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Pressemitteilungen

 

 

Corona-Testambulanz am UKL wieder geöffnet<img alt="Die Corona-Testambulanz des UKL im „Haus am Park“ ist ab sofort wieder geöffnet." src="/presse/PressImages/pic_20201110110108_2f5e54d8e4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-11-09T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig steht ab sofort wieder eine Corona-Ambulanz zur Testung auf eine SARS-CoV-2 Infektion zur Verfügung. Die bereits im März eingerichtete und im September zwischenzeitlich geschlossene Ambulanz wurde angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens in vertraglicher Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wieder reaktiviert, um die Kollegen in den niedergelassenen Praxen zu unterstützen. Die UKL-Testambulanz ist wochentags von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. <p>Die Ambulanz befindet sich in einem separaten Gebäude, dem &quot;Haus am Park&quot;, im Park hinter dem Klinikum und ist über den Zugang in der Johannisallee erreichbar. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht erforderlich. <br>Getestet werden Menschen mit COVID-19-Symptomen, aber auch asymptomatische Personen, die nachweisbaren Kontakt zu infizierten Personen hatten (Testung nach Anweisung des Gesundheitsamtes) oder die über die Corona-Warn-App über einen Kontakt zu einem positiven Fall informiert wurden sind. Wichtige Testkriterien sind dabei entsprechend den neuen Richtlinien des Robert-Koch-Instituts das Vorliegen schwerer oder sehr typischer Symptome (unter anderem Geruchs- oder Geschmacksstörungen) sowie die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. &#160; &#160; &#160;</p> <p>Zudem steht die Ambulanz bereit, um bei Bedarf Tests bei Mitarbeitern von Gesundheitseinrichtungen (Heime, Krankenhäuser, Praxen) durchzuführen sowie bei Patienten vor deren Aufnahme in Heime, Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser. Auch die regelmäßigen Tests für Lehrer können hier bei Vorlage einer vom Schulleiter ausgestellten Berechtigung erfolgen.&#160;</p> <p>&quot;Wir sind froh, dass wir nun zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung einen Weg gefunden haben, um unsere Corona-Ambulanz als gemeinsames Angebot für die Bevölkerung wieder nutzen zu können&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL. Damit könne nun die Arbeit der COVID-Schwerpunktpraxen sinnvoll ergänzt werden. &quot;Wir hoffen allerdings sehr, dass die Infektionszahlen bald wieder zurückgehen und wir diese Strukturen nicht allzu intensiv brauchen werden.&quot;&#160;</p> <p>Ebenfalls wieder geöffnet hat die zahnmedizinische Notfallambulanz für COVID-19-Patienten. Hier können Patienten mit einem positiven SARS-CoV-2-Nachweis bei Zahnschmerzen und akuten Zahnproblemen sicher behandelt werden. Die Organisation dieser Termine erfolgt über die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen (KZVS), die in Absprache mit der Notfallambulanz dann das weitere Vorgehen regelt.</p> <p><strong>Weitere Informationen finden Sie hier</strong>&#58; <a href="/Seiten/corona.aspx">Informationen zu Corona auf uniklinikum-leipzig.de</a>&#160; sowie unter Tel. 0341- 97 20692.&#160;</p>
