Sie sind hier: Skip Navigation LinksLeipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme Referenten & Künstler

Referenten & Künstler

​Ensemble und Künstler

Mädchenchor PLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg (Leitung: Virginie Ongyerth)

 

Der MädchenchorPlus der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg ist Teil der Ausbildung der Musischen Vertiefung des Gymnasiums. Schwerpunkt der Vertiefung ist die chorische Ausbildung. Voraussetzung für die Aufnahme in die Vertiefung ist das Bestehen einer Eignungsprüfung. Die Ausbildung enthält ein breites Fächerangebot von praktischen Fächern wie Chor, Chorische Stimmbildung, Einzelstimmbildung und Klavierunterricht. Daneben erlangen die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse und Kompetenzen in den Bereichen Musiktheorie, Gehörbildung, Musikgeschichte und Musikanalyse. In der Kursstufe differenziert sich die Ausbildung neben den musiktheoretischen Fächern in eine begabungsdifferenziertere Förderung. Dabei stehen den Schülerinnen und Schülern die Fächer Vokalensemble, Instrumentalensemble, Gesang, Klavier klassisch oder popular, Klavier vierhändig u.a. zur Option. Darüber hinaus gehören vielfältige Präsentationsmöglichkeiten zur Ausbildung in der Vertiefung, sei dies im Rahmen von nationalen und internationalen Wettbewerben oder von Konzerten im In- und Ausland. Nicht wenige Absolventen der Musischen Vertiefung sind heute als Chorleiter, Solosänger, Orchestermusiker, als Kirchenmusiker, als Schulmusiker sowie in medienjournalistischen Berufen unterwegs und belegen den hohen künstlerischen Anspruch der Musischen Vertiefung des Markkleeberger Gymnasiums.

Im MädchenchorPlus (gleichstimmiger Chor) singen in der Regel die Mädchen der Klassenstufe 8 und 9 sowie die Jungen, die sich noch nicht im Stimmwechsel befinden.  Das Repertoire umfasst zwei- bis sechsstimmige Literatur für Frauenstimmen vom Barock bis zur Moderne, die entsprechend altersspezifisch ausgewählt wird und a cappella als auch instrumental begleitet sein kann. Der Chor stellt sein Können in eigenen Konzerten aber auch in gemeinsamen Auftritten mit anderen Chören dar. In Abständen nimmt der Chor an nationalen und internationalen Chortreffen, Musikfestivals und Chorwettbewerben teil. Der Chor wurde bis 2016 zwei Jahrzehnte lang von Detlef Ay, Chorleiter und Stimmbildner an der RHS Markkleeberg, geleitet. Er begleitet den Chor noch heute als Stimmbildner und Korrepetitor. In seiner Zeit als Chorleiter nahm der Chor an zahlreichen Wettbewerben erfolgreich teil, u.a. am Erwitter Kinder- und Jugendchorwettbewerb (mehrfach 1. Preisträger). Seit 2017 singt der Chor unter der Leitung von Virginie Ongyerth. Seit 2018 ist er 1. Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs (Freiburg) in der Kategorie „Kinderchöre bis 16 Jahren." Im vergangenen Jahr unternahm der Chor gemeinsam mit dem Kinderchor der Schule eine Chorreise nach Lübeck/Travemünde.

Virginie Ongyerth

Virginie Ongyerth (*1980) studierte an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" Schulmusik, Elementare Musikpädagogik und Klavierpädagogik sowie an der Universität Leipzig Germanistik.

Seit 2009 unterrichtet sie die Fächer Musik und Deutsch an der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg. Im Jahr 2017 übernahm sie die Fachleitung des musisch-künstlerischen Bereichs der Schule. Erfahrungen auf dem Gebiet der Chorleitung sammelte Virginie Ongyerth unter anderem mit der Leitung mehrerer Vokalensembles, der Nachwuchsgruppe des GewandhausKinderchores sowie mit dem Leipziger Jazzchor Chornfeld (3. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2018). Im Jahr 2016 übernahm sie die Leitung des MädchenchorPlus der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg.

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​"Die Musicalische Rüstkammer" (Leipzig, 1719): Populäre Arien und heitere Geschichten aus dem barocken Leipziger Opernhaus
Jan Kobow - Tenor
PD Dr. Michael Maul - Moderation (Intendant des Bachfestes Leipzig)
United Continuo Ensemble:

 
© Bernd Bodtländer

Das Manuskript „Die Musicalische Rüstkammer" galt bislang als eine Sammlung von französischen Tänzen, die angeblich mit deutschen Texten parodiert worden wären. Als eine der ganz wenigen überlieferten Liederanthologien Mitteldeutschlands aus dem frühen 18. Jahrhunderts und als einzige bekannte Leipziger Provenienz wurde sie als Vorbild für Sperontes' Singende Muse an der Pleiße angesehen. Wie sich nun aber herausstellte, handelt es sich bei der Musicalischen Rüstkammer um sehr viel mehr, nämlich um das zentrale Relikt der frühen Leipziger Operngeschichte, um ein Liederbuch, das gewissermaßen die ‚Ohrwürmer' aus dem örtlichen Opernhaus (existierte von 1693 bis 1720) vereint und ein Abbild des bürgerlichen Musizierens in Leipzig um 1720 liefert. Es überliefert die frühsten bekannten Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Johann David Heinichen, Gottfried Heinrich Stölzel, Johann Friedrich Fasch und Melchior Hoffmann.

Vieles deutet darauf hin, dass die Zusammenstellung der „Musicalischen Rüstkammer" das Werk eines Leipziger Stadtpfeifers ist. Wahrscheinlich, um als Alleinunterhalter bei Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten aufwarten zu können, legte er sich die Sammlung an und transkribierte dafür die Ohrwürmer des örtlichen Opernhauses für ein Harfeninstrument. Und auch wenn die Stücke bei diesem Vorgang teils vereinfacht, teils minimal verändert wurden, erlauben die Harfentranskriptionen es doch, auf ihrer Basis die gänzlich verloren geglaubte Musik des ältesten bürgerlichen Opernhauses Mitteldeutschlands wieder hörbar zu machen.

Mit der Wiederaufführung der Musicalischen Rüstkammer kommt es nach 300 Jahren ihrer Veröffentlichung zur neuerlichen Premiere von mehreren Dutzend wiederentdeckter Leipziger Opernarien. Daneben enthält die Sammlung die seinerzeit beliebtesten Barocklieder, kurzum: dasjenige, was die Leipziger Studiosi just in den Jahren vor Johann Sebastian Bachs Ankunft auf den Gassen, in den Kaffeehäusern und in den Schenken sangen. Und so überrascht es kaum, dass die in der Sammlung vereinten Stücke eben von jenen Themen handeln, die damals und zu allen Zeiten die Hauptgesprächsthemen in den Wirtshäusern waren, nämlich Wein, Weib und Gesang.

