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Pressemitteilungen

 

 

Zahnfleischentzündung kann Herzerkrankungen begünstigen<img alt="Prof. Dirk Ziebolz, Oberarzt an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Leipzig, referiert bei der nächsten Veranstaltung von &quot;Medizin für Jedermann über Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und anderen Erkrankungen." src="/presse/PressImages/pic_20181005134412_9b9e0a6f6d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-10-04T22:00:00ZDie Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeinen Erkrankungen erläutert Prof. Dr. Dirk Ziebolz, Leiter des Funktionsbereichs Interdisziplinäre Zahnerhaltung und Versorgungsforschung der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Universitätsklinikum Leipzig, bei der nächsten Veranstaltung der Reihe "Medizin für Jedermann" am 10. Oktober. <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&quot;Wenn ein Diabeteskranker medikamentös nicht gut eingestellt ist, kann das erhebliche Folgen für Zahn und Zahnfleisch nach sich ziehen&quot;, sagt <a href="http&#58;//zahnerhaltung.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Prof. Ziebolz</a>. &quot;Denn Karies und eine schwere Parodontitis können entstehen. Andererseits hat eine Parodontitis auch direkten Einfluss auf die allgemeine Gesundheit. Beispielsweise erschwert diese entzündliche Erkrankung des Zahnbettes die Einstellgüte von Diabetespatienten und erhöht deren Risiko für Folgeerkrankung, wie z.B. Nierenerkrankungen als auch Erkrankungen der Herz-Kreislauf-Systems. Und besonders prekär ist&#58; Eine Parodontitis kann sogar das Risiko auf koronare Herzerkrankungen erhöhen.&quot; In diesem Zusammenhang ist folgendes bedeutsam&#58; &quot;Zu den Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeinen Erkrankungen gehört auch, dass bei Parodontitis verschiedene Bakterien in den Blutkreislauf geraten können und dann beispielsweise entzündliche Reaktionen am Herzen verursachen&quot;, so Prof. Ziebolz.</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Der Leipziger Experte für Mundgesundheit wird zudem bei der Veranstaltung erläutern, warum u.a. Blutdruckmittel und Antidepressiva das Entstehen oder Fortschreiten von Karies und Parodontitis begünstigen können. Wie immer bei &quot;Medizin für Jedermann&quot; wird der Referent am Ende seines Vortrages den interessierten Besuchern für ganz persönliche Fragen zur Verfügung stehen.</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&#160;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Info&#58;</span></span></strong></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Vortragsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Thema&#58; &quot;Bedeutung der Mundgesundheit bei Diabetes, Rheuma und Co.&quot;&quot;</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">am Mittwoch, 10. Oktober, 18.15 bis 19.30 Uhr</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Universitätsklinikum Leipzig<br></span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Hörsaal im Haus 4</span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height&#58;115%;font-size&#58;10pt;"><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Liebigstr. 20, 04103 Leipzig</span></span></p>
30 UKL-Experten gehören zu den TOP-Medizinern2018-06-21T22:00:00ZLeipzig. 30 Ärzte des Uniklinikums Leipzig zählen zu Deutschlands Top-Medizinern und werden von Kollegen und Patienten besonders empfohlen – so nachzulesen in der aktuellen Ärzteliste des FOCUS. Besonders stark ist das UKL demnach in der Krebsmedizin, in der Inneren Medizin, in der Chirurgie sowie in der Geburtsmedizin, Neonatologie und Kindermedizin. <p>Wiederholt erhalten die Fachleute für Krebsmedizin hervorragende Bewertungen und viele Empfehlungen - Prof. Florian Lordick für Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, Prof. Andreas Dietz bei Kopf-Hals-Tumoren, Prof. Jürgen Meixensberger bei Hirntumoren, für urologische Tumoren Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, zu Leukämie Prof. Dietger Niederwieser und in der Strahlentherapie Prof. Rolf-Dieter Kortmann.</p> <p>Ebenfalls wieder vollständig vertreten ist das leitende Team der Geburtsmedizin, Kindermedizin und Neonatologie mit Prof. Holger Stepan, Prof. Wieland Kiess und Prof. Ulrich Thome.