"Druck macht Sinn. Lesen und Schreiben nach Gutenberg"

12.11.2010 bis 13.02.2011 - Ausstellung
Die Ausstellung der Universitätsbibliothek Leipzig zeigt aus dem reichen Bestand der 1543 gegründeten Einrichtung seltene Dokumente der Buchdruckkunst.

Dazu gehören frühe Werke der Druckkunst aus ganz Europa. Die ausgewählten Bücher bezeugen den Medienumbruch um 1500, als zum ersten Mal die gedruckte Seite gestaltet wurde. Das älteste Dokument der Ausstellung ist die Gutenberg-Bibel (ca. 1455), seit dem Krieg das einzige Leipziger Exemplar. Erstdrucke von Aristoteles, Boccaccio und Hans Sachs, sowie Drucke aus werden gezeigt. Luthers deutsche Übersetzung der Bibel im Erstdruck von 1522 zählt zu den jüngsten von insgesamt ca. 80 Exponaten. Eine Videoinstallation, eine Landkarte und eine teilweise interaktive Webseite ergänzen die Buchausstellung. Thema der Ausstellung sind die neuartige Seitengestaltung und die damit einhergehende Veränderung der Lese- und Schreibkultur. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der UBL und Kurator der Ausstellung, hat diese in Zusammenarbeit mit Studierenden der Kommunikations- und Medienwissenschaft, der Buchgeschichte und der Kulturwissenschaften der Universität Leipzig vorbereitet.

 

Leitung

  • Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider

Veranstaltungsort