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Referenten & Künstler

Katharina Botzet (Pforzheim)
Freiberufliche Sopranistin und MusikpädagoginKatharina Botzet Portrait 2.jpg

Für die Sopranistin Anita Katharina Maria Botzet, die 1990 in Mönchengladbach geboren und in einer Großfamilie mit viel Musik aufgewachsen ist, war Singen schon immer ein wichtiges Element in ihrem Leben. Der Unterricht bei Johannes Klüser sowie erste Erfahrungen auf der Opern- und Konzertbühne prägten schließlich den berühmten Wunsch, das Hobby zum Beruf machen zu wollen. 

2011 ersang sich Katharina Botzet einen Studienplatz an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 2013 wechselte sie in die Klasse von Claudia Nüsse und schloss 2016 erfolgreich mit dem Bachelor ab. Zusätzlich erhielt sie wichtige Impulse durch Prof. Clemens Morgenthaler, Prof. Jan-Hendrik Rootering, Prof. Georg Nigl und Regina Dohmen, sowie auf Meisterkursen von Prof. Christiane Libor, Prof. Thomas Heyer und Wolfgang Klose.

Aktuell übt Katharina Botzet freiberuflich eine bunte Palette von Tätigkeiten rund um die eigene und fremde Sing- und Sprechstimme aus. Neben eigenen Engagements widmet sich die Sopranistin leidenschaftlich der Musikvermittlung, u. A. als Gesangslehrerin, Musikpädagogin der ZukunftsMusiker, Singleiterin der SingPause, sowie als Stimmbildnerin und Chorleiterin von Kinder-, Jugend- und Kirchenchören.

Das Motto der Sängerin, „Fühl mal, wie du klingst!" ist zugleich der Leitsatz ihrer mehrfach ausgezeichneten Initiative zur Entwicklung und Förderung gesangspädagogischer Angebote für Hörgeschädigte und Gehörlose.

Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry (Trier)

Lernforscherin, Motivationsforscherin, AutorinBrohm_Badry.jpg


Im Münsterland geboren und aufgewachsen, Studium Musik, Geschichte, Erziehungswissenschaft und Musikwissenschaft in Essen und Karlsruhe. Musikwissenschaftlerin mit musikpsychologischem Schwerpunkt (Promotion Karlsruhe 2000), wachsende Fokussierung auf Fragen der Motivation. Musiklehrerin sowie Lehrbeauftragte für Theorie der Motivation an der Universität Karlsruhe (KIT). Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Münster im Bereich Qualitätsentwicklung.

Trainer- und Beraterausbildungen (Management, Kommunikation, Marketing), Vertriebsmitarbeiterin bei einem Finanzdienstleister in Essen, Deutscher Trainerpreis des Bundesverbandes BaTB (2001) für das Kompetenzprogramm „Meisterwerker" in Ottobrunn bei München.

Ruf auf die Professur für Empirische Lehr-Lern-Forschung an die Universität Trier (2007).

Ruf auf die Professur für Schulentwicklung (W3) an die Universität Koblenz-Landau (2011) an den Campus Koblenz, Bleibeangebot der Universität Trier (angenommen). Seit 02/2014 Dekanin des Fachbereichs für Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Philosophie und Psychologie an der Universität Trier.

Ab 09/2017 Ausbildung in Positiver Psychologie in New York bei Dan Tomasulo, Jen Cory, Barbara Fredrickson, Robert Vallerand, Dan Lerner, Ryan Niemiec und Scott Barry Kaufman. 03/2018 Zertifizierung mit dem New York Certificate in Applied Positive Psychology (NYCAPP), NYC Open Center (NY, USA).

Seit 2011 Konzeption, Leitung und Umsetzung verschiedener Projekte im Bereich der Positiven Psychologie und Motivationsforschung. Seit 2016 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF). Ziel ist der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in organisationale Anwendungskontexte.

Zwölf Bände zu den Themen Motivation, Positive Psychologie und Positive Führung publizierte Brohm-Badry seit 2007, sie schreibt wissenschaftliche und anwendungsbezogene Beiträge, führt seit 2014 einen Wissenschaftsblog auf Spektrum der Wissenschaft und hält Vorträge auf Konferenzen, Kongressen, in Bildungsorganisationen und Unternehmen.

Michael Eimann (Halle/Saale)

Freischaffender MusikerMichaelEimann-02.jpg

Michael Eimann ist freischaffender Musiker. Er schreibt für Theater, Film, Orchester, Chöre/A-cappella-Gruppen. Als musikalischer Leiter der SLIXS wurde er 2013/14 beauftragt, für Bobby Mcferrin einen Chor aufzustellen und zu leiten sowie einige Arrangements für seine Europatour zu schreiben. Hierbei tauchte er auch als Sänger tiefer in die zauberhafte Welt der Circlesongs ein.

Christiane Fischer (Wien, Österreich)FI_3172_Christiane Fischer_Christian Fischer_April 2015.jpg

Leiterin der Singschule Wien, Dozentin an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien im Studiengang Master of Arts Education (MAE)

Christiane Fischer stammt aus Ravensburg (Deutschland). Sie studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Gesang, Oboe, Schulmusik und absolvierte ein Aufbaustudium an der Stuttgarter Opernschule. An der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen belegte sie das Aufbaustudium für Kinderchorleitung. 2010 schloss sie einen anderthalbjährigen Meisterkurs in Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner (Wien) erfolgreich ab.

Bis 2005 war Christiane Fischer Fachbereichsleiterin, Gesangslehrerin und  Leiterin des Heidelberger Kinder- und Jugendchores an der Musik- und Singschule Heidelberg und künstlerische Leiterin des Fränkischen Kinderchores. 2005 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. 2006 übernahm Christiane Fischer die Leitung der Singschule Wien und gründete die wienweiten Kinder- und Jugendchöre der Musikschule Wien. Als Dirigentin leitet sie jedes Jahr das große Festliche Singen der Musikschule Wien im Wiener Konzerthaus mit über 700 Kindern und Orchester. 2018 war Christiane Fischer mit dem Wiener MädchenChor erfolgreich auf einer Konzerttournee in bedeutenden Konzert- und Opernhäusern in China.

Sie ist Referentin bei Fortbildungen an pädagogischen Hochschulen und österreichischen Musikschulwerken, Jurorin bei nationalen und internationalen Gesangs- und Chorwettbewerben und in Fachgremien zum Thema Stimmbildung und Chorleitung mit Kindern und Jugendlichen tätig.

Prof. Dr. med. Michael Fuchs (Leipzig)I_20141128007419.jpg

Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig

Geboren 1968 in Leipzig. In der Jugend Mitglied des Thomanerchores Leipzig. Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig. Privates Gesangsstudium bei KS Christa Maria Ziese. Studienaufenthalte in Berlin (Charité) und Wien (AKH). Promotion und Habilitation zur Entwicklung der Kinder- und Jugendstimme. Nach einem Ruf auf eine Universitätsprofessur an die Universität Greifswald 2009 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und Verleihung der Hochschullehrerrechte an der Universität Leipzig.

Spezialisierte Betreuung von Sängern und Musikern mit Hör- und Stimmstörungen,  spezialisierte Betreuung der Kinder- und Jugendstimme. Weitere klinische und Forschungsschwerpunkte: Lehrerstimme, Kopf-Hals-Onkologie, zentrale Hörverarbeitung. Operatives Spektrum in der Phonochirurgie.

Umfangreiche nationale und internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit. Lehraufträge für Stimmphysiologie an den Hochschulen für Musik und Theater Leipzig und Weimar sowie an der Universität Halle/Saale. Medizinischer Schulleiter an der Berufsfachschule für Logopädie des internationalen Bundes in Leipzig. Sächsischer Landesarzt für Menschen mit Hör-, Sprach-, Sprech- und Stimmbehinderungen. Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, des Collegium Medicorum Theatri, der Voice Foundation und des Beirates des Arbeitskreises Musik in der Jugend. Gründer und Leiter der Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme, Herausgeber der Schriftenreihe „Kinder- und Jugendstimme". Präsident des Förderkreises Thomanerchor Leipzig.

