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Archiv

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15-Minuten Talks


​Wir waren dabei!

Am 25.06.2021 standen wir Rede und Antwort zu allen Fragen rund um Praktikum, Ausbildung und Bewerbung bei uns.
Wir haben viele persönliche Gespräche per Videotalk und Telefon mit interessierten Schüler/-innen führen können. Auch alle Eltern waren herzlich auf ein Gespräch mit uns eingeladen.

Insgesamt konnten bei 40 regionalen Ausbildungsunternehmen für den 25.06.2021 im Zeitraum von 15 – 19 Uhr ein 15-Minuten-Talk gebucht werden. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Leipzig/Referat Beschäftigungspolitik gemeinsam mit dem Leipziger Arbeitskreis Schule-Wirtschaft organisiert. 

Zufriedenheit der MTRA Azubis an der MBFS

Die Studie "Zufriedenheit der Berufsfachschüler / Innen im Ausbildungsgang zum MTRA, mit der praktischen Anleitung in den Ausbildungsrichtlinien Projektarbeit" von Elias Holzweißig und Sebastian Koch zeigt ein überdurchschnittliches Ergebnis.

Mit einem quantitativen Forschungsansatz wurde die Qualität der berufsschulischen Ausbildung im Hinblick auf die Betreuung von erfahrenen Praxisanleitern durch Auszubildende des ersten bis dritten Lehrjahres bewertet.

Das Gesamtergebnis der Untersuchung zeigt eine überdurchschnittliche Zufriedenheit der Auszubildenden am Universitätsklinikum Leipzig.

Eine Zusammenfassung der Studie, erschienen in der Fachzeitschrift "Radiopraxis" (Radiopraxis 2020; 13(01): 48-51) des Thieme Verlags, finden Sie hi​er. ​

Spendenaktion für das Kinderhospiz Bärenherz

Großes Engagement und großes, ja Bärenherz, beweisen unsere Auszubildenden der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege des 2019er Jahrgangs. Das durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geratene Kinderhospiz Bärenherz wird durch eine beherzte und rasch initiierte Spendenaktion unserer Auszubildenden unterstützt.

So konnten binnen weniger Tage schon über 1000€ gesammelt werden. Sei es die Aufwandsentschädigung für die Blutspende in der MBFS, über den hier dargestellten QR-Code oder die liebevoll gestalteten Spendenboxen in der Verwaltung der MBFS – wir bedanken uns bei allen Spendern und freuen uns weiterhin über „zahlenreiche" Unterstützung. Die Aktion läuft noch bis Weihnachten 2020. Mit einem Spendenziel von 2000€ wollen wir das Kinderhospiz unterstützen durch die schwere Zeit zu kommen.

Das Kinderhospiz Bärenherz besteht seit 2003 und ist eine medizinische Einrichtung und Herberge für schwerstkranke Kinder und deren Eltern. Es gewährleistet die pflegerische, therapeutische und psychosoziale Betreuung, Förderung und Begleitung der Familien. Da das Hospiz keine staatlichen Zuschüsse erhält, die Kosten nur teilweise und nur bis zum Versterben des Kindes durch die Krankenkassen gedeckt werden, jedoch die Familien darüber hinaus meist professionelle Begleitung bedürfen, sind Spenden prinzipiell notwendig. Durch die COVID-19-Pandemie und die dazugehörigen Einschränkungen konnten diverse Spendenaktionen nicht stattfinden, sodass der Einrichtung nun die entsprechenden Gelder für ihre großartige Arbeit fehlen.

Lassen auch Sie ein Bärenherz schlagen und spenden Sie über die genannten Möglichkeiten. Jeder Betrag hilft.

 

30. Fortbildungsveranstaltung für Ernährungstherapie

Am 15. Oktober 2020 wird Diätassistenten, Ernährungswissenschaftlern und Oecotrophologen sowie Ernährungsmedizinern und Interessierten zum 30. Mal ein abwechslungsreiches Fortbildungsprogramm und eine Industrieausstellung zum Thema Ernährungstherapie angeboten. Wir freuen uns auf die Expertise der Referenten und ihre spannenden Beiträge. Nähere Informationen erhalten Sie von der Fachbereichsleiterin der Diätassistenz Frau Kristin Heistermann (E-Mail:  kristin.heistermann@medizin.uni-leipzig.de).