Platz 6 in Deutschland: Erneute Spitzenposition für das Universitätsklinikum Leipzig in der TOP-100-Klinikliste von „FOCUS Gesundheit“<img alt="Nur fünf Kliniken in Deutschland werden besser bewertet&#58; Das Universitätsklinikum Leipzig belegt wie im vergangenen Jahr Platz 6 in der TOP 100-Klinikliste des Magazins „FOCUS Gesundheit“." src="/presse/PressImages/pic_20201023100107_977b532403.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-22T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) gehört auch in diesem Jahr zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. In der neuen "Klinikliste 2021" des Nachrichtenmagazins "Focus", die am 20. Oktober erschienen ist, belegt das UKL unter 100 Kliniken erneut einen hervorragenden sechsten Platz und konnte somit seine Position halten. Vor dem UKL rangieren nur die Berliner Charité als Gesamtsieger sowie die Universitätsklinika Heidelberg, Schleswig-Holstein, Dresden und München (LMU). <p>Ermittelt werden die Platzierungen durch umfangreiche Untersuchungen eines unabhängigen Recherche-Instituts, das von der Zeitschrift beauftragt wurde. In die Bewertung fließen Fallzahlen, Behandlungserfolge bei OPs und Komplikationsquoten ein. Geprüft wurden zudem die technische Ausstattung, die Anzahl der Ärzte oder Qualifikation der Pflegenden. Sehr wichtig sind auch die Beteiligung an Qualitätsinitiativen, die Patientenzufriedenheit und der Hygienestandard. Wie externe Mediziner das UKL bewerten und wie oft sie es weiterempfehlen, spielt ebenfalls eine große Rolle.</p> <p>31 Fachbereiche des UKL sind in den Empfehlungslisten von FOCUS Gesundheit aufgeführt - 15 von ihnen sogar in der Spitzengruppe des jeweiligen Krankheitsbildes&#58;&#160;</p> <p>Risikogeburt, Hautkrankheiten, Diabetes (Erwachsene und Kinder), Kinderchirurgie, Darmkrebs, Leukämie, Nuklearmedizin, Prostatakrebs, Strahlentherapie, Adipositaschirurgie, Schlaganfall, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Depression.<br><br></p> <p>17 Kliniken und Einrichtungen des UKL werden als TOP-Kliniken - zum Teil mehrfach - genannt&#58;</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Abteilung für Geburtsmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Urologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Es ist uns gelungen, diesen hervorragenden Platz sechs unter den nationalen TOP 100 zu bestätigen - dieses tolle Ergebnis freut uns sehr&quot;, sagte Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;In diesem wegen der Corona-Pandemie sehr außergewöhnlichen Jahr ist das eine wohltuende Bestätigung für die mit viel Engagement geleistete Arbeit unserer Ärztinnen und Ärzte sowie aller Mitarbeiter aus anderen Bereichen, die zu dieser sehr guten Platzierung beigetragen haben.&quot;</p>
Vom Säugling bis zum Senior: Ernährung spielt entscheidende Rolle für die Gesundheit von Mund und Zähnen<img alt="Zähne putzen ist wichtig, ganz gleich, wie alt man ist. Was man isst und wie oft, hat großen Einfluss auf die Gesundheit der Mundhöhle, sagen die Zahnexperten des UKL zum Tag der Zahngesundheit am 25. September." src="/presse/PressImages/pic_20200924112154_e83ab3ecd0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-23T22:00:00ZLeipzig. So paradox es klingen mag: Gerade, weil viele Jugendliche und Erwachsenen mittlerweile sehr auf ihre Ernährung achten, steigt die Häufigkeit sogenannter erosiver Zahnschäden. Der Grund sind natürliche Säuren in Obst und Gemüse, welche die Zähne angreifen können. Darauf weisen Zahnmediziner des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zum "Tag der Zahngesundheit" am 25. September hin. Geht es um ernährungsbedingte Gesundheitsrisiken, ist die Mundhöhle naturgemäß "ganz vorn mit dabei". Das betrifft – mit unterschiedlicher Gewichtung – jeden Lebensabschnitt, also vom Säuglings- bis zum Greisenalter. <p>Dass Zucker schädlich für die Zähne ist und das Wachstum von Zahnbelag fördert, ist inzwischen allgemein bekannt. Viele Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck sind zum Teil Folge von Überernährung mit zu viel Zucker.&#160;<br>Die Experten der Universitätszahnmedizin des UKL sind weiteren Fragen nach den Auswirkungen der Ernährung auf die Mundgesundheit auf der Spur.