Die Situation im Leipziger Sport: Auslaufmodell oder Hoffnungsträger für die Neuen Bundesländer?

17.11.2009, 15:30 Uhr - Wissenschaftliche Veranstaltung
Im Rahmen des 600-jährigen Bestehens der Universität Leipzig und anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des SPORTAKUS lädt die Sportwissenschaftliche Fakultät Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und dem Sport zu einem Symposium ein.

Die selbsternannte Sportstadt Leipzig scheint in den letzen Jahren ihrem vormals exzellenten Ruf als Garant für Spitzensport nicht mehr gerecht zu werden. Die resignierte Stimmung nach verpasster Olympia-Bewerbung 2001, ein leerstehendes WM-Stadion, die Insolvenzen der Traditionsvereine trotz ihrer großen Anhängerschaft, fehlende Kooperation mit der Wirtschaft und nicht zuletzt die Kritik an der Unterstützung der Verantwortlichen der Stadt Leipzig stehen sinnbildlich für die derzeitige Situation. Dagegen hält sich mit den Handballfrauen des HC Leipzig ein Verein beharrlich an der deutschen Spitze. Mit dem österreichischen Getränkehersteller Red Bull ist ein finanzstarker Investor in die Leipziger Sportlandschaft eingestiegen, auf dem die Hoffnungen einer ganzen Region ruhen. Zwei Referenten und eine anschließende Podiumsdiskussion sollen Fehler, Wege und Zukunftstendenzen des Sports in Leipzig aufzeigen. Den Veranstaltern ist es wichtig, auch nach dem offiziellen Programm den Austausch der Gäste über den Sport in den Neuen Bundesländern zu fördern. Dazu sind alle Referenten, Sponsoren und geladenen Gäste zum anschließenden Sponsorenbuffet im Sitzungsaal des Dekanats eingeladen. Veranstalter des Symposium ist das Projekt "Sport und Medien - SPORTAKUS" der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig unter der Leitung von Dr. Christian Hartmann und unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Jürgen Krug (Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät) und Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler (Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie).

 

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