„Man könnte sich für dieses Repertoire keinen besseren Interpreten als den Tenor Jan Kobow wünschen, dessen komödiantisches Talent den Arien erst die rechte Würze verleiht, der aber bei so manchem Liebesschwärmen auch den nötigen Schmelz beizugeben versteht. Das United Continuo Ensemble sekundiert pfiffig und gertenschlank." aus: Musik an sich, 2011

Jan Kobow - Tenor
 

 
© Bernd Bodtländer

Der in Berlin geborene Tenor Jan Kobow ist der Musikwelt seit seinem ersten Preis beim Leipziger Bachwettbewerb 1998 ein Begriff und hat sich seitdem insbesondere als Interpret von Barockmusik international einen Namen gemacht. Einladungen in viele Länder zeugen davon, u. a. von Masaaki Suzuki, John Eliot Gardiner, Sigiswald Kuijken, Philippe Herreweghe, Nicolaus Harnoncourt, Lars Ulrik Mortensen, Frans Brüggen, Jos van Immerseel, Philippe Pierlot etc. Jan Kobow hat als Solist bei ca. 100 CD-Aufnahmen mitgewirkt und schon neun Soloalben aufgenommen, darunter die drei Liederzyklen Schuberts, aber auch Lieder von Mendelssohn, Seckendorff, Johann Krieger, Carl Loewe, John Dowland sowie weitere Schubertlieder. Auch viele Standardwerke wie die Schöpfung, Jahreszeiten, Bachs Weihnachtsoratorium, Johannespassion und h-Moll-Messe liegen teilweise schon in unterschiedlichen Versionen auf CD vor. Jan Kobow ist bei diversen Barockopernproduktionen aufgetreten, u. a. im Theatre de la Monnaie in Brüssel oder im New Yorker Lincoln Center. Besonders beliebt beim Publikum ist er in Buffo-Partien, was seine Einspielung der Operette Die Blaue Mazur von Léhar dokumentiert oder auch Ariadne von Conradi. Als Liedsänger ist er immer wieder sehr gefragt. Auch als Ensemblesänger hat er einen hervorragenden Ruf und ist Gründungsmitglied des Vokalensembles Die Himlische Cantorey. In seinem Wohnort Schloss Seehaus ist er Gastgeber einer kleinen Konzertreihe und gibt sein sängerisches Wissen bei Meisterkursen weiter.

Privatdozent Dr. habil. Michael Maul - Moderation

 
© Gert Mothes

PD Dr. habil Michael Maul, *1978 in Leipzig, Senior Scholar in der Forschungsabteilung des Bach-Archivs, wurde 2006 mit einer Arbeit  über die "Barockoper in Leipzig (1693–1720)" promoviert und 2013 mit einer Monographie zur Geschichte der Leipziger Thomasschule habilitiert. Seit 2015 ist Maul Programmchef, seit Mai 2018 Intendant des Bachfestes Leipzig. Gastprofessuren führten ihn in den letzten Jahren an die Johns Hopkins University Baltimore und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Er ist Mitglied im Vorstand der Neuen Bachgesellschaft, im Präsidium von MBM Mitteldeutsche Barockmusik e.V. und Chair von Bach Network. Maul ist Autor von drei preisgekrönten Büchern und circa 70 Aufsätzen zur Musikgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts und speziell über J.S. Bach. Schlagzeilen machte Maul u.a. mit den Entdeckungen der ältesten erhaltenen deutschsprachigen Oper (Johann Sebastiani, Pastorello musicale, Königsberg 1663), der unbekannten Bach-Arie »Alles mit Gott und nichts ohn' ihn« BWV 1127 (im Jahr 2005) und der frühesten Notenhandschriften Bachs. Ein wichtiges Anliegen ist ihm die anschauliche Vermittlung aktueller musikwissenschaftlicher Forschung an ein breites Publikum in Form von Gesprächskonzerten und Radiosendungen: regelmäßig in seiner Sendereihe „Universum JSB" auf Deutschlandfunk Kultur. Maul hält weltweit Vorträge und Workshops zu Themen rund um J.S. Bach. Für das Konzept des außerordentlich erfolgreichen Bachfestes 2018 wurde er als »Persönlichkeit des Jahres, die sich im besonderem Maße um den Tourismus in der Stadt verdient gemacht hat«, mit dem Tourismuspreis der Stadt Leipzig auszeichnet.

Sebastian Krumbiegel

 
 © Enrico Meyer

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Referenten, Workshopleiter, Gesprächspartner, Konzeptionsteam:

Daniala Buse
Life Kinetik Master Trainerin
 

 

Daniela Buse, geb. 1976, verheiratet, eine 14-jährige Tochter.

Nach der kaufmännischen Berufsausbildung zur Bürokauffrau, war sie 4 Jahre bei BMW in Neubrandenburg im Vertrieb tätig.

Sie leistete vom September 2001 bis Januar 2015 Dienst in der Bundeswehr, in der Truppengattung der Panzergrenadiere. Zuletzt diente sie im Ausbildungskommando in Leipzig. Als Hauptfeldwebel und Berufssoldat, hat sie Anfang 2015 im Rahmen des Reformbegleitgesetzes, die Bundeswehr auf eigenen Wunsch verlassen.

Seitdem ist sie als Life Kinetik Trainerin selbstständig tätig und seit Anfang letzten Jahres führt sie als MASTER-Trainerin auch Trainerausbildungen im Auftrag der Cinderella GmbH durch.

Neben den regionalen Life Kinetik Kursen, führt sie Life Kinetik Präsentationen in Unternehmen und Behörden in der gesamten Bundesrepublik durch.

Ihr besonderes Engagement gilt aber der Generation von morgen, unseren Kindern, indem sie sich verstärkt in Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen für die Life Kinetik Ausbildung von Lehrern und Erziehern einsetzt.

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PD Dr. med. habil. M. Döhnert (Leipzig)
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt und stellv. Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinikum Leipzig

 

Geboren 1969 in Wurzen bei Leipzig. Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig von 1991 bis 1997. Anschließend bis 2006 Facharztausbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater in Leipzig, Erfurt, Weimar und Zürich. 1999 promoviert zum Thema Stressbelastung pflegender Angehöriger. Seit 2006 Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. 2016 habilitiert zu neurophysiologischer Forschung mit Kindern und Jugendlichen mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und Depressiven Erkrankungen. In diesen Bereichen liegen auch die wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (DGKJP). Seit 2008 in Leipzig Oberarzt und seit 2009 stellvertretender Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Verheiratet und zwei Töchter.

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​Prof. Dr. med. Michael Fuchs (Leipzig)

Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig

 

Geboren 1968 in Leipzig. In der Jugend Mitglied des Thomanerchores Leipzig. Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig. Privates Gesangsstudium bei KS Christa Maria Ziese. Studienaufenthalte in Berlin (Charité) und Wien (AKH). Promotion und Habilitation zur Entwicklung der Kinder- und Jugendstimme. Nach einem Ruf auf eine Universitätsprofessur an die Universität Greifswald 2009 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und Verleihung der Hochschullehrerrechte an der Universität Leipzig.

Spezialisierte Betreuung von Sängern und Musikern mit Hör- und Stimmstörungen, spezialisierte Betreuung der Kinder- und Jugendstimme. Weitere klinische und Forschungsschwerpunkte: Lehrerstimme, Kopf-Hals-Onkologie, zentrale Hörverarbeitung. Operatives Spektrum in der Phonochirurgie.

Umfangreiche nationale und internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit. Lehraufträge für Stimmphysiologie an den Hochschulen für Musik und Theater Leipzig und Weimar sowie an der Universität Halle/Saale. Medizinischer Schulleiter an der Berufsfachschule für Logopädie des internationalen Bundes in Leipzig. Sächsischer Landesarzt für Menschen mit Hör-, Sprach-, Sprech- und Stimmbehinderungen. Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, des Collegium Medicorum Theatri, der Voice Foundation und des Beirates des Arbeitskreises Musik in der Jugend. Gründer und Leiter der Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme, Herausgeber der Schriftenreihe „Kinder- und Jugendstimme". Präsident des Förderkreises Thomanerchor Leipzig.

Johannes-Zange-Preis der Nordostdeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie, Gerhard-Kittel-Medaille und dem Karl-Storz-Preis für akademische Lehre der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie. Verheiratet, ein Sohn.