 

Blutspende in der MBFS am 05.10.2020

Am 5.10.2020 gaben viele unsere Auzubildenden wieder Ihr Bestes - und das nicht nur im Sinne Ihrer Motivation einen wichtigen und verantwortungsvollen Beruf zu erlernen, sondern auch eine wertvolle Blutspende abzugeben. Wir danken allen für diese wertvolle Unterstützung der Blutbank des Universitätsklinikums.

MBFS auf der Jobmesse am 12.09.2020

Freier Eintritt für alle, die sich im Hinblick auf vielfältige Möglichkeiten ihrer beruflichen Zukunft informieren möchten. Zum 18. Mal können Sie sich von 10-16 Uhr in der Glashalle der Leipziger Messe von unterschiedlichen Unternehmen und Branchen beraten lassen.

Natürlich ist die MBFS ebenfalls "am Start": Von unseren Mitarbeitern erhalten Sie Informationen und Einblicke, was Sie in den verschiedenen Ausbildungsberufen im Gesundheitswesen am Universitätsklinikum Leipzig erwartet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, weitere Informationen erhalten Sie hier.​

MBFS erhält Zuwendungsbescheid "Digitale Schule"

Die zeitgemäße Digitalisierung der Schulen wird mit der Förderung "Digitale Schule" mit insgesamt 5 Milliarden unterstützt. Voraussetzung ist ein schulspezifisches Medienbildungskonzept, dass die Einbindung digitaler Medien und den daraus resultierenden pädagogischen Mehrwert darlegt.

Gerade im Hinblick auf die COVID-19 Pandemie wurde deutlich, welche Bedeutung diese Entwicklung haben kann.

Die MBFS konnte in enger Zusammenarbeit sowohl mit den Lehrenden aller Fachbereiche als auch mit dem Informationsmanagement des Universitätsklinikums Leipzig ein entsprechendes Konzept erstellen. Die Fördergelder, die in Sachsen von der Sächsischen Aufbaubank bewilligt werden, sind auf dieser Grundlage im Juli 2020 freigegeben worden. Wir freuen uns auf die Umsetzung des Konzepts!                       

Neuer Glanz in der MBFS

Die unterrichtsfreie Zeit wurde nicht nur für Maler-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten in den Räumlichkeiten der MBFS genutzt. Seit kurzen schmückt eine kleine aber feine Fotoausstellung in der Caféteriea und den angenzenden Fluren die Wände. Die Bilder wurden von einigen unserer Auszubildenen aufgenommen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese tollen Motive!

 

Beste sächsische Pflegeschülerin kommt von der MBFS

Beim Vorentscheid der "Deutschen Meisterschaft der Pflege" 2020 gewann unsere Schülerin der Krankenpflege Carolin Bauer für Sachsen! Wir drücken die Daumen für das Finale am 18./19. Juni in Berlin.​

Erste generalistische Ausbildung startet an der MBFS

Endlich war es soweit, die erste Ausbildungsklasse der generalistischen Pflege wurde am 2. März 2020 herzlich von der Schulleitung und den Vertretern des Universitätsklinikums Leipzig in Empfang genommen.

Die neue Ausbildung, in der die curricularen Inhalte von Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengefasst und kooridinert wurden, befähigt zur eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Versorgung und Betreuung von Menschen, Familien und Lebensgemeinschaften in allen Lebenssituationen.

Seit der Verabschiedung des neuen Pflegeberufegesetzes arbeiteten allen Beteiligten mit Hochdruck an der Realisierung des Ausbildungsganges und freuen sich nun auf die erste Umsetzung. Vier weitere Klassen für zukünftige Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen starten ab September 2020.

