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15 Sekunden statt drei Minuten: Bilder in Echtzeit verkürzen MRT-Untersuchungen für Kinder um ein Vielfaches<img alt="Es dauert nur Sekunden statt Minuten, und die Mama ist ganz dicht dabei und hält die Hände ihres Jungen&#58; Dank innovativer Technik können in der UKL-Kinderradiologie MRT-Bilder in Echtzeit berechnet werden. Das verkürzt die Prozedur und erspart vielen Kleinstkindern die Narkose. Institutsdirektor Prof. Franz Wolfgang Hirsch (2.v.r.) und Oberarzt Dr. Daniel Gräfe (li.) haben die Technik ans UKL geholt. Rechts im Bild MTRA Sanaz Fathi." src="/presse/PressImages/pic_20210902101414_103820024e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-09-01T22:00:00ZLeipzig. Keine Narkose mehr und ein wenig Zappeln ist auch nicht schlimm: Zum Wohle ihrer kleinen Patienten zünden die Kinderradiologen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) den Turbo bei der Bildentstehung. Als eines von zwei kinderradiologischen Zentren weltweit setzen Prof. Franz Wolfgang Hirsch und sein Team eine moderne Technik ein, die Bilder einer Magnetresonanztomografie-Untersuchung (MRT) in Echtzeit berechnet. Das reduziert die Untersuchungszeit bei ausgewählten Untersuchungen erheblich – statt drei Minuten nur noch 15 Sekunden für eine komplette Kopfsequenz – das macht Narkosen für viele Kinder bis sechs Jahre nicht mehr notwendig. <p>Auf einem Fachkongress vor drei Jahren wurden Prof. Hirsch, Direktor des <a href="/einrichtungen/kinderradiologie">Instituts für Kinderradiologie</a>, und Oberarzt Dr. Daniel Gräfe auf eine Technik aufmerksam, die der bekannte Physiker Prof. Jens Frahm am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen bereits in den 1980-er Jahren entwickelte und in den Folgejahren zur Echtzeitbildgebung optimierte. Mit diesem Verfahren reduzieren sich Aufnahmezeiten für einzelne Schichtbilder einer MRT von ehemals mehreren Minuten auf wenige Millisekunden.&#160;</p> <p>Obwohl Prof. Frahm diese Technik nicht primär für die Diagnostik von Kindern entwickelte, fuhren Prof. Hirsch und Dr. Gräfe selbst nach Göttingen, um es sich vor Ort anzuschauen. Was die UKL-Experten am meisten faszinierte, war die Tatsache, dass durch die Schnelligkeit, mit der die Bilder entstehen - bis zu 50 pro Sekunde -, Bewegungen nicht mehr stören. Diese Bewegungen können kleine Kinder, fixiert im laut brummenden Tomografen, kaum minutenlang unterdrücken. Auch deshalb mussten bisher Kinder bis sechs Jahre und jünger narkotisiert werden.&#160;<br><br></p> <p><strong>Acht gleichzeitig rechnende Grafikkarten<br></strong>Ergebnis der Göttingen-Fahrt&#58; Eine Lizenz wurde erworben und auch der dafür nötige Superrechner mit acht sehr schnellen und gleichzeitig rechnenden Grafikkarten, die für diesen Prozess notwendig sind.&#160;&quot;Die Daten, die vom MRT auf die Monitore der Medizinisch-Technischen Assistenten gehen, laufen nun zuerst über den zwischengeschalteten Superrechner. Wir sehen daher nun sofort das bewegte Bild in Echtzeit oder mit nur minimaler Verzögerung&quot;, berichtet Prof. Hirsch. Dies sei eine sensationelle Neuerung.&#160;</p> <p>Mindestens ebenso wichtig ist dem UKL-Kinderradiologen aber auch die zweite Neuerung&#58; &quot;Brauchte es bei einer Kopfuntersuchung bisher für eine MRT-Sequenz etwa drei Minuten, benötigen wir nun gerade mal 15 Sekunden, um das gesamte Gehirn in einer Ebene abzuscannen. Für drei Ebenen sind es dann eben statt neun Minuten nur 45 Sekunden. Deshalb müssen viele unserer kleinen Patienten nicht mehr narkotisiert werden&quot;, betont Hirsch. Dies sei natürlich viel schonender für die Kinder, freue die Eltern und spare Ressourcen am UKL.