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​Prof. Juan M.V. Garcia (Weimar)

Professor für Chor- und Ensembleleitung Pop/Jazz (Hochschule für Musik Weimar), Arrangeur und Gesangspädagoge

 

Der ehemalige Autodidakt Prof. Juan M.V. Garcia ist diplomierter Pop/Jazzsänger und Musikpädagoge, der mit der Pop/Jazz-Vokalensemble „Klangbezirk" alle international renommierten Preise gewonnen hat. Zum Gesangs- und Musikpädagogikstudium in Leipzig kam ein Arrangementstudium bei Prof. Ralf Schrabbe, das den Weg in die Notenwelt weiter ebnete. Als Vokalarrangeur schreibt Prof. Juan M.V. Garcia seit einigen Jahren für Echo-Preisträger wie amarcord oder Calmus. Mit den beiden Büchern „Head-Arrangements" und „Warm Up Arrangements" setzte er seine pädagogischen Schwerpunkte: Der Arbeit mit Autodidakten und dem gefühlsbasiertem Musizieren im Pop/Jazz. 2017 folgte er dem Ruf der Hochschule für Musik „Franz Liszt" Weimar und widmet sich dort der Ausbildung zukünftiger Musiklehrer.

Als Workshopdozent gefragt, avancierte Prof. Juan M.V. Garcia zum festen Dozent in der Pop/Jazzchorleiterausbildung der Bundesakademie Wolfenbüttel und Vocalcoach des Bundesjugendjazzorchesters.

Prof. Juan M.V. Garcia lebt als Sänger, Lehrer, Songwriter und Familienvater in Halle/Saale.

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Prof. Robert Göstl (Köln)

Professor Kinderchorleitung/Singen mit Kindern, Hochschule für Musik Köln

 

Geboren 1969. Im Bereich Chor und Stimme zählt Robert Göstl zu den international gefragten Spezialisten. Er studierte Kirchenmusik und Chordirigieren unter anderem bei Roland Büchner und Jörg Straube. 10 Jahre war er musikalischer Leiter der Vorchöre der Regensburger Domspatzen. Eine umfangreiche Referenten-, Dirigenten- und Jurytätigkeit bildet den Schwerpunkt seiner freiberuflichen Tätigkeit in Europa, Nord- und Lateinamerika sowie Asien. Seit 2008 Professor für „Singen mit Kindern" an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, vertrat er dort 2009-2013 auch das Fach Chorleitung. Von 2010 bis 2014 übernahm er die künstlerische Leitung des Deutschen Jugendkammerchors. Er ist künstlerischer Leiter des Kammerchores vox animata (www.vox-animata.de) und Mitglied im Artistic Council des europäischen Profichor-Netzwerks Tenso. Wichtig ist ihm neben all diesen Dingen die Erdung an der Basis durch die Leitung des Kinderchores und des gemischten Chores in seinem Heimatort Deuerling (www.singkreis-deuerling.de ). Als Autor hat er seine Erfahrungen in zwei gefragten Standardwerken niedergelegt („Singen mit Kindern" und „Chorleitfaden" Band 1 und 2 – alle bei ConBrio, Regensburg). www.robert-goestl.de  

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​Univ.-Prof. Dr. Rainer Haak, MME (Leipzig)

Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie an der Universität Leipzig

 

Prof. Haak ist Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie an der Universität Leipzig. 1992 legte er das zahnmedizinische Staatsexamen in Berlin ab und promovierte 1995 an der Freien Universität Berlin. Er habilitierte sich 2004 an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. 2002 wurde Prof. Haak zum Spezialisten für restaurative und präventive Zahnerhaltung (DGZ) ernannt. 2008 beendete er erfolgreich das Postgraduiertenstudium Master of Medical Education (MME-D) an der Universität Heidelberg als Stipendiat des Stifterverbandes der deutschen Wissenschaft.

Es ist u.a. Präsident elect der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), ehm. Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), 2. Vorsitzender der Aktion Zahnfreundlich e.V., Mitglied der Lenkungs- und Redaktionsgruppe des Nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Zahnmedizin (NKLZ), Redakteur der Zeitschrift „Quintessenz", Mitherausgeber des „GMS Journal for Medical Education" und Schriftleiter der „Oralprophylaxe und Kinderzahnheilkunde".

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​Silke Hähnel-Hasselbach (Berlin)

Dipl. Gesangspädagogin, Dipl. Sängerin für Musiktheater und/oder Konzert

 

Silke Hähnel-Hasselbach studierte Musikpädagogik an der Humboldt Universität zu Berlin und Gesangspädagogik sowie Sologesang bei KS Jutta Vulpius an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im Konzert-, Oratorium- und Liedgesang. Sie gestaltet Soloprogramme in verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen, die persönliche Reflexionen und Einblicke in Leben und Werke der Komponisten ermöglichen. Ihre Arbeit orientiert sich an der Gesangspädagogik nach Prof. Franziska Martienssen-Lohmann und ist inspiriert durch die mehrjährige Zusammenarbeit mit Prof. Kurt Hofbauer, Wien. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Atempädagogin nach Renate Schulze-Schindler. Schwerpunkte ihrer pädagogischen Arbeit liegen zum einen in der Ausbildung und Begleitung von Sängern, Schauspielern, Lehrern und Erziehern. Zum anderen betreut sie in der chorischen Stimmbildung Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre (u.a. Philharmonischer Chor, Humboldt Universität zu Berlin). An den Bundesakademien Wolfenbüttel und Trossingen ist sie langjährig als Dozentin in der Fortbildung von Chorleitern und Kinderchorleitern tätig. Sie konzipiert und gestaltet seit Beginn das Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme, Universität Leipzig, mit und ist Teampartner im Projekt „Kinderstimmen" der Berliner Kindergärten / City. Darüber hinaus engagiert sie sich als Jurorin im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert". Sie ist als Referentin und Workshopleiterin deutschlandweit zu den Themen Stimme und Stimmbildungsvermittlung tätig. Silke Hähnel-Hasselbach ist verheiratet und hat drei Kinder.

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​Jenny Huber (Regensburg)

 

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​Ulrich Kaiser (Bremen)

Chorleiter, Gesangspädagoge

 

Ulrich Kaisers Begeisterung für Chormusik reicht bis in seine Kindheit zurück: So wurde er in den Internatsschulen des Dresdner Kreuzchores und des Windsbacher Knabenchores umfassend musikalisch ausgebildet. Bekannt wurde der 1973 geborene Dresdner als Leiter des Neuen Knabenchores Hamburg (2003-2011), für den er das musikpädagogische Ausbildungskonzept „Vom Notenlesen zum Blattsingen" entwickelte. Anschließend hatte er bis 2017 die Leitung des MDR Kinderchores inne, der eine Spitzenstellung unter den Kinder- und Jugendchören Deutschlands einnimmt. Zahlreiche Konzerte sowie CD- und Fernsehproduktionen belegen die herausragende künstlerische Entwicklung des Chores unter Kaisers Leitung. Darüber hinaus verdeutlichten innovative Konzepte zur Programmgestaltung, Nachwuchsausbildung, Stimmbildung und Jungenpädagogik Kaisers besonderes pädagogisches Geschick in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Neben seiner Tätigkeit für den MDR leitete Ulrich Kaiser das Leipziger Vocalensemble, das durch seine erstklassigen Aufführungen Bachscher Kantaten und Oratorien sowie wiederentdeckter Werke der Barockzeit zum festen Bestandteil der Kirchenmusik an der Thomaskirche zu Leipzig gehört.

Im Juli 2018 übernahm Kaiser als leitender Kirchenmusiker den Bremer Knabenchor an „Unser Lieben Frauen" und knüpft damit an seine kirchenmusikalischen Wurzeln an.

