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Weihnachtsspenden an das UKL

​In den letzten Monaten erreichten das UKL unzählige kleine und große Spenden. Besonders in den letzten Wochen läutete das „Spendentelefon“ öfter und es meldeten sich Menschen von Unternehmen, die das UKL unterstützen wollten.

​Konsum Leipzig

Mit einer Spende in Höhe von 2.400 Euro unterstützte Konsum Leipzig erneut die Stiftung Kinderklinik. Der Betrag von 2.400 Euro symbolisiert einen Adventskalender mit jeweils 100 Euro hinter jedem Türchen. Dirk Thärichen, Vorstand der Konsum Leipzig, überreichte am 8. Dezember einen symbolischen Spendenscheck an Prof. Wieland Kiess, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Wir werden damit die psychosoziale Arbeit auf der Kinderintensivstation weiter unterstützen und den Eltern von schwer kranken Kindern Hilfe zukommen lassen können“, freute sich Kiess. Bereits Anfang Dezember hatte Konsum den kleinen Patienten der Kinderklinik eine Überraschung bereitet und den Mädchen und Jungen Schokoladen-Adventskalender überreicht.

​Porsche Leipzig

Seit Beginn der Corona-Pandemie engagiert sich Porsche über seine bestehenden Spendenaktivitäten hinaus. Am 2. Dezember hat Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung von Porsche Leipzig, einen Spendenscheck in Höhe von 40.000 Euro an die Stiftung Kinderklinik des UKL übergeben. „In Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, die Gesellschaft wie auch einzelne Schicksale zu unterstützen. Daher ist es Porsche eine Herzensangelegenheit, einen Beitrag in dieser außergewöhnlichen Zeit zu leisten“, sagte Gerd Rupp. Mit der Spende kann die Stiftung Kinderklinik die Studie „LIFE Child“ weiter vorantreiben. Ziel ist es, die Auswirkungen der Shut-Downs auf die psychosoziale Situation von Familien zu untersuchen. „Die durch die COVID-19-Pandemie verursachten Schulschließungen können Kindern sehr schaden: In Zeiten der Schulschließung gaben Kinder an, dass es ihnen nicht gut ging, außerdem haben sie Übergewicht zugelegt und sich nach ihren Freunden gesehnt“, erklärte Prof. Wieland Kiess, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des UKL.

​E+Service+Check

Am 3. Dezember überreichte Marc Langguth, Geschäftsführer der Firma E+Service+Check einen Spendencheck in Höhe von 7.000 Euro ebenfalls an Prof. Kiess, der diese Spende im Namen der Stiftung Kinderklinik Leipzig gern entgegennahm. Das Unternehmen E+Service+Check, das bereits seit 10 Jahren die elektrischen Betriebsmittel und Anlagen des UKL prüft, schreibt in einem Statement: „Gemeinsam blicken wir auf ein Jahr zurück, wie es bislang kein vergleichbares gegeben hat. Ein Jahr, dass uns alle an unsere Grenzen gebracht hat und uns gezeigt hat, wie weit wir über diese im Stand sind zu gehen. Als langjähriger Partner in Sachen Sicherheit freuen wir uns besonders die Stiftung Kinderklinik mit unserem Spendenbeitrag zu unterstützen.“

​Jedes Jahr ein großes Dankeschön für gelungene Krebsoperation

„Die Diagnose Krebs hatte mich damals hart getroffen. Zumal ich überhaupt nicht damit rechnete", erinnert sich Matthias Fichtner. „Die Lage war ernst, aber ich wusste, was nun zu tun war. Nummer eins: Schnell die Frau heiraten, mit der ich schon seit vielen Jahren zusammenlebe. Nummer zwei: Für alle Fälle das Weiterlaufen der Firma regeln. Und Nummer drei: Den besten Operateur finden, den man kriegen kann."

Das war vor rund sieben Jahren. Und der Chemnitzer machte, wie er selbst sagt, alles richtig. Auch, dass er nach intensiven Recherchen und persönlichen Gesprächen genau den Mann mit der Operationsmethode fand, die viel Gewissheit vermittelten, dass das gut ausgehen würde mit seinem Prostatakrebs. Als Naturwissenschaftler fand Matthias Fichtner zudem interessant, dass Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der Urologie im Leipziger Universitätsklinikum, bei seinen Krebsoperationen an der Prostata mit dem hochmodernen DaVinci-Operationssystem arbeitet. „Das hat mit schon imponiert und mich überzeugt, nach Leipzig zu fahren", sagt der Chemnitzer.

Alles lief hervorragend: „Nach sechs Tagen im Uniklinikum Leipzig und vier Wochen Erholung zu Hause konnte ich mit meiner Frau bereits einen kleinen Urlaub antreten. Alles ging ohne Probleme. Und fünf Wochen später war ich wieder total auf dem Damm – das konnte ich selbst kaum glauben", lacht er rückblickend. „Deshalb war es mir ganz wichtig, mich bei Professor Stolzenburg zu bedanken. In der Klinik hatte ich gelesen, dass es eine Stiftung gibt, die sich der Förderung der Klinik für Urologie widmet. Über die Dr.-Siegfried-Krüger-Stiftung kann man mit finanziellen Spenden die wissenschaftliche und klinische Arbeit der Urologen unterstützen – und genau das mache ich nunmehr jedes Jahr." Im Dezember spendete Matthias Fichtner 2000 Euro für die weitere Forschung und Wissensvermittlung an der Klinik von Prof. Stolzenburg.