Johannes-Zange-Preis der Nordostdeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie, Gerhard-Kittel-Medaille und Karl-Storz-Preis für akademische Lehre der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie. Verheiratet, ein Sohn.

Prof. Juan M.V. Garcia (Weimar)Garcia 2.jpg

Professor für Chor- und Ensembleleitung Pop/Jazz (HfM Weimar), Arrangeur und Gesangspädagoge

Der ehemalige Autodidakt Prof. Juan M.V. Garcia ist diplomierter Pop/Jazzsänger und Musikpädagoge, der mit dem Pop/Jazz-Vokalensemble „Klangbezirk" alle international renommierten Preise gewonnen hat. Zum Gesangs- und Musikpädagogikstudium in Leipzig kam ein Arrangementstudium bei Prof. Ralf Schrabbe, das den Weg in die Notenwelt weiter ebnete. Als Vokalarrangeur schreibt Prof. Juan M.V. Garcia seit einigen Jahren für Echo-Preisträger wie amarcord oder Calmus.

Mit den beiden Büchern „Head-Arrangements" und „Warm Up Arrangements" setzte er seine pädagogischen Schwerpunkte: Due Arbeit mit Autodidakten und  gefühlsbasiertes Musizieren im Pop/Jazz. 2017 folgte er dem Ruf der Hochschule für Musik „Franz Liszt" Weimar und widmet sich dort der Ausbildung zukünftiger Musiklehrer.

Als Workshopdozent gefragt, avancierte Prof. Juan M.V. Garcia zum festen Dozent in der Pop/Jazzchorleiterausbildung der Bundesakademie Wolfenbüttel und Vocalcoach des Bundesjugendjazzorchesters.

Prof. Juan M.V. Garcia lebt als Sänger, Lehrer, Songwriter und Familienvater in Halle/Saale.

Prof. Robert Göstl (Köln)robert göstl teatro del lago stivel velasquez bearb farbe 2015.jpg
Professor Kinderchorleitung/Singen mit Kindern, Hochschule für Musik Köln

Geboren 1969. Im Bereich Chor und Stimme zählt Robert Göstl zu den international gefragten Spezialisten. Er studierte Kirchenmusik und Chordirigieren unter anderem bei Roland Büchner und Jörg Straube. 10 Jahre war er musikalischer Leiter der Vorchöre der Regensburger Domspatzen. Eine umfangreiche Referenten-, Dirigenten- und Jurytätigkeit  bildet den Schwerpunkt seiner freiberuflichen Tätigkeit in Europa, Nord- und Lateinamerika sowie Asien. Seit 2008 Professor für „Singen mit Kindern" an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, vertrat er dort 2009-2013 auch das Fach Chorleitung. Von 2010 bis 2014 übernahm er die künstlerische Leitung des Deutschen Jugendkammerchors. Er ist künstlerischer Leiter des Kammerchores vox animata (www.vox-animata.de) und Mitglied im Artistic Council des europäischen Profichor-Netzwerks Tenso. Wichtig ist ihm neben all diesen Dingen die Erdung an der Basis durch die Leitung des Kinderchores und des gemischten Chores in seinem Heimatort Deuerling (www.singkreis-deuerling.de ). Als Autor hat er seine Erfahrungen in zwei gefragten Standardwerken niedergelegt („Singen mit Kindern" und „Chorleitfaden" Band 1 und 2 – alle bei ConBrio, Regensburg). www.robert-goestl.de

Prof. Jule Greiner (Berlin)Greiner.jpg

Musikpädagogin

Prof. Jule Greiner war von 1982 bis 2002 als Musikpädagogin im Elementarbereich an der Musikschule Kreuzberg tätig. Seit 1993 hatte sie einen Lehrauftrag für Elementare Musikpädagogik (EMP) an der Universität der Künste Berlin. In diesem Rahmen entstanden auch verschiedene Kooperationen mit dem Staats- und Domchor. 2002 bekam sie eine Professur für EMP und lehrt seitdem an der Hochschule Osnabrück. Seit den 80iger Jahren ist sie als Dozentin in der Fort- und Weiterbildung für Lehrer*innen und und Erzieher*innen tätig. In der Landesmusikakademie Berlin findet mittlerweile im siebten Durchlauf der mehrtägige berufsbegleitenden Lehrgang „Singen mit Kindern" statt, den sie gemeinsam mit Heike Linke leitet.

Jule Greiner ist Mitautorin verschiedener Werke zur EMP und schreibt regelmäßig in einschlägigen Fachzeitschriften.

Im Rahmen des Förderprojekts „Kunst und Spiele" der Robert-Bosch-Stiftung entwickelt und gestaltet sie gemeinsam mit der Educationabteilung und Musiker*innen des Rundfunksinfonieorchesters Berlin die Konzertreihe „Rapauke macht Musik" für Kinder von 3-6 Jahren, die 2017 den „netzwerk junge ohren-Preis"  für Musikvermittlung bekam. Derzeit coacht sie in diesem Kontext Musiker*innen der Kammerakademie Potsdam. 

Silke Hähnel-Hasselbach (Berlin)Hähnel_Hasselbach_neu.jpg
Dipl. Gesangspädagogin, Dipl. Sängerin für Musiktheater und/oder Konzert

Silke Hähnel-Hasselbach studierte Musikpädagogik an der Humboldt Universität zu Berlin und Gesangspädagogik sowie Sologesang bei KS Jutta Vulpius an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im Konzert-, Oratorium- und Liedgesang. Sie gestaltet Soloprogramme in verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen, die persönliche Reflexionen und Einblicke in Leben und Werke der Komponisten ermöglichen. Ihre Arbeit orientiert sich an der Gesangspädagogik nach Prof. Franziska Martienssen-Lohmann und ist inspiriert durch die mehrjährige Zusammenarbeit mit Prof. Kurt Hofbauer, Wien. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Atempädagogin nach Renate Schulze-Schindler. Schwerpunkte ihrer pädagogischen Arbeit liegen zum einen in der Ausbildung und Begleitung von Sängern, Schauspielern, Lehrern und Erziehern. Zum anderen betreut sie in der chorischen Stimmbildung Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre (u.a. Philharmonischer Chor, Humboldt Universität zu Berlin). An den Bundesakademien Wolfenbüttel und Trossingen ist sie langjährig als Dozentin in der Fortbildung von Chorleitern und Kinderchorleitern tätig. Sie konzipiert und gestaltet seit Beginn das Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme, Universität Leipzig, mit und ist Teampartner im Projekt „Kinderstimmen" der Berliner Kindergärten / City. Darüber hinaus engagiert sie sich als Jurorin im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert". Sie ist als Referentin und Workshopleiterin deutschlandweit zu den Themen Stimme und Stimmbildungsvermittlung tätig. Silke Hähnel-Hasselbach ist verheiratet und hat drei Kinder.

Dr. Christian T. Herbst (Wien, Österreich)Herbst.jpg

Stimmforscher und Gesangspädagoge, Department für Kognitionsbiologie, Universität Wien

Christian T. Herbst, Jahrgang 1970, ist ein österreichischer Stimmforscher. Nach dem Studium der Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg war er mehrere Jahre als Stimmbildner tätig, (u.a. Tölzer Knabenchor, Salzburger Domkapellknaben und Salzburger Landesmusikschule „Musikum"). Im Rahmen dieser Tätigkeit erwachte sein Interesse an der Physik und der Physiologie der Stimme. Geprägt von einem einjährigen Forschungsaufenthalt am Center for Computer Research in Music and Acoustics der Stanford University beschloss er, sich hauptberuflich der Stimmforschung zu widmen. Nach Abschluss des Doktorates in Biophysik (2012 bei Dr. Jan Švec, Universität Olmütz) war Christian Herbst am Bioacoustics Laboratory, Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien, sowie als post-doctoral researcher am Voice Research Laboratory, Department für Biophysik, Universität Olmütz tätig. Seit 2016 arbeitet er am Projekt "Comparative Biomechanics of Mammalian Sound Production", finanziert durch ein APART-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Christian Herbst ist Mitglied des advisory board der Voice Foundation, sowie editorial board member des Journal of Voice und von Logopedics, Phoniatrics and Vocology.

