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Das Mentoringprogramm an der Universitätsmedizin Leipzig

​Mentee+ steht für das gemeinschaftliche Mentoringprogramm der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig. Gemeinsames Ziel ist es, die berufliche und persönliche Entwicklung der Studierenden, Medizinerinnen und Mediziner und/oder Ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern und sie bei ihrer individuellen Karriereplanung zu unterstützen. Mentee+ hält Angebote für vier unterschiedliche Zielgruppen bereit, die sich an den verschiedenen Phasen der beruflichen Aus- und Weiterbildung orientieren und verbindet damit vorhandene Angebote beider Einrichtungen mit neuen überfachlichen Modulen.

Konzeption

​Gemeinsam ist allen Modulen des Mentoringprogrammes, dass sie auf den Elementen Mentoring-Training-Networking basieren und in ein Rahmenprogramm eingebettet sind. Hier werden die Programmteilnehmenden im Self-Marketing und Selbstbewusstsein gestärkt, ihre Motivation und Zielstrebigkeit erhöht, ihre beruflichen Perspektiven und Karriereschritte konkretisiert sowie wichtige Kontakte und Netzwerke vermittelt.

Die Konzeption und Umsetzung des Programmes erfolgt unter geschlechtssensiblen Gesichtspunkten, deren Umsetzung sich in allen Einzelmaßnahmen wieder findet.

Die konzeptionelle Basis von Mentee+ bildet das Mentoringprogramm MentHaProf, welches von 2013 bis 2014 erfolgreich an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig von Prof. Dr. Katarina Stengler und ihrem Team im Gleichstellungsbüro umgesetzt wurde. MentHaProf richtete sich an Habilitandinnen der Medizinischen Fakultät auf ihrem Weg zur Professur.

Darüber hinaus gibt es an der Medizinischen Fakultät weitere Angebote für die berufliche Orientierung und die persönliche Karriereplanung für Studierende. Zu nennen sind da das Mentoring-Programm der Medizinischen Fakultät sowie verschiedene Module im Lehrangebot. Auch das Universitätsklinikum Leipzig unterstützt ihre MitarbeiterInnen mit vielfältigen Angeboten zur Führungskräfteentwicklung.

2015 beschlossen der Vorstand des Universitätsklinikums und der Dekan der Medizinischen Fakultät diese verschiedenen Angebote zusammenzufassen und Teile davon unter einem Programm zu vereinen. Aus dieser ambitionierten Bestrebung heraus entstand das strategische Karriereplanungsprogramm Mentee+, welches im Bereich 4 – Personal und Organisationsentwicklung sowie im Gleichstellungsbüro, als auch im Referat Lehre der Medizinischen Fakultät verankert ist.

Die Besonderheit von Mentee+ liegt in der gemeinschaftlichen Umsetzung und Finanzierung des Projektes durch das Universitätsklinikum Leipzig und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Daher spricht Mentee+ eine weite Zielgruppe an, welche von den Studierenden bis hin zu den ProfessorInnen reicht. Hiermit ist eine langfristige Entwicklung der Mentees über mehrere Karriereschritte hinweg möglich. Das Gesamtprogramm nimmt aber nicht nur die wissenschaftlichen Karrieren in den Fokus, sondern auch die persönliche und berufliche Weiterentwicklung ihrer medizinisch-klinisch tätigen Ärztinnen und Ärzte.

Bei der Konzeption des Gesamtprogrammes wurde verstärkt auf geschlechtssensible Gesichtspunkte im Karriereverlauf geachtet, was sich in der Umsetzung der Einzelmaßnahmen wieder findet. Als ein Element der Führungskräfteentwicklung orientiert sich das Konzept am Leitbild und an den Führungsgrundsätzen der Universitätsmedizin Leipzig.

Das Mentoringprogramm an der Universitätsmedizin Leipzig richtet sich nach den Qualitätsstandards des Forum Mentoring - Bundesverband Mentoring in der Wissenschaft.

Ziele und Nutzen

Ziele

Mentee+ ist ein strategisches Karriereplanungsprogramm mit dem Ziel, die berufliche und persönliche Entwicklung sowohl der Studierenden als auch der MedizinerInnen und/oder ForscherInnen des Universitätsklinikums Leipzig und der Medizinischen Fakultät Leipzig zu unterstützen. Die Programm-TeilnehmerInnen sollen langfristig in ihrer individuellen Laufbahnplanung bestärkt und Entwicklungsmöglichkeiten am Klinikum, in der Forschung und Lehre aufgezeigt werden.

Leitziele von Mentoring sind

  • Personalentwicklung durch Förderung des qualifizierten Führungskräftenachwuchses
  • Qualitätssteigerung in der Nachwuchsförderung
  • Sensibilisierung für Genderfragen und das Thema Chancengleichheit
  • Vorbilder aufzeigen
  • Initiierung interdisziplinärer Netzwerke
  • Förderung der Kommunikationskultur
  • Transparenz schaffen bzgl. Normen, Strukturen und Prozesse in der Klinik und im Wissenschaftsbetrieb

 

Nutzen

Chancen für Mentees

  • Entwicklung beruflicher Perspektiven und konkrete Planung der (weiteren) Karriere
  • Förderung berufsbezogener und überfachlicher Schlüsselkompetenzen
  • Selbstreflexion
  • Zugang zu Informationen und karriererelevanten Netzwerken
  • Kenntnisse über Strukturen, Spielregeln und Prozesse erlangen
  • Erlernen von Bewältigungsstrategien für Herausforderungen in Beruf und Privatleben

Gewinn für Mentorinnen und Mentoren

  • persönlicher Wissens- und Erfahrungstransfer
  • neue Impulse und Perspektiven
  • Zuwachs an Beratungs- und Führungskompetenz
  • Mitgestalten der Personalentwicklung
  • Erweiterung des interdisziplinären Netzwerkes
  • Coaching-Angebot

Mentee werden

Vier Zielgruppen - ein Programm

Die Besonderheit des Mentoringprogrammes Mentee+ liegt nicht nur in der engen Zusammenarbeit zwischen Medizinischer Fakultät und Universtiätsklinikum Leipzig, sondern vor allem in der langfristigen und nachhaltigen Konzeption dieses Karriereförderprogrammes. So werden vier unterschiedliche Zielgruppen angesprochen, die vom Studierenden bis hin zum Post-Doc reichen. Für jede Zielgruppe wird ein Programmmodul mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten. Jedes Modul beachtet dabei die verschiedenen Bedürfnisse in den jeweiligen Entwicklungs- und Karrierestufen und gengersensible Gesichtspunkte. 

Die Angebote wenden sich an vier unterschiedliche  Zielgruppen:

  • Studierende
  • PJ´ler am UKL
  • Qualifizierungs-Phase
  • Post-Doc-Phase