&#160;</p> <p>&quot;Durch die Geschwindigkeit entstehen zwar Bilder mit einem etwas außergewöhnlichen Kontrast und einer leicht eingeschränkten räumlichen Auflösung&quot;, erläutert der Institutsdirektor, &quot;sie können daher auch noch nicht alle Standard-MRT-Untersuchungen ersetzen, doch dafür sind sie nicht mehr anfällig für störende Bewegungen durch das Kind.&quot; Nun genüge es, erklärt er, wenn ein Elternteil leicht den Kopf des Kindes festhalte.&#160;<br>&quot;Die Kinderradiologie am Leipziger Universitätsklinikum dürfte das einzige Zentrum sein, welches dieses System im Routinebetrieb einsetzt&quot;, erklärt Prof. Hirsch, &quot;auf jeden Fall stammen nachweislich die ersten wissenschaftlichen Berichte darüber hier aus dem UKL.&quot; Für die weitere wissenschaftliche Begleitung hat Dr. Daniel Gräfe deshalb ein Forschungsstipendium der Europäischen Gesellschaft für Kinderradiologie (ESPR) erhalten.&#160;<br><br></p> <p><strong>Auch andere Fachbereiche nutzen Technik&#160;</strong><br>Mittlerweile sind auch viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kliniken des UKL von der Technik überzeugt und bitten bei Prof. Hirsch um deren Einsatz, zum Beispiel die <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Kinderchirurgen</a> bei der Behandlung einer Trichterbrust oder <a href="/einrichtungen/mkg">Mund-Kiefer-Chirurgen</a>, die bei Sprechproben gern die Bewegungen des Gaumens und der Zunge in Echtzeit sehen würden. Auch die <a href="/einrichtungen/neurochirurgie">Neurochirurgen</a> seien begeistert und sähen viele Anwendungsbereiche, freut sich Radiologe Hirsch&#58; &quot;Wir sind in kurzer Zeit auf viel Interesse und Zustimmung zu unserem Schritt bei den klinischen Kollegen gestoßen.&quot;</p> <p>Im Oktober dieses Jahres wird Oberarzt Gräfe die neue Technik, ihren Einsatz am UKL und die Vorteile für Kinder, Eltern und Klinikum auf der nur alle fünf Jahre stattfindenden Internationalen Kinderradiologie-Tagung in Rom vorstellen.&#160;</p> <p><br><em>QR-Code&#58;<br></em>Dieses Beispiel-Video (Copyright&#58; UKL) zeigt eine Real-Time-MRT-Untersuchung bei einem vier Jahre alten Mädchen mit einer Fehlbildung der hinteren Schädelgrube. Die Dauer des Videos entspricht der wirklichen Bildaufnahme. Trotz geringer Bewegungen des Kindes entstehen scharfe Bilder.&#160;<br>Es handelt sich <strong>nicht</strong> um das Kind auf dem Foto oben!<br><a href="https&#58;//pedz.de/rt-supplemental/vc_3planes.mp4">Link</a><br><br></p>
1,3 Millionen-Euro-Investition mit Wohlfühleffekt: Neuer 3-Tesla-MRT in der Kinderradiologie des UKL<img alt="Prof. Franz Wolfgang Hirsch, Ärztlicher Leiter der Abteilung für Kinderradiologie am UKL, und MTRA Madlen Blaurock bereiten eine Patientin für die Untersuchung im neuen MRT vor. Gut zu erkennen ist eine der bunt gestalteten Raumwände." src="/presse/PressImages/pic_20191018102815_ddea82ad27.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-10-17T22:00:00ZLeipzig. Der Kinderradiologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) steht seit kurzem ein neuer 3-Tesla-MRT (Magnetresonanztomograph) zur Verfügung. 