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​Dr. Michael Kroll (Leipzig/Stadtroda)

Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Asklepios Fachklinikum Stadtroda

 

Geboren 1970. Ausbildung zum Industriekaufmann/ Mercedes-Benz, Köln. Studium: 2 Semester Ökonomie in Witten/Herdecke. Humanmedizin in Düsseldorf, Irland, Südafrika. Facharzt für Psychiatrie/ Psychotherapie und für Kinderpsychiatrie (KJPP). Systemischer Coach (SG). Supervisor. Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Asklepios Fachklinikum Stadtroda. Stellvertretender ärztlicher Direktor.

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Prof. Dr. Silke Kruse-Weber (Graz/Österreich)

Professorin für Instrumenal- und Gesangspädagogik, Vorständin des Instituts für Musikpädagogik

 
© Aleksey Vylegzhanin

Silke Kruse-Weber ist seit dem WS 2010/11 Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Kunstuniversität Graz, seit 2013 Vorsitzende der Curricula-Kommission und seit Oktober 2015 Vorständin des Instituts für Musikpädagogik. Von 2007 bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und von 1985 bis 2010 Lehrbeauftragte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie studierte in Würzburg und München Klavier, und schloss diese Studien mit einem künstlerischen und pädagogischen Diplom ab. Ergänzend absolvierte sie ein Magisterstudium in Musikwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft und promovierte zum Thema „Klavierpädagogik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts" an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der curricularen Weiterentwicklung, in der Heranbildung von Instrumentallehrkräften, in der Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses und einer aktivierenden Hochschuldidaktik. Neben der Durchführung zahlreicher internationaler Symposien umfasst ihre wissenschaftliche Forschungstätigkeit Projekte an der Schnittstelle zwischen Instrumentalpädagogik, Musikpsychologie und Pädagogik. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Themenbereiche Reflective Practice, Jaques-Dalcroze und sein Einfluss auf die Klavierpädagogik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, Umgang mit Fehlern, MusikerInnengesundheit, Design-based Research im Wissenstransferprojekt „Netzwerks IGP" sowie Community Music am Projekt „Meet4Music" an der Kunstuniversität Graz.

Eine Publikationsliste findet sich auf der Homepage http://igp.kug.ac.at

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​Maria Leistner (Leipzig)

Nachwuchsgewinnung für den Thomanerchor Leipzig und Singschule St. Thomas

 

Maria Leistner wurde 1981 in Suhl geboren. Sie wuchs in einer Musikerfamilie auf und absolvierte ihr Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau. Das anschließende FSJ im Hermann-Gocht-Haus, einem Wohnheim für gehörlose, mehrfach behinderte Menschen, prägt sie bis heute. Im Jahr 2006 schloss sie ihr Gesangsstudium bei Dirk Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig ab. In ihrer Diplomarbeit im Fach Musikpädagogik untersuchte sie die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten im Kontext einer Hörbehinderung. Während des Studiums arbeitete sie wiederholt im Hermann-Gocht-Haus in Zwickau und organisierte dort bis 2008 die Taubblindenarbeit.

In den Jahren 2006 bis 2012 war Maria Leistner Schülerin bei KS Prof. Kurt Moll in Köln. Mit ihm erweiterte sie ihr Repertoire um wichtige Partien des lyrischen Sopranfaches. Neben zahlreichen Opern- und Operettenabenden sang sie in Gastengagements an den Opernhäusern Leipzig, Halle/S. und Aachen. Konzerttätigkeiten im Konzert- und Liedfach runden ihr Repertoire ab.

Ebenso wie der künstlerische Bereich, interessierte sie die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. 2002 bis 2008 unterrichtete sie Stimmbildung beim MDR-Kinderchor, sowie im Kinderchor der Oper Leipzig. Seit 2005 ist Maria Leistner Gastdozentin des Rundfunkjugendchores und des Mädchenchores Wernigerode. Im Jahr 2006 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig für Musiktheater im Grundschulalter und Kinderstimmbildung. 2011 entstand die Verbindung zur Grundschule forum thomanum, in der sie als freie Mitarbeiterin szenische Projekte verwirklichte und die stimmbildnerische Arbeit unterstützte. Seit 2013 ist Maria Leistner an der Thomaskirche Leipzig angestellt. Dort leitet sie die Kurrende mit rund 90 Mitgliedern sowie die Singschule St. Thomas. Weiterhin ist sie für die Nachwuchsgewinnung des Thomanerchores an der Grundschule forum thomanum verantwortlich.

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​Prof. Dr. Wolfgang Lessing (Freiburg/Br.)

Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Freiburg

 

Wolfgang Lessing studierte Violoncello, Schulmusik, Germanistik und Philosophie. Nach Tätigkeiten in Schule und Musikschule wurde er 2002 zum Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik an die Hochschule für Musik in Dresden berufen. Dort gründete er 2004 das Institut für Musikalisches Lehren und Lernen. Arbeitsschwerpunkte u. a.: Bildungsdimensionen des Instrumentalunterrichts, Kompositionspädagogik, Soziale Bedingungen des Musiklernens. Zum Wintersemester 2018/19 wurde er zum Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik an die Musikhochschule Freiburg berufen. Er ist derzeit Sprecher der "Arbeitsgemeinschaft der Leitenden Musikpädagogischer Studiengänge in Deutschland" (ALMS) sowie des Ausschusses "Künstlerisch-Pädagogische Studiengänge" (KPS) bei der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen. Wolfgang Lessing musiziert regelmäßig als Cellist im Ensemble Phorminx.

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​Horst Lutz (Ebenhausen)
Diplom-Sportlehrer, Trainer und freiberuflicher Dozent

 

Der 58-jährige deutsche Diplom-Sportlehrer ist international aktiv als Trainer und freiberuflicher Dozent für Unternehmen, Sportvereine, Verbände und Berufsbildungswerke. Anfangs lag der Schwerpunkt noch auf ganzheitlichen mehrtägigen Gesundheitsseminaren. Er wollte schon immer Menschen dabei behilflich sein, Ihre Aufgaben zu meistern und dennoch oder gerade deswegen ein erfülltes und fröhliches Leben zu führen. Mit der Entwicklung von Life Kinetik als Produkt aus der Brainflow-Methode, der modernen Gehirnforschung, der Funktional-Optometrie und ungewöhnlichen Bewegungen hat er nun endlich die Möglichkeit dazu, diesen Traum zu realisieren. Seit 2007 verbreitet er sein Training durch Trainerausbildungen und Coachings in verschiedenen Ländern (Australien, Österreich, Dänemark, England, Japan, Niederlande, Schweden, Schweiz, Türkei, USA). Besonders Hochleistungssportler in allen Sportarten, (z. B. BV Borussia Dortmund, die deutsche alpine Skinationalmannschaft, das Schweizerische Skisprung-Nationalteam, die deutsche Handball Nationalmannschaft), aber auch Profi-Musiker, Schauspieler, Unternehmen (z. B. Daimler AG, ZDF, Mutter-Kind-Kliniken) und Ausbildungsinstitute, wie Schulen und Kindergärten profitieren von dieser lustigen und leistungssteigenden Methode.


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​Jörg Meder (Leipzig)

Gambist und Violonist

 

Jörg Meder wurde in Hofheim am Taunus geboren. Er studierte zunächst Theaterpädagogik in Frankfurt am Main, anschließend Viola da gamba und Violone an den Musikhochschulen Hannover und Hamburg. Jörg Meder ist Gründer des United Continuo Ensemble und organsierte mit diesem Ensemble neben Konzerten eine Vielzahl größerer Projekte wie Musiktheater- und Opernproduktionen.

