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Gynäkologische Tumoren

​Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs („Cervixkarzinom") ist die weltweit vierthäufigste Tumorerkrankung der Frau. In den allermeisten Fällen wird diese Tumorerkrankung durch eine HPV-Infektion (Humanes Papilloma-Virus) ausgelöst. Seit einigen Jahren ist eine Impfung gegen dieses Virus verfügbar. Bei einer konsequenten Anwendung dieser Impfung erhofft man sich in Zukunft einen Rückgang der Häufigkeit dieser Erkrankung. Gebärmutterhalstumoren können lange völlig symptomlos oder symptomarm wachsen, so dass eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung einen herausragenden Stellenwert für die Erkennung hat. Neben der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung mit Abstrich gewinnt hierbei das HPV-Screening, d.h. die Untersuchung auf Vorliegen einer HPV-Infektion, zunehmend an Bedeutung.

Die Behandlungskonzepte orientieren sich an den S3-Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientinnen mit Cervixkarzinom.

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Gebärmutterschleimhautkrebs

Beim Gebärmutterschleimhautkrebs (auch: Endometriumkarzinom) handelt es sich um eine bösartige Krebserkrankung, welche von den innen auskleidenden Schleimhautzellen des Gebärmutterkörpers ausgeht. Sie ist die fünfthäufigste Krebserkrankung unter Frauen in Deutschland.

Bei der Mehrzahl der Patientinnen wir die Erkrankung nach den Wechseljahren (Menopause) zwischen dem 50. und dem 70. Lebensjahr festgestellt. Häufige Symptome sind vaginale Zwischen- oder Schmierblutungen, Blutungen nach der Menopause oder vaginaler Ausfluss.

Die Entstehung von Gebärmutterschleimhautkrebs ist noch nicht abschließend geklärt, jedoch gibt es Risikofaktoren welche die Bildung von Gebärmutterschleimhautkrebs fördern können. Die Risikofaktoren gehen überwiegend mit einem Ungleichgewicht zwischen den weiblichen Geschlechtshormonen Östrogen und Gestagen einher. Ein solche Situation kann z.B. im Rahmen der Menopause, durch hormonhaltige Medikamente, oder durch Begleiterkrankungen, wie z.B. Übergewicht gefördert werden. Ein weiterer Risikofaktor ist die familiäre Vorbelastung mit Dickdarm- oder Gebärmutterschleimhautkrebs.

Unsere Behandlungskonzepte orientieren sich an den S3-Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientinnen mit Endometriumkarzinom).

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