Der Buchbesitz des Leipziger Dominikanerklosters - Quelle der Universitätsbibliothek

11.05.2010, 19:00 Uhr - Vortrag
Das um 1229 gegründete Dominikanerkloster St. Paul in Leipzig hatte bis zum frühen 16. Jahrhundert eine der größten Bibliotheken im sächsischen Raum aufgebaut.

Bei der Aufhebung des Klosters nach Einführung der Reformation um 1540 sicherte der Leipziger Rektor Caspar Borner die Verfügungsgewalt über diesen Bücherschatz für die hiesige Universität. So wurden die Bibliothek der Dominikaner zur Keimzelle der unter Borner gegründeten Universitätsbibliothek Leipzig. Der Vortrag zeigt Wege zur Rekonstruktion der Klosterbibliothek auf und stellt mittelalterliche Handschriften und Frühdrucke der Leipziger Dominikaner vor.

 

Referenten

  • Dr. Christoph Mackert

Leitung

  • Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider

Veranstaltungsort