Forschung

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Wissenschaftliche Mitarbeiter / Koordinatoren

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Projekte

GESUNDE KINDER IM ALTER VON 0 – 5 JAHREN UND IHRE MÜTTER FÜR STUDIE GESUCHT!​

Die Geburt eines Kindes ist beglückend, bewegend und kräftezehrend in Einem. Wahrscheinlich erleben Sie als junge Familie gerade eine sehr aufregende Zeit, wo vieles neu und unbekannt erscheint. Vielleicht schwirren Ihnen auch viele Fragen, Unsicherheiten und Glücksgefühle in Kopf und Bauch herum.

Auch wir als Mitglieder des Forschungsteams „Frühe Kindheit" beschäftigen uns mit Fragen, die diese besondere Zeit betreffen:

  1. Wie entwickeln sich Kinder?
  2. Welche alternativen Medizinmethoden verwenden Sie?
  3. Wie viele Kinder in diesem jungen Alter sind schon psychisch erkrankt?


Bitte helfen Sie uns, diese Fragen zu beantworten! 


 

Für unsere Studie suchen wir Familien mit gesunden Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 0 - 5 Jahren.

Die Datenerhebung für die Studie umfasst Online-Fragebögen, ein Interview zu möglichem kindlichen Problemverhalten, einen Entwicklungstest Ihres Kindes sowie drei Videoaufzeichnungen in der Länge von jeweils 20 Minuten. Die Erhebung wird auf maximal zwei Termine aufgeteilt, wobei der erste Termin mit und der zweite Termin möglichst ohne Ihr Kind stattfinden sollte.

Für die Teilnahme erhalten Sie eine Auswertung der Entwicklungsdiagnostik Ihres Kindes sowie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15€.

Sollten Sie weitere Fragen zu der Studie haben, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Universitätsklinikum Leipzig
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters
Liebigstraße 20a, 04103 Leipzig,

Mirijam-Griseldis Galeris, Psychologin M.Sc.; Psychotherapeutin in Ausbildung

Annick Martin, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde; Ärztin in Weiterbildung Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Psychotherapie

Stine Siegmeier, Sozialpädagogin; Psychotherapeutin in Ausbildung (PiP)

Kontakt

Mirijam-Griseldis Galeris

Telefon: +49 (0)341 - 97 24068
E-Mail: mirijam-griseldis.galeris@medizin.uni-leipzig.de

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Evaluation der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie mittels Prävalenz- und​ Interventionsstudien (SKKIPPI)

Evaluation of Parent-Infant-Toddler Psychotherapy via prevalence and intervention studies

Projektleitung: Prof. Dr. med. Kai von Klitzing / Dr. med. Franziska Schlensog-Schuster

Beteiligte Wissenschaftlerinnen: Mona K. Sprengeler, Psychologin M.A., B.A./ Mirijam-Griseldis Galeris, Psychologin M.Sc.

Das Forschungsprojekt SKKIPPI möchte die integrierte psychotherapeutisch-psychiatrische Versorgung von Eltern und Kindern in den ersten Lebensjahren evaluieren. Zum einen umfasst das multizentrische (IPU Berlin, Charité Berlin, UKL Leipzig) Forschungsprojekt eine epidemiologische und zum anderen zwei randomisiert-kontrollierte Interventionsstudien.

Ziel ist es einerseits die Versorgungslage, also das Auftreten von psychischen Störungen der Eltern nach Geburt eines Kindes und Regulationsstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern zu erfassen, die Inanspruchnahme von Therapien sowie die Analyse des Bedarfs, Kenntnisse und Kosten, zu evaluieren. Abschließend soll die Wirksamkeit der ESKP in der ambulanten, tagesklinischen sowie stationären Behandlung verglichen zur Routinetherapie erfasst werden. Die Wirksamkeit kann, unter Berücksichtigung gesundheitsökonomischer Aspekte, anhand verschiedener Kriterien gemessen werden. Beispielhaft kann am hier vorangestellt die Reduktion psychopathologischer Symptome sowie die Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung nennen. Weiterhin sehr wichtige Kriterien die organisierte Bindungsqualität, Intensität der emotionalen Verfügbarkeit von Mutter und Kind sowie die kindliche Entwicklung. Es nehmen deutschlandweit 360 Mutter-Kind-Paare teil, die auf die verschiedenen Untersuchungsgruppen verteilt werden. 90 dieser Familien werden von der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters wissenschaftlich begleitet. Im November 2021 wurde die letzte Familie in unsere Studie eingeschlossen, weshalb wir aktuell keine neuen Familien mehr aufnehmen.

Laufzeit: 2018 - 2022

Finanzierung: Gemeinsamen Bundesausschuss Innovationsfond Versorgungsforschung

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage oder dem Projektflyer.

