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Leipziger Interdisziplinäres Centrum für Allergologie (LICA)

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Über uns

Allergien haben sich in den letzten Jahrzehnten zu Volkskrankheiten in Europa wie auch in anderen hochentwickelten Industrienationen entwickelt. Allergien können in jedem Lebensalter auftreten und beginnen häufig schon im Kindesalter.

Neben der Haut sind insbesondere die Atemwege, der Gastrointestinaltrakt und das Kreislaufsystem von allergischen Symptomen betroffen. Grunderkrankungen (z. B. Atopie, Mastozytose / Mastzellaktivierungssyndrom) können das Auftreten allergischer Erkrankungen begünstigen. Zudem leiden nicht wenige Betroffene unter begleitenden psychischen Problemen.

In den letzten Jahren haben sich vielfältige Entwicklungen auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen ergeben. Hieraus wird deutlich, dass ein enges Zusammenwirken unterschiedlicher klinischer und wissenschaftlicher Disziplinen für Vorbeugung, Diagnostik und Therapie erforderlich ist.

Das Leipziger Interdisziplinäre Centrum für Allergologie (LICA) als Verbund allergologisch tätiger Kliniker und Wissenschaftler widmet sich der Zielsetzung der verbesserten interdisziplinären Zusammenarbeit in den Bereichen Krankenversorgung, Forschung und Lehre/Weiterbildung.

Es erfolgt die Diagnostik und Therapie vor allem folgender Krankheitsbilder:

  • Anaphylaxie (Insektengift, Medikamente, Nahrungsmittel)
  • Allergisches Asthma bronchiale
  • Arzneimittelallergien
  • Insektengiftallergie
  • Ekzemerkrankungen (Neurodermitis, Kontaktekzem)
  • Nahrungsmittelallergien / -unverträglichkeiten
  • Rhinoconjunctivitis allergica (Heuschnupfen)
  • Urtikaria

Das Leipziger interdisziplinäre Centrum für Allergologie ist ein Zusammenschluss mehrerer Kliniken und Fachabteilungen des Universitätsklinikums Leipzig.

Aufgrund der unterschiedlichen Manifestationsorgane von Allergien ergibt sich die Notwendigkeit einer interdisziplinären Patientenversorgung, die bereits seit vielen Jahren auf höchstem medizinischem Niveau am Universitätsklinikum Leipzig bei der Versorgung der allergologischen Patienten erfolgt. 2014 erfolgte daher die Gründung des Interdisziplinären Allergiezentrums.

Ziel des Allergiezentrums ist neben der Bündelung von Fachwissen über die fachspezifischen Organgrenzen hinaus eine unmittelbare Vernetzung bei der Gewährleistung einer leitliniengerechten Behandlung von Allergien.LICA_1.jpg

Sie erhalten bei uns eine umfassende, medizinisch kompetente und menschliche Behandlung, die auf den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft basiert und individuell auf Ihre persönliche Erkrankungsform und Lebenssituation abgestimmt wird.

Unser Anliegen ist es, Ihnen von der Information und Allergieprävention über Diagnostik bis modernsten Therapiemöglichkeiten ein breites Leistungsspektrum auf höchstem medizinischem Niveau zu bieten.

Die fachliche Kompetenz wird dabei durch ein Netzwerk von Spezialistinnen und Spezialisten gewährleistet, zu dem sich Kliniken und Institute des Universitätsklinikums Leipzig zusammengeschlossen haben. Diese treffen sich regelmäßig zu Konferenzen, bei denen Patientinnen und Patienten des Allergiezentrums mit komplexer Symptomatik besprochen werden.

Lenkungsgremium

Das Zentrum wird von einem Lenkungsgremium geleitet.

 

Geschäftsführende ärztliche Leiterin

Prof. Dr. Regina Treudler
Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie, Allergologie

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Stellvertretender Leiter
OA Dr. Freerk Prenzel (Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin)

Mitglieder Lenkungsgremium:

​Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

​OÄ Prof. Dr. Regina Treudler

​Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

​Dr. Franziska Wagner

​Institut für Molekulare Diagnostik und Laboratoriumsmedizin

​OA Dr. Thorsten Kaiser

​Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

​OA Dr. Freerk Prenzel

​Vorstandsvertreter

​Prof. Dr. Jan C. Simon


Kooperierende Einrichtungen

Mitglieder des LICA engagieren sich in folgenden Organisationen:

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie


Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin


Institut für Laboratoriumsmedizin

Aktuelles

September 2017

Neues zur Neurodermitis 

Im September 2017 wurde in Deutschland erstmalig ein Präparat zur zielgerichtete Therapie der Neurodermitis zugelassen. Es handelt sich dabei um Dupilumab, einen monoklonalen Antikörper, der die Wirkung von zwei Botenstoffen hemmt (Interleukin-4 und Interleukin-13). In Studien konnte gezeigt werden, dass das Präparate zu einer deutlichen Besserung von Juckreiz und Entzündung führen kann.

