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Forschungsprojekte

Schmerztherapie unter der Geburt

Im Rahmen einer klinischen Beobachtungsstudie erfassen wir neben der Art, Wirkung und Nebenwirkung von allen angewendeten Methoden der Schmerztherapie unter der Geburt auch die Auswirkungen derer auf die Zufriedenheit. Die Studie ist bereits abgeschlossen und wird gerade  ausgewertet. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin durchgeführt.

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​Dr. med. Alexander Jank
E-Mail: alexander.jank@medizin.uni-leipzig.de

Schwangerschaften nach vorangegangener Sectio

​Schwangerschaften nach vorangegangener Sectio - Beurteilung der Uterusnarbe mittels 3.0T MRT


Eine Sectio in der Vergangenheit bringt bei einer erneuten Schwangerschaft neben Risiken wie Implantationsstörungen oder Plazentationsstörungen das Risiko für eine Narbendehiszenz oder eine Uterusruptur mit sich. Daher ist eine intensive Betreuung schwangerer Frauen mit Z.n. Sectio notwendig. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Frage nach der diagnostischen Wertigkeit der MRT im Vergleich zur modernen Sonographie bei der Einschätzung der Integrität der Uterusnarbe. Bisher wird die MRT für diese Fragestellung nicht genutzt und Normalbefunde sind unzureichend in der Literatur dokumentiert. In der prospektiven Studie erhalten Patientinnen mit einer Sectio in der Anamnese pränatal und auch postpartal eine 3T MRT-Untersuchung sowie eine 2D-Sonographie des Narbenbereiches. Normalbefunde und häufige Befunde werden dokumentiert und die Methoden miteinander verglichen.

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  • Dr. med. Janine Hoffmann
  • Prof. Dr. med. Holger Stepan
  • Dr. med. Patrick Stumpp
  • Marc Exner
  • Prof. Dr. Thomas Kahn
  • Dr. med. Susanne Schrey
  • Promotionsstudentin

Fetale Herzfrequenzvariabilität im EKG

​Fetale Herzfrequenzvariabilität im EKG und vorzeitiger Blasensprung / IUGR

In Zusammenarbeit mit der TU Dresden werden innerhalb einer klinischen Beobachtungsstudie Parameter der fetalen Herzfrequenzvariabilität im fetalen EKG bestimmt, welche nicht-invasiv über die mütterliche Bauchdecke abgeleitet werden. Neben physiologischen Schwangerschaften stehen Patienten nach vorzeitigen Blasensprung und bei festgestellter Wachstumsrestriktion, deren Schwangerschaften prolongiert werden, im Mittelpunkt unseres Interesses.

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Knochenmarksfunktion

​Knochenmarksfunktion bei hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen

Aktuell führen wir im Rahmen einer prospektiven klinischen Studie Untersuchungen zur Knochenmarksfunktion bei hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen durch. Sowohl bei physiologischen als auch erkrankten Schwangerschaften werden seriell und temporär Blutentnahmen entnommen und die klinischen Daten der Schwangerschaften erfasst.

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Auswirkungen intrauteriner Mangelzustände

​Auswirkungen intrauteriner Mangelzustände / Wachstumsstörung auf Wachstum / Entwicklung des Neugeborenen

Bereits während Schwangerschaft, Geburt und Neonatalzeit erfolgt eine weitgehende Prägung der kindlichen Entwicklung, Gesundheit und lebenslangen Krankheitsdisposition. So kann es zum Beispiel aufgrund einer Mangelversorgung während der Schwangerschaft später zu einem erhöhten Risiko für Adipositas und Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck kommen.
Über die zugrundeliegenden Mechanismen ist allerdings bisher wenig bekannt. In unserer Studie befassen wir uns mit den Auswirkungen der intrauterinen Versorgung des Feten auf die spätere Gesundheit. Insbesondere untersuchen wir hierbei die Bedeutung von Adipokinen.

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  • Dr. med. Susanne Schrey
  • Prof. Dr. med. Mathias Faßhauer
  • Prof. Dr. med. Ulrich Thome
  • Prof. Dr. med. Holger Stepan

Regulation von Adipokinen

​Regulation von Adipokinen bei Präeklampsie und Gestationsdiabetes, Zusammenarbeit mit dem IFB Adipositas

Während der Schwangerschaft treten häufig Erkrankungen wie Gestationsdiabetes oder Präeklampsie auf. Dabei gibt es Hinweise, dass die erkrankten Frauen auch in ihrem späteren Leben ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre und metabolische Erkrankungen haben.

Adipokine sind Proteine, welche vorwiegend vom Fettgewebe gebildet werden. Bei Adipositas und Diabetes ist die Expression bestimmter Adipokine verändert, und es gibt Hinweise auf eine Assoziation mit einem erhöhten kardiovaskulären und metabolischen Risiko.

Im Rahmen unserer Forschungskollaboration mit dem IFB Adipositas untersuchen wir, wie die Expression dieser Adipokine bei Schwangeren mit Gestationsdiabetes und Präeklampsie gegenüber gesunden Schwangeren verändert ist.

Kontakt

  • Prof. Dr.med. Holger Stepan
  • Dr. med. Susanne Schrey
  • Dr.med. Alexander Jank
  • Dr. med. Wiebke Schaarschmidt
  • Prof. Dr. med. Mathias Fasshauer

Präeklampsie - Prognose und frühe Diagnostik

​Präeklampsie - Prognose und frühe Diagnostik mittels maternaler Serummarker (sFlt-1/PLGF-Quotient)

Prospektive Multizenter-Studie zur kurzfristigen Prädiktion der Präeklampsie (PROGNOSIS-Studie)

Die Präeklampsie ist eine schwerwiegende Schwangerschaftserkrankung, die weltweit zu einem der führenden Ursachen mütterlicher und kindlicher Morbidität und Mortalität führt. Dabei treten Hypertonie und Proteinurie erstmalig nach der 20. SSW auf. Trotz intensiver Forschungsbemühungen in den letzten Jahren, ist eine verlässliche Prädiktion der Präeklampsie bisher nicht möglich gewesen.
Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen einer veränderten Expression bestimmter angiogener und anti-angiogener Faktoren im mütterlichen Blut und der Präeklampsie gibt. Als besonders interessant hat sich dabei der sFlt-1 / PlGF-Quotient gezeigt, der eine deutliche Verbesserung der kurzfristigen Prädiktion der Präeklampsie zu ermöglichen scheint. Mit der PROGNOSIS-Studie, an deren Leitung unsere Forschungsgruppe maßgeblich beteiligt ist, erfolgt nun erstmalig eine prospektive, doppelt verblindete Multizenterstudie, welche der Validierung des in kleineren Studien etablierten Cut-offs des sFlt-1 / PlGF-Quotienten dient. Die Rekrutierungsphase wurde Ende 2014 mit 1273 Patientinnen abgeschlossen.
Sollte sich die Vorhersagekraft des sFlt-1 / PlGF-Quotienten auch in dieser großen multizentrischen Studie bestätigen, könnte das zu einer deutlichen Verbesserung in der klinischen Routine führen, da einerseits eine optimale Betreuung von Risiko-Patientinnen gewährleistet werden könnte, und andererseits Nicht-Risiko-Patientinnen identifiziert und eine Überbetreuung hier vermieden werden könnte.

Kontakt

  • Prof. Dr. med. Holger Stepan
  • Dr. med. Elena Langer
Liebigstraße 20a, Haus 6
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 23595
Kreißsaal:
0341 - 97 23611
Fax:
0341 - 97 23599
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