| 2079 Kinder 2025 am Uniklinikum Leipzig geboren | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Neujahrsbaby 2026 wurde am UKL um | <img alt="Gut vorbereitet erwarten die neue Familienzimmern 2026 am UKL die werdenden Familien ." src="/presse/PressImages/I-20251205079167-69578ecd0a767.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2026-01-01T23:00:00Z | Leipzig. Das erste Neugeborene des Jahres 2026 am Uniklinikum Leipzig wurde um 4:30 Uhr am 1. Januar geboren. Rio, 3460 Gramm schwer und 48 Zentimeter groß, begrüßte mit seinen Eltern das neue Jahr im Kreißsaal in der Liebigstraße. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in der Geburtsmedizin des UKL 2079 Kinder bei 1990 Geburten entbunden. | <p>Über den Jahreswechsel kamen fünf Kinder am UKL auf die Welt. Zwei davon konnten mit ihren Eltern das neue Jahr in den frisch eröffneten <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/presse/Seiten/Pressemitteilung_8173.aspx">Familienzimmern</a> begrüßen.</p><p> </p><p>„Wir freuen uns sehr, dass dieses Bauprojekt bei laufendem Kreißsaal nun erfolgreich abgeschlossen wurde und wir unseren werdenden Eltern so wunderbare neue und komfortable Räume anbieten können“, sagte Prof. Holger Stepan, Direktor der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Geburtsmedizin am UKL</a>. „Vor allem freut uns, dass wir nun wieder alle unsere Zimmer nutzen können und Platz für alle Schwangeren haben“.<br> </p><p>Durch die monatelangen Arbeiten auf der Wochenstation standen 2025 am UKL durchgehend weniger Betten für werdende Mütter zur Verfügung als in den Vorjahren. „Das Team der Wochenstation hat es mit riesigem Aufwand geschafft, dafür zu sorgen, dass immer alle versorgt waren – dennoch mussten wir bei geplanten Geburten vorab auch teilweise umsteuern“, so Stepan. Auch deshalb blieb das UKL anders als in den Vorjahren unter der 2000 bei der Zahl der Geburten - 2024 erblickten 2137 Kinder bei 2048 Geburten an der Liebigstraße das Licht der Welt.</p><p> </p><p>Hoch blieb dagegen der Anteil komplizierter Entbindungen – 2025 kamen am UKL 87 Zwillinge und einmal Drillinge auf die Welt.</p><p> </p> |
| Mehr Nähe, mehr Gemeinsamkeit, mehr Komfort - UKL eröffnet modernisierte Familienzimmer | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Mit dem Umbau, der Ende Juni | <img alt="Warme Farbtöne und indirekte Beleuchtung sorgen in den neuen Familienzimmern des UKL für eine angenehme Atmosphäre." src="/presse/PressImages/A94A5339-6939509fe60ab.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-12-09T23:00:00Z | Leipzig. Nach fünfmonatiger Renovierung und umfassender Modernisierung hat das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) in dieser Woche vier neue Familienzimmer auf der Geburtsstation eröffnet. Mit dem Umbau, der Ende Juni begonnen hatte, verfolgt das Klinikum ein klares Ziel: Müttern, ihren Partnern oder Familienangehörigen sowie den Neugeborenen in den ersten Lebenstagen eine angenehme Umgebung auf Hotelniveau zu bieten, die sich spürbar vom üblichen Standard eines Klinikzimmers abhebt. Zusätzlich wurden zwei Mutter-Kind-Einheiten modernisiert. | <p>„Mit dem Aufenthalt in unseren neuen Familienzimmern erhalten frischgebackene Eltern nicht nur mehr Nähe und gemeinsame Zeit mit ihrem Baby, sondern auch ein individuelles Ambiente mit Privatsphäre, das den Start in das Familienleben besonders angenehm macht“, so Prof. Holger Stepan, Leiter der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig (UKL)</a>. „Wir freuen uns, dass wir mit der Einrichtung der Familienzimmer nun einen immer wieder geäußerten Wunsch der werdenden Mütter und deren Angehöriger nachkommen und ihnen ein solches Komfortpaket bieten können.“<br><br>Als erste konnten Josefin Noack und ihr Partner gemeinsam mit ihrer gerade geborenen Tochter Tessa den Komfort in einem der neuen Familienzimmern genießen. Tessa war am Nikolaustag um 8:35 Uhr mit einem Gewicht von 3.360g und einer Körperlänge von 51cm gesund zur Welt gekommen. Prof. Stepan hieß die junge Familie mit einem Blumenstrauß herzlich willkommen.