&#160;<br><br><strong>Kalzium und Vitamine gegen &quot;Kreidezähne&quot;<br></strong>Ist Stillen gut oder schlecht für die Zähne, lautet eine dieser Fragen. Dazu gibt es in der Fachliteratur widersprüchliche Aussagen. &quot;Daten aus der Life Child-Studie besagen, dass Kinder, die in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden, ein geringeres Risiko für Karies aufweisen gegenüber denen, die gar nicht oder auch sehr lange gestillt wurden. Die Muttermilch hilft offenbar gerade in den ersten Monaten des Lebens dabei, dass sich in den kindlichen Mundhöhlen ein gesundes Gleichgewicht bei den Bakterien einstellt&quot;, sagt Prof. Christian Hirsch, Direktor der <a href="/einrichtungen/kinderzahnheilkunde">Poliklinik für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe</a> des UKL. Außerdem stelle eine ausgewogene Ernährung mit genügend Kalzium und Vitaminen gerade bei Kindern im Vorschulalter sicher, dass die Mineralisation der bleibenden Zähne störungsfrei ablaufe und die Entstehung sogenannter &quot;Kreidezähne&quot; verhindert werde, erklärt Prof. Hirsch.<br><br>Viele Jugendliche und Erwachsenen achten mittlerweile sehr auf ihre Ernährung. Aber gerade gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse enthält natürliche Säuren, die den Zahn angreifen und auflösen können. &quot;Diese Form von Zahnschäden nennt sich dann nicht Karies, sondern Erosion. Hier zeigen aktuelle Daten, dass deren Häufigkeit zunimmt&quot;, so Prof. Rainer Haak, Direktor der <a href="/einrichtungen/zahnerhaltung">Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie</a> des UKL.&#160;<br>Die veränderte &quot;gesunde&quot; Ernährungsweise der letzten Jahre führe sehr viel zusätzliches erosives Potenzial mit sich, meint Haak. Gerade die viel beworbenen Sport- und Fitnessgetränke, aber auch Nahrungsergänzungsstoffe könnten den Zahnschmelz direkt oder durch Veränderung des Mundhöhlenmilieus angreifen. &#160;<br><br></p> <p><strong>Sprudel-Getränke erhöhen Risiko einer Zahnerosion</strong><br>&quot;Aktuelle Forschungsprojekte zeigen&quot;, erklärt Prof. Marcella Esteves Oliveira, Oberärztin an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, &quot;dass häufiger Konsum von Vitamin C-Kautabletten, Fruchtsäften oder sauren Süßwaren in vielen Fällen zu einem höheren Verlust sogenannter Zahnhartsubstanz führt.&quot;<br>Auch kohlensäurehaltige Getränke erhöhen ihrer Aussage nach wesentlich das Risiko einer Zahnerosion, wenn sie mehr als dreimal am Tag konsumiert werden. &quot;Demgegenüber zeigt ein häufiger Konsum von Milch und Joghurt eine eher schützende Wirkung, weil sie einen hohen Kalziumgehalt aufweisen&quot;, meint Prof. Esteves Oliveira.<br><br><br>Auch im höheren Lebensalter spielt Ernährung eine wichtige Rolle für die orale Gesundheit. Das fängt bei ausreichender Zufuhr von Flüssigkeit an, damit genügend Speichel produziert werden kann. Ein trockener Mund ist nicht nur sehr unangenehm, sondern lässt auch Zähne schneller kaputtgehen. Zudem helfen ein passender und funktionierender Zahnersatz beziehungsweise neue künstliche Zähne (Implantate) dabei, gesunde, vollwertige und zum Kauen zwingende Nahrung essen zu können. Schmeckt nicht nur besser, sondern macht es auch dem Darm leichter.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Sicherheit geht vor: Striktes Regime von der Pforte bis zum Behandlungsraum<img alt="In den Kliniken der Kopf- und Zahnmedizin des UKL herrschen strenge Sicherheitsmaßnahmen, da hier nah am Gesicht des Patienten gearbeitet werden muss." src="/presse/PressImages/pic_20200429104614_32b81fa223.