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Pressemitteilungen

 

 

Neuer leistungsstarker MRT für bessere Herz- und Schlaganfall-Diagnostik<img alt="Sigrid Russ, Abteilungsleiterin im Bereich Materialwirtschaft/Dienstleistungen und Oberarzt Jan Smettan bei der Vorbereitung der Inbetriebnahme des neuen MRT-Geräts am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20160929161657_f0ee331022.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2016-09-29T22:00:00ZLeipzig. Ein hochmoderner Magnetresonanztomograph steht jetzt den Kardiologen und Neuroradiologen am Universitätsklinikum Leipzig zur Verfügung. Mit einer technologischen Aufrüstung des bereits vorhandenen 1,5 Tesla-MRT auf 3 Tesla Feldstärke können jetzt das Herzkatheterlabor und die Schlaganfallstation in unmittelbarer räumlicher Nähe auf ein leistungsstarkes Gerät zur besseren Diagnostik zugreifen. <p>Das Hochfeld-MRT-Gerät bietet bei neuroradiologischen Untersuchungen eine größere Genauigkeit und ist gleichzeitig schneller. Die so verkürzten Untersuchungszeiten spielen insbesondere bei Schlaganfall-Patienten eine große Rolle. &quot;Wir können mit dem neuen Gerät zum einen die Messzeiten teilweise um die Hälfte der Zeit reduzieren und haben gleichzeitig auch einen besseren Einblick in Details&quot;, erklärt Prof. Karl-Titus Hoffmann, Leiter der <a title="Neuroradiologie" href="http&#58;//neuroradiologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Neuroradiologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig. Während von der Schnelligkeit vor allem die Patienten der Schlaganfall-Station am UKL profitieren, wird die präzisere Detaildarstellung insbesondere bei der Diagnostik von Epilepsie und Multipler Sklerose benötigt.</p> <p><br>Auch für die Kardiologen im ebenfalls benachbarten Herzkatheterlabor ist der Hochleistungs-Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT) eine wichtige Ergänzung der bisherigen Diagnosemöglichkeiten. &quot;Wir erhalten damit exaktere Bilder und können dank der zusätzlichen Mapping-Techniken zum Beispiel Herzmuskelentzündungen wesentlich präziser erkennen und besser diagnostizieren&quot;, erklärt Oberarzt Jan Smettan aus der <a title="Kardiologie" href="http&#58;//kardio.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">UKL-Kardiologie</a>.<br>In einigen Fällen kann das Kardio-MRT auch als Alternative zum Herzkatheter dienen. Die für den Patienten schonende Untersuchungsmethode zeigt sehr gut mögliche Durchblutungs- und Bewegungsstörungen des Herzens, mit bis zu 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit. &quot;Auf dieser Grundlage fällt dann die Entscheidung über die weitere Behandlung und damit auch über die Notwendigkeit eines Herzkathetereingriffs&quot;, so Smettan.</p> <p>Seit dieser Woche steht das Gerät nun für die Versorgung der Patienten am UKL zur Verfügung. Das erforderliche, fast 600.000 Euro teure technologische Upgrade war dabei ganz ohne Baumaßnahmen möglich, denn schon bei der Planung im Jahr 2009 waren alle technischen Voraussetzungen für ein künftiges Hochfeld-MRT geschaffen worden. So wurden jetzt in nur neun Tagen alle MRT-Teile mit Ausnahme des Magneten aus- und wieder neu aufgebaut, mit dem Ergebnis eines fabrikneuen Geräts der neuesten digitalen Generation.</p> <p><br>Mit dem bereits in der Kinderradiologie vorhandenen 3-Tesla MRT verfügt das UKL jetzt über zwei der modernen Tomographen. Bis zum Jahresende soll ein drittes Gerät hinzukommen. &quot;Dann sind wir eines von wenigen Krankenhäusern, die über drei der Hochleistungs-MRT verfügen können&quot;, fasst Prof. Hoffmann zusammen.</p>