Im Rahmen der Untersuchung physiologischer Vorgänge im Kehlkopf des Sängers publizierte Christian T. Herbst mehrfach preisgekrönte Arbeiten in internationalen Journalen. Er entwickelte das phasegram, eine Methode zur Visualisierung von Chaos und chaos-nahen Phänomenen, und electroglottographic wavegrams, eine Visualisierungstechnik der Stimmlippenschwingung bei Sprache und Gesang. Als Leiter des Labors für Bioakustik am Department für Kognitionsbiologie, Universität Wien, führte er unter anderem Studien zur Physik der Stimmproduktion bei Säugetieren durch. In diesem Rahmen publizierte er eine Studie über den physikalischen Stimmproduktions-Mechanismus bei Elefanten im renommierten Science Journal.

Weblink: http://www.christian-herbst.org

Dr. Horst Hessel (Hannover/Magdeburg)Hessel.jpg

Research Manager Germany, Prokurist, Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG

Das Biologiestudium (Dipl.) und die Promotion erfolgten an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität zu Bonn mit den Themen olfaktorische Prägung und  Einfluss von Efferenzen auf die olfaktorische Wahrnehmung bei Säugetieren. Von 1992-1998 arbeitete Horst Hessel als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HNO-Universitätsklinik Köln und von 1998-2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HNO Universitätsklinik Magdeburg, Abteilung Experimentelle Audiologie und Medizinische Physik, in Kooperation mit dem Institut für Neurobiologie Magdeburg in mehreren grundlegenden tierexperimentellen Studien zum Thema CI und Hören. 2001 wechselte er zur Cochlear Deutschland GmbH & Co.KG als Klinisch-Technischer Spezialist, wurde 2004 Prokurist, leitete ab 2006 die Klinisch-Technische Abteilung und ist seit 2012 Research Manager und betreut Forschungsprojekte in Deutschland.

Ulrich Kaiser (Bremen)Kaiser.jpg
Chorleiter, Gesangspädagoge

Ulrich Kaisers Begeisterung für Chormusik reicht bis in seine Kindheit zurück: So wurde er in den Internatsschulen des Dresdner Kreuzchores und des Windsbacher Knabenchores umfassend musikalisch ausgebildet. Bekannt wurde der 1973 geborene Dresdner als Leiter des Neuen Knabenchores Hamburg (2003-2011), für den er das musikpädagogische Ausbildungskonzept „Vom Notenlesen zum Blattsingen" entwickelte. Anschließend hatte er bis 2017 die Leitung des MDR Kinderchores inne, der eine Spitzenstellung unter den Kinder- und Jugendchören Deutschlands einnimmt. Zahlreiche Konzerte sowie CD- und Fernsehproduktionen belegen die herausragende künstlerische Entwicklung des Chores unter Kaisers Leitung. Darüber hinaus verdeutlichten innovative Konzepte zur Programmgestaltung, Nachwuchsausbildung, Stimmbildung und Jungenpädagogik Kaisers besonderes pädagogisches Geschick in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Neben seiner Tätigkeit für den MDR leitete Ulrich Kaiser das Leipziger Vocalensemble, das durch seine erstklassigen Aufführungen Bachscher Kantaten und Oratorien sowie wiederentdeckter Werke der Barockzeit zum festen Bestandteil der Kirchenmusik an der Thomaskirche zu Leipzig gehört.

Im Juli 2018 übernahm Kaiser als leitender Kirchenmusiker den Bremer Knabenchor an „Unser Lieben Frauen" und knüpft damit an seine kirchenmusikalischen Wurzeln an.

Mike Körner (Aue)Körner.jpg

Assistenzarzt für HNO-Heilkunde HELIOS Klinikum Aue, Gesangspädagoge, Bassbariton

Mike Körner stammt aus Altenburg und erhielt seine sängerische Ausbildung bei Helga Dreßler. Weitere Impulse für seine künstlerische Entwicklung stammen von Noelle Turner, Elisabeth Bengtson-Opitz, Ruth Ziesak, Ulrich Eisenlohr, Volkmar Lehmann und Günter Philipp. Er entwickelte eine freiberufliche konzertante Tätigkeit in Deutschland und der Schweiz vor allem im kirchen- und kammermusikalischen Bereich. Seit 2002 widmet er sich intensiv der Gesangspädagogik und Stimmbildung seiner Schüler im Alter von 7 bis 80 Jahren zunächst an einer kommunalen Musikschule, später im eigenen Gesangsstudio. Seine SchülerInnen konnten mehrfach 1. Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" erringen und wiederholten damit seine eigenen Erfolge beim Wettbewerb.

Neben seiner unterrichtenden Tätigkeit begann und beendete er ein Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und arbeitet seit 2016 als Assistenzarzt für HNO-Heilkunde mit besonderem Interesse an Phoniatrie und Pädaudiologie. Eine Dissertation mit der Thematik des auditiven Diskriminationsvermögens ist in Arbeit und erste Ergebnisse daraus wurden bereits auf nationalen Fachkongressen vorgestellt.

Dr. Michael Kroll (Leipzig/Stadtroda)kroll foto.jpg

Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Asklepios Fachklinikum Stadtroda

Geboren 1970. Ausbildung zum Industriekaufmann/ Mercedes-Benz, Köln. Studium: 2 Semester Ökonomie in Witten/Herdecke. Humanmedizin in Düsseldorf, Irland, Südafrika. Facharzt für Psychiatrie/ Psychotherapie und für Kinderpsychiatrie (KJPP). Systemischer Coach (SG). Supervisor. Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Asklepios Fachklinikum Stadtroda. Stellvertretender ärztlicher Direktor.

Heike Linke (Berlin)Linke.jpg

Diplommusikpädagogin, Dozentin

Heike Linke arbeitet seit 1995 als freiberufliche Diplommusikpädagogin im Bereich  Elementare Musikpädagogik  an verschiedenen Berliner Musikschulen, nachdem sie bis 1994 Gesang studiert hat.

Durch ihr weiteres Studium der Elementaren Musikpädagogik an der UdK in Berlin und einer berufsbegleitenden Ausbildung zur Kinderchorleiterin an der Bundesakademie Wolfenbüttel rückte das Singen mit Kindern in einem Altersbereich von 3 bis 12 Jahren mehr und  mehr  in den Mittelpunkt Ihrer Arbeit. Sie sammelte viele Erfahrungen auf diesem Gebiet  während der Initiative „Singende Kindergärten" und den „Carusos".

Heike Linke  unterrichtet  außerdem an Berliner Schulen Kinderchöre und ist seit 2007 als Dozentin verschiedener Fortbildungen für Erzieher*innen und Lehrer*innen tätig. Gemeinsam mit Jule Greiner leitet sie seit 2011 an der Landesmusikakademie Berlin  einen mehrtägigen berufsbegleitenden Lehrgang „Singen mit Kindern" und bildet regelmäßig Kindergartenteams mit gleichem Schwerpunkt beim Projekt „Kita macht Musik" und „Klingende Kita" des Verbandes der Kunst – und Musikschulen im Bundesland Brandenburg fort.

Seit 2011 hat sie einen Lehrauftrag an der UdK im Bereich Schulmusik zum Thema „Kreative Kinderchorleitung und  Kinderstimmbildung".

Kleinere Projekte ergaben sich aus der Zusammenarbeit mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin bei der Durchführung von Kinderkonzerten und bei der Mitwirkung eines Workshops beim 8. Symposium „ Kinder singen" zum Thema Musik und Integration.

Maria Leistner (Leipzig)Leistner.jpg

Nachwuchsgewinnung für den Thomanerchor Leipzig und Singschule St. Thomas

Maria Leistner wurde 1981 in Suhl geboren. Sie wuchs in einer Musikerfamilie auf und absolvierte ihr Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau. Das anschließende FSJ im Hermann-Gocht-Haus, einem Wohnheim für gehörlose, mehrfach behinderte Menschen, prägt sie bis heute. Im Jahr 2006 schloss sie ihr Gesangsstudium bei Dirk Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig ab. In ihrer Diplomarbeit im Fach Musikpädagogik untersuchte sie die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten im Kontext einer Hörbehinderung. Während des Studiums arbeitete sie wiederholt im Hermann-Gocht-Haus in Zwickau und organisierte dort bis 2008 die Taubblindenarbeit.

