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Coronavirus (SARS-CoV-2): Aktuelle Nachrichten

​​​​​​​​​​​​Pressemitteilungen des UKL zum Thema

Alle Pressemitteilungen zum Thema​​

Informationen zu Zugangsregeln am UKL

Aufgrund der Corona-Pandemie befindet sich das Universitätsklinikum Leipzig derzeit im eingeschränkten Regelbetrieb. Das bedeutet, dass sowohl für die Behandlung  ambulanter und stationärer Patienten als auch für den Zugang zum UKL bestimmte Schutzmaßnahmen und Festlegungen zur  Infektionsvermeidung gelten. 

Das Klinikum ist zudem weiterhin verpflichtet, Reserven für den Fall einer wieder steigenden Zahl von Covid-19-Patienten vorzuhalten sowie die Behandlung aktueller Fälle sicherzustellen. Diese erfolgt am UKL in gesonderten Bereichen mit weitreichenden Vorkehrungen zum Infektionsschutz.    

Informationen zu Covid-19 sowie einen Überblick über aktuellen Vorsichtsmaßnahmen zu Ihrer und unserer Sicherheit während des Aufenthalts am Klinikum finden Sie hier:​

Was tun bei Verdacht auf Corona-Infektion?

Sie werden wegen eines Verdachts auf Corona-Infektion zur Abklärung zu uns ans UKL geschickt? Dann folgen Sie bitte den Ausschilderungen an den Eingangsbereichen des UKL.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen auch die Corona-Ambulanz des UKL (Liebigstraße 22a) unter 0341 - 97 20692 zur Verfügung. Diese ist wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag 8 - 12 Uhr, Wochenende und Feiertage 10 - 14 Uhr. Eine Wegbeschreibung zur Corona-Ambulanz finden Sie hier.

Achtung! Die Corona-Ambulanz des UKL ist an den Wochenenden 6./7. Juni und 27./28. Juni geschlossen. Das Klinikum St. Georg (6./7. Juni) und das Herzzentrum Leipzig (27./28. Juni) sind währenddessen erreichbar.

Das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig hat für dringende Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus eine Telefon-Hotline eingerichtet: 0341 - 123 6852 (täglich 7 - 19 Uhr)

Das Bürgertelefon des Sächsischen Gesundheitsministeriums zum Thema Coronavirus erreichen Sie unter der 0351 - 564 55855.

Wie ist das UKL auf eine Pandemie vorbereitet?

Das Universitätsklinikum hat weitreichende Maßnahmen getroffen, um für eine mögliche Pandemie optimal aufgestellt zu sein.

Seit Januar tagt am Klinikum regelmäßig eine interprofessionelle Task Force zum Umgang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Zusätzlich trifft sich täglich ein Krisenstab und bespricht die aktuelle Lage, um entsprechende interne Festlegungen zu treffen und schnell reagieren zu können.

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter gibt es einen generellen Besucherstopp und es wurden alle Veranstaltungen bis bis mindestens 31. Mai abgesagt. Weitere Informationen dazu finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Es wurden Strukturen sowohl für die ambulante als auch die stationäre Versorgung von COVID-19-Patienten geschaffen.

  • Am Institut für Virologie können täglich bis zu 1000 Tests durchgeführt werden.
  • Für die intensivmedizinische Versorgung von COVID-19-Patienten steht am Universitätsklinikum Leipzig eine eigenständige Infektions-Intensivstation bereit. Insgesamt gibt es am UKL 159 Intensivbetten einschließlich der Betten im Bereich der Kindermedizin sowie der Neonatologie. Im Katastrophenfall sind zudem rasche Aufrüstungen und Unterbringungen von weiteren Patienten in der Struktur der Intensivmedizin möglich.
  • Das UKL verfügt über mehr als 100 Beatmungsgeräte.
  • Die Versorgung des Personals mit Schutzmitteln wie Atemschutzmasken, Kitteln und Visieren ist sichergestellt.