Als Gambist und Violonist konzertiert er außerdem regelmäßig mit Ensembles und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin. Sein Interesse an Jazzmusik brachte ihn zusammen mit Musikern wie dem Pianisten Michael Wollny, dem Saxophonisten Heinz Sauer und dem Gitarristen Werner Neumann. Etliche CD- und Rundfunk-Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

In szenischen Produktionen trat Jörg Meder unter verschiedenen Regisseuren und Choreographen auf wie Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich, Barbara Tacchini an der Staatsoper Stuttgart und Milo Momm beim Ekhof Festival Gotha. Von 1991 bis 1996 leitete Jörg Meder Musik- und Theaterfreizeiten beim IAM Kassel, 1996 bis 1997 unterrichtete er Viola da gamba und Violone am Kodaly-Conservatory in Athen und an der Ionian-University Corfu, Griechenland sowie 2002 / 2003 bei der International Summer Academy of Early Music in Warschau, Polen. Von 2006 bis 2010 leitete Jörg Meder Workshops für Oper und Musiktheater an der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart.

Seit Oktober 2007 ist Jörg Meder Lehrbeauftragter für Violone und Streichbass des 17. Jahrhunderts sowie seit 2010 für Karrieremanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig. Von 2015 bis 2017 leitete er die VHS-Musikschule Bad Homburg und ist seit April 2017 Generalsekretär des Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ).

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​Dr. med. Sylvia Meuret (Leipzig)

Oberärztin und stellv. Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig

 

Dr. Meuret arbeitet seit 2002 an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig. Nach dem Studium der Humanmedizin in Rostock und Leipzig erlangte sie 2001 ihre Approbation als Ärztin. Sie promovierte 2004 zur Qualität der Ösophagusersatzstimme nach Laryngektomie und legte 2007 die Facharztprüfung für Hals-, Nasen- und Ohren- Heilkunde ab. Im Herbst 2009 folgte die Anerkennung zur Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie, sowie die Ernennung zur Oberärztin und stellvertretenden Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie. In dieser Funktion betreut sie die phoniatrische und pädaudiologische Sprechstunde, sowie die Sprechstunde für implantierbare Hörgeräte. Hier liegt ihr besonderer Schwerpunkt in der Diagnostik und Therapie von Stimm-, Sing-, Sprach- und Schluckstörungen; sowie der Betreuung schwerhöriger Kinder. Sie etablierte die enge Zusammenarbeit mit der Kinderklinik als auch der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie zur interdisziplinären Betreuung von Kindern mit Trachealkanülen, Schwerhörigkeiten und Schluckbeschwerden.

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Dr. phil. Bärbel Miethe (Halle/Saale)

Dipl.-/Klinische Sprechwissenschaftlerin / Logopädin und Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)

 

Bärbel Miethe hat das Fach „Sprechwissenschaft" am „Institut für Sprechwissenschaft und Phonetik" der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg belegt. Künstlerische Erfahrungen erwarb sie in diesem Zeitraum durch Gesangsunterricht (Oberstufenabschluss im Fach Song/Chanson) und als Sängerin im literarisch-musikalischen Studentenkabarett. Ein Jahrzehnt war sie als Sprechwissenschaftlerin an der damaligen „Medizinischen Akademie Magdeburg" und der HNO-Universitätsklinik Halle therapeutisch sowie in Forschung und Lehre tätig. Mit dem Wechsel in die freiberufliche Tätigkeit 1993 ergab sich der bis heute geltende Therapieschwerpunkt: Störungen der Sprech- und Singstimme vor dem Hintergrund möglicher psychogener Auslöser. Die dafür notwendigen fachlichen Zusatzkenntnisse erwarb sie im Rahmen der Ausbildung und der amtsärztlichen Prüfungen zur "Heilpraktikerin für Psychotherapie". Damit erweiterte sich auch insgesamt das Praxisprofil um die Bereiche: Psychotherapie / Psychologische Beratung und Coaching.

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Norina Narewski-Fuchs (Leipzig)

Dipl.-Gesangspädagogin, Sängerin, Hochschule für Musik und Theater Leipzig

 

Norina Narewski-Fuchs erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Schweriner Konservatorium und am Musikgymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" in Schwerin. Anschließend studierte sie in Leipzig Gesang bei Frau Prof. Heidi Rieß-Berthold und Kammersänger Helmut Klotz und schloss gleichzeitig ihr Studium als Diplom-Gesangspädagogin ab. Die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit über den Stimmwechsel bei Mädchen wurden auf mehreren internationalen Kongressen vorgetragen. Sie arbeitete als Stimmbildnerin u.a. am Kinderchor des Mitteldeutschen Rundfunks, an der Musik- und Kunstschule "Clara Schumann" Leipzig, beim Leipziger Kinder- und Jugendchor "Löwenherz", sowie dem Jugendchor der Oper Leipzig. Beim ersten Bundeswettbewerb „Verfemte Musik" 2001 in Schwerin erhielt sie einen Sonderpreis.

Von 2001 bis 2008 war sie Gesangslehrerin an der Musikschule "Johann Sebastian Bach " in Köthen.

Sie ist als Lied-und Konzertsängerin und seit 2013 im eigenen Gesangs-Atelier als Pädagogin und auch als Malerin tätig. Seit 2019 hat sie einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

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​Prof. Ilse-Christine Otto

Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig

 

Nach ihrer Gesangsausbildung in Detmold, Berlin und Hamburg führten sie Fest- und Gastverträge u.a. nach Hagen, Lübeck, Aachen, Neustrelitz, an das Festspielhaus Baden-Baden, die Opera de Massy in Paris und an die Hamburger Kammeroper. Vor allem aber als Konzertsolistin im In- und Ausland hat sie sich einen Namen gemacht und ist in diesem Bereich geschätzt.

Sie war Dozentin für Gesang und Methodik am Hamburger Konservatorium, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der HMT Rostock. Zudem arbeitet sie als Dozentin für das Gesangspädagogische Zertifikat (GPZ) des Bundes Deutscher Gesangspädagogen.

Als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig ist sie hier auch verantwortlich für die gesangspädagogischen Studiengänge.

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​Birke Peter (Leipzig)

Klinische Sprechwissenschaftlerin (Dipl.), Sektion Phoniatrie und Audiologie des Universitätsklinikums Leipzig

 

Birke Peter studierte von 1992-1998 Sprechwissenschaft und Phonetik und Deutsch als Fremdsprache an der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg. Während des Hauptstudiums erfolgte die Spezialisierung im Bereich Klinische Sprechwissenschaft. Seit 1998 ist sie als Sprechwissenschaftlerin im klinischen Bereich tätig u. a. Universitätsklinikum Jena, Diakonie Weimar und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. 2001 erfolgte die Postgraduierung zur Klinischen Sprechwissenschaftlerin unter Supervision von Frau Dr. phil Susanne Voigt- Zimmermann. Ab 2009 Tätigkeit am Universitätsklinikum Leipzig, Sektion Phoniatrie und Audiologie.

Schwerpunkte der Klinischen Tätigkeit sind Diagnostik und Therapie von Dysphonien und Dysodien sowie von Sprachentwicklungsstörungen. Besonderes Interesse gilt dem Einsatz der Manuellen Therapie und Osteopathie bei Dysphonien und Dysodien innerhalb der Stimmübungsbehandlung.Die Vertiefung der Spezialisierung in diesen Bereichen erfolgte über die Ausbildung Manuelle Stimmtherapie bei Gabriele Münch, zertifizierte Weiterbildung Manuelle Therapie nach dem biokybernetischem Konzept, Laryngeal Manipulation and Osteopathy bei Jacob Liebermann, Kinäsiologisches Taping und Fortbildungen bei Prof. Eugen Rabine und Uwe Götz.

Eigener Gesangsunterricht seit 2006 ergänzt die stimmtherapeutische Arbeit.