 

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JobPoint 2019

Der JobPoint des UKL am 23.11.2019 war aus Sicht der Medizinischen Berufsfachschule ein voller Erfolg. Knapp 750 Besucher konnten sich einen Einblick in die verschiedenen Fachbereiche verschaffen und Informationen über den Ausbildungs- und Berufsalltag sammeln. An dieser Stelle danken wir allen beteiligten Referenten, Fachbereichslehrern und Auszubildenden und freuen uns auf den nächsten JobPoint am 21.03.2020.

 

Europa Direkt - Schüleraustausch

Projekt​

An dieser Stelle wollen wir, Hannah und Katharina aus der Kinderkrankenpflege, Euch einen kleinen Einblick über unseren Schüleraustausch „Europa direkt“ geben und Euch täglich mit auf die Reise nehmen und unsere Eindrücke mit Euch teilen.

Vorab eine kleine Zusammenfassung, worum es in dem Projekt eigentlich geht:

Das Austauschprogramm ist so aufgebaut, dass sich jeweils 11 Schüler/Studierende der beteiligten Länder (Deutschland, Frankreich und Litauen) zu drei Terminen jeweils eine Woche treffen, so dass am Ende jeder einmal Gastgeber sein durfte und die anderen zwei Länder bereist hat. In der gemeinsamen Woche haben wir Gelegenheit, die anderen Gesundheitssysteme, die Ausbildung und natürlich die Kulturen kennenzulernen. Wir verbringen viel Zeit miteinander. Gesteuert und organisiert wird das alles vom Verein „Europa direkt“. Projektleiter und Dolmetscher sind immer anwesend und begleiten uns Teilnehmende. Eine einmalige Gelegenheit, die anderen Länder aus einer ganz besonderen Perspektive kennenzulernen.

Hannah Buddinger und Katharina T. Gückel (KK17b)

Im Namen aller deutschen Teilnehmer der MBFS Leipzig, wollen wir uns ganz besonders bei allen französischenAustauschschülerInnen, ihren LehrerInnen, allen Beteiligten und besonders Marc Pentecouteau, dem Directeur de l'IFSI-IFAS de Blois bedanken! Ihr und Sie habt und haben dem Begriff Gastfreundschaft eine ganz neue Bedeutung gegeben. Wir fühlten uns sehr freundlich und offen bei Euch und Ihnen aufgenommen und hatten eine großartige Zeit! Vielen, vielen Dank!

Auch bei der Organisation „Europa direkt" wollen wir uns ganz herzlich dafür bedanken, dass ein so erfüllender Austausch dieser Art überhaupt zustande kommen kann!

Danke an unsere Schulleitung Frau Heistermann und Herrn Seidel, an unsere uns begleitenden Lehrerinnen Frau Grötsch und in Abwesenheit Frau Petery - schön, dass Sie mit Ihrer positiven Energie dabei sind!  

Ein besondere Dank von Herzen an unsere Dolmetscherinnen Aglaé, Dalia und Anna, die für uns nicht nur Dreh- und Angelpunkt des gegenseitigen Verständnisses sind, sondern viel mehr repräsentieren: Ihr bereichert unsere trinationale Gruppe jede auf ihre Weise. Ihr tragt einen ganz beträchtlichen Teil für die Grundstimmung unseres Beisammenseins bei - Danke, danke, danke!

Und nun sagen wir:

Bis zum nächsten Mal in Litauen! À bientôt und Iki greito!

Die detaillierten Erfahrungsberichte aus Frankreich und Litauen finden Sie hier.

Kann man Lernen lernen? – Lernberatung an der MBFS

Mathematik, Deutsch oder Biologie - so heißen die Unterrichtsfächer an allgemeinbildenden Schulen. In der beruflichen Ausbildung ist es jetzt anders. Da heißen die Fächer oft nicht mehr Fächer, sondern Themen- oder Lernbereiche. Auch die Bezeichnungen der Themenbereiche ist jetzt anders: der Themenbereich 1 heißt z.B. Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten.

Vernetztes Denken wird von den Schülerinnen und Schülern an der Medizinischen Berufsfachschule von Anfang an erwartet. Vielen fällt das erst mal schwer. Neue und andere Lernkonzepte sind gefragt, um die Fülle an Lerninhalten effektiv und erfolgreich zu meistern. Hier hat sich ein Lehrerteam berufen gefühlt, den Schülern eine angemessene Unterstützung anzubieten. Seit September 2017 läuft das neue Angebot für alle.