Universitätsklinikum Leipzig
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters
Liebigstraße 20a, 04103 Leipzig

 

Publikationen

  • Franziska Schlensog-Schuster,Annette M. Klein,Zeynep Biringen,Kai von Klitzing,Sarah Bergmann (2021): ​Maternal sensitivity and intrusiveness in early childhood as predictors of children's weight at school age
    First published: 23 September 2021, pediatric oebesity, https://doi.org/10.1111/ijpo.12842
  • Efficacy of parent-infant psychotherapy compared to care as usual in children with regulatory disorders in clinical and outpatient settings: study protocol of a randomised controlled trial as part of the SKKIPPI project
  • Mona Katharina Sprengeler, Janna Mattheß, Melanie Eckert, Katharina Richter, Gabriele Koch, Thomas Reinhold, Petra Vienhues, Anne Berghöfer, Julia Fricke, Stephanie Roll, Thomas Keil, Christiane Ludwig-Körner, Lars Kuchinke, Kai von Klitzing, Franziska Schlensog-Schuster, BMC Psychiatry. 2021; 21: 118. Published online 2021 Feb 27. doi: 10.1186/s12888-021-03112-6, PMCID: PMC7913440
  • Klitzing, Kai; Schlensog-Schuster, Franziska (2021): ""Our difficult job is to take a unified view of the patient…" (Winnicott) Psychoanalytic work in an interdisciplinary psychosomatic unit of a paediatric hospital", The International Journal of Psychoanalysis 2021, Vol. 102, No. 1, 91-108, https://doi.org/10.1080/00207578.2020.1858084
  • Schmidt, R.; Hiemisch, A.; Kiess, W.; von Klitzing, K.; Schlensog-Schuster, F.; Hilbert, A. Macro- and Micronutrient Intake in Children with Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder. Nutrients 2021, 13, 400. https://doi.org/10.3390/ nu13020400
  • Eckert M, Richter KM, Mattheß J, Koch G, Reinhold T, Vienhues P, Berghöfer A, Roll S, Keil T, Schlensog-Schuster F, von Klitzing K, Ludwig-Körner C, Kuchinke (2020) [Postpartum mental health problems: healthcare service situation and effectiveness of parent-infant psychotherapy. Presentation of the SKKIPPI project funded by the German Innovationsfonds]. L.Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2020 Dec;63(12):1538-1547. doi: 10.1007/s00103-020-03242-4. Epub 2020 Nov 4.PMID: 33146761 
  • J Fricke 1M Bolster 2C Ludwig-Körner 3L Kuchinke 3F Schlensog-Schuster 4P Vienhues 5T Reinhold 2A Berghöfer 2S Roll 2T Keil 2 6 7 (2020) Occurrence and determinants of parental psychosocial stress and mental health disorders in parents and their children in early childhood: rationale, objectives, and design of the population-based SKKIPPI cohort study; Soc Psychiatry Psychiatr Epidemiol, 2020 Dec 18. doi: 10.1007/s00127-020-02004-6. Online ahead of print. PMID: 33337512
  • ​J. Mattheß1* , M. Eckert1, K. Richter2, G. Koch1, T. Reinhold3, P. Vienhues2, A. Berghöfer3, S. Roll3, T. Keil3,4,5, F. Schlensog-Schuster6, K. von Klitzing6, C. Ludwig-Körner2 and L. Kuchinke2 (2020): Efficacy of Parent-Infant-Psychotherapy with mothers with postpartum mental disorder: study protocol of the randomized controlled trial as part of the SKKIPPI project, BMC Trials, (2020) 21:490 https://doi.org/10.1186/s13063-020-04443-7
  • Vogt, R. (Hrsg.) (2020). Scham und Schuld bei traumatisierten Menschen.Beschämen und Beschuldigen als Machtmittel zwischenmenschlicher Gewalt.Berlin: Lehmanns.ISBN Print: 978-3-96543-116-4,ISBN E-Book: 978-3-96543-117-1.Schlensog-Schuster, F. (2020). Schuld und Unschuld in der Arbeit mit misshandelten Kindern und deren Eltern. In: Vogt, R. (Hrsg.) (2020).Scham und Schuld bei traumatisierten Menschen. Beschämen und Beschuldigen als Machtmittel zwischenmenschlicher Gewalt. Berlin:Lehmanns. S. 66-74.Vogt, R. (Hrsg.) (2020). Scham und Schuld bei traumatisierten Menschen.
  • Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters , Herausgeber: Fegert, Jörg M., Eggers, Christian, Resch, Franz (Hrsg.)  Kapitel: Psychische Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter (F. Schlensog-Schuster, Kai von Klitzing), Springer Verlag