In den Jahren 2006 bis 2012 war Maria Leistner Schülerin bei KS Prof. Kurt Moll in Köln. Mit ihm erweiterte sie ihr Repertoire um wichtige Partien des lyrischen Sopranfaches. Neben zahlreichen Opern- und Operettenabenden sang sie in Gastengagements an den Opernhäusern Leipzig, Halle/S. und Aachen. Konzerttätigkeiten im Konzert- und Liedfach runden ihr Repertoire ab.

Ebenso wie der künstlerische Bereich, interessierte sie die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. 2002 bis 2008 unterrichtete sie Stimmbildung beim MDR-Kinderchor, sowie im Kinderchor der Oper Leipzig. Seit 2005 ist Maria Leistner Gastdozentin des Rundfunkjugendchores und des Mädchenchores Wernigerode. Im Jahr 2006 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig für Musiktheater im Grundschulalter und Kinderstimmbildung. 2011 entstand die Verbindung zur Grundschule forum thomanum, in der sie als freie Mitarbeiterin szenische Projekte verwirklichte und die stimmbildnerische Arbeit unterstützte. Seit 2013 ist Maria Leistner an der Thomaskirche Leipzig angestellt. Dort leitet sie die Kurrende mit rund 90 Mitgliedern sowie die Singschule St. Thomas. Weiterhin ist sie für die Nachwuchsgewinnung des Thomanerchores an der Grundschule forum thomanum verantwortlich.

Prof. Dr. Ines Mainz (Leipzig)Ines.Mainz.jpg

Professorin für Musikpädagogik, Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig.

Nach dem Abitur studierte Frau Mainz Klavier mit Schwerpunkt Jazz, Klassik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Nach ihrem Staatsexamen war sie von 1984 - 1988 Repetitorin für Ballett an den Leipziger Theatern. Von 1988 - 1992 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik in Leipzig innerhalb eines Forschungsprojektes zur Hochbegabung. 1993 wurde sie zunächst Assistentin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Leipzig und im gleichen Jahr Assistentin für Musikpädagogik und Elementare Komposition an der Hochschule für Musik "Mozarteum" in Salzburg bei Prof. Dr. Rudolf Nykrin.

1997 promovierte sie zum Dr. phil. bei dem international bekannten Musikpädagogen und Begründer der polyästhetischen Erziehung, dem damaligen Rektor der Universität "Mozarteum" Prof. Dr. Wolfgang Roscher im Fach Musikpädagogik und bei Prof. Dr. Hans-Jörg Herber von der Universität Salzburg im Fach Psychologie zum Dr. phil. Im Jahr 2000 wurde Frau Dr. Mainz zur Professorin für Musikpädagogik an die Hochschule für Musik Nürnberg / Augsburg berufen und 2001 zur Professorin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

Die Arbeitsgebiete von Frau Mainz verbinden wissenschaftliche, künstlerische und pädagogische Bereiche. So beschäftigte sie sich mit der Entwicklung einer integrativen Klaviermethodik und hat eine umfassende dreibändige Klavierschule geschrieben, die beim Verlag Schott in Mainz erschienen ist. Sie setzt sich außerdem mit der Kreativitätsforschung auseinander und beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Kompositionsmethodik für Kinder. Für die Arbeit auf diesem Gebiet erhielt sie 1998 einen Preis vom Österreichischen Musikrat. Ihre wissenschaftliche Arbeit konnte Frau Mainz schon in verschiedenen Kursen und auf mehreren internationalen Konferenzen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz präsentieren.

Seit vielen Jahren schreibt sie zudem Theaterstücke für Kinder, die die Grundlage für thematisch unterschiedliche Konzertprogramme bilden. Als Autorin, Pianistin und Darstellerin hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Kaspar Mainz und einem eigenen Ensemble in vielen europäischen Ländern Kinder für klassische Musik begeistern können. Seit 2010 wird sie mit ihrem Ensemble vom Auswärtigen Amt und den entsprechenden Generalkonsulaten zu Konzerten vor allem in Osteuropa und Asien eingeladen. 2006 wurde das „Verrückte Orchesterkonzert", eine Komposition für zwei Darsteller und großes Orchester im Gewandhaus mit dem „Leipziger Sinfonieorchester" uraufgeführt und ist seitdem fester Bestandteil der Schulkonzerte. 2009 sind Dramaturgie und Komposition bei Edition Peters  in Leipzig erschienen.

Seit 2006 besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Cornelsen Schulbuch Verlagen in Berlin. 2009 erschien das neue Schulbuch für den Musikunterricht „Dreiklang 5/6", 2011 der „Dreiklang 7/8", 2013 „Dreiklang 9/10", 2017 „Dreiklang Sek II". Herausgegeben wurden diese Bände von Prof. Dr. Georg Maas von der Universität Halle und Prof. Dr. Ines Mainz. An allen Bänden war Frau Mainz auch als Autorin und Komponistin beteiligt.

Ebenso oblag ihr die Verantwortung für die wissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt „Jedem Kind ein Instrument" im Freistaat Sachsen. 2011 und 2012 wurden entsprechende Forschungsberichte dem Wissenschaftsministerium vorgelegt, die zu einer Fortsetzung des Projektes mit beigetragen haben.

Privatdozentin Dr. Julia Merrill (Frankfurt/Main)Mitarbeiter_Bild_Merrill.jpg
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Julia Merrill studierte Kirchenmusik und Sprechwissenschaft. Als Doktorandin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig beschäftigte sie sich mit neurowissenschaftlichen Aspekten des Singens und Sprechens und promovierte in der Kognitionswissenschaft. Nach Lehr- und Forschungstätigkeiten am Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, begann sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt sowie dem Institut für Musik der Universität Kassel. Ihre Habilitation erfolgte in der Musikwissenschaft zu einem Thema der Stimmästhetik, was die Beschreibung und Bewertung von Singstimmen beinhaltete. Außerdem umfassen ihre Forschungsinteressen ausgelöste ästhetische Emotionen durch Musik.

Jörg Meder (Leipzig/Wolfenbüttel)170331 J_Meder.jpg

Generalsekretär des Arbeitskreises Musik in der Jugend, Gambist und Violonist

Jörg Meder wurde in Hofheim am Taunus geboren. Er studierte zunächst Theaterpädagogik in Frankfurt am Main, anschließend Viola da gamba und Violone an den Musikhochschulen Hannover und Hamburg. Jörg Meder ist Gründer des United Continuo Ensemble und organsierte mit diesem Ensemble neben Konzerten eine Vielzahl größerer Projekte wie Musiktheater- und Opernproduktionen.

Als Gambist und Violonist konzertiert er außerdem regelmäßig mit Ensembles und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin. Sein Interesse an Jazzmusik brachte ihn zusammen mit Musikern wie dem Pianisten Michael Wollny, dem Saxophonisten Heinz Sauer und dem Gitarristen Werner Neumann. Etliche CD- und Rundfunk-Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

In szenischen Produktionen trat Jörg Meder unter verschiedenen Regisseuren und Choreographen auf wie Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich, Barbara Tacchini an der Staatsoper Stuttgart und Milo Momm beim Ekhof Festival Gotha.

Von 1991 bis 1996 leitete Jörg Meder Musik- und Theaterfreizeiten beim IAM Kassel, 1996 bis 1997 unterrichtete er Viola da gamba und Violone am Kodaly-Conservatory in Athen und an der Ionian-University Corfu, Griechenland sowie 2002 / 2003 bei der International Summer Academy of Early Music in Warschau, Polen. Von  2006 bis 2010 leitete Jörg Meder Workshops für Oper und Musiktheater an der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart.