1,3 Millionen Euro wurden dafür investiert. Das moderne Gerät sowie der Raum, in dem es steht, sind so ausgestattet worden, dass sich Kinder wohlfühlen und keine Angst vor der Untersuchung haben müssen. So können die kleinen Patienten zum Beispiel einen Film schauen, während sie in der "Röhre" liegen. <p>&quot;Wir wollten möglichst ein Ambiente schaffen, in dem Kinder sich wohlfühlen&quot;, sagt Prof. Franz Wolfgang Hirsch, Ärztlicher Leiter der <a href="/einrichtungen/kinderradiologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung für Kinderradiologie</a> am UKL. &quot;Die Kinder sollen nicht das Gefühl haben, sie kämen in irgendeine unheimliche Maschine, sondern sollen es spannend finden.&quot; Kinder ab Sechs können sich nun vor der Untersuchung aus einer Auswahl zum Beispiel einen Animationsfilm wählen. Dieser läuft dann im Untersuchungsraum als Videoprojektion an einer Seitenwand. Die übrigen Wände ringsum sind als farbenfrohe Blumenwiesen gestaltet, die Raumdecke ziert ein so genannter Lichthimmel. Dieser vermittelt das Gefühl, in die Wolken zu schauen und nimmt so dem Raum eine mögliche gefühlte Enge.<br>Geht es dann in die &quot;Röhre&quot;, schauen die Kinder im Liegen über eine ausgeklügelte Spiegelanordnung ihren Film einfach weiter. Den Ton gibt’s über Kopfhörer, die sie sowieso wegen des MRT-typischen Lärms tragen, dazu. &quot;Bis jetzt sind die Kinder sehr begeistert davon&quot;, meint Prof. Hirsch, &quot;einige wollten gar nicht mehr heraus, weil der Film doch gerade so spannend oder lustig war.&quot; Mit dieser sehr angenehmen Form der Ablenkung, so erklärt der UKL-Kinderradiologe, könnten nun sogar auch jüngere Kinder unter Sechs, die bisher eine Narkose erhalten müssten, narkosefrei bleiben&#58; &quot;Sie konzentrieren sich auf den Film und bleiben angstfrei&quot;, so Hirsch.</p> <p><strong>Wenn nötig, liefert das Gerät Bilder nach wenigen Sekunden</strong><br>In seinem Kern ist das neue Gerät dabei noch das alte, denn was nicht ausgetauscht wurde, war das &quot;M&quot; in MRT, also der Magnet. &quot;Dieser 3-Tesla-Magnet ist der homogenste und beste, den es weltweit gibt. Er wird aber nicht mehr hergestellt&quot;, erklärt Prof. Hirsch. &quot;Deshalb haben wir das Angebot des Herstellers angenommen, den Magneten stehenzulassen und drumherum alles zu erneuern. Ein Magnet altert schließlich nicht&quot;, betont er. Hierdurch sanken die Investitionskosten, Einbau und Umbau waren weniger aufwändig.<br>In begründeten Einzelfällen sind mit dem neuen Gerät jetzt auch viel schnellere Untersuchungen möglich. So können, falls medizinisch notwendig, Bilder des Kopfes bereits nach wenigen Sekunden erstellt werden&#58; &quot;Dann legen sich die Eltern dazu und halten den Kopf ihres Kindes für ein paar Sekunden fest&quot;, erläutert Prof. Hirsch. Die Bilder seien dann zwar keine von höchster Qualität, aber ermöglichten es dem Radiologen trotzdem bereits, Aussagen zu treffen. &quot;Mit dieser Ausstattung und der Leistung des Geräts sind wir im deutschlandweiten Vergleich sicherlich sehr weit vorn&quot;, schätzt der Leiter der UKL-Kinderradiologie.</p> <p>Zehn bis zwölf Untersuchungen erfolgen in der Regel an einem Tag, geht man von 30 bis 45 Minuten Untersuchungszeit pro Kind aus. Rund die Hälfte von ihnen muss in Narkose versetzt werden. Prof. Hirsch&#58; &quot;Wir haben als Universitätsklinikum einen hohen Anteil schwer kranker und eben auch sehr kleiner Kinder zwischen null und sechs Jahren, da kleinere Kliniken überhaupt keine Narkose im MRT anbieten und auch keinen spezialisierten Kinderradiologen beschäftigen.&quot; Selbst Ungeborene im Bauch der Mutter und schwer übergewichtige Kinder bis 150 Kilogramm Gewicht können mit dem neuen MRT untersucht werden.</p>