Am Anfang der Ausbildung werden die Schüler in einem Seminar: „Lernen lernen" geschult. Es wird ein gemeinsamer Nenner gefunden. Beispielsweise wird im Seminar ausprobiert: wie geht eigentlich eine Gruppenarbeit? Erkenntnisse der Schüler sind dann oft: „Ach so geht das. Das ist ja viel effektiver als bisher in der Schule." Oder die „PQ4R-Methode" zum effektiven Erfassen eines Fachtextes. Das ist sehr wichtig, da sich das Lernen der Schüler nicht nur auf den Unterricht und die Informationen durch die Lehrer in der Schule beschränkt. Jeder ist für sein Lernen selbst verantwortlich. Lernen muss jeder selbst.

Für Schüler, die es dann noch genauer und auch individueller wissen wollen und an ihren persönlichen Lernkompetenzen arbeiten möchten, steht das Angebot einer individuellen Lernberatung zur Verfügung. Sieben engagierte Lehrer der Schule freuen sich darauf, die Schüler bei ihrem Lernen zu begleiten, zu beraten und zu unterstützen. Es können individuelle Beratungstermine vereinbart werden, bei denen individuelle Themen besprochen werden. Vielleicht ist einfach die optimale Lernmethode noch nicht gefunden, oder es gibt Probleme beim Zeitmanagement. Dieses Angebot wird auch schon rege angenommen. Wir bekommen viele positive Rückmeldungen.

Aber nicht nur für die Prüfungsklassen ist das Thema interessant. Ein effektives Lernen ist in jeder Phase der Ausbildung gefragt. Letztendlich ist jeder für sein Lernen selbst verantwortlich. Das Lernen an sich können wir nicht abnehmen, aber vielleicht kann eine andere Lernstrategie die eigene Zufriedenheit beim Lernen erhöhen.

Termine können unsere Schüler ganz einfach vereinbaren: eine kurze Mail genügt. Per E-Mail sind wir Lernberatungslehrer erreichbar. Wir freuen uns, wenn wir unseren Schülern weiterhelfen können.

 

Das Lehrerteam Lernberatung: Bianca Hünlich, Eveline Mutke, Jannicke Schickert, Elias Holzweißig, Hannelore Weidauer, Susanne Nebe und Kristin Heistermann.

Orthoptik?!? - Ein Tag auf der "therapie - Leipzig"

Vom 07.03. - 09.03.2019 hatten wir, als Schüler der Orthoptik, die Möglichkeit an der Therapiemesse in Leipzig mitzuwirken. Diese Arbeit zeigte uns die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit therapeutischer Berufe.

Jeweils zu zweit unterstützten wir die Mitarbeiter des Berufsverbandes Orthoptik e.V. an ihrem Stand. Dabei führten wir viele interessante Gespräche, wobei häufig die erste Frage lautete: „Was ist Orthoptik überhaupt?", „Hat das etwas mit Orthopädie zu tun? Oder mit Optik?".

Im Allgemeinen beschäftigt sich die Orthoptik mit der Diagnostik, Prävention und Therapie von Sehstörungen, welche das beidäugige Sehen beeinträchtigen. Orthoptist*innen sind spezialisiert auf motorische und neurologische Augenbewegungsstörungen, Schwachsichtigkeiten und arbeiten Hand in Hand mit Augenärzten zusammen.

Auf der Messe wurden viele neue Therapiemöglichkeiten, -geräte und -ansätze der verschiedenen Fachbereiche vorgestellt. Unter anderem die der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und der Neurologie. Weiterhin war es möglich, sich Vorträge über spezielle Krankheitsbilder anzuhören oder selbst an verschiedensten Kursangeboten teilzunehmen.

