Patientenverfügung, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen

14.11.2012, 14:00 - 15:30 Uhr - Vortrag
Veranstaltungsnummer: VuR 01_11_12

Seit 01.09.2009 ist in § 1901a des BGB die Patientenverfügung gesetzlich verankert. In der Vergangenheit bestanden häufig Unsicherheiten bei Ärzten/innen, Angehörigen und Betreuenden, ob der Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen tatsächlich vorgenommen werden durfte und ob der in einer Patientenverfügung niedegelegte Wille gegebenenfallsa uch gegen die Empfehlung der Ärzte/innen durchgesetzt werden konnte. Das Grundsatzurteil des BGH vom Mai 2010 zeigt nun den rechtlichen Rahmen bei der Unterlassng/Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen auf soweit keine schriftliche Patientenverfügung vorliegt, jedoch der mutmaßliche WIlle für die Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen des/r Patienten/in zweifelsfrei durch den Betreuenden und den Arzt festgestellt werden kann. Die rechtlichen Grundlagen von Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen werden in diesem Vortrag vorgestellt und erörtert. Gebühren: Intern: Für Beschäftige des UKL übernimmt der Arbeitgeber bei Teilnahme und Genehmigung die Kosten. Extern: 15,- Euro

 

Referenten

  • Dr. jur. Erik Hahn, Juristenfakultät der Universität Leipzig

Leitung

  • Doris Gering

Veranstaltungsort