Auch weitere vielversprechende Substanzen (z. B. ein monoklonaler Antikörper gegen Interleukin 31) befinden sich aktuell in der klinischen Erprobung.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Klinischen Forschungseinheit der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie Leipzig.

Juli 2017

Keine Angst vor Insektenstichen: 10 Tipps für einen sorgenfreien Besuch im Freibad.

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Juli 2017

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) verfügt seit kurzem über einen elektronischen Pollenmonitor, der die Konzentration von Pollen in der Luft vollautomatisch misst und auswertet. Die Ergebnisse werden tagesaktuell auf einer speziellen Internetseite angezeigt. Deutschlandweit gibt es nur eine Handvoll dieser modernen Geräte.​

Zur Pressemitteilung...​


 


 


Februar 2017

Mit einem „Blumenstrauß des Monats“ bedankte sich Ruth Krabbes-Knuth für zehn Jahre gute Betreuung bei Prof. Regina Treudler und dem Team der Allergologie der UKL-Hautklinik. 

Hier können sie den kompletten Artikel lesen.

 


 


 

Januar 2017

Kann man gegen Kälte allergisch sein?

Die Kälteurtikaria ist eine der häufigeren Formen der Physikalischen Urtikaria und entwickelt sich meist im Laufe des Lebens. Typisch ist, dass es nur nach einem Kontakt mit Kälte (z.B. kalter Luft oder kaltem Wasser) zu urtikariellen Beschwerden kommt.

Eine Kälteurtikaria macht zwar genau die gleichen Beschwerden wie eine Allergie, ist aber keine echte Allergie, denn diese beruht auf der Bildung von Antikörpern gegen ein Allergen. Ein Allergen ist eine an sich harmlose Substanz aus unserer Umwelt, gelegentlich auch ein im Körper vorhandener Stoff. Bei Kontakt mit dem Allergen entsteht dann die allergische Reaktion. Gegen Kälte werden jedoch keine Antikörper gebildet sondern es kommt vermutlich aufgrund anderer (physikalischer) Faktoren zur Ausschüttung von Überträgerstoffen aus in der Haut befindlichen Mastzellen.

Unter den physikalischen Urtikariaformen ist die Kälteurtikaria mit etwa 15% nicht selten. Frauen sind etwa doppelt so oft betroffen wie Männer, beide Geschlechter meist im jungen Erwachsenenalter. Der Schwerpunkt der jahreszeitlichen Verteilung liegt in unseren Breiten klar im Winter

Therapeutisch sollte vor allem der Kältekontakt gemieden werden (z. B. auch durch Verwendung von Fettcremes im Gesicht). Zudem kommen Antihistaminika zum Einsatz. Bei Therapieversagen hat sich in aktuellen Studien der Einsatz von Omalizumab als wirksam erwiesen.

 

Dezember 2016

Prof. Dr. Treudler wurde in den wissenschaftlichen Beirat des Allergieinformationsdienstes des Helmholtz Zentrums München (Deutsches Forschungszentrum fuer Gesundheit und Umwelt)
berufen.

 

September 2016Ambrosia.jpg

Allergierisiko Ambrosia: Die hochallergene Pflanze breitet sich in Deutschland aus. Mit einer zunehmenden Belastung durch Ambrosia-Allergene ist auch in Leipzig zu rechnen.

Lesen Sie hierzu ein Interview oder finden Sie weitere Informationen zur Ambrosia im Allergie-Wiki auf www.mein-allergie-portal.de.

 

September 2016

Wespengiftallergiker aufgepasst!

Im August und September kommt es typischerweise zu einem verstärkten Auftreten von Wespen, wodurch das Risiko eines entsprechendenWespen.jpg Stichereignisses steigt. Wespen- und Bienengifte gehören zu den häufigsten Auslösern des allergischen Schocks. Dieser kann sich wenige Minuten nach dem Stichereignis z. B. in Form von Juckreiz, Nesselsucht, Hautschwellungen, Schluckbeschwerden, Atemnot, Schwindel und Bewusstseinsverlust äußern.

