Movie-Talk: Film und Publikumsgespräch zum Thema Rettungsgeschwister "Beim Leben meiner Schwester"

10.11.2011, 19:00 Uhr - Diskussion/Disputation
Anhand des Films "Beim Leben meiner Schwester" diskutieren Experten aus Klinik, Wirtschaft und Forschung gemeinsam mit dem Publikum das umstrittene Thema "Rettungsgeschwister"

..."Als Sara und Brian Fitzgerald erfahren, dass ihre zweijährige Tochter Kate an Leukämie erkrankt ist, trifft das Paar eine schwerwiegende Entscheidung. Da weder ihr Sohn noch sie selbst als passende Spender für die kleine Kate in Frage kommen, entschließen sie sich, ein drittes Kind zu bekommen, das genetisch auf die Bedürfnisse seiner großen Schwester abgestimmt ist"... (Zitat: www.filmstarts.de) Ursprünglich als Fiktion entworfen, wurde das Drama "Beim Leben meiner Schwester" der US-amerikanischen Autorin Jodie Picoult im Jahr 2004 zum Bestseller. Tatsächlich ist es nur sieben Jahre später Wirklichkeit, dass sogenannte "Rettungsgeschwister"als Retortenbabies gezeugt werden, um erkrankten Geschwistern oder Menschen als Spender zu dienen, zu helfen oder gar das Leben zu retten. Die geladenen Experten sind Professor Frank Emmrich, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie, Dr. Eberhard Lampeter, Firmengründer der ersten Nabelschnurblutbank Vita 34 AG, Professor Holger Christiansen, Leiter der Kinder-Hämatologie an der Universität Leipzig sowie Prof. Christoph Enders (gepl.), Lehrstuhlinhaber für öffentliches Recht an der Universität Leipzig. Sie werden die Problematik aus ärztlicher, wissenschaftlicher und juristischer Sicht beleuchten und sich einer Reihe ethischer, moralischer und psychologischer Fragen annähern. Auch das Publikum ist aufgefordert, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

 

Leitung

  • Eva Martinek

Veranstaltungsort