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Aktuelles aus der Geburtsmedizin

 

​08.09.2022

Die sechsteilige TV-Reportage "Lebensretter inside" des MDR zeigt in tollen Bildern und beeindruckenden Szenen die UKL-Neonatologie, aber auch die Geburtsmedizin und Kinderchirurgie am Uniklinikum Leipzig.

Zur Reportage in der ARD-Mediathek

​13.10.2021

Einstige Chefin der Geburtsmedizin wurde 100 Jahre alt
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Ösophagusatresie: Expert:innen vieler Fachrichtungen arbeiten erfolgreich Hand in Hand für optimale Behandlung in jedem Alter<img alt="Expert&#58;innen verschiedener Fachrichtungen arbeiten am UKL eng zusammen, um Menschen, die an der seltenen Erkrankung Ösophagusatresie leiden, bestmöglich zu behandeln (v.l.n.r.)&#58; Dr. Jürgen Feisthammel (Zentrale Endoskopie), Oberärztin PD Dr. Steffi Mayer (Kinderchirurgie), Prof. Ines Gockel (Viszeralchirurgie), Oberarzt Dr. Freerk Prenzel (Kinderpneumologie), Oberarzt Dr. Gunter Flemming (Kindergastroenterologie), Prof. Holger Stepan (Geburtsmedizin), Prof. Ulrich Thome (Neonatologie) und Prof. Martin Lacher (Kinderchirurgie)." src="/presse/PressImages/pic_20220705101841_b2e203234d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-07-04T22:00:00ZLeipzig. Als Ösophagusatresie bezeichnen Mediziner:innen eine angeborene Fehlbildung der Speiseröhre. Nur sehr wenige Kliniken in Deutschland behandeln betroffene Kinder und Erwachsene mit dieser seltenen Erkrankung auf höchstem Niveau. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist nun von der Selbsthilfeorganisation KEKS e.V. in vier von vier möglichen Modulen zertifiziert worden. Am UKL können Kinder und Erwachsene aller Altersgruppen bestmöglich versorgt werden. <p>KEKS steht für &quot;Patienten- und Selbsthilfeorganisation für <strong>K</strong>inder und <strong>E</strong>rwachsene mit <strong>k</strong>ranker <strong>S</strong>peiseröhre&quot;. Neben dem UKL ist bislang mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nur ein weiteres Klinikum in Deutschland zertifiziert worden.&#160;</p> <p>Das UKL erhielt die Qualitätsbescheinigungen in den Modulen&#160;</p> <ul> <li>&quot;Pränatale Versorgung&quot; (<a href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Abteilung für Geburtsmedizin</a>),</li> <li>&quot;Erstversorgung des Neugeborenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/neonatologie">Abteilung für Neonatologie</a>, <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</a>),&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Kindes mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/kinderklinik">Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a>, Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie) sowie&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Erwachsenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Viszeralchirurgie</a>).</li> </ul> <p>Bei einer Ösophagusatresie besitzt die Speiseröhre keine Verbindung zum Magen und endet blind oder mündet in die Luftröhre. Auch sind starke Verengungen möglich, so dass keine Nahrung durch die Speiseröhre gelangen kann.</p> <p>&quot;Die Krankheit ist selten. Etwa 15 Fälle pro Jahr werden in Sachsen gezählt, in Deutschland sind es etwa 250 bis 300&quot;, berichtet Prof. Martin Lacher, Direktor der UKL-Kinderchirurgie, der sich gemeinsam mit seinen Kolleg&#58;innen der anderen beteiligten Fachrichtungen über die Zertifizierung freut. Denn er weiß&#58; &quot;Die Behandlungsergebnisse sind nicht überall gut, betroffene Kinder sind oftmals nicht optimal operiert worden.&quot; Wie so oft, gelte auch hier&#58; In Kliniken, in denen die Erkrankung häufiger behandelt werde, seien auch die Ergebnisse besser.&#160;</p> <p>Die oftmals unbefriedigenden Resultate einer Behandlung waren es, die KEKS als bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation veranlassten, ein Zertifizierungsverfahren aufzubauen. So soll eine &quot;transparente und belastbare Grundlage&quot; geschaffen werden, &quot;um Empfehlungen aussprechen zu können&quot;, schrieb die Organisation in ihrer Mitgliederzeitung &quot;Krümelchen&quot;. Orientiert hat sich KEKS dabei an den Kolleg&#58;innen von &quot;Muko e.V.