Seit Oktober 2007 ist Jörg Meder Lehrbeauftragter für Violone und Streichbass des 17. Jahrhunderts sowie seit 2010 für Karrieremanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig. Von 2015 bis 2017 leitete er die VHS-Musikschule Bad Homburg und ist seit April 2017 Generalsekretär des Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ).

Dr. med. Sylvia Meuret (Leipzig)I_20141128007442.jpg

Oberärztin und stellv. Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig

Dr. Meuret arbeitet seit 2002 an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig. Nach dem Studium der Humanmedizin in Rostock und Leipzig erlangte sie 2001 ihre Approbation als Ärztin. Sie promovierte 2004 zur Qualität der Ösophagusersatzstimme nach Laryngektomie und legte 2007 die Facharztprüfung für Hals-, Nasen- und Ohren- Heilkunde ab. Im Herbst 2009 folgte die Anerkennung zur Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie, sowie die Ernennung zur Oberärztin und stellvertretenden Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie. In dieser Funktion betreut sie die phoniatrische und pädaudiologische Sprechstunde, sowie die Sprechstunde für implantierbare Hörgeräte. Hier liegt ihr besonderer Schwerpunkt in der Diagnostik und Therapie von Stimm-, Sing-, Sprach- und Schluckstörungen; sowie der Betreuung schwerhöriger Kinder. Sie etablierte die enge Zusammenarbeit mit der Kinderklinik als auch der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie zur interdisziplinären Betreuung von Kindern mit Trachealkanülen, Schwerhörigkeiten und Schluckbeschwerden. 

Norina Narewski-Fuchs (Leipzig)Narewski_Fuchs.jpg

Dipl.-Gesangspädagogin, Sängerin

Norina Narewski-Fuchs erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Schweriner Konservatorium und am Musikgymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" in Schwerin. Anschließend studierte sie in Leipzig Gesang bei Frau Prof. Heidi Rieß-Berthold und Kammersänger Helmut Klotz und schloss gleichzeitig ihr Studium als Diplom-Gesangspädagogin ab. Die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit über den Stimmwechsel bei Mädchen wurden auf mehreren internationalen Kongressen vorgetragen. Sie arbeitete als Stimmbildnerin u.a. am Kinderchor des Mitteldeutschen Rundfunks, an der Musik- und Kunstschule "Clara Schumann" Leipzig, beim Leipziger Kinder- und Jugendchor  "Löwenherz", sowie dem Jugendchor der Oper Leipzig. Beim ersten Bundeswettbewerb „Verfemte Musik" 2001 in Schwerin erhielt sie einen Sonderpreis.

Von 2001 bis 2008 war sie Gesangslehrerin an der Musikschule "Johann Sebastian Bach " in Köthen.

Sie ist als Lied-und Konzertsängerin und seit 2013 im eigenen Gesangs-Atelier als Pädagogin und auch als Malerin tätig. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

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Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig

Nach ihrer Gesangsausbildung in Detmold, Berlin und Hamburg führten sie Fest- und Gastverträge u.a. nach Hagen, Lübeck, Aachen, Neustrelitz, an das Festspielhaus Baden-Baden, die Opera de Massy in Paris und an die Hamburger Kammeroper. Vor allem aber als Konzertsolistin im In- und Ausland hat sie sich einen Namen gemacht und ist in diesem Bereich geschätzt. 

Sie war Dozentin für Gesang und Methodik am Hamburger Konservatorium, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der HMT Rostock. Zudem arbeitet sie als Dozentin für das Gesangspädagogische Zertifikat (GPZ) des Bundes Deutscher Gesangspädagogen.

Als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig ist sie hier auch verantwortlich für die gesangspädagogischen Studiengänge. 

Birke Peter (Leipzig)Peter.jpg

Klinische Sprechwissenschaftlerin (Dipl.), Sektion Phoniatrie und Audiologie des Universitätsklinikums Leipzig

Birke Peter studierte von 1992-1998 Sprechwissenschaft und Phonetik und Deutsch als Fremdsprache an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Während des Hauptstudiums erfolgte die Spezialisierung im Bereich Klinische Sprechwissenschaft. Seit 1998 ist sie als Sprechwissenschaftlerin im klinischen Bereich tätig, u. a. Universitätsklinikum Jena, Diakonie Weimar und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. 2001 erfolgte die Postgraduierung zur Klinischen Sprechwissenschaftlerin unter Supervision von Frau Dr. phil Susanne Voigt- Zimmermann. Ab 2009 Tätigkeit am Universitätsklinikum Leipzig, Sektion Phoniatrie und Audiologie.

Schwerpunkte der Klinischen Tätigkeit sind Diagnostik und Therapie von Dysphonien und Dysodien sowie von Sprachentwicklungsstörungen. Besonderes Interesse gilt dem Einsatz der Manuellen Therapie und Osteopathie bei Dysphonien und Dysodien innerhalb der Stimmübungsbehandlung.Die Vertiefung der Spezialisierung in diesen Bereichen erfolgte über die Ausbildung Manuelle Stimmtherapie bei Gabriele Münch, zertifizierte Weiterbildung Manuelle Therapie nach dem biokybernetischem Konzept, Laryngeal Manipulation and Osteopathy bei Jacob Liebermann, Kinäsiologisches Taping und Fortbildungen bei Prof. Eugen Rabine und Uwe Götz.

Eigener Gesangsunterricht seit 2006 ergänzt die stimmtherapeutische Arbeit.

Weitere Aktivitäten sind Lehr- und Vortragstätigkeiten. So zum Beispiel von 2009-2012 Lehrtätigkeit IB Medizinische Akademie Leipzig und seit dem Sommersemester 2013 Lehrauftrag am Lehrstuhl Sprechwissenschaft und Phonetik der Friedrich- Schiller Universität Jena.

Nils Ole Peters (Hannover)Peters.jpg

Sänger, Gesangspädagoge (Knabenchor Hannover)

Nils Ole Peters studierte in Hannover Schulmusik, Gesangspädagogik und Operngesang.

Als Künstler und Pädagoge legt er großen Wert auf stilistische Vielfalt und konzertiert als Bariton regelmäßig im klassischen und populärmusikalischen Bereich. Er war als klassischer Sänger an verschiedenen Theatern engagiert, u.a. am niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Mit der a-cappella-Gruppe MaybeBop, zu deren Gründungsmitgliedern er gehört, zählt er zu den Gewinnern des John-Lennon-Förderpreis Talent Awards. Mehrere Jahre war er als Synchronisator für Kindersendungen tätig. Seit 2016 tourt Nils Ole Peters mit VOCALITY – Vocal Jazz Band zusammen mit herausragenden Künstlern der Szene. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen aus dem klassischen und populären Bereich dokumentieren seine künstlerische Bandbreite.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Nils Ole Peters begeisterter Pädagoge: noch während seines Studiums betreute er als Stimmbildner den Landesjugendchor Niedersachsen. 2002 wechselte er als künstlerischer Mitarbeiter zum Knabenchor Hannover, der unter seiner stimmlichen Betreuung zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Auf Konzertreisen des Knabenchores tritt Nils Ole Peters regelmäßig auch als Orgel- und Klavierbegleiter auf.

Lehraufträge für Gesang führten ihn an die Hochschulen Bremen, Osnabrück sowie Hannover, wo er in der Schauspielabteilung der HMTM bereits seit 2003 unterrichtet. Regelmäßig gibt Nils Ole Peters Workshops im Bereich Stimmbildung und Stimmentwicklung, ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist hier der didaktische und gesangspädagogische Umgang mit dem Stimmwechsel von Knaben.

Seit 2016 ist er musikalischer Mitarbeiter bei der Capella St. Crucis (Hannover). Seit 2013 ist er Mitglied der Fachkommission für den Niedersächsischen Chorwettbewerb.