Eine eventuell erforderliche Verstärkung des Personals in der Krankenversorgung durch Medizinstudierende sowie Schüler und Lehrer der Medizinischen Berufsfachschule wird derzeit vorbereitet. Parallel dazu kann man sich bereits jetzt als freiwilliger Krisenhelfer registrieren lassen.

Schwerpunktversorgung im Klinikum St. Georg

Grundsätzlich ist das Klinikum St. Georg in Leipzig das Klinikum, das an erster Stelle die Versorgung von hochinfektiösen Patienten übernimmt. Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion werden daher bis auf weiteres zunächst alle im Klinikum St. Georg behandelt. Am UKL gibt es aktuell keine betroffenen stationären Patienten. Unsere Corona-Ambulanz befindet sich in einem Gebäude außerhalb der Häuser, in denen Sie untergebracht sind.

Das Klinikum setzt die Quarantäne-Regelungen sehr umfassend um, so dass alle Mitarbeiter, die in Risikogebieten waren oder als Kontaktpersonen gelten, zuhause bleiben. Wir haben intern eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um bestmöglich vorbereitet zu sein und die Sicherheit zu erhöhen.

Maskenpflicht

In der Krankenversorgung des UKL besteht für alle Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiter eine Maskenpflicht. Diese Maßnahme dient dem Schutz aller.

Besucher und Angehörige

Am UKL gilt nach wie vor ein Besucherstopp. Verzichten Sie bitte soweit möglich darauf Ihre Angehörigen ins Klinikum zu begleiten. Wenn Ihre Angehörigen auf Hilfe angewiesen sind, können Sie von einer Person begleitet werden. Begleitpersonen müssen frei von Erkältungssymptomen sein und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Während des Aufenthaltes kann nur sehr eigeschränkt Besuch empfangen werden. Ein Besuch ist daher nur nach vorheriger Abstimmung und Ausstellung eines Passierscheins möglich und wird pro Tag und Patient auf eine Person beschränkt. Die Genehmigung erfolgt nach Abstimmung mit der Stationsleitung. Der Passierschein ist beim Betreten des Klinikums vorzuzeigen. 

Ausnahmen gelten für Schwerstkranke und Eltern kranker Kinder.

Besucher und Begleitpersonen werden am Eingang auf das Vorliegen einer Zugangsberechtigung überprüft. Hier erfolgen auch eine kontaktlose Fiebermessung sowie eine Abfrage zum Gesundheitszustand. Wird am Eingang eine erhöhte Temperatur festgestellt, kann kein Zugang gewährt werden.

Im UKL gilt die Maskenpflicht. Bitte tragen Sie ab dem Betreten der Gebäude des UKL einen Mund-Nasen-Schutz; desinfizieren Sie sich beim Betreten des  Klinikums die Hände sowie achten Sie auf die Einhaltung der Abstandsregeln. 

Veranstaltungen abgesagt

​Aufgrund der aktuellen Lage werden im Rahmen von Vorsichtsmaßnahmen bis mindestens 31. Mai alle geplanten Veranstaltungen des Universitätsklinikums Leipzig abgesagt.  

Informationen für ambulante Patienten

Aktuell gibt es keine offenen Sprechstunden am UKL. Patientinnen und Patienten müssen vorab einen Termin vereinbaren. Dieser wird am Eingang bei der Kontrolle der Zugangsberechtigung erfragt.  Hier erfolgen auch eine kontaktlose Fiebermessung sowie eine Abfrage zum Gesundheitszustand. Wird am Eingang eine erhöhte Temperatur festgestellt, erfolgt eine Rücksprache mit dem behandelnden Bereich. Bei wiederholten Besuchen erhalten Sie einen Passierschein. Dieser ist beim Betreten des UKL vorzuzeigen.

Wenn bei Ihnen ein ambulanter Eingriff geplant ist, werden Sie im Zuge der Aufnahme auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Folgen Sie dazu bitte den Anweisungen des Personals.