  • Lars O. White1*, Mona Katharina Sprengeler1*, Charlotte Schulz1, 2, Jan Keil1, Susan Sierau1,3, Andrea Schlesier-Michel1,4, Kai von Klitzing1, Franziska Schlensog-Schuster1 (2019): Ego-resiliency as a protective factor in maltreatment (the AMIS study); Sonderheft bei „Psychologie in Erziehung und Unterricht"
  • Rockstroh D, Pfäffle H, Le Duc D, Rössler F, Schlensog-Schuster F, Heiker JT, Kratzsch J, Kiess W, Lemke JR, Abou Jamra R, Pfäffle R (2019). A new p.(Ile66Serfs*93) IGF2 variant is associated with pre- and postnatal growth retardation. Eur J Endocrinol, 180(1), K1-K13.
  • Schlensog-Schuster F (2016). ?Eure Nahrung ess? ich nicht, unsere Sprache sprech? ich nicht? Kinderanalyse, 24, 330-341.
  • Franziska Schlensog-Schuster (2013): Psychoanalytische Psychotherapie mit Eltern und Säuglingen. Grundlagen und Praxis früher therapeutischer Hilfen. In: Kinderanalyse 21(3), 238–242.
  • Siekmeyer M, Petzold-Quinque S, Terpe F, Beblo S, Gebhardt R, Schlensog-Schuster F, Kiess W, Siekmeyer W (2013). Citric acid as the last therapeutic approach in an acute life-threatening metabolic decompensation of propionic acidaemia. J Pediatr Endocrinol Metab, 26(5-6), 569-574.
  • Flemming, G. & Schlensog-Schuster, F. (2012). Dystrophie im Säuglingsalter. Kinder- und Jugendmedizin, 12(03), 147–154. https://doi.org/10.1055/s-0038-1629192
  • Schlensog-Schuster, F. (2012). Unhappy doctors oder der »hilflose Helfer«. Destruktive individuelle Gesundheitsfürsorge von Berufsgruppen mit hohem Bildungsstand am Beispiel der Ärzte. In E. Brähler, J. Kiess & C. Schubert (Hrsg.), Gesund und gebildet. Voraussetzungen für eine moderne Gesellschaft; mit 29 Tabellen (S. 312–330). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Schlensog-Schuster F, Beblo S, Kiess W, von Klitzing K, Siekmeyer M (2011). Psychosomatische Aspekte von Harnstoffzyklusdefekten. Kinder- und Jugendmedizin, 11(3), 133-136.
  • Schlensog-Schuster, F. (2010). Über ein Interventionstraining für werdende Eltern und den Umgang mit Ekelgefühlen bei Kursteilnehmern. In R. Vogt & M. Eberhard-Kaechele (Hrsg.), Ekel als Folge traumatischer Erfahrungen. Psychodynamische Grundlagen und Studien, psychotherapeutische Settings, Fallbeispiele (Therapie & Beratung, Orig.-Ausg). Gießen: Psychosozial-Verl.
  • Schlensog-Schuster, F.; Krüger, A.; Reddemann, L. (2010): Psychodynamisch imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche. PITT-KID - das Manual. 18(2), S. 177–179.
  • Schlensog-Schuster F, Schuster S, Kiess W, Brähler E, Schröder C (2009). Persönlichkeitsbesonderheiten und Werterhaltung von Kinderärzten. Kinder- und Jugendmedizin, 9(5), 282-288.
  • Schlensog-Schuster, F. (2008). Körpertherapeutische Settings in der Kontaktaufnahme für Therapieeinsteiger. In R. Vogt (Hrsg.), Körperpotenziale in der traumaorientierten Psychotherapie. Aktuelle Trends in körperorientierter Psychotraumatologie, Hirnforschung und Bewegungswissenschaften (Edition psychosozial, S. 299–303). Gießen: Psychosozial.
  • Schlensog-Schuster, F. (2008). Patientenzentrierte körpertherapeutische Lösungsansätze in Arzt-Patienten-Interaktionen. In R. Vogt (Hrsg.), Körperpotenziale in der traumaorientierten Psychotherapie. Aktuelle Trends in körperorientierter Psychotraumatologie, Hirnforschung und Bewegungswissenschaften (Edition psychosozial, S. 312–316). Gießen: Psychosozial.
  • Eckert, Melanie; Richter, Katharina M.; Mattheß, Janna; Koch, Gabriele; Reinhold, Thomas; Vienhues, Petra et al. (2020): Postpartale psychische Erkrankungen: Versorgungslage und Wirksamkeit der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie. Vorstellung des Innovationsfondprojektes SKKIPPI. In: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz. DOI: 10.1007/s00103-020-03242-4.​

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