Weitere Aktivitäten sind Lehr- und Vortragstätigkeiten. So zum Beispiel von 2009-2012 Lehrtätigkeit IB Medizinische Akademie Leipzig und seit dem Sommersemester 2013 Lehrauftrag am Lehrstuhl Sprechwissenschaft und Phonetik der Friedrich- Schiller Universität Jena.

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​Nils Ole Peters (Hannover)

Sänger, Gesangspädagoge (Knabenchor Hannover)

 

Nils Ole Peters studierte in Hannover Schulmusik, Gesangspädagogik und Operngesang.

Als Künstler und Pädagoge legt er großen Wert auf stilistische Vielfalt und konzertiert als Bariton regelmäßig im klassischen und populärmusikalischen Bereich. Er war als klassischer Sänger an verschiedenen Theatern engagiert, u.a. am niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Mit der a-cappella-Gruppe MaybeBop, zu deren Gründungsmitgliedern er gehört, zählt er zu den Gewinnern des John-Lennon-Förderpreis Talent Awards. Mehrere Jahre war er als Synchronisator für Kindersendungen tätig. Seit 2016 tourt Nils Ole Peters mit VOCALITY – Vocal Jazz Band zusammen mit herausragenden Künstlern der Szene. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen aus dem klassischen und populären Bereich dokumentieren seine künstlerische Bandbreite.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Nils Ole Peters begeisterter Pädagoge: noch während seines Studiums betreute er als Stimmbildner den Landesjugendchor Niedersachsen. 2002 wechselte er als künstlerischer Mitarbeiter zum Knabenchor Hannover, der unter seiner stimmlichen Betreuung zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Auf Konzertreisen des Knabenchores tritt Nils Ole Peters regelmäßig auch als Orgel- und Klavierbegleiter auf.

Lehraufträge für Gesang führten ihn an die Hochschulen Bremen, Osnabrück sowie Hannover, wo er in der Schauspielabteilung der HMTM bereits seit 2003 unterrichtet. Regelmäßig gibt Nils Ole Peters Workshops im Bereich Stimmbildung und Stimmentwicklung, ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist hier der didaktische und gesangspädagogische Umgang mit dem Stimmwechsel von Knaben.

Seit 2016 ist er musikalischer Mitarbeiter bei der Capella St. Crucis (Hannover). Seit 2013 ist er Mitglied der Fachkommission für den Niedersächsischen Chorwettbewerb.

Nils Ole Peters ist verheiratet und hat zwei Söhne.

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Hannes Piening (Wolfenbüttel)
Generalsekretär, Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ)


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© Jörg Scheibe

Hannes Piening, Jahrgang 1972, startete seinen beruflichen Werdegang mit einer Ausbildung zum Physiotherapeuten am Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau. Anschließend arbeitete er drei Jahre in der neurologischen Reha-Klinik Bad Krotzing. Seine Liebe zur Musik führte Hannes Piening dann für ein Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis nach Hildesheim. Neben dem Hauptfach Musik beschäftigte er sich in dieser Zeit intensiv mit den Themen Kulturmanagement und Kulturpolitik.

Schon während des Studiums arbeitete er beim Landesmusikrat Niedersachsen e.V. in unterschiedlichen Funktionen. Seit 2003 war er dort als Bildungsreferent für das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester, für Kammermusik-Förderkurse und für den Landeswettbewerb Jugend musiziert tätig. Von 2012 übernahm er das Generalsekretariat des Landesmusikrats.

Seit August 2019 ist Hannes Piening Generalsekretär des Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ).

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Prof. Dr. Bernhard Richter (Freiburg/Br.)
Professor für Musikermedizin mit Schwerpunkt Künstlerische Stimmbildung und Leiter des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM)

 

Bernhard Richter, geb. 1962, ist Professor für Musikermedizin mit Schwerpunkt Künstlerische Stimmbildung am Freiburger Institut für Musikermedizin (FIM), das er zusammen mit Frau Prof. Dr. Claudia Spahn leitet. Neben seinem Medizinstudium in Freiburg, Basel und Dublin absolvierte er ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Freiburg (Konzertexamen 1991). Nach zwei Facharztausbildungen zum HNO-Arzt und Phoniater (Stimmarzt) habilitierte er sich 2002.

Im FIM ist er neben seiner Unterrichtstätigkeit im Bereich Stimmphysiologie und Hören vor allem für die medizinische Betreuung der Musiker und Sänger zuständig.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Stimmphysiologie bei Sängern und der Gehörschutz bei Orchestermusikern.

Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er Autor des Buches „Die Stimme" und Mitautor und Herausgeber der Lehrbücher „MusikerMedizin", „Musikergesundheit in der Praxis" und „Lexikon der Gesangsstimme", der Lehr-DVDs „Das Blasinstrumentenspiel" und „Die Stimme – Einblicke in die physiologischen Vorgänge beim Singen und Sprechen" sowie des Buches „Musik mit Leib und Seele" (siehe www.fim.mh-freiburg.de).

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​Dr. Maud Rix (Dresden)

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Geboren 1967 in Freiburg i.B., Studium der Psychologie an der Universität Bamberg, Weiterbildung zur Systemischen Familientherapeutin. Seit Anfang der neunziger Jahre Arbeit an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Dresden.

Unter der Leitung von Herrn Prof. Michael Scholz und unter der kontinuierlichen Supervision von Herrn Prof. Eia Asen (London) haben Katja Scholz und Maud Rix gemeinsam ab 1998 die Familientagesklinik für essgestörte Kinder und Jugendliche aufgebaut und dort mehrfamilientherapeutisch gearbeitet. Die therapeutische Arbeit wurde 2002 als Manual "Das Dresdener Modell" veröffentlicht, es folgten weitere Veröffentlichungen. Beide erlebend ie enge Zusammenarbeit mit den Familien der erkrankten Kinder und Jugendlichen und die gleichzeitige Arbeit mit mehreren Familien als großen therapeutischen Gewinn und eine große Bereicherung für die betroffenen Familien selbst. Katja Scholz arbeitet bis heute in der Familientagesklinik für Essgestörte. Maud Rix arbeitet seit  2011 als Multifamilientherapeutin im schulischen Kontext (Familienklassenzimmer). 2011 gründeten sie gemeinsam mit Herrn Prof. Scholz das Multifamilientherapie Institut Dresden. Seither bieten sie in Deutschland und anderen europäischen Ländern einen zertifizierten Weiterbildungsgang "Multifamilientherapie"an, der von Therapeuten und Fachkräften aus Kliniken , aus der Jugendhilfe und auch aus den Schulen besucht wird.

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Dr. med. Walter Schlittenhardt (Geislingen) Chefarzt i.R. der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin der Alb Fils Kliniken, Standort Geislingen

 