<br><br>Die mit ausgesuchtem Mobiliar und unter Verwendung hochwertiger Materialien ausgestatteten Zimmer stehen als Wahlleistung zur Verfügung und können von Familien für 280 Euro pro Tag inklusive 90 Euro für die Begleitperson gebucht werden. Die Ausstattung der neuen Räume orientiert sich bewusst an zeitgemäßen Hotelstandards: große Doppelbetten statt herkömmlicher Krankenhausbetten, warme indirekte Beleuchtung, geschmackvolle Wandbilder und ein großer Flachbild-TV samt Medienpaket mit Sky-Programmen schaffen eine ruhige, behagliche Atmosphäre. Die großzügigen Badezimmer verfügen über Regenduschen, Haartrockner, hochwertige Sanitärkeramik, Hand- und Badetücher sowie Bademäntel und ein Set mit ausgewählten Hygieneartikeln. Für kurze Snacks und Erfrischungen zwischendurch steht ein gefüllter Minikühlschrank zur Verfügung.<br><br>Neben diesen Neuerungen profitieren Familien von allen zusätzlichen Wahlleistungsangeboten des UKL – darunter der Speiseauswahl aus einer besonderen Menükarte mit Frühstücks-, Mittags- und Abendmenü sowie der Zugang zu digitalen Zeitschriften, Zeitungen, E-Books und Hörbüchern. Ein weiterer Höhepunkt ist der neu gestaltete Ruheraum – ein geschützter Rückzugsort zum Stillen oder für ungestörte Familienzeit. Bequeme Sitzmöbel, ein ergonomischer Stillsessel und ein großformatiges, hinterleuchtetes Wandbild sorgen hier für eine entspannte Atmosphäre.<br><br>„Wir sind damit nicht die Ersten und nicht die Einzigen – aber in puncto Ausstattung, Modernität und Komfort findet man in Leipzig derzeit nichts Vergleichbares“, betont Prof. Stepan. Bereits im Frühjahr folgt der nächste Modernisierungsabschnitt der Geburtsmedizin. Dann werden weitere Stationszimmer saniert und auf ein neues Komfortniveau angehoben, um Familien auch hier während der Geburt und im Wochenbett einen noch angenehmeren Aufenthalt im <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">Universitätsklinikum </a>zu ermöglichen.</p> |
| UKL-Expertise für weltweit gesunde Schwangerschaften und sichere Geburten | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Damit diese für möglichst viele in | <img alt="Prof. Holger Stepan, Direktor der Geburtsmedizin am UKL, bringt seine Expertise zu Präeklampsie jetzt in mehreren weltweit agierenden Gremien ein." src="/presse/PressImages/I-20210603057364-692576bea1de0.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-11-24T23:00:00Z | Leipzig. Eine gesunde Schwangerschaft und eine sichere Geburt sind Wünsche, die Frauen weltweit vereinen. Damit diese für möglichst viele in Erfüllung gehen können, setzen mehrere Initiativen und Fachgesellschaften auf weitgreifende Maßnahmen zur Verbesserung der Frauengesundheit – in der Schwangerschaft, während der Geburt und danach. Eine der Gefahren geht dabei von der Schwangerschaftserkrankung Präeklampsie aus, bei der die Frauen einen Bluthochdruck und eine Fehlfunktion der Plazenta entwickeln. Prof. Holger Stepan, Direktor der Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), wurde jetzt als Experte für diese Erkrankung in mehrere weltweit agierende Gremien berufen – darunter in einen Beraterstab der Gates Foundation. | <p>Der Leipziger ist dabei nicht nur der einzige Deutsche, sondern auch der einzige Europäer in der internationalen Gruppe, die im neuen <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.gatesfoundation.org/our-work/programs/gender-equality/womens-health-innovations">Frauengesundheits-Programm </a>der Stiftung die Suche nach neuen Therapien für Präeklampsie und deren weltweite Umsetzung unterstützen soll. Die Gates Foundation hat in diesem Jahr angekündigt, ein Programm zur Frauengesundheit mit einer Investition von 2,5 Milliarden US-Dollar zu starten. In diesem Zuge wurden verschiedene Expertenteams zu mehreren Themen zusammengerufen – darunter der UKL-Geburtshelfer Stepan. „Es freut mich natürlich sehr, jetzt auf dieser Ebene und mit einer so großen Unterstützung für das wichtige Thema Vermeidung, Diagnostik und Behandlung von Präeklampsie tätig werden zu können“, sagt Prof. Holger Stepan. Der Geburtsmediziner forscht und engagiert sich seit Jahren zu diesem Thema. Unter anderem hat er mit seinem Team ein bundesweit einmaliges <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/presse/Seiten/Pressemitteilung_7655.aspx">Nachsorgeprogramm für Frauen mit Schwangerschaftserkrankungen</a> etabliert und am UKL gestartet.