Leider kommt es auch immer wieder zu tödlich verlaufenden Reaktionen.

Betroffene sollten daher immer Notfallmedikamente einschließlich eines Adrenalin-Autoinjektors mit sich führen. In Absprache mit einem Allergologen sollte zudem geklärt werden, ob eine Hyposensibilisierung (auch: Allergieimpfung) gegen das auslösende Insektengift durchgeführt werden sollte. Hierbei wird eine Toleranz des Körpers gegen das auslösende Allergen erzeugt.

Terminabsprachen für Betroffene sind unter 0341 - 97 18691 möglich.

 

Juni 2016

EAACI Tagung 2016

Die Tagung der Europäischen Akademie für Asthma und Klinische Allergologie (EAACI) fand vom 11.-15.6.2016 in Wien statt. Insgesamt kamen weit mehr als 7000 Allergologen aus aller Welt zusammen, um sich über neueste Entwicklungen auszutauschen. Die EAACI feierte dieses Jahr ihr 60jähriges Bestehen.

Aus dem Leipziger Interdisziplinären Centrum für Allergologie nahm Frau Prof. Dr. Treudler aktiv an der Tagung teil und berichtete im Rahmen eines Vortrages über die kürzlich abgeschlossene und vom BMBF geförderte BASALIT-Studie zur Behandlung der birkenassoziierten Nahrungsmittelallergie.

Weitere große Themen waren

  • der Zusammenhang von atopischer Dermatitis und Nahrungsmittelallergien,
  • der Einsatz neuer Präparate bei der atopischen Dermatitis (insbesondere Dupilumab),
  • weitere neue biologisch aktive Medikamente zur Behandlung von Asthma und Nahrungsmittelallergien 

 

April 2016

Starkes Birkenpollenjahr steht bevor - Artikel in der Patientenzeitung des UKL

 

November 2015

LICA Qualitätssiegel.jpg UKL-Allergiezentrum LICA erhält Qualitätssiegel

Das Leipziger Interdisziplinäre Centrum für Allergologie (LICA) am UKL wurde kürzlich vom Zusammenschluss der deutschen Allergie-Fachgesellschaften zertifiziert.

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10. Deutscher Allergiekongress

Vom 1. bis 3. Oktober 2015 fand der 10. Deutsche Allergiekongress unter dem Motto Gemeinsam gegen Allergien -Frau Prof. Dr. med. Treudler, Leiterin LICA und Frau Cand. med. Stich für mehr Toleranz in Köln statt. Über 1.100 interessierte Ärzte nutzten die Möglichkeit zur allergologischen Fortbildung, darunter auch drei Ärztinnen der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Leipziger Interdisziplinären Centrums für Allergologie (LICA). Sie beteiligten sich aktiv am interdisziplinären Austausch, brachten sich in mehreren Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) ein (z. B. AG Nahrungsmittelallergie, AG Insektengiftallergie, AG Arzneimittelallergie) und präsentierten eigene Beiträge aus den Bereichen Mastozytose, Urtikaria und Hautallergietestungen.

 

Februar 2015

LICA bündelt am UKL Fachkompetenz von Experten mehrerer Bereiche zur besseren Behandlung der steigenden Allergieerkrankungen

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September 2014

MeinAllergiePortal

im Gespräch mit Prof. Regina Treudler
zum Thema Sojaallergie

lesen

 

Juli 2014

Patientenmagazin "Liebigstraße aktuell"

Artikel über das 12. Interdisziplinäre Allergiegespräch am Universitätsklinikum

Artikel lesen

 

März 2014

Zeitiger Pollenflug führt zu Problemen
Allergologie am Uniklinikum Leipzig: Zeit für Hyposensibilisierung wird immer knapper.

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Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Allergiesprechstunde der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie. Wir befassen uns schwerpunktmäßig mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Allergische Reaktionen vom Ekzemtyp (u.a. auf Kosmetika, Berufsstoffe)
  • Anaphylaxie (allergischer Schock)
  • Allergien auf Insektengifte (Biene, Wespe)
  • Allergische und pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittel/Nahrungsmittelzusatzstoffe
  • Unverträglichkeitsreaktionen auf Medikamente (z.B. Schmerzmittel, Lokalanästhetika, Antibiotika)
  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis),
  • Allergischer Schnupfen (Heuschnupfen)
  • Urtikaria (Nesselsucht)
  • Angioödeme (erworben und angeboren)


Wir werden uns bemühen, Ihnen möglichst zeitnah einen Termin zu geben, um gemeinsam mit Ihnen Ihr Anliegen zu besprechen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich aufgrund von begrenzten Kapazitäten Wartezeiten nicht immer vermeiden lassen.

