Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Strahlentherapie

Erstvorstellung

​Bei Ihnen ist eine strahlentherapeutische Behandlung vorgesehen. Vor Therapiebeginn erfolgt eine Vorstellung in einer unserer Ambulanzen, bei der die optimale  Therapie abgeklärt und mit Ihnen ausführlich besprochen wird. Alle relevanten Informationen zu diesem Vorstellungtermin finden Sie in den folgenden Abschnitten. Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Webseite des MedVZ MedizinischesVersorgungszentrum am Universitätsklinikum Leipzig.

Terminvergabe & Sprechstunden

​Informationen zur Terminvergabe und unseren Sprechstunden finden Sie hier.

Anfahrt & Parken

​Unsere Ambulanz und das Medizinische Versorgungszentrum befindet sich in der Stephanstraße 9a. Der Zugang liegt in der Mitte des Gebäudes auf der Ostseite (Richtung Gartenanlage Johannistal). Die Zufahrt erfolgt über die Betonstraße zwischen Klinikgebäude und Gartenanlage.


Eingang zu Ambulanz und MedVZ

An dieser Straße befinden sich hinter dem Klinikgebäude speziell gekennzeichnete Patientenparkplätze für die Strahlentherapie. Für diese Parkplätze sind Parkausweise notwendig, die an der Leitstelle erhältlich sind. Fahrzeuge ohne Parkausweis oder außerhalb der gekennzeichneten Patientenparklätze abgestellte Fahrzeuge können kostenpflichtig abgeschleppt werden.


Patientenparkplatz

Die Patientenparkplätze sind bevorzugt für Patienten gedacht, die zur täglichen Strahlentherapie-Sitzung kommen bzw. gehbehindert sind. Nicht gehbehinderte Patienten zur Erstvorstellung oder Nachsorge werden gebeten, außerhalb des  Geländes z.B. im nahe gelegenen Parkhaus (Brüderstr. 59) zu parken.

Wichtige Hinweise wie beispielsweise Einschränkungen bei Anfahrt & Parken finden Sie hier.

Notwendige Unterlagen

​Bevor eine Entscheidung zur Strahlentherapie getroffen wird, muss sich der Radioonkologe über die Erkrankung exakt informieren können. Hierzu gehören im Wesentlichen Informationen über den Gewebstyp des Tumors, die mögliche Ausbreitung der Erkrankung im Körper und bisherige Behandlungen. Außerdem erfolgt in Tumorkonferenzen eine Absprache des Behandlungskonzeptes mit anderen beteiligten Fachdisziplinen. Diese Absprache sollte in der Regel vor der Erstvorstellung in unserer Einrichtung erfolgen.

Damit die Erstvorstellung mit Aufklärungsgespräch reibungslos erfolgen kann, sollten folgende Unterlagen vorliegen:

  • Chipkarte (bei Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse)
  • Überweisungsschein (bei ambulanten Patienten)
  • Arztbriefe der Vorbehandlung
  • Befundausschreibungen und Originalbilder relevanter Diagnostiken (Computertomographien [CT], Kernspintomographien [MRT], Positronen-Emissions-Tomographien [PET] – die Bilder können auf CD-ROM mitgebracht oder  via Datenleitung übertragen werden
  • Histologische Befunde (Befunde der Gewebsuntersuchung durch den Pathologen)
  • Relevante persönliche Dokumente (z.B. Herzschrittmacher-Ausweis, Allergie-Ausweis, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsnachweis)

Erfolgte die Vorbehandlung oder Diagnostik im Universitätsklinikum Leipzig, so sind die Unterlagen in der Regel im zentralen Datensystem verfügbar. Fehlende Unterlagen können nach schriftlicher Einwilligung des Patienten durch uns angefordert werden. Da diese Unterlagen dann häufig erst zeitverzögert vorliegen, kann die Therapieentscheidung und Patientenaufklärung dann zur Erstvorstellung meist nur eingeschränkt erfolgen. Außerdem kann es notwendig sein, dass zur Festlegung des Therapiekonzeptes weitere Untersuchungen (z.B. bildgebende Verfahren oder Laboruntersuchungen) eingeleitet werden müssen.

Vorstellungstermin mit Aufklärungsgespräch

​Zum Vorstellungstermin erfolgt zunächst eine ausführliche Erhebung Ihrer Krankengeschichte und möglicher Begleiterkrankungen. Außerdem wird durch eine gründliche körperliche Untersuchungen Ihre körperlichen Voraussetzungen bzw. eventuelle Risiken hinsichtlich der geplanten Therapie evaluiert. Das Aufklärungsgespräch selbst  ist darauf ausgerichtet, mit den Betroffenen und deren Angehörigen die Behandlungsziele, den Ablauf der Behandlung und nähere Einzelheiten zu besprechen, die während und nach der Strahlenbehandlung zu beachten sind. Hierbei stehen eventuelle akute Nebenwirkungen und Therapiefolgen im Vordergrund.

Die Gespräche werden individuell ausgerichtet und berücksichtigen die aktuell vorliegenden Erkrankungsbedingungen und vor allem die individuell vorgesehenen Einzelheiten zur Strahlenbehandlung und eventueller medikamentöser Zusatztherapien. Hierauf abgestimmt werden zusätzlich allgemeine Verhaltensweisen während der Strahlentherapie erörtert. Während dieses Gespräches sollten offene Fragen angesprochen werden und vor allem soll das Gespräch darauf ausgerichtet sein, etwaige Sorgen und Ängste abzubauen.

Der Radioonkologe händigt dem Patienten einen Aufklärungsbogen aus, in dem die Einzelheiten stehen, die bei der Radiotherapie beachtet werden müssen und in dem die Nebenwirkungen erläutert werden. Diese können prinzipiell während einer Strahlentherapie auftreten, aber auch erst als Spätkomplikationen Monate bis Jahre nach Ende der Strahlentherapie entstehen. Der Aufklärungsbogen dient auch als Einverständniserklärung und muss vor der Bestrahlung von den betroffenen Patienten unterschrieben und abgegeben werden. Jedem Patient wird eine Kopie des unterschriebenen Bogens ausgehändigt. Im Aufklärungsbogen werden auch seltene theoretische Nebenwirkungen beschrieben, ähnlich wie in einem Beipackzettel für Medikamente. Auch sehr seltene, wenn auch gravierende Nebenwirkungen müssen erwähnt werden.

Aufgrund der Fülle der Informationen, die innerhalb eines Einführungs- und Aufklärungsgespräches vermittelt werden, hat es sich als hilfreich erwiesen, wenn Familienangehörige bzw. Vertrauenspersonen an diesem Gespräch teilnehmen. Während dieses Gespräches sollten Unklarheiten angesprochen und erläutert werden. Weitere Fragen und Sachverhalte können auch während der Therapieplanung und der Strahlenbehandlung beantwortet bzw. geklärt werden.

Stephanstr. 9a, Haus 5.2
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 18400 (Sekretariat)
Leitstelle:
0341 - 97 18471
Fax:
0341 - 97 18409
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