Um den Teilnehmern der Therapiemesse das Berufsbild der Orthoptik nahezubringen, ließen wir unserer Kreativität freien Lauf. Dazu bastelten wir verschiedene Brillen, welche unterschiedliche Augenerkrankungen oder Doppelbilder simulierten. Damit sollten die Besucher beispielsweise ein Paket aufgeben oder Überweisungsscheine ausfüllen. Dadurch wurden die Einschränkungen der Patienten für den Gesunden erlebbar und nachvollziehbar. Sowohl Teilnehmer als auch Therapeuten, besonders im Bereich der Ergotherapie, zeigten ein besonderes Interesse. Dabei wurden viele Fragen geklärt und einige Kontakte geknüpft. Vor allem im Bezug auf die Früherkennung und Prävention von Sehstörungen bei Kindern konnten wir die Interessenten sensibilisieren.

Zudem hatten wir die Möglichkeit, uns einen Überblick über die Therapiemesse zu verschaffen. Die Vielfalt des Angebotes und den Fortschritt verschiedenster Behandlungsmöglichkeiten begeisterte uns.  Durch interessante Gespräche, Vorträge und die Stände verschiedenster Fachrichtungen konnten wir unser medizinisches Wissen erweitern, vertiefen und die Wichtigkeit des interdisziplinären Arbeitens,  für unseren weiteren Berufsweg als Orthoptist*innen, vor Ort erleben.

Auszubildende der Orthoptik, Klasse O17 

Aktionstag - Menschenrechte "Wir sind bunt!"

Am Samstag, den 22.06.2019 veranstalteten Schüler aus unserer Medizinischen Berufsfachschule den Aktionstag "Wir sind bunt".

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Schüler werben für die Pflege

Die eigene Begeisterung für den Beruf gezeigt: Schüler werben in der Innenstadt für die Pflege

Der 1. Juni war ein warmer, sonniger Spätfrühlingstag. Viele Menschen zog es in die Leipziger Innenstadt. Eine kleine Gruppe junger Leute trug dabei auffällig bunte Würfel bei sich. Es waren Auszubildende des UKL, die an diesem Tag mit einer besonderen Aktion auf die Arbeit von Pflegenden aufmerksam machten. Die Gruppe bestand aus den Schülerinnen und Schülern der Gesundheits- und Krankenpflege Anne Fleischer, Mischa Mohr, Georgia Schmidt, Jessica Raabe Haut, Amon Just, Frauke Thöne aus der Klasse K19a und der Hebammenschülerin Tabea Below (alle Medizinische Berufsfachschule des UKL, MBFS) sowie BA-Studentin Verena Wagner. Sie hatten sich bereiterklärt, an dieser Aktion teilzunehmen und für ihren Beruf zu werben.

Am Zoo gestartet, zog die Gruppe als kleine Menschenkette mit den bunten Würfeln der UKL-Kampagne „Pflege ist…" über den Brühl in die Innenstadt ein. An markanten Punkten blieben sie stehen, bauten die Würfel zu einer kleinen Pyramide auf und begannen die Passanten anzusprechen. „Wir sind auf die Leute zugegangen und mit vielen kamen wir auch ins Gespräch", erzählt Verena Wagner, BA-Studentin und eine der freiwilligen Teilnehmerinnen. „Wir berichteten über die Arbeit von Pflegefachkräften am Universitätsklinikum Leipzig, über Ausbildungsmöglichkeiten und verteilten fleißig Flyer für den ‚JobPoint PFLEGE' am 14. Juni." Dabei hätten sie manche Menschen erst überzeugen müssen, dass man ihnen gerade wirklich nichts verkaufen möchte, erinnert sich BA-Studentin Verena lachend.
Angesprochen wurden alle Altersgruppen, nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene, denn oftmals kennen auch Eltern, Großeltern oder sonstige Verwandte und Bekannte jemanden, der sich vielleicht für einen Beruf oder für eine Ausbildung als Pflegefachkraft am UKL interessiert. Gut kamen auch die UKL-Traubenzuckerwürfel als Geschenk für ganz kleine Passanten an, denn der 1. Juni ist ja gleichzeitig auch der Internationale Kindertag. Die Resonanz war laut Verena Wagner überwiegend positiv.
„Die Aktion hat gezeigt, dass sich auch die ganz neuen Schülerinnen und Schüler von Anfang an einbringen können", meint Verena Wagner. Auch mal außerhalb des Klinikums und auch stations- und berufsübergreifend zusammenzuarbeiten, dies habe gut funktioniert. Was ihr besonders gefallen habe: „Die Schülerinnen und Schüler haben die Menschen, mit denen sie ins Gespräch kamen, ihre eigene Begeisterung für diesen Beruf spüren lassen." Für Schülerin Anne Fleischer war es wichtig, die Möglichkeit zu nutzen, kreativ auf den Pflegeberuf aufmerksam zu machen und für die Passanten ansprechbar zu sein: „Am Anfang fiel das Ansprechen noch schwer. Schließlich wollte man die Flyer nicht nur in die Hand drücken, sondern auch ins Gespräch kommen und erfahren, wie die Passanten sich den Pflegeberuf vorstellen. Am besten gelang das mit Humor", erinnert sich Anne.