<br><br> </p><p>Aktuell laufen die Arbeiten im neuen Programm der Gates Foundation an - ein erstes Treffen in Washington hat im Oktober stattgefunden. „Meine Aufgabe als Berater wird es sein, den klinischen Teil der Projekte zu begleiten und zu steuern“, so Stepan. „Ich habe große Hoffnungen, dass wir mit dieser breiten Unterstützung hier auch tatsächlich erfolgreich sein können.“<br><br> </p><p>Passend dazu wurde der Leipziger Geburtsmediziner ebenfalls im Oktober in ein Komitee der Weltorganisation der Gynäkologen FIGO (<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.google.com/search?q=F%C3%A9d%C3%A9ration+Internationale+de+Gyn%C3%A9cologie+et+d%27Obst%C3%A9trique&rlz=1C1GCEB_enDE956DE956&oq=FIGO&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyDwgAEEUYORjjAhixAxiABDIKCAEQLhixAxiABDIGCAIQRRhAMgYIAxBFGDsyDQgEEAAYsQMYgAQYigUyDQgFEC4YrwEYxwEYgAQyBwgGEAAYgAQyBwgHEAAYgATSAQkyMjMyajBqMTWoAgiwAgHxBT4264au2fxV&sourceid=chrome&ie=UTF-8&safe=active&ssui=on&mstk=AUtExfB2Ib5gC30rNBS9WpJ45rDnyhFIxXfGKpTMb_VRoiDjvnSh5l4gWctwx0dE9iUFMRsqXUIp15LORaDEFZrK0HmUS-PKES6d2nvQU8XrOw2Kc5iOHgN9_6_n2jaj6L9NMM0&csui=3&ved=2ahUKEwiG-ZnihYGRAxWDcvEDHXU5OaQQgK4QegQIARAC"><strong>Fédération Internationale de Gynécologie et d'Obstétrique</strong></a>, Internationale Vereinigung für Gynäkologie und Geburtshilfe)berufen.<br>Der Schwerpunkt der Arbeit dieser politisch wichtigen Fachorganisation liegt auf globalen Themen der Frauengesundheit und damit mit Hauptaugenmerk auf Ländern mit eher niedrigeren Einkommen und schwierigem Zugang zu moderner Gesundheitsversorgung. „Die meisten mütterlichen Todesfälle finden in Afrika statt,“ sagt dazu Prof. Holger Stepan. “Daher ist in diesen Ländern eine bessere geburtsmedizinische Unterweisung und Versorgung ein wichtiges Thema. Unser Ziel muss es sein, Frauen weltweit eine gesunde und sichere Schwangerschaft und Geburt zu ermöglichen“, so Stepan. „Es bedeutet mir viel, dass ich jetzt an verschiedenen Stellen daran mitwirken kann.“</p> |
| Welttag der Frühgeborenen 2025: Lila Lichter für die Kleinsten | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Jedes zehnte Kind startet zu früh | <img alt="Am 17. November, dem Welttag der Frühgeborenen, werden sich Familien gemeinsam mit dem Klinikteam wieder zu einem Umzug entlang der Liebigstraße versammeln." src="/presse/PressImages/MBZ8225-6911db1278908.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-11-09T23:00:00Z | Leipzig. Zum diesjährigen Welttag der Frühgeborenen lädt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) am Montag, dem 17. November 2025, alle ehemaligen Frühchen, ihre Familien sowie Interessierte zum traditionellen Lampionumzug ein. Unter dem Motto „Lila Lichter für die Kleinsten“ erstrahlt das Klinikgelände erneut in violettem Licht – der Symbolfarbe für Frühgeborene weltweit. Mit dieser Aktion will das UKL die Aufmerksamkeit auf die besonderen Bedürfnisse, Herausforderungen und Erfolge von Kindern lenken, die einen schweren Start ins Leben hatten. | <p>Weltweit kommt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa jedes zehnte Kind – rund 13 Millionen Neugeborene pro Jahr – zu früh zur Welt. Frühgeburten sind damit eine der häufigsten Ursachen für Komplikationen und Todesfälle im Neugeborenenalter. Auch in Deutschland bleibt die Zahl seit Jahren auf hohem Niveau: Jährlich werden hierzulande rund 9 000 Babys mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht von weniger als 1 500 Gramm geboren. Am Universitätsklinikum Leipzig erblicken jährlich rund 87 so kleine Frühgeborene das Licht der Welt.<br><br>„Frühgeborene kämpfen mit vielen Problemen“, sagt Prof. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung für Neonatologie am UKL. „Viele von ihnen starten ihr Leben unter extrem schwierigen Bedingungen, und dennoch erleben wir immer wieder, wie sie sich dank immer ausgereifterer medizinischer Unterstützung, engagierter Pflege und der unermüdlichen Liebe ihrer Familien erstaunlich entwickeln.