Nils Ole Peters ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Robert Richter (Leipzig)Richter.JPG

Logopäde / Stottertherapeut (ivs)

1964 geboren und aufgewachsen in Leipzig. Zunächst Ingenieur-Diplomstudium TU Dresden mit Abschluss 1990. Anschließend berufliche Tätigkeit im Bereich Umweltschutz und in einem Ingenieurbüro. Wechselte 2003 das Berufsfeld und arbeitet seit seinem Abschluss (2006) als Logopäde und zertifizierter Stottertherapeut (ivs) schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Stottertherapie. Seit 2006 gemeinsame Arbeit  mit Andreas Starke (Hamburg) in der Intensiven Intervalltherapie Stottern (VIERMALFÜNF) für stotternde Jugendliche und Erwachsen mit Teilnehmerinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. 2009 Lehraufträge zum Thema Stottern / Poltern, u.a. an der Universität Leipzig im Bereich Lehrerfortbildung und 2009 bis 2015 im Bereich der Logopädieausbildung an der Bernd-Blindow-Schule Leipzig. Seit 2011 Mitglied des Vorstandes der Interdisziplinären Vereinigung der Stottertherapeuten (ivs, Köln). 2012 und 2017 Mitorganisator und Projektleiter der Stotterkonferenzen der ivs.

In Fachvorträgen und Veröffentlichungen beschäftigt er sich seit mehreren Jahren mit dem Thema Hochstresserfahrung bei schwerem Stottern. 2014 schloss er eine berufsbegleitende Ausbildung zum Traumafachberater am Traumainstitut Leipzig ab. Er ist Mitautor des 2016 veröffentlichten Leitfadens Stottern des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVJK).

Prof. Bertold Schmid (Leipzig)Schmid.jpg

Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Ehrenpräsident Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen

Geboren in Ravensburg. Studien in an den Musikhochschulen in Stuttgart, München und Freiburg in den Fächern Schulmusik, Klavier und Gesang. Seit 1981 ist er als freiberuflicher Sänger tätig, der sich neben dem klassischen Repertoire in Oper, Lied und Oratorium auch der Neuen Musik verpflichtet fühlt.

Tourneen u.a. in Europa, Japan, Korea, Israel und Südamerika sowie Gastspiele bei bedeutenden Festivals wie „Warschauer Herbst", „Intern. Festival Bergen", „Weltmusiktage" „Festival Estival" weisen ihn als renommierten Oper- und Oratoriensänger wie auch als engagierten Liedinterpreten aus. Zusammenarbeit mit bekannten Dirigenten wie Leopold Hager, Gerd Albrecht, Frieder Bernius, Christian Arming, S. Bächli, K. Wildner.

Sein Engagement für die Musik unserer Zeit wird deutlich in zahlreichen Uraufführungen von Werken, die z.T. in Zusammenarbeit mit den Komponisten entstanden sind und deren Widmungsträger er ist. Rundfunk- und Schallplattenveröffentlichungen runden seine Tätigkeit ab. Neben seiner Sänger- und Lehrtätigkeit tritt er immer wieder als Initiator und künstlerischer Leiter ungewöhnlicher Konzertprojekte an die Öffentlichkeit.

Von 1989 bis 2003 lehrte er als Professor an der Musikhochschule in Dortmund und seit dem Wintersemester 2003 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig.Von 2003 – 2010 war Berthold Schmid Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen (BDG), der ihn im Jahre 2012 zu seinem Ehrenpräsidenten ernannte.

Matthias Schubotz (Leipzig)Matthias Schubotz Mai 2013.jpg

Leiter des musikalischen Profils der Grundschule forum thomanum, Konzertsänger, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Matthias Schubotz studierte nach seiner Zeit als Mitglied des Thomanerchores in Leipzig Gesang und Gesangspädagogik. Schon während des Studiums begann er, sich mit der Kinderstimme zu befassen und sammelte erste praktische Erfahrungen beim MDR Kinderchor. Weitere Aufgaben erwarteten ihn als Stimmbildner und musikalischen Assistenten beim Knabenchor der Jenaer Philharmonie sowie beim Stadtsingechor in Halle. Seit 2009 unterrichtet Matthias Schubotz an der Musikschule „Johann Sebastian Bach" in Leipzig im Projekt „SINGT EUCH EIN!", welches er inhaltlich mit entwickelte.  An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig unterrichtet er Gesang und Stimmbildung für Schulmusikstudenten.  Als  Leiter des musikalischen Profils an der Grundschule forum thomanum ist Matthias Schubotz seit 2011 tätig.  Neben seinen pädagogischen Tätigkeiten ist Matthias Schubotz als Konzertsänger aktiv und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble barock a.c.c.u.u.t.

Ulrike Sievert (Leipzig)Sievert_I_20161130022565.jpg

Klinische Sprechwissenschaftlerin (Dipl.), Sektion Phoniatrie und Audiologie des Universitätsklinikums Leipzig

Ulrike Sievert studierte Sprechwissenschaft und Phonetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie zeitweise Germanistik und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Seit ihrem Abschluss als Diplom-Sprechwissenschaftlerin 1999 arbeitet sie im klinischen Bereich. 2002 erfolgte die Postgraduierung zur Klinischen Sprechwissenschaftlerin unter Supervision von Frau Dr. phil. Susanne Thiel. Nach ihrem Berufseinstieg in der Leipziger Phoniatrie und der Arbeit in einer neurologischen Reha-Klinik folgte eine knapp zehnjährige Tätigkeit in der Phoniatrie Halle, bevor sie 2012 wieder in die Sektion Phoniatrie und Audiologie des Universitätsklinikums Leipzig zurückkehrte. Aktuelle Schwerpunkte der klinischen Tätigkeit sind die Diagnostik und Therapie von Dysphonien, Sprachentwicklungsstörungen sowie die Betreuung von Patienten mit Stimm- und Schluckstörungen nach Kopf-Hals-Operationen. Von 2002-2014 war sie zweite bzw. erste Vorsitzende des Deutschen Bundesverbandes Klinischer Sprechwissenschaftler.

Helmut Steger (Hirschberg/Bergstraße)Steger.jpg

Chorleiter, Stimmbildner, Komponist

Helmut Steger ist als Schulmusiker ausgebildet an der 
Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und an der Universität Heidelberg und war fast 20
Jahre als Schulmusiker in Süddeutschland tätig. Daneben leitete er verschiedenste 
Chortypen – Schulchor, Kammerchor,
Gesangverein,  Kantorei, Solistenensemble. Von 1985 bis 1997 
Leiter des Kinder- und Jugendchores "Ulmer Spatzen". Mit diesem zahlreiche Preise
bei Wettbewerben, Erst-
und Uraufführungen sowie Konzerttourneen in die USA, nach Japan, 
Großbritannien, Russland. Bei den Deutschen Chorwettbewerben 1998 und 2002 erhielt er mit dem 1995
gegründeten
Fauen-Kammerchor "cantus novus ulm" je einen zweiten Preis und einen Sonderpreis.

Mit dem Knabenchor der Stadt Halle, den er von 1998 bis 2003 leitete, ersang er
einen 1. Preis plus Sonderpreis in der Kategorie Knabenchöre beim Deutschen Chorwettbewerb 2002.

Für den AMJ, EUROPA CANTAT und andere Organisationen war er bei zahlreichen nationalen und internationalen Singwochen und Festivals als Dozent tätig sowie vielfach Juror bei deutschen und europäischen Chorwettbewerben. Mehr als 30 Jahre arbeitete er im Bundesvorstand des AMJ mit, von 2000 bis 2006 als dessen Vorsitzender. Helmut Steger lebt als freier Chorleiter und Dozent in der Region Heidelberg.

