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Corona-Virus: UKL und Klinikum St. Georg stimmen gemeinsames Vorgehen ab<img alt="Logos von UKL und Klinikum St. Georg" src="/presse/PressImages/pic_20200203135756_dd1df44347.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-30T23:00:00Z&#160; <p>Leipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig und die Infektiologie-Experten des Klinikums St. Georg haben sich auf ein abgestimmtes Vorgehen zum Umgang mit Verdachtsfällen sowie möglichen Erkrankungsfällen des Corona-Virus verständigt. Die Gefahr für die Bevölkerung der Messestadt wird von den Experten aktuell als gering eingeschätzt, dennoch sind die beiden infektiologisch spezialisierten Kliniken gut vorbereitet.</p> <p>&quot;Um die vorhandenen Kapazitäten und das Spezialistenwissen optimal nutzen zu können, haben wir uns auf ein abgestimmtes Vorgehen zwischen dem UKL und dem Klinikum St. Georg zum Umgang mit Verdachts- und Erkrankungsfällen verständigt&quot;, erklärt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig.<br>Beide Kliniken sind auf den Fall vorbereitet, einen Verdachtsfall auf eine Infektion mit dem Corona-Virus schnell abklären und entsprechend isolieren zu können. Die <a href="/einrichtungen/virologie" rel="ext" target="_blank">Virologie</a> des Universitätsklinikums hält für medizinisch begründete Fälle bereits seit mehreren Tagen rund um die Uhr den erforderlichen Test bereit, der innerhalb von drei Stunden ein Ergebnis liefert. 32 Proben aus ganz Sachsen sind hier bisher eingegangen, ein positiver Nachweis war nicht dabei. Ab der kommenden Woche wird der Test auch im Klinikum St. Georg verfügbar sei. Anlaufstellen für Verdachtsfälle sind das <a href="https&#58;//www.sanktgeorg.de/klinikum-st-georg-krankenhaus-medizin-in-leipzig.html" rel="ext" target="_blank">Klinikum St. Georg</a>, das als einziges Kompentenz- und Behandlungszentrum für Infektiologie in Mitteldeutschland über 44 Planbetten auf zwei Infektionsstationen und 12 Isolierzimmer, davon 5 mit Unterdruck-System, verfügt, sowie das UKL.<br><br>Als Verdachtsfälle gelten Personen, die Symptome einer akuten Atemwegsinfektion aufweisen und 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in China waren oder Kontakt zu einem Patienten mit einem bestätigten Fall hatten. &quot;Ein vorsorglicher Test bei Gesunden auf das Corona-Virus wird nicht durchgeführt&quot;, erläutert Prof. Christoph Lübbert, Leiter des Bereichs <a href="http&#58;//gastroenterologie.uniklinikum-leipzig.de/mk2gastro.site%2cpostext%2cinfektions--und-tropenmedizin.html?PHPSESSID=r556475q555qn60p7dcnl15eh5" rel="ext" target="_blank">Infektiologie am UKL</a> sowie Chefarzt der Klinik für Infektiologie am Klinikum St. Georg. &quot;Bisher ist das Virus zudem deutlich weniger gefährlich als das Grippe-Virus, das uns auch in dieser Saison aktuell wieder beschäftigt&quot;, so Lübbert. &quot;Generell halten wir angesichts der international bereits ergriffenen Maßnahmen das Risiko, das für die Menschen in Deutschland vom Corona-Virus ausgeht, derzeit für sehr gering.&quot;</p> <p>&#160;</p>
Corona-Virus: Verdachtsfälle können am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) untersucht werden<img alt="Am Universitätsklinikum Leipzig können ab sofort Verdachtsfälle einer Infektion mit dem Corona-Virus untersucht werden." src="/presse/PressImages/pic_20200123150857_3a72c791a6.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-22T23:00:00ZLeipzig. Am Institut für Virologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) können Verdachtsfälle einer Infektion mit dem in Wuhan entdeckten neuartigen Corona-Virus schnell untersucht werden. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Nachweisverfahren stehen im Labor ab sofort zur Verfügung. <p>Das neuartige Corona-Virus (nCoV-2019) breitet sich aktuell rasch weiter aus - nicht nur in China. Die Fallzahlen stiegen zuletzt sprunghaft an, 571 Fälle sind bis zum 23. Januar bestätigt worden. Neben milden Krankheitsverläufen sind auch schwere Lungenentzündungen möglich. Führende Symptome sind Fieber, Husten und weitere Atemwegssymptome. Vor allem bei Patienten mit chronischen Vorerkrankungen wurden tödliche Krankheitsverläufe berichtet.