Sie sind hier: Skip Navigation LinksScreeningzentrum Sachsen

Prof. Dr. med. Johannes Lemke

Warum sind 30 Jahre NGS in Sachsen ein Erfolg aus Ihrer Sicht?
Es sichert eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Neugeborenen in Sachsen und Thüringen.

Welche medizinischen Möglichkeiten eröffnen sich durch das Screening?

Das Screening ermöglicht das frühzeitige Erkennen von verschiedenen angeborenen Erkrankungen insbesondere jenen, für welche gezielte Therapien bekannt sind. Im Ernstfall können dann hierdurch sehr rasch die entsprechenden therapeutischen Maßnahmen veranlasst werden.

Was bedeutet das NGS für die präventive Behandlung von Neugeborenen / Kleinkindern?

Das Screening hilft nicht nur, die Symptome und Probleme der jeweiligen Erkrankungen zu lindern oder gar präventiv zu verhindern, sondern es rettet im Extremfall auch Leben.Wie hat sich Ihre Arbeit durch das NGS verändert?
Genetische Analysen sind erst seit 2016 (im Rahmen des Screenings auf Zystische Fibrose) Bestandteil des Neugeborenenscreenings. Diese Analytik stellt für unser Institut für Humangenetik eine besondere Herausforderung dar, da sie eine sehr schnelle Bearbeitungszeit erfordert.

Wie wird sich das Screening in der Zukunft weiterentwickeln?

Ich gehe davon aus, dass das Neugeborenenscreening auch zukünftig kontinuierlich um zusätzliche therapierelevante angeborene Erkrankungen erweitert wird. Dabei erwarte ich, dass insbesondere genetische Analysen im Rahmen des Neugeborenenscreenings zunehmen.

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