Geboren wurde ich am 11. Februar 1953 in Keltern / Baden-Württemberg. Besuch der Grundschule in Keltern und ab der 4. Klasse Wechsel in die Waldorfschule Pforzheim, dort 1973 Abitur. Im Anschluss 18 Monate Zivildienst im Städtischen Krankenhaus in Pforzheim. Ab 1975 studierte ich zwei Semester Biologie in Tübingen und wechselte später zur Humanmedizin in Ulm. Approbation 1983. Promotion 1992 mit dem Thema „Supportive Therapie in der Behandlung akuter Leukämien". Die Berufstätigkeit begann ich 1983 in der Rheumaklinik Bad Wurzach. Von Ende 1983 bis 1989 Facharztausbildung in der Anästhesie in der Abteilung für Anästhesie und Intensivtherapie des St. Elisabethenkrankenhauses in Ravensburg. Von November 1989 bis Februar 2003 Oberarzt in der Klinik für Anaesthesie und Operative Intensivmedizin an den SLK-Kliniken Heilbronn. Dort in den letzten drei Jahren zusätzlich als „OP-Manager" eingesetzt. Im März 2003 übernahm ich die Chefarztposition der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin an der Helfenstein Klinik Geislingen, später Alb Fils Kliniken, Standort Geislingen. Zum Thema Fehler- und Sicherheitskultur fand ich anlässlich eines – unverschuldeten – Verkehrsunfalls 1986, der mir deutlich vor Augen führte, wie kleine Fehler manchmal ernste Unglücke auslösen aber dieselben Fehler sehr oft auch folgenlos bleiben. Seither beschäftigen mich die Fragen von Fehlerursachen, Sicherheit und Resilienz. In der Klinik war, neben der täglichen medizinischen Routine, mein Schwerpunkt, eine Kultur des sinnvollen Umgangs mit unvermeidlichen Fehlern und eine gelebte Patientensicherheit zu entwickeln und umzusetzen. Geholfen haben mir dabei viele motivierte Mitarbeiter und auch Erkenntnisse aus der Luftfahrt, zu denen ich als Privatpilot guten Zugang hatte. In Vorträgen intern und extern, versuche ich auch noch nach meiner Pensionierung Ende 2018, Patienten Vertrauen in ihre Behandler zu vermitteln und Mitarbeitern einen motivationserhaltenden Umgang mit der Fehleranfälligkeit menschlichen Handeln aufzuzeigen.

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​Katja Scholz (Dresden)

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Geboren 1964 in Dresden, Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, Studium der Sozialpädagogik (FH Potsdam), Weiterbildung zur Systemischen Paar- und Familientherapeutin. Seit Ende der achtziger Jahre Arbeit an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Dresden.

Unter der Leitung von Herrn Prof. Michael Scholz und unter der kontinuierlichen Supervision von Herrn Prof. Eia Asen (London) haben Katja Scholz und Maud Rix gemeinsam ab 1998 die Familientagesklinik für essgestörte Kinder und Jugendliche aufgebaut und dort mehrfamilientherapeutisch gearbeitet. Die therapeutische Arbeit wurde 2002 als Manual "Das Dresdener Modell" veröffentlicht, es folgten weitere Veröffentlichungen. Beide erlebend ie enge Zusammenarbeit mit den Familien der erkrankten Kinder und Jugendlichen und die gleichzeitige Arbeit mit mehreren Familien als großen therapeutischen Gewinn und eine große Bereicherung für die betroffenen Familien selbst. Katja Scholz arbeitet bis heute in der Familientagesklinik für Essgestörte. Maud Rix arbeitet seit  2011 als Multifamilientherapeutin im schulischen Kontext (Familienklassenzimmer). 2011 gründeten sie gemeinsam mit Herrn Prof. Scholz das Multifamilientherapie Institut Dresden. Seither bieten sie in Deutschland und anderen europäischen Ländern einen zertifizierten Weiterbildungsgang "Multifamilientherapie"an, der von Therapeuten und Fachkräften aus Kliniken , aus der Jugendhilfe und auch aus den Schulen besucht wird.

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Matthias Schubotz (Leipzig)

Leiter des musikalischen Profils der Grundschule forum thomanum, Konzertsänger, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

 

Matthias Schubotz studierte nach seiner Zeit als Mitglied des Thomanerchores in Leipzig Gesang und Gesangspädagogik. Schon während des Studiums begann er, sich mit der Kinderstimme zu befassen und sammelte erste praktische Erfahrungen beim MDR Kinderchor. Weitere Aufgaben erwarteten ihn als Stimmbildner und musikalischen Assistenten beim Knabenchor der Jenaer Philharmonie sowie beim Stadtsingechor in Halle. Seit 2009 unterrichtet Matthias Schubotz an der Musikschule „Johann Sebastian Bach" in Leipzig im Projekt „SINGT EUCH EIN!", welches er inhaltlich mit entwickelte. An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig unterrichtet er Gesang und Stimmbildung für Schulmusikstudenten. Als Leiter des musikalischen Profils an der Grundschule forum thomanum ist Matthias Schubotz seit 2011 tätig. Neben seinen pädagogischen Tätigkeiten ist Matthias Schubotz als Konzertsänger aktiv und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble barock a.c.c.u.u.t.

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​Ulrike Sievert (Leipzig)

Klinische Sprechwissenschaftlerin (Dipl.), Sektion Phoniatrie und Audiologie des Universitätsklinikums Leipzig

 

Ulrike Sievert studierte Sprechwissenschaft und Phonetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie zeitweise Germanistik und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Seit ihrem Abschluss als Diplom-Sprechwissenschaftlerin 1999 arbeitet sie im klinischen Bereich. 2002 erfolgte die Postgraduierung zur Klinischen Sprechwissenschaftlerin unter Supervision von Frau Dr. phil Susanne Thiel. Nach ihrem Berufseinstieg in der Leipziger Phoniatrie und der Arbeit in einer neurologischen Reha-Klinik folgte eine knapp zehnjährige Tätigkeit in der Phoniatrie Halle, bevor sie 2012 wieder in die Sektion Phoniatrie und Audiologie des Universitätsklinikums Leipzig zurückkehrte. Aktuelle Schwerpunkte der klinischen Tätigkeit sind die Diagnostik und Therapie von Dysphonien, Sprachentwicklungsstörungen sowie die Betreuung von Patienten mit Stimm- und Schluckstörungen nach Kopf-Hals-Operationen. Von 2002-2014 war sie zweite bzw. erste Vorsitzende des Deutschen Bundesverbandes Klinischer Sprechwissenschaftler.

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Prof. Dr. Claudia Spahn (Freiburg/Br.)

Professorin für Musikermedizin und Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM)

 

Claudia Spahn, geb. 1963, ist Professorin für Musikermedizin, ist Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM) – an der Hochschule für Musik Freiburg und dem Universitätsklinikum Freiburg –, das sie zusammen mit Herrn Prof. Dr. Bernhard Richter leitet. Neben ihrem Medizinstudium in Freiburg, Paris und der Schweiz absolvierte sie ein Musikstudium an der Hochschule für Musik Freiburg mit dem Abschluss als Dipl. Musikerin. Nach Facharztausbildung zur Ärztin für Psychotherapeutische Medizin habilitierte sie sich 2004 im Fach Psychosomatische Medizin. Im FIM ist sie neben ihrer Unterrichtstätigkeit im Bereich Musikphysiologie für die medizinische Betreuung der Instrumentalisten und Sänger am Universitätsklinikum zuständig.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Lampenfieber, Gesundheitsförderung für Musiker und Bewegungsforschung bei Musikern.

Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist sie Autorin des Buches „Lampenfieber ", des Buches „Musikergesundheit in der Praxis" und Mitautorin des Lehrbuches „MusikerMedizin", der Lehr-DVDs „Das Blasinstrumentenspiel" und „Die Stimme – Einblicke in die physiologischen Vorgänge beim Singen und Sprechen" und des Buches „Musik mit Leib und Seele" sowie Herausgeberin des Buches „Körperorientierte Ansätze für Musiker. Methoden zur Leistungs- und Gesundheitsförderung" sowie der Schriftenreihe des FIM (siehe www.fim.mh-freiburg.de).

Seit WS 2017/18 ist sie Prorektorin für Forschung und Internationales der Hochschule für Musik Freiburg.