 

Aktueller Pollenflug

Informationen zum aktuellen Pollenflug am UKL können Sie hier nachlesen.

 

Ihr Team der dermatologischen Allergologie

Oberärztliche Leitung
Prof. Dr. Regina Treudler



Ärzte/innen in Weiterbildung
Dr. Stefanie Claus
Frau Henriette Kirsten

Verantwortliches Pflegepersonal
Sr. Annette Schmidt
Sr. Heike Schreyer
Sr. Christina Michalski (Vertretung)
Pfleger Manfred Wende (Leitung Ambulanz)

 

Ihr Termin bei uns

Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen ist eine Behandlung nur auf Überweisung von niedergelassenen Allergologen und/oder Dermatologen möglich.

Sie benötigen daher zwingend für jedes Quartal, in dem eine Vorstellung in unserer allergologischen Ambulanz erfolgt, einen Überweisungsschein.

Bitte nennen Sie bei Ihrer telefonischen Anmeldung den Vorstellungsgrund, der auf dem Überweisungsschein geschrieben steht.
Wenn bereits Untersuchungen durchgeführt wurden, bringen Sie bitte die Ergebnisse bereits durchgeführter Untersuchungen mit, soweit diese Ihnen vorliegen.

Ebenso bitten wir darum, für die Vorstellung folgende Informationen mitzubringen:

1. Name und Adresse des überweisenden Dermatologen/Allergologen und ggf. Ihres Hausarztes

2. Liste aller aktuell eingenommenen Medikamente (Tabletten bzw. Spritzen, Salben, Sprays)

3. Übersicht zu bisherigen diagnostischen und/oder therapeutischen Maßnahmen Ihrer aktuellen Erkrankung

4. Allergie-Vorgeschichte: Besteht oder bestand bei Ihnen

  • Allergischer Schnupfen/Heuschnupfen
  • Allergisches Asthma
  • Neurodermitis
  • Kontaktallergie
  • Arzneimittel-Unverträglichkeit
  • Nahrungsmittel-Unverträglichkeit


In manchen Fällen wird eine weiterführende Diagnostik (z. B. Expositionstestung) oder Therapie (z. B. spezifische Immuntherapie bei Insektengiftallergie) auf der Station HAU-2 unseres Haus erforderlich sein.

Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Allergiesprechstunde der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- Ohrenheilkunde.

In unserer Sprechstunde bieten wir schwerpunktmäßig die Diagnostik und Therapie folgender Krankheitsbilder an:

  • allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen)
  • Anaphylaxien (allergischer Schock)
  • Insektengiftallergien
  • ASS-Intoleranz-Syndrom/Morbus Samter-Widal
  • chronische Rhinosinusitis
  • Angioödeme

Ihr Team der HNO-Allergologie

Ärztliche Leitung
Dr. med. Franziska Wagner



Ärzte in Weiterbildung
Holger Mehlhorn

Verantwortliches Pflegepersonal
Sr. Jana Büttner (Leiterin der Ambulanz)
Sr. Petra

 

Ihr Termin bei uns

Für einen Termin in unserer Allergiesprechstunde bitten wir um telefonische Anmeldung. Geben Sie hierbei den Grund ihrer Vorstellung an, damit wir die ersten diagnostischen Maßnahmen besser für Sie planen können. Unsere Mitarbeiter werden sich bemühen, Ihnen einen zeitnahen Termin zu geben.

Wünschenswert wäre eine Überweisung vom niedergelassenen HNO-Arzt/Allergologen.

Bitte bringen Sie folgende Befunde zu Ihrer Vorstellung mit, sofern Sie Ihnen vorliegen:

  • Name und Adresse des überweisenden Arztes
  • Liste aller aktuell eingenommener Medikamente
  • Befunde von bisher erfolgter Diagnostik und Therapie Ihrer Erkrankung
  • Röntgen-/CT-Befunde und Bilder soweit erfolgt

Im Anschluss an Ihren ersten Besuch in unserer Allergie- Sprechstunde wird ggf. eine Wiedervorstellung zur weiterführenden ambulanten Diagnostik (z.B. nasale Provokation) bzw. stationären Diagnostik (z.B. orale ASS-Provokation, Insektenstichprovokation) oder Therapie (z.B. spezifische Immuntherapie auf Insektengiftallergien) notwendig sein.

