Das Interdisziplinäre Zentrum für Bioinformatik (IZBI)
Die DFG-finanzierte Bioinformatikinitiative Leipzig verfolgt einen interdisziplinären
Ansatz, um Biowissenschaftler (Biologen, Biochemiker, Pathologen, Kliniker)
und Experten mit Erfahrungen in der Analyse komplexer Daten und der Modellierung
zeitlicher und räumlicher Phänomene (Computerspezialisten, Biostatistiker,
Biomathematiker) zusammenzuführen. Ausgehend vom Leipziger Forschungsprofil
und den daraus resultierenden bioinformatischen Anforderungen konzentriert
sich das IZBI auf zwei Hauptforschungsgebiete:
- Auf dem Gebiet der genetischen Evolution verfolgen wir Projekte, die die genetische Vielfalt und die ihr zu Grunde liegenden evolutionären Beziehungen zwischen den Arten analysieren, die vergleichende Studien zwischen Menschen und Schimpansen durchführen bzw. dem generellen Verständnis der Komplexität biologischer Regulationsprozesse dienen.
- Auf dem Gebiet der Gewebsorganisation und Signaltransduktion konzentrieren wir uns auf die Genotyp-Phänotyp Wechselbeziehung bei der Gewebsbildung und -funktion. Dabei interessieren Mechanismen der räumlichen Gewebsorganisation (z. B. Epithel-, Tumor- und in-vitro-Gewebe), die Architektur von Signaltransduktions- und Genregulationsnetzwerken und die Analyse von hochdimensionalen genomischen und molekularen Daten von normalen und pathogenen Geweben (z. B. Genexpressionsanalyse).
Bei der Bioinformatikausbildung ist es das Ziel der Bioinformatikinitiative, ein Curriculum für ca. 30 Studenten pro Studienjahr zu installieren. Weitere Informationen finden Sei auf der Homepage des Zentrums unter: http://www.izbi.uni-leipzig.de/.
letzte Aktualisierung: 10.02.2011, 11:09 Uhr