Rebecca Voss (Friesoythe, Oldenburg)Rebecca Voss.jpg

Musikpädagogin, Kirchenmusikerin

1966 in Löningen (Oldenburg) geboren, begann Rebecca Voss ihre musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren mit Blockflöten-, Klavier- und Orgelunterricht. Im örtlichen Motettenchor sang sie schon als Schülerin u.a. alle großen Bach-Oratorien und wurde auf diese Weise früh und dauerhaft von der Leidenschaft für das Chorsingen ergriffen. Ebenfalls als Schülerin begann sie ihre Tätigkeit als Kirchenmusikerin. An der UdK Berlin studierte sie Schulmusik mit dem Hauptfach Blockflöte. Gleichzeitig arbeitete sie stets als Kirchenmusikerin und blieb auch nach Abschluss des Studiums in der Kirchenmusik hängen. Hierbei widmete sie sich an ihren jeweiligen Stellen besonders der Arbeit in den von ihr gegründeten Kinder- und Jugendchören. Für diese Chöre schrieb sie zahlreiche Singspiele. Es folgte ein Masterstudium „Singen mit Kindern und Jugendlichen" bei Prof. Andreas Mohr in Osnabrück. 2011 wechselte sie in den Schuldienst, mittlerweile arbeitet sie an einer Förderschule mit den Förderschwerpunkten „Lernen und Geistige Entwicklung". Hier lernte sie den Einsatz von Gebärden in der Chorarbeit kennen und schätzen und hat 2016 für ein großes Chorprojekt in Bremen ein Konzept zum Einsatz von Gebärden entwickelt und mit mehreren Chören einstudiert. Rebecca Voss ist neben dem Schuldienst als Referentin für Kinderstimmbildung und Kinderchorleitung tätig und Autorin verschiedener musikpädagogischer Beiträge. Die Mutter einer erwachsenen Tochter lebt in Friesoythe (Oldenburg) und promoviert zurzeit an der Universität Vechta zum Thema „Intergeneratives Singen".

Prof. Sascha Wienhausen (Osnabrück)Wienhausen.jpg

Professor für Didaktik des Populären Gesangs, Hochschule Osnabrück
Dipl.-Gesangpädagoge, Dipl.-Sänger

Prof. Sascha Wienhausen schloss seine Ausbildung an der Musikhochschule Detmold als Diplomgesangspädagoge und mit Reifeprüfung im Konzert- und Oratoriengesang ab. Der Kontaktstudiengang Popularmusik und die Bühnenreife im Fach Musical komplettierten seine Ausbildung. Nach mehrfacher erfolgreicher Teilnahme an Gesangswettbewerben (1. und 2. Preis im Landeswettbewerb des VDTK/NRW und mehrfacher Finalist im Bundeswettbewerb Gesang; 2. Preis beim WDR-Grandprix) folgte sein erstes Engagement in „Jesus Christ Superstar" in Karlsruhe. Hauptrollen in „Linie 1", „Kuss der Spinnenfrau", „La cage aux folles", (Städtische Bühnen Münster) und die Produktion „Pirates of Penzance" (Dortmunder Opernhaus) folgten. Er war in der österreichischen Originalproduktion von „Elisabeth" (Theater an der Wien, Regie: Harry Kupfer) als Kaiser Franz Josef zu sehen und sang zahlreiche Hauptrollen in Opernproduktionen an der Wiener Mariahilferoper, als Mitglied der Pocket Opera Nürnberg, den Dankener Schlossfestspielen, den Tagen neuer Musik in Dresden und der Dortmunder Schubertiade. Konzertverpflichtungen führten ihn in den gesamten deutschsprachigen Raum. Als Musicalregisseur zeichnet er sich für zahlreiche Produktionen im deutschsprachigen Raum verantwortlich. Als Pädagoge ist Sascha Wienhausen national und international tätig. Neben umfassender Kenntnis des funktionalen Stimmtrainings ist er Certificated Master Teacher of Estill Voice Training sowie autorisierter Complete Vocal Technique Lehrender. Seit 2009 hat er eine Professur für den Bereich Pop- und Musicalgesang an der Hochschule Osnabrück inne. Von 2009 bis 2012 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Theater in Wien. Zusammen mit dem Bundesverband deutscher Gesangspädagogen entwickelte er den Lehrgang „Pädagogik des populären Gesanges (PPG)" und mit der Bundesakademie in Trossingen den Lehrgang „Popgesang" (BL Popgesang). Im Jahr 2011 wurde er in den Vorstand des Bundesverbandes deutscher Gesangspädagogen gewählt. Seit 2012 ist er Dekan des Institutes für Musik der Hochschule Osnabrück.

Ensembles

BACH – mit den Augen hören
Ein Konzertprogramm der Reihe SING AND SIGN

BACH - mit den Auggen hören.jpg 

Worte allein haben Kraft, Musik verstärkt diese Kraft, kommen dann noch die entsprechenden, wunderbar ästhetischen Gebärden hinzu, wird Musik plötzlich dreidimensional, was kraftvoller und intensiver nicht sein kann.

Neben ihrem Wirken als Konzertsängerin leitet die Sopranistin Susanne Haupt seit vielen Jahren Kurse, Workshops und Seminare zur Babyzeichensprache. Diese beruht auf der Deutschen Gebärdensprache (DGS), deren Gebärden der natürlichen Gestik entlehnt sind. Um beide Berufungen zu verbinden, entwickelte sie dieses Konzertprogramm, das die Sängerin zusammen mit namhaften Sängern/-innen und Instrumentalisten/-innen zur Aufführung bringt.

Die große Leidenschaft der Initiatorin gilt dem umfangreichen Schaffen Johann Sebastian Bachs, das einen wesentlichen Teil unserer Kultur ausmacht und auch Hörgeschädigten zugänglich gemacht werden soll. So werden einige seiner Werke kammermusikalisch musiziert, wobei das Gesungene simultan von den Sängern/-innen selbst mittels Gebärden verbildlicht wird. Dadurch müssen Hörgeschädigte ihre Aufmerksamkeit nicht zwischen Künstler/-in und Dolmetscher/-in teilen, was den Rezeptionsprozess erleichtert. Da die DGS einen anderen Satzaufbau und Grammatik als die Lautsprache aufweist, werden beim Singen lautsprachbegleitende und -ersetzende Gebärden (LBG / LEG) genutzt. Bei rein instrumentalen Parts visualisieren die Sänger/-innen die Parameter der Musik nonverbal.

Hörgeschädigten Konzertbesuchenden soll mit Hilfe der Gebärden die Musik und die theologischen Texte der aufgeführten Werke aufgeschlossen werden, denn Bachs einzigartige kirchenmusikalische Vokalwerke können auf besondere Weise einen Zugang zu geistlichen Inhalten schaffen. Der musikalische Aufbau von Bachs Kompositionen sowie die religiöse Bildsprache wird durch die Hinzunahme der Gestik sichtbar, der emotionale Gehalt verstärkt und visuell transportiert. Außerdem sollen damit Konzertbesuche weitestgehend barrierefrei ermöglicht werden.

Hörenden Konzertbesuchenden geben die Gebärden einen Einblick in die Zeichensprache hörgeschädigter Menschen. Sie erleben durch die Wirkungsverbindung der akustischen und visuellen Ebene die natürliche Einheit von Musik und Bewegung und eine Art räumliche Darstellung der Musik, in der Worte und Emotionen verstärkt und auf mehreren Sinnesebenen erfahrbar werden. Auch in der Ästhetik des Barock war Musik als Gesamtkunstwerk verwurzelt, was die „Rhetorik der Hände" einschließt, deren Gesten neben ihrer faszinierenden Schönheit, leicht verständlich sind und eine starke Aussagekraft besitzen.

Denn die Gebärdensprache, die auf den ganzen Körper zurückgreift, „ist eine emotionale Nuancen vermittelnde Ausdrucksform, der Lautsprache ebenbürtig, in mancher Hinsicht überlegen" (aus Oliver Sacks „Stumme Stimmen"). Sie ist, genau wie Musik, eine Sprache des Gefühls, da beide durch überoptimale Darstellung und überhöhte Wiedergabe dort, wo die Worte fehlen, verdeutlichen was wir ausdrücken wollen. Diese Sprache des Gefühls wird von Hörenden und Hörgeschädigten gleichermaßen verstanden, was Verbundenheit schafft und das Gemeinschaftsgefühl fördert, genau wie das gemeinsame Erleben eines solchen Konzertes. So soll nicht nur zwischen Komponist/in und Publikum vermittelt, sondern auch zwischen beiden Welten eine Verbindung geschafft und Perspektivwechsel gewagt werden.