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​Prof. Dr. Maria Spychiger (Frankfurt/Main)

Professorin für empirische Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main

 

Maria Spychiger, geb. 1958, ist Professorin für empirische Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Ausbildungen und postgraduierte Studien in der Schweiz, Österreich, Deutschland und den USA (Lehrdiplom für allgemeinbildende Schulen, Universitätsstudium der Klinischen und der Pädagogischen Psychologie, Doktorat mit musikbezogener Unterrichtsforschung, Habilitation mit Doppelvenia für Musikpsychologie und Musikpädagogik).  Langfristige Forschungsprojekte über Wirkungen der Musik, Musikalische Identität und musikalisches Selbstkonzept sowie Lernen aus Fehlern und Fehlerkultur. Weitere Schwerpunkte sind die musikbezogene Bildungsphilosophie, die Semiotik der Musik, die ästhetische Erfahrung und der sakrale Raum. Maria Spychiger ist Autorin zahlreicher Aufsätze und Bücher und wird häufig zu Vorträgen und für Medienbeiträge eingeladen. Sie beteiligt sich in der Hochschuladministration, war Vizepräsidentin der HfMDK Frankfurt am Main, hat ein Konsortium für eine interinstitutionelle Graduiertenschule sowie einen Masterstudiengang Musikpädagogik aufgebaut und leitet aktuell diese beiden Einrichtungen.

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Helmut Steger (Hirschberg/Bergstraße)

Chorleiter, Stimmbildner, Komponist

 

Helmut Steger ist als Schulmusiker ausgebildet an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und an der Universität Heidelberg und war fast 20 Jahre als Schulmusiker in Süddeutschland tätig. Daneben leitete er verschiedenste Chortypen – Schulchor, Kammerchor, Gesangverein, Kantorei, Solistenensemble. Von 1985 bis 1997 Leiter des Kinder- und Jugendchores "Ulmer Spatzen". Mit diesem zahlreiche Preise bei Wettbewerben, Erst- und Uraufführungen sowie Konzerttourneen in die USA, nach Japan, Großbritannien, Russland. Bei den Deutschen Chorwettbewerben 1998 uns 2002 erhielt er mit dem 1995 gegründeten Frauen-Kammerchor "cantus novus ulm" je einen zweiten Preis und einen Sonderpreis. Mit dem Knabenchor der Stadt Halle, den er von 1998 bis 2003 leitete, ersang er einen 1. Preis

plus Sonderpreis in der Kategorie Knabenchöre beim Deutschen Chorwettbewerb 2002. Für den AMJ, EUROPA CANTAT und andere Organisationen war er bei zahlreichen nationalen und internationalen Singwochen und Festivals als Dozent tätig sowie vielfach Juror bei deutschen und europäischen Chorwettbewerben. Mehr als 30 Jahre arbeitete er im Bundesvorstand des AMJ mit, von 2000 bis 2006 als dessen Vorsitzender. Helmut Steger lebt als freier Chorleiter und Dozent in der Region Heidelberg.

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​Prof. Noelle Turner (Essen)

Professorin für Gesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen

 

Prof. Noelle Turner unterrichtet seit 1992 Gesang im Studiengang-Musical und Gesangspädagogik an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Sie studierte klassischen Gesang bei Prof. Richard Miller an der Oberlin Conservatory in Oberlin, Ohio (USA) und bei Prof. Eileen Farrell an der Indiana University School of Music in Bloomington, Indiana (USA). Mehrere Jahre arbeitete sie regelmäßig mit Cornelius Reid in New York zusammen und setzte diese Arbeit mit Carol Forte aus Toronto fort. Sie ergänzte ihre pädagogische Ausbildung mit Kursen in Estill Voice Training bei Anne-Marie Speed und Paul Farrington in London.

Prof. Turner begleitete die Entwicklung des Musicals im deutschsprachigem-Raum seit Mitte der 80er Jahren. Zahlreiche Vorträge, Workshops, Seminare in Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Tschechische Republik, Israel und Jurorentätigkeit in nationalen und internationalen Wettbewerben gehören zu ihrem Aufgabenbereich.

Ihr spezielles Thema bei Seminaren und Meisterkursen ist „Bel Canto als genre-neutrale Stimmtechnik".

Prof. Turner unterrichtete am Musical-Studio-München, an der Stage School of Music and Drama in Hamburg und betreute als Vocal-Coach zahlreiche Produktionen, wie z. B., „Cats", (Hamburg), „Phantom der Oper" (Hamburg), „Starlight Express" (Bochum), „Joseph" (Essen), „Miami Nights" (Düsseldorf) und „We will rock you" (Köln).

Noelle Turner ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen (BDG) und National Association of Teachers of Singing (NATS), USA

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Prof. Sascha Wienhausen (Osnabrück)

Professor für Didaktik des Populären Gesangs, Hochschule Osnabrück Dipl.-Gesangpädagoge, Dipl.-Sänger

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Prof. Sascha Wienhausen schloss seine Ausbildung an der Musikhochschule Detmold als Diplomgesangspädagoge und mit Reifeprüfung im Konzert- und Oratoriengesang ab. Der Kontaktstudiengang Popularmusik und die Bühnenreife im Fach Musical komplettierten seine Ausbildung. Nach mehrfacher erfolgreicher Teilnahme an Gesangswettbewerben (1. und 2. Preis im Landeswettbewerb des VDTK/NRW und mehrfacher Finalist im Bundeswettbewerb Gesang; 2. Preis beim WDR-Grandprix) folgte sein erstes Engagement in „Jesus Christ Superstar" in Karlsruhe. Hauptrollen in „Linie 1", „Kuss der Spinnenfrau", „La cage aux folles", (Städtische Bühnen Münster) und die Produktion „Pirates of Penzance" (Dortmunder Opernhaus) folgten. Er war in der österreichischen Originalproduktion von „Elisabeth" (Theater an der Wien, Regie: Harry Kupfer) als Kaiser Franz Josef zu sehen und sang zahlreiche Hauptrollen in Opernproduktionen an der Wiener Mariahilferoper, als Mitglied der Pocket Opera Nürnberg, den Dankener Schlossfestspielen, den Tagen neuer Musik in Dresden und der Dortmunder Schubertiade. Konzertverpflichtungen führten ihn in den gesamten deutschsprachigen Raum. Als Musicalregisseur zeichnet er sich für zahlreiche Produktionen im deutschsprachigen Raum verantwortlich. Als Pädagoge ist Sascha Wienhausen national und international tätig. Neben umfassender Kenntnis des funktionalen Stimmtrainings ist er Certificated Master Teacher of Estill Voice Training sowie autorisierter Complete Vocal Technique Lehrender. Seit 2009 hat eine Professur für den Bereich Pop- und Musicalgesang an der Hochschule Osnabrück inne. Von 2009 bis 2012 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Theater in Wien. Zusammen mit dem Bundesverband deutscher Gesangspädagogen entwickelte er den Lehrgang „Pädagogik des populären Gesanges (PPG)" und mit der Bundesakademie in Trossingen der Lehrgang „Popgesang" (BL Popgesang). Im Jahr 2011 wurde er in den Vorstand des Bundesverbandes deutscher Gesangspädagogen gewählt. Seit 2012 ist er Dekan des Institutes für Musik der Hochschule Osnabrück.

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​Dr. Markus Zedler (Hannover)

Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Medizinische Hochschule Hannover

 

Dr. Markus Zedler studierte Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und arbeitet dort seit 1996 in der psychiatrischen Klinik zunächst unter Prof. Dr. Dr. Hinderk Emrich, einem der Pioniere der Synästhesieforschung in Deutschland. Für ihn übernahm Dr. Zedler 1999 die Koordinierung der Synästhesieforschung. Seither organisierte er internationale Synästhesiekongresse in Hannover und Spanien, gründete die Deutsche Synästhesiegesellschaft, kooperierte mit zahlreichen europäischen Arbeitsgruppen, insbesondere der internationalen Synästhesievereinigung artecittà in Spanien und schrieb in zahlreichen Artikeln und Büchern wie dem Oxford Handbook of Synesthesia. Als Oberarzt der MHH ist er in verschiedenen psychiatrischen Bereichen tätig.

 

Veranstaltungsort: Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Grassistraße 8
04107 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 21800
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