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-04-28T22:00:00ZLeipzig. "Wir behandeln auch in Coronazeiten unsere Patienten, wollen zugleich aber mit aller Kraft verhindern, dass das Virus in unsere Kliniken eindringt", sagt Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und zugleich Leiter des Departments Kopf- und Zahnmedizin des Universitätsklinikums, zu denen neben der HNO auch die Augen-, die Mund-Kiefer-Gesichts- und die Zahnkliniken gehören. "Alle Mitarbeiter dieser Kliniken müssen sehr nah am Kopf des Patienten arbeiten, das Abstandsgebot ist bei uns nicht zu realisieren. Deshalb herrscht ein striktes Sicherheits- und Hygieneregime, und zwar schon an der Pforte." <p>Am Eingang zu den sogenannten Kopfkliniken im Haus 1 wurde eine Schleuse aufgebaut, in der bei jedem Ankömmling erst einmal mit einem Detektionsgerät an der Schläfe Fieber gemessen wird, danach folgen Fragen nach erkrankten Familienangehörigen, Reisen und anderen Gefährdungsmöglichkeiten. Wenn erfolgreich gecheckt wurde, dass der Patient einen Termin hat, darf er nach einer Händedesinfektion zur Anmeldung gehen. Doch ganz gleich, ob ein ambulanter oder stationärer Eingriff &#160;geplant ist&#58; Alle Patienten werden einem Aufnahmescreening unterzogen.</p> <p>&quot;Kommt der Patient zu einem stationären Aufenthalt, wird bei ihm noch an der Anmeldung ein Abstrich gemacht, er erhält einen Mundschutz, geht auf Station und muss dort verbleiben&quot;, erklärt <a href="/einrichtungen/hno">Prof. Dietz</a> (Foto) weiter. &quot;Liegt das Corona-Testergebnis vor, entscheidet sich, wie es weitergeht&#58; Ist der Patient infiziert, wird medizinisch entschieden, ob die OP verschiebbar ist oder nicht. Kann man sie verschieben, dann wird die OP abgesagt und der Patient kommt zwei Wochen später nochmals zu uns. Ist der Patient nicht infiziert, gibt es ja keine Probleme.&quot;</p> <p>Verschiebbare Eingriffe im HNO-Fachbereich wären beispielsweise Nasennebenhöhlen-OP, geplante Mandel-OP, Nasenscheidewand-OP oder auch eine Cochlea-Implantat-OP. &quot;Nicht aufschiebbar dagegen wären akute Blutungen, ein Mandelabszess oder akute Tumorerkrankungen&quot;, so der Leipziger Klinikchef. &quot;Dann würde der infizierte Patient in den Covid-Isolationsbereich überführt und dort unter extremsten Sicherheitsbedingungen operiert. So etwas war für HNO-Patienten bisher aber nicht nötig.&quot;</p> <p>Alle Ärzte und Schwestern, die Kontakt zu Patienten haben, tragen bei der Untersuchung von Patienten Schutzvisiere, Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe. Bei speziellen Untersuchungen, beispielsweise per Endoskop, werden FFP2-Masken getragen. &quot;Ich denke, dass wir mit unseren Schutzmaßnahmen für die Patienten eine große Sicherheit gewährleisten&quot;, sagt Prof. Dietz. &quot;Wir bitten deshalb unsere Patienten, Verständnis dafür aufzubringen, dass auch sie mitmachen müssen - und beispielsweise während des Aufenthalts bei uns das Haus nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen dürfen.&quot;</p> <p>An der <a href="/einrichtungen/augenheilkunde">Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde</a> wurden vorübergehend die Sprechstunde ausgedünnt und nicht unbedingt nötige Eingriffe abgesagt. &quot;Aber natürlich haben wir bei Notfällen wie Netzhautablösungen oder schweren Unfällen die Patienten versorgt&quot;, so Prof. Dr. Peter Wiedemann (Foto), Direktor der Augenklinik. &quot;Dabei sind Augenärzte sehr gefährdet. Denn wir arbeiten oft nur 20 Zentimeter vom Gesicht des Patienten entfernt. Da reicht schon ein Wort, um das Virus weiterzugeben. Übrigens&#58; Die Lungenentzündung durch das neue Coronavirus, das inzwischen weltweit verbreitet ist, fiel in Wuhan zuerst dem jungen Augenarzt Li Wenliang auf, der dann an der Krankheit Covid-19 gestorben ist.