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Pressemitteilung vom 02.01.2018

2017 Zwillingsrekord am UKL

Zahl der Mehrlingsgeburten steigt / Geburtenzahl insgesamt bleibt auf hohem Niveau

Leipzig. 2017 kamen am Universitätsklinikum Leipzig 124 Zwillingspärchen zur Welt – das ist der Rekord seit der Wende. Insgesamt erblickten im letzten Jahr 2762 Kinder am UKL das Licht der Welt, 28 mehr als Vorjahr. Das erste Neugeborene 2018 konnten die Hebammen und Ärzte im Kreißsaal in der Liebigstraße am Neujahrstag um 12.36 Uhr begrüßen.

Leonas Dsygar heißt das erste UKL-Baby 2018. Der 2970 Gramm schwere und 48 Zentimeter große Junge wurde um 12.36 Uhr am Neujahrstag am Universitätsklinikum Leipzig geboren.

Vermutlich werden ihm mehr als 2700 Mädchen und Jungen  folgen - so viele waren es jeweils in den Vorjahren. In 2017 liegt die genaue Zahl bei 2762 Neugeborenen, das sind 28 mehr als 2016 (2734). Die Zahl der Entbindungen pegelte sich auf gleichbleibend hohem Niveau bei 2625 (2626 in 2016) ein. "Das ist eine Folge des Abebbens der demografischen Welle der letzten Jahre, die uns steigende Geburtenzahlen beschert hat", erklärt Prof. Holger Stepan, Direktor der Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. "Wir sehen derzeit überall, dass sich die Geburtenzahlen auf dem hohen Niveau der letzten Jahre beruhigen."

Deutlich gestiegen ist dagegen am UKL im zurückliegenden Jahr die Zahl der Zwillingsgeburten. Als spezialisiertes Zentrum betreut  das Kreißsaal-Team am Universitätsklinikum Leipzig jährlich mehr als 100 Mehrlingsgeburten. So viele wie 2017 waren es aber seit über 28 Jahren nicht mehr. "Wir konnten vier Drillingen, nach  fünf Jahren auch wieder einmal Vierlingen und 124 Zwillingen auf die Welt helfen", freut sich Prof. Stepan. Der aktuelle Zwillingsrekord folgt aus der Spezialisierung der Uniklinik. "Unsere Zielsetzung ist es, auch bei Mehrlingsschwangerschaften den Frauen eine natürliche Entbindung zu ermöglichen", erklärt Geburtsmediziner Holger Stepan. "Daher ist unsere generell sehr niedrige Kaiserschnittquote auch bei Zwillingsentbindungen sehr gering". Zwillingsentbindungen gelten als anspruchsvoll, wenn die Kinder auf normalem Weg auf die Welt kommen. Die Begleitung dieser Geburten erfordert viel Erfahrung und Wissen, um Mutter und Kinder optimal betreuen zu können. "Das immer mehr Schwangere ihre Zwillingspärchen am UKL entbinden wollen, ist daher ein besonders schöner Vertrauensbeweis für unser Team, über den wir uns sehr freuen", so Stepan.

Übrigens können ab Januar die frischgebackenen Eltern  nun auch am Universitätsklinikum Leipzig direkt nach der Entbindung die Geburtsurkunde beantragen, ganz ohne Gang zum Standesamt. Dazu müssen nur die notwendigen Dokumente mitgebacht werden - die Geburtsurkunde kommt dann innerhalb von zwei Wochen zu den Eltern.     

 

 

 

 

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