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Stationäre Behandlung

Unsere Stationen

​Die Klinik für Strahlentherapie verfügt über 2 Stationen mit insgesamt ca. 40 Betten. Die Station liegt direkt gegenüber des Bestrahlungsgebäude im hinteren Teil des zentralen Forschungsgebäudes des Universitätsklinikums in der Stephanstraße 11. Eingänge befinden sich an der Ecke Stephanstraße / Brüderstraße sowie an der Rückseite des Gebäudes direkt am Übergang zum Bestrahlungsgebäude.

Das Gebäude hat einen großen, ruhigen Innenhof mit Terrassen, die von den Patienten und Ihren Angehörigen genutzt werden können.


Eingang zu den Stationen im zentralen Forschungsgebäude

Wann ist eine stationäre Behandlung erforderlich?

Prinzipiell wird immer soweit möglich eine ambulante Strahlenbehandlung von zu Hause aus bevorzugt. Eine stationäre Behandlung ist insbesondere bei Patienten erforderlich, denen aufgrund der gesundheitlichen Situation der tägliche Transport nicht zugemutet werden kann oder bei denen die notwendige Betreuung und Versorgung während der Therapie in der Häuslichkeit nicht abgesichert ist. Des Weiteren kann eine stationäre Therapie empfehlenswert sein, wenn durch die Therapie mit höhergradigen Nebenwirkungen zu rechnen ist, die eine engmaschige Überwachung und ggf. Begleittherapie erfordern. Dies kann insbesondere auch bei bestimmten zusätzlichen medikamentösen Tumortherapien der Fall sein. 

Unsere Pflegekräfte der Station sind für die Anforderungen der Tumorpatienten speziell geschult. Außerdem sind Ärzte mit spezieller palliativ-medizinischer Ausbildung vorhanden. Dies ermöglicht im Bestrahlungszeitraum eine Optimierung der Therapie anderer tumorassoziierter Probleme, wie zum Beispiel der Schmerztherapie, Ernährung und Wundbehandlungen. Die kann auch durch intensive physiotherapeutische Behandlungen unterstützt werden.

Außerdem können während des stationären Aufenthaltes durch den Psychosozialdienst Dinge wie pflegerische Unterstützung in der Häuslichkeit, Anschlussheilbehandlungen oder Maßnahmen der Frührehabilitation oder Betreuungsverfahren organisiert werden.

Was ist bei stationärer Behandlung zu beachten?

Zur stationären Aufnahme sind bei gesetzlich versicherten Patienten ein Einweisungsschein vom Hausarzt sowie die Chipkarte erforderlich. Falls notwendig kann durch uns ein Transportschein für die Fahrt zur stationären Aufnahme ausgestellt werden. Wichtig ist zu beachten, dass Transportscheine nur für die Fahrt zur stationären Aufnahme und Entlassung nicht aber für Urlaubsfahrten (z.B. am Wochenende) ausgestellt werden können.

Außerdem ist eine vollständige Liste aller eingenommenen Medikamente erforderlich. Die Medikamente werden während des stationären Aufenthaltes über die Apotheke des Universitätsklinikums bezogen, wobei vergleichbare Präparate anderer Hersteller zu Einsatz kommen können. Da die Lieferung insbesondere bei speziellen, selten verordneten Präparaten etwas Zeit in Anspruch nehmen kann, ist es sinnvoll, alle Medikamente für 1 - 2 Tage mitzubringen.

Zusätzlich sollten alle Hilfsmittel wie z.B. Stoma-Zubehör (z.B.) Tracheostoma à Absauggerät, Spezialkanülen; Kolostoma à Beutel) oder spezielle Sondennahrung mitgebracht werden.

Insofern es der gesundheitliche Zustand zulässt, können sich alle Patienten auf unserer Station frei bewegen und nach Abmeldung beim Pflegepersonal die Station auch für z.B. Spaziergänge verlassen. Es sollte daher die entsprechende Bekleidung mitgebracht werden.

An Wochenenden bzw. an Feiertagen kann eine Beurlaubung erfolgen. Ob dies aus medizinischen Gesichtspunkten vertretbar ist, ist mit dem Stationsarzt abzusprechen. Wichtig ist zu beachten, dass diese Beurlaubung auf eigene Gefahr erfolgt. Formal gilt der Patient weiter als stationär. Bei auftretenden gesundheitlichen Problemen muss der Patient daher wieder auf Station zurückkommen.

Eine Inanspruchnahme eines ambulanten ärztlichen Notdienstes sollte nur im äußersten akuten Notfall erfolgen, da prinzipiell die Kostenerstattung durch die Krankenkasse abgelehnt werden kann. Das Universitätsklinikum übernimmt diese Kosten nicht. Außerdem sind die Kosten für Urlaubsfahrten nicht erstattungsfähig und müssen vom Patienten selbst getragen werden. Ein Transportschein kann nur für Fahrten zur stationären Aufnahme und Entlassung ausgestellt werden. Eventuell vorhandene Serienbehandlungsscheine zur ambulanten Strahlenbehandlung sind auch nicht für Urlaubsfahrten während einer stationären Behandlung anwendbar. Ein entsprechendes Informationsblatt zur Beurlaubung ist auf Station vorhanden und muss vor Urlaubsbeginn unterzeichnet werden.

Entlassung / Bestrahlungsabschluss

​Zur geplanten Entlassung ist die Strahlentherapie entweder beendet oder wird ambulant fortgesetzt. Für die Fahrt nach Hause kann durch die Station ein Transportschein ausgestellt werden. Wird die Behandlung ambulant fortgesetzt, ist darauf zu achten, dass die Kostenübernahme für die Fahrten zur ambulanten Strahlenbehandlung abgeklärt ist. Ist dies noch nicht der Fall, sollte dies zur Visite oder mit dem Pflegepersonal angesprochen werden.

Liegen neue gesundheitliche Beeinträchtigungen vor, die eine spezielle Unterstützung in der Häuslichkeit bedürfen, sollte dies rechtzeitig mit Stationsarzt und Pflegepersonal abgesprochen werden. Über den Kliniksozialdienst können notwendige Hilfsmittel oder eine ambulante pflegerische Betreuung eingeleitet werden. Außerdem kann eine direkte Absprache mit dem weiterbehandelnden Arzt zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung erfolgen. Die Vereinbarung von Vorstellungsterminen bei den weiterbehandelnden Fachärzten kann durch das Stationssekretariat erfolgen.

Ist eine Entlassung in die Häuslichkeit aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann die Verlegung in eine stationäre Pflegeeinrichtung oder ein weiterbehandelndes Krankenhaus organisiert werden. Bei bestimmten Krankheitsbildern ist auch die Einleitung einer stationären Frührehabilitation möglich. Da die Organisation dieser Möglichkeiten teilweise längere Zeit in Anspruch nehmen kann, ist eine frühzeitige Absprache mit dem Stationsarzt und ggf. dem Kliniksozialdienst erforderlich.

Die bei Entlassung bestehende Medikation wird für die nächsten Tage mitgegeben. Zur Rezeptierung ist jedoch eine umgehende Vorstellung beim Hausarzt erforderlich. Wir die Bestrahlung ambulant fortgesetzt, kann eine Rezeptierung durch unser Medizinischen Versorgungszentrum bzw. Ambulanz erfolgen.

Stephanstr. 9a, Haus 5.2
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 18400 (Sekretariat)
Leitstelle:
0341 - 97 18471
Fax:
0341 - 97 18409
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