</p> <p><a href="/einrichtungen/virologie" rel="ext" target="_blank">Institutsleiter Prof. Uwe Gerd Liebert</a> (Foto) erläutert&#58; &quot;Haben ärztliche Kollegen in niedergelassenen Praxen und anderen Krankenhäusern Fragen zu Abnahme und Versand des Atemwegsmaterials ihrer Patienten, können sie sich an die unserem Institut tätigen Fachärzte für Virologie wenden.&quot;<br>Einsendungen müssen in jedem Fall vorher telefonisch unter 0341 / 97- 14326 angekündigt werden. Eine Untersuchung (Ausschluss/Bestätigung) auf andere virale Atemwegserreger ist ebenfalls möglich.<br>Darüber hinaus bietet das Institut für Virologie am UKL auch Nachweisverfahren und Beratung für viele weitere Viruserkrankungen wie zum Beispiel das Borna-Virus, an.</p>
Heute ist nahezu hundertprozentiger Schutz möglich<img alt="Prof. Dr. Uwe Gerd Liebert, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), sagt, trotz guter Forschungserfolge sei das Virus aus vielen Gründen immer noch schwer zu bekämpfen." src="/presse/PressImages/pic_20171129104108_82bd81ea25.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-11-28T23:00:00ZGute bis sehr gute Erfolge wurden im Kampf gegen das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) und dessen Folge, das Abwehrschwäche-Syndrom AIDS, erreicht, sagt Prof. Dr. Uwe Gerd Liebert, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Dennoch infizieren sich in Deutschland jedes Jahr Tausende neu, auf der Welt insgesamt waren es im vergangenen Jahr 1,8 Millionen. "HIV und AIDS haben in Deutschland ihren Schrecken verloren, weil es inzwischen sehr gute Medikamente gibt", so der Leipziger Virologe im Interview. Dabei wäre heute durch Kondome und eine neuartige Prophylaxe-Tablette ein nahezu hundertprozentiger Schutz möglich. <p><strong>Frage&#58; Im vergangenen Jahr haben sich rund 3100 Menschen in Deutschland neu an HIV angesteckt, 460 Infizierte sind hierzulande an den Folgen gestorben. Was haben Wissenschaft und Medizin im Kampf gegen das Virus erreicht?</strong></p> <p><strong>Prof. Dr. Uwe Gerd Liebert&#58;</strong> Weltweit haben Virologen in den rund 35 Jahren seit der Entdeckung des Humanen Immundefizienz-Virus als Auslöser des Abwehrschwäche-Syndroms AIDS entscheidende Erkenntnisse gewonnen&#58; Die Übertragungswege sind verstanden. Wir wissen, wie das Virus in die Körperzellen eindringt, kennen seine Struktur und wie es sich vermehrt. Es wurden zahlreiche hochwirksame Medikamente entwickelt, die zur Behandlung eingesetzt werden können. Auch gibt es vielversprechende Ansätze für prophylaktische und therapeutische Impfungen. Das sind gute bis sehr gute Erfolge, die durch internationale Forschungsanstrengungen erreicht wurden. Sie ändern aber leider nichts daran, dass sich noch heute Millionen von Menschen mit HIV anstecken und dass das Virus durch seine extreme Mutationsrate sehr schwer zu bekämpfen ist.</p> <p><strong>Frage&#58; Wenn die Übertragungswege erkannt sind, müsste doch die Verbreitung aufzuhalten sein?</strong></p> <p><strong>Prof. Dr. Uwe Gerd Liebert&#58;</strong> Theoretisch stimmt das, in der Praxis erweist es sich aber schwerer als gedacht. Der beste Schutz vor dem Virus ist ein Kondom. Aber nicht einmal im aufgeklärten Deutschland wird dieser simple Schutz akzeptiert. Noch schwieriger ist es in Afrika, die Bevölkerung zu erreichen. Ein Hoffnungszeichen gibt es beispielsweise in Uganda, wo in Zusammenarbeit mit den einheimischen Medizinmännern Grundzüge von Prävention vermittelt werden und die Neuinfektionsrate massiv gesenkt wurde.</p> <p><strong>Frage&#58; Woran liegt es, dass in Deutschland immer neue Infektionen festgestellt werden?</strong></p> <p><strong>Prof. Dr. Uwe Gerd Liebert&#58;</strong> Das Virus HIV und das Abwehrschwäche-Syndroms AIDS haben in Deutschland ihren Schrecken verloren, weil es inzwischen sehr gute Medikamente gibt. Früher musste der Betroffene täglich ein Dutzend Tabletten einnehmen und hatte mit vielen Nebenwirkungen zu kämpfen. Heute reichen eine oder zwei Tabletten am Tag, und man kann damit 70 und mehr Jahre alt werden. Das macht leichtsinnig. Dabei könnten sich Risikopersonen durch den Gebrauch von Kondomen und durch eine neuartige Prophylaxe-Tablette nahezu hundertprozentig schützen.</p>