&quot;, die bereits vor über 20 Jahren einen ähnlichen Prozess gestartet hatten und die Zertifizierung &quot;Muko Cert&quot; etablierten.</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Weil wir Kinderchirurgen mit der Erwachsenenchirurgie und der Endoskopie eng kooperieren, können wir an unserem Klinikum Kinder und Erwachsene aller Altersstufen mit Ösophagusatresie behandeln&quot;, hebt Prof. Lacher hervor. Da die Patient&#58;innen häufig &quot;viele Baustellen&quot; hätten, zum Beispiel im Bereich der Atemwege, könne sie kein Arzt, keine Ärztin allein versorgen. &quot;Es braucht ein Team aus operativen und nicht-operativen Fachbereichen, um optimale Ergebnisse zu erzielen&quot;, erklärt der leitende UKL-Kinderchirurg mit Blick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit. &quot;Unsere Behandlungsergebnisse und die Zufriedenheit der Eltern geben uns recht&quot;, sagt er.&#160;</p> <p>Seine Klinik ist zudem Referenzzentrum des Europäischen Referenznetzwerks (ERN) für Menschen mit Ösophgusatresie. &quot;Wir haben viele überregionale Patient&#58;innen und behandeln derzeit schon mehr Kinder als vor der Corona-Pandemie, vielleicht auch dank der Möglichkeit unserer Videosprechstunde.&quot; Denn der erste Kontakt zu neuen Patient&#58;innen bahnt sich oftmals nach dieser virtuellen Sprechstunde an&#58; &quot;Geben die ersten Gespräche Anhaltspunkte für eine mögliche Behandlung, werden nachfolgend alle Expert&#58;innen der benötigten Fachrichtungen eingeschaltet&quot;, so Prof. Martin Lacher. <br>Das KEKS-Zertifikat bestätigt&#58; Am Leipziger Universitätsklinikum ist für Patienten mit angeborenen Fehlbildungen der Spreiseröhre eine Rundum-Versorgung für alle Altersgruppen auf qualitativ höchster Stufe sicher.</p>
Akutsprechstunde für geflüchtete Frauen aus der Ukraine eingerichtet2022-03-07T23:00:00ZLeipzig. Aktuell erreichen viele flüchtende Frauen aus der Ukraine Deutschland. Um ihnen einen schnellen Zugang zu medizinischer Versorgung bieten zu können, ergänzt die Frauenklinik am Universitätsklinikum Leipzig jetzt ihr Sprechstundenangebot um eine tägliche Akutsprechstunde ohne Sprachbarrieren. <p>Dazu wird die bereits bestehende mehrsprachige Muttersprachen-Sprechstunde an der Frauenklinik erweitert&#58; Ab Dienstag, den 8. März 2022, stehen hier täglich Mediziner&#58;innen mit ukrainischen und russischen Sprachkenntnissen für die Versorgung der Frauen bei akuten gesundheitlichen Problemen bereit. Diese umfasst auch die geburtsmedizinische Versorgung von Schwangeren.&#160;</p> <p>&quot;Wir wollen den Frauen in dieser Situation schnell und unkompliziert Zugang zu medizinischer Hilfe ohne Sprachbarrieren bieten&quot;, erklärt Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde am UKL. Zusammen mit Prof. Holger Stepan, dem Leiter der Geburtsmedizin, hat sie daher das Angebot auf den Weg gebracht. Die Sprechstunde ist telefonisch über die Rufnummer der gynäkologischen Ambulanz am UKL erreichbar, aber auch online können Termine über die Homepage vereinbart werden.</p> <p>Am UKL werden bereits einzelne Patient&#58;innen aus der Ukraine versorgt. Es ist davon auszugehen, dass deren Zahl steigen wird, zumal Leipzig der zentrale sächsische Anlaufpunkt für Flüchtlinge aus der Ukraine ist.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Muttersprachen-Ambulanz der UKL-Frauenklinik für Geflüchtete aus der Ukraine&#58; &#160; &#160;Tel. 0341 - 97 23433</strong></p> <p><a href="/einrichtungen/frauenheilkunde/Seiten/terminvergabeformular.aspx">Online-Terminvergabe</a></p>