Im UKL gilt die Maskenpflicht. Bitte tragen Sie ab dem Betreten der Gebäude des UKL einen Mund-Nasen-Schutz und desinfizieren Sie sich die Hände.

Am UKL gilt nach wie vor ein Besucherstopp. Bitte verzichten Sie daher darauf, sich begleiten zu lassen.  Wenn Sie aufgrund von Einschränkungen auf Hilfe angewiesen sind, können Sie von einer Person begleitet werden. Die Begleitpersonen müssen frei von Erkältungssymptomen sein und einen  Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern finden Sie Markierungen auf den Sitzgelegenheiten sowie in den Wartezonen. Bitte beachten Sie diese jederzeit.​

Informationen für stationäre Patienten

Im UKL gilt die Maskenpflicht. Bitte tragen Sie ab dem Betreten der Gebäude des UKL einen Mund-Nasen-Schutz und desinfizieren Sie sich die Hände. Am Eingang werden unsere Mitarbeiter Sie zur Prüfung der Zugangsberechtigung nach Ihrem Termin fragen. Hier erfolgen auch eine kontaktlose Fiebermessung sowie eine Abfrage zum Gesundheitszustand. Wird am Eingang eine erhöhte Temperatur festgestellt, erfolgt eine Rücksprache mit dem behandelnden Bereich.

Im Zuge der Aufnahme werden Sie auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Folgen Sie dazu bitte den Anweisungen des Personals. Das Ergebnis des Testes wird Ihnen auf Station mitgeteilt.

Wir bitten darum,  während des gesamten Aufenthalts im UKL einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Am UKL gilt nach wie vor ein Besucherstopp. Bitte verzichten Sie daher darauf, sich begleiten zu lassen.  Wenn Sie aufgrund von Einschränkungen auf Hilfe angewiesen sind, können Sie von einer Person begleitet werden. Die Begleitpersonen müssen frei von Erkältungssymptomen sein und einen  Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern finden Sie Markierungen auf den Sitzgelegenheiten sowie in den Wartezonen. Bitte beachten Sie diese jederzeit.  

Während Ihres Aufenthaltes können Sie nur sehr eigeschränkt Besuch empfangen. Ein Besuch ist nur nach vorheriger Abstimmung und Ausstellung eines Passierscheins möglich.  Die Genehmigung erfolgt nach Abstimmung mit der Stationsleitung. ​

Was tun im Notfall?

Die Notfallversorgung am UKL funktioniert uneingeschränkt. Bei akuten schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden oder bei einem medizinischen Notfall können Sie die notwendige medizinische Versorgung auch aktuell in Anspruch nehmen.

Rettungsdienst/Notarzt:

112

Notfallaufnahme

Paul-List-Straße 27, Haus 4.1
04103 Leipzig
0341 –  97 17800

Bitte beachten Sie die Umbauarbeiten in der Zentralen Notfallaufnahme.

Kinder-Notfallaufnahme

Liebigstraße 20a, Haus 6
04103 Leipzig
0341 – 97 26242

Zahnärztliche Behandlung

Aufgrund der COVID-19-Pandemie setzen wir planbare zahnmedizinische Behandlungen zu Ihrem Schutz, dem Schutz unseres Personals und der besonders gefährdeten stationären Patientinnen und Patienten sowie zur Wahrung der Handlungsfähigkeit des Universitätsklinikums Leipzig gegenwärtig und bis auf weiteres aus.

Das Universitätsklinikum Leipzig ist angehalten, primär COVID-19 positive Patienten zu versorgen. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten und zur Wahrung der Handlungsfähigkeit ist die Patientenaufnahme Universitätszahnmedizin nur noch für bereits bestehenden Patientinnen und Patienten der Universitätszahnmedizin Leipzig vorgesehen. Patientinnen und Patienten anderer zahnärztlicher Kolleginnen und Kollegen bitten wir höflich, sich an den zuständigen Notdienst der jeweiligen Praxis bzw. der kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen zu wenden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute und viel Gesundheit.