&quot;</p> <p>Als Vorsichtsmaßnahme vor einer möglichen Ansteckung tragen alle Mitarbeiter der Augenklinik einen Mund-Nasen-Schutz. An der Spaltlampe - einer Art Mikroskop, mit das Auge auf krankhafte Veränderungen untersucht werden kann, und das Hauptuntersuchungsgerät eines Augenarztes - wurde ein Schutzschild angebracht, um Tröpfcheninfektionen zu verhindern. &quot;Gegenwärtig versuchen wir wieder zum normalen Behandlungsrhythmus zurückzukehren und den entstandenen Stau abzuarbeiten&quot;, sagt Prof. Wiedemann.</p> <p>&#160;</p>
Zahnfleischentzündung kann Herzerkrankungen begünstigen<img alt="Prof. Dirk Ziebolz, Oberarzt an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Leipzig, referiert bei der nächsten Veranstaltung von &quot;Medizin für Jedermann über Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und anderen Erkrankungen." src="/presse/PressImages/pic_20181005134412_9b9e0a6f6d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-10-04T22:00:00ZDie Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeinen Erkrankungen erläutert Prof. Dr. Dirk Ziebolz, Leiter des Funktionsbereichs Interdisziplinäre Zahnerhaltung und Versorgungsforschung der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Universitätsklinikum Leipzig, bei der nächsten Veranstaltung der Reihe "Medizin für Jedermann" am 10. Oktober. <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&quot;Wenn ein Diabeteskranker medikamentös nicht gut eingestellt ist, kann das erhebliche Folgen für Zahn und Zahnfleisch nach sich ziehen&quot;, sagt <a href="http&#58;//zahnerhaltung.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Prof. Ziebolz</a>. &quot;Denn Karies und eine schwere Parodontitis können entstehen. Andererseits hat eine Parodontitis auch direkten Einfluss auf die allgemeine Gesundheit. Beispielsweise erschwert diese entzündliche Erkrankung des Zahnbettes die Einstellgüte von Diabetespatienten und erhöht deren Risiko für Folgeerkrankung, wie z.B. Nierenerkrankungen als auch Erkrankungen der Herz-Kreislauf-Systems. Und besonders prekär ist&#58; Eine Parodontitis kann sogar das Risiko auf koronare Herzerkrankungen erhöhen.&quot; In diesem Zusammenhang ist folgendes bedeutsam&#58; &quot;Zu den Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeinen Erkrankungen gehört auch, dass bei Parodontitis verschiedene Bakterien in den Blutkreislauf geraten können und dann beispielsweise entzündliche Reaktionen am Herzen verursachen&quot;, so Prof. Ziebolz.</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Der Leipziger Experte für Mundgesundheit wird zudem bei der Veranstaltung erläutern, warum u.a. Blutdruckmittel und Antidepressiva das Entstehen oder Fortschreiten von Karies und Parodontitis begünstigen können. Wie immer bei &quot;Medizin für Jedermann&quot; wird der Referent am Ende seines Vortrages den interessierten Besuchern für ganz persönliche Fragen zur Verfügung stehen.</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&#160;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Info&#58;</span></span></strong></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Vortragsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Thema&#58; &quot;Bedeutung der Mundgesundheit bei Diabetes, Rheuma und Co.&quot;&quot;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">am Mittwoch, 10. Oktober, 18.15 bis 19.30 Uhr</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Universitätsklinikum Leipzig<br></span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Hörsaal im Haus 4</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Liebigstr. 20, 04103 Leipzig</span></span></p>

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