Ausdrucksstarke Kontraste in der Kinderradiologie<img alt="" src="/presse/PressImages/pic_20150828130815_8bd65207ee.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2015-08-27T22:00:00Z"Von Kobaltblau bis Kongorot" ist die neue Ausstellung in den Räumen der Kinderradiologie des Uniklinikums Leipzig überschrieben. Der Titel verweist schon auf das breite Spektrum in den Arbeiten von Juliane Grätz, deren Malereien und Druckgrafiken sich vor allem durch ausdrucksstarke Kontraste auszeichnen. Eindrücke und Wahrnehmungen von zahlreichen Reisen zeigen sich den Betrachtern ebenso wie die leisen Momente des Innehaltens im Alltag. <p>Juliane Grätz ist nicht nur Künstlerin - in Halle an der Saale geboren, studierte sie dort und in Rostock Medizin und arbeitet seit neun Jahren als Ärztin, seit 2012 auf psychiatrisch-psychotherapeutischem Gebiet. Am Uniklinikum war eines ihrer Werke im vergangenen Jahr Teil der Gruppenausstellung &quot;Mediziner &amp; Malerei&quot;. Die Ausstellung mit Grätz' Arbeiten in der Kinderradiologie, die Stadtansichten und Landschaftsbilder ebenso zeigt wie Porträts und abstraktere Bilder, ist bis zum 4. Januar 2016 zu sehen.</p> <p>Die Vernissage zur Ausstellung findet am 1. September um 17 Uhr in der Kinderradiologie des UKL (Liebigstraße 20a, Haus 6) statt.</p> <p>&#160;Kurzinformation&#58;</p> <p>Von Kobaltblau bis Kongorot. Malerei&#160; und Druckgrafik von Juliane Grätz. Ausstellung in den Räumen der Kinderradiologie, Liebigstraße 20a, Haus 6. Zu sehen bis 4. Januar 2016</p>
„kimonokabukisushi“ oder „Eine Verbeugung vor Japan“<img alt="Noch bis zum 6. März sind in der UKL-Kinderradiologie Collagen und Drucke der Künstlerin Anja Tchepets zu bewundern." src="/presse/PressImages/pic_20150116105949_844c5f0037.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2015-01-15T23:00:00ZLeipzig. In den vergangenen Jahren hat es Anja Tchepets nach Japan verschlagen - ohne dass sie je da war. Seit 2010 arbeitet die Künstlerin an einer Serie von Bilderbüchern, die thematisch und visuell eine direkte Verbindung zu dem fernöstlichen Land herstellen. Ein Teil ihrer Collagen und Drucke ist derzeit in den Räumen der Kinderradiologie am UKL zu sehen. <p>Ihre von Hand gedruckten und kollagierten Bilder nennt Anja Tchepets ein &quot;Verbeugung für Japan&quot;. Schon seit ihrer Kindheit ist die gebürtige Russin fasziniert von japanischer Kunst und Kultur, vor allem vom japanischen Farbholzschnitt. Dessen wesentliche Elemente - eine klare Linienführung, stilisierte Formen, farbig gefüllte Flächen sowie das Fehlen von Perspektive, finden sich auch in den am UKL gezeigten Bildern wieder.</p> <p>Durch einen befreundeten Londoner Galeristen bekam die Künstlerin vor Jahren die Möglichkeit, diese traditionelle Kunst an zahlreichen Originalen zu studieren. Vor allem die Alben der beiden berühmten Künstler Hokusai und Hiroshige haben Tchepets Arbeiten beeinflusst. Mit ihren eigenen Werken schafft Anja Tchepets neue Kunstwerke aus den Personen und Landschaften, die ihr bei den alten Meistern begegnet sind.</p> <p>Die Ausstellung &quot;kimonokabukisushi&quot; &#160;ist bis zum 6. März 2015 zu sehen.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Kurzinformation&#58;</strong></p> <p>&quot;kimonokabukisushi&quot;&#58; Collagen und Drucke von Anja Tchepets<br> Räume der Kinderradiologie<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Liebigstr. 20 a, Haus 6<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