</p> <p>Zu den empfohlenen Ärzten gehören in der Chirurgie Prof. Christoph Josten für die Unfallchirurgie, Prof. Christoph Heyde in der Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Andreas Roth bei Knieoperationen, Prof. Pierre Hepp für Schulterchirurgie, Prof. Nada Rayes bei Schilddrüsen-Operationen und Prof. Arne Dietrich in der Adipositas-Chirurgie.</p> <p>Im Bereich der Inneren Medizin finden sich ebenfalls viele Leipziger in der Top-Riege wieder&#58; Prof. Michael Stumvoll in der Endokrinologie, Prof. Hubert Wirtz in der Pneumologie, Prof. Albrecht Hoffmeister für die Gastroskopie, Prof. Christoph Baerwald in der Rheumatologie und Schmerzbehandlung, Prof. Florian Then Bergh für Multiple Sklerose, die Dermatologen Prof. Jan-Christoph Simon und Prof. Regina Treudler für die Themen Allergie und Neurodermitis sowie Prof. Matthias Blüher und Prof. Anja Hilbert in der Ernährungsmedizin.</p> <p>Außerdem genannt sind&#58; Prof. Peter Wiedemann für Netzhauterkrankungen, die Psychosomatikerin Prof. Anette Kersting, für Alzheimer Prof. Hermann-Josef Gertz, Prof. Uwe Paasch für Männergesundheit und die Zahnmediziner Prof. Hans-Ludwig Graf und Prof. Holger Jentsch für Implantologie und Parodontologie.</p>
Eine Reise durch den Mund: Tag der offenen Tür in der Universitätszahnmedizin<img alt="Das markante Gebäude der Universitätszahnmedizin Leipzig an der Ecke Liebigstraße / Nürnberger Straße." src="/presse/PressImages/pic_20161027102619_75f9820626.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2016-10-26T22:00:00ZLeipzig. Einen Blick in ein Forschungslabor werfen, etwas über moderne 3D-Röntgendiagnostik lernen oder herausfinden, ob Mundgeruch wirklich messbar ist: Das alles ist möglich beim Tag der offenen Tür in der Universitätszahnmedizin am Sonnabend, 5. November. Vorträge, Führungen, Info-Stationen – für alle Altersgruppen ist etwas Interessantes dabei. Gerade bei den Stationen gilt: Anfassen und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. <p>Von 14 bis 18 Uhr öffnen sich die Türen der <a href="http&#58;//zia.uniklinikum-leipzig.de/zia.site%2cpostext%2cuniversitaetszahnmedizin.html?PHPSESSID=o6f13vgii76ujnhsknqa5bfes3" rel="ext" target="_blank">Zahnklinik </a>in der Liebigstraße 12. Angesprochen sind interessierte Leipziger und Gäste aus dem Umland genauso wie Studierende der Leipziger Hochschulen und natürlich die Mitarbeiter der Universitätsmedizin. Im ersten Obergeschoss, da wo sonst die Studierenden ihre praktischen Übungen durchführen, warten 14 Informationsstationen auf neugierige Besucher. Zusätzlich werden Vorträge und geführte Besichtigungen angeboten.</p> <p><strong>Blick ins Zahninnere</strong></p> <p>So geht es im Stundenrhythmus ins Forschungslabor oder ins zahntechnische Labor. Kinder können unterdessen spielerisch den Zahnarztstuhl kennenlernen oder gemeinsam mit Mama und Papa Zähne putzen üben. In kurzen Vorträgen erfahren Interessierte beispielsweise, ob Implantate die besseren Zähne sind, was wirklich zu tun ist, wenn der Zahn ein Loch aufweist und welche Bedeutung Zähne und Kiefer eigentlich für das Schlucken und die Stimme haben.<br> Beim Rundgang durch die Info-Stationen im Behandlungsbereich der Studierenden kann mittels Dentalmikroskop ins Zahninnere geblickt werden, eine Intra-Oralkamera ermöglicht eine Reise durch den Mund und es gibt eine Antwort auf die Frage, ob Mundgeruch messbar ist. Eine Station informiert über Behandlungsmöglichkeiten bei Kiefer-Gesichts-Defekten, eine weitere über metallfreien Zahnersatz. Und wer möchte, schaut bei der virtuellen Konstruktion von Zahnersatz zu.</p> <p><strong>Anmeldung zur Untersuchung</strong></p> <p>Neben so viel Wissenswertem können alle Gäste ihren Besuch in der Liebigstraße auch mit etwas ganz Praktischem verbinden und sich für eine Zahnuntersuchung anmelden. Am Info-Stand im ersten Obergeschoss haben sie die Möglichkeit, direkt einen Termin für eine Erstuntersuchung mit Abschätzung des Behandlungsbedarfs zu vereinbaren.&#160;</p> <p>In dem 2012 eröffneten markanten Gebäude am Bayrischen Platz bietet das UKL seinen Patienten wissenschaftlich fundiert das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie im Bereich der Zähne, des Mundes und des Gesichtes an.</p>