Markus Bien

 

Werbung machen für einen spannenden Beruf: Junge Auszubildende des UKL zogen Anfang Juni mit den bunten Würfeln der Pflegekampagne durch die Leipziger Innenstadt und versuchten, mit Passanten ins Gespräch zu kommen (Foto: privat).

 

„Am besten gelang das Ansprechen mit Humor": Für MBFS-Schülerin Anne Fleischer (rechts) war die Aktion eine Gelegenheit,  kreativ auf den Pflegeberuf aufmerksam zu machen (Foto: privat).

Schüler lehren Schüler

Zwei Berufe, ein Team – ein Projekt der Auszubildenden Orthoptik und Hebammen 

Am 16.05.2019 haben Auszubildende der Medizinischen Berufsfachschule Leipzig in den Klassen der Hebammen und Orthoptisten des Ausbildungsjahrganges 2017 sich gegenseitig Vorträge ihres Berufsbildes vorgestellt. Die Wichtigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Medizin sollte dabei verdeutlicht werden. Das zeigte auch der Inhalt der Vorträge, welchen die Schüler durch eigene Recherche und den Lehrinhalt der Ausbildung erarbeitet haben.

 

Orthoptisten beschäftigen sich mit Fehlstellungen und Bewegungseinschränkungen der Augen und untersuchen vor allem Kinder. Der Vortrag befasste sich mit dem Thema „Sehentwicklung und Amblyopievorsorge". „Amblyopie, was ist das denn?", fragen sich jetzt wahrscheinlich die Meisten. Im Grunde ist die Amblyopie eine Schwachsichtigkeit eines  oder beider Augen, welche nicht im Zusammenhang mit bereits vorhandenen Augenerkrankungen stehen muss. Sie entsteht in der frühkindlichen Entwicklungsphase, in der das Auge das Sehen noch lernt. Durch verschiedene Ursachen jedoch wird dieser Entwicklungsschritt nicht weitergeführt. Wird die Schwachsichtigkeit zu spät oder gar nicht therapiert, kann der Seheindruck nie vollständig entstehen. Daraus resultiert eine eingeschränkte Berufswahl und es kann zu sozialer Abgeschiedenheit und psychischen Problemen führen. Daher ist die frühestmögliche Behandlung dieser Krankheit und eine Vorstellung beim Augenarzt mit Orthoptist sehr wichtig. In dem Vortrag wurde also auf die Wichtigkeit der Prävention hingewiesen. Um das Thema greifbar zu machen, durften die angehenden Hebammen selbst einmal ausprobieren, wie es ist, schwachsichtig zu sein. Dafür stellten die Orthoptik-Auszubildenden verschiedene Brillen zum Simulieren von einer Fehlsichtigkeit zur Verfügung. Dabei gab es viele interessante Eindrücke seitens der Hebammenschüler zu gewinnen und zeigte ihnen eindrucksvoll die Schwierigkeit, eine Sehstörung zu besitzen.