UKL-Infektiologe in Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) gewählt<img alt="Privatdozent Dr. Christoph Lübbert, Leiter des Bereichs Infektions- und Tropenmedizin am Universitätsklinikum Leipzig" src="/presse/PressImages/pic_20171024110519_6e8ad49045.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-10-23T22:00:00ZLeipzig. Privatdozent Dr. Christoph Lübbert wurde im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) gewählt. Der Leiter des Bereichs Infektions- und Tropenmedizin am Universitätsklinikum Leipzig übernimmt in dem siebenköpfigen Gremium für die kommenden zwei Jahre die Aufgabe eines Beisitzers. <p>&quot;Ich freue mich sehr über diese Würdigung unserer Leipziger Arbeit&quot;, so der UKL-Infektiologe, der sich wissenschaftlich schwerpunktmäßig mit der Übertragung von multiresistenten Erregern unter anderem durch Fernreisen sowie notwendigen Präventionsmaßnahmen beschäftigt. &quot;Der Infektiologie kommt in unserem Zeitalter länderübergreifender Epidemien und globaler Verbreitung multiresistenter Erreger eine immer größere Rolle zu, die in unserem Gesundheitssystem bisher allerdings nicht angemessen abgebildet wird&quot;, so Lübbert.</p> <p>Daher will der 46-Jährige in seiner neuen Funktion dazu beitragen, die Infektiologie in Deutschland zu stärken und so die Versorgung der Patienten auf diesem wichtigen Gebiet zu verbessern. &quot;Die Ideen dazu reichen von der Einführung einer eigenen Facharzt-Ausbildung (wie in anderen europäischen Ländern oder in Amerika) bis zur besseren Abbildung infektiologischer Maßnahmen im Vergütungssystem&quot;, erklärt Dr. Christoph Lübbert. Wichtig sei auch, die Klinische Infektiologie außerhalb von Universitätskliniken in der Krankenversorgung zu etablieren. Vor allem aber stehe die Stärkung der interdisziplinären infektionsmedizinischen Zusammenarbeit mit Mikrobiologie, Virologie, Krankenhaushygiene, klinischer Pharmazie und anderen klinischen Fächern im Fokus, z.B. über die Bildung von Zentren für Infektionsmedizin. Dieses Modell werde inzwischen am UKL überzeugend vorgelebt.</p> <p>&#160;</p>
„Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sich um den Impfschutz zu kümmern“<img alt="Prof. Uwe Gerd Liebert, Direktor des Institutes für Virologie am UKL, rät&#58; &quot;Es sollte sich jeder impfen lassen.&quot;" src="/presse/PressImages/pic_20171005095958_a824154b16.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-10-04T22:00:00ZWenn die Blätter fallen und die Temperaturen sinken, steigt das Risiko, sich mit Grippeviren zu infizieren. Im Unterschied zu einer Erkältung kann eine "echte Grippe" (Influenza) deutlich schwerer oder sogar tödlich verlaufen. UKL-Virologe Prof. Uwe Gerd Liebert gibt wichtige Tipps, wie man einer Grippeerkrankung vorbeugen kann, wer sich impfen lassen sollte und was dabei zu beachten ist. <p><strong>Wie ist die aktuelle Situation&#58; Sind schon viele Grippefälle zu verzeichnen?</strong><br>Nein, es gibt deutschlandweit keinerlei erhöhte Grippeaktivitäten, so wie es auch zu dieser Jahreszeit bei uns üblich ist. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sich um den Impfschutz zu kümmern!</p> <p><strong>Wann beginnt die Grippesaison?</strong><br>Üblicherweise kommt die Grippewelle im Zeitraum Januar bis März, manchmal auch bis April. Im letzten Jahr setzte sie allerdings schon früh im Dezember ein. Ob es in diesem Jahr auch so ist, wissen wir nicht. Wann die Grippewelle kommt und welches Virus dann aktiv sein wird, darüber kann man jetzt noch keine Aussage treffen.</p> <p><strong>Warum nehmen die Grippefälle in der kalten Jahreszeit zu?</strong><br>Ganz einfach, in den Wintermonaten rücken die Menschen enger zusammen, halten sich in größeren Mengen in einem geheizten Raum auf oder fahren zum Beispiel mehr Bus oder Straßenbahn. Da fassen sie dieselben Griffe an wie jemand, der sich vorher vielleicht in die Hand geniest oder gehustet hat. So hat das Virus ganz leichtes Spiel, sich zu verbreiten.</p> <p><strong>Woran merkt man, ob man erkältet oder mit einem Grippevirus infiziert ist?