“<br><br>Als Perinatalzentrum Level 1 bietet das UKL die höchstmögliche Versorgungsstufe für Früh- und Risikogeburten. Rund um die Uhr stehen spezialisierte Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte bereit, um selbst extrem kleine und schwer erkrankte Frühgeborene optimal zu behandeln. Dabei arbeiten Neonatologie, Geburtsmedizin, Kinderchirurgie und viele weitere Fachbereiche eng zusammen – ein Zusammenspiel, das lebensentscheidend sein kann.<br><br>Trotz aller Fortschritte bleibt die Frühgeburt eine große Herausforderung. Viele Kinder kämpfen langfristig mit Folgen wie chronischen Lungenproblemen, Entwicklungsverzögerungen, psychischen Belastungen oder Einschränkungen in der sozialen Teilhabe. „Unsere Aufgabe endet nicht mit der Entlassung aus der Klinik“, betont Prof. Thome. „Wir begleiten die Familien oft über Jahre hinweg, um sicherzustellen, dass die Kinder bestmögliche Chancen auf ein gesundes Leben haben.“<br><br>Neben modernster Intensivmedizin setzt das UKL auch auf natürliche Unterstützung: Die Frauenmilchbank des Klinikums zählt zu den ältesten und größten Deutschlands. Frühgeborene, deren Mütter selbst (noch) keine Milch geben können, erhalten dort Spenderinnenmilch, die reich an über 300 lebenswichtigen Nährstoffen ist. Sie hilft, das empfindliche Verdauungssystem der Kinder zu stabilisieren und gefährliche Darmentzündungen zu vermeiden. <br><br>Auch chirurgisch ist das UKL hervorragend aufgestellt: Die Neugeborenenchirurgie des Hauses verfügt über eine 24-Stunden-Bereitschaft, sodass jederzeit ein Facharzt verfügbar ist – ein Versorgungsniveau, das nur wenige Kliniken bieten können. Hier werden komplexe Eingriffe, etwa bei angeborenen Fehlbildungen, mit höchster Präzision durchgeführt.<br><br>Am Welttag der Frühgeborenen kommen diese Familien zusammen – um Hoffnung, Zusammenhalt und Dankbarkeit zu feiern. Der Lampionumzug, der auch in diesem Jahr wieder mit tatkräftiger Unterstützung der Minilöwen Leipzig – Förderverein für Frühgeborene und kranke Neugeborene Leipzig e. V. sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau organisiert wird, führt erneut von der Kinderklinik entlang der Liebigstraße bis zur violett erleuchteten Kopfklinik am Bayerischen Platz. Die Feuerwehr begleitet den Zug mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) – ein Highlight für kleine und große Besucherinnen und Besucher.<br><br>„Jedes Licht, das an diesem Abend leuchtet, steht für ein Kind, das seinen eigenen Weg ins Leben gefunden hat“, sagt Prof. Thome. „Es ist ein stilles, aber starkes Zeichen für Mut, Hoffnung und medizinischen Fortschritt.“<br><br><strong>Einladung an die Redaktionen</strong><br>Wir laden Sie herzlich ein, den Lampionumzug der Frühgeborenen und ihrer Familien zu begleiten. Es besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Pflege, der ärztlichen Teams sowie mit den Familien. <br><br><strong>Montag, 17. November 2025, 16 Uhr </strong><br><strong>Universitätsklinikum Leipzig</strong><br><strong>Zentrum für Frauen- und Kindermedizin, Haus 6</strong><br><strong>Liebigstraße 20a, 04103 Leipzig</strong></p> |
| Fokus Frauengesundheit: Neue Sprechstunde am UKL für Frauen nach Schwangerschaftserkrankungen | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Um das zu ändern, bietet das | <img alt="Fokus Frauengesundheit: Neue Sprechstunde am UKL für Frauen nach Schwangerschaftserkrankungen schließt Lücke bei der Nachsorge für betroffene junge Mütter ." src="/presse/PressImages/I-20250213077484-67c86870b3048.