Ausdrucksstarke Kontraste in der Kinderradiologie<img alt="" src="/presse/PressImages/pic_20150828130815_8bd65207ee.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2015-08-27T22:00:00Z"Von Kobaltblau bis Kongorot" ist die neue Ausstellung in den Räumen der Kinderradiologie des Uniklinikums Leipzig überschrieben. Der Titel verweist schon auf das breite Spektrum in den Arbeiten von Juliane Grätz, deren Malereien und Druckgrafiken sich vor allem durch ausdrucksstarke Kontraste auszeichnen. Eindrücke und Wahrnehmungen von zahlreichen Reisen zeigen sich den Betrachtern ebenso wie die leisen Momente des Innehaltens im Alltag. <p>Juliane Grätz ist nicht nur Künstlerin - in Halle an der Saale geboren, studierte sie dort und in Rostock Medizin und arbeitet seit neun Jahren als Ärztin, seit 2012 auf psychiatrisch-psychotherapeutischem Gebiet. Am Uniklinikum war eines ihrer Werke im vergangenen Jahr Teil der Gruppenausstellung &quot;Mediziner &amp; Malerei&quot;. Die Ausstellung mit Grätz' Arbeiten in der Kinderradiologie, die Stadtansichten und Landschaftsbilder ebenso zeigt wie Porträts und abstraktere Bilder, ist bis zum 4. Januar 2016 zu sehen.</p> <p>Die Vernissage zur Ausstellung findet am 1. September um 17 Uhr in der Kinderradiologie des UKL (Liebigstraße 20a, Haus 6) statt.</p> <p>&#160;Kurzinformation&#58;</p> <p>Von Kobaltblau bis Kongorot. Malerei&#160; und Druckgrafik von Juliane Grätz. Ausstellung in den Räumen der Kinderradiologie, Liebigstraße 20a, Haus 6. Zu sehen bis 4. Januar 2016</p>
„kimonokabukisushi“ oder „Eine Verbeugung vor Japan“<img alt="Noch bis zum 6. März sind in der UKL-Kinderradiologie Collagen und Drucke der Künstlerin Anja Tchepets zu bewundern." src="/presse/PressImages/pic_20150116105949_844c5f0037.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2015-01-15T23:00:00ZLeipzig. In den vergangenen Jahren hat es Anja Tchepets nach Japan verschlagen - ohne dass sie je da war. Seit 2010 arbeitet die Künstlerin an einer Serie von Bilderbüchern, die thematisch und visuell eine direkte Verbindung zu dem fernöstlichen Land herstellen. Ein Teil ihrer Collagen und Drucke ist derzeit in den Räumen der Kinderradiologie am UKL zu sehen. <p>Ihre von Hand gedruckten und kollagierten Bilder nennt Anja Tchepets ein &quot;Verbeugung für Japan&quot;. Schon seit ihrer Kindheit ist die gebürtige Russin fasziniert von japanischer Kunst und Kultur, vor allem vom japanischen Farbholzschnitt. Dessen wesentliche Elemente - eine klare Linienführung, stilisierte Formen, farbig gefüllte Flächen sowie das Fehlen von Perspektive, finden sich auch in den am UKL gezeigten Bildern wieder.</p> <p>Durch einen befreundeten Londoner Galeristen bekam die Künstlerin vor Jahren die Möglichkeit, diese traditionelle Kunst an zahlreichen Originalen zu studieren. Vor allem die Alben der beiden berühmten Künstler Hokusai und Hiroshige haben Tchepets Arbeiten beeinflusst. Mit ihren eigenen Werken schafft Anja Tchepets neue Kunstwerke aus den Personen und Landschaften, die ihr bei den alten Meistern begegnet sind.</p> <p>Die Ausstellung &quot;kimonokabukisushi&quot; &#160;ist bis zum 6. März 2015 zu sehen.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Kurzinformation&#58;</strong></p> <p>&quot;kimonokabukisushi&quot;&#58; Collagen und Drucke von Anja Tchepets<br> Räume der Kinderradiologie<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Liebigstr. 20 a, Haus 6<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
