p>Das erste Baby des neuen Jahres wurde um 1.20 Uhr geboren, heißt Domenik und bringt bei 43 Zentimetern 2580 Gramm auf die Waage. Damit begann 2019 für die Mediziner und Hebammen am UKL das &quot;Geburtenjahr&quot; etwas früher als 2018.<br>Dass das neue Jahr einen ähnlichen Kindersegen bringen wird wie das vorherige, davon ist Prof. Holger Stepan, <a title="Geburtsmedizin" href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">Direktor der Geburtsmedizin am UKL</a>, überzeugt. &quot;Wir sehen einen ungebrochenen Steigerungstrend mit dem bisherigen Geburtszahlenrekord im letzten Jahr&quot;, so Stepan. 2018 wurde am UKL 2874 Kindern bei 2748 Geburten auf die Welt geholfen, so vielen, wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Gegenüber dem Vorjahr war dies eine Steigerung um 123 Geburten. &quot;Gleichzeitig hatten wir eine sehr niedrige Kaiserschnittrate von 24 Prozent&quot;, so Stepan weiter. Bundesweit liege der Schnitt bei 30 Prozent. &quot;Das bedeutet, dass wir den absoluten Großteil der Kinder auf natürlichem Wege entbinden konnten, darunter auch mehr als 100 Steißlagen&quot;. Für ein Krankenhaus der Maximalversorgung sei das eine besondere Leistung, da hier viele Risikoschwangerschaften und Mehrlingsgeburten betreut werden. 2018 waren das am UKL 114 Zwillinge und 6 Drillinge. &quot;Wir freuen uns über das große Vertrauen, das die Schwangeren in uns setzen&quot;, sagt Prof. Stepan, &quot;und werden auch weiterhin unser Angebot so weiterentwickeln, dass es höchste Sicherheit mit größtmöglichem Wohlbefinden verbindet.&quot; Dazu wurde im letzten Jahr die Ausgestaltung der Kreißsaalräume mit modernen Designelementen fortgesetzt, und ein neu eingerichtetes Bonding-Zimmer ermöglichte den Müttern, auch nach einem Kaiserschnitt trotz Überwachung sofort ihre Kinder bei sich behalten zu können. In diesem Jahr erhält zudem im Zuge der Umbaumaßnahmen nach den Umzügen ins Haus 7 die Wöchnerinnenstation neue Räume und damit mehr Betten. &quot;Eine dringend erforderliche Erweiterung, denn wir wollen auch weiterhin jede Schwangere, die zu uns kommt, betreuen können&quot;, so Stepan.</p>

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