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TESTIMONY – Erfahrungen in DDR-Kinderheimen. Bewältigung und Aufarbeitung

​​​​​​Projektleitung:
Prof. Dr. Heide Glaesmer

Projektmitarbeit:
Dr. Maya Böhm
Doreen Hoffmann
Maria Mahlberg 
Emelie Compera (2021 ​ 2022)
Cora Spahn (2020 ​ 2021)
Dean Perez Peralta
Lilian Mackert

Konsortialpartnerinnen und -partner:
Prof. Dr. Birgit Wagner, Medical School Berlin
Prof. Dr. Silke Brigitta Gahleitner, Alice Salomon Hochschule Berlin
Prof. Dr. med. Heiner Fangerau, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Kooperationspartner:
Betroffeneninitiative Missbrauch in der DDR, Torgau
Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Torgau
Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH, Berlin
Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Berlin
Projekt Begleitung bei der Aufarbeitung und Implementierung von Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt, Berlin
Institut für Praxisforschung und Projektberatung, München
Fachbeirat der Anlaufstelle ehemaliger Heimkinder sowie Arbeitskreis ehemaliger Heimkinder Deutschlands, Potsdam
Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder, Berlin
Designagentur KOCMOC.NET, Leipzig

Zusammenfassung:
In den Jahren von 1949 bis 1989 waren circa eine halbe Million Kinder und Jugendliche in Heimen der DDR untergebracht. Die DDR-Jugendhilfe umfasste Kinderheime, Spezialheime und Jugendwerkhöfe.
Die wissenschaftliche und gesellschaftliche Aufarbeitung der Bedingungen und Folgen der Unterbringung, insbesondere in Spezialheimen und Jugendwerkhöfen, steht noch am Anfang.
Das Projekt TESTIMONY, „Erfahrungen in DDR-Kinderheimen. Bewältigung und Aufarbeitung“, widmete sich von Mai 2019 bis Dezember 2022 in einem interdisziplinären Verbund der Erforschung von Bedingungen und Folgen von Unterbringung in DDR-Kinderheimen, Spezialheimen und Jugendwerkhöfen und der Bewältigung und Aufarbeitung dieser. Das Verbundprojekt schloss sowohl eine historische Kontextualisierung als auch eine Beschreibung der individuellen Folgen ein und entwickelte Hilfsangebote für Betroffene. 

An der Universität Leipzig wurden neben der Koordination des Verbundes und der Dissemination der Ergebnisse die psychosozialen Konsequenzen der Traumatisierungen in Kinderheimen, Spezialheimen und Jugendwerkhöfen der DDR durch eine Fragebogenstudie und Interviews untersucht. 
Ausgewählte Ergebnisse wurden in das interaktive Lerntool der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau integriert. Am 1.6.2022 fand eine öffentliche Abschlusstagung zu den Kernergebnissen des Verbundprojekts in Leipzig statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektes​.

Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektnummern:
933000-162
933000-163

Laufzeit:
4/2019 – 12/2022

Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W
04103 Leipzig
Chefsekretariat:
0341 - 97 18800
Wiss. Sekretariat:
0341 - 97 18803
Fax:
0341 - 97 15419
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