Komplikationen beim verletzten Kind vermeiden<img alt="Dr. Roland Böhm, Oberarzt in der Kinderchirurgie am UKL, zeigt das Modell eines kindlichen Oberarmknochens." src="/presse/PressImages/pic_20141118160332_d7099d8794.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2014-11-17T23:00:00ZAm 21. und 22. November treffen sich Kindertraumatologen aus ganz Deutschland an der Uniklinik Leipzig. Im Fokus ihres Treffens stehen mögliche Komplikationen der unteren Extremitäten, also dem Körperbereich zwischen Hüfte und den Füßen. <p>Die Kindertraumatologen treffen sich bereits zum zweiten Mal in Leipzig, der erste Teil des Kurses fand bereits 2010 statt. Damals waren die oberen Extremitäten Thema der Veranstaltung. Eingeladen haben damals als auch heute die Uniklinik Leipzig und der Verein &quot;Licht und Lachen für kranke Kinder / Effizienz in der Medizin e.V.&quot;, kurz &quot;Lila e.V.&quot;. &quot;Ziel des Vereins ist es, Komplikationen beim verletzten Kind zu vermeiden&quot;, so Dr. Roland Böhm, der einerseits Vorstandsmitglied des Lila e.v. und andererseits Arzt an der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des UKL ist und die wissenschaftliche Leitung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltung inne hat.</p> <p>Bei der Versorgung von Verletzungen&#160; kann es zu einer Vielzahl an Komplikationen kommen, schon bei der Verletzung selbst und noch Jahre danach. Deshalb müssen die Mediziner erkennen können, wann es sich um einen echten Notfall handelt und welche Komplikationen auftreten können&#58; &quot;Auch den Schmerz sehen wir als eine Komplikation, denn dieser wirkt sich immer negativ auf die gesamte Behandlung aus&quot;, so Dr. Böhm. &quot;Bei jedem Kind haben wir eine andere Reaktion auf Gewebeverletzungen, also jeweils einen anderen Grad des Schmerzes. Deshalb kämpfen wir bei den Kindern zuerst gegen den Schmerz an, erst dann gegen die speziellen Symptome ihrer Verletzung&quot;.</p> <p>Neben Dr. Böhm wird auch PD Dr. Ulf Bühligen, kommissarischer Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie am UKL, zu den Teilnehmern sprechen. Der Tagungsleiter freut sich, mit Prof. Dr. Pierre Hepp von der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und plastische Chirurgie der Uniklinik Leipzig einen weiteren Spezialisten als Referenten für die Veranstaltung gewonnen zu haben. &quot;Prof. Hepp ist ein langjähriger Partner und ein Experte in der arthroskopischen Behandlung von Verletzungen des Knieraums. &quot;Kinder, die von Pierre Hepp untersucht und behandelt worden sind, liegen bei uns zur Betreuung auf der Station.&quot;</p> <p>Darüber hinaus stehen der Leiter der Kinderradiologe Prof. Dr. Wolfgang Hirsch von der Abteilung für Kinderradiologie des UKL sowie der Kinderchirurg und Kindertraumatologe Dr. Justus Lieber von der Universitätskinderklinik Tübingen sowie Prof. Dr. Wolfgang Linhart aus Österreich als Referenten fest. Die Teilnehmer der Weiterbildung bekommen somit eine breite Expertise von anerkannten Fachleuten geboten.</p> <p>Weitere Themen der beiden Tage sind beispielsweise&#160; das Kompartmentsyndrom im Kindesalter, der Umgang mit Infektionen oder therapeutische Optionen bei Knochenzysten. Einzelfallbesprechungen schließen sich an beiden Tagen den Seminaren an. &quot;Diese Besprechungen werden für die Mediziner intensiv sein, jeder Teilnehmer nimmt reihum an den beiden Veranstaltungstage an diesen Besprechungen teil&quot;, gibt Dr. Böhm einen Ausblick.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>

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