Jubiläumskongress der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung in Leipzig2016-10-03T22:00:00ZLeipzig. Vom 6. bis 8. Oktober findet in Leipzig die 30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) statt. Tagungspräsident des Jubiläumskongresses ist Prof. Rainer Haak, Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Erstmalig wird es einen "Tag der Wissenschaft/Universitäten" geben – ein Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs. <p>Veranstalter der Tagung ist die DGZ, in diesem Jahr zusammen mit ihren Untergesellschaften DGPZM (Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin) und DGR²Z (Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung). Rund 400 Teilnehmer werden erwartet. Thematische Schwerpunkte sind &quot;Biofilm &amp; Mikrobiologie&quot; sowie &quot;Adhäsivtechnik&quot;. Zu beiden präsentieren am 7. und 8. Oktober hochkarätige internationale und nationale Referenten, wie beispielsweise Prof. Bart van Meerbeek aus Leuven (Belgien) oder Dr. Uwe Blunck (Berlin), am Tagungsort Westin-Hotel einen aktuellen Überblick.</p> <p>Tags zuvor erlebt bereits der &quot;Tag der Wissenschaft/Universitäten&quot; seine Premiere an der Medizinischen Fakultät der Uni Leipzig in der Liebigstraße. Als eine Art Vor-Kongress dient er den vielversprechendsten deutschsprachigen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern als Forum, ihre Forschungsresultate gebündelt vorzustellen. &quot;Darüber hinaus wollen wir damit die Vernetzung der deutschen Hochschulvertreter der Zahnerhaltung fördern, auch schon auf der Ebene der Wissenschaftlichen Mitarbeiter&quot;, erläutert Tagungspräsident <a href="http&#58;//zahnerhaltung.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Haak </a>ein Ziel dieses Tages. <br> Hauptreferenten wie Prof. José Siqueira aus Rio de Janeiro (Brasilien) und Prof. Stefan Rupf (Homburg / Saar) stellen neue methodische Ansätze vor. &quot;Denn es geht uns nicht nur um Ergebnisse&quot;, so Prof. Haak, &quot;sondern auch um den Prozess, wie man zu diesen Ergebnissen gelangt. Wie werden Studien durchgeführt und wie wird im Labor gearbeitet.&quot; Daran schließen sich die Kurzvorträge der Nachwuchsforscher an. &#160;</p> <p>&#160;</p>
Warnung vor der schleichenden Gefahr Parodontitis2016-05-09T22:00:00Z <p>32 kleine Schmunzelgesichter machen zum Europäischen Parodontologietag am 12. Mai deutlich&#58; Die bleibenden Zähne, die jedes Lachen verschönen und jeden Bissen klein kriegen, bekommt der Mensch -nach den Milchzähnen- nur einmal. Umso mehr sollte darauf geachtet werden, dass sie lange halten. &quot;Forschungen haben gezeigt, dass ein lebenslanger Zahnerhalt möglich ist&quot;, betont Prof. Dr. Holger Jentsch, Leiter des Funktionsbereichs Parodontologie in der <a title="Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie </a>am Universitätsklinikum Leipzig.<br><br>Gerade Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, ist eine schleichende Gefahr. Diese chronische Krankheit ist nicht selbst verschuldet und stellt eine Volkskrankheit dar. &quot;Verursacht wird die Parodontitis durch Bakterien und die Entzündungsreaktion des Körpers&quot;, erläutert der Leipziger Experte, der auch Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie ist. &quot;Durch diese chronische Entzündung wird nach und nach der Kieferknochen zerstört - ein Zahnverlust ist dann ohne Therapie absehbar.&quot;<br><br>Es gibt genetische Anlagen, die den Ausbruch die Parodontitis begünstigen. Allerdings kann durch regelmäßiges und konsequentes Entfernen des Zahnbelages der Krankheitsausbruch verzögern werden. Das gründliche Zähneputzen mit zusätzlichem Gebrauch von Interdentalraumbürsten hilft auch den bereits Erkrankten; das Beseitigen des Zahnbelages gehört unabdingbar begleitend zur parodontologischen Therapie.<br>&quot;Ein Zahnverlust ist mit einer komplexen, lebenslangen begleitenden und stets anzupassenden Therapie vermeidbar&quot;, so Prof. Jentsch. &quot;Um es einfach zu sagen&#58; Die Zange ist nicht die Therapie.&quot; Immerhin ist für die letzten 20 Jahre festzustellen, dass die Menschen auch im Alter immer mehr eigene Zähne behalten. Nach der Deutschen Mundgesundheitsstudie hatte man 2007 ein bis zwei Zähne mehr als im Jahr 1997. Bei den Senioren gibt es sogar ein Plus von 3,4 Zähnen. Neben einer verbesserten Mundgesundheit hat gemeinsam mit den anderen Fachgebieten der Zahnheilkunde auch die Parodontologie mit ihren Forschungsergebnissen und Therapiemöglichkeiten zu dieser positiven Entwicklung beigetragen, so der Leipziger Universitätsprofessor.</p>

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