Komplikationen beim verletzten Kind vermeiden<img alt="Dr. Roland Böhm, Oberarzt in der Kinderchirurgie am UKL, zeigt das Modell eines kindlichen Oberarmknochens." src="/presse/PressImages/pic_20141118160332_d7099d8794.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2014-11-17T23:00:00ZAm 21. und 22. November treffen sich Kindertraumatologen aus ganz Deutschland an der Uniklinik Leipzig. Im Fokus ihres Treffens stehen mögliche Komplikationen der unteren Extremitäten, also dem Körperbereich zwischen Hüfte und den Füßen. <p>Die Kindertraumatologen treffen sich bereits zum zweiten Mal in Leipzig, der erste Teil des Kurses fand bereits 2010 statt. Damals waren die oberen Extremitäten Thema der Veranstaltung. Eingeladen haben damals als auch heute die Uniklinik Leipzig und der Verein &quot;Licht und Lachen für kranke Kinder / Effizienz in der Medizin e.V.&quot;, kurz &quot;Lila e.V.&quot;. &quot;Ziel des Vereins ist es, Komplikationen beim verletzten Kind zu vermeiden&quot;, so Dr. Roland Böhm, der einerseits Vorstandsmitglied des Lila e.v. und andererseits Arzt an der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des UKL ist und die wissenschaftliche Leitung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltung inne hat.</p> <p>Bei der Versorgung von Verletzungen&#160; kann es zu einer Vielzahl an Komplikationen kommen, schon bei der Verletzung selbst und noch Jahre danach. Deshalb müssen die Mediziner erkennen können, wann es sich um einen echten Notfall handelt und welche Komplikationen auftreten können&#58; &quot;Auch den Schmerz sehen wir als eine Komplikation, denn dieser wirkt sich immer negativ auf die gesamte Behandlung aus&quot;, so Dr. Böhm. &quot;Bei jedem Kind haben wir eine andere Reaktion auf Gewebeverletzungen, also jeweils einen anderen Grad des Schmerzes. Deshalb kämpfen wir bei den Kindern zuerst gegen den Schmerz an, erst dann gegen die speziellen Symptome ihrer Verletzung&quot;.</p> <p>Neben Dr. Böhm wird auch PD Dr. Ulf Bühligen, kommissarischer Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie am UKL, zu den Teilnehmern sprechen. Der Tagungsleiter freut sich, mit Prof. Dr. Pierre Hepp von der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und plastische Chirurgie der Uniklinik Leipzig einen weiteren Spezialisten als Referenten für die Veranstaltung gewonnen zu haben. &quot;Prof. Hepp ist ein langjähriger Partner und ein Experte in der arthroskopischen Behandlung von Verletzungen des Knieraums. &quot;Kinder, die von Pierre Hepp untersucht und behandelt worden sind, liegen bei uns zur Betreuung auf der Station.&quot;</p> <p>Darüber hinaus stehen der Leiter der Kinderradiologe Prof. Dr. Wolfgang Hirsch von der Abteilung für Kinderradiologie des UKL sowie der Kinderchirurg und Kindertraumatologe Dr. Justus Lieber von der Universitätskinderklinik Tübingen sowie Prof. Dr. Wolfgang Linhart aus Österreich als Referenten fest. Die Teilnehmer der Weiterbildung bekommen somit eine breite Expertise von anerkannten Fachleuten geboten.</p> <p>Weitere Themen der beiden Tage sind beispielsweise&#160; das Kompartmentsyndrom im Kindesalter, der Umgang mit Infektionen oder therapeutische Optionen bei Knochenzysten. Einzelfallbesprechungen schließen sich an beiden Tagen den Seminaren an. &quot;Diese Besprechungen werden für die Mediziner intensiv sein, jeder Teilnehmer nimmt reihum an den beiden Veranstaltungstage an diesen Besprechungen teil&quot;, gibt Dr. Böhm einen Ausblick.