 

Der Fachvortrag der Hebammenauszubildenden war ein gänzlich anderes. Sie präsentierten den Ablauf der Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter, die kindlichen Entwicklungsschritte und einige angeborene Fehlbildungen. Mit vielen verschiedenen Methoden haben sie das Thema belebt und hochinteressant gestaltet. Auch ein sehr ernstes, wichtiges Thema haben die Schüler der Hebammen fachlich und ausführlich in Szene gesetzt, den plötzlichen Kindstod.

Dieses Projekt zeigte beiden Seiten, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche für eine erfolgreiche Behandlung  ist. Viele neue Fakten und Themen wurden diskutiert, nachgefragt und sich gegenseitig näher gebracht. Beide Klassen konnten Ihre Themen gut umsetzen, hatten Spaß bei der Präsentation und weckten das Interesse für den jeweils anderen Beruf und dessen Aufgaben. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Aufgabe das Ziel der Interdisziplinären Zusammenarbeit und das Kennenlernen beider Berufe definitiv erreicht hat.

Auszubildende der Orthoptik, Klasse O17

10. Leipziger Allerlei

​Im Rahmen der „10. Leipziger Allerlei" – einer Fortbildungsveranstaltung für MTRA (Medizinisch-Technische Radiologieassistenten) – hielt Fenja Bandermann, Auszubildende zur MTRA im dritten Ausbildungsjahr, am 25. Januar 2020 einen Vortrag mit dem Titel „Schneller, schonender, FLASH – Innovative Kardiodiagnostik in der CT". Für diesen Vortrag erhielt sie zusammen mit Luisa Füchsel, ebenfalls MTRA-Azubi im dritten Lehrjahr, beim Schülerkongress des 100. Deutschen Röntgenkongresses einen Nachwuchspreis.

Große Nervosität – bravourös unterdrückt

Wer ist nicht nervös, wenn man vor ca. 300  gestandenen Medizinisch-technischen Radiologieassistenten und – assistentinnen (kurz MTRA) einen Vortrag halten soll?

So ist es der Auszubildenden Fenja Bandermann gegangen. Auf Einladung der Vereinigung Medizinisch - Technischer Berufe hielt sie im Rahmen des 10. Leipziger Allerlei ihren Vortrag. Diesen hielt sie schon einmal auf dem 100. Deutschen Röntgenkongress in Leipzig 2019 vor zukünftigen MTRA´s. Dort wurde sie, gemeinsam mit ihrer Mitauszubildenden Luisa Füchsel, mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Ihre Nervosität war ihr, trotzdem sie allein vor dem Auditorium stand, nicht anzumerken. Sie hielt einen hervorragenden, systematisch und inhaltlich gut ausgearbeiteten Vortrag, der viel Anerkennung und Lob bekam.

Ich habe wieder einmal festgestellt, wir Leipziger müssen uns nicht verstecken, solange wir solche motivierten Auszubildenden haben. Herzlichen Glückwunsch! Weiter so! Alles Gute für die bevorstehenden Prüfungen.

Fachlehrerin Carmen Schneider

 

 

 

MBFS goes Digital

Im Rahmen des Digitalpakts, der Fördergelder im Hinblick auf die Ausstattung von Schulen mit moderner Lern- und Lehrtechnik bereitstellen soll, ist die medizinische Berufsschule in Anlehnung an das Leitbild des UKL bestrebt, ein entsprechendes Konzept zu erstellen.

Ziel unsere Schule ist es, den fachspezifischen Unterricht sinnvoll und zeitgemäß unter zu Hilfenahme digitaler Werkzeuge zu gestalten. Da die unterschiedlichen Berufsgruppen diverse Möglichkeiten und Ansprüche im Hinblick auf die medienpädagogische Arbeit haben, bedarf es einer engen Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und dem Schulträger.

Das Bewertungstool "SELFIE" der EU-Kommission, das eine Momentaufnahme des aktuellen Standes beim Einsatz digitaler Technologien im Unterricht widerspiegelt, wurde zum Ende des Jahres 2019 von der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und den Auszubildenden durchgeführt. Aufbauend auf die Ergebnisse befindet sich der Medienentwicklungsplan, der Voraussetzung für die Beantragung der Fördergelder ist, in der Entstehungsphase.

 

 

 

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