Werdende Eltern

Unsere Kreißsäle stehen werdenden Müttern weiterhin ohne vorherige Anmeldung zur Verfügung.

Da der wöchentliche Informationsabend für werdende Eltern aktuell nicht stattfinden kann, laden wir Sie zu einer virtuellen Kreißsaalführung ein. ​

Virtuelle Kreißsaalführung

 

Am Universitätsklinikum Leipzig gilt eine allgemeine Maskenplicht, d.h. werdende Mütter tragen bei  ambulanten Untersuchungen ebenso wie im Kreißsaal einen Mund-Nasen-Schutz. Das gilt auch für werdende Väter, die während der Geburt anwesend sein können. Seit dem 1. April werden zudem am UKL alle Schwangeren, die zur Geburt in den Kreißsaal kommen,  auf eine Sars-CoV-2 Infektion getestet.

Für den Klinikaufenthalt nach der Geburt auf der Wochenstation gilt der UKL-weite Besucherstopp, d.h. dort ist momentan leider kein Besuch erlaubt und wird nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigt.

Diese Maßnahmen dienen dem Schutz unserer Patientinnen und Kinder sowie unseren Mitarbeitern.

Wenden Sie sich bei Fragen und Unklarheiten bitte an die Ärzte und Hebammen der Geburtsmedizin, die Sie weiterhin unterstützen werden.​

Krisen-Hotline der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Die Hotline "Wege aus der Krise" steht allen Menschen offen, die in der gegenwärtigen Situation mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Sei es die eigene psychische Krankheit, die Furcht vor der Seuche, die gesellschaftliche Isoliertheit oder die fehlende Tagesstruktur - die Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sind für Sie da.

Telefon: 0341 - 97 24444 (Montag bis Freitag von 11 bis 15 Uhr)

Virtuelle Angehörigengespräche

Um Patienten und Angehörigen trotz Besucherstopp einen Kontakt zu ermöglichen, können die Psychologen auf der Intensivstation nun Tablets für einen Videochat mit den Angehörigen nutzen. Damit können zum einen die Patienten mit Familie und Freunden Kontakt aufnehmen, aber auch die Ärzte oder die Pflegekräfte können so ein virtuelles Gespräch von Angesicht zu Angesicht führen. „Gerade bei schweren Erkrankungen ist das oft sehr wichtig und hilft  den Angehörigen sehr, die ja zum Teil weit entfernt wohnen“, erklärt Antje Lehmann-Laue, Leiterin des medizinpsychologischen Dienstes der Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie.

Das Team aus 20 Psychologen und Psychotherapeuten betreut schwerpunktmäßig Patienten und Angehörige auf den Intensivstationen, auf den onkologischen Stationen und der Palliativstation. „Wir haben in den Wochen seit dem Besucherstopp gesehen, welche Belastung es für Patienten wie für Angehörige bedeutet, im Fall eines Klinikaufenthalts nicht in Kontakt treten zu können“, so Lehmann-Laue. Umso erfreulicher ist die schnell gefundene Lösung über die Bereitstellung von Tablets. Möglich wurde dies dank einer Spende: Karsten Günther, Manager der Handballer des SC DHfK und langjähriger Partner des UKL, aktivierte sein Sponsorennetzwerk, um unkompliziert die benötigten Geräte zu beschaffen. Schon zwei Tage später freuten sich die UKL-Mediziner über die Spende, die Andreas Kupper von Kupper IT aus Leipzig überbrachte.

Bitte weiter Blut spenden!

​Um die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland möglichst schnell einzudämmen, haben auch wir zahlreiche Vorsorgemaßnahmen rund um die Blutspende am UKL getroffen. Ihr Einsatz mit einer freiwilligen Blutspende für schwerkranke Patienten ist weiterhin wichtig. Wir danken Ihnen daher herzlich für Ihr Engagement! Zum Schutz unserer Blutspender, unserer Patienten und unserer Mitarbeiter wurden zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet.

Wenn Sie Blutspenden wollen, finden Sie alle wichtigen Informationen auf der Webseite der Blutbank.