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Professor für Kinderradiologie leistet Hilfe zur Selbsthilfe in Äthiopien<img alt="Prof. Franz Wolfgang Hirsch (links) wird vor seiner Abreise von UKL-Tropenmediziner Prof. Stefan Schubert beraten." src="/presse/PressImages/pic_20140806104227_2b32a1f754.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2014-08-05T22:00:00ZProfessor Franz Wolfgang Hirsch, Leiter der Kinderradiologie am UKL, beteiligt sich am Aufbau einer spezialisierten Kinderradiologie in Äthiopien. Er folgt ab Anfang August für zwei Wochen einer Einladung als Visiting-Professor der Universitätsklinik Addis Abeba. Hirsch ist Teil eines internationalen Teams, das für einen langfristigen Wissenstransfer in den ostafrikanischen Staat sorgt. <p>Schon ein Blick auf die demografische Situation Äthiopiens verdeutlicht die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und kompetenten Kinderradiologie. Rund 60 Prozent der Bevölkerung sind unter 18 Jahren. Doch eine auf Kinder spezialisierte Radiologie existiert bislang nicht. Viele typische Kinderkrankheiten bleiben deshalb unentdeckt. Mit Hirsch nimmt erstmals ein Leipziger Mediziner an dem vor vier Jahren ins Leben gerufenen Entwicklungsprogramm teil, das in Zusammenarbeit mit der World Federation of Pediatric Imaging (WFPI) durchgeführt wird.</p> <p>Vor Ort geht es darum, kurzfristig die Diagnosefähigkeit der Ärzte zu verbessern. &quot;Außerdem soll ein Kristallisationskern für die weitere Ausbildung im Land geschaffen werden&quot;, sagt Hirsch. Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe&#58; Äthiopische Radiologen werden in die Lage versetzt, neues Wissen im Land weiterzugeben. Berücksichtigen muss der Wissenstransfer die technische Ausstattung. Es mangelt etwa an Großgeräten wie Kernspintomografen.</p> <p>Große Fortschritte in der Diagnose können auch über Ultraschall und Röntgengeräte erreicht werden. Hirsch verweist auf häufig im Säuglingsalter auftretende Magen- oder Darmerkrankungen, die falsch behandelt zum Tod führen. &quot;Sie sind einfach zu therapieren, aber werden bislang nicht diagnostiziert.&quot; Darunter fällt zum Beispiel eine Magenausgangsverdickung, die mit einer kleinen Operation zu beheben ist - und sich mit Ultraschall erkennen lässt. Das Spektrum spezifischer Kinderkrankheiten ist groß und reicht von Fehlbildungen und Entzündungen aller Organe bis zu typischen Knochen- und Hirntumoren.</p> <p>Hirsch wird in Äthiopien auch auf Krankheitsbilder stoßen, die in Deutschland nicht oder sehr selten vorkommen. &quot;Ich habe mich mit Infektionskrankheiten beschäftigt, um gut präpariert zu sein&quot;, sagt Hirsch. Außerdem erwartet er viele Fälle von Knochentuberkulose. &quot;Das sieht man dort täglich, bei uns höchstens einmal im Jahr. Da werden wir auch lernen können&quot;.</p> <p>Hirsch reist zusammen mit Radiologen aus den USA nach Addis Abeba. Initiator des Engagements ist Kassa Darge, gebürtiger Äthiopier und Radiologie-Professor am Children's Hospital of Philadelphia, eines der größten Kinderkrankenhäuser der USA. Der Kontakt zu Darge stammt aus Hirschs Zeit als Visiting-Professor in Philadelphia vor zwei Jahren.</p> <p>Das Engagement Hirschs könnte zur Weiterführung des bisherigen Austausches der Universitätskliniken von Leipzig und Addis Abeba beitragen. Es besteht nicht nur eine zehnjährige Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Addis Abeba. Bereits zu DDR-Zeiten wurden mit Unterstützung der damaligen Karl-Marx-Universität insgesamt 1500 äthiopische Ärzte im 750 Kilometer nördlich von Addis Abeba gelegenen Gondar ausgebildet.</p>

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