Bei Fragen hierzu steht Ihnen Ihr HNO-Allergieteam gern zur Verfügung.

Kinder- und Jugendmedizin (Pädiatrische Allergologie und Pneumologie)

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Allergiesprechstunde der Klinik für Kinder und Jugendliche.
Diese Seite möchte Ihnen einen Überblick geben über unser Team und Ansprechpartner sowie die Inhalte unserer Arbeit.

Zur Arbeitsgruppe gehören die Bereiche:

In der Allergologie befassen uns schwerpunktmäßig mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Allergisches Asthma
  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Anaphylaxie (allergischer Schock)
  • Allergien auf Insektengifte (Biene, Wespe)
  • Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel
  • Unverträglichkeitsreaktionen auf Medikamente (z.B. Schmerzmittel, Lokalanästhetika, Antibiotika)
  • Allergischer Schnupfen (Heuschnupfen)
  • Urtikaria (Nesselsucht)
  • Angioödeme (erworben und angeboren)
  • Mastozytose

Wir werden uns bemühen, Ihnen möglichst zeitnah einen Termin zu geben, um gemeinsam mit Ihnen Ihr Anliegen zu besprechen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich aufgrund von begrenzten Kapazitäten Wartezeiten nicht immer vermeiden lassen.

 

Ihr Team der pädiatrischen Allergologie

Oberärztliche Leitung
OA Dr. med. Freerk Prenzel

 

Fachärztinnen
Dr. med. Julia Gebhardt
Dr. med. Maike vom Hove
Dr. med. Constance Henn

Ärzte/innen in Weiterbildung
Frau Louise Kobelt
Dr. med. Tobias Lipek
Herr Nicolas Terliesner

Verantwortliches Pflegepersonal
Sr. Karina Churs
Sr. Simone Reichenbach
Sr. Anett Kiesel

Pädiatrische Allergologie.jpg 

Ihr Termin bei uns

Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen ist eine Behandlung nur auf Überweisung von niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten möglich. Sie benötigen daher zwingend einen Überweisungsschein für jedes Quartal, in dem eine Vorstellung in unserer Ambulanz erfolgt.
Bitte nennen Sie bei Ihrer telefonischen Anmeldung den Vorstellungsgrund, der auf dem Überweisungsschein geschrieben steht. Wenn bereits Untersuchungen durchgeführt wurden, bringen Sie bitte die Ergebnisse bereits durchgeführter Untersuchungen mit, soweit diese Ihnen vorliegen.

Ebenso bitten wir darum, für die Vorstellung folgende Informationen mitzubringen:

1.Name und Adresse des überweisenden Kinder- und Jugendarztes, ggf. Ihres Hausarztes
2.Liste aller aktuell eingenommenen Medikamente (Tabletten, Säfte, Spritzen, Salben, Sprays)
3.Übersicht zu bisherigen diagnostischen und/oder therapeutischen Maßnahmen Ihrer aktuellen Erkrankung
4.Allergie-Vorgeschichte

In manchen Fällen wird eine weiterführende Diagnostik (z. B. Expositionstestung) oder Therapie (z. B. spezifische Immuntherapie bei Insektengiftallergie) auf der Station E 2.2 unseres Hauses erforderlich sein.

Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik

​Das Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik (ILM) ist Bestandteil des Allergiezentrums LICA.

Es erbringt pro Jahr mehr als 4 Millionen labormedizinische Analysen eines umfassenden diagnostischen Spektrums für die Klinik, Fakultät und das Medizinische Versorgungszentrum (MedVZ) des Universitätsklinikums Leipzig.

In der allergologischen, labormedizinischen Spezialdiagnostik des Instituts werden jährlich mehr als 10.000 Analysen für die Krankenversorgung erbracht. Darüber hinaus werden am Institut wissenschaftliche Fragestellungen zu Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen bearbeitet. Es besteht eine enge wissenschaftliche Kooperation mit der dermatologischen Klinik des UKL (Prof. Simon, Prof. Treudler) zur Kreuzreaktion von Nahrungsallergenen und zur Inzidenz neuer Allergene in der Bevölkerungsstudie LIFE (n=10000).

Das Institut stellt die labormedizinische Krankenversorgung an 7 Tagen die Woche über 24h sicher und ist nach ISO 15189 sowie 17025 akkreditiert. Es steht ein umfangreicher labormedizinscher Konsildienst für die Beratung der klinischen Kollegen zur Verfügung.

Wir freuen uns, Ihnen das Institut unter http://ilm.uniklinikum-leipzig.de/ näher vorzustellen.