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-03-05T23:00:00Z | Leipzig. Immer noch ist Frauengesundheit in der Medizin zu oft ein Stiefkind. Um das zu ändern, bietet das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) jetzt jungen Müttern, die während ihrer Schwangerschaft an einer Präeklampsie oder einer anderen Form der Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft litten, eine eigene Sprechstunde an. Damit wird für diese Patientinnen eine bisher bestehende Lücke bei der Nachsorge geschlossen. Diese ist relevant: Studien haben gezeigt, dass für Frauen mit einer Präeklampsie ein erhöhtes Risiko besteht, im weiteren Verlauf ihres Lebens eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems oder der Nieren zu entwickeln. | <p>Präeklampsie ist eine schwerwiegende Schwangerschaftskomplikation, die nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt. Sie ist gekennzeichnet durch neu auftretenden oder sich verschlimmernden Bluthochdruck in Kombination mit verschiedenen anderen Symptomen wie Sehstörungen, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen im Gewebe oder einer vermehrten Eiweißausscheidung im Urin. Unbehandelt kann dies zu verschiedenen schweren Komplikationen bei der Schwangeren führen, darunter Organschädigung insbesondere an Nieren und Leber, lebensbedrohliche Krampfanfälle und vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens (Plazenta). Auch für das ungeborene Kind birgt die Präeklampsie, ebenso wie das HELLP-Syndrom oder eine Plazentafehlfunktion, erhebliche Risiken: Wachstumsstörungen, geringes Geburtsgewicht, Frühgeburten und in schweren Fällen der Tod des ungeborenen Kindes.</p><p>Um diese schwerwiegenden Komplikationen zu vermeiden, ist es wichtig, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dies geschieht vor allem durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und eine engmaschige Kontrolle während der Schwangerschaft. „Nach der Entbindung beziehungsweise nach Ende der gynäkologischen Nachsorge erfolgt jedoch oftmals keine optimale Weiterbehandlung der Erkrankung“, beschreibt Prof. Holger Stepan, Leiter der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Geburtsmedizin am UKL</a>, die aktuelle Situation.</p><p>Für die betroffenen Frauen resultiert jedoch aus der Schwangerschaftskomplikation ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im weiteren Leben. Ein Großteil der Frauen entwickelt einen chronischen Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2 oder schlechte Blutfette. „Leider ist und war die bisherige Aufklärung der Patientinnen über die Folgerisiken der Präeklampsie unzureichend, was nicht zuletzt an der ungeklärten Versorgungszuständigkeit zwischen Frauen- und Hausärzten solcher Patientinnen liegt“, sagt PD Dr. Anne Dathan-Stumpf, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Leipzig. Um diese Lücke zu schließen,  bietet die Geburtsmedizin des UKL ab März eine regelmäßige Nachsorgesprechstunde für Frauen nach Präeklampsie und anderen Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft an.</p><p> Neben einer regelmäßigen Kontrolle und falls nötig medikamentösen Behandlung des Blutdrucks der Mutter werden auch Laborwerte erhoben, um mögliche Organschädigungen frühzeitig zu erkennen. „Im Rahmen der Sprechstunde haben wir jetzt die Möglichkeit, die Gesundheit der Mütter langfristig zu überwachen und wenn notwendig, frühzeitig therapeutisch eingreifen zu können“, so die Sprechstundenleiterin Dr. Dathan-Stumpf.</p><p> </p><p>Hervorgegangen ist die Sprechstunde aus einem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/presse/Seiten/Pressemitteilung_7655.aspx">Studienprojekt</a>, das bereits im April 2022 initiiert wurde. „Wir freuen uns, mit dieser neuen Sprechstunde nun auch außerhalb von begrenzten Studienplätzen Frauen die Möglichkeit zu bieten, auf eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit hinzuarbeiten“, sagt Prof. Dr. Holger Stepan. „Dies gibt uns die Möglichkeit, dieses Angebot zu verstetigen und fest zu etablieren. Es richtet sich speziell an Frauen aus Leipzig und dem Leipziger Umland, die an einer Präeklampsie oder anderen Bluthochdruckerkrankung in der Schwangerschaft litten und deren Entbindung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt.“</p><p> </p><p>Um die Patientinnen möglichst umfassend und engmaschig zu versorgen, wird eine enge Kooperation mit den jeweiligen niedergelassenen Hausärzten angestrebt. Stepan: „Im Interesse der Gesundheit unserer Patientinnen planen wir, dazu ein Netzwerk aufzubauen.“</p><p> </p><p><strong>Betroffene Frauen wenden sich bitte an:</strong></p><p>Case-Management 0341 97-20701</p><p> </p> |