</strong><br>Erkältung und Grippe haben grundsätzlich dieselben Symptome&#58; Husten, Schnupfen und Unwohlsein. Bei einer Grippe kommen zusätzlich Fieber, Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit hinzu. Mitunter sind auch Organsysteme beteiligt, und es kommt zum Beispiel zu einer Herzmuskel-Entzündung. Im Unterschied zu einer Erkältung, die eher schleichend beginnt, tritt eine Influenza sehr plötzlich und heftig auf. Auf jeden Fall sollte man bei Fieber zum Arzt - je eher, desto besser.</p> <p><strong>Wer ist besonders gefährdet an Grippe zu erkranken?</strong><br>Jede Infektionskrankheit bringt das Gleichgewicht im Körper durcheinander&#58; Organfunktionen, die körpereigene Abwehr, das Immunsystem, den Stoffwechsel ganz allgemein. Bestimmten Risikogruppen wird deshalb dringend empfohlen, sich impfen zu lassen. Dazu gehören Patienten mit Stoffwechselkrankheiten wie beispielsweise Diabetes, ebenso wie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, also Säuglinge und sehr kleine Kinder oder die ältere Bevölkerung ab 60 Jahre, sowie Menschen mit organspezifischen Krankheiten, etwa Herz-, Lungen- oder Nierenkrankheiten.<br>Insgesamt haben 25 Prozent der Bevölkerung ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und auch ein höheres Risiko, an einer Influenza zu sterben. Grippe ist eine Erkrankung, die zum Tod führen kann. Das muss klar sein.</p> <p><strong>Und grundsätzlich&#58; Grippeschutzimpfung ja oder nein?</strong><br>Wir haben keine Impflicht, aber ja&#58; Es sollte sich jeder impfen lassen. Es wird immer gesagt, dass die Impfung nicht schützt, und dass man die Grippe trotzdem bekommen kann. Das ist richtig. Aber eine Influenzainfektion nach einer Impfung verläuft sehr viel milder und ohne Risiko, schwer krank zu werden. Die Impfung ist in jedem Fall hilfreich, denn auch ein Teilschutz ist besser als keiner. Zudem führt die Impfung von Schwangeren, die während der Grippesaison gebären, dazu, dass schon die Neugeborenen einen Impfschutz erhalten.<br>Hinzu kommt, dass man nicht nur sich selbst gefährdet, wenn man nicht geimpft ist, sondern man gibt das Virus auch weiter. Deshalb sollten sich unbedingt auch diejenigen impfen lassen, die viel im Kontakt mit anderen Menschen stehen&#58; medizinisches Personal, Lehrer, Kindererzieher, Schüler.</p> <p><strong>Wann ist der richtige Impfzeitpunkt?</strong><br>Der beste Zeitpunkt für eine Impfung ist im Oktober. Nach der Impfung dauert es etwa zehn Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Man geht davon aus, dass er danach ein halbes Jahr anhält. Deshalb sollte man die Impfung jedes Jahr erneuern. Das gilt für Erwachsen ebenso wie für Kinder. Für letztere steht neben der Impfinjektion auch ein Spray für die Nase zur Verfügung.</p> <p><strong>Was sollte man beachten, wenn man sich gegen Grippe impfen lassen will?</strong><br>Das Grippevirus ist hochvariabel. Es gibt vier verschiedene Stämme, aus denen jedes Jahr die Impfstoffe zusammengesetzt werden. Standardmäßig gibt es den Dreifach-Impfstoff, bestehend aus Komponenten gegen drei der vier Virusstämme. Dieser Impfstoff birgt das Risiko, dass er unter Umständen genau den Virusstamm, der sich dann verbreitet, nicht enthält und man sich somit trotz Impfung infizieren kann. Dieser Fall trat im letzten Jahr zum Beispiel sehr oft auf. Sicher geschützt ist man mit dem Vierfach-Impfstoff, der Komponenten gegen alle vier zirkulierenden Virenstämme enthält. Patienten rate ich deshalb, ihren Hausarzt gezielt auf den Vierfach-Impfstoff anzusprechen.</p> <p><strong>Was kann ich tun, um mich vor Grippe zu schützen?</strong><br>Ratsam ist, sich auch in der kälteren Jahreszeit so viel wie möglich an der frischen Luft aufzuhalten und zum Beispiel Fahrrad zu fahren. Ordentliche Händehygiene ist ganz wichtig, ebenso wie richtiges Niesen und Husten - das Robert-Koch-Institut empfiehlt hier die Ellenbeuge. Bei Schnupfen sollte man auf keinen Fall auf Stofftaschentücher, sondern auf die Papiervariante zurückgreifen und diese dann auch unmittelbar nach der Nutzung entsorgen. Wenn die Grippewelle da ist, ist der Besuch von Großveranstaltungen eher keine gute Idee - die viel bessere hingegen ist, sich impfen zu lassen.</p>

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