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Susanne Haupt (Leipzig)
Sängerin, Stimmbildnerin, Kinderchorleiterin, Kursleiterin Babyzeichensprache und musikalische Frühförderung

Die Sopranistin Susanne Haupt, aufgewachsen in Kairo, Berlin und Dresden, genoss bereits in ihrer Kindheit eine umfassende musikalische Ausbildung in den Fächern Gesang, Klavier und Ballett. Nach ihrem Abitur an der Kreuzschule Dresden absolvierte sie ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater

„Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig bei Kammersängerin Prof. Regina Werner-Dietrich. Bereits während ihres Studiums sammelte sie in verschiedenen Hochschulproduktionen erste Bühnenerfahrung. Auf ein Soloengagement am Landestheater Altenburg folgte die langjährige Mitwirkung als Gast in verschiedenen Inszenierungen der Oper Leipzig und der Musikalischen Komödie.

Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht jedoch das Singen alter Musik. So konzertiert sie mit verschiedenen Soloprogrammen unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung. Als Konzertsolistin wird sie vor allem im Oratoriengesang engagiert. Dabei arbeitet sie mit renommierten Dirigenten/-innen und Klangkörpern zusammen. Ihr Wissen gibt sie als Stimmbildnerin des Universitätschores Leipzig und in privater Lehrtätigkeit weiter.

Neben ihrer regen solistischen Konzerttätigkeit leitet die Sopranistin seit Jahren Eltern-Kind-Kurse sowie Fachworkshops und Seminare zur Babyzeichensprache, die auf der Deutschen Gebärdensprache (DGS) beruht. Um beide Berufungen zu verbinden, entwickelt sie Konzertprogramme, in denen das Gesungene von den Sängern selbst mittels Gebärden verbildlicht wird. Es richtet sich sowohl an Hörgeschädigte als auch an Hörende. Da ihre große Leidenschaft Bachs Werken gilt, ist das Programm „BACH - mit den Augen hören" das erste der Konzertreihe

„SING AND SIGN", welches sie zusammen mit anderen namhaften Sängern und Instrumentalisten zur Aufführung bringt. Zudem gründet sie derzeit einen Gebärdenchor für Kinder, denn die musikalische Förderung von Kindern ist ihr ein wichtiges Anliegen. So arbeitet sie als Kinderstimmbildnerin des Projektes „Singt euch ein" der Musikschule

„Johann Sebastian Bach" Leipzig, leitet mehrere Kinderchöre und Kurse zur musikalischen Frühförderung und rief das Projekt „Oper für Kinder" ins Leben.

HörBänd

VOKALBUMS
Intelligente Musikcomedy

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HörBänd ist ein Unterhaltungsgarant, weil: Musikcomedy erster Güte.

Die Sieger des Deutschen Chorwettbewerbs 2018 in der Kategorie Vokalensembles Pop schreiben Innovation groß, schließlich sollte man Rechtschreibfehler stets vermeiden. Großgeschrieben werden außerdem Kreativität, Eigenkompositionen und Arrangements sowie Lach- und Ohrwurmgaranten.

Unfug perfekt verpacken, in der Musik und in den Moderationen, das ist HörBänds Marke. Damit verwandeln die fünf vielfach preisgekrönten Vollblut-Sympathen Alice, Friedemann, Joshua, Silas und Ohlsen das Publikum im Handumdrehen in einen Hexenkessel. Denn es gilt: Jedem Unfug wohnt ein Zauber inne.

Während des Konzertes geht es hoch her und die Selbstironiker beweisen im Kontakt zum Auditorium das Feingefühl eines edlen Einhorns. Neben hervorragenden Stilkopien und eingängigen Melodien begeistern die fabulosen Fünf meist witzig, mal nachdenklich mit Texten aus dem Leben über Dinge, die wert sind besungen zu werden. Automatisch ist das Repertoire somit fast ausschließlich deutschsprachig, während sich natürlich der ein oder andere Popsong in völlig neuem A Cappella-Gewand ins Konzertgeschehen verirrt.

Nach der Gründung im Frühjahr 2014 ist die Bänd als „wahrscheinlich weiblichste Boygroup der Welt" durchgestartet. Schon nach kurzer Zeit folgten Auszeichnungen und Publikumspreise auf verschiedenen Wettbewerben und Festivals, wie dem German Acappella Contest und dem renommierten Wettbewerb "Jugend kulturell" (beides 2015). Ebenso erhielt HörBänd 2015 beim Internationalen A Cappella Wettbewerb in Graz die magenta talent trophy.

Im Frühjahr 2016 feierten die Hannoveraner Premiere ihres zweiten Programms "Drünter & Druber" im Stadttheater Minden. Nach diesem Erfolgsprogramm wurde im Sommer 2018 logisch daran anschließend „Dümmer geht ümmer" aus der Taufe gehoben.

SignSongs – der Gebärdenchor des Berufsbildungswerkes LeipzigSignSongs.jpg

Der Gebärdenchor des Berufsbildungswerkes Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte wurde 1996 von Auszubildenden des Fachbereiches Zahntechnik gegründet. Seit dieser Zeit hat die Gruppe unter der Leitung der Gebärdensprachdolmetscherinnen Claudia Winkler und Bianca Klein ca. 80 Titel einstudiert, anfangs in LBG (Lautsprachbegleitender Gebärde), seit vielen Jahren fast ausschließlich in DGS (Deutscher Gebärdensprache). Der Gebärdenchor möchte gehörlosen Zuschauern die Texte von deutschen und englischen Liedern zugänglich machen und hörenden Zuschauer zeigen, wie gut die Gebärdensprache als künstlerisches Ausdrucksmittel genutzt werden kann. Im Gebärdenchor üben wöchentlich etwa 20 Auszubildende und ehemalige Auszubildende des BBW Leipzig sowie einige externe Gäste. Etwa die Hälfte der Chormitglieder benötigt die Gebärdensprache zur Kommunikation.

Seit 1999 tritt der Gebärdenchor bei allen wichtigen Veranstaltungen im BBW Leipzig auf, z. B. beim Neujahrsempfang, bei der Begrüßung der neuen Lehrlinge, beim Tag der offenen Tür oder beim Schuljahresabschlussgottesdienst. Immer mehr Anfragen erreichen die Gruppe aber auch von anderen Veranstaltern. Da für die Mitglieder des Chores Schule, Berufsausbildung und Arbeit an erster Stelle stehen müssen, kann nur etwa die Hälfte dieser Einladungen angenommen werden.

Zu den wichtigsten Auftritten des Gebärdenchores außerhalb des BBWs zählen:
2000 mehrere Veranstaltungen auf der EXPO in Hannover
2001 Auszeichnung mit dem Jugendkunstpreis Sachsen (im Sächsischen Landtag)
2003 Händel-Halle in Halle/Saale (in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau)
2003 Gustav-Heinemann-Haus in Bonn (festliche Wiedereröffnung)
2007 Kongress Christlicher Führungskräfte in Leipzig (Neue Messe, 2.000 Zuschauer)
2007 Deutscher Evangelischer Kirchentag in Köln (sechs Auftritte, einmal 7.000 Zuschauer)
2008 Auftritt bei Chorfestival in Trondheim (Norwegen)
2010 Ökumenischer Kirchentag München (diverse Auftritte)
2011 Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dresden; Landesgartenschau Großenhain
2012 Landesgartenschau Löbau
2013 Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg (diverse Auftritte)
2014 Uraufführung „Bach und Mime" – Markuspassion mit dem Gewandhauschor Leipzig
2015 Markuspassion im Gewandhaus und in Stelzen; Gottesdienst Inklusive Leipzig; Tag der Begegnung; Campusfest Universität Leipzig; Treffen gehörloser Katholiken in Dresden
2016 100. Katholikentag Leipzig auf zwei Bühnen; Bachfest Leipzig
2017 Konzert beim „Kirchentag auf dem Weg" auf dem Leipziger Markplatz
2018 Neujahrsempfang des Sächsischen Ministerpräsidenten in Dresden

Viele Male hat der BBW-Gebärdenchor das Leipziger Stadtfest eröffnet, mehrfach hat er den Adventsempfang der Arbeitsagentur Leipzig umrahmt, zwei Mal war er Gast im Bundesgesundheitsministerium in Berlin.

Veranstaltungsort: Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Grassistraße 8
04107 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 21800
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