22.2.2022: Elf Kinder kommen am zweiten Schnapszahldatum im Februar am UKL zur Welt<img alt="Geburtsdatum 22.2.22&#58; Caroline Prunz (re.) und Martin Naerlich mit ihrer Tochter Helena." src="/presse/PressImages/pic_20220223110949_95ec3de395.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-02-22T23:00:00ZLeipzig. Das nächste "Schnapszahldatum" dieses Monats Februar war nicht nur mit einer Zwei mehr noch ein wenig "hochprozentiger", auch wurden am 22.2. mehr als doppelt so viele Kinder am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) geboren wie am 2. Februar. Bei zehn Geburten erblickten vier Mädchen und 7 Jungen das Licht der Welt, denn eine Zwillingsgeburt war auch darunter. <p>Um 1&#58;39 Uhr in der Nacht ging es los, und dann verteilten sich die neuen Erdenbürger mit ihrer Ankunft relativ gleichmäßig über diesen Tag mit dem besonderen Datum. So kam um 13&#58;49 Uhr beispielsweise Helena Naerlich zur Welt, freudig erwartet von ihren Eltern Caroline Prunz und Martin Naerlich. Um 23&#58;03 Uhr erfolgte dann der letzte Eintrag mit dem Geburtsdatum 22.2.2022.&#160;</p> <p>Am ersten Schnapszahl-Datum zu Monatsbeginn hatten die Mädchen noch die Oberhand gewonnen, damals waren vier Mädchen und ein Junge am UKL geboren worden.&#160;</p>
Fünf Kinder kamen am Schnapszahldatum am UKL zur Welt<img alt="Fünf Neugeborene am UKL tragen nun das Datum 2.2.22 in ihrer Geburtsurkunde." src="/presse/PressImages/pic_20220203103109_2cad9e1f9a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-02-02T23:00:00ZLeipzig. Ein Geburtsdatum, dass keiner leicht vergisst – so eine Chance gab es am Mittwoch, dem 2.2.2022. Für fünf neue Erdenbürger klappte es – ein Junge und vier Mädchen erblickten am Schnapszahldatum am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) das Licht der Welt. <p>Das besondere Geburtsdatum bleibt aber die Ausnahme und dem Zufall überlassen&#58; &quot;Wir erleben an solchen Tagen keinen besonderen Ansturm oder besonders viele Anfragen oder Wunschkaiserschnitte&quot;, berichtet Prof. Holger Stepan, Direktor der <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig</a>, von seinen Erfahrungen mit den Schnapszahlen. &quot;Die Eltern achten nicht so intensiv aufs Datum, wenn es ans Gebären geht&quot;.&#160;</p> <p>Fünf Kinder wurden am gestrigen Mittwoch am UKL entbunden, damit war es ein relativ ruhiger Tag im Kreißsaal der größten Geburtsklinik Mitteldeutschlands. Und tatsächlich war ein geplanter Kaiserschnitt dabei, &quot;da hat es dann einfach auch mit dem Datum gepasst&quot;, so Stepan. &#160;</p>
Universitätsklinikum Leipzig ist erneut geburtenstärkste Klinik Mitteldeutschlands<img alt="Corona hin oder her&#58; Am Universitätsklinikum Leipzig werden auch 2021 so viele Kinder geboren wie nirgendwo in Mitteldeutschland." src="/presse/PressImages/pic_20220106114752_9139a91a16.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-01-05T23:00:00ZLeipzig. Nirgendwo in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) sind 2021 so viele Kinder geboren worden wie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Bei 2560 Geburten kamen 2658 Kinder auf die Welt. Darunter waren 96 Zwillings- und zwei Drillingsgeburten. Das UKL wird damit – so wie im vergangenen Jahr – geburtenstärkste Klinik in der gesamten Region. <p>&quot;Darüber freuen wir uns sehr&quot;, erklärt Prof. Holger Stepan, Leiter der <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Abteilung für Geburtsmedizin</a> des UKL. &quot;Es sind schwierige Zeiten für alle Geburtskliniken derzeit, aber die Corona-Pandemie belastet Universitätsklinika noch ein bisschen mehr als andere Häuser. Daher sind wir schon stolz darauf, diesen 'Titel' ein weiteres Jahr verteidigt zu haben.&quot;</p> <p>Den Erfolg führt Prof. Stepan neben anderen Gründen auch auf die Tatsache zurück, dass am UKL bei Hebammen, Schwestern und Ärzten Personalentwicklung und vor allem langfristige Ausbildung und Bindung hohen Stellenwert besitzen&#58; &quot;Wir haben ein erfahrenes und sehr stabiles Team - das hilft in hohem Maß. Kontinuität in vielen Aspekten ist sicher eine wesentliche Stärke der Geburtsmedizin am UKL&quot; Auch die Kaiserschnittrate liegt weiterhin, trotz des am Klinikum hohen Anteils an Hochrisikoschwangerschaften, bei &quot;erfreulich niedrigen 27 Prozent&quot;, so der Geburtsmediziner.&#160;</p> <p>&#160;</p>

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