5. Sächsischer Gesundheitstag

17.11.2009 bis 17.12.2009, 08.45-16.00 Uhr - Tagung
Wie die Unternehmensleitungen von ambulanten und stationären Einrichtungen dem Unternehmen dazu verhelfen kann, seine betrieblichen und sachlichen Infrastrukturen zu optimieren, strategische Partnerschaften zwischen den städtischen Gebieten und den ländlichen Räumen zu strukturieren und die Missionen bestmöglich zu erfüllen, wie sich die Perspektiven der Investitionsfinanzierung in Deutschland entwickeln, ohne dass die Aufgabenerfüllung zum gordischen Knoten verkommt, wird auf dem diesjährigen 5. Sächsischen Gesundheitstag am 17. Dezember 2009 am Universitätsklinikum Leipzig diskutiert.

In diesem Jahr steht der Sächsische Gesundheitstag unter der Devise eines Sprichwortes der Swahili: " Es ist besser Brücken zu bauen, statt Mauern ". Im deutschen und europäischen Gesundheitswesen ist Wandel die Regel und Beständigkeit die Ausnahme. Des Weiteren ist insbesondere in Deutschland die intersektorale Vernetzung nur rudimentär ausgebaut. Noch nie waren Themenfelder daher, mit denen die Akteure im Gesundheitsmanagement und in der Gesundheitspolitik konfrontiert sind, so komplex und so zeitnah zu lösen, wie heute, kaum ein betrieblicher Bereich in der Gesundheitswirtschaft ist nicht von weit reichenden Neuerungen betroffen. Themenfelder, wie die demografische Entwicklung und deren Auswirkungen auf den Optimierungsbedarf der Gesundheitsinfrastrukturen, die Mitarbeiterstruktur, die wirtschaftliche Entwicklung und die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum implizieren Besonderheiten bei der Organisation von Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen, bei dem Bedarf und der Beschaffung von Kapital oder bei der Erneuerung von Infrastrukturen. Finanz- und Wirtschaftskrise werden kurz- und mittelfristig erhebliche Auswirkungen auf die Investitionsfähigkeit der öffentlichen Träger und auf das Anforderungsprofil der kreditierenden Banken zeigen. Die neu gewählte Regierung hat neue Strukturansätze in der Koalitionsvereinbarung hinterlegt, die Wirkungen zeigen dürften. Mediziner und Klinikvorstände sind Manager. Damit teilen sie die Aufgaben aller anderen Manager, aus einem endlichen Budget für ihr Unternehmen das Maximum auszuschöpfen. Strategisches Unternehmensmanagement, verbunden mit modernen Organisations- und Infrastrukturkonzepten, können den medizinischen, pflegerischen Leistungsträgern Hilfestellung bieten. Wie die Unternehmensleitung von ambulanten und stationären Einrichtungen dem Unternehmen dazu verhelfen kann, seine betrieblichen und sachlichen Infrastrukturen zu optimieren, strategische Partnerschaften zwischen den städtischen Gebieten und dem ländlichen Raum zu strukturieren und die Missionen bestmöglich zu erfüllen, wie sich die Perspektiven der Investitionsfinanzierung in Deutschland entwickeln, ohne dass die Aufgabenerfüllung zum gordischen Knoten verkommt, wird auf dem diesjährigen 5. Sächsischen Gesundheitstag am 17. Dezember 2009 am Universitätsklinikum Leipzig diskutiert. Dieses Mitteldeutsche Gesundheitsforum, das in Kooperation mit Bundesländern, Kliniken und anderen Partnern aus Gesellschaft, Politik und Industrie einmal im Jahr in Mitteldeutschland durchgeführt wird, bietet Gelegenheit sich praxisnah über die strategischen und operativen Entscheidungsgrundlagen, über Chancen und pragmatische Lösungsansätze inhaltlich und der Breite nach zu informieren, zu diskutieren und Projekte zu identifizieren außerhalb des sich stetig wiederholenden Kongressmarktes. Wichtig: Eine Teilnahmegebühr wird ausdrücklich nicht erhoben.

 

Referenten

  • Martin Henze, GSK Strategy Consultants, Matthias Wokitel, UKL, Sven Morlok, Wirtschaftsminister, Christine Claiß Sozialministerin, Dresden etc.pp.

Leitung

  • Martin Henze

Veranstaltungsort